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Die neue Welt · 1936-02-28 · Heft 541 (28.2.1936) · page 7

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Journal
Die neue Welt
Volume
10 (1936)
Issue
Heft 541 (28.2.1936)
Date
1936-02-28
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Nr.. 541 vom 28. Februar 1936 DIE NEtJE Xm& Seit« 7 i KINO'PROGRAMME KREUZ-KINO!, Wollzeile 17 Telephon R-24-2-16 Vorstellungen: 4,Vti,tttO WS Im inn) (Kidnapper) STfl.f*,* „vJl! Die Nacht MariahilferstraBe 120 jrt »■ _ _ . Telephon Ii-33-0-68 VOf 06111 V ©BTIII Wochentags: s, 7, 9 Uht (Informer) McLaglen VOTIVPARK DAVID IX, Währingerstraße 12 /J%|QS%C||eie9 1% Telephon A-18-3^96 VWI^rBKrlBliU - Beginn: 4, %6, v>a, Vkio MADGE EVANS STAF A VII Sonntag' 8- März» V*11 Uhr vorm. MariaTilferVt'raßeiao SONDER-VORSTELLUHG Telephon B.3S.0-68 Land der Verheißung Im Beiprogramm: RUND UM DEN LUZERNER ZIONIStENKONQRESS HjEÜOS-KINO 2i^«.b-i.f.- ATHARINA II, Taborstrabe 38 H DIE LETZTE Misraclü, Landesverband für Oesterreich, Wien, II., Traterstraße 60. Am Freitag, den 28. Februar, findet um VL-9 Uhr abends ein großer Oneg Schabbat statt, bei welchem der Rabbiner der Kaschl-Schul, Se. Ehrwürden Dr. David Ochs, sprechen wird. Für den geselligen Teil ist reichlich gesorgt. Gäste willkommen. Nach dem vollständig ausverkauften Chopin-Abend Froiessor Julius Wolfsohns hat die Konzertdirektion der Ehrbar-Säle den Künstler für einen zweiten Klavierabend verpflichtet. Julius Wolfsohn spielt diesmal Werke von Scarlatti, Beethoven, Chopin, Liszt, Scriablne und eine Reihe eigener Kompositionen neuer jüdischer Musik, darunter auch Novitilten. Das Konzert flhdet am Donnerstag, den 5. Mörz, um 8 Uhr im Großen Ehrbar-Saal statt. Karton bei Gronner, L, Graben 28, und in der Jüdsichen Kulturstellc, I., Franz-Josefrf-Kai 3. Sohwimmkliib Hakoah. Zur Ergänzung der Jugendmann- «chaft werden Knaben bis zu vierzehn Jahren, die für den Schwimmsport Interesse haben, ersucht, sich bei unseren joden Dienstag von Vt7 bis a/48 Uhr abends und jeden Donnerstag von •1/,7 bis-Uhr abends im Dianabad stattfindenden Trainingsabenden zu melden. ■ Verein der ßiiczuc/.er, II., Odeongasse 11. In den sieben Jahren seines Bestandes hat dieser Verein auf dem Gebiet humanitärer Fürsorge Außerordentliches geleistet und stets, so oft es not 'tat, den Buczaczer Landsleuten Förderung zuteil werden lassen. So konnte der Verein unter Leitung des Ch. Ed er er zahlreichen'Juden in ihrem Existenzkampf und in bedrängten Situationen Hilfe und Unterstützung bieten. Heuer veranstaltet, der Verein im Verbandsheim, I., Werdertorgasse 14, am 7. MUrz «inen Heiteren Purim -Abend, dessen Reinertrag für den Unterstützungsfqnds des . ^reMes. bestimn%.ist, - Es ist Ehrenpflicht sämtlicher Buczacze'r, mit allen ihreif Bekannten bei' diesem Abend zu erscheinen und dadurch das edle Hillswerk zu unterstützen» Hasmonca-Mulikabi. Sonntag, den 1. März, beginnt die Meisterschaft der Amateur vereine. Der Sektionslciüing stehen für die Kampfmannschaft zirka zwanzig .S-pitsler zur Verfügung. Der Fußballbetrieb wird weiters mit einer- Reserve, einer Senioren^ und einer SohUletmannschaft bestritten. Als Spielfeld wurde wieder der Elcktra-Platz, 'Ii., JöSöf- Christ-Gasse, in Submiete genommen. Ab 1. April wird jeden Dienstag das Training am Platz unter Leitung des Herrn Eisenmayer durchgeführt werden. Bisdahin ist das Training wie bisher jeden Donnerstag im Tufrtsaäl dos Dr.