Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 10 (1936)
- Issue
- Heft 586 (18.8.1936)
- Date
- 1936-08-18
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 3 DIE NEtflS WELT Nr. 586 vom 18. August 1936 «oll ein vom Kongreß gewählter Ausschuß die laufenden Geschäfte erledigen. Die Finanakommission schlägt vor, daß die Arbeit des Kongresses finanziert werden soll mittels eines Budgets, welches von den jüdischen Gemeinschaften der verschiedenen Länder proportional aufgebracht wird. Die PalästuiaiResolution In dem Resolutionsentwurf der Palästina- Kommission wird ausgeführt, der Jüdische Weltkongreß bringe feierlich seine Entrüstung und seinen Protest wegen der mörderischen Angriffe der arabischen Terroristen auf jüdisches Leben und der Zerstörung des müh3am erarbeiteten Eigentums des Jischuw zum Ausdruck. Der Kongreß stelle fest, daß das jüdische Volk in der ganzen Welt ohne Unterschied der Weltanschauung und der Parteizugehörigkeit einig ist in dem Entschluß, den Jischuw in Palästina zu unterstützen und das Recht des jüdischen Volkes auf Einwanderung und Aufbau seiner nationalen Heimstätte in Palästina zu sichern. Der Kongreß — so heißt es in der Resolution weiter — richtet einen dringendsten Appell an die britische Mandatarmacht und an den Völkerbund, auch vorübergehend nicht dem Druck von Terror, Sabotage und Mord nachzugeben, sondern an den feierlichen Gelübden, die in der Balfour-Dekläration und im Palästina-Mandat enthalten sind, festzuhalten und das jüdische Volk im Aufbau seines Nationalheims zu ermutigen. Der Kongreß bringt die Entschlossenheit des jüdischen Volkes zum Ausdruck, mit seinem arabischen Nachbar in Palästina in Frieden und auf der Basis gegenseitiger Achtung und Respektierung der Rechte eines jeden seinen Beitrag zur Entwicklung des geeminsamen Heimatlandes zu leisten, zusammenzuarbeiten und zu leben. Im Hinblick auf die der Mandatsregierung gemachten Vorschläge, für die Zeit der Arbeiten der K g 1. Kommission die jüdische Einwanderung einzustellen oder Grundsätze hinsichtlich Beschränkung der jüdischen Einwanderung, die auf politischen Erwägungen fußen, für die Zukunft festzulegen, erklärt der Kongreß, daß die Einwanderung in Palästina ein unverbrüchliches Recht des jüdischen Volkes sei und daß jede Verletzung dieses Rechtes einen Bruch von Geist und Buchstaben des Mandats bedeuten würde. Im Schlußteil des Resolutionsentwurfes heißt es, der Kongreß richte die ernstliche Aufmerksamkeit der britischen Mandatsregierung und des Völkerbundesauf die verzweifelte Lage der jüdischen Bevölkerung in vielen europäischen Ländern; dieser Lage könne durch die Offenhaltung der Tore Palästinas für eine breitere Einwanderung abgeholfen werden. Jede künstliche Einstellung der Einwanderung würde, wenn sie auch noch so kurz befristet wäre, ein Akt der Ungerechtigkeit und der Grausamkeit sein, gerichtet gegen die vitalsten Interessen der jüdischen Massen in der ganzen Welt. Oeffaet die Tore! Die Emigrationskomm.iss.ion unterbreitete dem Kongreßplenum einen Resolutionsentwurf, in dem der Kongreß, hinweisend auf die verzweifelte Situation der Juden in den osteuropäischen Ländern, einen Appell an jene Länder, die noch Einwanderer absorbieren können, richtet, ihre Tore jüdischen Wanderern aus Osteuropa zu öffnen. Eine weitere Resolution besagt, daß der Kongreß alle an dem Einwanderungsproblem interessierten jüdischen Organisationen einlädt, ihre Tätigkeit gemäß einem auszuarbeitenden gemeinsamen Aktionsplan zu koordinieren. Der Kongreß werde in Verhandlungen mit verschiedenen Regierungen über die Möglichkeit jüdischer Einwanderung in ihre Länder treten und durch Kommissionen die Aufnahmefähigkeit der betreffenden Länder für jüdische Einwanderer prüfen lassen. (J. T. A.) Die Resolutionen des Weltkongresses Außer der Palästina-Resolution, die wir in unserer heutigen Ausgabe veröffentlichen, faßte die I. Jüdische Weltkongreß eine Reihe von Beschlüssen, die für die Existenz der Juden aller Länder von großer Bedeutung sind. Die Oekonomische Kommission faßte einen