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Die neue Welt · 1936-02-28 · Heft 541 (28.2.1936) · page 6

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Journal
Die neue Welt
Volume
10 (1936)
Issue
Heft 541 (28.2.1936)
Date
1936-02-28
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 DIE NEUE WELT Nr. 541 vöm 28. Febnrajr 193(5 GRABSTEINE in würdiger Form aus den Werkstätten WULKAN & NEUBRUNN III, Rennweg 110 St. Marx Seit 1892 Palästinensischer Geldumlauf AU3 Jerusalem (Palnews): Seit Ende August 1935, dem Zeitpunkt vor dem Einsetzen der Depositenabhebungen, hat sich der Geldumlauf wie folgt entwickelt (in pal. Pfund 1000): 31. Vni. 1935 5835,1 30. IX. 1935 ....., 7520,1 31. X. 1935 ....., 7545,1 30. XI. 1935 ....... 6855,1 31. XII. 1935 6561,1 31. I. 1936 . , . . . . 6298,1 Es kann unmehr von einer völligen Normalisierung des Geldumlaufes gesprochen werden. Per 31. Jänner 1936 ist der Geldumlauf um, rund L. P. 460.000 höher als vor ' dem Einsetzen der Depösitenabhebungen. Diese Erhöhung entspricht der normalen Steigerungstendenz des Geldumlaufes. Baubewegung in Tel-Äviv Aus Jerusalem: Jetzt werden in Tel-Aviv 373 neue Häuser auf einer Fläche von 201.532 Quadratmeter gebaut. Bei diesen neuen Bauten sind 5303 jüdische Arbeiter beschäftigt. Ferner werden drei R egierungsgebäude in Jaffa errichtet, bei denen 51 jüdische Arbeiter beschäftigt sind. 214 der Neubauten haben drei Stockwerke, 68 e i n Stockwerk, 38 zwei Steckwerk e, 14 vier Stockwerke. Der größte Teil der neuen Gebäude, und zwar 208, ist für Wohnungen bestimmt, die übrigen für Geschäfte, Büros, Fabriken, öffentliche Einrichtungen etc. Das Budget von Jerusalem Aus Jerusalem (J. T. A.): Das Budget der Stadtverwaltung von Jerusalem für das Jahr 1936/37 beträgt 92.000 Pfund. Es ist um 13.000 Pfund kleiner als im vergangenen Jahr. Damals gewährte die Palästina- Regierung der Stadtverwaltung eine Beihilfe von 42.000 "Pfund, während ihr in diesem Jahre bloß 25.000 Pfund zur Verfügung gestellt werden. Die Haupteiimahmequelle der Stadtverwaltung - bildet die Grundsteuer, deren Ertrag auf 34.000 Pfund geschätzt wird. Obwohl* der größte Teil der Einnahmen von der jüdischen Bevölkerung, weiche die Majorität. bildet, stammt,, steht die Zahl der von der Stadtverwaltung be schäftigten Beamten weder im Verhältnis zu der jüdischen Steuerleistung noch zu dem jüdischen Bevölkerungsanteil. Unter 156 städtischen Beamten befinden sich nur 63 Juden und auch diese nehmen zum größten Teil untergeordnete Stellen ein. Grammophonhaus »SXCELSIOR« Wien l, Franz-Josefs-Kai 15 Jüdische Künstler auf Schallplatten Das Eraeklied aus dem Tonfilm „Land der Verheißung" und viele palästinensische Horras, hebräische und jüdische Lieder. Erstklassige musikalische Aufnahmen. Aus dem neuen Programm: 1134 Shuw Adonai (Psalm 126) Peter Upcher (Baß) a) Awinu Malkeinu — b) Hava Nagilah. 1135 a) Hajeta Ts' eera — b) Unser Ribbinu — c) Der Rebbe hat geheißen — d) Hienah Mah Tov — e) Boker. 1136 Selection of Palestina Folk-Song 11. Teil, gesungen M. Roth, Tenor, mit Orchester. 