-Krüger-Heims. Das erste Meisterschaftsspiel wird kommenden Sonntag gegen Columbia XXI um 10 Uhr auf deron Platz durchgeführt, wiihrend die Reserve um 8 Uhr am E-Werk-Platz gegen Orkan antritt. Voraussichtliche Aufstellung: Gruber, Silberstein, Löwenbraun, Agatstein, Kohn, Landau, Tabak, Schulberg, Pottasch, Schnabel, Auerbach. Skiläufen auf dein Scmnicrlng können Sie jetzt infolge der Scluieeverhilltnisse nicht, aber. die. diesjährige „Blauweiße Hakoah-Red o u t e", die heuer unter •■ der Devise „Eine lustige Nacht auf der Hakoah-Schutzh ü 11 e" stattfindet, wird Ihnen die Atmosphäre des Semmerings nahebringen. Karten sind nurnoch in ganz geringen Mengen vorhanden. Ebenso sind nur noch ganz wenige Logen zu haben. (Im Parterre S 10.-, auf der Galerie S 5.—.) Kartenvorverkauf und alle Auskünfte im Sekretariat, I., Wiesingerstraße 11, Telephon R-25-0-10. Jüdisches Volksbildungsheim „Bialik", Wien, VII., Kaiserstraße 30. Montag, den 2. März, um 8 Uhr abends: Seml.narvortrag. Heilige Schriften, Buch rjob. Vortragender: Dr. Benjamin Klar. — Dienstag, den 3. März, um y3S Uhr abends: Seminarvortrag. Talmudtraktat Bawa Mezia. Vortragender: Dr. O. J. Glaser. — Donnerstag, den 5. März, y,9 Uhr abends: Vortrag über Palästina-Gedanken in der jüdischen Geschichte. Referent: Professor Dr. Leo M e n c z e r. „— Freitag, deh 6. März, um 8 Uhr abends: Oneg-Säbat. — Aviso! Französischkurs für Anfänger in Vorbereitung. — Voranzeige! Am Samstag, den 7. März,-um. K.9 Uhr abends, Purlm-Fest mit reichhaltigem Programm. Jüdische Weltanschauung und Weltbildung. Der Titel dieses vom „Ring der Alt'-Herren-V e rb ä n de der zionistischen Verbin du n g e n" in seinem neuen Klubheim veranstalteten Vortrages lind der Referent, Herr Oberrabbiner Dr. David Feuchtwang, rechtfertigen das große Interesse, das diesem Abend seitens der jüdischen Oeffentlichkeit entgegengebracht wurde. Der Vortragssaal des Klubheimes konnte kaum die Zuhörer fassen. Die Zuhörer folgten mit Spannuhg den geistvollen, von tiefem Wissen und historischkritischer Logik zeugenden Ausführungen. Sie lösten begeisterten Beifall aus. Nach dem Vortrags zu dem sich unter den vielen Ringbrüdern auch Präsident der Kultusgerheinde Dr. Desider Friedmänn und Vizepräsident Oberbaurat Ing. Robert Stricker eingefunden hatten verblieben die Teilnehmer des Abends noch lange in angeregter Unterhaltung im Klub, wobei der Präsident des Klubs. Dr. Eugen Felix, unterstützt von Uiwgbruder Siegfried Rauchwerger, den Gästen die Honneurs machte. l'redtgten in den Gemeinde- und HezirkssynaRbgen. Freitag, den 28. Februar, werden bei den um r> Uhr 35 Minuten beginnenden Abendgottesdiensten in nachbenannten Gemeinde- und Bezirkssynagogen Predigten abgehalten, und zwar: Iii, Tempelgassö t (Oberrabbiner Dr. I. Tagllnht): VI.. Schmalzhofgasse 3 (Rabbiner Dr. J. Drobinsky); VIII., Neudeggergasse- 12. (Rabbiner Dr. M. Bauer); IX., Müllnergasse 21 (Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz); XVI.. Hubergasse 8 (Rabbiner Dr. J. M. Bach); XIX.. Dollinergasse 3 (Rabbiner Dr. A. Frankfurter); XX., Kluckygasse 11 (Rabbiner Dr. B. Murmelatein). — Samstag,, den 20. Februar,' beim Vormittagsgottesdienst Schrifterklärungen: XX., Kluckygasse 11 (Rabbiner Dr. B, Murmelstein); XXI., Holzmeistergasse 12 (Rabbiner Dr. M. Rosennmnn). Israelitische Jugeridgottesdienste. 