Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 10 (1936)
- Issue
- Heft 553 (17.4.1936)
- Date
- 1936-04-17
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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0e*e 4 DDE NEUE WELT Kr. 553 vom 17. April 1936 Aus HitleriDeutsdtlaifd Auswandern ... Am europäischen Himmel ballen sich dunkle Gewitterwolken. Große und kleine Länder sind in schwerer Sorge darüber, wo und wann die Entladung niedergehen wird. Alle sind von dem einen Gedanken erfüllt: Wie schützt man sich? In einer solchen Situation ist es klar, daß das furchtbare Schicksal der deutschen Juden, die von der Hitler-Regierung in grenzenlose Verzweiflung getrieben werden, von der Welt kaum mehr beachtet wird. Während noch vor kurzer Zeit ein TeU der deutschen Juden sich mit dem Gedanken vertraut machte, unter den noch so schweren Verhältnissen in Deutschland zu verbleiben, haben die letzten Phasen des vom Hitler-Regime geführten Vernichtungskampfes, wo durch täglich neu geschaffene ,,Gesetze" den Juden auch das Letzte genommen wird, eine solche Gestalt angenommen, daß alle Juden in Deutschland jetzt wissen, daß sie emigrieren müssen. In den letzten Tagen sind bei den jüdischen Hilfsorganisationen in Berlin Berichte aus Frankfurt a. Main, München, Köln, Hannover, Leipzig, Mannheim und Karlsruhe eingegangen, in denen festgestellt wird, daß über die Hälfte der jüdischen Bevölkerung dieser Städte gegenwärtig die letzten Reste ihres Sparpfennigs und des Erlöses aus dem Verkauf ihrer Unternehmungen für ihren Lebensunterhalt ausgibt. Der Hilferuf, der von den Juden aus allen diesen Städten kommt, Ist immer der gleiche: „Wir sind bereit, nach jedem Lande auszuwandern und jede Arbeit zu tun, aber helft uns hinaus von hier!" (J. T. A.) Palästina In der Vorstandsitzung der Berliner Judengemeinde sagte der von den Nichtzionisten gewählte Präsident Heinrich Stahl: ,,Die Verhältnisse liegen so, daß wir alle die Aufgabe hauen, an Auswanderung zu denken und namentlich unserer Jugend die Möglichkeit zu geben, irgendwo sich anzusiedeln, damit sie vorwärtskommen und eine Existenz finden kann. Ich richte an Sie alle die Bitte, lassen iSe sich nicht von Kleinlichkeiten leiten, z. B. bei der Besetzung von Beamtenposten usw. Wir haben heute viel höhere Aufgaben, und die Gemeinde wird Ihnen nicht nur für jetzt, sondern auch für die Zukunft dankbar sein, wenn Sie nur dem einen hohen Gedanken nachgehen, für die in Berlin gebliebenen Juden weiter zu arbeiten und auf geregelte Auswanderung hinzuwirken, in erster Linie auf eine Ansiedlung in Palästina." KIEVKA Mottensäcke IN DROGERIEN UND- PA R F TJ M ETR I E N..' Der Jüdische Kulturbund Der Jüdische Kulturbund in Berlin wurde von den Behörden angefordert, alle jüdischen Künstler, die nicht deutsch.geboren sind, zu entlassen. Ueber hundert jüdische Künstler, die in dem Theater und den Orchestern des Kulturbundes beschäftigt waren, sind nun in Auswirkung der Verordnung arbeitslos geworden. Pessach in Deutschland Die Pessacn-Tage verliefen in ganz Deutschland ruhig. Die erhöhten Leiden der Juden in Deutschland im letzten Jahre haben einen noch engeren Zusammenschluß unter