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Die neue Welt · 1937-12-24 · Heft 712 (24.12.1937) · page 6

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Journal
Die neue Welt
Volume
11 (1937)
Issue
Heft 712 (24.12.1937)
Date
1937-12-24
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Seite 6 DIE NEtJE WEL1 Nr. 712 vom 24. Dezember 1937 Möschen Kraszlnkas tu* mucs (üdUtUes QesMuld Eine neue Auffassung vom jüdischen Leben entsteht in Palästina. In zwei Aufsätzen „Jüdisches Leben und Torah" („Die Neue Welt", Nr. 694 und Nr. 698) hat Moscheh Krasznika zu dieser Auffassung Stellung genommen. Der heutige Artikel schließt vorläufig die Serie der Aufsätze über den neuen jüdischen Menschen auf dem Boden Erez Israels ab. " „Doktor Moscheh — ich verrate Ihnen ein Geheimnis : wir haben im Jischuw neue Probleme... Das Schicksal meint es gut mit uns. Es versorgt uns. Nicht genug, daß wir bisher viel Geist und Kraft für Probleme weltanschaulicher Natur aktivieren mußten — unsere Bauern wurden Philosophen, unsere Sichoth in den Moschawoth wurden Seancen großer Akademien, unsere Briefe und Journale wurden Dokumente von historischer Bedeutung —, steht jetzt im Brennpunkt unseres geistigen Interesses eine ganze Menge Fragen: Ob Teilung oder nicht — etwas Entscheidendes wird geschehen und für alle Fälle sind jüdische Denker versorgt —, Staatsformen, Rechtsordnungen, Verwaltungsnormen, Gesetze, Gesandte, Parlament, Präsidenten u. a. m. Die Besten unseres Volkes haben durch viele Jährhunderte diese Fragen für andere Völker, für unsere Wirtsvölker, gelöst; nun sind auch sie „heimisch" geworden... So heimisch, daß diese Fragen jeden erfüllen. Das ist nicht übertrieben. In den entferntesten Kwuzoth, in den entlegensten Winkeln des 'Landes stehen sie zur Diskussion. Erst gestern bekam ich von einem Bekannten hier im Lande ein Schreiben, worin er mir berichtet, daß er während der letzten Nachtwache mit seinem Chawer eine ernste Debatte wegen des jüdischen Straf rechtes führte; jener habe wunderbare Gedanken entwickelt, von einigen erhielt ich Bericht. Das ist unser Land. Wir stecken in Alltagssorgen, aber unser Geist hat Flügel, baut Brücken vom alten Judenstaat vor zwanzig Jahrhunderten über die ganze Diaspora hinweg hinein in den neuen Judenstaat, von dem man nur weiß: daß ihn heute ausnahmslos das ganze Volk will ■— mehr weiß keiner. Sehen Sie, Doktor Moscheh, wo immer Sie sich in Europa befinden, finden Sie,, daß die Stadt das Dorf' führt, der Städter den Dorfbewohner. Hier nicht. Fast ist es umgekehrt. Den Beigeschmack, den das Wort „Dörfler" in Europa hat, kennt man da nichLiJn unseren Kwuzoth herrscht eine geistige Regsamkeit, die bewundernswert ist. Förmlich: aus Trotz! Hat man den ganzen Tag mit der harten, widerspenstigen Erde gerungen und die Natur bezwungen, weiht man sich abends rein geistigen Dingen. Um neue Formen, um neue Inhalte wird im Dorf, in der Moschawah, geforscht. Das Dorf ist das Neue. Das Revolutionäre. Das Komplementäre unseres Volksorganismus. Nicht die Stadt. Die Stadt ist Europa'/'is£"Galüth. Und vieles hat man herübergeschleppt, aus der Stadt der Galuth in-die Stadt der Geulah. Und darum geht alles Neue von dort, der Moschawah, aus. Dort entstehen neue Formen unserer