Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 9 (1935)
- Issue
- Heft 504 (15.10.1935)
- Date
- 1935-10-15
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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0A\ 504 DIE NEUE WELT Seite 3 Aus aller Welt Würdelosigkeit . . . Ein tschechoslowakischer Leser schreibt uns: In der „Neuen Welt" wird oft über das würdelose Gehaben gewisser deutschtümelnder Juden in der Tschechoslowakei geschrieben. Da drängt es mich, der Vollständigkeit und Gerechtigkeit wegen, eine Beobachtung mitzuteilen, die ich auf Seiten der tschechischnationalen Juden gemacht habe. Ich besuchte vor einigen Tagen eine Prager Versammlung des „Verbandes der Tschecho- Juden", welche zum Zeichen des Protestes gegen die Nürnberger Judengesetze einberufen war. Es sprachen da auch als Gäste für die katholische Kirche der Dominikaner P. Prof. B r a j t o und Prof. Hroraadka, für die tschechoslowakische Kirche Dozent Dr. K o z a k in würdigster und wirklich herzlicher Form. Das jüdische Publikum dankte ihnen stürmisch. Aber .als die Führer der Tschecho-Juden zu reden und danken begannen, da überlief uns alle ein Ekel. Sie ergingen sich in Versicherungen, daß sie mit Zionismus und Nationaljudentum nichts zu tun haben wollen, daß sie die guten Patrioten sind, daß sie Tschechen und nichts als Tschechen sein wollen. Den Vogel aber schoß der Führer der Tschecho-Juden, ein Herr Dr. S t r o ß, ab. Nach einer Rede voll Byzantinismus und niedrigster Kriecherei brach er in den Ruf aus: „Jesus und nicht Cäsar!" Die Wirkung dieser würdelosen Rede auf die versammelten Juden ist schwer zu beschreiben. Man kam sich angesichts der nichtjüdischen Gäste unsäglich erniedrigt vor. Man hatte den peinlichen Eindruck, daß diese Nichtjudcn, welche gekommen waren, um dem jüdischen Volke Teilnahme und Hochachtung auszusprechen, mit ganz anderen Gefühlen fortgingen. Tschecho-Juden und Germano-Juden sind wirklich einander würdig. Französische*1 Faschismus und Rassenprinzip Aus Rom: Der Francistenführer Marcel Bucard hat mit einer Gruppe seiner Anhänger Rom besucht, wo er von Mussolini empfangen wurde. Ueber den Standpunkt der Francistenbewegung, der französischen Spielart des Faschismus, zum Rassenproblem, gab Bucard in einem Gespräch mit dem J.-T.-A.-Vertreter in Rom folgende Erklärung aL. „Die französische faschistische Bewegung, die die Schaffung einer starken autoritären Regierung in Frankreich anstrebt, stützt sich nicht auf das Rassenprinzip und macht daher zwischen Juden und Nichtjudcn keinen Unterschied. Sie bekämpft ihre Gegner, die Marxisten und die Freimaurer, ohne aber diese Bewegungen und Parteien mit Judentum oder Juden zu identifizieren. Wir nehmen in unsere Reihen alle diejenigen auf, die für ein Regime des Faschismus und seiner lateinischen Konzeption in Frankreich eintreten, und ich kann feststellen, daß wir auch treue jüdische Parteimitglieder zu den unseren zählen." Auf die Frage des J.-T.-A.-Vertreters nach der Haltung der Francisten gegenüber der Hitler-Regierung antwortete Marcel Bucard ausweichend, die Francisten mischen sich nicht in die inneren Angelegenheiten eines anderen Landes, sie erstreben nur eine freundschaftliche Beziehung zwischen Frankreich und Deutschland zur Sicherung des Friedens in Europa. Aus Amerika Am 8. Oktober kam es in dem hauptsächlich von Juden bewohnten Konfektionsviertel von New York zu einem großen Tumult, der dadurch entstand, daß uniformierte Mitglieder der „Freunde des Neuen Deutschlands", auf einem Lastwagen durch die Straßen fuhren und mit Riesenplakaten für eine Versammlung warben. Etwa 3000 Personen stürmten den Lastwagen, zogen die Insassen heraus und schlugen auf sie ein. Die Polizei beendete den Tumult und verhaftete einen Nationalsozialisten und zwei Juden. * Der Zweig New Jersey der Amateur Athletic Union, der bedeutendsten Amateur-Sportorganisation Amerikas, hat anläßlich der nach New York einberufenen National- Konvention der Union seine