Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 10 (1936)
- Issue
- Heft 597 (30.9.1936)
- Date
- 1936-09-30
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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fee,« DIE NEUE WELT Nr. 597 vom 30. September 1936 l> .......MIM<......MI l»MMMHMMM»MMMMM<^ SIEGM. KORNMEHL aROSSFLEISCHHAUEREI i; Zentrale;IX..Berggasse 19.Tel.A-17-3-99n.A-16-9-34 Lieferant für Heilanstalten A^i£lfJ^13£InLiMLJHMM^££^£2U^ nnter Aufsicht des Ehrwürdigen Rabbinats der Isr. 3 > Kultusgemeinde Wien Autozusteilung kostenlos : Ix., Berggasse 15 / XVIII., WShrlngerstr. 97 j: MMM».......MMMMHMM......».......»........«M Die Juden in Holland In der „Jüdischen Rundschau" schreibt Dr. R. Levy unter anderem: Bis zum Jahre 1920 konnte man eine fortgesetzte Vermehrung der jüdischen Bevölkerung bis zu einer Anzahl von 115.223 in jenem Jahre feststellen. Seitdem ist ein Rückgang wahrzunehmen. Bei der letzten Volkszählung vom Jahre 1930 wurden nur noch 111.917 Juden (das sind 1,41 Prozent der Gesamtbevölkerung) gezählt. Noch ungünstiger wird das Bild, wenn n. - i die Entwicklung der jüdischen Bevölkerung mit der der Gesamtbevölkerung Hollands vergleicht. Dann muß man feststellen, daß seit 1889 der Anteil der Juden an der Gesamtbevölkerung des Landes ständig zurückgeht. Es ist interessant, zu bemerken, daß der Anteil der portugiesischen Juden, die einst die Grundlage für das holländische Judentum gelegt und lange Zeit hindurch nicht nur die Mehrheit, sondern auch die Oberschicht gebildet hatten, jetzt so gering geworden ist, daß sie nur noch 4,6 Prozent aller holländischen Juden ausmachen. Die Mischehen sind in Holland sehr im Zunehmen begriffen. Hier sind jedoch nur die Verhältnisse in der Stadt Amsterdam, wo allerdings mehr als die Hälfte aller holländischen Juden wohnt, einer Untersuchung zugänglich. Gingen zu Beginn des Jahrhunderts nur 6,02 Prozent aller jüdischen Männer und Frauen, die heirateten, eine Mischehe ein, so betrug dieser Prozentsatz in den Jahren 1931 bis 1934 bereits 16,86 Prozent. Die Mischehen nahmen stärker zu als die rein jüdischen Ehen, so daß in dem letztgenannten Zeitabschnitt auf 1000 rein jüdische Ehen bereits 406 Mischehen kamen. Auch die Taufen nahmen zu, nicht zuletzt infolge der starken Aktivität, die hier von den christlichen Missionen zum Teil durch getaufte Juden entfaltet wird. Abgesehen von diesen Faktoren, bildet der starke Geburtenrückgang auch eine Gefährdungsquelle für die holländische Judenheit. Die Zahl der von jüdischen Müttern geborenen Kinder ist in den ersten dreißig Jahren dieses Jahrhunderts in Amsterdam von 1415 auf 877 jährlich zurückgegangen, jedenfalls stärker als bei den Nichtjuden. Dagegen ist die Sterblichkeitsziffer bei den Juden günstiger als bei den Nichtjuden, so daß auch hier in Holland eine allmähliche Ueberalterung eintritt. Diese Erscheinungen zeigen, daß das holländische Judentum in seinem Bestände nicht weniger gefährdet ist als die jüdischen Gemeinschaften anderer Länder. Zum weit überwiegenden Teil wohnen die holländischen Juden in .den Großstädten: In Amsterdam 65.523 (8,65 Prozent der Gesamtbevölkerung), in Rotterdam 10.357 (1,76 Prozent der Gesamtbevölkerung) und im Haag 10.224 (2,34 Prozent der Gesamtbevölkerung). Das sind zusammen 86.104. Der geringere Rest von 25.813 verteüt sich auf das ganze übrige Land, * Die Berufsverteilung der holländischen Juden entspricht im wesentlichen der der Juden Mittel- und Westeuropas. Mehr als ein Drittel sind im Handel tätig, auch die meisten berufstätigen Frauen. Ein großer Teil ist in der Nahrungsmittelindustrie und in der Textilindustrie beschäftigt. Die freien Berufe spielen eine zunehmende Rolle, auch bei den Frauen. Eine für Holland typische Erscheinung ist der stark jüdische Charakter der Diamantenindustrie. Nicht nur unter den Unternehmern, sondern auch unter den Arbeitern sind mehr als die Hälfte Juden. Gerade in dieser Industrie ist mehr als ein Drittel aller Arbeiter