Beschluß, zur Sicherung der Wanderungsfreiheit, zur Ueberwindung der Einwanderungsschwierigkeiten und zur Errichtung einer besonderen Sektion für Emigrationsfragen. Die Resolution der Kommission für soziale Hilfe bezieht sich auf eine große Hilfsaktion für die Juden. Die Selbstverteidigun gs-und Boykottkommission proklamiert die Solidarität des Jüdischen Weltkongresses mit der antinazistischen Boykottbewegung als ein spontanes Mittel der Abwehr und Verteidigung. Die Resolution zur Frage der Flüchtlinge aus Deutschland bezieht sich auf die Legalisierung des Aufenthalts sämtlicher aus Deutschland stammenden Flüchttinge und die Arbeit des Kongresses mit der Zentralorganisation der deutschen Flüohttinge. Zur deutsch-jüdischen Frage nimmt der Kongreß Stellung, indem er gegen die Barbarel des deutschen Hakenkreuzes protestiert und die Aufmerksamkeit des Völkerbundes auf die verleumderische antijüdische Propaganda des deutschen Nationalsozialismus in der ganzen Welt lenkt. Prof. G. Bernhard (Paris) hielt in der Sitzung vom 13. August einen ausführlichen Bericht Uber die LagederdeutschenJuden, worin er verlangte, daß der Weltkongreß für eine Reihe bestimmter Forderungen beim Völkerbund eintrete. (Wir werden sowohl über die Resolutionen als auch über da« Referat Prof. Bernhards noch ausführlich berichten.) Fortsetzung und Schluß der Verhandlungen Dr. Goldmann formulierte in der Sitzung am 14. August unter einmütiger Zustimmung des Kongresses einige Hauptprinzipien des Kongreßstatuts wie folgt: Der Jüdische Weltkongreß Ist die freiwillige Vereinigung der jüdischen Gemeinschaften und Gruppen In der Welt zur gemeinsamen Behandlung aller die Gesamtjudenhelt interessierenden Fragen mit Ausnahme der religiösen und kulturellen Probleme. Der Weltkongreß wird sich jeder Einflußnahme auf die innerpolitischen Fragen der Judenhelten der einzelnen Landern enthalten. Er wird in freiwilliger Kooperation aller an ihm beteiligten Gemeinschaften die Rechte der Judenheit in der Welt verteidigen, die Angriffe gegen das Judentum zurückweisen, ökonomische und soziale Hilfsarbeit leisten und in allen das Gesamtinteresse des Judentums betreffenden Fragen tätig sein. Sein Ziel Ist die Schaffung der legitimen Gesamtrepräsentanz der jüdischen Gemeinschaften In der Welt. Die genaue Formulierung wurde der Exekutive überlassen. Dr. Hellmann unterbreitete sodann weitere grundsätzliche Vorschläge bezüglich des künftigen Organisationsstatuts, die vom Plenum akzeptiert würden, wobei die Ausarbeitung aller Einzelheiten ebenfalls der neuen Exekutive übertragen wurde. Die Sitzung beschäftigte sich mit den Berichten der Unterkommissionen für Propaganda, Umschichtung und Finanzen. David W e r t h e i m (Berichterstatter der Kommission für Propaganda) schlug die Errichtung einer Propaganda-Abteilung und die Veröffentlichung eines in mehreren Sprachen abgefaßten Propadandaorgans vor. Die Resolution wurde angenommen. Frl. Dr. Baß (Frankreich), Berichterstattern! der Umschichtungskommission, schlug eine Resolution bezüglich der Umschichtung vor. Aus Genf wird gemeldet: . . Der am 8. August begonnene Erste Jüdische Weltkongreß, ging am Freitag, den 14. August, vor Abend zu Ende.- Der Kongreß wählte in seiner letzten Sitzung eine Zentralexekutive, der er die Ausarbeitung des Statuts über die Organisation des Kongresses, bzw. die Schaffung einer Judentumsorganisation übertrug. Einmütig faßte der Kongreß die folgende Resolution, betreffend den Minderheitenschutz: . „I. In Anbetracht dessen, daß der Minderheitenschutz nicht nur eine Vorbedingung der inneren Festigung' einzelner Staaten, sondern auch des Weltfriedens bildet, daß der Völkerbund die Garantie des Minderheitenschutzes in manchen Staaten übernommen hat/ wendet sich der Erste Jüdische Weltkongreß an den Völkerbund, an das Gewissen der ganzen zivilisiererten Welt mit dem Appell, daß der Minderheitenschutz in jenen Staaten, welche diese Verpflichtungen in Minderheitenverträgen una Deklarationen übernommen haben, tatsächlich angewendet und bis zur allgemeinen