sechs Delegierten angewiesen, gegen die Teilnahme an der kommenden Olympiade, falls sie in Berlin stattfindet, zu stimmen. Der South-Atlantic-Zweig der Union hat vor kurzem einen gleichen Beschluß gefaßt. Mann nimmt an, daß die Konvention der Amateur Athletic Union sich im Dezember endgültig gegen die Teilnahme aussprechen wird. * Die jüdischen Frontkämpfer in den U. S. A. haben einen Feldzug zur Aufbringung von einer Million Unterschriften unter eine Petition für den Boykott der Olympiade, falls diese in Berlin stattfinden sollte, eingeleitet. Mehr als 50 00 Person e n, die dem Boxkampf Louis-Baer in New York beiwohnten, unterzeichneten auf dem Stadion Postkarten mit einer Erklärung gegen die Abhaltung der Olympiade in Berlin. In New York wird die Ankauft des Leiters des deutschen Olympia-Komitees Dr. Theodor Lcwald erwartet, der versuchen will, der wachsenden Opposition gegen die Berliner Olympiade entgegenzuwirken. Vizekönig Lord Reading 75 Jahre alt Der englisch-jüdische Staatsmann Marquis of R eading (früher Rufus Daniel Isaacs) vollendete am 10. Oktober d. J. sein 75. Lebensjahr. Er wurde als Kind armer jüdischer Eltern 1860 in London geboren. Als einer der berühmtesten englischen Juristen kam er 1904 als Liberaler in das Parlament und wurde 1910 G encralstaatsanwalt im liberalen Kabinett Asquith. Von 1913 bis 1921 war erLordChief Justice (oberster englischer Richter) von England. 1917 ging er als außerordentlicher britischer Gesandter nach den U. S. A. Die Pecra-Würde erhielt er 1914 mit dem Titel Lord Juden§iaat§partei Nach den Feiertagen wird das Sekretariat der Judenstaatspartei Oesterreichs seine volle Tätigkeit aufnehmen. Sekretariatsstunden täglich (mit Ausnahme von Freitag) von 7 bis 9 Uhr abends im Zentralheim, I., Werdertorgasse 14. Auch die Arbeit in den Sektionen wird nach den Feiertagen aufgenommen. Judenstaatler, Gesinnungsgenossen, meldet euch zur Arbeit. Wie alljährlich beginnen Ende Oktober eine größere Anzahl von Hebräisch - Kursen für Anfänger und Fortgeschrittene. Anmeldungen im Sekretariat des Zentralheimes, I., Werdertorgasse 14. Das Provinzsekretariat der Judenstaatspartei Oesterreichs (Adresse: Dr. Felix Klug, Graz, Murgasse 14) teilt mit: Am 26. und 27. Oktober findet in Graz der erste Provinztag der Judenstaatspartei Oesterreichs statt. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten haben wir bei den Kongreßwahlen bewiesen, daß der bedeutendere Teil der Judenschaft der österreichischen Provinz hinter uns steht, Dieser Umstand verpflichtet uns, mehr als bisher, den Fragen der österreichischen Provinzjuden größte Aufmerksamkeit angedeihen zu lassen. So haben wir uns entschlossen, an den oberwähnten beiden Tagen die Vertreter der Judenschaft der österreichischen Provinz, die auf dem Boden des Judenstaatszionismus stehen, nach Graz einzuladen. Wir hoffen, daß sie in großer Zahl unserer Einladung Folge leisten werden. In Kürze wird rlai; genaue Programm bekanntgegeben. Zu dem Provinztag der Judenstaatspartei in Graz beabsichtigt das Wiener Sekretariat, eine Autobus-Gesellschaftsreise zu veranstalten. Anmeldungen werden im Sekretariat, I., Werdertorgasse 14, entgegengenommen. Veranstaltungskalender: Sektion XIV/XV: Sonntag, den 27. d.. um 7 Uhr abends im Heim, XV., Schaiizstraßc 32, Große Shrachath- Thorafoier. — Jug c n d g r u p p e der Judenstaat spartei, Sektion II: Sonntag, den 20. d., findet in unserem Heime, I., Werdertorgasse 14, eine große Simchath-Thoraleier unter Mitwirkung erstklassiger Kunstkräftc statt. Anschließend Tanz. Beginn 8 Uhr. Gäste willkommen. Montag, den 21. d., 8 Uhr abends im Saale der Gastwirtschaft Matthias Schuster. X., Viktor-Adler- Platz 13, großer, frei zugänglicher Vortragsabend. Thema: „Der 19. Zionistenkongreß und der Weg der Judenstaatspartei." Refei*enten: Oberbaurat Robert Stricker, Dr. Sal. Wolf, Fritz Richter. * Hechaluz Haleumi. Heute, Dienstag, den 15. d., halb 9 Uhr abends wichtige Mitgliederversammlung im