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Die neue Welt · 1936-12-18 · Heft 617 (18.12.1936) · page 2

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Journal
Die neue Welt
Volume
10 (1936)
Issue
Heft 617 (18.12.1936)
Date
1936-12-18
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 2 ME NEUE WELT Nr* 617 vom 18. Dezember 1936 ^©iabetifter, Stu^loetftotiftcv effett mit ©orteil ba$ feit 3d^a«tten ßetüä&tte 1 Stmondbrot in bünnett Schnitten mit ©tttter nttb I 6cfatnfen. *3eid)t öerbaulid), äiigtetdj Mit&l I bequem; etmott§btot-S^nUten^adcfien in ©tanttiol. I 3n aßen guten getnfofi^anbt. u. ©äefereien ^oBett, I l^SimonSbrotfabrif Bieit-ßagran 6ö. £ägl. $oftüerf. J schreckt vor nichts zurück. Seitdem es auf jede Bindung an Recht, Gesetz und Menschlichkeit verzichtet, mit Japan sich „zur Rettung dereuropäischen Kultur" verbündet hat, müssen wir ihm unseren gemeinsamen Willen zur Verteidigung unserer Positionen entgegenstellen. In unserer Leddensgeschichte — so wollen wir unser Schicksal verstehen — darf der Hitlcrismus nur eine Episode sein. o. r. Wiener Judengemeinde 8>ie Konstituierung Zwecks Konstituierung des neugewählten Vorstandes der Wiener Kultusgemeinde wurde für den 10. d. M. eine Plenarsitzung einberufen. Da sich schwerwiegende Differenzen zwischen den Vertretern der Majorität (Zionistische Liste) und. der Minorität (Union- Liste) bezüglich der Besetzung des Präsidiums •rgaben, vertagte der Alterspräsident Herr Dr. Stieglitz (Union) die Sitzung auf den 15. d. M., um Verhandlungen über die Beilegung des Konfliktes zu ermöglichen. Diese Verhandlungen verliefen jedoch, wie nachstehend berichtet wird, resultatlos und die Konstituierung fand am 15. d. M. statt. Sie ergab folgendes Resultat: . Es wurden Staatsrat Dr. Desider Friedmann (Zion. Liste) neuerlich zum Präsidenten für eine vierjährige. Amtsperiode,. die Herren Rat der Stadt Wien Dr. Jakob Ehrlich (Zion. Liste) und Oberbaurat Ing. Robert Stricker (Zion. Liste) zu Vizepräsidenten für eine einjährige Amtsperipde wiedergewählt. In das Vortreterkoll.egium der Kultus- Gemeinde sind nachstehende. Herren gewählt worden: Dr. Ernst Feldsberg (Union), Dr. Isidor Klaber (Zion.. Liste), Dr. Leo Landau (Zion. Liste), Reg.-Rat Dr, Hermann Oppenheim (Union), Dr. Leopold Plaschkes (Zion. Liste), Max Schiffmann (Zion. Liste), Dr. Saul Sokal (Binjan Haarez) und Dr. Josef T i c h o (Union)'. Vor der Konstituierung des neuen Vorstandes hatten sich die Vertreter der „Union" an die'Zionistische Majorität mit der Forderung" gewendet, "eine entsprechende Vertretung im Präsidium, im Vertreterkollegium und in den Kommissionen zu erhalten. Die Zionisten kamen zu dem Beschlüsse, Vertreter der „Union" in die erwähnten Körperschaften zu wählen, jedoch zu erklären, daß sie nicht in der Lage seien, ihre Stimmen solchen. Personen zu geben, welche die Aufsichtsbeschwerde an den Bürgermeister der Stadt Wien und an die Regierung verfaßt und unterzeichnet hatten. In dieser.Beschwerde war, wie bekannt, die Forderung nach Auf lösung des Vorstandes und Einsetzung eines Regierungskommissärs erhoben worden. Die . sachliche Begründung der Beschwerde erwiessich als vollkommen unstichhältig und die Beschwerde wurde in allen Instanzen abgewiesen. Zur Unterstützung ihrer Beschwerde aber hatten die Führer der Union Argumente unsachlicher Art benützt, welche die Ehre und die Sicherheit der österreichischen Judenschaft in höchste. Gefahr brachten. Es-wurde angeführt, daß die „vaterländisch" gesinnte Judenschaft aus dem Vorstande verdrängt worden sei und die .Gemeinde von Elementen beherrscht werde, welche lediglich /.Ausländern" und „nichtbodenständigen" Juden ihre Wahl verdanken, daß die Jugend nicht religiös und nicht vaterländisch erzogen werde. Kurz, es wurden alle jene Anwürfe, welche die Antisemiten gegen alle Juden richten, in dieser Beschwerde von jüdischer Seite vorgebracht. Im Zeichen dieser Verunglimpfung der Majorität der österreichischen Judenschaft wurde dann auch seitens der Leiter der ' „Union'' der Wahlkampf geführt. Dieser Umstand veranlaßte die Zionisten, ihre Stimmen jenen zu verweigern, welche für diese Verunglimpfungen unmittelbar verantwortlich sind und schuld an der Giftigkeit' und Gehässigkeit des Wahlkampfes tragen. In diesem Sinne richtete der zionistische Listenführer Staatsrat Dr. Desider Friedmann an den unionistischen Listenführer Reg.