1. Jugendgottesdienst für . Volks-, Haupt- und Mittelschüler (-Schülerinnen). .Samstag, den 29. Februar, um 3 Uhr nachmittags in allen Gemeinde- und Bozirkssynagogen. 2. Besondere Jugendgottesdienste fUr Mittelschüler und -Schülerinnen für Unterklassen im IT., IX.. und XX.- Bezirk. Samstag, den 29. Februar, um >/,5 Uhr nachmittags im Leopoldstädter Tempel, II., Tempelgasse .5, und in den Bezirkssyhagogen, IX., Müllnergasse 21, und XX., Kluckygasse 11. Kundmachung. Von den zuständigen Behörden ist eine ■Verordnung an die Bäcker ergangen, daß ab 4. Februar 19S6 Kaisersemmeln und Kipfel mit M lieh, hergestejit werden müssen. Das rituell lebende Publikum, wird hiemit aufmerksam gemacht, daß daher die obenbezeichneten Göbacksortcn milchig sind und zu fleischigen Speisen nicht verwendet werden dürfen. Auch, zu milchigen Speisen dürfen nur solche Kaisersemmeln und Kipfel benutzt werden, die mit Koschermiich zubereitet wurden. Die jüdische Bevölkerung'wlrd ersticht, .im Hinblick auf obige Verfügung sieh durch persönliche. Nachfrage bei den Bäckern, von. jwelchen, -sie .ihr; Gebäck bezieht, die Sicherheit zu verschaffen,, welche Semmeln nur mit' Wasser unter Ausschluß jedes Milch- oder' Fettzusfttzcs erzeugt'Werden, ■ •. . Das Rabbinat der israelitischen Kuitusgcmeinde.; Wien macht darauf aufmerksam, daß die-Bereitung von einwandfreien koscheren M a z r. o t fr und , M a z z o t .h p r o d u k te , n, angefangen' von ' der Beschaffung des Mehls bis zur Fertigstellung, große und. schwierige rituelle Anforderungen* stellt; J-die. eine •.besonders ..strenge Aufsicht erforderlich machen. Das Rabbjnajt fühlt sich dadurch veranlaßt, dem auf koschere Mazzoth und Mazzothprödükte reflektierenden Publikum zu empfehlen, seinen Mazzbtfr* bedarf -n ur b e i de «'unter AU f sich't de's'Rab b" i n a t s stehenden Mazzothfabriken,. und zwar : Nathan Brodet* k y, II., Leppoläsgasse .43. Hermann St.rum, II., Rotensterngasse II, und : Moritz Vortrefflich, II., Obere Augartertätraß'e 52", au: deeken. Es wird gleichzeitig darauf hingewiesen, daß von den Mazzoth .der obigen Firmen bereits -Ghallah genommen .ist.; „Das Land der Verheißung." ' Vielfachen iVühscJieu des' Publilnims entsprechend, findet die" nächste Äuffühning des großen Palästina-Tonfilms der F.px „Das Land 4er Verheißung" wiede,r im I m per i a 1 -Kl n o, f., Itotenturmstraße, am nächsten. Sonntag, 1. .Märfc, ,vorlhit'tagfi 11 Uhr, statt. Im Beiprogramm die hochinteressante Tönfilmreportage „Rund um den Lu'zern'er' Ziö* nistenkongreß". Trotz des enormen Besuches werden nur noch wenige Sonntags-Aufführungen des Films stattfinden. Wer also den Film „Das Land .der. Verheißung" noch nicht gesehen hat und ihn sehen möchte, soll die Gelegenheit nicht versäumen, eine der noch stattfindenden Vorstellungen baldigst, zu besuchen. . Die berühmten Pester Mazzoth in Wien. Eine der modernsten und größten Mazzothf abriken Europas besitzt die Pester. israelitische Kultusgemeinde. Von hervorragenden Fachleuten geleitet, steht die Erzeugung unter der Aufsicht Sr. Ehrwürden Herrn Rabbiners Bezalel Fischer. Die von dieser Fabrik kommenden weltberühmten Mazzoth sind heuer