Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 12 (1938)
- Issue
- Heft 730 (25.2.1938)
- Date
- 1938-02-25
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 DIE NEUE WELT Nr. 730 vom 25. Februar 1938 Moscheh Krasznlka: im neues indisches Qesdtedd Mit dem nachfolgenden Aufsatz von M. Krasznika setzen wir die Auseinandersetzung Ober die verschiedenen Auffassungen des neuen jüdischen Geschlechts in Palästina fort. Zwei reife Männer, gedanklich und rhetorisch auf hohem Niveau, sprechen über den Wert der jüdischen Rechtsauffas^ sung, wie sie sich aus dem palästinensischen Leben ergibt. „Werden Sie mir böse sein, wenn ich Sie bitte, mir etwas von jener Unterhaltung zu erzählen.ich meine über die jüdische Rechtsauffassung. Obwohl mein Studiengebiet die Philosophie ist, interessiert mich trotzdem dieses Gebiet." „Ich Ihnen böse sein? Keine Spur. Und was mich besonders freut, ist eben der Umstand, daß Ihr Gebiet die Philosophie ist. Gerade bei der Rechtsprechung denken die meisten nur an Details, an Gesetze und Paragraphen. Das ist nicht das Wichtigste. Nicht das Entscheidende. Wichtig sind in erster Linie die Fragen des Fundaments, der philosophischen Grundlage. Und wenn Sie hiefür Interesse haben, gut, dann werde ich Ihnen einiges aus unserer .Schatzkammer* hervorholen und vom zweitausendjährigen Staub reinputzen. Sie werden staunen, aus welch edlem Metall unser geistiges Geschirr verfertigt ist! ... Sehen Sie, Dr. Moscheh, die kardinale Frage jeder Rechtsauffassung, jeder Gesellschaftsordnung lautet: Wie wird der Mensch eingeschätzt? Welchen Wert repräsentiert er? Was bedeutet er dem Gesetz, der Ge meinschaft, dem Staat? Diese Fragen sind elementarer Natur. Von deren Beantwortung hängt alles andere ab. Sehen Sie das ein?" „Gewiß! Die Rechtsordnung, die den einzelnen in seinen Rechten gegen alle anderen schützen soll, muß erklären, was ihr der einzelne bedeutet. Und der Staat, der für alle, oder anders gesagt, für jeden einzelnen sorgen soll, muß wissen und es sagen, welchen Wert ihm der Mensch an sich repräsentiert. Das ist ganz klar. Und ich glaube, daß auch jeder Staat und jede Rechtsordnung diese Fragen beantwortet. Es ist die allgemein bekannte Frage nach der Bewertung menschlicher Existenzen." „Stimmt, Doktor Möschen. Aber — wie wird diese Frage beantwortet? Haben Sie sich bisher dafür interessiert?" „Ehrlich gesagt, Chawer Jeruchim, nein. Noch nicht. Schuld daran ist Europa. Europa ist verflucht. Glauben Sie mir Europa .entphilosophiert' den Menschen. Keiner von uns drüben hat Muße. Wir haben keine Zeit. Wir leben nicht, wir .verleben'. Wir denken nicht, wir .handeln'. Wir planen nicht, wir tun. Das ist Europa. Die Unruhe ist unser Element, die Hast unser Lebensinhalt. Uns fehlen Raum und Zeit. In unseren dichtbevölkerten Städten erstickt jeder Gedanke in den engen Wänden, unsere hohen Häuser nehmen .uns den Himmel und den fernen Blick. Wir haben die Natur .gestürzt' (manche .Bösewichte' sagen, wir seien davongelaufen wie dumme Kinder ...) und die Kunst auf den Thron gehoben. Das ist Europa. Der Orient ist begnadet. Und gar dieses Land! Es ist gesegnet. Ich meine das ohne jede Methaphysik. Ganz einfach. Dieses Land hat als seine Früchte Ideale hervorgebracht. Hier ist der Glaube geboren worden. Der Glaube, der in die ferne Zukunft blickt, immer vorausblickt, bis in die Unendlichkeit. Ein Glaube, der über die beengte Wirklichkeit von heute, die großartige Möglichkeit von morgen, historisch betrachtet, sieht. Romhat dem Volk ,panem et circenses' (Brot und Spiele) gegeben. Das Volk hat sich am Brot sattgegessen, an den Spielen berauscht — um dann wieder hungrig und nüchtern zu werden. Was dann? Dann ist es untergegangen. Weil es alle Ideale verwirklicht, sein Ziel erreicht hatte; keine Seele mehr für die Zukunft besaß. Hier in diesem Land ist, wie eine Legende, die unsere tiefste