1137 Hatikwa, Großes Lukraphonorchester mit Männerchor. Techesaknah, unter Leitung von Werner Seelig-Baß. 1138 a) Neyer Chasen — b) Am Maschiach — c) Ballagule — d) A din Toyre mit Got, ges. von Alexander, Tenor m. Orgel, ferner neue Aufnahmen von Oberkantoren Kupfer, Pinkas und Schwarzmer usw.. ' Handelsbilanz Palästinas mit Oesterreich und der ' Tschechoslowakei Aus Jerusalem: Nach offiziellen Angaben betrug der Export palästinensischer Waren nach der Tschechoslowakei in 11 Monaten des Jahres 1935, d. h. bis zum 1. Dezember v. J. 9 Millionen t s c h. K. Der Import aus der Tschechoslowakei nach Palästina betrug im gleichen Zeitabschnitt insgesamt 68 Millionen ts ch. K. Der Import aus der Tschechoslowakei nach Palästina war also 71/2 malsogroß wieder Ex p o r.t aus Palästina nach der Tschechoslowakei. Noch passiver sieht die Handelsbilanz mit Oesterreich aus. Während der Import palästinensischer Waren nach Oesterreich im Jahre 1935 6 5 0.0 0 0 ö s t e r r. S c h i 11 i n g betrug, machte der Export von Oesterreich nach Palästina in der gleichen Zeit insgesamt fast 8 M X11 ionenSchilling aus, also 11 mal soviel wie der-Import. Für die übrigen Länder gibt es bisher noch keine -genauen Ziffern. In den wirtschaftlichen Kreisen Palästinas diskutiert man verschiedene Pläne, um die Handelsbilanz Palästinas zu verbessern und die Länder, die ihre Waren nach Palästina verkaufen, dazu zu bewegen, den Import palästinensischer Waren zu erhöhen. (Palcor.) Ein Führer der Kommunisten verhaftet Aus Tel-Aviv: Der Araber Tahr Achmed, Führer der palästinensischen Kommunisten, wurde verhaftet und soll ausgewiesen werden.' ' , Hqk Akademl Iwri des Gesamtverbandes'indischer Hochechüler OSsterrelehs „Judäa". Freitag» den' 28. Feforuar, spricht Dr. Hejndel im Chajea-Saal der Jufläa,. IJC., Al$erstraße• 2(5, über das Thema „Erziehung und hebräische prach.fi". Beginn: 8 Uhr abends CäStO srtllKvfflawit-- Aus Hifler»Deutschland Die J. T. A. meldet: Südwestdeutschland: Im Warenhauskonzern Kander in Mannheim, der in drei Häusern Uber 1200 Angestellte beschäftigt, wurden die Geschäftsführung ab gesetzt und alle jüdischen Angestellten ent fernt. Jetzt prangt ein Schild Uber den Türen: „Dieses Geschäft ist rein arisch." Gleich darauf wurde auch der Inhaber des Kaufhauses Rothschild in Mannheim gezwungen, aus dem Geschäft auszuscheiden. Jüdischen Metzgern wird kein Vieh zur Verfügung gestellt. Drei alteingesessene Metzgerfamilien, Paul Hamburger, Otto Mannheimer und Fritz Schott, mußten ihre Geschäfte schließen. Arische .Bäcker, Metzger und Milchhändler' werden gezwungen, nicht mehr an Juden zu liefern, andernfalls wird ihnen die christliche Kundschaft vor der Ladentür abgefangen. Die Geschäftsleute baten die Juden, um ihrer eigenen Sicherheit willen ihre Geschäfte nicht mehr zu betreten. In Mannheim fand ein Schulungskurs sämtlicher städtischen Angestellten, Beamten und Arbeiter statt. Themä: Die Judenfrage. Den Leuten wurde erklärt, daß jeder entlassenn wird, dem man nachweisen kann, daß er oder seine Frau in einem jüdi sehen Geschäft gekauft hat. Bayern; Die Judenverfolgung ist hier sehr schlimm geworden. Die Juden trauen sich nicht auf die Straße. SA. in Zivil kontrolliert die Geschäfte und setzt alle, die bei