bindenden Einführung des Minderheitenschutzes die in der Resolution des Völkerbundes vom 21. September 1922 verankerte moralische Verpflichtung eingehalten wird. II. In Anbetracht dessen, daß seit Gründung des Völkerbundes die Praxis angewendet wurde, vor Aufnahme einzelner Staaten in den Völkerbund ihnen die aus den Minderheitenverträgen erwachsenden Verpflichtungen aufzuerlegen, wie dies z. B. mit Litauen, Lettland, Estland, Albanien und Irak der Fall gewesen ist, spricht der Erste Jüdische Weltkongreß die Hoffnung Letzte Nachrichten aus Palästina Em blutiger Freitag Aus Jerusalem meldet die J. T. A.: Der Freitag, 14. August, war einer der blutigsten Tage für die Judenheit Palästinas seit Beginn der Unruhen; Acht junge Juden fielen arabischen Anschlägen aus dem Hinterhalt zum Opfer. Damit erhöht sich die Zahl der jüdischen Opfer auf siebenuudsechzig. In der Nähe der Haifaer Gartenvorstadt Newoj Sohaänan wurde ein Auto, in dem sich drei jüdische Hilfspolizisten und ein Mädchen befanden, von Arabern aus dem Hinterhalt unter Feuer genommen. Zu Beginn der Beschießung lief der Hilfspolizist Goldhaber, obwohl erheblich verletzt, zu der benachbarten Polizeistation, um Hilfe herbeizuholen. Als er kurz; nach dem Ueberfall mit der Polizei an Ort und Stelle eintraf, waren die übrigen Insassen des Autos alle bereits tot. Es sind dies die drei jüdischen Hilfspolizisten Hammerraann, Weiser und Schüller und ein Mädchen, dessen Name noch nicht festgestellt werden konnte. Eine sehr tragische Begebenheit ereignete sich am gleichen Tage In Safed. (Siehe oben.) Zum Zeichen der Trauer und des Protests über diesen bestialischen Angriff auf Kinder wie auf die jüdische Bevölkerung von Safed übeihaupt waren sämtliche jüdischen Institutionen und Geschäfte in Safed am Freitag geschlossen. Im Hinblick auf die dauernde Unsicherheit in Safed haben 92 Safeder Juden, die amerikanische Staatsangehörige sind, an den amerikanischen Konsul In Jerusalem ein Telegramm mit dem Ersuchen um Schutz geschickt. Die in Safed wohnenden polnischen Juden telegraphierten an den polnischenKons ul in Jerusalem um Schutz. Der amerikanische und der polnische Konsul begaben sich sofort zum High Commlssione'r und erhoben Vorstellungen wegen der unsicheren Verhältnisse im Lande, durch die ihre Staatsbürger In Lebensgefahr geratea, Die Vollsitzung vertagte sich auf Samstag abends, wo sie in feierlicher Schlußvcrsammlung zusammentrat. Resolution der Findnxkontmission Auf Grund einschlägiger Berichte beschließt der Kongreß, dem Exekutivkomitee für das erste Jahr, beginnend August 1936, ein Mindestbudget von 75.000 Pfund zur Verfügung zu stellen, die in monatlichen Teilbeträgen zu zahlen sind. Im Einvernehmen mit den Landsmannschaften wird eine prozentuelle Beteiligung festgesetzt. Zum Antrag Stricker Nach Annahme der prinzipiellen Beschlüsse Über das Statut kam der Antrag Robert Stricker, den Rosenstein (Bukarest) begründete, zur Abstimmung, und zwar als Minoritätsvotum. Natürlich wurde der Antrag der Mehrheit der Kommisston angenommen. Dieser Antrag besagte, daß nur Landmannschaften vertreten sein können, daß jedoch die Delegierten das Recht haben, sich In Fraktionen zu organisieren. ,/Hafikwah" erklingt Aus Genf meldet die J. T. A.: Donnerstag, den 13., nachts, trat der Kongreß zur Abstimmung über die Resolutionen zusammen. Eindrucksvolle Reden hielten hiebe! Louis Lipsky (Amerika) und Dr. Nahum Goldmann. Nach Verlesung der Resolutionen, in welchen die Empörung gegen die Störung des Aufbaues Palästinas und der Appell an den Völkerbund zum Ausdruck kamen, brach unbeschreiblicher Enthusiasmus im Saal aus. Alle Delegierten stimmten die „Hatlkwah" an. Weltvcrband der jüdischen Jugend Aus Genf: Am Mittwoch, den 12. August, begann in Genf die vorbereitende Konferenz zur Gründung eines Weltverbandes der jüdischen, Jugend. Dreißig Delegierte jüdischer Jugendverbändo aus zwanzig Ländern nehmen an den Beratungen teil. aus, daß in Hinkunft die Aufnahme neuer Völkerbundmitglieder oder die Durchführung einer Aenderung der öffentlich-rechtlichen