Weisheit ist — erzählt am Tage der Zerstörung des Tempels — der Messias unserer Welt geboren worden. Am Tage der wirklichen, greifbaren Zerstörung wurde uns die Unendlichkeit, die ewige Existenz in Erwartung des Messias gegeben. Am Tage des Unterganges unserer realen Gegenwart das Ideal der ewigen Zukunft. Und so werden wir immer leben. Weil unsere Seele Inhalt, unser Leben ein Ziel, unser Geist ein Ideal besitzt. Je ferner es gerückt, desto stärker unser Hang am Leben. Ein ewiges Leben in Erwartung der Erfüllung! Das gebiert aus sich heraus immer wieder neue Lebensspannkraft, neuen Willen, neue Kraft. Wir sind, wir werden sein. Das gibt uns dieses Land. So sehr ich der Tagespolitik fern bin, weiß ich den Standpunkt jener gut. £U würdigen, die sagen, unser Volk muß in diesem Lande leben, nicht eine Gruppe, nicht ein kleiner Bruchteil, Ein Volk von Millionen. Damit es als Volk wieder anknüpfen kann, dort, wo römische Horden vor zwanzig Jahrhunderten unser Staatsleben roh unterbrochen haben. Historisch gesehen: Wir wollen wieder den Glauben an unsere Ewigkeit gewinnen und unserem ganzen Volk wieder geben. Jawohl: triumphieren über unsere Widersacher, die uns vernichten wollten! Sie sind untergegangen, auch das große und mächtige Rom, und wir bestehen und wir setzen unser Staatsleben wieder fort. Die Galu th war eine Episode. Im Lehen eines ewigen Volkes eine imbedeutcade, Wir. baten sie. übersprungen., Galuth war! Die Losung unserer Gegenwart muß sein: Anknüpfen an die Vergangenheit, an den alten Judenstaat —" „Und, Doktor Moscheh, an dessen philosophische Grundlagen. Sie sagen, dieses Land ist gesegnet. Es ist wahr. Bitte, wundern Sie sich nicht, wenn ich Ihnen sage, die Luft in Erez Israel macht klug! Es ist wahr, wahr, wahr. Ein Phänomen. Wir hier denken. Wir hier arbeiten, schwer und hart. Weil es Bedürfnis unseres Körpers ist. Wir hier denken, weil das unser Erleben ist. Und unsere Gedanken sind rein, sittlich rein und sogar ästhetisch rein. Wir sind unkompliziert. Natürlich, wie ein Volk unter lachendem Himmel, am offenem Meer, unter sternbesätem Firmament. Offen und wahr sind unsere Gedanken. Ich werde?s Ihnen beweisen! Wir haben von der Bewertung menschlicher Existenzen gesprochen. Was sagt unsere Lehre? Und wie ist es im praktischen Leben? Vor allem: kein Widerspruch zwischen Lehre und Praxis! Mag der einzelne religiös sein — oder nicht: in diesem Punkte verhalten sich alle gleich. Und wenn Sie wollen, ist das vielleicht instinktiver Bestandteil unserer Volksnatur: ich meine, unsere Scheu vor Blut. Unsere Ehrfurcht vor Blut. Ganz gleich, ob Tier oder Mensch. Ehr-' furcht vor Blut von Lebewesen. Sogar von Pflanzen, von Bäumen. Diese werden bei uns oft personifiziert. Es ist für uns ein unvorstellbarer Gedanke, aus Vergnügen oder Sport Lebewesen zu jagen, richtiger zu Tode zu hetzen und zu erlegen. Wir kennen keine Stierkämpfe, wir kennen keine Duelle. Wir sind nicht feige, aber wir haben edlere Ehrbegriffe, wir zeigen unseren Mut nicht an unschuldigen schwachen Rebhühnern oder einsamen Rehen. Ein Gelehrter merkt an einer Stelle an: Das Ei einer Henne, wenn darin ein Blutstropfen ist, darfst du nicht genießen, um wieviel weniger darfst du das Geld genießen, an dem das Blut deines Mitmenschen klebt!'' „Ich muß Ihnen widersprechen: Das jüdische Ge-, setz ist grausam! Das sagt jeder Rechtslehrer in Europa. Aug' um Aug', Zahn um Zahn! Bei ganz geringen Vergehen — sofort die Todesstrafe angedroht! Wie reimt sich das?" „Gut, daß Sie mich unterbrochen haben. Europa plappert. Europa ist oberflächlich, und gleich fällt es Urteile. Sie haben recht, Europa soll endlich denken. Ich wollte Ihnen einiges ersparen, ich dachte, es sei bei Ihnen nicht notwendig. Ich sehe aber, daß es doch notwendig ist. Und vielleicht ist es sogar sehr gut so. Sie haben doch gewiß Dostojewsky. den großen