arbeitslos, ein deutliches Zeichen für die schwere wirtschaftliche Lage, in der sich die jüdische Arbeiterschaft befindet. Diese Tatsachen geben ein beunruhigendes Gesamtbild der Lage der holländischen Judenheit. * Da die Juden im öffentlichen Leben Hollands niemals die Rolle gespielt haben wie in anderen Ländern, konnten sie auch nicht als Exponenten für bestimmte Strömungen und Erscheinungen des öffentlichen Lebens angesehen werden. Es ist aber nicht zu verwundern, daß die kritische Entwicklung der wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse die Gruppenspannungen gegenüber den Juden stärker werden ließ und dazu geführt hat, daß manche Kreise der Bevölkerung dazu neigen, Juden mit manchen unfreundlichen wirtschaftlichen Folgen der Krisenzeit in Zusammenhang zu bringen. Die Projaganda der oppositionellen Rechten hat sich auch in dieser Richtung ausgewirkt. Sie vertritt aber nicht den Rasaenantisemitismus. Die Holländer, ein Volk von acht Millionen, üben ja die Herrschaft über mehr als sechzig Millionen Andersrassige aus und haben in jahrfiundertelanger vorbildlicher Kolonisationstätigkeit den JSigenwert auch der fremdrassigen Menschen schätzen gelernt. Das äußert sich auch darin, daß in den Kolonien von jeher Mischehen zwischen weißen Holländern und Eingeborenen in großer Zahl geschlossen wurden, ohne daß dies irgend welche Minderung in der gesellschaftlichen Wertung und Stellung zur Folge hatte. Die holländische nationalsozialistische Bewegung hat daher auch bisher den Rassenantisemitismus abgelehnt. Dagegen fehlt es keineswegsl an judenfeindlichen Erscheinungen in dieser Bewegung. Es gibt aber dort noch keine deutliche Grenzziehung. Der Führer dieser Bewegung machte kürzlich in einer Rede einen Unterschied zwischen guten und schlechten Juden, ohne aber näher anzudeuten, welches die Unterscheidungsmerkmale der beiden Gruppen sein sollen. Die Propaganda der Partei richtet sich vielfach gegen Juden, die im politischen oder wirtschaftlichen Leben hervortreten, ohne jedoch ihr Judesein ausdrücklich hervorzuheben. Ob die Anhängerschaft der nationalsozialistischen Bewegung im Wachsen begriffen ist, ist schwer zu sagen. Erst bei den Parlamentswahlen im kommenden Jahre .wird man hier klarer sehen können. Protest der Alliance Israelite Universelle Aus Paris: Der Protest der Alliance Israelite Uinverselle gegen die Reden Hitlers auf dem Nürnberger Parteitag lautet: „Es ist nicht möglich, allen lügnerischen Anklagen der antisemitischen Propaganda entgegenzutreten. Das Zentralkomitee der Alliance Israelite kann jedoch nicht die Anklage stillschweigend übergehen, die von der Tribüne eines großen Staates gegen die Juden der ganzen Welt gerichtet wurde und allgemein Aufsehen erregte. In den vergangenen Jahrhunderten richtete man die Wut der leidenden Volkmassen gegen die Juden: Brach eine Epidemie aus, so klagte man sie an, die Quellen vergiftet zu haben. In unseren Tagen bringt man gegen die Juden vor, daß sie die Geister vergiften und den allgemienen Umsturz vorbereiten. Man sagt, die Juden seien die Herren Sowjetrußlands und verantwortlich für die Gewalttätigkeiten während des spanischen Bürgerkrieges. Diese Behauptungen sind eine bewußte Entstellung der Tatsachen. Der allmächtige Führer Rußlands, Stalin, ist, wie sein Vorgänger Lenin, Nichtjude. Nicht die Judenschaft, sondern der deutsche Generalstab hat dem Bolschewismus den Erfolg gesichert, indem er Lenin nach Rußland zurückführte. Wen kann es wundern, daß Juden, die in der Zarenzeit grausam unterdrückt wurden, daß Juden, die in der Zarenzeit grausam unterdrückt wurden, an der russischen Revolution teilnahmen? Unter den Führern des gegenwärtigen Regimes bilden sie aber seit jeder eine Minderheit, die mehr und mehr zurückgeht. Die Zahl der Juden in Spanien ist sehr gering und ihr Einfluß gleich Null. Im Kampf gegen die systematischen und mörderischen Lügen appelliert die Alliance Israelite an die Achtung vor der Wahrheit und an das