Feste, neuer Sinn unserer Feiertage. Pessach, Schwuoth, Sukkoth — wo können sie echt gefeiert werden? In der Stadt? — Niemals. Jawohl, hier im Lande führt der Chaluz! Mißverstehen Sie mich nicht; ich würde es bedauern. Ich meine nicht materiell, ich meine geistig-ideologisch. -Ich meine nicht den Chaluz aus Fleisch "und Blut, der Mitglied einer Gewerkschaft, Mitglied einer gewissen Partei ist — nein! Ich habe im Auge den Begriff Chaluz! P-i o n i e r t u m f ür das Volk!! Ohne den Arbeiter auf dem Felde in seiner Wichtigkeit zu übertreiben, ohne den Industriellen in der Stadt in seiner Wichtigkeit zu unterschätzen — in jedem Falle ist von primärer Bedeutung: Welcher Geist steckt dahinter? Was will der Mensch hier im Lande? Was will er für sein Volk? Ein Chaluz, mag er auch das erste führende Mitglied der Histadtruth sein, kann genau so egozentrisch, egoistisch sein, wie der ausbeutende Industriemagnat. Nicht der Name, nicht die Organisation tut es, sondern die geistige Grundlage. Chaluz im wahren Sinne kann man nicht nur mit Schaufel und Pflug, sondern ebensogut mit Maschinen als Unternehmer im industriellen Betrieb sein! Ich wiederhole: entscheidend ist der Geist, das Pioniertum für und nicht gegen das eigene Volk. Diese' Erkenntnis haben wir hier in den letzten Jahren gewonnen. Die Zeit ist endgültig vorbei, da hier im Lande jeder, der nicht auf dem Felde arbeitete, als unschöpferischer Parasit, als ungebetener Störgeist angesehen wurde. Und es ist wichtig, daß diese Einsicht auch von den Führern der Arbeiterschaft geteüt wird. Nicht zu ihrem Schaden. Ja, richtig, ich wollte Ihnen von den neuen Problemen erzählen. Gestern abends war ich mit Freunden zusammen: da platzte einer mit der Frage heraus — welche Rechtsordnung werden wir unserem Staate zugrunde legen? ... Ich kann Ihnen sagen, Doktor Moscheh, es entwickelte sich eine Unterhaltung über S t r a fun<? Zivilrecht, wie ich mir sie interessanter, geistvoller nicht vorstellen kann. Und, wohlgemerkt: lauter „Dilettanten" — kein Fachjurist. Vielleicht war das das Glück. Da haben sie ein Problem. Wer kann ihm Wichtigkeit absprechen? Wer die Aktualität? Wenn Sei; Staat morgen,, nehmen Sie das faktisch pder, sym-» bolisch, kommt, müssen wir gerüstet sein! Solche Fragen gibt es viele. Und senon werden sie diskutiert, schon füllen sie unsere Zeitungen, schon erscheinen dicke Bände. Es ist gut so. Das alles ist erzieherisch von Wichtigkeit. Wir werden ein StaatsvolkT Ob die Araber wollen oder nicht. Unsere Jugend bekommt in Hirn und Herz neue Begriffe: einen Staat, ein Vaterland, eine Heimat! . . . Und doch bin ich besorgt. Wie soll ich es Ihnen erklären? Ich sehe vor meinem geistigen Auge zwei Büder, ich will sie Ihnen schildern. Dann werden Sie mich verstehen. Von der einen Seite unsere Jugend, das neue Geschlecht, zusammengewürfelt aus allen Ländern der Diaspora. An irgend einer Stelle erzählt unser unglücklicher Heine von einem wunderlichen Mechanikus, der eines Tages, nachdem er so viele Maschinen erfunden hatte, auf den Einfall verfiel, einen Menschen künstlich zu fabrizieren. Gesagt, getan. Er schuf so ein Werk, zusammengesetzt aus vielen hundert Rädern' und Schrauben, das sich so benahm wie ein Mensch. Es konnte arbeiten, es führte Befehle