ihnen hervorgerufen. Wie kaum je in den vorangegangenen Jahren war die Anteilnahme an der Ausgestaltung der beiden Sederabende außerordentlich groß. In Berlin sowie in allen anderen Großgemeinden des Reiches richteten Gemeinden und religiöse Vereine Sederabende ein, für deren Abhaltung sich zum Teil führende Persönlichkeiten zur Verfügung gestellt hatten. Viele dieser Sederabende waren schon seit Wochen durch Vorbestellungen besetzt. In den Kleingemeinden wurden die Sederabende vielfach in der Weise begangen, daß Nachbarn und Freunde zu einem Sederabend hinzugezogen wurden. Kinder aus den Kleinstgemeinden waren weitgehend in die größeren Nachbargemeinden zum Seder eingeladen worden. In den Kleingemeinden machte sich vielfach die seit den letzten hohen Feiertagen im Herbst stattgefundene Abwanderung bemerkbar. Oftmals war die für die Abhaltung eines Gottesdienstes notwendige Zahl von zehn Männern, das Minjan, nicht vorhanden. Tierärzte Die Reichsregierung hat eine neue Reichstierärzteordnung erlassen. Danach ist die Ausübung des tierärztlichen Berufes im Deutschen Reich von einer Bestallung a 1 s Tierarzt abhängig. Die Bestallung ist u. a. zu versagen, wenn der Bewerber wegen seiner oder seines Ehegatten Abstammung nicht Beamter j werden könnte, im Deutschen Reich befinden sich gegenwärtig etwa 100 jüdische Tierärzte, die jetzt aufs Pflaster fliegen. Apotheker -Jlne Verordnung zum Gesetz über die Verpachtung und Verwaltung von Apotheken vom 13. Dezember 1933 ist jetzt erschienen. Artikel 3 der Verordnung bestimmt nämlich, daß Apotheken, deren Inhaber Juden sind, dem Verpachtüngszwäng unterliegen. Ueber die Eigenschaft als Pächter heißt es in dein angeführten Artikel der Verordnung' weiterhin, daß Juden als Pächter nicht zugelassen sind. Der Reichsapothekenführer Schmierer schreibt hierzu in der „Deutschen Apothekerzeitung": „Macht und Einfluß des Judentums hatten auch im deutschen Apothekerständ eine beherrschende Stellung. Die Führer des Apothekerstandes waren zum Teil selbst Juden, und wenn sie keine Juden waren, doch teilweise aufs engste jüdisch verflochten. Nun ist die befreiende Tat geschehen. Die Durchführungsbestimmungen zum Pachtgesetz bringen klar und eindeutig zum Ausdruck, daß Juden weder Pächter noch Leiter von Apotheken sein können. Damit ist eindeutig anerkannt, daß nur restlos zuverlässige Menschen Leiter der deutschen Apotheken sein können und dürfen." REICHENBERGER An die Juden Oesfferreidis! Fessach 5C96 — das jüdische Volk wieder in Bewegung! Anf die Zeit scheinbarer Rahe und des Sicheinlebens in die umgebenden Volker hat eine noch kaum dagewesene Welle d i: s Judenhasses in Ost und West eingesetzt. Wieder muß der Jade tarn Wand er Stabe greifen. Aber Gott „sandte die Heilung noch vor dem Schlag": Erez Israel ist bereit, den produktiven Teil der Juden Wanderung — die Jugend und die Pioniere auf allen Gebieten schöpferischen Volkslebens — aufzunehmen. Erez Israel will d i e Heimat der Juden und des Judcntnms werden, welch beiden der Vernichtun fleskampf gilt. fire* Israc! eriebt vorübergehend eine Krise, es werdou ihr wohl noch manche Epochen von Auf und Ab folgen — aber eines ist sicher: dort hi>t d.?s jüdische Volk in Gctn'äßhcit seines nationalen Genius unermüdlich aa seiner nationalen Heimat zu bauen und dort wird es sein Z!el schließlich erreichen. Der Keron Ka,fcrr»fl?h schuf und schafft die dauernde Grundlage für das jüdische Heim. Zu Pos«"i*i <*!