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Die neue Welt · 1937-07-02 · Heft 668 (2.7.1937) · page 6

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Journal
Die neue Welt
Volume
11 (1937)
Issue
Heft 668 (2.7.1937)
Date
1937-07-02
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Seite 6 DIE NEUE WELT Nr. 668 vom 2. Juli 193? Boby Welser Ais MüecBaiäwcH beteiU... Als Mister Baldwin bereits Barl von Bewdley war, erwachte er eines Morgens nach. einer schlechten Nacht mit einem unbehaglichen Gefühl, dessen Ursprung er sich nicht erklären konnte. Er erhob sich aus dem Bett, schob die schweren Vorhänge zur Seite, öffnete das breite Fenster und sog den Duft des morgendlichen Gartens ein. Bloß das Zwitschern munterer Vögel und das. Krähen ferner Hähne unterbrachen hie und da die Stille. Er lehnte sich an das Fensterbrett, ein kühler Wind strich wohltuend an ihm vorbei, er knüpfte das Halstuch etwas fester, stellte die Klappen seines Schlafrockes auf und. dachte nach ... Was mochte es bloß sein, das ihm die Stimmung nahm? Auf dem" Schreibtisch seines Arbeitszimmers stapelten sich die Gratulationsschreiben, Freunde und Unbekannte aus aller Welt beglückwünschten ihn zu seiner Erhebung in den Earlstand, ein friedlicher Lebensabend lag vor ihm, in Ehren und Geborgenheit — oder war ea gerade die aufregende Arbeit, die. Führung dieses Vierhundertmillionenreiches, die ihm jetzt fehlte? Nein, er war müde geworden. Er hatte sich schon längst weggesehnt und hätte, wäre nicht diese dumme ' Liebesgeschichte im Königshause gekommen, schon längst um seinen Rücktritt angesucht. Das war es nicht. Was ihm das Leben geben konnte, hatte es ihm gegeben.. Ministerpräsident, Lenker des größten Weltreiches war er gewesen, war auf der Höhe seines Ruhmes freiwillig gegangen, wird seinen Kindern und Enkeln nunmehr auch einen schönen Adelstitel vererben — er konnte zufrieden sein. Was war es also? Wie fing dss Unbehagen an? Er'kramte in seinem Gedächtnis'herum: Der Dankbesuch in'Bückingham-Palace war sehr schön verlaufen, am Abend das Souper in der französischen -Botschaft, hatte er da vielleicht etvas Unangenehmes erfahren? Mit wem hätte er" denn überhaupt gesprochen? Da war Macdonald, der übrigens die ihm gleichfalls angebotene Adelung abgelehnt hatte, und Wickham Steed, der ihnen beiden!: den gewesenen Premiers, den Vorschlag machte, Memoiren zu schreiben — halt, das war es! Ja, ja, das war der Anlaß!;Als er dann des Nachts heimgekommen war, hatte er über, die Memoiren nachgedacht,'kqnnte nicht einschlafen. Jawohl, das war die Ursache des Katzenjammers! Das Leben' des Kampfes, des Glanzes und des Ruhmes, das er geführt hatte, war ihm plötzlich, als er es nicht mehr mit den Augen der Erinnerung, sondern mit denen des Geschichtsschreibers betrachtete, unbefriedigend und unheroisch erschienen. Als er die dramatischen Szenen seines Lebens zusammensuchte, als, er sein Werk unter dem Aspekt des Romanciers durchwühlte, Pointen heischend, Steigerung fordernd, da war er plötzlich daraufgekommen, daß es da« Leben eines hochgestellten Beamten' war, das hinter ihm lag — eines braven, aufopferungsfähigen Beamten, der keinerlei Sprünge gemacht, nach erprobtem Schema seines Amtes gewaltet, "dem man wahrlich nichts ^Schlechtes nachsagen konnte, aber auch nichts -Ueberragendes. Oder hatte Steed gemeint, er möge das niederschreiben, was er an Interessantem'miterlebend gesehen, den alten. Memoirenquatsch, wie es zum Weltkrieg kam .und dergleichen? Nein, da kannte er diesen klugen Mann-,' dessen :,/Times" ' seit Jahrzehnten die englische Meinung diktierte, zu, gut. Memoiren eines Baldwin, das sollte der Rechenschaftsbericht eines Ministerpräsidenten sein. Was konnte er schreiben? Er hatte das Reich erhalten^ oder, besser gesagt, es war auch unter ihm nichtzerfallen. Er hatte die Thronfrage gelöst, das heißt, das gemacht, was die Dominions verlangten.» Er hatte England am Kriege vorbeigeführt — war das übrigens ein Verdienst? Hätte nicht die Eroberung Abessiniens um jeden Preis verhindert werden müssen?