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Die neue Welt · 1935-09-10 · Heft 496 (10.9.1935) · page 3

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Journal
Die neue Welt
Volume
9 (1935)
Issue
Heft 496 (10.9.1935)
Date
1935-09-10
Page
– (sequence 3)
Language
German
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KV. 196 DIE NEUE WELT Seite 3 Die Jüdeiisiaatiparfei gesen die neue Exekutive Vor der Abstimmung über die neue Exekutive gab der Vorsitzende der Judenstaatspart».i, Meir Großmann, folgende Erklärung ab: Im Namen der Kongreßfraktion der Judenstaatspartei habe ieh die Ehre zu erklären: Da die Mehrheit des XIX. Kongresses unseren Vorschlag, in dem die historischen Aufgaben des Zionismus festgestellt und die j u d e n s t a a 11 i c h e n Aufbauwege und die politischen Aspirationen der .zionistischen Bewegung definiert, worden sind, abgelehnt hat, da die Mehrheit dem unwürdigen T r a nsf c rabkommen den offiziellen Stempel der Zionistischen Organisation aufgedrückt hat, statt, sieh in die erste Reihe des Kampfes gegen Hitler-Deutschland zu stellen, da unser Vorschlag, die Monopolstellung «ler k 1 « s s e. n k ii in p f e r i s c h c n H i s t a d r u t h II ix o xv d i m auf dem Arbeitsmarkt und in der Wirtschaft von Erez Isruel zu liquidieren, abgelehnt wurde, daeino Keihe unserer konstruktiven Vorschlüge, wie Reform der Hachscharah, Einführung eines nationalen Arbeitsdienstes für die Jugend, Schaffung einer Lkpiidutionsbank für Palästina-Einwanderer, Einführung des Paritäts- und Glelchbercchtigungsprinzips in den Palästina-Acmtcrn, Schaffung eines zentralen Instituts für nationale Arbitrage, Abschaffung der erweiterten Jewi'Sh Ageney usw., abgelehnt wurden, daalle unsere Versuche, das veraltete Arbeitssystem zu ändern und im Zionismus einen Geist schöpferischer Judcnstuatsidecn einzuführen, auf den Widerstand einer reaktionären Mehrheit und Interessengemeinschaft gestoßen sind, ist die Fraktion der Judenstaatspartei gezwungen, gegen eine Exekutive zu stimmen, welche auf falschen und für den Zionismus schädlichen Grundlagen aufgebaut ist. Es fehlt uns jedes Vertrauen zu der neuen Exekutive. In «userer negativen Stellung zu dieser Exekutive werden wir auch durch ihre persönliche Zusammensetzung bestärkt, eine Zusammensetzung, die in sich jene politischen Grundsätze und Methoden im Zionismus verkörpert, die im Laufe der Jahre in ein System politischer Widerstaiuislosigkeit nach außen, Defaitismus und Klclnzionismus nach innen, sowie in die Monopolherrsehaft eines Teiles des Jischuw über die anderen Teile verwandelt worden ist. Treu ihren Prinzipien, wird die Judenstaatspartei den Kampf für einen erneuten Judenstaats- Zionismus weiterführen, einen Zionismus, der die jüdischen Massen zum Widerstand gegen jedes Attentat auf ihre Hecht;; aktivieren und organisieren soll. Dio Judenstaatspartei sieht ihre historische Aufgabe darin, für die Erhaltung von Herzls Erbe zu kämpfen — für dio Ganzheit, Stärke und Souveränität der Zionistischen Organisation —, zu kämpfen gegen jede Art von Separatismus, aber auch gegen die Prediger des Klassenhasses, der unsere nationale Einheit zerbricht. Mit tiefer Sorg c blicken wir der Zukunft des Zionismus entgegen. Wir sind tief erschüttert über die Stellung der jetzigen Kongreßmehrheit zu