Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 10 (1936)
- Issue
- Heft 551 (3.4.1936)
- Date
- 1936-04-03
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 DIE NEUE WELT Nr. 551 vom 3. April 1936 IQhneflrit mhmmmmhhw Ocularium SPEZIAL-INSTITUT f., Anitagasse 1 Bestimmung der richtigen Augengläser kostenlos Leitung Augensrzt Dr. Poborskl Brillen von S 4.— aufwärts e/ III« Landeskonferenz der Judensiaatszionisten In Ergänzung des Berichtes über die am 28. und 29. März Abgehaltene III. Landeskonferenz des Verbandes der Judenstaatszionisten Oesterreichs bringen wir einige der dort beschlossenen Resolutionen: 1* Allgemeine zionistische Politik Die Landeskonferenz, erfüllt von tiefer Besorgnis ob der Gefahr, die dem zionistischen Aufbauwerk in Palästina droht, protestiert gegen die geplante Einsetzung eines Gesetzlebenden Rates. Die Judenstaatszionisten erblicken in dieser Absicht der Britischen Mandatsregierung die schwerste und gefährlichste Verletzung der ihr vom Völkerbund übertragenen Verpflichtung. Die Landeskonferenz fordert insbesondere die Exekutive der Zionistischen Organisation auf, getreu den Beschlüssen des XIX. Zionistenkongresses, alle Maßnahmen zur Anwendung zu bringen, um den verhängnisvollen Plan der Britischen Mandatsregierunsr zu verhindern. Sie warnt eindringlichst davor, gleisnerischen Versprechungen der Mandatsregierung Gehör zu schenken wie den Stimmen gewisser jüdischer Kreise, die durch ihre Zustimmung zum Legislative Council die jüdische und zionistische Solidarität verletzen. Die österreichischen Judenstaatszionisten fordern von der Zionistischen Exekutive Organisierung eines aktiven Widerstandes gegen diesen Angriff auf das verbriefte Recht des jüdischen Volkes. Mit Besorgnis verfolgen die österreichischen Judenstaatszionisten die Beschränkung des Bodenverkaufs in Erez Israel sowie die Einschränkung der freien Rückwanderung der Juden nach Palästina. In einem Augenblick, da das jüdische Volk in einer Rückwanderung nach Erez Israel die einzige Rettung seiner aufs gefährlichste bedrohten Existenz sieht, da in fast allen Ländern der Welt blindwürtiger Judenhaß große jüdische Volksmassen zur Rückwanderung nach Erez Israel nötigt, trifft die Palästina-Regierung Maßnahmen, die fast völlige Absperrung der jüdischen Rückwanderung bedeuten. Die Landeskonferenz fordert sofortige Abstellung dieser Maßnahmen, erhebt Protest gegen das Verhalten der Mandatsregierung und fordert gleichzeitig die Zionistische Exekutive auf, dieser Politik entschlossenen Widerstand entgegenzusetzen. II» EnnerzionistBsdie Politik " Die Landeskonferenz billigt die mutige und zielbewußte Haltung der Delegierten der Judenstaatspartei auf dem XIX. Zion), stenkongreß. Die Judenstaatszionisten Oesterreichs wiederholen nachdrücklichst die von ihren Delegierten erhobenen Forderungen und geben ihrer Ueberzeugung Ausdruck, daß angesichts der gefährlichen außenpolitischen Situation der zionistischen Bewegung sowie der betrüblichen und nicht minder gefährlichen innerzionistischen Zerspltiterung eine grundlegende Aenderung der zionistischen Führung unerläßlich ist. Immer mehr erkennt das jüdische Volk in seiner entsetzlichen Notlage, daß die zionistische Lösung der J u d e n f r a g e die einzig mögliche ist. Die zionistische