exakt aus, es hatte auch eine Sprache, das Schnarren der Räder und Schrauben, es war in jeglicher Hinsicht einem Menschen ähnlich — bis auf die Seele! Die fehlte ihm. Eine Seele konnte ihm der Mechanikus, so sehr er sich auch mühte, nicht geben. Und dieses menschliche Wesen, das dieses Mangels gewahr wurde, bettelte nun bei seinem Schöpfer: „Gib mir eine Seele!" — Und als das Betteln nichts half, schrie es auf in seiner Not und verfolgte den flüchtenden Mechanikus über alle Länder hinweg mit dem Schrei: Gib mir eine Seele! . . . Das ist unsere Jugend, sie fordert gebieterisch eine Seele. Sie will keine Maschine sein. Sondern ein Mensch. Und sie sucht und sie plagt ihren Geist, und sie wälzt sich hungrig durch tausende Werke, um den Weg, um den seelischen Gehalt zu finden. Die Tragik daran ist: Unsere Jugend ist bereit, fremdes Geistesgut in die neue, altneue Heimat zu bringen! Das ist der eine Kummer, der mich bedrückt. Das zweite Bild? Es ist nicht fröhlicher, nein, tragischer. Als der große Teü unserer Jugend im Zuge der Emanzipation zur Assimilation lief, blieb ein bedeutender Teil-in den Ländern des Ostens zurück, blieb in den winkeligen Gäßchen, in den dumpfen Stuben, in feuchten Kellern und lernte weiter Tag und Nacht unseren Talmud. Sie gaben alles hin, um weiterleben zu können. Ihre äußere Würde, ihr materielles Wohl, alles warfen sie hin, um ihre Seele zu retten. Sie waren die Reservoire unserer Ewigkeitswerte. Die Mauern der Ghetti waren gefallen, sie errichteten sich aus Geistigem neue Mauern, die niemand. niederreißen konnte. Sie waren unsere Helden. Heute ist es in Europa modern geworden — Sie werden es mir bestätigen, Doktor Moscheh —, in der Erziehung der Jugend Heldengeschichten eine bedeutende Rolle zuzuteilen. Sind das wirklich Helden? Jene, die Europa verehrt? — Nein! Nein! In unserem Talmud gibt es eine tiefe Stelle: das einmalige, momentane Hinwerfen des Lebens, mitten im Donner der Geschosse, im Blutgeruch und Hurra, sei noch keine genügende, keine ausreichende Probe für großes, wahres, seelenergreifendes Heldentum. Das Opfer, das ein Held bringt, müßte eine Steigerung und Erhöhung aufweisen, es müßte bewußtes Wollen und Handeln sein. Heldentum in unserem Sinne besteht in einer klargewollten und klarbewußten Hingabe der Seele an ein Ideal; in einer Hingabe, die steigt und wächst bis zur klarbewußten und klargewollten Selbstaufopferung für die Idee, für das Ideal. Ich denke da an jenes stille, klanglose und namenlose Heldentum unserer Träumer, Denker und Gelehrten in den Jeschiwoth während unserer ganzen Goluswanderung. Mochten die Widerwärtigkeiten von außen und innen noch so groß sein, sie haben ruhig ihre Gedanken weitergedacht, ihre guten Werke weitergeübt. Und häufig schrieben sie Werke, in denen Lebenskraft für Jahrtausende lag, und setzten ihren Namen nicht auf ihre Werke. So unpersönlich war ihre Seele, daß sie ihre Namen, ihre irdische Unsterblichkeit hinopferten. Soll dieses Heldentum umsonst-gewesen sein? Soll es vergessen werden? Sollen die Ewigkeitswerte, die von diesen Helden mit ihrem Herzblut herübergerettet wurden, nunmehr anderen, fremden Geistesgüter.n Platz machen? Unsere Jugend, die heute mit Recht, wie echte staatsbewußte Menschen, die ernsten