_ Er hatte die französische Regierung bei der Abgrenzung des spanischen Bürgerkrieges unterstützt. War das alles? War das genug? Würde es; vor allem der Nachwelt genügen? Würde man sein Wirken in der Geschichte verzeichnen, wie das. des Disraeli etwa? Würde er im Volke weiterleben, wie etwa Lawrence, der bloß Oberst war, und den jetzt schon, zwei Jahre nach seinem Tode, ein Legendenkranz umgab? Würde die außerenglische Welt seiner. gedenken, wie etwa—nun wer? wie etwa die Griechen Lord Byrons und die Juden Lord Balfours gedenken? Der da hatte sich gleich zwei Denkmäler gesetzt. Eines bei den Juden, denen er Palästina versprach, und eines in der Heimat, " der er dieses wichtige Terrain ge- W3jnn.-'' Welch ,geniale Idee dieses Staatsmannes: das Palästina-Mandat! Nur so konnte man Herrn C36menceau die Pille versüßen, welche Annexion des Landes bedeutete. Ob Balfour geahnt hatte, wie bald Palästina zum Eckpfeiler der englischen Weltpolitik im Osten-werden sollte? Er war jedenfalls rechtzeitig gestorben, die diplomatischen Kämpfe mit den Juden, die ihn so verehrten, hätte er seinen Nachfolgern überlassen, die irdischen Schwierigkelten dieses Planes, der jenen unsterblich machte,* hatte jetzt er auszulöffeln gehabt. Baldwin strich mit der Hand über das weiße Haar, das der Morgenwind zauste. Die Verwaltung des Mandats hatte ihn alles andere denn unsterblich gemacht, dessen war er sich bewußt. Um dieses Babel von Ansprüchen, Interessen und Feindseligkeiten zu klären, hätte es eben — widerstrebte ihm, den ehrlichen Schluß zu ziehen -r eine« Staatsmannes bedurft. Jawohl! Er war ein Beamter gewesen, hatte mit einer ebenso alten wie unoriginellen Doktrin, die die Römer „Divide et impera" nannten, die beiden Völker gegeneinander ausgespielt oder ausspielen lassen. Es war richtig, die Kolonialpolitik machte nicht er; er könnte die Schuld ja auf andere wälzen — aber nicht sich gegenüber. Er war der verantwortliche Mann, den die Geschichte richten würde. Falls sie Überhaupt von ihm Notiz nehmen sollte. Ein blühendes, aufstrebendes Land, das der englischen Staatskasse jährlich einen gigantischen Ueberschuß brachte, hatte er heruntergewirtschaftet, ungesühntes Blut fließen, das englische Militär durch eine Handvoll Rebellen lächerlich machen lassen — bloß weil es keinen Willen gab, keine Idee, keinen Plan. Nein, das war kein Ruhmesblatt in der Geschichte Englands, beileibe nicht! Balfours Erben würde ihn wohl keiner nennen. Die 'Juden schon gar nicht. Den bitteren Zorn, dieses geduldigen Volkes hatte er sich zugezogen, vielleicht tausende Flüche gepeinigter Menschen, denen er den Weg ins Freie versperrt hatte. Gewiß, Geschichte war nie ein Tummelplatz für Sentimentalitäten, Geschichtemacher hatten das Recht, brutal zu sein, wenn ein höheres Interesse es vermimmwm nach Frauen-Berufs-Schulen am f T.~ // Tetephon A-48-0-77 Wien, IL, Ma/zgasse 7 Dreijährige höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Frauenberufe / Zwei jährige Fachschule für Kleidermachen und Wäschewarenerzeugung / Zweijährige Kindergärtnerinnen-Bildungsanstalt / Piospekt auf Wunsch / Internat / Streng religiöser Haushalt langte. War dies hier der Fall gewesen? Waren nicht beinahe drei Viertel des Parlaments der Meinung, daß die englischen Interessen durch die Juden besser vertreten würden als durch die Araber? Konnte er*"seine Politik mit Rücksichten auf den arabischen Nationalismus entschuldigen?