Juden kaufen, auf die schwarze Liste Die Hetze hat tatsächlich einen gewissen Erfolg: man will mit den Juden nichts mehr zu tun haben. Den Juden bleibt nichts übrig, als ihre Geschäfte zum Verkauf anzubieten. Rheinland: Gegen das Kaufhaus Joseph in Eschweiler wurde von den arischen Geschäftsleuten gemeinsam mit der NSDAP, ein Kesseltreiben entfesselt. Schließlich machte man ein Begräbnisfür Joseph; man trug eine Puppe im Sarg herum und hielt eine Leichenrede. Diese Vorgänge wurden gefilmt. Joseph konnte sich nicht helfen und floh mit seiner Familie ins Ausland. Darauf wurden Steckbriefe erlassen und die vier Flüchtlinge in Abwesenheit wegen angeblichen Vergehens gegen das Reichsfluchtsteuergesetz zu einem Jahr'Gefängnis und sehr hohen Geldstrafen verurteilt. Sachsen: In Dresden dürfen Juden kein Handwerk mehr erlernen. Eine rein arische, aber jüdisch aussehende Frau aus Leipzig wurde dort auf offener Straße angespuckt und als Judenschwein beschimpft. Leipziger Schulkindern ist von den Lehrern gesagt worden, sie sollen sich die Nase zuhalten, wenn sie auf der Straße Juden begegnen. Schlesien: An die Mädchen, die ihre Dienststellen bei Juden verlassen mußten, machen sich Gestapo-Beamte heran und erkundigen sich eingehend, ob sich der Diensherr wirklich und ganz bestimmt nicht an seiner Angestellten „v e r g r i f f e n" habe. Dabei werden Suggestivfragen etwa folgender Art gestellt: „Aber mal um die Schulter gefaßt hat er Sie doch, nicht wahr? Da wäre ja weiter nichts dabei." Fällt so ein Mädchen darauf herein und sagt in ihrer Verängstigung einmal „ja" statt „nein", so wird sie sofort beim Wort genommen und es werden ihr, „wenn sie nicht endlich die Wahrheit sage", schwere Strafen angedroht. Die Mädchen werden auch nicht in Ruhe gelassen, wenn ihr früherer Arbeitgeber schon das stattliche Alter von 80 Jahren erreicht hat. Böswillige Hausangestellte haben herrliche Gelegenheiten, dem ehemaligen jüdischen Dienstherrn eins auszuwischen. Der Jüdische Kulturbund vor dem Ruin , Aus Berlin: Der Jüdische- Kulturbund, der allein in' Berlin über 10.000 Mitglieder und weitere zehntausende Mitglieder im Reiche zählt, steht laut Mitteilung seiner Verwaltung infolge des generellen Verbots seiner Darbietungen im ganzen Reiche durch den Reichspropagandaminister Dr. Goebbels vor dem Zusammenbruch. Viele hunderte jüdische Schauspieler, Vortragende, Sänger und Musiker leiden Not und fallen dem sozialen Hilfswerk der jüdischen Gemeinden zur Last. Ein Appell der Kulturbund-Führer an das Propaganda-Ministerium, das Verbot aufzuheben, blieb erfolglos; man befürchtet, daß das Verbot ein dauerndes ist. Die Mutter ermordet Aus Prag: Aus Hamburg wird telegraphiert: In Hamburg erschoß ein 25jähriger junger Mann seine Mutter, weil sie sich und die „Sippe" durch eine seinerzeitige Ehe mit einem Juden „g e s c h ä n. d 'e t" habe. Beim Verhör erklärte der Muttermörder, daß er infolge der Ehe seiner Mutter „unerhörten Verf olgungen", ausgesetzt gewesen sei. Histadruth Iwrith. Gesangsvortrag. Samstag, den 29. Februar, hält um 149 Uhr abends Herr Oberkantor Emanuel Fränkelim Heim, II., Kleine Mohrengasse 3. einen Vortrag über das