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Die neue Welt · 1936-06-05 · Heft 566 (5.6.1936) · page 4

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Journal
Die neue Welt
Volume
10 (1936)
Issue
Heft 566 (5.6.1936)
Date
1936-06-05
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite % DD& KEttE WELT Kr. 566 vöm 5. Ju& 3$3Ä Jüdisches Klnder-ftrlenhelm Aiiri** inSpUti*™s&MM%&tm(mm) *** •>™ b. 18 Jlfcr. (pStlsgoglteher L«ftef A.ttgifeht) Modernte, gepflegtes Heina, ständige äritlichs Aufsicht. $port, Gymnastik. ScMWnimen,eliene Slbitotnek, Heimkino, vorzügliche rituell« Verpflegung; Mast- und Diätkuren. Fremdsprachige KöflverMtlön** gruppen. Anmeldung. Prospekte, Phdtos us*. im Wiener Sekretariate, IX, Sehw«M*ptnierittade 12 <M«mnfn>. Telephon des Völkerbundes, der seineu Posten im Sekretariat aufgeben mußte und nunmehr noch provisorisch den Beratungen der Kommission als „Experte sui generis" beiwohnt. Diese Teilnahme der beiden Italiener a.n den Beratungen der Mandatskommission in einer Periode, da Italien sich von den Beratung'*» der Organ« des Völkerbünde« ostentativ fernhält, wurde in Genf vielfach kommentiert. Es wurde darauf hingewiesen, daß die italienische Regierung sich anscheinend nicht die Genugtuung nehmen will, in einer Völkerbundkomniission zu präsidieren, die die Gebarung GrößbrittantüiefJÄ ta den ihm anvertrauten Mandatsgebieten zu kontrollieren hat. Die Kommission erhielt, das Memorandum der Jewish Agency mit dem Begleitbrief von Dr. Cbaim Weizmann. Die Bemerkungen .der Mandatarmacht zu diesem Brief werden der Kommission erst am Ende dieser Woche zugestellt,werden. An den Beratungen der Kommission nehmen alle Mitglieder teil. Bs sind dies: Graf Ä. Theodoli. Italien', Pierre Orts, Belgien; Frl. Dannevig. Norwegen; Lord Lugard. Großbritannien; J. Manceron, Frankreich; L. Palacios, Spanien; Graf de Penha-Garcia, Portugal: W. Rappard. Schweiz; Baron van A3beck, Holland: N. Sakenobe. Japan, und C. W. H. Weaver. Großbritannien, als nicht stimmberechtigter Vertreter des Internationalen Arbeitsamtes. ' Auch die ständige Völkerbund Vertretung des Judentums (gemeint ist das Comitö des Delegation» Juives) bat der Mandatskommission ein Dokument überreicht, das die letzten blutigen Ereignisse in Palästina schildert und dringende Abhilfe fördert. Der Völkerbund wird sich mit der Petition beschäftigen. Billigst Urlaubsmoglichkeit am schönsten Meeres- , CRIKVENKA Strand der Adria Orth. Ptij Sl0 II IN (BEL Billige Arr«nflem#nr». BeiehlunS in WIM möglieh [Auskunft. Willy Downtr <B »30.3.22) Zum jjüdfedien Weltkongreß z "Avis' Pari s: Der Deputierte der Stadt Paris und frühere Minister Louis R o 11 i nrichtete an das Komitee des Judischen Weltkongresses ein' Schreiben, in welchem es heißt: ..Die Zweckmäßigkeit' des bevorstehenden Jüdischen Weltkongresses, oder , besser gesägt,. seine Not*weh digkc i t, ist unter den gegenwärtigen Verhältnissen nur allzu deutlich^ Wer hätte sich, träumen lassen, daß in" unserem Jahrhundert, da., der menschliche Geist so große Triumphe gefeiert hat,,die heftigsten und wildesten antisemitischen Verfolgungen" uns das Schauspiel eines Rückschritts der Menschheit bieten würden. Denn was sehen wir? Der Einzelne wird .geopfert, die