Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 11 (1937)
- Issue
- Heft 658 (26.5.1937)
- Date
- 1937-05-26
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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Seite 6 DIE NEUE WELT Nr. 658 vom 26. Mai 193T Frauentypen in der neuhebraisdien Literatur Von Schlomo Auerbach (Schluß) Stürmische Wogen überfluten die ruhigen Ufer des ewigen Gleichstandes; altbewohnte jüdische Nester werden durch Pogrome zerstört; wegen ökonomischer und politischer Not setzen Massenauswanderungen nach Amerika ein; die bisnun festgefügte jüdische Familie wird erschüttert; die Jugend beider Geschlechter steht nun am Scheideweg — die Augen in die unbekannte Zukunft gerichtet, mit der brennenden Frage: Wohin?! Mn realistischer zug kehrt aucn in die Literatur ein. Die Frau, aus dem festen Einerlei des jüdischen Seins herausgerissen, wird nunmehr als selbständige Persönlichkeit gesehen und entsprechend gestaltet. Es erscheinen sogar größere Werke, die die Frau als Hauptperson haben. Einer dieser größeren Erzählungen „Bat-heaschir" (Tochter des Reichen) von N. S. Rabinowitsch könnte man noch jetzt nach einem halben Jahrhundert des Erscheinens, einen gewissen künstlerischen Wert zusprechen; obwohl die Hauptgestalt, die einzige Tochter des reichen Juden, welche ihre Eltern, den Segen des Reichtums verläßt und einem Tolstojaner nachgeht, um ein einfaches Leben der Arbeit zu führen. Aber auch echte Typen erscheinen jetzt, besonders in kleineren Erzählungen, und zwar edle Frauengestalten, meisterhafte Darstellungen der jüdischen Mutter. Ich betone: der jüdischen Mutter, die nicht nur für ihre Kinder lebt und leidet, sondern auch für den Unterhalt der Familie sorgt, als Näherin usw., häufig als kleine Händlerin, als Marktweib — mit gefrorenen Aepfeln oder mit Bäckereien hausieren geht —, die sie selbst in schlafloser Nacht hergestellt hat, während ihr Mann sich mit höheren Dingen beschäftigt, mit dem Talmud. Ihr, der Frau und Ernährerin, wird als Lohn zugesichert, daß sie im Paradiese ihrem erlauchten Gatten als Fußschemel dienen darf . . . Diese Muttergestalten findet man bereits in der früheren Haskala-Periode, künstlerisch aber sind sie erst bei J. L. Perez und in der epochemachenden realistischen Erzählung des Ben Avikdor „Lea Mochereth hadagim" (Die Fischverkäuferin) gezeichnet. Auch in Gedichten wird die sich aufopfernde Mutter besungen, man denke an das berühmte Programmlied Bialiks: „Schirathi" (Mein Gesang)! Es wird gesagt, wie die Mutter beim Bereiten des Frühstücksbrotes für die Kinder betend, eine Träne verliert, die in den Teig fällt, den der künftige Dichter mitsamt der Träne im Frühstücksbrot verschluckt, daher die Schwermut, welche alle seine Lieder durchströmt . . . Aber noch vor Bialik schildert der berühmte Lyriker Aba Schapira in dem Poem „Nerothschel schabath" (Sabbathkerzen) eine herrliche Muttergestalt. Beim Kerzenanzünden betet die Mutter ganz in dem Stil der Techina (Frauengebetbuch): wie diese Lichter leuchten, so möge der Herr den Sinn meines Mannes erleuchten in der heüigen Thora; wie diese heiligen Sabbathlichter brennen, so sollen meine Kinder durch die heüige Thora erleuchtet werden und ich, deine Magd, die diese Kerzen anzündete, soll würdig sein, die Kinder zu frommen, guten Menschen zu erziehen. Sogar für das ganze Volk Israel betet sie — daß der Herr, dem zu Ehren diese Lichter brennen, sein Volk endlich aus der finstern Galuth erretten möge . . . Für alle betet sie, nur für sich nicht . . . Ein herrlicher Muttertypus findet sich im jüngsten iWerk „Beischuw schel jaar" (Waldsiedlung) von H a s ä s — einem unserer größten Epiker. Die Frau des kleinen Forstbeamten lebt ihrer Pflicht als Frau und Mutter in der Waidabgeschiedenheit still dahin; nicht einmal zu beten wagt sie, in ihrer Bescheidenheit zum Herrn aller Welten. Manchmal sagte sie bloß: „Soll helfen meinem Manne und Kindern der, dessen Name ich zu erwähnen nicht würdig