Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 10 (1936)
- Issue
- Heft 588 (25.8.1936)
- Date
- 1936-08-25
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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tfr. 1588 v6m 25. August 1Ö36 DIE NEUE WELT Seite 3 Aus aller Weif (Meldungen der J. T. A.) Der Magistrat der polnischen Stadt Rowno hat eine Straße nach dem ukrainischen Hetman Petljura benannt, unter dessen Regime die entsetzlichen Judenpogrome der Jahre 1919/1920 sich ereigneten und der sp&ter in Paris von Schalom Schwarzbart erschossen wurde. * 300 Juden aus Polen begeben sich am Montag über Triest mit dem Dampfer „Gerusaleme" nach P a 1 äa t i n a. Am kommenden Montag reisen weitere 350 Wanderer über Constantza mit dem Dampfer „Polonia" nach Palästina ab. Das Warschauer Palästina-Amt erhielt 550 Zertifikate für junge Leute, die an der Jerusalemer Universität, am Haifaer Technikum, an den Jeschiwoth in Palästina studieren wollen. Das Palästina-Amt macht energische Vorbereitungen, um alle diese jungen Leute zur Abreise noch vor dem 15. September zu veranlassen. * Der Maharadscha von Cochin, Sree Rama Varma, besuchte die Synagoge der weißen Juden in C o* c h i n. Auf die an ihn gerichtete Begrüßungsansprache antwortete der Maharadscha mit Worten der Anerkennung für die hohe Bedeutung, die die jüdische Gemeinde trotz der kleinen Zahl ihrer Mitglieder für seinen Staat habe. ES steht historisch unzweifelhaft fest, erklärte der Maharadscha, daß die erste Niederlassung von Juden in meinem Staate mindestens zwanzig Jahrhundertc zurückliegt. Ihre Gemeinde bildet daher eines der frühesten Bindeglieder zwischen Indien und der Außenwelt. Daß Menschen anderer Herkunft und anderer Kultur in einem für sie fremden Land in Frieden leben konnten, tat der beste Beweis für den Geist der Toleranz, der schon in jenen fernen Tagen in diesem Lande herrschte. Dieser Geist der Toleranz ist ein Erbe, auf das die Herrscherfamilie von Cochin stolz ist. * Das Warschauer Rabbinat hat an die polnische Judenheit die Aufforderung gerichtet, in sämtlichen Synagogen Bittgebete für die palästinensische Judenheit zu sprechen. * Das Gericht in Baranowici verurteilte 20 jüdische Bürger, darunter 17 Mitglieder des Hachschara-Kibbuz „Schachria", wegen Niederlegung der Arbeit am Tage des Protests gegen die Pogrome in Przytik zu längeren Gefängnisstrafen. Einer erhielt 1 Jahr, einer 8 Monate, einer 6 Monate, sechs erhielten je 4 Monate und elf je 3 Monate Gefängnis. Im Dorfe Tulsk, Ostgalizien, wurde das jüdische Ehepaar Jona und Channa Diamand von Huligans buchstäblich abgeschlachtet und dann verbrannt. In Bialobreez haben Huligans in Dutzenden jüdischen Wohnungen die Fenster eingeschlagen und Passanten mißhandelt. David Zucker wurde schwer verletzt. * Die royalistlsche Zeitung „Action Frangaise" ist für Französisch-Marokko verboten worden, weil befürchtet wurde, daß die Verbreitung, desaggressiv judenfeindlichen Blattes im Hinblick auf die durch die Ereignisse in Spanisch-Marokko erzeugten Spannungen zu antijüdischen Ausschreitungen führen könnte. Erweiterung des Tel» Aviver Bahnhofs Infolge des Streiks in Jaffa hat der Warenverkehr auf dem Tel-Aviver-Bahnhof einen so großen Umfang angenommen, daß die Behörden den Bau einer neuen, mehrere hundert Meter langen Bahnlinie beschlossen haben. Berufung gegen das Przytiker Urteil Aus Warschau: Gegen das vom Radomer Kreisgericht gefällte Urteil in dem Prozeß wegen des,Pogroms von Przytik haben der Staatsanwalt und die Verteidiger der jüdischen Verurteilten Berufimg angemeldet. Der Staatsanwalt beantragt die Erhöhung der über den jüdischen Hauptangeklagten Scholem Lesko verhängten Gefängnisstrafe, von acht auf zehn Jahre und der des Verurteilten Fried mann von sechs auf acht Jahre. Auch bei den übrigen jüdischen Verurteilten wird eine Straferhöhung verlangt. Gleichzeitig hat der Staatsanwalt gegen dcn(Fr,eispruch von vier nichtjüdischen