Gerechtigkeitsempfinden, deren sich die freien Länder noch erfreuen." lom Kippur der Juden in Deutschland Aus Berlin: Der diesjährige Jörn Kippur verlief für die Juden in Berlin und im übrigen Deutschland in einer sehr gedrückten Stimmung. Die Tatsache der Verhaftung von vier hochangesehenen jüdischen Führern, die auf Aeußerungen derselben während der Rosch- Haschana-Tage zurückgeführt werden, ließ die Befürchtung aufkommen, daß im Verlauf des Versöhnungstages weitere Verhaftungen erfolgen werden. Man wußte, daß in alle Synagogen Gestapo-Agenten entsendet wurden, um den Gottesdiensten und den Predigten beizuwohnen und im Bedarfsfalle „einzuschreiten'*. Man befolgte allseitig stillschweigend die Parole, äußerste Selbste zucht walten zu lassen, um den Agenten keinen Anlaß zum Einschreiten zu geben; man war sich klar darüber, daß jedes Wort in einer Predigt oder ein sonstwie gesprochenes Wort, das auch nur den geringsten Anlaß zu Mißdeutungen geben könnte, sich verhängnisvoll auswirken würde. Auch während der Jom-Kippur-Gottesdienste waren die Synagogen sehr stark von Polizei b e w acht. Die jüdischen Gemeindeverwaltungen sorgten mit Unterstützung des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten dafür, daß in der Umgebung der Synagogen keinerlei Ansammlungen von Andächtigen stattfinden. Während in Berlin der Versöhnungstag ohne Anzeichen einer Judenhetze verlief, wurden in mehreren Provinzstädten gerade am höchsten jüdischen Fest- und Bußtag Ausstellungen mit dem Motto „Weltfeind Nr. 1" eröffnet; aus diesem Anlaß marschierten uniformierte SA.¬ Truppen mit judengegnerischen Ausrufen durch die Straßen, auch wurden öffentliche antijüdische Propagandaversammlungen abgehalten. (J. T. A.), Eine neue „Stürmer"-Kampagne — nach der Olympiade Aus Berlin: Eine neue große „Stürmer"-Kampagne hat in ganz Deutschland eingesetzt. Das Reich wird mit rotgedruckten Flugblättern überschwemmt, die eine Sondernummer „Weltverschwörer" ankündigen. Es wird darin behauptet, daß die Juden, geführt von den Weisen von Zion, die Schuld tragen an Bürgerkriegen und Massenmorden, an brennenden Kirchen und geschändeten Nonnen, an verwüsteten Städten und zerstörten Dörfern; sie seien die Anstifter blutiger Kriege, die Urheber der Wirtschaftskatastrophen, die Schuldigen an der Arbeitslosigkeit. Wörtlich heißt es dann: „Der .Stürmer' will dafür sorgen, daß das Wissen um die Protokolle der Weisen von Zion Gemeingut des deutschen Volkes wird. Er legt den Inhalt der Protokolle der nicht jüdischen Oeffentlichkeit vor, und er beweist Abschnitt für Abschnitt, Kapitel fUr Kapitel (Ue Echtheit dieser Protokolle. Er beweist sie an Hand der biblischen Verheißungen, an Hand der talmudischen Ge« setze, an Hand der jüdischen Gebete, an Hand gefun-» dener Dokumente und an Hand der Wirklichkeit." Goebbels und Streicher machen Schule Aus Wilha: Gegen den Wagen des katholi* sehen Bischofs von Wilna wurde, als er durchs das Städtchen Nalibokie fuhr, ein Stein geschleudert, der ein Fenster des Wagens zertrümmerte. Der Stein kam aus der Richtung eines jüdischen Hauses. Ea entstand sofort ein Zusammenlauf, und die Juden be-< gannen die Läden zu schließen. Es fanden sich sofort „Zeugen", die erklärten, gesehen zu haben, daß ein Jude den Stein geschleudert habe. Ein jüdischer Junge lief auf den Bischof zu und bezeichnete einen Christ« liehen Jungen als den Täter. Der Bischof rief diesen heran und brachte ihn zu dem Geständnis, tatsächlich den Stein geworfen zu haben. Er erklärte, zu des Tat von jungen Leuten angestiftet worden zu sein, die; durch das fingierte Attentat einen Judenpogrom hervorrufen wollten. Auf Grund der Aussagen des Jungen wurden mehrejre Verhaftungen vorgenommen« 180*000 jüdische Bauern in Polen * Aus Warschau (J.T.A.): Die jüdische Land* wirtschaftliche Gesellschaft (Jülag) in Polen gibt jetzt einen Bericht über ihre Tätigkeit heraus, dem u. a. zu entnehmen ist: Die Jülag zählt 75 Bezirksgruppen, davon in der Wojwodschaft Lemberg 12, Stanislau 