Menschenwürde mit Füßen getreten, Menschen .werden trotz ihrer Verdienste, ihres Wissens, > ihrer Kultur, ihrer Bildung gehetzt, gejagt, verfolgt, und .diese Verfolgung dringt vor, bis in ihre Seelen, verwüstet ihre Körper, raubt ihnen . Gut und Herd. Und waruin? Sitid sie eines Verbrechens oder, eines Einzel* oder Kollektiwergebens angeklagt? Nicht im geringsten. Sind sie irgendeiner Verschwörung, eines Komplotts oder Attentats gegen die Sicherheit "des. Staates, verdächtig?. Erat recht nicht. Ihr Verbrechen — denn man behandelt sie wie Verbrecher! — besteht in ihrem. Ursprung, in. ihrer Geburt." ..Und darin gerade besteht die Beschimpfung, die Gotteslästerung wider den Geist, der gemeine und unvor» stellbare Rückschritt des Denkens und der Kultur! Unter diesen Ausbrüchen des gereizten und überspannten Nationalismus verbirgt sich in der Tat nur schlecht das Erwachen der niedrigsten Instinkte, das eindeutige Wiederauftaueben des heidnischen Staatsbegrif* fcs, in dem der Staat eine ungeheuerliche Einheit, eine Art Gottheit, ein grauenhafter Moloch ist, dem alles geopfert werden, vor dem sich alles beugen muß, und der dergestalt alle Sklaverei und alle Knechtschaft zu rechtfertigen vermeint. In diesem Staate gibt es keine brüderlicheen Beziehungen zwischen den Menschen mehr, ohne Unterschied ihrer Geburt, ihrer Farbe oder ihres Glaubensbekenntnisses: die erhabene Brüderlichkeit, die auf der Gemeinsamkeit von Herkunft und Schicksal, auf der Grundgleichheit an der Schwelle den Lebens und an der Pforte des Todes, auf der Vergeistigung und großen Würde des Menschen beruht, wijrd vom^sdharfen Schwert dieses brutalen Machtregimes einfach uriterdrückt.', Verlangen Sie auch im Restaurant und auch im Kaffeehaus ausdrücklich „Prebjauer Säuerbrunn" in der Originalflasche, das gesundheitsfördernde, erfrischende österreichische Mineralwasser. Aiier Anfang ist schwer. Sobald das Kliid die Zahnbürste selbständig gebrauchen kann, sollte dje Mutter es lehren, täglich die Zähne zu putzen. Nur y/b? gesunde Milchzähne hat, bekommt gute bleibende Zaime. Für Kinder nur Chlorodont, die bekannte <3uaUtätfl»Z*hnpa[stc. Aktion* Hütet die fugend £*tttift9»kttte «tat „Ufa* Haitoa*" (SeftAt* der Jugrend) fclta AekermMiJ *flt#örtet PhiM S t r i c k * t, Mt 8 B.-. Samuel Frle* antwortet Hermann Rosen bäum, mit S 5.«- und ruft 2u Spenden auf: Kotnm.-JUt T. A. vt>] 1 ak. XIT.. ArndtatriBe 38: Ifn*u Fleischer. Tl.. PrateretrAße 44: Gebrüder Wertheirtier. gnaiffl (C. S. R.); F. Fische r, Unterreübaeh (N.-Oe.).. M. Apfelbaum antwortet J,o?*f Sc h achter mit S 6.--. t>. Stelfmana antwortet Moses K * 11 mit 8 2.-*. Markus Doli antwortet David Hochberg mit S 2.-*- n*d ruft, äu Spenden auf: Sinv>» f e 1 d h o t n, X.. Oudrtttt* Straße 188: Mayer Kur «er. X., PerfterotdrterttraB« 38; jakdto S p i e 1 v t> g e 1. tf.. Angeligasse 32; Chaskei Sparer. X. Sen*- feid«ftaea* 1«: Leon Stoekmann. Tl.. SteweekjMat« W: Herm»nn Neuri«|«r. XX.. Oerhardusgasse SO: Chalm Jagend o r f. M.. Ohermfitlneffltraße 17. Arnold Bnd* antwortet Hermann Hainern mit S 2.^-. r>avid naß antwortet Benjamin Schönberg mit £ 3.