- Nein, nein und nochmals nein! Denn diesen Nationalismus hatte er in Palästina ja erst selbst geschaffen, indem er zuließ, daß professionelle Räuber und konzessionierte Wegelagerer durch das laxe Kommando, nein, durch die kommandierte Laxheit der Behörden zu Nationalhelden wurden. Und wieder hatte er zu dem alten Mätzchen gegriffen, eine Kommission geschickt — ein Bürokrat, ein phantasieloser Schwächling war er gewesen, in der Palästina-Frage, im Abessinien- Streit, wo er durch kühne Sprache die Schwarzen zu einem Kampf ermutigt hatte, um sie dann, als es um die Entscheidung ging, schmählich im Stich zu lassen. Memoiren sollte er schreiben? Hatte Steed das nicht am Ende gar ironisch gemeint? Wenn man ihn vergäße, würde er noch am besten davonkommen. Ein Wortjongleur war er gewesen, wie dieser junge Geck, dem die Weiber nachliefen und den er zum Außenminister gemacht hatte,. ein Equilibrifit, als wären Gleichgewicht und Symmetrie der Gipfel der Originalität... Die Morgendämmerung schlug hinter den. Hügeln in Rot um. Ihn fröstelte es plötzlich. Er schloß die Fenster, ließ den Vorhang herab, um den Tag au verbergen. Der Spiegel, an dem er vorbeikam, zeigte ein altes, müdes Gesicht... Kraftlos ließ er sich, in das zerwühlte Bett fallen. Me&zfo Aluten Wir erhalten eine Zuschrift des Herrn Dr. Lavoslav sik (Zagreb), worin es heißt: In Ihrer Nummer vom 4. Juni 1937 haben Sie eipe Belgrader J.-T.-A.-Meldung veröffentlicht, wonach ich das Grab des Großvaters unseres Führers Dr. Theodor Herzl, Simon Löb Herzl, auf dem Semliner (Zemuner) Friedhof entdeckt habe, worauf Dr. phil. und jur. Paul J. Diamant in der Ausgäbe vom 11. Juni 1937 auf sein in Jerusalem erschienenes Werk „Theodor Herzls väterliche und mütterliche Vorfahren" hinweist, wo sich eine genaue Stammtafel befindet. 1 Nun berufe ich mich auf die Biographie von Alex Bein, „Theodor Herzl", der bei genauer Zitierung ebenfalls diese Stammtafel der Ahnen Theodor Herzls bringt und wo es heißt: „Von den Ahnen Theodor Herzls wissen wir nicht viel." Im übrigen, Dr. Diamant hat selbst in seiner Schrift erwähnt: „Es ist zu hoffen, daß sich noch bald Akten und Urkunden finden werden, die neues Licht auf die Abkunft unseres großen Töten werfen." Es handelt sich da nicht um eine Entdeckung, sondern um die Feststellung, daß ich tatsächlich das Grab Simon Löb Herzls in Semlln gefunden habe, während bisher von allen Biographen und auch von Dr. Diamant angeführt wurde, daß Simon Löb Herzl in Pest gestorben ist. Und im übrigen handelt es sich gerade um die Weiterverfolgung der Spuren, auf die bisher in bezug auf die Ahnen Herzls auch von Dr. Diamant hingewiesen wurde. Veranlaßt durch Dr. T. Nussenblatt, dem ich einen diesbezüglichen Beitrag-zum „Herzl-Jahrbuch" versprach, habe ich meine Freunde in Zemun und Beograd bewogen, gemeinsam mit den Nachforschungen zu beginnen. Vor Jahren schon hatte ich zusammen mit dem mittlerweile verstorbenen Dr. David A1 k a 1 a y Nachforschungen in Zemun angestellt. Dr. David Alkalay ist der Sohn des seinerzeitigen Chachams der Wiener sephardischen Gemeinde, Moses Alkalay, und Enkel des David Alkalay, der ebenfalls in Beograd und Zemun Zürich zum 20. Zionistenkongreß qnd nach Paris zur Weltkonferenz der Judenstaatszionisten u. zur Weltausstellung Kombinierte bequeme Autocar-- und Bahnfahrt. Wien—Zürich—Basel im Autocar. Basel—Paris im D-Zug Paris In gutem Hotel inkl. Frühstück und Mittagessen Detto bei voller Verpflegung auf der Reise und 4 Tage Wien—Zürich—Wien im Autocar..........S 78.— und retour Wien................§ 138.— Inkl. Verpflegung und Nächtigung während der Reise S 98.— Teilnehmerpreise: Abfahrt: Wien, 25. Juli 1937 Und 1. August 1937. Ende beider Reisen 15. August 1937. Auskünfte, ReJseproRramni und Anmeldungen: Täglich von 5 bis 7 Uhr abend3 Im Verband der Judenstaatszlonisten, II., Praterstraße 30. Tel. R-45-180-U. sowie Trinkgelder und sonstigen Abgaben......S 178.