Dostojewsky, gelesen." „Gewiß! Den hat jeder Gymnasiast gelesen. Noch heute liest ihn jeder junge Europäer mit großem Genuß." „Dann kennen Sie ja auch sein größtes und tiefstes Werk: .Schuld und Sühne*." „Jawohl!" „Ist dieses Werk in Europa stark j/erbreitet?" „Soviel ich weiß, ist es in sämtliche europäische Sprachen übersetzt und wird in der ganzen Welt sehr stark gelesen. Es gehört zum Bildungsschatz jedes intelligenten Menschen." „Das erklärt mir sehr viel. Einen Moment entschuldigen Sie mich, bitte." „Bitte." „So, da habe ich das Buch. Es ist russisch. Ich werde Ihnen dahler eine Stelle, die tiefste, die das wahre Wesen Dostojewskys deutlich zeigt, übersetzen. Es heißt da in dem Gespräch zwischen Petrowitsch und Raskolnikoff ungefähr: Petrowitsch: „Vor zwei Monaten hatte ich das Vergnügen, einen Aufsatz von Ihnen ,Ueber Verbrechen' zu lesen." Raskolnlkoff: „Ich betrachtete, so weit ich mich erinnere, den psychologischen Zustand eines Verbrechers während des ganzen Vorganges." Petrowitsch: „Ich glaube, die Sache drehte sich darum, daß Sie in Ihrem Aufsatz die Menschen in .gewöhnliche' und .ungewöhnliche' eingeteilt haben. Die gewöhnlichen' Menschen müssen in Gehorsam leben und haben kein Recht, ein Gesetz zu überschreiten. Die .ungewöhnlichen' haben das Recht, allerhand Verbrechen zu begehen und in jeder Welse das Gesetz zu verletzen. Stimmt das?" Rasnikolnlkoff: „Ungefähr. Ich habe angedeutet, daß ein ungewöhnlicher Mensch das Recht habe ... das heißt kein offizielles Recht, sondern in sich selbst das Recht trage, seinem Gewissen zu gestatten, einige Hindernisse zu überschreiten, einzig in dem Falle, wenn die Erfüllung einer Idee — die zuweilen für die ganze Menschheit heilbringend ist — dieses fordert. Wenn Newton und Kepler infolge irgendwelcher Komplikationen in keiner anderen Weise ihre Entdeckungen der Menschheit hätten mitteilen können als durch den Verlust von einem, zehn, hundert und mehr Menschen, so hätten sie das Recht gehabt und wären sogar verpflichtet gewesen, diese zehn oder hundert Menschen zu beseitigen ..." Diese Lehre, vom Recht des .ungewöhnlichen' Menschen, im Namen einer Idee zu morden, zehn, hundert und mehr Menschen — ist die heutige philosophische Grundlage Europas, Bestandteil der Bildung europäischer Jugend aller Nationen, aller Sprachen! Wer bürgt dafür, daß nicht hundert Menschen sich einbilden, zur Klasse des tUAg«wi)hjJiiciiejal MeflacHea Wid. nicht der. ,g€,wöhn. I liehen« zu gehören? Wer bürgt dafür, daß nicht Menschen bewußt falsch oder sogar irrtümlich vorgeben, Ideen zu verwirklichen, die der Menschheit zum Heil gereichen sollen? Und unter diesem Deckmantel morden und rauben, sich das in sich tragende Recht zusprechen, andere Menschen aus der Klasse der .gewöhnlichen' brutal um ihr Hab und Gut zu bringen und ihnen ihr Leben zu nehmen! Sie erfüllen ja bloß eine heilige Pflicht! Sie sind verpflichtet, Hindernisse zu überwinden, die Gesetze zu verletzen — alles im Licht einer Idee —• menschheitsbeglückend. Menschheitseriöser! Begreifen Sie bitte, Doktor Moscheh, daß dieses Buch hier das grausamste und gemeinste der Weltliteratur ist. Das setzt man der europäischen Jugend vor! Die Folgen — ach Gott, daran hat Europa und die ganze Menschheit zu leiden. Man überfällt unschuldige Völker und vernichtet sie, im Namen dieser Ideologie. Kriege werden geführt gegen .Hindernisse'. Gegen Millionen Menschen.. Weil sie das Volk stören, welches von sich glaubt oder vorgibt, das .ungewöhnliche Volk' zu sein, dem die Pflicht auferlegt sei, die Menschheit mit ihren Idealen zu beglücken. Ich will Ihnen, Doktor Moscheh, der Sie die Verhältnisse in Europa besser kennen als ich, nicht konkrete Beispiele nennen. Lassen Sie in Gedanken bloß die Völker Europas und ihre .Führer' Revue passieren ... Wir wollen hier nicht von Details sprechen, sondern von den großen philosophischen Linien. In Europa