-Rat Dr. Oppenheim folgendes Antwortschreiben: „4, Dezember 1986. Euer Wohlgeboren! In Beantwortung Ihres w. Schreibens vom 30. v. M. gestatte ich mir, Ihnen als Listenführer der Zionistischen Liste auf Grund der gefaßten Beschlüsse mitzuteilen: Wir sind bereit, den auf der Liste der Union österreichischer Juden gewählten Kultusvorstehern eine Vizepräsidentenstelle und eine entsprechende Anzahl von Sitzen Im Vertreterkolleglum und in den Kommissionen zu überlassen. Für die Stelle des V i z epräsidenten kommen jedoch solche Personen nicht in Betracht, welche die gegen den Kultusvorstand beim Magistrat der Stadt Wien zu Händen des Herrn Bürgermeistors überreichte Anzeige vom 5. Februar 1936 unterfertigt haben. Hochachtungsvoll Dr. Desider Friedmann.*' . Das war die Sachlage vor der Konstituierung. Sie erfuhr unmittelbar vor Eröffnung der Sitzung dadurch eine Aenderung, als unionistische Vorstände, die Herren Dr. Stieglitz, Dr. Mayer, Baurat Kempler und Klinger, den Präsidenten Friedmann um Einleitung von Friedenaver- Spendet fiU die K/UUedUlfe dulse. Jädtufi#etoeu*4e! handnlungen ersuchten. Dem Wunsche wurde entsprochen und es fand eine Aussprache zwischen den genannten Herren und Präsidenten Dr. Friedmann, Vizepräsidenten Dr. Ehrlich und Vizepräsidenten Stricker von der zionistischen Seite statt. Die Zionisten erklärten, daß sie im Interesse des Friedens und des Ansehens der Gemeinde bereit seien, von ihrem Standpunkte abzugehen und der Wahl des von der „Union" aufgestellten Herrn Dr. T i c h o ins Präsidium zuzustimmen, unter der einen Bedingung, daß, bei aller Wahrung des Pärteistandpunktes, der Kampf in Hinkunft nur in anständigen Formen, vor allem unter Weglassung aller Verdächtigungen in bezug auf die staatsbürgerliche Zuverlässigkeit jüdischer Gruppen geführt werden dürfe. Sie forderten eine diesbezügliche offizielle Erklärung der „Union". Die Herren von der „Union" nahmen dies zur Kenntnis und erklärten, diese Forderung ihrem Klub vorzulegen. Zu diesem Zwecke wurde die konstituierende Sitzung durch den Alterspräsidenten Herrn Dr. Stieglitz vertagt. Am 13. Dezember erhielt Präsident Dr. Friedmann vom Listenführer der „Union" Dr. Oppenheim folgendes Schreiben: Ueasim Eckstein - Srntnetut^ „An Herrn Rechtsanwalt Dr. Desider Friedmann, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde. Sehr geehrter Herr Präsident! Aus den Mitteilungen meiner Kollegen aus dem Klub der unionistischen Mandatare im Kultusvorstand entnehme ich, daß die .Zionistische Liste' den Passus Ihres w. Schreibens .vom 4. Dezember d. J., betreffend die beabsichtigte Ausschaltung jener Herren von der Stelle des Vizepräsidenten, welche die Aufsichtsbeschwerde vom 5. Februar 1936 unterschrieben haben, fallen , läßt. Dadurch sehe ich die Möglichkeit zur Anbahnung eines Einvernehmens gegeben und stelle mich daher für mündliche Verhandlungen zur Verfügung. Mit vorzüglicher Hochachtung Oppenheim." . Auf diesen Brief, der unrichtigerweise eine b ed-i ngu n gs 1 o s e Preisgabe des Standpunktes der Zionisten feststellte, antwortete Präsident Dr. Friedmann mit folgendem Schreiben: ,;Wien, am-14. Dezember 1936; Euer Wohlgeboren! In . Erwiderung auf Ihr mir am gestrigen Tage durch Boten zugestelltes Schreiben, welches ich dem heute Abend zusammentretenden Klub der zionistischen Kultusmandatare zur Kenntnis, bringen werde, stelle ich folgendes fest: Die am 10. Dezember; 1936 stattgehabten Besprechungen, bei welchen die der Union angehörenden Mitglieder des Kultusvorstandes durch die Herren Baurat. Kempler, Dr. Maximilian Stieglitz und Dr. Leonhard Maier und Herrn Geza Klinger, der Klub der zionistischen