— sephardischer Rabbiner war, beide unermüdlich tätig für die Wiederauflebung der hebräischen Sprache und der Kolonisation Palästinas und nächste Verwandte des Zeitgenossen Simon Löb Herzls und Vorkämpfers des neuzeitlichen Zionismus, des Jehuda Hai Alkalay, Chachams der Zemuner sephardischen Gemeinde. Ebenso konnte mir der Landesoberrabbiner Doktor Isak Alkalay, dessen Vater Moses Alkalay in einer späteren Periode auch Chacham in Zemun war, eine ganze Anzahl' Mitteilungen machen. Diesmal hatte ich daa Glück, daß mich auf dieser Forschungsreise weitere hervorragende sachkundige Persönlichkeiten begleiteten, so Oberrabbiner Dr. Ignaz Schlang, Rabbiner Doktor Hermann Kaufmann, Religionsprofessor Dr. Juda L e v i, Generalsekretär des Gemeindebundes Schime Spitzer, alle aus Beograd, dann der Zemuner Gemeindepräsident Dr. Leopold Brandeis, Gemeindesekretär Isidor G r ü n f e 1 d, Chacham Isak M u s a f i a und der Tempelvorsteher Moreno Anaf. Es wurde beschlossen, den ganzen Zemuner Friedhof, Grabstein für Gjräbstein, genau aufzunehmen und zu registrieren, es wurden eingehende Nachforschungen im Archiv der jüdischen Gemeinde und des Stadtmagistrats in Zemun angestellt und speziell Herr Isidor Grünfeld hat in diesen drei Wochen eine unermüdliche Tätigkeit entwickelt, um all diese Daten zu sammeln. Selbstverständlich werden wir in den Archiven in Zagreb, Wien, Beograd, Temesvar und -— soweit es möglich ist — in Konstantinopel die Nachforschungen fortsetzen. Ich bin überzeugt, daß es noch in meinen Tagen gelingen wird, nach Menschenmöglichkeit eine vollständig© Ahnentafel Theodor Herzls festzustellen. Dr. jur. und phil. Paul J. Diamant wird selbst erfreut sein, wenn ich schon vorläufig feststellen kann, daß die Großeltern Theodor Herzls, Simon Löb Herzl und Rebekka geb. Biliz, nicht, wie bisher vermutet, in Pest, sondern in Zemun (Semlin) gestorben und dort begraben sind. Ich hoffe, daß das im „Herzl-Jahrbuch" veröffentlichte Material in allen Kreisen, denen Theodor Herzl und sein Werk etwas bedeuten, Interesse erwecken wird. 2>ee ctee ^leMte^ ^3£re Xb»toe5i4a^4^ Von Dr. Nathan Birnbaum s. A. Es wird oft behauptet, daß der Jude keinen Sin für Naturschönheit hat. Das ist nun sicher in dieser Absolutheit nicht richtig. Wahr ist nur, daß diex Entwicklung des letzten Jahrhunderts im West" Judentum und in den westjüdisch gerichteten Schichten des Ostjudentums stellenweise einen markierten Naturenthusiasmus erzeugt hat, der eben wegen seiner Markiertheit nicht nur nicht überzeugt* sondern geradezu lächerlich wirkt. Wahr ist andererseits, daß auch im alten Judentum nicht das direkte Naturgefühl herrscht wie unter den europäischen Völkern, sondern vielmehr ein Anstaunen, 'ein Bewundern durch die Vermittlung der Idee, ein Erschauern vor der Unendlichkeit un der Macht Gottes, die sich in den Naturgeschehnissen ausdrückt. Damit steht in Verbindung — was ja auch sonst so ganz der jüdischen Seelenperspeklioe entspricht —, daß den Juden die kleinen Intimitäten der Nalur relativ kalt lassen, während ihn ihre großen, ich mödite sagen, heroischen Züge, z. B. der sternejiübersäte Himmel, der Gewittersturm, die finstere Nacht, der mächtige Strom, der dunkle Wald mit jenen Schauem packen, von denen ich sprach. Diese Eigentümlichkeit sitzt so fest, daß sie auch noch in den chassidischen Naturen, die ja in gewissem, Sinne auch eine ästhetische Revolution bedeuteten, einigermaßen nachwirkt. Am wenigsten wohl in jenen Schichten der ostjüdischen Bevölkerung, die durch die doppelte Erziehung des chassidischen Milieus und schwerer Arbeit im Freien in Hinsicht auf die Liebe der Natur und ihrer Details den nicht jüdischen Völkern dicht angenähert wurden. Aber sind denn diese Schauer und Andachten -weniger ästhetische Empfindungen, weil sie zugleich religiöse Stimmungen sind? Dann wäre ja auch das ganze christliche Mittelalter eine einzige lange Wüste der Unästhetik und wer weiß nicht, daß sie das Gegenteil ist? Und was mären dann die gewaltigen Anrufe der Nalur durch, die alten hebräischen Dichter, wenn nicht Beweise der ebenso ästhetischen .'wie religiösen Aufrüttelung der jüdischen Seele durch die Natur? ■ KINO'PROGRA t CHWEDEN A 49 - 0 QO Von 10 Uhr vorm. bis 7 Uhr abends Nur i/48 Uhr und V, 10 Uhr abends ES

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