Lösung wird aber nur dann eine endgültige sein, wenn das von Theodor HerzI als Inhalt der zionistischen Bewegung vorgezeichnete Ziel: der Judenstaat, erreicht wird. Das Abweichen vom Wege Herzls, das System der Politik des Verzichts auf das große Ziel, das mut- und, kampflose Zurückweichen vor jedem Widerstand, der sich der zionistischen Bewegung in den Weg .stellt, dieses schädliche System, das von verantwortlichen zionistischen Führern schon allzu lange betrieben wird, hat die zionistische Bewegung innerlich gespalten und der Schlagkraft nach außen beraubt. - Die Judenstaatszionisten Oesterreichs fordern daher, daß die Parole „Zurück zu Herzl!" den Kernpunkt zionistischer Politik bilde. Die Judenstaatszionisten stellen mit Besorgnis fest, daß die jüdische Jugend, die Hoffnung des Volkes, immer mehr der zionistischen, nationalen Ideologie entfremdet wird. Ein Großteil der Jugend steht in politischen Lagern, deren Weltanschauung nichts gemein hat mit dem Ideal Theodor Herzls. Eine Jugend, der der Kampf für eine Klasse mehr bedeutet als der Kampf für die Volksgemeinschaft; eine Jugend, die aus der zionistischen Gemeinschaft herausgeführt wurde, um der u njU-d Ischen Ideologie des Führergedankens zu huldigen, muß der zionistischen Bewegung völlig verlorengehen, wenn sich nicht bald zum Judenstaatsgedahken zurückgeführt wird. Die Landeskonferenz wiederholt die von den Judenstaatlern auf dem XIX. Kongreß erhobene Forderung nach sofortiger Aenderung des bisherigen völlig ungeeigneten Systems der Hachscharah sowie insbesondere des ungerechten Systems der Verteilung der Chaluz-Zertifikate. Sie fordert die Einführung der nationalen Arbeitsdienstpflicht und sieht darin das geeignete Mittel, der jüdischen Jugend die richtige Erziehung zum nationalen Chaluz angedeihen zu lassen, um jene betrüblichen Schäden zu vermeiden, die die Landflucht, das Verlassen nationaler Positionen im jüdischen Lande, mit 3ich brachten. : Sie fordert weiters, daß dem rücksichtslosen Terror der „Histadruth" in Erez Israel, dessen Schaden für die Entwicklung des Jischuw immer sinnfälliger wird, endlich Einhalt geboten wird. Sie fordert den Ausbau der Gewerkschaft der Judenstaatler. Sie steht auf dem Standpunkt, daß eine Gewerkschaft nur Mittlerin zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber sein soll. Die Gewerkschaft darf nicht Machtinstrument einer einzigen Partei werden. / Die Landeskonferenz dankt ihren Führern für ihren entschlossenen'Kampf gegen die Schande des Transfers deutscher Waren nach Palästina. Mit Empörung protestieren die österreichischen Judenstaatszionisten gegen den verwerflichen Beschluß des XIX. Zionistenkongresses, diesen schmählichen Transfer unter die Kontrolle der Zionistischen Exekutive zu stellen. Die Landeskonferenz tritt unerschütterlich dagegen auf, daß der nationale Abwehrkampf des jüdischen Volkes gegen seine Peiniger durch Förderung des Exports deutscher Waren nach Erez Israel sabotiert wurde. Aus diesen Gründen erklärt die Landeskonferenz, gleichwie die Judenstaatler auf dem XIX. Kongreß, zu der derzeitigen Zionistischen Exekutive kein Vertrauen zu haben. _ Verb« d* Judenstaatszionisten Oesterreichs Sektion P r a t e r, II., Erlafstraße 5. Freitag, den 4. d. M., um halb 9 Uhr abends Oneg Schabbath unter Leitung von Rabbiner Dr. I. Z. Kanner Gesang: Kantor Josef Feuer. — Sektion XIV/XV., Schanzatraße 3 2. Sontag, den 5. d. M., um 8 Uhr abends Heimabend. K. Schönberg, M. Wachsmann (Violine), Lilly Halpern (Klavier). Afc& üeft&% wie um teMnmt an den S£» KRABEN DEM im Restaurant A. HARSCH AK Wien II, Große Schilf gasse 3 $ Telephon A-46-1-30 unter Aufsicht St. Ehrtv. Herrn Rabbiner Josef Babad Berühmt seine ungar. Weine. Palästina-Weine, Met, Sllbowltz, Kognak von S 2.