bin." Auch Josef Chaim Brenner, der berühmte soziale Kämpfer in unserer Literatur, der alle Schranken, die Mensch von Mensch trennen, niedergerissen sehen will, auch dieser unerbittliche Kämpfer findet zarte Linien für die Zeichnung eines idealen Muttertypus in seinem Roman „Bachoref" (Im Winter). Mit dieser Mutter taucht aus der biblischen Vergangenheit das Bild der Channah auf, der Mutter des Propheten Samuel, die noch vor der Hoffnung auf einen Sohn — denn sie ist „akarah" (kinderlos) —, diesen Sohn dem Herrn widmet. Ihr bleiben nur die Schmerzen des Gebärens übrig. Ueberwältigt von ihrem großen Opfer „redete Channah in ihrem Herzen — sie redete, ihre Stimme aber ist nicht hörbar, allein ihre Lippen regeten sich" (Samuel 1/1) ... Solch eine Mutter ist auch die Brenners: Sie ist sich ihres Schicksals bewußt; ihr Sohn muß sie. verlassen, denn er strebt seinen ihr unbegreiflichen Idealen zu. Und sie weint, wie die biblische Channah, nur in ihrem Herzen. Und die vielen anderen Frauentypen und Arten der Liebe . . . Die stille, stumme Liebe gestaltet I. L. Perez in einer ergreifenden Erzählung: „Hailemeth" (Die Stumme). Stumm wird die tragische Heldin dieser Erzählung bei der Nachricht, daß der Geliebte seinem heiligen Eid; ewig zu Heben, schmählich gebrochen hat, um eine Reiche zu heiraten, bringt aber nach vieljährigem Stummsein den Namen des Geliebten am Sterbebett über ihre Lippen ... I. L. Perez schildert auch einen humoristisch anmutenden Fall der Elfersucht einer chassldisohen Brau zu iiirem Manae, dar alß Chaseid vtepX einmal ate selbst in den langen Ehejahren richtig angesehen hat, geschweige denn andere Frauen. Als er aber nach Amerika auswandert und schreibt, daß eine gute Frau für seine Wäsche sorge u. dgl., entbrennt sie in heißer Elfersucht, die sie in ihren Briefen zum Ausdruck bringt. (Perez: Ein Bändchen Briefe.) Merkwürdige Liebesschilderungen lesen wir auch in der berühmten RomantriJogie von A. Kabak „Schlomo Molcho". In der durch Mystik, kabbalistische Verirrungen, messianische Träumereien benebelten Stadt Safed des XVI. Jahrhunderts blüht auch krankhafte Liebe. Der hochgelehrte Kabbaiist Rabbi Josef Karo, ein Greis, heiratet zum drittenmal eine Zwanzigjährige ... Er kümmert sich nicht weiter um sie, sondern unterhält sich mit der „Mischna medaberath" (Die sprechende Mischna), der Kabbaiist spricht mit der Mischna wie mit einer lebenden Person . . . seine junge Frau aber lauscht jenseits des Studierzimmers den unendlichen unbegreiflichen Gesprächen mit dieser Mischna, vergeht in Eifersucht, mit ausgebreiteten Händen fleht sie inbrünstig um Erlösung von ihrem jugendlichen Liebesdrang . . . Erschütternde Frauenschicksale hat der Meister der psychologischen Novelle Izhak Dov Berkowicy gegestaltet: Das trägische Geschick des jüdischen Dienstmädchens Marischka in „Bakfar" (im Dorf). Die Hoffnungslosigkeit der Heldin der „Jerakoth" (Grünzeug), einer jüdischen Schneiderin in der Großstadt, die aus Lebensüberdruß Selbstmord begeht. Man findet ihren sommerlichen Strohhut mit den welken Blumen am Ufer des herbstlichen Flusses, der seine schwarzen kalten Wellen treibt . . . G. Schofmann, der Meister der Kurznovelle, der schicksalhafte Liebe in ihrem erbitterten Kampf um zweifelhaftes Glück ergreifend zu schildern weiß, kann hier nur in beschränktem Maß herangezogen werden; denn bei diesem größten männlichen Dichter der hebräischen Literatur, bei diesem tiefgründigen Seelenzeichner, erscheinen die Frauen zu skizzenhaft geschildert, als daß sie als eigene besondere Welt aufgefaßt werden könnten. Einen erhabenen Typus sehen wir in den Schöpfungen des jung verstorbenen Lyrikers und expressionistischen Erzählers Uri Nissan G n e s s i n. Dieser stüle Sänger der Dämmerung und des Abschieds zeichnet zarte, traumumränderte Frauenseelen; seine Frauen sind nicht von dieser Welt; wie eine seiner Personen in den „Schatten des Lebens" sie charakterisiert: „Pirchagada" (Märchenblumen): Blüten aus