>-/>i Jahroi veranstaltet er mit behördlicher Genehmigung eine Haussammlungbeiden jüdischen Familien Wiens, mit dem Ziele der endlichen Errichtung einer ö it.« rrqichischon Kcrnsiedlung in Erez Israel. Juden Wichs, spendet freudig und reichlich den Sammlern'des Herrn Kajcmeth, die am 19. arid 20. d. bei euch erscheinen werden! Bin h n Haarez — MlsracM Landen verband — Verband der Ju<i"n*taatsr,ionlsten Oesterreichs — Verband radikaler Zionisten — WIZO — Zionistischer Landesverband ßodenfrage — Lebensfrage. Ueber dieses Thema sprechen am Samstag, den 18. April, um halb 9 Uhr abends in einer Massenversammlung im Lokal der Zionistischen Bezirkssektion, II., Pratcrstraße 18, Oberbaurat Ing. Robert Stricker, Dr. Oskar Qrünbaum, Frieda Orn stein, Dr. Eduard Bloch. Bodenreserve des Jüdischen Nationalfonds Aus Jerusalem (Palcor):" Nach Bericht der Leitung des K. K. L. beträgt die gesamte. Bödenfläche des K. K. JL. in Palästina, die bisher. noch nicht besiedelt wurde, .62.557 Dunam. Hiervon wurde .eine Fläche von KIEVKü Mottensäcke IN DROGERIEN UND PARFUMERlEN! 36.836 Dunam bereits für die Ansiedlung von Gruppen bestimmt, die den Boden so schnell wie möglich besetzen werden, sobald nur die erforderlichen finanziellen Möglichkeiten hierfür geschaffen werden. Diese Bodenfläche ist für die Ansiedlung von 1000 neuen Siedlerfainilien bestimmt und kann Infolgedessen nicht mehr als freie Bodenreserve angesehen werden. Die nationale Bodenreserve für Neukolonisation beträgt daher insgesamt 2 5.7 21 Dunam. Diese Bodenreserve muß besonders im heutigen Zeitpunkte, ,da der K. K. L. von einer dauernd steigenden Anzahl mittelloser Kandidaten landschaftlicher Ansiedlung belagert wird, die damit rechnen, vom K. K. L. Boden zu erhalten, als unzureichend angesehen werden. Aktion! Hütet die Jugend Zeifungskette des „Oiar Hanoar" (Schatz der Jugend) Dr. David Bothblum antwortet Ing. Theodor K r e w enet2ky mit S B.~ und ruft zu Spenden auf: Dr. Marek SchcrUg, I., Wollten« la; Baumeister Arnold ß a r b e r. XVIII.. Gersthoferstraße 131. Cornelia Geller antwortet Ella Kraus mit S 5.~- und ruft zu Spenden auf: Redakteur Fritz Baar, III., Beatrixgasse Nr. 26; Alois Qrünwald, II.. Große Pfarrga*se 25; Chefarzt Dr. Arthur K o 11 e k, Sanatorium Westend, Purkersdorf; Max Lllwy, XIII., Hadikgasse 140. Dr. Max Unterer antwortet Rudolf Geltlng«r mit S 2.— und ruft zu Spenden auf: Emil Doban, II., Krurambaumgasse 1; Dr. Lunenfeld, XVItt., Pötzlcinsdorfersträße 49; Dr. Morgenstern, XVI., Alberichgasse 2; Dr. Weltmann, VII., Neubaugasse 7. Markus Greif antwortet Ing. Theodor Kremenetzky mit s 5.—. Rottenberg & Fanta antworten Arnold Kiesel, Juden« bürg, mit S 10.— und rufen zu Spenden auf: Brüder Mayer, I. , Renngasse 15; Kommerzialrat Philipp Kohn, IV., Sejsgasse 13; Wilhelm Appenzeller. I., Gonzagagass© 19; Sigmund Häuser, II., Lllienbrunngasse 6; Matzner & K a 1 w i 11, I., Marc-Aurel-Straße 8. Dr. Otto Feuerstein antwortet Dr. Friedrich Deutsch mit 5.