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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1857-01-01 · 1857 · page 27

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1857
Date
1857-01-01
Page
– (sequence 27)
Language
German
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25 Anfange der Abtheilung C. das Zählen wieder beginnen lässt und dieser Zeitabschnitt C. 36 Jahre dauerte, (nämlich vom achtzehnten Kegierungsjahre des Josia bis zu seinem Tode — das achtzehnte Jahr mitgerechnet — sind vierzehn Jahre, hierzu treten eilf Eegierungsjahre des Jojakim und eilf Jahre des Zedekias, in Summa 36 Jahre), und 36 5 mal 7, + 1; so fiel auch nach dieser Ansicht das Zerstörungsjahr des ersten Tempels auf ein erstes Jahr eines Sabbatjahrcyclus, und vierzehn Jahre nachher trat ein Jobeljahr ein. (Talmud Erachin 12 b.) Fassen wir den ganzen ersten Zeitraum zusammen, so ergiebt sich nach der Ansicht der Chachamim, dass, um ein in irgend einer Aera gegebenes Jahr a des ersten Zeitraumes in der Sabbatjahr- und Jobelaera festzustellen, man die bis zum fünfzehnten Jahre nach dem Einzüge in das Land Chanaan (annus primus ysagyLCcg) verstrichenen Jahre b (in der gegebenen Aera ausgedrückt) von der Jahreszahl a subtrahire, wodurch man a — b erhält. Nim dividire man diese Differenz a — b durch 50, so zeigt die ganze Zahl Q des Quotienten die Anzahl der abgelaufenen Jobelperioden und der Eest E die Jahre der laufenden Jobelperiode an. Diesen EestE dividire man durch 7, so giebt die ganze Zahl S des Quotienten die Anzahl der abgelaufenen Sabbatjahrcyclen der laufenden Jobelperiode und der Eest T das Jahr im laufenden Sabbatjahrcyclus an. Also —^ Q +E; -J|-=S+T. Ist E Null, so ist das Jahr a ein Jobeljahr; ist E nicht o, aber T o, so ist das Jahr a ein Sabbatjahr. Z. B. Welche Lage hat das Jahr 2950 jud. in der Jobel- und Sabbatjahraera nach der Zählungsweise der Chachamim? Da nun bei den jüdischen Chronologen b 2503 jud., so ist hier a — b 2950 — 2503 447, also Q 8; R 47; S 6; und T 5, d. h. das Jahr 2950jud. ist das fünfte Jahr des siebenten Sabbatjahrcyclus der neunten Jobelperiode. Nach E. Jehuda wird der erste Zeitraum unzusammenhängend betrachtet werden müssen, und zwar gelten für die Abtheilung A. die Zahlen 49 und 7 in analoger "Weise wie oben als Divisoren, wobei hinzuzufügen ist, dass wenn a 4Q =q + r, so zeigt ebenfalls q die Anzahl der abgelaufenen Jobelperioden und r die Jahre der laufenden Jobelperiode an. Nur in dem Falle, dass r Null, so ist a das siebente Sabbatjahr der qten Jobelperiode, und wenn r l, so ist a das (q+l)te Jobeljahr und zugleich erstes Jahr der (q + l)ten Jobelperiode. Die chronologischen Berechnungen im Seder Olam sind im Sinne der Chachamim abgefasst. Wenn also daselbst cap. 15 angegeben wird, dass „der erste Tempelbau im fünf und zwanzigsten Jahre einer Jobelperiode, d. h. im vierten Jahre eines Sabbatjahrcyclus stattfand", so lässt sich dieses nach folgenden Daten erklären. Seder Olaii führt 1. c. an, dass nach I. Könige (I. 6) 480 Jahre nach dem Auszuge aus Aegypten im zweiten Monate Siw (Ijar) der Tempelbau begonnen. Subtrahirt man nun die vierzig Jahre der Wüstenwanderung und die vierzehn Jahre der Unterwerfung und Vertheilung, in Summa 54 Jahre, von 480, so bleiben 426 Jahre. Da nun diese 480 Jahre vom Auszuge aus Aegypten an gerechnet sind, so ist ihr Jahresanfang der Monat Nisan, während der Beginn der Sabbat- und Jobeljahre der Monat Tischri ist. Aus dieser sechsmonatlichen Differenz, durch welche die Sabbatjahr- und Jobelaera später als jener Jahresanfang begonnen, ergiebt sich, dass der zweite Monat des 426sten Jahres aer. exodi eigentlich der achte Monat des 425sten Jahres der Sabbatjahr- und Jobelaera sei. Nun ist 425= 8 mal 50, + 3 mal 7, +4, d. h. das 425ste Jahr ist das fünf und zwanzigste Jahr einer Jobelperiode, das vierte Jahr eines Sabbatjahrcyclus. Ebenso wenn Seder Olam cap. 24 ansetzt, dass „das achtzehnte Jahr des 'Josia der Anfang einer Jobelperiode gewesen", so 4

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