wichtigen zionistischen und jüdischen Problemen. Es fehlt uns jede Sicherheit, daß sich die Leitung unserer Sache in dieser schweren Zeit in den richtigen Händen befindet. Wir appellieren daher von der Kongreßtribüne herab an. alle treuen Zionistcu, an alle zionistischen Patrioten, an alle unerschrockenen Judenstaatler, den Kampf gegen dio neuen Gefahren, die dem Zionismus von außen und innen drohen, fortzusetzen und zu organisieren. (Beifall bei der Jiidenstaatspartei.) Roiscpropagandadienst der „Czernowitzer Allgemeine Zeitung" Billige und bequeme Sonderfahrt nach im Sonder-D-Zuß Platzkarten mit Sammelpaß. Abfahrt Wien: 25. September 1*J35, Rückfahrt: U. Oktober. Fahrpreis Wien-Czornowitz-Wien S 104.— Technische DurcWitlininR, Anmeldung und Auskünfte: Oesterr. VerUehrstniro, Wien 1, PrletfrichBlraLie 7, Telephon B-27-500 und I, Graben 20, Tel. U-2J-0-35. Polnisches KcUebürn „Orbis". Wien 1. Kiirntnerslraße 41, Tel. R-21-5-7S und Reisebüro „Marien!«(icke". Wien I, Kotenturmstiatfe 2b, Telephon R-24-2-M5 und R-24-2-S7 S)«ss neue /&♦ €♦ Am Mittwoch, den 4. September 1935 fand die erste Sitzung des neugewühltcn Aktionskomitees der zionistischen Organisation statt. Die Wahl von M. U s s i s c hk i n zum Präsidenten des Aktionskomitees wurde vom Aktionskomitee bestätigt. Das neitgevvählte Präsidium des Aktionskomitees besteht aus folgenden Herren: Locker, Sprinzak, Zuckcrmann, R ub a s c h o f f (Arbeiterpartei); — G o 1 d b 1 o o m, Elumc nfeld (Vereinigung der Allg. Zionisten); — F a r b s t e i n (Misrachi); — Schwarzbarth (Verband der Allg. Zionisten); — G roß mann (Juden- .staut .spartei). Das Aktionskomitee wählte eine spezielle Kommission, die beauftragt ist, sämtliche Fragen betreffs der Arbeitsprobleme in Palästina, die — wie bekannt — vom Kongreß nicht endgültig erledigt wurden, zu studieren, um eine Einigung zwischen den Parteien zu erreichen. Die Kommission wird in Jerusalem tagen. Als Vertreter der Judenstaatspartei wurde Beer Weinstein gewühlt, obfcwar ci kein Mitglied des Aktionskomitees ist, Wichtige Aufgaben des MakkabuWeltverband^Kongreffes in Brünn Von Prof. Ernst Vogel (ehemaligem Mitgliedc des M.-W.-V.-Präsidiums, Brünn) Nur noch wenige Tage trennen uns vom Beginn des Makkab i-W eltverban d-K ongresses (Abkürzung MWVK.) in Brünn. Von der bereits bekannt gegebenen Tagesordnung sind es zwei Punkte, die besonderes Interesse verdienen: Die Frage der Teilnahme jüdischer Sportler an der Olympiade in Berlin und die Eingliederung des Makkabi jn die Zionistische Organisation. Ueber die erste Frage ist. in diesem Blatte schon wiederholt Bericht erstattet worden, und auf einen von mir verfaßten Artikel haben zwei Herren aus Wien, resp. aus Prag, in dem Sinne reagiert, daß die Nichtteilnahme der jüdischen Sportler verschiedene unangenehme Folgen nach sich ziehen könnte. Es ist außerordentlich zu bedauern, daß die beiden Herren darüber vergessen haben, daß hier weit mehr zu verhindern ist, als unangenehme Folgen: Es handelt sich hier nämlich um die Verteidigung jüdischer Ebrc und Würde. Dem Herrn Artikelschreiber aus Wien muß ich nicht antworten, in seinem Lande wird man gewiß volles Verständnis für unsere Nichtteilnahme haben. Denn bekanntlich bat. die Oberste Sportführung in Oesterreich kürzlich den Sportverkehr mit. Deutschland eingestellt