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Die neue Welt · 1935-11-05 · Heft 510 (5.11.1935) · page 2

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Journal
Die neue Welt
Volume
9 (1935)
Issue
Heft 510 (5.11.1935)
Date
1935-11-05
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 2 DIE NEUE WELT ffr. 510 frage" veröffentlichte und kürzlich vor der ..Christlich-deutschen Tinnerschaft" einer „gerechten Behandlung der Judenfrage" das Wort redete), nicht um in seine m Sinuc zu einem vernünftigen Gesichtspunkt voi zustoßen. sondern um unter dem Sehein einer reinlichen, OesterreieSj Ehre machenden Scheidung eine Diffamierung und Vernichtung der österreichischen Judensehaft in die Wege zu leiten. Wir nationalbewußte Juden wissen am besten, wo uns der Schuh drückt. Wir empfinden selbst die gegenwärtige Berufsschichtung auf gewissen Gebieten als ungesund und reformbedürftig. Wir empfinden selbst mit voller Klarheit die Existenz der Judenfrage auch im deutschchristlich-betonten Oesterreich. Wir wünschen selbst eine Aussprache auf der Grundlage der Gleichberechtigung. Aber wir lassen uns nicht auf eine Plattform drängen, von der aus man — unter Wahrung österreichischer Kulturtradition — Methoden anzuwenden beabsichtigt, die uns zu Bürgern niederer Ordnung degradieren könnten. o. r. Ein Nachwort Ein Ausschnitt aus einem Artikel, welcher zum oben behandelten Thema ..Verjudung der Kultur" in Beziehung steht. In der Ausgabe vom 20. Oktober des „Sturm über Oesterreic h", des Organes der unter Führung des Bundeskanzlers Schuschnigg stehenden „Ostmärkischen Sturnischaren", schließt ein Artikel, welcher auch die kulturelle Verödung Hitler-Deutschlands zum Gegenstande nimmt, mit folgenden Sätzen: „Es war die Folge der deutschen Geschichte seit 1871, daß das große Reich an Talentschwund litt; die Militarisierung und Kommerzialisierung des gesamten Lebens im Reich veränderte den deutschen Menschen derart, daß für die edlen Luxusbedürfnisse kein Hirn übrig blieb. Die Jahre noch dem siegreichen Kriege waren die kulturell dürrsten Jahre Deutschlands. Man glaubte, daß auch die deutsche Kultur gesiegt habe, und dieser Wahn ist dann von den Ereignissen bestätigt worden. Die Exstirpation des Geistes war endgültig. Deutschland erlebte die große wirtschaftliche Blüte, Berlin schwoll zur 3-Millionen-Stadt, der Reichtum verlangte auch nach den Künsten. Berlin wurde die führende deutsche Theaterstadt. Doch wer waren die Namen, die der Reiehshauptstadt zu diesem Glänze verhalfen?! Es waren österreichische Künstler, Direktoren, Regisseure, Komponisten, die Berlins Kunstleben bestritten. Preußen-Deutschland hatte sich damit abgefunden, daß es ihm nicht vergönnt sei, die geistigen Bedürfnisse mit eigenen Kräften zu befriedigen. Wien war die anerkannte Quelle, die den deutschen Kunstbetrieb speiste. Seit der Flucht der Oesterreicher aus Berlins Kulissenreich, aus den Verlagen und den Konzertsälen starrt uns die große Oede entgegen." Was hier gesagt wird, ist richtig und entspricht In der Hauptsache dem Bilde, welches Hitler-Deutschland kulturell und künstlerisch heute bietet. Aber eine gewiß wesentliche Feststellung fehlt. Die in der Kunst tätigen Oesterreicher, welche nach der Machtergreifung durch Hitler die Flucht aus Deutschland ergreifen