26, Tarnopol 14, Krakau 3, Wilna 14, Nowogrodek 1, Bialystok 4* Polesien 1. Dazu kommen 15 landwirtschaftliche Viehzucht- und Milchwirtschafts-Kooperativen* In der Obstbaumzucht wurden sehr gute Erfolge erzielt. Auf der Obstausstellung in Kossow haben 12 jüdische Gärntner Preise bekommen. Die Gesellschaft geht jetzt daran, für die infolge des neuen Schächtgesetzes brotlos gewordenen jüdischen Fleischer Hühnerfarmen sowie Milchwirtschaften zu begründen. Der letzten Lemberger Tagung der Jülag wohnten über 100 Delegierte bei. Es wurde berichtet, daß in Polen über 120.000 jüdische Landwirte leben, aber sie befinden sich in einem Meer von Haß und sind, weil isoliert, von Gefahren umgeben. Es wurde eine straffere Organisation gefordert, damit sich die jüdischen Landwirte besser gegen Terror verteidigen können. Jüdische Auswanderung nadh. Südamerika Aus Warschau: In letzter Zeit ist eine Verstärkung der jüdischen Auswanderung aus Polen nach Südamerika festzustellen. Am 16. September reisten von Gdingen 300 jüdische Auswanderer nach Rio de Janeiro und Buenos Aires, nachdem erst vor einiger Zeit ein Transport von 250 Juden nach Südamerika abgegangen war. Das früher im Palästina-Dienst der Gdingen-Amerika-Linie verwendete Schiff „Koszciuszko" wird jetzt für d*jn Südamerikadienst eingestellt und hat am 20. September die erste Ueberfahrt von Gdingen aus angetreten. Zu zehn fahren Gefängnis veruvteihl Aus Bukarest: Das Urteil des Bukarester Kriegsgerichtes, welches jetzt fünf junge Juden — Josef Groß, Martin G r e i a 1 e r, Anschel S c h o r r, Nistea Rabinovicl und Anna Mitschnik — zu je zehn Jahren Gefängnis verurteilte, weil sie angeblich „Nieder mit dem Faschismus!" gerufen hatten, erregt tiefe Bestürzung und Protest. Vor kurzem haben Gruppen rumänischer Studenten, verstärkt durch Straßenpöbel, im Zusammenhang mit einer Polemik zwischen der demokratischen Zeitung „Dimineatza" und dem antisemitischen „Universul" die Zeitungskioske in Bukarest und in anderen Städten gestürmt, die demokratischen Zeitungen öffentlich verbrannt und dabei jüdische Passanten mißhandelt. Einige jüdische Redakteure wurden überfallen und durch Schüsse und Messerstiche lebensgefährlich verletzt. Bis jetzt hat man nichts davon gehört, daß die Angreifer vor Gericht gestellt wurden. Dagegen wurden etwa 30 Personen, die sich gegen die Exzedenten und Brandstifter empörten, festgenommen und diejenigen fünf unter ihnen, die jüdische Namen trugen, vor Gericht gestellt und jetzt zu Gefängnis von je zehn Jahren.verurteilt, so daß ihr Leben vernichtet ist. Die Angeklagten haben zugegeben, daß sie sich über das Treiben der antisemitischen und antistaatlichen Elemente empörten, aber geleugnet, daß sie „Nieder mit dem Faschismus!" gerufen haben. Das Gericht aber glaubte ihnen nicht und sah in den antifaschistischen Rufen eine Herabsetzung des rumänischen nationalen Gefühls. Die Verteidiger der Angeklagten wiesen in ihren Plaidoyers darauf hin, daß eine Verurteilung Bestrafung für Staatstreue bedeuten würde, da ja Rumänien nicht faschistisch regiert wird. Jüdische Handelsschule. Am 12. Oktober, 8 Uhr abends, findet Im großen Saal des Hotel „Bayrischer Hof" dlo festliche Eröffnungsfeier der Wiener jüdischen Handelsschule unter Leitung des Herrn M. Rablnowitz, Wien, IL, Heineatraße 3. statt. Die Feier wird einen religiösen Teil, einen offiziellen und einen künstlerischen umfassen. Die religiöse Einweihung wird durch Se. Ehrwürden Oborrabbiner Dr. Israel T a g 1 i c h t unter Assistenz des Herrn Oberkantor Emanuel F r ä n k e 1, mit dem Chor des polnischen Tempels vorgenommen. Zu Ehren der Feier werden u. a. Herr Staatsrat Dr. Desider F r l e d m a n n, Präsident der Israel. Kultusgemeinde und Herr Rabbiner Dr. K. Kupfer sprechen. Herr Fritz Grünbaum hat sich uneigennützig für dieses Fest zur Verfügung gestellt. — Karten zu dieser Veranstaltung wollen in der Schuldirektion, IL, Taborstraße 39, Tel. A-45-6-57, längstens bis 7. Oktober ang«J Sprdert werden.