und hiezu folgende Begründung gegeben: Es darf österreichischen Sportlern niefit zugemutet werden, sportlich kameradschaftlichen Verkehr mit einem Staat zu pflegen, dessen offizielle Presse verlogene und unerhört feindselige Angriff« gegen den osterreiehischnc Staat und dessen Regieruiigsmltglietler richtet. Es ist klar, daß die Haltung der Nazipresse in Deutschland in der Judenfrage bis zur Olympiade keine Acnderung erfahren wird. Die Ae.cht.ung unseres Volkes ist gesetzlich verankert und die in obigem halbamtlichen Kommentar angegebenen Gründe können ins Treffen geführt v/erden, wenn man an österreichische Sportler das Ansinnen stellen sollte, nach Berlin zu fahren, denn es darf jüdischen Sportlern nicht zugemutet werden usw. . . . Das Urteil des Präge r Herrn lehne ich von vornherein als befangen ab. Er ist Fleurettmeister und das sagt wohl alles. Es ist eine von mir seit 35 Jahren beobachtete Tatsache, daß jüdische Sportler in jüdischen Dingen Ansichten haben, die das Sportliche über das Jüdische stellen. So auch der Herr aus Prag. Er wollte nämlich den Lesern dieser Zeitung einreden, die Nichtteilnahme jüdischer Schwimmer der tschechoslowakischen Republik könnte diesen als nichtpatriotische Tat ausgelegt werden und sei daher geeignet, dem jüdischen Sport und dem tschechoslowakischen Judentum Schaden zuzufügen. Tatsächlich besitzt die tschechoslowakische Republik eine Reihe hervorragender Schwimmer, die zumeist dem Prager „Hagibor" angehören. Seit fünf Jahren ist der Verein tshechoslowakischer Staatsmeister im Schwimmen. Es erregte freudige Genugtuung in der ganzen jüdischen Oeffentlichkeit, als im Vorjahre die deutsche Schwimmeisterschaft in Magdeburg von den Schwimmern des „Hagibor" nicht beschickt wurde. Die Ergebnisse waren allerdings für den tschechoslowakischen Schwimmsport ungünstig. Ich muß ausdrücklich betonen: Für den tschechoslowakischen Schwimmsport. Denn im Sportjargon schreibt man in solchen Fällen „Tschechoslowakische R e p u b 1 i k". rwst% lumag msws Känderwagenverkauf: von s 35, VII, Neubaugasse 21 / I, Tuchlaubenhof 7 X, LaxenburgorstraOe 82 / XX, JagorstraOe 41 Fahrradfabrik: vif, Burggasse 110 WM Hl II I III ^ll ^Mlil I^IIMMHIll Hl lll......I.....IM ......I ■■llllfmMI »II Nim ''- _____ Die maßlose Ueberschätzung des Sports, an der unsere Zeit leidet, hat nämlich bei den Sportfanatikern die irrige Meinung hervorgerufen, das Erringen sportlicher Erfolge sei eine Staatsangelegenheit. Ich kenne keinen Staat, der aus solchen Erfolgen einen Nutzen gezogen hätte. Wie herrlich müßte es uns Juden nach dieser Theorie gehen! Hat doch das jüdische Volk so viele hervorragende Sportler und sogar der Weltmeister im Boxen war ein Jude! Es handelt sich, wenn man solche Dinge ohne Sportbrille betrachtet, um die Befriedigung der Eitelkeit der Sportanhänger eines Staates, was durchaus nicht identisch ist mit dem Staate selbst. Um Weizmann zu variieren: „Keine Kuh hat noch einen Liter Milch mehr gegeben, weil N. N., der mit dieser Kuh in einem Staate lebt, 100 Meter in Rekordzeit gelaufen ist." Diesen Exkurs ins Allgemeine mußte ich machen, um Juden davor zu warnen, dieser Begriffsverwechslung von Sport und Staat zu erliegen. Im Falle der Hagibor- Schwimmer heißt das also: Lasset euch nicht einreden, daß ihr schlechte Patrioten seid, weil