mußten, sind fast ausnahmslos Juden. Für die nicht jüdischen österreichischen Künstler wurde im ganzen und großen kein Anlaß zur Flucht gegeben und sie sind auch, von verschwindend wenig FäUen abgesehen, in Deutschland geblieben. Damit soll weder gesagt sein, daß alle aus Deutschland geflüchteten jüdischen Künstler höchster Qualität, noch daß alle verbliebenen nichtjüdischen minderwertig sind. Es soll nur darauf hingewiesen sein, daß die brutale Austreibung jüdischer Künstler das künstlerisch-kulturelle Leben verödet hat, und dies in einem österreichischen Blatte, das seinen deutsch-christlichen Charakter immer betont, festgestellt wird. Wenn es nach dem Willen jener gehen wird, welche gegen die „Verjudung der österreichischen Kultur" wettern, so wird sich eben in Oesterreich das vollziehen, was in Deutschland geschehen ist. Keine künstlerische Kultur verträgt solche Eingriffe. Alexander Kipnis verläßt die Berliner Staatsoper Aus Berlin: (J. T. A.) Alexander Kipnis, der berühmte Bariton, scheidet auf eigenen Wunsch aus dem Verband der Berliner Staatsoper aus. Alexander Kipnis wird in Zukunft nebst seinen Konzerten und Gastspielen im Ausland nur einige Konzerte im Rahmen des Reichsverbandes der Jüdischen Kulturbünde geben. Alexander Kipnis hatte einen mehrjährigen Vertrag mit der Staatsoper, der auch auf Grund der Arierbestimmung im Borufsbeamtengesetz nicht annulliert werden konnte, weil Kipnis amerikanischer Staatsangehöriger ist. Ein Auftreten Kipnis' in der Staatsoper ist seit langem nicht mehr erfolgt. Nunmehr verziehet Kipnis von .sich aus auf das Fortbestehen des Vertrages. Lese- und Redehall« jüdischer Hochschüler, IX., Türkenstraße 9. Samstag, den 9. November, findet um 8 Uhr abends im Rahmen des Konventes ein Vortrag des Herrn Obe.rbaurat Ing. Robert Stricker über das Thema „Die Lage im Zionismus nach dem XIX. Kongreß" statt. Gäste willkommen — In diesem Semester leitet A, H. Prof. Dr. Leo Meuerer ein Seminar über das Thema „Die Entwicklung des Zionismus". Beginn Donnerstag, den 14. November, 8 Uhr abends, Fortsetzung jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat. Unser Lesesaal verfügt über einen gut beheizten Saal und zahlreiche in- und ausländische Zeitungen. Eintritt jedem frei zugänglich, täglich (mit Ausnahme von Freitag und Sonntag) von 3/,4 bis 8 Uhr, Weltpolitik der Woche Aeußerlich große, nervenaufpeitschende Ereignisse der letzten Woche sind nicht zu verzeichnen. Wenn man den italienischen Frontberichten folgt, geht es langsam durch ein schwieriges, nur teilweise verteidigtes Terrain vorwärts, während die abessinischen Meldungen von kleinen Teilerfolgen zu erzählen wissen. Die Neugierde der zeitungslesenden Welt ist ein wenig abgestumpft. Das zähe Ringen um Positionsvorteile kann den Sensationshunger nicht befriedigen, und so nähern wir uns dem Augenblick, wo man — wie seinerzeit während des Weltkrieges —• die Kriegsberichte gelangweilt beiseiteschiebt. Auch die diplomatischen Kämpfe in Genf beginnen zu ermüden. „Was wird aus den Sanktionen?" fragte schon seit Wochen die interessierte Welt und bekommt zur Antwort, daß 47 Staaten das Waffenembargo nach Italien in Gültigkeit gesetzt, 45 Staaten die Finanzsanktionen angenommen, 43 Staaten der Sperre der italienischen Ausfuhr und dem Einfuhrverbot