Verurteilten Berufung eingelegt. Der, Berufung der jüdischen Verteidiger hat sich auch im Namen der Waisen des ermordeten Ehepaares Minko w'ski — der Mord Ist bekanntlich ungesühnt geblieben — -der Anwalt Fenigste in angeschlossen, der die Wiedereröffnung des Verfallrens gegen die wegen. Mangels an Beweisen freigesprochenen mutmaßlichen Mörder beantragt. Es wird erklärt, daß die Begründung des Radomer Gerichtsurteils vollständig einseitig und voreingenommen ist. Die Aussagen derjenigen Zeugen, die die jüdischen Angeklagten entlasteten, darunter auch von Zeugen aus den Reihen der Polizei und staatlichen Verwaltung, seien völlig unberücksichtigt geblieben. Gefordert wird Aufhebung des Urteils und Einleitung eines neuen Verfahrens. (J. T. A.) Jüdische Familie in Ostgalizien abgeschlachtet Aus" Lemberg:" Die Serie der Abschlachtungeu jüdischer Familien, die isoliert in Dörfern leben, ist um einen Fall reicher geworden. Im Dorfe Rae zin o-e «(Kreis Zalesczyki, Ostgalizien) wurden der jüdische Krämer Leib K a m i 1, seine Frau und seine beiden Kinder durch nachts eingedrungene' Banditen bestialisch ermordet. (J. T. AJ_ Filme der Woche (Nachdruck nur mit Genehmigung des Blattes) Frankreich: Schlafwagen Paris—Toulon. Amerika: Staatsanwalt unter 'Mordanklage — Männer ohne Namen — Der Weg ins Ungewisse — Rex, der König von Arizona — Schuldige Hände — Ihre letzte Nacht — Das. Gericht der Totengräber — Rätsel um eine Frau — Desperados — Liebe vor dem Frühstück. — Rosemarie — Metropolitan — Sic heiratet ihren Chef —. Staging Kid Filme unter Arierparagraph Raub der Sabinerinneil — Die letzte Fahrt der ))tJanta Margareta" —- Madchenmarkt — Die Fahrt ins Blaue — Boccaccio — Der Holzschnitzer vom Erzgebirge — Befehl ist Befehl — Mister X. — Der Dämon vom Himalaya — Puppenfeo — Die Drei um Christin« — Arzt aus Leidenschaft — Der Hundefänger — Weiberregiment — Opernring — Der Schlaumeier. Meir Dizengoff protestiert Palcor meldet aus Jerusalem: Meir Dizeng o f f, der sich aus Gesundheitsrücksichten in den ietzten Wochen aus dem öffentlichen Leben zurückgezogen hatte, äußert sich heute in einem von der hebräischen Presse veröffentlichten offenen Brief an die palästinensische Regierung über die Politik und Haltung der Regierung. „Die Haltung und Handlungsweise der Palästina-Regierung seit dem Ausbruch der Unruhen haben zur Demoralisierung geführt, Anarchie und Gesetzlosigkeit verursacht, die Gestze zunichte gemacht und die bürgerliche Disziplin niedergebrochen." Dizengoff befaßt sich dann mit der Situation im Jaffaer Hafen, und bei der Eisenbahn, mit der Annullierung von Kollektivstrafen und der durch verräterische Beamte verursachten Nichtanwendung der Notverordnungen. „Das L a n d", heißt es weiter, „wird nicht vom High Commlssloner regiert, sondern vom Arabischen Obersten Komitee und von Mördern und Banditen". Dizengoff weist dann auf die letzten Ausschreitungen hin, die „das Land in ein Gomorrha" verwandelt haben, wobei der High Commissioncr sich lediglich darauf beschränke, sein Bedauern auszudrücken. Dizengoff wendet sich scharf gegen die geplante Suspcndterung der Einwanderung, die die ein Metwlüd Hei Stöefljammer 58ct ber legten Itattgefunbencu Bs^icljung, IV. klaffe, y5. ßotterie imirbc luieber ber erfte ^nupt* treffet von S 60.000,— mit beut vom Jöcmthctus 6d)eU Ijammer & Schattera, SBicn, I., 6tenhansplat} 11, in 8 Mitteilen oertauften £os 9tr. 54280 ßemonnen. Muri) M ber am 17. b. Stft. ftattflcfunbcnen ^ic= Ijuiifl ber 1926er ißaulofc entfiel ber Haupttreffer von S 100.000— auf bas bei öbia.em Sannaus gelaufte 205 Serie 179 9er. 90, frijltefolirf) imirbc im JBormonat ber Staatslosfiaupttreffer im betrage von S 40.000,— mit bem noit SBaufljatts Srijeüjammer & 6cr)atfera oer* tauften Staatslos sJtr. 98294 gewonnen. Weitete zwei jüdische Todesopfer Aus Jerusalem wird gemeldet: Die Chronik von Donnerstag, 20. August, verzeichnet weitere zwei jüdische Tote der Unruhen, womit sich