Fragen unseres ganzen Staatsinhaltes zur Diskussion stellt, sollte sich mit diesem Heldentum beschäftigen und daraus lernen. Vertiefen wir uns in die Werke unserer Ahnen, studieren wir die Grundlagen unserer Ewigkeitswerte, und jedes Suchen auf fremden Geistesfeldern wird sich erübrigen: unsere namenlosen Helden haben kostbare Schätze behütet — für wen, wenn nicht für das eigene Volk, für wann, wenn nicht für jetzt, da die Geulah in staatlicher, in nationaler Hin- 1 sich am Horizont aufsteigt? Ich kann nicht glauben, daß es anders sein soll. Besinne dich auf dich selbst — und du bist'Stark! , Das die Parole der Stunde! Doktor Moscheh — berichten Sie das, sagen Sie die Parole weiter, von Mann zu Mann, von Land zu Land." (Aus dem Hebräischen übertragen von M. S. B r a fmann.), " ' Theater Nadimittagspfemiere in den Jüdisdien Künstleispielen „Die kleine Garffcwte" Als nächste Novität geht in den „Jüdischen. Künstlerspieleri" das heitere, musikalisch. reich ausgestattete Lebensbild „Die kleine Ganewte" mit Sevilla Paator in der Titelrolle Samstag, den 25. Dezember, um 4 Uhr nachmittags in Szene. In dem Stücke, das von Maly P i c o n in New York und auf ihrer Welttournee mit sensationellem Erfolg gespielt ■wurde,- treten das ganze Siegler-Ensemble und die helmischen Künstler auf. Eine Reihe ebenso packender wie lustiger Bilder rollt in origineller Inszenierung ab, so öaß man mit einem Uberaus unterhaltenden Abend rechnen kann. Die Musiknummern sind echt jüdisch und zündend. „Die kleine Ganewte" gelangt auch Sonntag, den 26. Dezember, nachmittags halb 4 Uhr bei ermäßigten Preisen in der Originalbesetzung zur Aufführung. — — Kartenvorausbestellung (auch für die Silvestervorstellungen) unbedingt erfordlich. Markus Herschkowics' Abschiedsabend mit reichhaltigem Soloprogramm findet Donnerstag, den 30. d. M., in den „Jüdischen KUnstlerspielen" statt. «lüdisches Kulturtheater. Täglich 20 Uhr (Sonn- und Feiertags auch als Nachmittagsvorstellung um 15.30 Uhr): „Uriel Acosta", Schauspiel in fünf Aufzügen von Karl Gutzkow, in einer Neueinrichtung für das» Jüdische Kulturtheater. Regie: Fritz Links, Bühnenbild: Gottfried Fr. Berger. Theater an der Wien. Aus dem reizenden französischen Lustspiel und Film „L e fo i" hat Kurt Hellmer eine Konversationsoperette gemacht, die alle Vorzüge dieses jetzt so beliebten Genres zeigt. Wer würdo sich nicht für „M a j e s t ä t privat" (so heißt das neue Werkchen) interessieren, für die Abenteuer und die charmanten Situationen, in die ein Fürst gerät, dem seine Rcgicrungsgcschüfte Zeit für amou?öse Dinge lassen? Ralph Bonatzky, der bekannte Routinier, hat den Stoff zu einem musikalischen Lustspiel gestaltet und ein paar den Erfolg verbürgende Nummern geschrieben, die von den Hauptdarstellern Oskar K a r 1 w e 1 s und der neuen Sängerin Erika Drusowlch reizend gesungen werden. Franz Engel und Hortense Raky repräsentieren den Wiener Operettenstil, Tlbor von llttlmay die unvermeidliche Faprikanote. In der künstlerisch durchdachten Regio Direktor Hellmers gefiel „Majestät privat" dem ausverkauften Haus aasgezeichnet. S c a 1 a. „Der süßeste Schwindel der Welt" — zweifellos ein vielversprechender Titel, und wenn man weiß, daß die Musik zu dieser Operette vom populären Robert Stolz