für gewisse Warengattungen nach Italien zugestimmt haben. Das sind Einzelheiten, die nicht viel besagen. Man will wissen, ob die in Aussicht genommenen und in Kraft zu tretenden Sanktionen tatsächlich die erwartete Wirkung üben werden — nämlich die Kriegsmüdigkeit Italiens und den Entschluß Mussolinis, sich die Grenze der abessinischen Eroberungsmöglichkeit vom Völkerbund in Genf ziehen zu lassen. Es geht um nichts anderes als um die Frage, ob im Falle eines Konfliktes zwischen zwei Völkerbundstaaten die Solidarität der Mächte stark genug ist, den Konflikt zu liquidieren. Wenn nach Inkrafttreten der Sanktionen Italien mit unverminderter Stärke den Krieg fortzusetzen vermag, wenn also die Sanktionen sich als wirkungslos erweisen, wird der Völkerbund zur Wahrung seines stark lädierten Prestiges zu wirksameren Mitteln greifen müssen ... So sieht die Theorie aus. In der Praxis wird man vielleicht den Dingen ihren Lauf lassen und abwarten, bis der Zeitpunkt eines diplomatischen Eingreifens mehr Erfolg verspricht als heute. Es ist durchaus nicht ausgeschlossen, daß der militärische Widerstand Abessiniens, das in letzter Zeit wertvolles Kriegsmaterial erhalten hat, sich versteift und die italienischen Heerführer und Organisatoren des Feldzuges sich vor unüberwindliche Hindernisse gestellt sehen werden. Dann wird der Generalstab und nicht der Staatsmann das Wort führen. All das sind natürlich Kombinationen. Der Schlüssel zur Lage liegt nach wie vor in englischen Händen, zumal Frankreich auf Grund einer Unterredung zwischen Hoare und Laval nochmals seine Bereitwilligkeit zu einer britisch-französischen Zusammenarbeit erklärt hat und auch dem neuen Programm des britischen Kabinetts betreffs der nächsten Phase der Diskussionen und Aktionen zugestimmt hat. Die Stellung Amerikas zur Sanktionsfrage ist geklärt. Amerika wird nichts unternehmen, um die von den anderen Nationen ergriffenen Maßnahmen zu hindern, die darauf abzielen, den italienischabessinischen Feldzug zu einem Ende zu bringen. Mit dieser Haltung steht natürlich Roosevelts kürzlich erfolgte Neutral itätserklärung durchaus nicht im Widerspruch. Die Hoffnung, es werde sich der abessinische Streitfall durch eine Dreierkonferenz (England- Frankreich-Italien) beilegen lassen, hat sich nicht erfüllt. Alle weiteren Verhandlungen werden nach Genf zurückgeleitet, die Unterredungen außerhalb Genfs haben keine neue Wendung herbeigeführt. Während die wirtschaftlichen Sanktionen für den 15. November in Kraft gesetzt werden sollen, rüstet Italien zur Abwehr. Die Länder, welche sich an den Sanktionen positiv oder auch nur passiv beteiligen, sollen wirtschaftlich boykottiert werden. An dem Ernst dieser Drohung ist nicht zu zweifeln. Italiens Maßnahmen KREUZ-KENO I, Wollzeile 17 Telephon K-24-2-1Ö Vorstellungen : U, %6, V»8, V<»10 Größter Kriminalfilm aller Zeiten RO"NTURM BOSAMBO 1. b e.ischtnarkt 1 WBr Wm ■ ■ 9sm I, Fleischmarkt 1 Telephon R-29-1-59 Beginn: *, %6, Vs8 'AlO mit PAULR0BES0N, nachdem Roman von L'dgar Wa 11 ace SCHAFFE« VI, Mariahilferstraße 37 Telephon B-20-203 tieginn: %*, Vi6, Vh8, Vh\Q Programm STAFA, VII Mariahilferstraße 120 Telephon B-33-0-68 Wochentags: 5, 7, 9 Uhi Der sensationelle Kriminalfilm VERBRECHER IN FRACK mit Warner Baxter und Myrna Loy Sonn- und Feiertage: V«*, Vit, Vh9, ♦ Uhr VOTIVPARK IX, Währingerstraße 12 Telephon A-18-3-96 Beginn: A, %6, %9, %10 Greta Cäarbo dee fakte Sddeiee in deutscher Sprach« werden unbedingt gewisse wirtschaftliche Verschiebungen mit sich bringen, jedenfalls das ohnehin schwerfällige Funktionieren der Weltwirtschaft ungünstig beeinflussen. Alle Fragen der Weltpolitik sind zur Zeit vom Gesichtspunkt des abessinisch-italienischen Feldzuges zu betrachten, sogar die ostasiatischen Probleme, an deren Lösung Japan — fast ungestört — seit Monaten arbeitet. Sowjetrußland hält sich diskret zur Seite. Amerika rüstet, England modernisiert seine Flotte. In Mitteleuropa sind auf längere Sicht hinaus Verschiebungen der Machtverhältnisse nicht zu erwarten. Oekonomischer Aufbau nimmt die verantwortlicheiV'Faktoren in Anspruch. o. r. Juden§taat$partei Oesferreidie 1* öslerreidsi'scher Provinztag Am 2G. und 27. Oktober fand In Graz der erste Provinztag der Judcnstaatspartci Oesterreichs statt. Eine große Zahl von Delegierten aus der österreichischen Provinz; sowie die Mitglieder der 'Wiener Parteileitung Ing. Robert Stricker, Fritz Richter und Theodor Grubner nahmen an der Tagung, die einen sehr würdigen Verlauf nahm, teil. In erster Linie gebührt an dieser Stelle dem Grazer Gesinnungsgenossen Dr. Felix Klug, Provinzreferent der Judenstaatspartei, I. G e 1 b a r t und F r i e d 1 c r der Dank für die ausgezeichnete Vorbereitung der Tagung. Der Eröffnungsabend, der glänzend besucht war, wurde durch eine Begrüßungsansprache Dr. Klugs eingeleitet. Namens der Israelitischen Kultusgemeinde begrüßte deren Vizepräsident Karl Schwarz die Tagung. Die Grüße der Wiener Leitung überbrachte Vizepräsident Fritz Richter, der in seiner Ansprache auf den Verlauf des XIX. Zionistenkongresses hinwies und die zielbewußte Haltung der Fraktion der Judenstaatspartei auf diesem Kongreß ' charakterisierte. Die Judenstaatspartei werde auch weiterhin, führte der Redner aus, den geraden Weg des Judenstaatszionismus gehen. Herr G r u b n e r beschäftigte sich in seinem Referat mit der Stellungnahme der Judenstaatspartei zu den anderen zionistischen Gruppen, die zwar vor dem Kongreß ihrer Wählerschaft viel Versprechungen gegeben haben, aber sehr rasch an die Erfüllung vergaßen, als es sich um die Besetzung von Exekutivsitzen handelte. Er behandelte die ideologischen Grundlagen der Judenstaatspartei und schloß mit einem Appell an die Judenschaft der Provinz, sich in die Reihen der kämpfenden Judenstaatspartei zu stellen. Der Hauptreferent des Abends, Herr Oberbaurat Ingenieur Stricker, skizzierte in einer glänzenden, eineinhalbstündigen Rede die großen Probleme, deren Erfüllung man von diesem Kongreß erwartet hat. Vor allem befaßte sich der Redner mit der Forderung der Judenstaatspartei nach einer Zielsetzungsresolution und begründete dieselbe. Er meinte, es handle sich nicht nur um eine leere Deklaration, sondern um ein eminentes Bedürfnis der notleidenden Juden in der Galuth und in Palästina. Die jüdische und nichtjüdische Welt müsse genau über die Situation der Juden informiert sein und den Sinn des Zionismus erkennen. Die Gefahr eines neuen Ghettos in Palästina sei größer denn je, wenn wir fortfahren, wie es in der Geschichte des jüdischen Volkes schon oft der Fall war, immer nur Kulturträger