einige tschechoslowakische Sportfanatiker in ihrem blinden Eifer die Wahrung eurer Ehre bagatellisieren und euch dadurch zu einer ehrlosen Handlung verleiten wollen. Wenn man darauf hinweist, daß in dertschechoslowakischen Oeffentlichkeit schon wegen Magdeburg Stimmen laut wurden, die das Verhalten der Hagiborianer tadelten, so muß richtig gestellt werden: Diese Stimmen wurden von Sportfanatikern und Antisemiten erhoben, die die Gelegenheit gerne benützen, die tschechoslowakischen Juden einer unpatriotischen Tat zu bezichtigen. Keine führende Persönlichkeit des tschechoslowakischen Volkes hat einen solchen Verdacht ausgesprochen. Es besteht kein Grund, den anderen Stimmen der „tschechoslowakischen Oeffentlichkeit" Gehör zu schenken! Der Patriotismus der tschechoslowakischen Judenschaft ist ein freiwilliger und aufrichtiger. Wie könnte es in einem Staate anders sein, an dessen Spitze Masaryk steht und der den Juden so viele gesetzlich festgelegte Rechte verbürgt. Es ist eine Frivolität sondergleichen, wenn von tschechoslowakischen Sportlern der Versuch gemacht wird, diesen Patriotismus davon abhängig zu machen, ob jüdische Sportler in ein Land reisen, wo ihre Brüder in so unerhört-grausamer Weise gefoltert werden. Und noch frivoler scheint es mir, daß es nur einen Juden gibt, dem diese Argumentation logisch scheint und der den feigen Rat erteilt, den Wünschen gewisser Sportbehörden zu entsprechen. Ich hoffe, daß kein Delegierter des MWVK. es wagen wird, diese Infamie zu verteidigen. Er mußte mit der Verachtung aller anständig denkenden Juden rechnen. Das tschechoslowakische Volk hat sich seine Selbständigkeit durch eine vorbildliche Liebe zur Nation erkämpft. Wenn ich an einen anständigen Tschechen die Frage richtete; Würdest du, wenn man deinem Volke; k| Deutschland das antut, was man den Juden zufügt, einem Sportfest in Berlin als aktiver Teilnehmer beiwohnen?, so besteht kein Zweifel, daß die Antwort in einem entrüsteten „Nein" bestünde! Wenn die Frage der Teilnahme jüdischer Sportler an der Olympiade überhaupt zur Diskussion gelangen muß, so ist dies ein beschämendes Moment für den Makkabi, denn damit ist bewiesen, daß er das Gefühl für jüdischen Stolz nicht in alle Mitglieder genug tief verankern konnte. Dies hängt damit zusammen, daß im Makkabi die sogenannten „Nursportler" gedankenlos Aufnahme finden, auch wenn sie von jüdischem Bewußtsein, in welcher Form immer, weit entfernt sind. Wenn wir das traurige Beispiel erleben sollten, daß es zu einer Diskussion kommt, dann erfordert es die Wahrung der Makkabi-Ehre, daß der Kongreß mit StlmmeneinhelUgkeit den Beschluß faßt, den Mitgliedern des MWV. die Fahrt nach Berlin zu verbieten. Hoffentlich werden unsere Brüder aus Deutschland den Takt haben, den Vorgang in Luzern nicht zu wiederholen und einen, wenn auch formellen Protest einlegen. Jüdische Eltern! Kauft Schulbücher für eure Kinder in der Buchhandlung Hermann Tuchner Wien II, Ecke TaborstraiSe 52 Lehrbücher für alle Lehranstalten in den richtigen Auflagen — auch antiquarisch — zu sehr mäßigen Preisenl Spesenfreie Zusendung überallhin. Verzeichnisse kostenlos! / Für Auskünfte: Tel. R-41-4-20 Die zweite Frage: Eingliederung des Makkabi in die Zionistische Weltorganisation bedeutet in gewöhnlicher Sprache nichts anderes als: Hinauswurf der