— ünd ruft r\i Spenden auf: Fran* S * i 1 a ff y 1. IlT.. NeulinÄrffa*se 31: Dr. Ilona Lövy, P. A. Bibliothek. iL. Ferdinandstraße 33: B§!a B a 6. TT.. Fran*-Hochedliriffer-6as«* 2f>; Bruder L e ro p e r t. Iii., Größmarkthalle: Alfred Neuer. IT.. Hammer- Purg*tall'3a**e 3: Fa. Wang. Ilt.. Clroßmarktbalte: Karl Blum. IT.. Zirkusffaase 4t. t>r. Robert Fischer antwortet Pr. W « i ß m a n n mit 8 3.—. Vilm? Weiner-Upsetattii antwortet Paula Stricker mit 8 3.- und ruft zu Spenden auf: T>r. Irene Link. X.tX.. Höften« 18/20: Df. Aftua Sucher. Vf.. Martahiifehitfaße 118;, ©r. Annv L ö w. t. Unlversitstsatralie 11: Margit Buchbinder, II:, faborstraß* ltb: JAkob Hahn. XIX. Chimaniatf48e 31. Isidor Ellenberic antwortet Benno K I e i n f e I d mit S 3 —. B«rnhard s*einki«i* antwortet Fritz K 61 b mit S 5.- u«d ruft ru Spenden auf: N. O-öldtnann. XX.. Leyatraße 33. Or. Marek Gebert»« spendet S 4.—. Brtider Hetifrem antworten Osiaa B c k h * u s. Kapfettberg, mit S 5.— und rufen lu Spenden auf: Fritz Man d,L VIT., N#ustiftffa«>e 104: Dr. Fr a n k f u r t h e r. tf..-öfdß* Wohrenfcaas« 4: Mat. S t e i n f e 1 d. XIV.. Reindorfgaase 87; Fa. Bond»*. Mar tön A Cö„ ti.. Größe MoHrehgasse 14; N. Göldfiioff in Fa. J. Plrlberger. II., Aapernbr,üCken«;aaJ« 4? 0«br. Gothmann. XVI.. Neulerchenfelderstraße 88; G. Schmidt & S oh n. n.. Große Mohferiga**e $: t^ak AI t m an n.-ti:, temfeel* gasse 8.. Kens FiWhet aatwöftet Frlti K ol h und ruft tu Spenden au/r Elia* Sch i.j. II,, Große Schiffraw« 1 a; GottfriM X rupfiik. VIT.. Kaiserstraße. 116: Salomori Sparer. L. Judenga88*.7: KOrt W a PI n e r, IX., Meynerl*a**e 8: Dewy S c h.n Ii d a r, IX., Sechsschimmelgaase 7: A. Fell. XVI.. Koppstraße 2:, Dr. S. L ö w. XVI.. Friedrich-Kaiser-Gass« 5T: A. K o r n h a b> V. VIIT.. Lerchenfelderetraße 6^: Michael Locker, VI., Stiunpertä»e_4j: Lisi R e l c h e n b e r g. XVI.. .B!urtiberggaa*e 33: Fr. W a * a a r m a n ft. XVt., Grundatelnira««e: üaMd Vachmatin, XIII., Hütteldorferstraße 192; A. S 11 a B n y, XIV.. Ullmantigtraße 08: Lola Fell. XVI.. Koppstraße 2: Llr.ai fton i g e r. IX.. Grünetörgasae 13. Ungenannt, spendet durch Markus t» ö 11 S 2.--.' Brna Lederer antwortet Max N e * * r jnit S t.^ und ruft 2ii Spendrm auf: Josef M e 11 * r, III., KleistgaÄse 23: Hadaasah P r e i S; II.. Pa2ananltengasae 14.- Hermann Llebermano antwortet Hermann D o d a't mit S 3.— und ruft zu Spenden auf: MaJt'B r e ß l e r.' XVf'T.. Häuptstraß^95:-Adolf G,i na b e r ff. IX..,Bleicherjra»se 8: Josef ft%\\\, IX.. Porzellangasse 50; Abraham Singer. TX., Fluchtga'sse 2; SAlomön R4 ab. T.. Kai 39r Brüder K t ü h, Ii. Sälvatorffaaee <»: Maximilian Gr uschka,. IX.. Schwarzspanierstraße 18: Bruno F6in. II., Rembrändtstraße. 32.; Oxar Hadder Anfragen, Schachtelaustausch ausÄchließlich in der Sprechstunde, die jeden Dienstag zwischen 8 und V^.Uür abends im Sekretariate des 'Verbahdes der Judenstaatsiionisten, Wien, L, Werdertorgasse 12, Tür 4 (Telephon Ü-23-8-31).von Herrn Edmund Stckei abgehalten ^1rd. -------xam btvonHoHcndcn a. Tod«»ta*g BIAUK'i craehteft ioAjff tito flöi^f^bc irt U\Wt, WttW* B. KMft, <H. NACHM. BIAUK in beschrankter Arttifil, mit ÜAterschrlft des Autora in elegantem öantled«»Wa Mit ttotötefinltt iulo Preise voü § 6.10 j6tt(NBii#*iri*tAa» wi*n i, **wmm** J»M«iHWttn mdotf ördl»m) t ti« mmtütt*, ie%w<iwt», *» ^ffieünd^föW