stammt, dem immer etwas, und mag es auch aus seiner eigenen Vergangenheit sein, einfällt, so läßt man sich sehr leicht dazu verführen, Zeuge dieses süßesten Schwindels zu sein. Ein reicher Amerikaner, ein gestohlenes Bild, Montinartre-Stimmungf-'.Schwanken zwischen Glück und Verzweiflung und schließlich eitel Wonne! —. mein Liebchen, was willst du mehr? Der neue Operettenstern Johannes Heesters, Hilde Harmath und der künftige Filmstar Hertha Feiler, dazu noch eine lange Reihe anerkannter Namen (Waldow, Xantho) verhalfen dem lustigen Werk zu einem durchschlagenden Erfolg, der, nach der Fremierc und der Beliebtheit des Dr. Beer zu schließen, zweifellos anhalten wird. - Kammerspiele. Stephan Bokeffy und Adorjan Stella sind die Autoren des neuen Stückes „Frühlingsficbe r", In der eine recht unangenehme Grippe gerade dann einsetzt, wenn sich die junge Frau entschließt, ihren Mann zu verlassen. Das „Frühlingsfleber" beringt sie und das Stück zu ganz anderen Entscheidungen. Die Aufführung ist sehens- und hörenswert: Hilde Krahl, die reizende junge Frau, Alfred Neugebauer in einer Bombenrolle, ferner Erik Frey, der ausgezeichnete Faryla und ein neuer Mann, Adolphl, der einen Separaterfolg buchen kann. Es gab viel Beifall, selbst auf offener Szene. Komödie. „Das Ministerium ist beleidigt", weil in diesem amüsanten, lustig-draufgängerischen Operettchen von Fred Heller (Musik von Leonhard Märker) ein Maler das Töchterchen des Herrn Ministers als Reklameflgur zeichnet — natürlich ohne ihr Wissen und Wollen, und daraus entstehen dann die Verwicklungen. Daß sich die Tochter des Ministers als ihre eigene Doppelgängerin ausgibt, um dem Maler zu helfen, das bringt das unvermeidliche Happy-end. Gespielt wird unter der Regie von Fritz S c h u 1 z'ausgezeichnet: Frledl Gzepa — anmutig und droUig in der Doppelrolle, Hans Schott-Schöbinger elegant und natürlich als Maler. Leonhard Märker hat in den letzten Jahren stets aufs neue durch seine reizenden, ins Ohr gehenden Melodien entzückt. Der große Erfolg des Stückes gilt gleichermaßen ihm wie dem Darsteller und dem Textautor. Josef Kastein: „Jeremias." Der Bericht vom Schicksal einer Idee. Verlag R. Löwit, Wien-Jerusalem. Dieser Bericht über den Propheten Jeremias ist mehr als der treue Bericht Uber Leben und Absicht eines gewaltigen Lehrers, er ist Symbol für die Sinngebung des Volkes zu aller Zelt, er ist die Verheißung der Gnade, daß dem Volk in seiner grüßten Bedrängnis immer noch der Lehrer erstanden sei, der es zu seLnen Lebensmotiven und damit zu seiner Unsterblichkeit, als Volk und Nation führt. Josef Kastein eignet mancher Zug des Lehrers, den er in diesem Jeremias-Buch beruft: Unabänderliche Treue und heiße Liebe zum Volk, hoher Schwung der Rede in Gleichnissen reiner Wirklichkeit und schließlich Erfülltheit mit all dem, was zu verkünden er ausersehen ist. Ein Buch, wie es In solch erbarmungsloser Schärfe des Urteils, in solcher Besorgnis um Gegenwart und Zukunft des Volkes nur heute geschaffen werden konnte, gültig aber über die Zelten hin als Zeugnis eines geistigen Auftrags und des schöpferischen Menschen, der ihn verkündet. De. Jfltoik Hawuk der wiedergewählt« Präsident de« ^hwUxuoklubs „Hakoah«

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