die Zahl der jüdischen Toten auf 76 erhöht. Bei Ramleh wurde ein jüdisches Auto aus dem Hinterhalt beschossen. Der 23jährige Chauffeur Hans Grünwald, dessen ElternMn-Hamburg leben, war auf der Stelle tot. Der nun führerlos gewordene Wagen stieß mit einem Militärkraftwagen zusammen. Hiebei wurden die drei Insassen des jüdischen Autos, David Suchaczewsk 1 schwer und Elijahu Galach und Joschua H a 1 p e r i n leichter verwundet. Sie wurden ins Hadassa- Krankenhaus gebracht. Im Hadassa-Krankenhaus in Jerusalem ist der am 18. August bei einem Angriff auf Klrjat Anawim schwer verwundete Gerschon Moschijow seinen V.erletzunegn erlegen. Das Dorf Tireh bei Haifa ist im Zusammenhang mit der Ermordung der vier Autoinsassen bei Newej Schaanan in der Nähe von Haifa mit einer Kollektivstrafe von 500 Pfund belegt worden. (J. T. A.) Neues Wiener Konservatorium (27. Schuljahr) Musikvereinsgebäude Unterricht vom ersten Anfang bis zur letzten Ausbildung (Staatsprüfung) durch erstklassige, vom ütadtcchulrat zur Kenntnis genommene Lehrkräfte / Theorie, Gesang, Klavier und alle Ürchesterinstrumente / Opern-, Schauspiel- und Dirigentenpchule / Eigene Klnderabtellung (für sechsbls zwölfjährige Schüler). Anmeldungen ab 1. September im Musikverelnsgeoäude. Daselbst Auskünfte und Prospekte jederzeit. Regierung aus Mangel an Aufrichtigkeit und Mut unter dem Deckmantel der Royal Commission zu verhängen beabsichtige: „Wenn Ihr nicht fähig seid, das Leben und Eigentum derer, die Eurem Worte vertrauen, zu schützen, suspendiert die Einwanderung, aber gebt es zu, daß Ihr Euer Versprechen nicht haltet. Ihr gebt vor, das Mandat treu zu verwalten, aber Ihr legt seine Ausübung und die Politik des Nationalheims in die Hände von Beamten des Kolonialministeriums, die der Idee des Nationalhelms fremd gegenüber stehen." Dizengoff ist der Ansicht, daß der Grund für die Ernennung der Royal Commission darin zu suchen sei, daß die Regierung ihre Nachgiebigkeit gegenüber den Arabern zu rechtfertigen versuche, dabei aber den Anschein der gerechten Ausübung des Mandates zu erwecken wünsche. In seinen Schlußworten ruft Dizengoff aus: „Schluß mit diesem teuflischen Spiel; suspendiert die Einwanderung, damit die Juden sehen, wie die Hüter des Mandats um den Bau des Nationalheims besorgt sind! Das Nationalhelm wird von denjenigen erbaut werden, die dieses Werkes würdig sind." Dizengoffs offener Brief hat in ganz Palästina den tiefsten Eindruck gemacht. Noch drei jüdische Tote in Palästina Aus Jerusalem: Drei weitere arabische Morde an Juden haben die Judenheit Palästinas tief erschüttert. Die Zahl der jüdischen Toten seit Beginn der Unruhen hat sich damit auf 79 erhöht. . Der hervorragende Orientalist und Professor an der hebräischen Universität Dr. Levi-Billig wurde in der Nacht' zum 21. August in seiner Wohnung, während er am Schreibtisch saß und arbeitete, durch ein Dum-Dum- Goschoß, welches arabische Marodeure von außen durch das Fenster feuerten, getötet. (Siehe Seitie 1.) Ein mit jüdischen Arbeitern und Hilfspolizisten besetztes Auto, das sich von der Siedlung Meschek H a p z a r nach Kfar Saba begab, wurde von Arabern aus! dem Hinterhalt mit einem Kugelregen überschüttet. Zwei Insassen des Autos, der Leiter der Siedlung Meschek llaozar, Meir B e 1 k i n d, und der Hilfspolizist Baruch Gurewitsoh wurden getötet, vier Arbeiter, Mordecliai Fr II in g (27 Jahre alt), Monachem P e n i k o 1 (30 Jahre alt), das Mädchen Schoschana Glaznitzky (17 Jahre alt) und Reuben Strauß (23 Jahre alt)wurden schwer verletzt. Die Verletzung von Strauß ist besonders schwer Natur. v Die Verwundeten wurden in das Hadassah-Hospital in T e 1 - A v i v, die Toten nach Kfar Saba gebracht. Die jüdische Siedlung Kfar Brandeis war Gegenstand eines heftigen Angriffes arabischer Schützen, dio sich auf den Hügeln rund um die Kolonie postierten. Die jüdischen Hilfspolizisten und Wächter erwiderten das Feuer, schritten dann zum Angriff und