—. M. Bermaan antwortet A. Schwertfinger mit S 5.— und ruft zu Spenden auf: Josef Blen, VI., Mariatailjeretraße Nr. 116; Zalmann Launer, II., Große Pfarrggaso 6; Robert W c t?. 1 e r. I., Werderthorgasse 16; Jakob K u l k a, VI., Mariahilferstraße 12-14; Max G r i s c h 1 e r. II., Glockengasse 3; Adolf N e u m a n n, II., Rotensterngasse 15; Karl N e u m p. n n. II. , Gredlerstroßo 2; Kersch Froim Schächter. IL, Ftamz- Hoehedlinger-Gasse i; Gebrüder Hellczer, II., Hollaudstraße 4; Samuel Zygmanu, I., Salzgries 15. Mor. Weinstock antwortet Hans Braun mit S 3—. Edmund Stockei antwortet Mendel Hager mit S 5.—» und ruft zu Spenden auf: Marjan Friedmann, XX., Wallensteinstraße 36; Josef H a 1 p e r n, XX.. Wallensteinstraße 21; Juda Hager, II., Ausstellungsstraße 45; Moritz Abend, IX., Nußdorferstraße 4; Ing. Fritz Frankel, IX., Hahngasse 28. David Wolf antwortet S. Gellmann mit S 3.— und ruft zu Spenden auf: M. S. B r a f m a n n, II., Floßgasse 7; Egon Biß, II., Leopoldgasse 26; Friedrich Hirsch, I.. Wiesingerstraße 12; Simon Brber, II.. Floßgasse 9: Mr. Mair Pais, I., Franz-Josefs-Käl 1; A. Reich, I.. FJeischmarkt 22; Robert Saß, IL. Unt. Augartenstraße 24; Hermann S o b e 1, II., Herminengasse 12; Joschl Schächter, IL, Giockengasses Nr. 25; Moritz Teich, I., Schottenrlng 25; Sami Waßner, IL, Rembrandtstraße 16; Max Werner, IL, Welntraubengnsse 8; Benno Weizenfeld, IL, Kleine Pfarrgasse 13; Wasservogel, IL, Franz-Hochedlüiger-Gasse 17. I«o Groß antwortet Peisach Wühl mit S 5.— und ruft zu Spenden auf: Benzion Bandler, XX., Wallensteinstraße 17. Salo B a u r e r. XX., Klosterneuburgerstraße 68; Ing. Richard Bock, XX., Raf-elrrasse 6; Alfred B e r I s t e i n. L. Rudolfsplatz 13; Samuel Bruckner, XX., Grelsoneckergasse 12; Paul Czaczkes, XX., Rafaelgasse la; Hermann E i c h n e r, XX,, Rauscherstraße 3; David Frankel, XX., Wallensteinstraße 55; Jakob Haber. XX., Rafaelgasse 6; Karl Iuimergut, XX., Wallenstelnstraßo 83; Karl Krön. XX., Heinzelmanngasse 22; Dr. Oslos Lauf er, IL, Obere Donaustraße 6: Moritz Landesbörg, XX.. Hannovergasse 15; Heinrich Lllfan. IL. Taborstraße 24; Samuel Lachs, XX., Wallensteinstraße 33a; Uscher Perlmutter, XX., Kaschlgasse 5; Baruch Picker. IX.. RÖgergasse 14b; Barüch Schindler. XX.. Karl-Meisl-Straße Nr. 5; Dr.. Bruno. S c h n e p p, XX., Wallensteinplatz 3; Heinrich St ei n e r, XX., Dammstraße 18; Isak Seidmann, XX., Karl- Meißl-straBe-'iL-. ~ :~ ■'■ . .-. .- KIEVKA Mottensäcke IN DROGERIEN UND PARFUMERlEN* Direktor Spiegler geworben Der jüdischnationale Sport in Oesterreich hat einen seiner fähigsten Führer verloren. Im Alter von 52 Jahren ist das Mitglied des Präsidiums des Makkabi-Weltverbandes Direktor Gustav Spie gl er nach kurzem, schwerem Leiden gestorben. Er war jahrzehntelang Mitglied des Wiener Makkabi, kam dann zur „Hakoah", an deren Aufstieg er großen Anteil hatte, und wurde bald zu ihrem Vizepräsidenten gewählt. In den letzten Jahren wirkte er als Präsident des Makkabi-Kreises Oesterreich und vertrat den Kreis bei allen Welttagungen. Sein Einfluß in Dingen des Tl I^MM AI IQ TARAlf Mnfrtwieder das NEUESTE I UWiinMU^r l;'A%DA\ff\ "•''9'»»'«->m««i>«« H....n. »»d».».