auch in Wien eingelängt; wo' sie reißenden Absatz finden. Die Pest'er Mazzbth sind .verschiedenartig erzeugt,, u. . a. gibt es auch runde dicke. Die Alleinvertretung hat der im Lebensriiittelhandel bestbekannte Herr Ignaz F r o s t, IL, Haidgasse 9, Tel. A-49-3-84; in Händen, der nur Waren bester Qualität führt. Die Pester Qualitäts-'Mazzoth sind In allen einschlägigen Geschäfte'rt erhältlich; SBatum rennt baut 2lftcs jo? $3 muft fid) um u>a& Scbcutcnbcö honbcln, bemr jeher mitt i)er Grftc fein! ütclc mitten <Befd)eib: Sei Srhiffmnmt mirb jc^t 3U Befonbere billigen ^teifen uerlouft. Xrcuc 6d)iffmann=ÄunÖcn fbuftten es idjon lange, t»afe attes fo BtUfg ijt, bafe man me^t unb SBepcreö für gjana wenig (Selb fttttfen tmtn.. So was, roic jetjt, gnh es aher iibctljaupt noa) niajt; Gs ift unglaublid), inas ottco für £eben geboten wirb; man luäftnt fia) im änärdjenlanb. 3cl)ntaufeubc, 5)unbcrttpufcnbc haben unfere SBaren Bcftaunt unb toäven mit jebem Äauf jufrieben. 8Kfo, Iiefie Scferin unb licfie'r ßefer ber „Weucit SBcft", lommen auä) Sie morgen au Sffiiffmann. 9ßir Jinb fidler, bag aua) Sie efienfo angenehm ü äcerafdjr unfer ©efdjäft nerlaffen werben unb gerne wiebertomtnen, 3)cnn Sic finben in ber J)amen3ÄonfefttoussStbtetl'ung.fd}ou jeijt gattj befonbers frfjicfc grürjia^rsinäiitel, •enisüclenbe 9tarf)mittagsunb (SefeHfä)a'flssÄ(ciber» SBlufen etc. 3n ber ^crrcu*Äoufcfttous5s2I&teilung finben Sic ben paffeitbeii grür)iol)rsmantel, ben Strafen*, ben Sport« unb beu aftnelleu. Säger^njug,, in bet/Scrjul)? Abteilung SüjcalfsSjerrens ober 3)amensSrt)u^c ferjon um .S ,11.90..-3n ber Stoff*2ibtc*tlung eine fcfjier unüber=' fcljbarc jOcengc retaenber 2BoU* unb Setbenftoffe. §\i ber Stumpf* unb 315irhi)arcns3lbtctlung J)amens5Sßaffr)S ' jcibeusStriimpfc, moberne tJfrüfjiarjrsfarBcix (laug ober •Ärtie), genest üiib c^latt, II. 2Bal)l, 98 (5roi(r)en,.Sa)afi toolis^ullober, tnobeme Stricfart S 2.90, $aubtafd)cu mit 5leiijucrftt)luö» 21 bis 24 cm S 1.90, in ber&eppia>, Sßorljang* unb ßtnoleum^tbteiluug 3.*öäufer, 85 cm ,breit;-per SDieter S 1.98, S3orr;aug*2:upf;battjte, per 9J?cter 35. (Srofajen, Strapaa^Steppbectc mit Ä.sSetbeufpicöel, 120. x 180 cm S 7.90, in ber ^irtfdmftsÄtcituttg «ßori actlan^eller, Säjüneln, Äaffeefauneit, 3u<ferbofen, aJlilcfjfanneir, SButterbofeu, SIeif(f)pfa'ttcn etc., 'per kg] S l^O,' gebranntes Son*(5efd)irr, Äorfjtöpfe, Äalferotlen, bieget, mi't feinen geilem, per Stiitf 39 ©rofdjeu, urtb; oieies" anberc. , . ..' y" Itnb nun npajmalö eine JBitte: Senu^en Sie aua) ben Vormittag jum ©infauf. Sie Ijaöen me^r. 9tufit,, größere Slüßwaf)!, me^r Chancen. Sltfo fommen! Sic werben ft.auucn unb bann laufen. 0tra6ent»a!)n: O, V, C II, Sadotfirage 48 Heicai! 30jähriger, fescher, intelligenter, gutsituierter Kaufmann in größerer Provinzstadl: Oesterreichs sucht Mädchen aus gutem jüdischen Haus mit entsprechender Mitgift zur Frau. Oefl. Zuschriften unter „Sehr seriös und anständig" an die Administration des " Blattes Das muß man sehen! Bs sagt zu wenig, wenn hier festgestellt wird, daß di« neupn, unglaublich billigen Schiffmann-Preisc für alle aktuellen Warer. seit Wochen eim:n enormen Kundenzuptrom bringen. Tfiglich drängen sich Tausende vor den Verkauf*puHcn, vor Kassa und Packtisch.. Alle sind begeistert von den ungemein vorteilhaften Gelegenheitskäufen. Und' doch .. . Sie müssen erst sehen, was Ihnen Schiffmann zu den aufsehenerregend billigen Preisen bietet. Besichtigen Sie die „Parade der Schlager in dpr Schaufenstern, dann er.