einem fernen Märchengarten, durch ein böses Schicksalspiel in den rauhen Alltag verweht. Wie gefallene Engel wandeln sie auf der ihnen fremden Erde, um die verlorene Himmelsheimat trauernd. In der schwermütigen Musikalität seiner Prosa, in seiner berühmt „schwierigen" Prosa wird dieser Mädchentypus gestaltet: die Mädchen wandeln ewig bangend, ewig suchend nach einem Gott — aber einem echten, einem großen Gott, einem Gott der Götter, der würdig wäre, sie gänzlich im Feuer des Glaubens aufgehen zu lassen; oder sie fahnden nach einem heiligen Ideal, einer heüigen Aufgabe — etwa der absoluten Gerechtigkeit auf Erden zum Triumph zu verhelfen . . . Alle diese Frauen sind einer erlösenden Tat nicht fähig, auch die tätigen Frauen nicht, wie die oberwähnte Fischverkäuferin von Ben Avigdor u. a. Bei den jüngeren Erzählern, wie z. B. beim großen Prosaisten Ascher Barasch (in seinen wundervollen „Bildern aus einem Bräuhause") tritt uns eine Frau entgegen, die einem großen Industriezweig vorsteht. Aber ihre Tatkraft erfüllen den Beobachter mit Trauer, ob der großen Energievergeudung, ob der Arbeit, die nicht der Volkserneuerung zugutekommt. Denn dieser weibliche Brauereivorstand ist nur eine neue Ausgabe der früheren Marktweiber — in größerem Format. Die Chaluzah aber, die tätige Frau von jetzt, hat noch nicht ihren poetischen Darsteller gefunden. Kabaks „Zwischen Meer und Wüste" aus der Heldenperiode der ersten Schomrim ist allzu schematisch; viel schwächer noch die Erzählung aus dem gegenwärtigen Chaluzleben des Ever H a d a n i „Zrif ha'ez" (Holzbaracke). Hier sind überhaupt keine lebendigen Menschen gezeichnet. Besser kommt noch die Chaluzah in den Momentbildern aus dem Chaluzleben bei einzelnen jungen Erzählern davon. Aber wie gesagt: Die Chaluzah harrt noch ihres großen Dichters. Eine Frau der Zukunft, der besseren Zukunft, eine Frau, von welcher die Besten der Menschheit nur träumten, eine Frau, die kein Unrecht verzeihen kann, denn sie, die Mutter, die in Schmerzen gebar, kann auf kein Kompromiß eingehen, sie fordert, sie bittet nicht, denn sie beugt sich vor keiner Allmacht, wenn sie nicht mit Allgerechtigkeit vereint Ist, diese Frau, die eine Antwort haben will über den Sinn der unendlichen Leiden der Kreatur auf Erden, diese visionäre Gestalt leuchtet uns aus dem Werk des palästinensischen Dichters David Schimanowitsch „Escheth Iov" (Die Frau des Hlob) entgegen. Wieder hat die Bibel — dieser ewige, unsiegbare Quell, einen hebräischen Dichter befruchtet; das ewige „Buch der Bücher", das menschlichste Buch und zugleich das göttlichste, das zu unserem Glück Immer noch den L«n Creniua zu großen Taten zu erwecken vermag. Jüdische Künstlerspiele Letzte Aufführung von „Sendung Semaels" In den Jüdischen Künstlerspielen findet heute die unwiderruflich letzte Aufführung von „DieSendungr Semaels" mit Leo Reuß-Brandhofer (in der Premierenbesetzung mit Jenny L o v i c) statt. Samstag Premiere mit Leo Reuß-Brandhofer Samstag, den 29. Mai, V>9 Uhr abends, findet die von nna bereits angekündigte Wiener Erstaufführung von Kobrins jüdischer Tragödie aus unserer Zeit ,,Z u r ü c k z u m Volk!" statt« Leo Reuß-Brandhofer spielt diesmal den ganzen Text seiner Rolle in jiddischer Sprache. A. Meiseis hat Kobrins Werk, das in New York ein Jahr ununterbrochen auf dem Spielplan war, für dl« Wiener Aufführung bearbeitet. In weiteren Hauptrollen spielen die Gäste Jenny L o v 1 c und Ileimi L e w i n, ferner die Damen Lora Glücksmann und Silvia G r o h s sowie die Herren. A. Bell, M. P r e 1 ß und B. S i g a 11. Regie: Bugen Jensen vom Deutschen Volkstheater. Wegen Vorbereitung der Premier« bleiben die Jüdischen Klinstierspiele Freitag, den 28. Mal, ge-* schlössen. Sonntag, den 30. Mal, fti Uhr nachmittags, Kobrins „Zurück zum Volk!" mit Leo Reuß und der Abendbesetzung bei kleinen Preisen. Ausstellung Erwin Singer In der „Jüdischen Kulturstelle" am Franz-Josefs« Kai 3 ist zur 'Zeit eine kleine Kollektion von Bildern