für andere zu sein, die uns nach vollbrachter Arbeit wieder aus dem Lande jagen. Diesen Zustand zu beenden, war das Ziel Theodor Hcrzls, In seinem Sinne müssen wir, wenn auch als einzige zionistische Gruppe, den Kampf gegen die Politik einer übermächtigen Linken und einer zerfallenden Mitte führen* Großes Aufsehen erregten die Ausführungen Strickers über die Schande des deutschen Transfers. Oftmals von den Anwesenden durch Beifall unterbrochen, kritisierte der Redner die schmachvolle Haltung der Mehrheit des XIX. Kongresses in diesem Zusammenhange. Den Schluß der Ausführungen bildete die Begründung der Forderung nach Einführung des nationalen Arbeitsdienstes in Erez Israel für die jüdische Jugend. Der Sonntag war zur Gänze den Beratungen der Provinzdelegierten gewidmet. Zum Vorsitzenden wurde der verdienstvolle Obmann der Bezirksgruppe Oberes Murtal, Herr Kommerzialrat Franz Benedek (Fohnsdorf), zu Stellvertretern die Herren Gelbart, Graz, und Kultusvorstehcr Popper (Leoben) gewählt. Die einleitenden Referate hielten Dr. Klug (Rechenschaftsbericht über die Provinzarbeit), Grubner (Die Arbeit der Judenstaatspartei in der ganzen Welt und Oesterreich, Arbeitsplan für das kommende Jahr), Fritz Richter (Die Jugendbewegung in der Judenstaatspartei) und Oberbaurat Ing. Stricker (Die Lage der Juden in Oesterreich). An diese Referate schloß sich eine ausführliche Debatte, an welcher sich die Herren Bauernfreund (Knittelfeld), Fricdler (Leoben), Gelbart (Graz), Braun (Graz), Kiesel (Judenburg), Schüssel (Sulz bei GUssing) u. a. beteiligten. Es wurden sodann eine Reihe von Beschlüssen angenommen, von denen wir die wichtigsten hervorheben: 1. Die Forderung nach Ausführung der Beschlüsse des XVIII. und XIX. Zionistenkongresses nach Schaffung eines Terrltorialvcrb a n d c s in Oesterreich, 2. die sofortige Schaffung eines jüdischen Nationalrates in Oesterreich, der alle Richtungen der jüdischnationalen Bevölkerung; dieses Landes umfassen soll. 3. Den Delegierten der Judenstaatspartei auf dem XIX. Zionistenkongreß für die ausgezeichnete Haltung Dank und Anerkennung auszusprechen. Herr Kommerzialrat Benedek gab in seiner Schlußansprache der Ueberzeugung Ausdruck, daß die Judenstaatspartei der österreichischen Provinzjudenschaft den Beweis liefern wird, daß sie als einzige berufen ist, nicht nur die unermüdliche Verfechterin dea Herzischen Judenstaatsprogramms zu sein, sondern auch die Fähigkeit besitzt, das jüdische Volk unter dieser Parole zu sammeln und zu einigen. Veranstaltungskalender Judenstaatsjugend und Haowed Haleumi. Dienstag, den 5.' d., Uhr abends, I., Werdcrtorgasso Nr. 14, Vortrag Dr." Abraham Schmerler „Berufs» umschichtung — Der Beruf für Palästina". Sektion Leopoldstadt. Donnerstag, den 7. d., 8 Uhr abends, Hebräisch für Anfänger (Leiter Dr. I. Z. Kanner). 9 Uhr abends, Generalversammlung. Sektion Prater, II., Kleine Zufahrtatraße 166, Donnerstag, den 7. d., Vortrag Robert Stricker: „Was geht in Palästina vor?" — Samstag, den 9. d., Heimabend mit Tanz. Beginn aller Veranstaltungen '/.,9 Uhr abends. * Mittwoch, den 5. U„ entfällt der Vortragsabend. An seiner Stelle findet ein« dringende l'ar teiratssitzuug statt. Beginn ljß Uhr abends im Heim, I.„ Werder torgasse 14.

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