Das Buch ^WfflttteH einen s «fk*n und nahen ElndrucV vöü »lalik« Fertöhilcftk«« mm^m^mmmmmt^mmmm^^mm^mmmm V<tba d. Jüd«rt*iÄaHikmf*i*n ÄiWittÄ J u d © n «th A t* i ü g « n d. Sdnfltaf, ««0 -Mj Z(*ötralW«A<lefuilg. Trei/piinkt Ö ttt* frtlft fteWHllbmk* (^dstatiöü A-Wagett). -~. üleftätag, d«n ö. d. M.. tim halb 9 TJhr abeUfdsj im rlellrtt. tt., «rlafstfaftfe 6, Pfehtf- Versammlung, fteiefent: fhe-odöt Öfubuer; Wimk' Was ich iö PÄlHiitifciL erlebte. . ,. Sektion fXfXntitXlX, Scmptrttrafee .19. Diensttg» den 9. d. M., halb § Vht at?*rtds. AnsschtiftWtJfttng. Sektion VI/VH, Kaiserstraße 30 (Bialik - Heim)- Samstag, den IS. Ä." M., Halb 6 ÜBr äben^. VOrtrag; Oberbaiirat rtotiftft Stricker*; Thema: Die Lage der Juden. . ...... . | -.^ Dte Üi*t«fiticttiäi»g fftj^ö David Frankfurter Aus Öeüf; Wie aus Chur beftüBtet Wird, m m Untersuchung gegexi den jüdischen Studenten £>ft-.viÄ Frankfurter, wett-hfr irt. DaVoa den Hltier*Ag«lt«Ä Oustioff emhossen bat. biß auf t*el Filttktft Abgeschlossen. Oer eine' betrifft die :ps y c h i a tri s c h fixpeftik. t>6t. UiltfersüCbün^srichter t>' e d o u a 1 bat den Direktor de£^ Asyia. für Oeasteskranfcö in feealt^, Pyöfessor J. ö r g e r, mit der Beobachtung Frankfurters beauftragt. Der zweite Punkt betrifft. Fragen, die d4r Ütttersuchungsrichter an d e u 18 c h e Behörden über die Milieus, iö deheö Frankfurter während selbes Aufenthaltes ifi ÜeutjkJbiand. verkehrte, gerichtet hat. Der „J u d e n k e oin e f'V ilöd der ebensö. berllchtigte „Weltdienst" der antüemitischen Zentrale in Birfurt haben über den angeblichen Umgang Frankfurters in früheren „ jähren die phati t äs t isoh^ st en Oft rüch te'verbreitet.,. Der Untersuchungsrichter Dedoual hat sich an die Redakteure dieser Zeitungen gewäUdt und von ihnen Beweise für die von ihnen veröffentlichten.,.Informationen"' verlangt. Erwartet seit vielen Monaten vergeben* Auf eine Antwort. Der Prozeß wird im September öder Oktober in Chur stattfinde^ . ^HrtiriaMtensat^Ilefi Die" Frist auf Ueberreichung der Gesuche um die'' iwei Primara^«;tenss.tellen. auf den. internen., AbteilungenSpital der•^raölitiscbehSRyltusgemejndfi Wieti ist bis 15. Juni I&ä6 VeVi a äg ft rCw1>rderi. -;;' Streng "1^5 _ ÄllSHCUMPt: EtSlNBf R6, WIlN II, 6fi<»SS Sew merl ng^eb i et, .000-m, iö Joch* £ärk,. vofiügijehö. ^ßitt} .^d^i^öjwt^ "m zt * miäIii*]'i,;J]iiiiftC0:Ä];^ lArd SneJl ' ' Aus fcö'tfdon: Im englischen äuridfünk hat das Mitglied des Oberhauses, Lord So eil, am Montag abend eine Anspräche gehalten, in der er förderte, daß die Re'gierüng eine neue Erklärung über' ihre künftige #alästina-Poiitik veröffentliche. In dieser Erklärung soll klar aum Ausdruck gebracht werden, daß die B e s't i m tri u ngen dts Mandats aufrechterhalten, und die j il'ä i s che E3 i n wa n d e r u h g : fortgesetzt werden würde.' Als die Pflicht der Regierung bezeichnete Lord Snfell, die Ordnung in Palästina wieder herzustellen uäd aufrechtzuerhalten.. Weiters sprach Lord SneÜ vön dem Nutzen, der den Arabern aus der jüdischen Kolonisation erwachsen sei: Es sei das unmittelbare Ergebnis des Mandats und das unmittelbare Ergebnis jüdische^ Ansiedlung, daß die Araber in dem reichen Gemeinwesen unter der ersten gefestigten Regierung, die