Revisionisten. Die Statuten des MWV. schreiben die Zugehörigkeit zu einer bestimmten jüdischen Organisation nicht vor. Bisher war dalier der Makkabi ein Sammelpunkt für Juden aller Parteirichtungen. Wenn man daher den Versuch unternehmen sollte, die Statuten zu ändern, so wird man dadurch die letzte Insel zerstören, in der Juden ein gemeinsames Heim fanden. Gerade unter den Revisionisten befinden sich viele verdienstvolle, stramme Mak>* kabim und sie hinauszudrängen, bedeutete eine Schwächung des Makkabi jm nationalen Sinne. Dies in einer Zeit tun zu wollen, wo die jüdischen Sportorganisationen der Linken .ihre gierigen Arme öffnen, um den Makkabi zu verschlingen, wäre unverantwortlich. Es sind schon Symptome dafür vorhanden, daß ein Teil der zertifikathungrigen Makkabijugend bereit wäre, diese Politisierung des Makkabi zu ermöglichen. Auch hier sollte der MWVK. seine Stimme erheben und Sorge tragen, daß der Makkabi eine über den Parteien stehende Organisation bleibt. Es haben sich schon beträchtliche Teile des Makkabi losgelöst, wie das Beispiel Brünn beweist, wo es drei jüdische Sportorganisationen gibt. Der Makkabi ist nicht der Boden, auf welchem politische Kämpfe auszutragen sind. Wenn er es aber mit Gewalt dazu bringen will, eine neue jüdische Sportorganisation ins Leben zu rufen, dann man er die Revisionisten aus seinen Reihen verdrängen. In der Rotunde erfreuten sich die köstlichen Käsespeisen der Milchwirtschaftlichen Reichsvereinigung Oesterreichs des lebhaftesten Zuspruches, besonders die knusperigen, frisch bereiteten, in Butterschmalz gebackenen, heißen Emmentaler und die appetitlich belegten Butterbrötchen. Zum jüdischen Weltkongreß Der XIX. Zionistenkongreß in Luzern nahm die folgende Resolution an: Der XIX. Zionistenkongreß lenkt die Aufmerksamkeit der jüdischen Oeffentlichkeit auf die immer mehr bedrohte Lage des jüdischen Volkes in den Ländern der Diaspora, auf die ständig wachsende Gefahr der Ent-. rechtung großer Teile des jüdischen Volkes sowohl hinsichtlich ihrer bürgerlichen. Gleichberechtigung als auch ihrer nationalen Minoritäten rechte. Der Kongreß erachtet die Zusammenfassung aller Teile des jüdischen Volkes zur Verteidigung seiner politischen Rechte und ökonomischen Existenzmöglichkeit und die Schaffung einer dazu legitimierten Repräsentanz auf demokratischer Grundlage für dringend notwendig. Der XIX. Zionistenkongreß erblickt im Jüdischen Weltkongreß die geeignete Form dieser Repräsentanz. Der XIX. Zionistenkongreß nimmt Kenntnis von den Bemühungen zur Organisierung des Jüdischen Weltkongresses, dessen Einberufung in einem nahen Zeitpunkt er für notwendig erachtet, und fordert die Zionisten und zionistischen Gruppen auf, sich am Jüdischen Weltkongreß und dessen Vorbereitung zu beteiligen. Bau der größten Broäfcaforak Palästinas Aus Tel-Aviv: In Tel-Aviv innd die Grundsteinlegung zum Bau der groß t e n Brotf a b r i k des Landes statt, die mit einem Kostenaufwand von 25.000 Pfund errichtet wird. Die Fabrik wird täglich 20.000 Laib Brot herstellen. (J. T.-A.) :i\ & \\y!f°.suteJ?,ose. Berat"»f>r allen RelseaiiReleffcnhcIten, welche Palästina betreffen, mündlich und lelcphonisch im Rcisebiir.° .«'."A1! Y"51»*."' <Dr- S.Tocker) IX, Liechtensteinstraße 2, Telephon A>I4>504

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