Heim, I., Werdertorgasse 14. Erscheinen der Mitglieder ist Pflicht. TRAUBEN - TRINKKUR Während der Weinlese bringen wir täglich frisch — aus dem Weingarten Traubensaft für Kurzwecke. — Die Herbstkur mit naturfrischem Traubensaft ist durch nichts zu ersetzen — sie wirkt verjüngend auf den ganzen Organismus — besorgt eine vollkommene innere Reinigung — und beseitigt so — die Grundursachen von Krankheiten und vorzeitigen Alterns. — Von der einfachen Verdauungsstörung bis zu den hartnäckigsten Leiden — vollführt diese einzigartige Heil- und Erneuerungskur ständig Wunder. Prospekte über Trauben-Trinkkur mit Anleitung liegen in allen "Betrieben auf. ZEILINGER LandsiraRe HauptsiraRa 17 MariahilfergGrtal S7 JohnttraRe 39 WlntkelmannitraOe 22 WallenstainstraOa 46 BestellbUro Tel.R-35-0-10 Reading, 1916 erhielt er den Titel eines Viscount, 1917 wurde er Earl of Reading, 1926 Marquis. 1921 wurde er zum Vizekönig und General gouverneur von Indien ernannt, zu einer Zeit, als infolge der Nachkriegsumwälzungen in Indien ungewöhnliche staatsmännische Begabung erforderlich war, um der Situation gewachsen zu sein. Er führte einen Reformplan für die Selbstverwaltung in Indien durch. Marquis of Reading hat sich auf jüdischem Gebiet wiederholt hervorgetan. Er war bis 1921 Vizepräsident der Anglo-Jewish Association. Das Erscheinen der Balfour-Deklaration, für die er wirkte, begrüßte er als ein „großes Licht in Israel". 1926 wurde er Vorsitzender von Ruthenbergs Palestine Electric "Corporation. Die Jewish Agencv hat. er in ihren politischen Bemühungen bei der englischen Regierung unterstützt, besonders energisch nach den August-Unruhen in Palästina 1929. In seiner ersten Rede bei seiner Ankunft in Indien als Vizekönig wies er auf seine jüdische Volkszugehörigkeit als auf eine seiner Eigenschaften hin, die ihn für sein übernommenes Amt besonders befähigten. Vor einigen Jahren wurde er Außenminister des britischen Reiches, er konnte aber dieses Amt nur wenige Monate verwalten, da er erkrankte; — Sein Sohn ist Viscount Erleigh. Seine Schwiegertochter ist die bekannte Zionistin Lady Erleigh, Tochter des ersten Lord Melchett. Jerusaleraer Wasserleitung Aus Jerusalem: Im Stadtrat von Jerusalem gab der Bürgermeister Dr. Chalidi bekannt, daß um den 1. November dieneueWasserleitung von Jerusalem in Betrieb genommen werden wird. Der Wasserbedarf Jerusalems wird durch die neue Leitung, die Wasser aus Ras el Ajin nach Jerusalem bringt, reichlich gedeckt sein. Zollfreiheit für wichtige Rohstoffe Aus Jerusalem: Die Palästina-Regierung hat den Einfuhrzoll von Rohstoffen aufgehoben, die insbesondere für die Papier-, Glas-, Diamanten- und Metallindustrie wichtig sind. Die neue Verordnung ist für eine Reihe von Unternehmungen, die in letzter Zeit entstanden sind, von hoher Bedeutung. Auch einige Betriebe, die im Entstehen sind, werden aus ihr Nutzen ziehen. So die Fabrik für Fenster- und Spiegelglas „Phön i c i a" im Emek Sebulon, bei der die Bauarbeiten vor dem Abschluß stehen, eine Papierfabrik in Atlith, mit deren Bau begonnen wurde, u. s. w. Es wurden auch schon Vorbereitungen für die Einführung der Diamantenschleifindustrie in Palästina gemacht. Typhusfälle in Palästina Aus Jerusalem: Dem Gesundheitsdepartment der Palästina-Regierung wurden in den letzten vier Wochen 229 Typhusfälle, zum größten Teil aus arabischen Gegenden, gemeldet. JUdische Eltern! Kauft Schulbücher für eure Kinder in der Buchhandlung Hermann Tuchner Wien H, ecke Taborttraüe 32 Lehrbücher für alle Lehranstalten in den richtigen Auflagen — auch antiquarisch - zu sehr mäßigen Preisen! Spesenfreie Zusendung überallhin. Verzeichnisse kostenlos , Für Auskünfte Tel. R-41-4-20 Kino und film in Palästina 15.000 Platze — Wiener Filme sehr begehrt In einem sehr instruktiven Artikel behandelt Max ZUnet (..Selbst wehr" ) das Kinowesen in Palästina. Er führt u. a. aus: Palästina hat, heute insgesamt 18 Kinotheate r, und zwar zwölf in den Städten und je eines in den Kolonien Petach-Tikwah. Herrdia, Rischon de Zion Rechobothy Tiberias und Kfar Saba. Alle Theater zusammen umfassen tirka I 5Ji 0 0 Sitzplätze, und zwar in den genannten drei Städten 12.