— per Liter aufwärts. Besonders empfehlenswert: Seine streng koschere Küche nDD bv n w 3 Zeifung§kette des/Ozar Hanoar' Ing. Theodor Kremenetzky antwortet Ing. Robert Stricker mit s 5.— und ruft zu Spenden auf: Direktor Josef. Kremenetzky. IX., Wasagasse 13; Dr. David Rothblum, I., Bräunerstraße 7; Kaiserlicher Rat Markus Greif, XIX., Chlmanistraße 25; Jakob Schwarz, III., Radetzkystraße 10; Dr. Ernst Spitzer, III.. Hauptstraße 7. Erna P a t a k antwortet Ing. Robert Stricker mit S 5.— und ruft zu Spenden auf: Josef Halpern, XVIII., Weimarerstraße 4; Mimi Lipson, XVIII., Weimarerstraße 3. Ella Kraus antwortet Mendel Hager mit S 5.— und ruft zu Spenden auf: Frieda Leer, XVI., Brunnengasse 69; Corna Geller, IX.. Frankgasse 6: Paula Stricker, I., Schottenbastei 16: Fini Schiichter, IL. Pazmanitengasse 28; Emil Huttrer, XIX., Nottebohmstraße 4; Dr. Lazar Japke, L, Schwarzenbergplatz 17; Gabriel Wasser, I., Wollzeile 11; P. Wühl, XX., Wallensteinstraße 50: Fritz Kolb, XX., Karl-Meißl-Straße 6. Dr. Friedrich Deutsch antwortet Mendel Hager mit S 5.— und ruft zu Spenden auf: Dr. Fritz Löhner-Beda, VIII., Langegasse 46; Dr. Josef Schell, VII., Siebensterngasse 33; Dr. Otto Feuerstein, V., Hnrtmanngasse 4; Dr. M. Chajes, II.,- Hollandstraßc 11: Magister Harry Weißelberg, I., Rathausstraße 21; Dozent Dr. Felix Deutsch, L, Wollzeile 33: Dr. Paul Stern, I., Schottenring 14; Dr. Julius Wertheimer, XX., Treustraße 15; Dr. Martin Freud, I., Franz-Josefs-Kai 65; Dr. Bruno Singermann, I.. Kohlmessergasse 5. Dr. Jakob W e i n e r antwortet Theodor Grubner mit S 5.—. Chefarzt. Dr. Josef Schneier antwortet Dr. Salomon Wolf mit S 5.—. Dr. Adolf Leser antwortet Dr. Salomon Wolf mit S 5.—. Dr. Maximilian G o 1111 e b antwortet Norbert Kleiner mit S 5.—. Rudolf Gelringer spendet S 2.— und ruft zu Spenden auf: Dr. Max Hutterer, Zahnarzt, VII., Urban-Lorltz-Platz; Dr. Karl Jellinek. XV., Marinhilferstraße 166; Max Haber. Vit., Kandlgasse 37; Wolf Schmetterling, V., Schönbrunnerstraße 106; Wolf Niwes, VII.. Mariahilferstraße 74 b; Richard Weißenstein, VIII., Josefstädterstraße 20; S. Katz & Co., I., Seilergasse 16. Dr. Otto P o I 1 a k, Gmünd, antwortet Karl Löwy mit S 5.— und ruft zu Spenden auf: Hermann Löwy. Gmünd; Dr. Philipp Frankel, Zwettl; Dr. Alfred Wohrysek, Schrems. Ff ühgahffSsGeselfcdiafflsresse nadi Palästina Abreise: Freitag, 17. April. Rückkunft: 14. Mai. Die Reise geht über: Wien—Rom—Neapel— Haifa—Jerusalem—Tel-Aviv (Levante - Messe)—Kairo —Alexandrien—Athen—Trieste—Wien. Erstklassige Führung. — Alle Reisebequemlichkeiten. Die Reise erfolgt auf einem Luxusdampfer des Lloyd Triesöno. Auskünfte: Sekretariat des Verbandes der Judenstaatszionisten, I., Werdertorgasse 14, täglich zwischen 19 und 21 Uhr. in würdiger Form aus den Werkstätten WULKAN & MEUBRUNN III, Rennweg "510 i Stf. Marx Seit 1892 mmomuHi LÄSTINÄ Gefängnis wegen Kundgebung gegen Legislative Council Aus Tel Aviv: Wegen Teilnahrhe an den Kundgebungen gegen den Legislative Council wurden Ing. Schluger und Frau Giladi zu je zwei Monaten Gefängnis verurteilt. Eine Goebbels-Zeitung in Palästina Aus Jerusalem: Dr. Reichern,, der allgemein als der Palästina-Vertreter des deutschen Propar gandaministeriums gilt, erhielt die Erlaubnis zur Herausgabe einer dreisprachigen (deutsch, englisch, ara-r bisch) Zeitung in Jerusalem. — Die Gleichschaltungsbestrebungen unter den Deutschen Palästinas schreiten unter dem Druck der Goebbels-Propaganda fort. Am vergangenen deutschen Wahlsonntag veranstalteten auch die Deutschen Palästinas eine Abstimmung, die ganz zugunsten Hitlers ausfiel. (J. T. A.) Das neue Bankgeselz Jerusalem (Palnews): Das neue Bankgesetzt ist durch Veröffentlichung in der „Palestine Gazette" vom 12. März 1936 in Kraft gesetzt worden. Das Gesetz weicht von der Vorlage in einigen Punkten ab und enthält nicht' die in der Vorlage vor* gesehene Bestimmung, nach der jede Bank verpflichtet ist, ihre Bilanz in mindestens "einer'Tageszeitung zu veröffentlichen.. Die Auslassung dieser Bestimmung in dem neuen Gesetz hat in Bankkreisen Ueberraschung hervorgerufen. Die Bilanzveröffentlichung in der Tagespresse wäre ein Mittel, die Oeffentlichkeit nicht in Worten, sondern in genauen Ziffern über die Lage aller Banken zu informieren. Es ist daher schwer verständlich, aus welchen Gründen die Regierung von dieser Bestimmung abgesehen hat. Steigende Baubewegung Jerusalem (Palcor): Die Statistische Abteilung der zionistischen Exekutive hat jetzt eine Zählung der Neubauten in Jerusalem durchgeführt. Am Tage der Zählung waren 188 Gebäude im Bau, darunter 151 jüdische auf einer Fläche von 66.485 Quadratmetern, 13 arabische auf einer Fläche von 4225 Quadratmetern, 8 Baulichkeiten der Stadtverwaltung und 16 Regierungsgebäude auf einer Fläche von 22.300 Quadratmetern. ' Bei den 151 jüdischen Bauten waren 1770 jüdische und 284 arabische Arbeiter beschäftigt; bei den 13 arabischen Bauten 25 jüdische und 121 arabische, bei den 8 städtischen 66 jüdische und 157 arabische, bei den 16 Reglerungsbauten 144 jüdische und 221 arabische Arbeiter. Die Gesamtzahl der jüdischen Arbeiter am Decken Sie Ihren Bedarf an Pttiach Wal« zu den billigsten Preisen Weinkellerei Samuel Markus Silber II, Rotonstsrngatse 22, Telephon R-47-2-26 Unter Aufsicht des Gemeinderabbiners Mayersohn Filme der Woche (Nachdruck nur mit Genehmigung des Blattes), Oesterreich: Katharina die Letzte. Palästina: Land der Verheißung — Luzerner Kongreß. Frankreich: Die klugen Frauen — Blutsbrüder 1918 — Schwarze Augen — Die Liebesgasse von Marokko. England: Gespenst auf Reisen. Italien: Lorenzino di Medlci. Amerika: Dr. Sokrates — Charlie Chans Geheimnis — Stürme der Jugend — Casino de Paria — Der Schwarza Engel — Captain Blood — Wüschelkopf — Die neue Zeit — Anna Kareriina — Es geschah in einer Nacht — David Cooperfield — Zeig' kein Erbarmen — Spezialagent » Oberarzt Dr. Monet — Schwarze Fahnen über China, Filme unter Arierparagraph Der König lächelt, Paris lacht Die selige Exzellenz — Ich hab' mein Herz in Budapest verloren — Krach im Hinterhaus — Fährmann Maria — Madame will