™...«.» WIEN I, SALZQRIES 5 Verb« d» Judenstaafsxionisten Oesterreichs . Sektion P r a t e r, IL, Brlafstraße ö. Freitag, den 17. d. M., um 9 Uhr abends Oneg Schabbat unter Leitung von Rabbiner Dr. I. Z. Kann er. Gesang: Oberkantor J. Wahrmann. Gäste willkommen. Sektion XIV./XV., SohänzstraßC 32. Sonntag, den 19. d. M., um 8 Uhr abends Heimabend. Max Wachsmann und Kar] Schönberg (Violine), Adolf Schloßbeutel (Gesang), Lilly Halpern (Klavier). — Dienstag, den 21. d. M., um halb 9 Uhr abends großer Vortragsabend. Redner: Oberbaurat Robert Stricker, Aron Sohwertfinger, Thema: Aktuelle jüdische Fragen. Mittwoch, den 22. d» M., um halb 9 Uhr abends im Z e n t r a 1 h e i m, I., Werdertorgasse 14, Rabbiner Dr. Armand Kaminka liest aus dem Manuskript seines Drama« „König Achab". (Deutsch und Hebräisch.) Sektion X., Herndlgasse 2 3. Montag, den 20. d. M., um 8 Uhr abends wichtige Ausschußsitzung. — Heimeröffnung am 9. Mai. jüdischen Sports ging weit über Oesterreich hinaus. Mit dem Hingange Gustav Spieglers, den Frau und! Sohn betrauern, verlieren die jüdischen Sportler einen warmen Freund und zielbewußten Führer. Ostifidfsdier« jiddischer Vof ksfiederabend Donnerstag, den 23. April 1086, um halb 9 Uhr abends Liederabend J. Segal-RoscUbach (Tenor) im Zentralheim der Judenstaatspartei, I., Werdertorgasse 14. Preblauer Sauerbrunn, das rein naturliche österreichische Mineralwasser, seit dem Jahre 1067 bekannt, vorzügliche» 'Tafel- und Erfrischungsgetränk, ärztlich bestens empfohlen bei Blasen* und Nierenleiden, bei Katarrhen und Stoff Wechselstörungen, erhältlich in allen Apotheken, Drogerien, Lebensmittelgeschäften uni Gaststätten. B » Ohajes-Realgymnasium, XX., Staudingergass© 6. Anmeldungen täglich zwischen 9 und 13 Uhr. Erfolge jüdischer Künstler. Der in London lebende Wiener Pianist Stephan Bergmann erzielte neulich bei seinem Klavierabend in Paris wieder einen durchschlagenden Erfolg, was zu einem Engagement für eine größere Tourneo geführt hat. — Die beim Internationalen Wettbewerb prämiierte 13jährige Pianistin Evi W ä o ht e r spielte vor einigen Tagen zum dritten Male in Prag mit ganz großem Erfolg bei Publikum und Presse und wurde für einige Konzerte in der nächsten Saison verpflichtet. — Der zwölf jährige Heinz Ewald Preminger erregte mit der brillanten Wiedergabe der schwierigen Ungarischen Phantasie von Franz Liszt berechtigtes Aufsehen. Alle Obenerwähnten sind Meisterschüler unseres Wiener Pianisten Professor Julius Wolf söhn. Die neueste Methode, alle Sprachen leicht und schnell zu erlernen, richtig vorgesprochen von bedeutenden Professoren des. bezüglichen Landes, auf dem billigen Praktikus-Schallplattenkurs, ermöglicht es jedermann In kürzester Zeit, jede gewünschte Spraohe, englisch, französisch, italienisch, spanisch als auch neu hebräisch, zu erlernen. Für bloß 2 Schilling wöchentlich kommt der Schaljplatten-Heimlehrer, der aJ'es haargenau und beliebig oft zu jeder Zelt vorsagt. Er bringt auch Lust und Freude am Lernen mit. Verlangen Sie Gray»» Prospekt durch Musikhaus Excelsior, Wien, I., FranH» Josefs-Kai 15. * ß