^00 und in den sechs Kolonien zusammen 3000. In den großen Städten spielen die Kinos meistens zweimal täglich, mit Ausnahme von Freitagabend, wo alle Theater geschlossen oder nur für Meetings geöffnet, sind. Rechts und links von der Leinwand ist je ein Laufband für Schrift, das eine für die hehr als che und englische (bei anderssprachigen Filmen), das zweite für die arabische Uebersetzung. Das Hauptgeschäft für die Kinobesitzer liegt in allererster Linie im deutschsprachigen F il m, da der allergrößte Teil der Einwohnerschaft mehr oder minder gut diese Sprache versteht. An zweiter und dritter Stelle stehen russische und englische Filme. Filme, die im Dritten Reic h hergestellt worden sind, werden nicht gespielt. Aus diesem Grunde sind Wiener Filme außerordentlich begehrt. So waren zum Beispiel die größten Erfolge dieses Jahres: „Leise flehen meine Lieder", „Peter", ferner auch ..Maskerade". Das palästinensische Filmgeschäft leidet unter n ber höhten V erle i h preise n, die durch die starke Konkurrenz und den Wettlauf um Erfolgfilme hervorgerufen wird. Insbesondere gilt dies für Filme in deutscher Sprache, die nicht unter dem A rierp a r agraphen gedreht sind. Aus diesem Grunde kommen Mieten zustande, die durch nichts zu rechtfertigen sind. Der Josef-Schmidt-Film ,$in Stern fällt vom Himmel" zum Beispiel kostet 500 Pfund Sterling (zirka 60.000 Kv). Es ist überflüssig, zu sagen, daß in solchen Fällen von einem großen Geschäft nicht mehr die Rede sein kann. Die jüdische Bevölkerung Palästinas ist ein außerordentlich dankbares Kinopublikum. Aus dem Grunds sclwn, weil die Sprechbühnen ausschließlich hebräisch sind. Da ein großer Teil der Neueinwanderer die hebräische Sprache nicht oder nur erst mangelluift beherrscht, bleibt eigenUich nur das Kino als Unterhai' iungsmöglichkeit. Anderseits gehen auch schon die Araber ins Kino, wenn ihr Besuch auch zahlenmäßig noch recht gering ist. Der durchschnittliche Preis eines Platzes beträgt in den Städten zirka 6 Kc. Der billigste Platz ist für zirka Jt.50 Kö zuerhalten. Dabei können die Theater in Tel- Aviv, Haifa und Jerusalem getrost den Vergleich mit den schönsten Theatern in Europa aufnehmen. In den Kinos darf, nach englischem Muster, während der Vorstellung geraucht werden. Die meisten großen amerikanischen produktionsfirmen, ivie Fox, Uwlted Artists, Paramount, Warner Bros., Metro Goldwyn und Columbia, unterhalten im Lande eigene Filialen. Eine inländis che F ilmpr oduktion hat vorläufig keine Aussicht auf Erfolg. Am Samstagabend (entspricht dem europäischen Sonntagabend) ist in fast keinem Theater in ganz Palästina eine Karte zu erhalten. Wer sich nicht bereits am Freitag seinen Platz gesichert hat, wird für den Samstagabend kaum noch etwas bekommen. Zweierlei Maß Aus Jerusalem (J. T. A.): An der syrischen Grenze wurden wieder sieben jüdische junge Leute, unter ihnen ein junger Rabbiner aus Rußland, wegen des Versuches, illegal nach Palästina einzuwandern, v e rhaftet. Auch mehrere Araber aus Syrien und Libanon wurden wegen versuchter Einwanderung an der Grenze angehalten. Vier von ihnen wurden zu je einem Tag Gefängnis verurteilt, alle übrigen sofort in ihre Heimat zurückgeschickt. Jüdisehe „Illegale" werden bekanntlich immer mit einem Monat Gefängnis und nachfolgender Ausweisung bestraft. Bund jüdischer Frontsoldaten Oesterreichs, Bezirksgruppe Landstraße, Wien. III., Landstraße Hauptstraße 9, Mittwoch, den 16. d., 8 Uhr 30 Min., Dr. Ludwig Fischl: ,,Gas und Gasschutz." Unsere Leser werden auf die Buchhandlung Hermann Tuchner (siehe Inserat) besonders aufmerksam, gemacht, wo für alle Lehranstalten sämtliche Schulbücher (auch antiquarisch) zu ermäßigten Preisen erhältlich sind. Leihbibliothek eröffnet. 10 Groschen täglich. Keine Nebengebühren. Für Anfragen Telephoi» Nr, R-41-4-20, ä