Thema „Urquellen jüdischer Musik" (Mekor hanglna haiwrith). mit Gesangillustrationen. Verein zur Versorgung hilfsbedürftiger israelitischer Waisen in Wien. "Die diesjährige Generälversammlung (Bericht Über das 75. Vereinsjahr) findet Sonntag, den 8. März, um Vill Uhr vormittags, IX., Universitätsstraße 4, statt und sind die Mitglieder und Gönner höflichst eingeladen, recht zahlreich zu erscheinen. „Mathilde", Verein zur Bekleidung armer jüdischer Schulkinder, veranstaltet am Samstag, den 29. Februar, um 8 Uhr abends im Festsaal des Hotel Continental. II., Taborstraße 6, seine diesjährige Künstlerakademie mit Tanz, Juxbasar, Prämiierung der drei schönsten Kostüme und dviersen Ueberraachungen. Das Reinerträgnis dient zur Bekleidung armer jüdischer Kinder. ' „Brüderlichkeit", jüdischer Wohltätigkeitsverein, veranstaltet Montag, den 16. März, um V29 Uhr abends in den „Jüdischen Künsüersplelen", II., Praterstraße 34, eine'Purim- Woh'ltätigkeitsfeier zugunsten der Pessach-Aktion des Vereine». Zur Autführung gelangt „Jankel e" mit der beliebten Künstlerin Sevilla Pastor in der Titelrolle. Karten Erhältlich im Verelnslokal (Cafe" Rembrandt), II., Untere Augartenstraße 11. Buhe kam für die Müden und Frieden für den Arbeiter. So beginnt das Emek-Lled aus dem Tonfilm „Land der Verheißung". Verlangen Sie den neuen, in den nächsten Tagen erscheinenden Katalog von Neuaufnahmen jüdischer Künstler mit Weltruf, wie Obk. Pinkas, Obk. Kupfer und Obk. Schwartzmer aus New York sowie von neuhebräischen Horras, Liedern und musikalischen Glanzleistungen. Unter allen Umständen sichern Sie sich eino Hatikwah- und Techesaknah-Platte, ges. von großem Männerchor mit Orcheser. Zu beziehen durch Granunonhonhauo E*c«lM©re Wien, l.t Franü-Jooefa-Kal15* ' , - ^MMM........MMM>.........................MMM^ SIEGM. KORNMEHL GROSSFLEISCHHAUEREI Zentrale: IX.. Berggasse 19. Tel. A-17-5-99 u. A-16-9-54 Lieferant für Heilanstalten Abteitongan für n^j'Pieisch^; unter Aufsicht des Ehrwürdigen Rabbinats der Isr. Kultusgemeinde Wien Autozusteilung kostenlos >X.. 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Filme unter Ars'erparagraph Der zuletzt küßt r~ Rendezvous in Wien — Donogoo Tonka — Der Favorit der Kaiserin — Mädchenjahre einer Königin — Liebe fängt beim Walzer an — Rendezvous in Wien — Kirschen in Nachbars Garten — Die letzten Vier von Santa Cruz r— Dschungel — Viktoria — Ich sehne mich nach dir — Und es flüstert die Liebe — Seine letzte Nacht — Nur ein Komödiant — Traumulus — Der Ammenkönig — Der Mann mit der Pranke — Henker, Frauen und Soldaten — Mazurka — Im weißen Rössel —■ Familie Schimek — Herbstmanöver — Mädchen vorn Moorhof — Die blonde Carmen — Unsterbliche Melodien — Ich liebe alle Frauen — Zirkus Saran — Frauen um den Sonnenkönig r— Der höhere Refehl — Vergißmeinnicht. Jüdische KulftursteHe (Kulfurfhcafer) Im Rahmen ihrer Musikbestrebungen gründet die Jüdisch« Kulturstelle eine Chorschule. Erste Probe Montag, den 2. März, 7 Uhr abends,. im Theatersaal der Jüdischen Kulturstelled., Franz-Josefs-Kai 3. R-28-2-36). » Samstag, den 29. Februar, 7 Uhr abends: Konzert Dr. Otto K a p e r 1 (Violine) Im Theatersaal. Am