Mandatare durch die Herren Oberbaurat Stricker, Doktor Jakob Ehrlich und mich vertreten waren, haben zu dem Ergebnis geführt, UfllTDA LIKÖRE 1 Fl. 3.80 | Weingeist96% fVlh I RH WEINE 1 Fl.t .60 I und Essenzen IX, Porzellangasse 64, nächst Franz-Josefs-Bahnhof daß die Angehörigen des Klubs der zionistischen Mandatare ihre Bereitwilligkeit ausgesprochen haben, die Ausschaltung jener Herren von der Stelle des Vizepräsidenten, welche die. als Auf Sichtsbeschwerde bezeichnete Eingabe vom 5. Februar 1936 unter- . schrieben haben, fallen zu lassen, wenn die »Union österreichischer Juden' steh dazu bereit findet, den durch ihre Vertreter in ihren Erklärungen wiederholt betonten Friedenswillen in die .Tatumzusetzen. Die Delegierten des Klubs der zionistischen Mandatare haben bei den stattgehabten Verhandlungen in unzweideutiger Weise ihre Meinung dahin vertreten, daß eine friedliche Zusammenarbeit, die auch sie wünschen, nur dann gewährleistet ist, wenn die für das gesamte Judentum schädlichen Methoden des Kampf os, worunter insbesondere die Diakrl m i-i n i e r u n g von jüdischen Gruppen nach ihrer Herkunft, Unterscheidungen nach der sogenannten, dem antisemitischen Sprachschatz entlehnten »Bodenständig keif, Anzweiflung der Vaterlandstreue der Zionisten, Behauptung der Unvereinbarkeit der zionistischen Gesinnung mit der restlosen Erfüllung der staatsbürgerlichen Pflichten zu verstehen sind, eingestellt werden. Der Ablehnung der Wahl derjenigen Herren, welche; die die Angriffe der vorbezeichneten Art . enthaltende Beschwerde vom 5. Februar 1936 unterzeichnet haben, liegen keine persönlichen Motive zugrunde, sondern die Ueberzeugung, daß diese Personen vor allen anderen die Verantwortung für Jene Methoden des innerjüdischen Kampfes trifft, die, wenn sie Ihre Fortsetzung finden würden, ein gedeihliches Zusammenarbeiten in der Gemeinde unmöglich machen. Die zwischen den beiden Gruppen zu führenden Verhandlungen waren ■ Infolgedessen darauf abzustellen, eine Einigung Uber die Abgrenzung des Streites und der Kampfmittel zu erzielen, dadurch die Im Interesse der Judenschaft notwendige Befriedung herbeizuführen und jene Voraussetzungen zu schaffen, die es dem Klub der zionistischen Mandatare ermöglichen, seine Stellung gegenüber der Wahl der In Betracht kommenden, der Union angehörjgen Personen zum Vizepräsidenten zu revidieren. Ich halte mich für berechtigt, den Beschlüssen des heute zusammentretenden Klubs der zionistischen Mandatare vorgreifend, ztt erklären, daß dessen Bereitwillig« keit auch weiterhin besteht, zur Herbeiführung der angestrebten Einigung, die Verhandlungen des Komitees der beiderseitigen Delegierten in der Zusammensetzung der Besprechung vom 10. d. M. fortzusetzen. Mit vorzüglicher Hochachtung Dr. Friedmann." Am 15. d. M. lange ein Brief des Herrn Reg.-Ratcs Dr. Oppenheim ein, welcher den Abbruch aller Verhandlungen beinhaltete. Er lautet: „Wien, 15. Dezember 1936. Sehr geehrter Herr Präsident! Im Besitz Ihres Schreibens vom 1.4. d. M,, teile ich Ihnen den in der gemeinsamen Beratung vom) Zentralvorstand der »Union* und dem Klub der unionistischen Mandatare einstimmig gefaßten Beschluß mit, zufolge ihres eingangs erwähnten Schreibens die Verhandlimgen mit Ihnen und der »Zionistischen Liste* nicht Weiter fortzuführen. Den von Ihnen vorgenommenen Feststellungen gegenüber berufe ich mich auf die in der Klubsitzung gemachten Mitteilungen des Herrn Geza Klinger, daß er bei den Verhandlungen vor allem die Rücknahme der Bedingung Ihres Schreibens vom 4. d. M., daß keine Person, die die Aufsichtsbeschwerde vom 5. Februar d. J. unterschrieben hat, zum Vizepräsidenten gewählt wird, verlangte. Herr Oberbaurat Ing. Stricker habe unter Ihrer und des Herrn Dr. Jakob Ehrlich schweigender Zustimmung diese Zurücknahme erklärt. Ma£ dies abe< wie immer sein, die Vertretung der .Union österreichischer Juden' im Präsidium der Israelitischen Kultusgemeinde ist nach Meinung des Zentralvorstandes und des Klubs der unionistischen Mandatare auf