ist der Mensch nicht Selbstzweck, nicht Individuum, nicht das einmalige, eigenartige, einzigartige, unersetzliche Phänomen — sondern Mittel zum Zweck, Material, Teil einer Masse, Werkzeug. Schopenhauer spricht ,von der .Fabrikswaro Mensch', Nietzsche vom ,Uebermenschcn'; ein Menschenleben ist nicht viel wert. Das eines .gewöhnlichen' schon gar nichts. Aus dieser Grundeinstellung heraus ist dio Rechtsauffassung nicht besonders besorgt, dieses Menschenleben zu schützen und der Staat nicht benondera besorgt, es zu erhalten. Die Frage, die beide — das Recht und der Staat — sich stellen, lautet nicht: Was ist der Mensch an sich, von allen seinen Fähigkeiten abstrahiert, als abstraktes Individuum? —; sondern, was kann dieser Mensch mir und meinen Interessen bützen oder schaden? Darnach richtet man sich. Darnach ist er wertvoll oder wertlos. Wesentlich verschieden dawaa ist unsere Auffassung ..." „Chawer Jeruchim, verzeihen Sie, daß ich Sie unterbreche. Wenn ich Sie bitten dürfte, dann wollen Sie mir, bitte, ,die jüdische Auffassung In der Form eines Satzes, förmlich als Definition, sagen, damit ich sie so nach Europa als Losung bringen kann." „Gerne. Der größU« uriä gründlichste Kodifikator des gesamten jüdischen P,echtes, Moseo Maimonides, sagt grundsätzlich: ,J(der Mensch ist eine ganze Welt; wer ein Menschenleben vernichtet, zerstört eine ganze Welt.; iver ein Menschenleben erhält, erhält eine ganze Welt!* Dieses Menschenleben schützt unser Gesetz, für dieses Menschenleben sorgt unser Staat." (Aus dem Hebräischen übertragen von M. S. Brafmann.) Iuds§dte Kiinstlerspeele Donnerstag, den 24. Februar, 7 Uhr abends, wird'die Rede des Bundeskanzlers übertragen. Nach Schluß der Rede gelangt als Abendvorstellung das Singspiel „Russische Liebe" zur Aufführung. Freitag, den 25. Februar, findet die Premiere des lustigen und melodiösen Volksstücks „Amerikaner G1 i c k e n" mit dem Stargast Jac Rechtzeit und Olga Schlifkowics, Erna Siegler, Lore Glücksmann, Dolly Nachbar u. a. statt. Dieses Bühnenwerk, das in New York einen Sensationserfolg erzielte, bleibt auch die nächsten Tage auf dem Spielplan. Jüdisdie Kulimstelle I., Franz-Joscphs-Kai 3, Tel. R-28-2-36 Montag, den 28. Februar, 20 Uhr, im Großen Saal des J. K. J., Hezitationsabend Jehuda Ehrenkranz: „Ostjüdische Dichtung." Josef Schmidt im Jüdischen Kulturthcator Der heriihmto Sänger Josef Schmidt wohnte kürzlich einer Aufführung des von Jakob ttoscnthal übersetzten und bearbeiteten .Scholcm-Alejchom-Stückes „Da« große Los" bei. Der Künstler, selbst ein ausgezeichneter Kenner der jiddischen Literatur, gal» seiner Begeisterung über Stück und Darstellung Ausdruck, indem er ins Uilstebuch des Kulturtheaters eintrug: „Das erste lUal, daß Scholem Alejchem auch In deutscher Sprache Scholcm Alejchem ist. Es war ein hoher künstlerischer Genuß." Filme der Woche Ungarn: Die entführte Braut. Frankreich: La grande Illusion — Dun ja Un Carnet de Bai — Die Lüge der Nina Petrowna — Gribouille. Amerika: Das unbekannte Mädchen — Die große Stadt — Küsae am Broadway — Gräfin Walewska — Der Gefangene von Zenda — Der dritte Grad — Stage door. — Nichts ist ihnen heilig — Lügen, ein Vergnügen — Faustrecht am Rio Grande — Buccaneer — Das Tagebuch des Todes — Hurrikan — Green Pastures — Am großen Strom. — Diese Nacht ist unsere Nacht. — Das verlorene Paradies. Filme unfitt ArierparafiirapBi Fledermaus — Meine Freundin Barbara —• 2 x 2 im Himmelbett — Musik für dich — Abenteuer in Warschau — Der Berg ruft — Der Liebling der Matrosen — Streit um den Knaben .lo — Die Landstreicher — Brillanton Gasparone — Tango Notturno — Togger — Der Tiger von Esehnapur — Immer wenn ich glücklich bin — Die Dame von Malakka — Urlaub auf Ehrenwort — Das indische Grabmal — Gewitter im Mai — La Habanera DJe Umwege des schönen Karl — Finale — Das Geheim* nis um Betfg Bonn. — Oberleutnant Franzi, .