Stellung von Mandatsgebieten abhängig gemacht wird von der Zusicherung, unter Garantie des Völkerbundes, daß der jüdischen Minderheit wie auch allen anderen Minderheiten zum mindesten solche Rechte zuerkannt werden, wie solche in den Minderheitenverträgen enthalten sind." Der Kongreß beauftragte die Zentralexekutive, mit der Sowjetregierung in Fühlung zu treten, damit der Ausübung der jüdischen Religion und der Betätigung der religiösen Funktionäre keine Schranken auferlegt werden, die Verfolgungen der Zionlsten aufhören und den Juden, die auswandern wollen, besonders denjenigen, die nach Palästina gehen wollen, Erleichterungen gewährt werden. Vor Kongreßende wurden der Tschechoslowakei und deren Präsidenten Masaryk und Dr. BeneS eindrucksvolle Ovationen bereitet, an denen sich sämtliche Delegierte beteiligten. Gemäß einem Antrag von Prof. Horace M. Kallen beauftragte der Kongreß seine Exekutive, ein zentrales Büro zur Bekämpfung des Antisemitismus einzurichten und zu diesem Zweck einen Fonds zu schaffen. Einmütig nahm der Kongreß eine Resolution zur Frage der Flüchtlinge aus Deutschland an (siehe früher). Der I. Jüdische Weltkongreß dankt dem Völkerbund dafür, daß er unter seiner Aegide ein Kommissariat zur Regelung der rechtlichen und politischen Verhältnisse der Opfer des deutschen Nationalsozialismus, der aus Deutschland vertriebenen politischen und um ihrer Rassezugehörigkeit willen verfolgten jüdischen Flüchtlinge eingesetzt hat. Der Kongreß grüßt den früheren Flüchtlingskommissär James G. Mac- Donald, der, obwohl er mangels der nötigen Kompetenzen an einer erfolgreichen Wirksamkeit verhindert war, durch seinen ergreifenden Abschiedsbrief das Gewissen der Welt wachrüttelte. Der Kongreß hat aus der Ansprache des neuen Flüchtlingskommissärs Sir NeiU Malcolm an den Kongreß mit Befriedigung vernommen, daß auch er von dem gleichen Geiste beseelt ist. Der Kongreß hofft, daß der Hohe Kommissär diesem Geist auch Eingang bei den Regierungen verschaffen wird, deren Vertreter in der Septembertagung des Völkerbundes Uber das endgültige Statut für die Flüchtlinge beraten werden. Der I. Jüdische Weltkongreß stellt an die Regierungen und gesetzgebenden Körperschaften aller Staaten das dringende Verlangen, daß sie grundsätzlich die Anwendung der Rassegesetzgebung des Dritten Reiches in ihren Ländern nicht dulden. Diese Gesotzgebung stellt nicht nur für die Flüchtlinge eine Einengung ihrer menschlichen Handlungsfreiheit dar, sondern sie bedeutet gleichzeitig für die jüdische und nichtjüdische Bevölkerung aller Länder den Zwang, sich dem rassepolitischen Diktat des Dritten Reiches unterzuordnen. Eine Resolution spricht sich für die Gründung eine«! internationalen jüdischen Bank durch den Kongreß zwecks Förderung und Finanzierung des Exports von Waren aus, die durch Juden hergestellt sind. Eine weitere Resolution verlangt, daß der Kongreß die jüdischen Bestrebungen auf landwirtschaftlich-kolonisatorischem Gebiet fördere und an der Zuführung von Juden! zu neuen Berufen mitwirke. Auf Antrag des Vorsitzenden des polltischen Ausschusses, Abg. Goldberg (New York), wandte sich dej» Kongreß an die Kulturwelt, den Völkerbund und die einzelnen Regierungen mit einer Kundgebung, in der darauf hingewiesen wird, daß die Wirtschaftskrise und der antisemitische Terror Millionen Juden aus ihren Wirtschaft* ichen Positionen geworfen und sie der , Existenzmöglichkeit beraubt haben. (Die wichtigsten, vom Kongreß gefaßten Resolution nen sowie eine Reihe bedeutsamer Ansprachen werden wir in. unserer nächsten Ausgabe veröffentlichen.)/. 4& Bfe äfo B kauft man für Jahrzehntel E^fl^felnttfll l^lDQcl Ihre Möbel müssen daher nicht nur schön und FB] B^BB BBafBBB BB ■ ■ mm %0 B modern, sondern auch gut und dauerhaft sein. HB^nI ^QH B B B B vfl B B B B •Viele, die mir vertraut haben, sind bestens zufrieden, da meine 4Rfe Möbel trotz hoher Qualität auch zeitgemäß billig sind. Große Auswahl! Teilzahlunsen Möbelhaus Edelmann, VIII, Lerchenfelderstr. 12 Kongreß fdiHeßl mit einem Appell an den Völkerbund