sie jemals' kennengelernt haben, leben. Bisher seien sie durch die jüdische Absiedlung keineswegs geschädigt, sondern im Gegenteil gefördert worden, und ihre Löhne seien ge* siegen. - Vit Araber bab«n alle» bekonimeii Aus London: In einer Zuschrift an den „Minchester Quardlan" führt Ea?fl of Lytton au«: Zwei Versprechen sind im Kriege gegeben worden — das eine dem' arabischen,' das andere dehi jüdischen Volk. Den Arabern wurde Befreiung von "der türkischen Herrschaft, den Juden ein Nationaiheikn in Palästina versprochen. Die Araber haben unabhängige arabische Staaten, die Juden ein Nationalheim in Palästina bekommen. Aber Palästina ist seither in zwei Hälften geteilt w o r d e n, das Ostjordanlarid wurde aus dem Nationalheim herausgenommen. Die ZIotilstische 6e*frks<S«fctlon l«opoldstodt Club Ir<i». 1»rf 9|f (j, Pratyttrjpa T«la||h9n R^iMfi? Somstqg, d«n 6. Juni 193«, um 9 Uhr abeüds auf dem N«d« r If 1 k i m * I Itn.WH* ÜfPuriHt Mfa:Mitfitall^.Nr. 17 Röicbhtltigfts Prdgra^m! Araber habe?i aliesi^ie Jüd<fn txMr' äid]'HÄift6;' 4*»%.'. .^?',. kohlen, was ihnen,: versprochen wurde. Wollte, man nun der Forderung--det Araber nachgeben und .die jüdische ©iw'an'diriiög: 'Ätelien, so hteß6. das, ein im Kriege' g e g'e b e h t s. W o;'r t n'i c h t nur "tf 1cnt >r f 'ti \ 1 e n. Sondern bfecli,U.-. . Für deii'jü^hia^ , Aus Kairo <;j. f> A.); Bem^rkefuswefteVorschlag« für einen jüdiojh-a^biach^. Ausgijiich in Palästina werde^ in der Z6itungv,rAl-D'schihad", dem Zentralorgan dö^.iWafd-Partei, die vor kurzem die Macht in Aegypten überhomnleri hat, gemacht; Die Zeitung führt u. a. aus: rtinnnHWi' New renoviert I Restaurant „Zum Braten fi II, N«9«rt«ga*90 a 'stretiÄ orthodox RMHartig« Menüs 8 4.90 bis S t.to Gute Küche V / Billigste Preise „Die Araber häben recht, wenn sie behaupten, daß sie sich schon, seit Jahrhunderten im Lande befinden. Auch die Juden haben recht,, wenn sie behaupten, daß Palästina "ihr einstiges Vaterland ist, .in das sie jetzt auf Grund einer' interttatlönäien Vereinbarung zurückkehren. Die Araber dürfen aber nicht vergessen, daii Jüdin in Palästina leben und daß dies eine Tatsache ist. niit~ der man rechnen muß. In Palästina leben schon 'iÖO.000 Juden, ein Drittel der Bevölkerung. Sie sind dort mit, ihrem Vermögen, mit ihren Leistungen uüd sie sind- Bürger des Landes. Die Araber dürfen nicht mit England allein einen Vertrag, schlleßeu. Solange es ulcbt zu einem Ausgleich zwischen allen Faktoren kommt, kann es keinen Frieden im Lande geben. Selbst wenn England den Arabern jetzt die Einstellung der jüdischen Einwanderung und des Bodenverkaufs an Juden vorschlüge, dürften \die ATaber darauf nicht'' eingehen. Sie; müssen sich mit den Jüdin ausgleichen. Eine, Pyöund-T?aple-könfeteäz ist notwiettdi^. 0ie Problem«; Ära.bls'dbes Vaterland und Jüdisches NaUönälheiim sind identisch, dehn beide sind das Problem Palästinas. )\ ü»b . Kurh»4« io..h% chstir. •tafe,ie»4*:auArr.«1- -i4ta«. -)a H^ffrtteln, würde eine 5*ue Feneion sitWf T_.ier, „K urbau s \.W e S t» hd". •röffnet, 41« 8ä mllUritJ^ '•Isen das denkbar Beste Weifet. Aöfffletköaniste IhÄrVldt^ fÄT tj^e^ff^^V^^^ $en ^ufenÄal - alt lue xnmrn «u »eiUltea.

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