«', werden Sie erkennen, daß hier wirklich Besonderes, Beispielloses geboten wird . . . und Sie werden dieses Verkaufsereignis görn v.\\ Ihrem Vorteil ausnützen. Kommen Si«... Sie staunen und kaufen ... bei Schiffmann, IL, Taborstratie 48. §ind Sie Feinschmecker! Dann müssen Sie die mit Recht so beliebten delikaten „S c Ii m i tl 1 M a z z o t hversuchen. Dieses österreichische Qualitätserzeugnis ist mit anderen Mazzoth nicht zu v c rg■ l e i c h e n, weil diese sie in Hygiene, Bekömmlichkeit und erlesenem Geschmack n i c Ii t erreichen. Der ausgezeichnete Ruf, den die ,.Schmidt-Maroth" seit Jahrzehnten genießen, hat sich in den letzten Jahren zu einer Populnrtiät und Beliebtheit gesteigert, die nicht nur alle Bezirke Wiens, sondern auch viele Provinzorte umfaßt. Es ist dies das Verdienst des neuen Inhabers der „Schmidl-Mazzoth"-Fabrik, Herrn Nathan Brodctzkys, den Wiener jüdischen Hausfrauen seit Jahrzehnten n.ls der liebenswürdige und tüchtige Chef der großen Lebensmittelhandlung, IL, Leopoklsgasse 43, bekannt. Elegante neue Badeanlag_en, eine durchgehende Reinigung und Adaptierung der Fabriksräume bieten Gewähr für unbedingte Reinlichkeit und einwandfreies Kaschruth. Die religiösen Vorschriften werden unter Aufsicht des Oberrabbiners Babacl strenge eingehalten. Die Wiener Juden werden heuer mit den beliebten „Schmidl-MazzoLh", Insbesondere mit der bekannten Spezialmarke ,,N. B. "-Mazzoth, -Grieß und -F a r v e 1, besonders zufrieden sein. G. W. Orangen in der Kudte . Orangen sind für die Hausfrau gewiß keine, Neuigkeit, aber es gibt doch eine Menge neuer Verwendungsmöglichkeiten für sie. Die feinste Orange, die große, süße und saftige Jaffa- Orange, wurde bisher nur in geringen Mengen und sehr unregelmäßig exportiert, war außerdem auch sehr teuer. Jetzt aber kommt die J äff a-Ora'nge zu uns in großen Mengen und zu so niedrigem Preis, daß sie eine Reihe neuer Verwendung s m ö g 1 i c h k e i t.c n bietet. Tatsächlich ist die Orange diejenige Frucht, welche die weitaus größte Verwendbarkelt bietet. In der Küche zum Beispiel kann Orangensaft, genau so gut genommen werden wie etwa Zitronensaft. Die Schale der Orange findet dieselbe Verwendung wie etwa die Zitronenschale, Wo .findet man nicht .den. delikaten Orangensaft als Heilfäktör in Krankenzimmern'? Als Orangeade oder als Cocktail mit Orangensaft?, Haben Sie schon Orangensauce gegessen? Oder Orangehgaft zu Pudding? Alles, was Sie mit Zitronen bisher ' gemacht' haben, . wie Zitronenauflauf,; Zitrönengelee, Zitronenrlcecream, all das können Sie mit dem Orangensaft machen — aber es müssen J-a ffa-0 rangen seih, denn Jaffa- Orangen sind saftiger.-;- .; -. .; . ytfD eStren am hrier le Küche . "WS REICHHALTIGEHENOS a S 1.90 UND 2.60 . ... . ... 4C H WIC H A J^ß B R A U ll,Hammer.Purgstall-Gcijse 3 (nächst SalitotbrüAe) Tel. A-41-C-25 GRABSTEINE FRIED LÄNDER & DEUTSCH Wien, k Bezl, Seitenstettengasse 2, ||L Samstag \ XI.. Zenirqltried/iof, neb, d. 7. 7or. 1|) aeschhssen Versicherungs-A.-G. WIEN I, SCHELLINGG. 1 Telephon R-22-1 -10 Invaliditäfs-, Alfersu. 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