vertrieben die Araber. Unter den Siedlern und Hilfspolizisten gab es Menscheuverlust. Offiziell wird bekanntgegeben, daß bei dem schweren ganztägigen Gefecht zwischen einer von einem Europäer geführten 60köpfigen arabischen Bande und britischen Truppen bei Karkur 32 Araber gefallen sind. (J. T. A.) Wer ist der Bandenfuhrer? Aus Jerusalem wird gemeldet: Außer den 15 Arabern, die in einem Gefecht bei Chedcra den Tod fanden, wurden noch 25 Araber bei einem mehrstündigen ungewöhnlich heftigen Gefecht zwischen Ihrer Bande und englischen Truppen bei Wadi Aham im Distrikt Samaria getötet. Somit beträgt die Gesamtziffer der arabischen Todesopfer am 20. August vierzig. Die Engländer nahmen auch einige Mitglieder der Bande gelangen, darunter einen europäisch gekleideten Mann, der anscheinend der Führer der Bande war. Er weigert sich staudhaft, Fragen zu beantworten oder überhaupt zu sprechen. Offenbar will er damit vermeiden, daß man erkennt, welcher Nationalität er ist. (J. T. A.) Dank an die arabischen Gefahr der Einstellung der jüdischen Einwanderung akut Aus Jerusalem wird gemeldet: Die Antwort des Kolonienmini^teriums auf die ihm.- von den höheren arabischen Beamten der Palästina- Verwaltung vor einiger Zeit unterbreitete Denkschrift ist in Jerusalem eingetroffen. In dem Antwortschreiben wird versichert, daß nach Wiederherstellung von Ruhe und Ordnung in Palästina die Möglichkeit einer Einstellung der jüdisohen Einwanderung durch dio Regierung erwogen werden wird. Weiter erklärt das Kolonienministerium in bezug auf die Befürchtungen der Araber vor jüdischer Vorherrschaft in Palästina, daß die Regierung die Vormachtstellung einer einzelnen Gemeinschaft nicht zulassen werde. Zum Schluß wird den Beamten der Dank für ihre treuen und hingebungsvollen Dienste ausgesprochen. (J. T. A.) Vermittlungsversuche in Palästina Wie die Palcor erfährt, ist N u r i P a s h a, der Außenminister des Irak, auf seinem Wege nach Ankara in Palästina eingetroffen, um zu versuchen, zwischen den Araberführern und der Regierung Verhandlungen zu vermitteln, die eine Lösung der auf dem toten Punkt angelangten Situation herbeiführen sollen. Er hat im Regierungsgebäude Wohnung genommen. Der Mufti von Jerusalem veranstaltet ihm zu Ehren einen Empfang, zu dem die Mitglieder des arabischen Obersten Rates und andere Notabein Einladungen erhalten haben. Der transjordanische Premier Ibrahim P a s h a H a s h e m, der im Zusammenhang mit Emir Abdullahs Vermittlungsversuch zwischen Araberführern und Regierung nach Jerusalem gekommen war, hat Palästina verlassen, ohne Irgendwelche Erfolge erzielt zu haben. Die arabische Zeitung „F a 1 a s t i n" bringt einen Bericht über die dem Palästina-Problem gewidmete Konferenz in Bagdad vom 18. August, die unter dem Vorsitz von König Ghazi und unter Teilnahme des dortigen englischen Botschafters stattfand. „Falastin" Ist der Ansicht, daß die Vermittlungsversuche von Bagdad und anderen arabischen Hauptstädten aus möglicherweise schon in einer Woche Erfolge zeitigen werden. Die Zeitung „A d 1- |aa" berichtet in ähnlicher Welse über die Konferenz und erwähnt noch die Teilnahme von Nuri P as h a. Amerika und die Probleme der Palästinaeinwanderung New York: Die drei amerikanischen Senatoren Royal S. Copeland aus New York, Warren R. Austin aus Vermont und Daniel O. Hasting aus Delaware haben sich in inoffizieller Mission nach Palästina begeben, um dort die Fortschritte des jüdischen Aufbauwerkes zu studieren. Ueber die Gründe dieser Studienreise äußerte sich Senator Copeland wie folgt: „Palästina hat Probleme der Einwanderung und Hilfsarbeit, die wir in Washington aus unmittelbarer Anschauung kennen sollten. Wir wissen, daß 'die Lage in gewissen europäischen Ländern für die Juden schwierig ist und daß große Wanderungswellen zur Linderung dieser Notlage kommen werden. Vielleicht wird Amerika zur Mithilfe bei der Lösung dieses Wanderungsproblems herangezogen werden," (J. T. A.)