nicht heiraten — Der ahnungslose Engel. — Die weiße Frau des Maharadscha — Heißes Blut — Stützen der Oesellschaft — Michael Strogoff, der Kurier des Zaren — Die Leuchter des Kaisers — Der zuletzt küßt — Rendezvous in Wien — Donogoo Tonka — Der Favorit der Kaiserin — Mädchen jähre einer Königin — Liebe fängt beim Walzer an — Rendezvous In Wien— Kirschen in Nactfßärs Garten — Ich sehne mich nach dir — ... und es flüstert die Liebe — Traumulus — Mazurka — Im weißen Rössel — Vergißmeinnicht. Tage der Zählung betrug 2005, darunter 539 ungelernte Arbeiter. Die Zahl der arabischen Arbeiter betrug 783, darunter 451 ungelernte. Von den 2005 jüdischen Bauarbeitern waren 918 aschkenasische Juden, 1009 sefardische und 78 jemenitische. Pharmazeutische Produktion in Palästina Tel-Aviv (Palnews): Zu der im Jahre 1932 gegründeten ,,Zori" sind noch die Fabriken „Tamar".in Rehoboth, „Asia" in Petach-Tikwa, „Bari" in Tel-Aviv, und im Jahre 1935 „Hillel" in Haifa und „Teva" in Jerusa- SIEGM. KORNMEHL GROSSFLEISCHHAUEREI II Zentrale; IX.. Berggasse 19.Tel. A-17-5-99 u. A-16-9-34 Lieferant, für H eil an s tal ten Abtejlji^^ ' unter Aufsicht des Ehrwürdigen Rabbinats der Isr. Kultusgemeinde Wien Autozustellung koatonlo» X i; IX., Berggasse 15 ✓ XVIII., Währlngerstr. 97 $ >......................................MM4...........t dem hinzugekommen, so daß nunmehr sechs Fabriken für pharmazeutische Präparate in Palsätlna bestehen. Unter diesen spielt sich ein Konkurrenzkampf ab, die Versuche zu einer Produktionsregelung sind fehlgeschlagen. Die außer „Zorl" bestehenden fünf Fabriken beschäftigen insgesamt zirka 35 Arbeiter. ,,Zori", die älteste und größte Fabrik, hat sich im Verlaufe des letzten Jahres günstig entwickelt. Das Kapital der Gesellschaft wurde von pal. Pf. 4000 auf 7000 erhöht. Die palästinensischen Produkte müssen mit ausländischen stark konkurrieren, da die Aerzte weiter die g e w o h n t e n ausländischen Präparate verschreiben, obwohl die palästinensische pharmazeutische Industrie dieselben Präparate in hoher Qualität erzeugt. Am verbreitetsten, unter den ausländischen Präparaten, mit denen die palästinensische Industrie zu kämpfen hat, sind diejenigen, deutschen Ursprungs. Die Konkurrenz französischer und schweizerischer Präparate ist ebenfalls beträchtlich. Die „Zori" hat mit dem Export nach Aegypten und dem Iran begonnen. Die Aussichten für die Entwicklung des Exportgeschäftes sind günstig. , Frankreich und Belgien auf der Levante-Messe Aus Tel-Aviv: Es wird mitgeteilt, daß zur Eröffnung der Levante-Messe in Tel-Aviv Senator Justin Godart als Vertreter der Pariser Handelskammer und des Internationalen Komitees der Handelskonsulenten kommen wird. Der Leiter dest französischen Pavillons ist in Tel-Aviv bereits eingetroffen. Der belgische Ministerpräsident van Zeeland sandte an die Messeleitung ein Begrüßungsschreiben, in dem er die besten Wünsche für* den Erfolg der diesjährigen Messe ausspricht.,(J, T. A.); Histadruth Iwrith, IL, Kleine Mohrengasse 3. Samstag, den 4. April, um ^49 Uhr abends Vortrag des Herrn Dr. Ch, Tan takower über das Thema: „Hazionuth bekitwe Mendel«." 'IDIllDlUDIHIIllHUIHIIDIIIIlllllflllftt Rappaports GrancKafe National II, Taborstraße 18 Separierte Abteilung: streng nDÖ SlP WD piiKiiiiHiiiiiiiiiiiiiiim