Grund des Wahlergebnisses ein Rechtsanspruch, der durch keinerlei Einschränkungen und Bedingungen beeinträchtigt werden kann. Die von Ihren Delegierten zum Ausdruck gebrachte Friedensbereitschaft scheint in der Tat nicht zu bestehen, da es sonst unverständlich wäre, daß der »Union* Methoden des Kampfes imputiert werden, die niemals angewendet wurden. Die »Union* hat zum Beispiel niemals die Behauptung aufgestellt, daß »zionistische Gesinnung mit der restlosen Erfüllung der staatsbürgerlichen P f il 2 cfh t efn unvereinbar' w&re). Die »Union* hat vielmehr selbst ihre pro-zionistische Einstellung immer wieder betont, was die in Ihrem Briefe aufgestellte Behauptung geradezu ausschließt. Es werden also Anschuldigungen wiederholt und nicht aufgegeben, obwohl sie bereits im Wahlkampf von der »Union* aufs entschiedenste als unrichtig bezeichnet wurden. DaB hiedurch die Möglichkeit einer Friedensanbahnung geradezu vernichtet wird, ist offenkundig. Vor allem muß außer Streit gestellt werden, daß die Besetzung der Stellen im Präsidium, Vertreterkollegium und in den Kommissionen nach dem Gesetz und nach vierjährigem Gebrauch nach dem Proporz zu erfolgen hat und daß keine Gruppe innerhalb des Kultusvorstandes berechtigt sein darf, irgend einen Einfluß auf die Auswahl der von der anderen Gruppe zu nominierenden Personen auszuüben. Eine derartige Einflußnahme kommt einer, schweren Behinderung der freien Ausübung der Mandate dieser Gruppe gleich und muß daher ein für allemal abgelohnt werden. Wenn ich den letzten Satz Ihres Schreibens richtig verstehe, geht Ihre gegenteilige Ansicht sogar so weit, daß Ihnen ein Einfluß auf die Auswahl der namens der „Union" verhandelnden Personen zusteht, indem Sie mich als Präsidenten der „Union**, als listenführer und provisorischen Obmann des Klubs der unionistischen Mandatare im Kultusvorstand von diesen Verhandlungen auszuschließen belieben. Wie bereits eingangs erwähnt, können in solchem Geiste von Urnen und der „Zionistischen Liste" geführte Verhandlungen zu keiner Einigung führen und sind daher zwecklos. Die Verantwortung für die Folgen für die Kultusgemeinde und für die österreichische Judenschaft tragen ausschließlich Sie und die „Zionistische Liste". Mit vorzüglicher Hochachtung Oppenheim. In diesem Briefe wird einfach abgeleugnet, was die Führer der „Union" dutzendemale getan haben. Die Verdächtigungen in der Eingabe an den Bürgermeister und die Regierung, die ungeheuerlichen Schmähungen und Denunziationen in Wahlaufrufen und in der „Wahrheit", werden glatt verleugnet, alles, was die Wiener Judenschaft mit Entsetzen und die Antisemiten mit hellster Freude erlebt haben, wird glatt verleugnet. Die Friedenshand der Zionisten, welche nichts anderes als Garantien für einen anständigen, das Judentum nicht schädigenden Kampf verlangen, wird von Herrn Dr. Oppenheim zurückgestoßen. Eigentümlich berührt auch die Empfindlichkeit, welche Herr Dr. Oppenheim an den Tag legt, weil eine weitere Unterhandlung mit jenen Herren gewünscht wird, welche die Verhandlungen begonnen haben. Das geschah im Interesse des Friedens, weil Herr Dr. Oppenheim von unionistischer Seite als derjenige bezeichnet wurde, der dem Frieden am wenigsten geneigt ist. Im Interesse des Friedens war der Wunsch gelegen, die Verhandlungen in dem friedlichen Geiste, wie sie begonnen wurden, abzuschließen. Nachdem solcherart die Verhandlungen seitens der „Union" abgebrochen waren, erfolgte die Konstituierung des Vorstandes in der oben gemeldeten Zusammensetzung. * In der konstituierenden Sitzung des Vorstandes brachte die „Union" einon Dringlichkeit San trag ein, in welchem gefordert wird, daß die Zuteilung der Stellen im Präsidium, dem Vertreterkollegium und in den Kommissionen proportionell nach der vor den Wahllisten erzielten Stimmenzahl zu erfolgen hätte. Präsident Dr. Friedmann teilte mit, daß dieser Antrag in der nächsten Sitzung des Kultusvorstandes der Erledigung unterzogen werden wird. J

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