des Malers Erwin Singer zu sehen, die in den jüdischen, kunstinteressierten Kreisen viel Beachtung findet: nicht wegen der Sujets, die, soweit sie Landschaftliches betreffen, an der adriatischen Küste beheimatet sind, sondern ob der Schlichtheit und Wärme, mit der alles — Vegetation, Mensch, Tier, Architektonik — gestaltet ist. Erwin Singer hat trotz seiner Jugend schon eine reiche Vergangenheit hinter sich. Im jüdisch-seelischen Bereich ebenso zu Hause wie in den Themen der jüdischen Antike, konnte er seine starke Begabung an vielen Aufgaben erweisen. Daß er beispielsweise die Haggada illustrierte, biblische Themen und Rituales malte und daneben noch die Reize holländischer, französischer, jugoslawischer Landschaft darzustellen verstand, zeugt vom großen Umfang seiner Begabung. Die Ausstellung in der „Jüdischen Kunststelle", die seit einiger Zeit wertvolles Kunstgut beherbergt, zeigt Erwin Singer als strebenden und in diesem Streben aufsteigenden Maler. Von der Schablone ebenso weit entfernt wie von einer Originalität um jeden Preis, gibt er sich wie er ist: als treuer, aber nicht sklavischer Diener der Natur, als erfahrener Techniker, als Beherrscher einer umfangreichen Palette. Ihm ist es beschieden, den Entdeckungen des Lichtes und der Farbe in kultivierter Harmonie zu huldigen und sein Talent in den ihm gegebenen Grenzen zu wahren. Die Kunst macht keine Geschenke. Man muß sie erobern. Erwin Singer kämpft um dio Gnade der letzten künstlerischen Dinge. o. r. Filme der Woche (Nachdruck nur mit Genehmigung des Blattes),' England: Wien, Wien, nur Du allein! Ungarn: Der kleine Kavalier. Frankreich: Roman eines Schwindlers — Die Perlen der Krone — Der geliebte Vagabund. Amerika: Brutal — Tarzans Flucht — Frisco, Stadt ohne Gesetz Matura — Tanzende Piraten — Die Glückspuppe — Mord in Sing-Sing — Gier nach Gold — Der geborene Verkäufer — Zwischen Haß und Liebe — Menschen im Hotel — Liebe eines Fremden — Die Polizei greift ein. — Die Insel ohne Sünde — Kopf in der Schlinge — Drei kleine Gangster — Hochverrat. Filme unter Arierparagraph Ernte — Der Herrscher — Die Kreutzersonate — Vor Liebe wird gewarnt — Der Hund von Baskerville — Sein Modell — Der verkannte Lebemann — Männer im Dunkel — Man spricht über Jacqueline — Der Scheidungsgrund — Susanne im Bade — Condittieri — Zurück in die Heimat — Die ganz großen Torheiten — Amtsschimmel — Entführung an der Biviera — Schwindeln ist keine Sünd'... — Etappenhase — Ich bleib* nicht Junggeselle — Die Göttliche. NEUE FILME Freitag: Peter Lorre „Hochvorrat" In dem neuen Spionagefilm der 20 th Century-Fox, „Hochverrat", sagt Peter Lorre lächelnd: „Man darf nicht abergläubisch sein", als er mit zwei anderen Todgeweihten die letzte Zigarette mit dem letzten Streichholz anzündet. Dieser Film von überragendem Format gelangt ab Freitag im Kreuz- und Votivpark-Kino zur Uraufführung. Heute: „Kopf in der Schlinge" Im Elite- und Opern-Kino findet heute die Premiere des neuen Metro-Goldwyn-Mayer-Kriminalfilms „Kopf in der Schlinge" statt. Die Hauptrollen dieses Films spielen Franchot Tone und Loretta Young. In weiteren Rollen sind Henry Daniell, Lewis Ston und Roland Young beschäftigt. W. S. van Dyko inszeniert „Drei kleine Gangster" W. S. van Dyke ist der Regisseur des neuen Metro-Goldwyn-Mayer-Films „Drei kleine Gangster", welcher Freitag im Schweden-Kino erscheint. Die Hauptrollen dieses Films, welcher ein bisher im Film noch nie behandeltes Thema zum Gegenstand hat, spielen drei kleine Jungen, und zwar Freddie B a r t h o lo m e w, Mlckey R o n e y und Jackie C o o p e r. Shlrloy als Jazz-Dirigent In dem neuesten Shirley-Temple-Ftlm der 20 th Century-Fox: „Sonnenmädel" präsentiert sich Shlrley als Dirigentin einer Jazzband. Die kleine Shlrley wird von einem Theaterregisseur entdeckt und in der Hauptrollo des Theaterstückes „Onkel Toms Hütte" herausgestellt. Die Uraufführung von „S o nnenmädel" findet demnächst im Elite-, Schottenring* und, Staf a«Kino statt,