Klavier: Robert Walter. S p i t z. Ermäßigte Karten für sämtliche Privat- und Bundestheater, Konzerte sowie den Palästina-Film „Land der Verheißung" in der Jüdischen Kulturstelle, I., Franz-Josefs- Sai 3, Tel. R-28-2-36. * Sonntag, den 1. März, 4 Uhr nachmittags, bei kleinen Preisen „Höre, Israel!" von Ossip Dymow. Führung. Sonntag, den 1. März, „Schubert" Museum". (Im Zyklus „Wiener Musikstätten.) Leitung: Dr. Felix Günther. Treffpunkt: Schubert-Museum, IX., Nußdorferstraße 54/56, 11 Uhr vormittags. „Erez Jisraels Aufbau im Liede", veranstaltet vom „Hechaluz Haklall Zioni", am Sonntag, den 8. März, um 8 Uhr abends ini Konzertsaal des Hotel „Post", I., Fleischmarkt 24. Konzert des Rdiosängers J. Segall-Rosenbach. Programm: Neuhebräische und neupalästinensische Kunst- und Volkslieder. Mitwirkend: Sprechchor des „Hechaluz Haklall Zioni". Populäre Eintrittspreise. Karten zu haben in der Jüdischen Kulturstelle, I., Franz-Josefs-Kai 3, bei M. Rath, II., Taborstraße 20 a, und bei den Mitgliedern und den Heimen des „Hechaluz Haklall Zioni".' Der Schimmklub Hakoah veranstaltet am Dienstag, den 3. März 1936, um 19.45 Uhr in der Sporthalle des Dianabädes sein diesjähriges internes E r ö f fnungsschwimmen. Da bei demselben sämtliche im Training befindlichen Mitglieder an den Start gehen, werden außer den zahlreichen Kindern und Zöglingen auch alle Rennschwimmer zu sehen sein, so daß der Abend eine Anzahl interessanter Rennen zu bringen verspricht. Wir laden alle Freunde unseres Klubs und insbesonders die Eltern unserer Jugendlichen zu einem zahlreichen Besuch der Veranstaltung (Eintritt frei) herzlichst ein. Scala. „Mordprozeß Folkner". Die Bühne wird zum Gerichtssaal, die schöne Freundin eines Faisseurs, Björn Folkner, wird des Mordes an ihm beschuldigt, aus dem Publikum werden die Geschwornen ausgelost. Man ist bis zum letzten Moment gefesselt: nach jeder Zeugenaussage ist man aufs neue im Zweifel, ob man es mit einer kaltblütigen Mörderin oder bloß mit einer kleinen Schwindlerin zu tun hat. Die Rolle des Staatsanwalts spielt Direktor Beer mit der ihm eigenen Nonchalance, die des Verteidigers der junge, temperamentvolle Albert L i e v e n. Die mehr passive Rolle der' Angeklagten gibt Luli Hohenberg: sehr reizvoll in der Erscheinung, ihre Gegenspielerin die schöne Hilde Stolz. e. kr< Deutsches Volkstheater. „Wasser für Canitoga" von Georg Turner, ein packendes Stück, spannend und effektvoll. Die Stadt Canitoga muß nach Wasser bohren, immer wieder scheitern die' Bohrungen an Sabotageakten, die von . den Besitzern einer Brauerei inszeniert werden. Der junge Ingenieur, der die Bosheitsakte aufdeckt, geht schließlich an den Verfolgungen seiner Feinde, die ihn zur Verzweiflung und Trunksucht treiben, zugrunde. Eine Glanzrolle für Attila Hör biger. Peter Widmann, Vilma Degischer und Magrit Weiler von bester Wirkung. Der Erfolg stark und verdient. tie Getuen m fl \l<wM®ym w eine vorzügliche bürgerliche Küche. SpeziaU kurse für dekorative Platten zu Apres-Soupers, Beste Referenzen. Beh. konz. Kochschule Jolan \ ■ Kehn, IJ, Taborstraße 24a, Telephon R-48-7»35

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