Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 9 (1935)
- Issue
- Heft 495 (6.9.1935)
- Date
- 1935-09-06
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 2 DIE NEUE WELT Nr. 495 Vor der Bildung der Exekutive Budget 388*000 Pfd. — Sokolow gekränkt — Der Schacher um den Schreibtisch Die Arrangements, die getroffen wurden, um den Kongreß nach einer kontinuierlichen Nachtsitzung am Dienstag, den 3. d. M., morgens zu Ende gehen zu lassen, haben sicli als unzureichend erwiesen. Der Kongreß konnte seine Arbeiten bis zu diesem Zeitpunkt nicht beenden, namentlich mußte die Wahl der Exekutive auf den Dienstag vertagt werden. In der Nachtsitzung nahm der Kongreß ein B u dget in der Höhe von 388.000 Pfund an. Da der Budgetvorschlagder Exekutive auf 358.000 Pfund lautote, mußte für 30.000 Pfund Deckung gesucht werden, was durch Erhöhung einzelner Einnahmeposten u. a. m. auch gelang. In Kongreßkreisen hat es großes Aufsehen hervorgerufen, daß Präsident Nahum S o k o I o w vor Schluß des Kongresses Luzern verlassen hat. Es heißt, daß Sokolow wegen der Vorgänge bei der Aufstellung der Kandidatur des Präsidenten der Z. O. verstimmt sei. Auf die an ihn ergangene Anfrage, ob er das Amt eines Ehrenpräsidenten der Z. O., das Baron Edmond de Rothschild bis zu seinem Ableben innehatte, oder das eines Präsidenten der Zionistischen Exekutive, das er, Sokolow, bis 1931 bekleidet hatte, zu übernehmen bereit sei, hat Sokolow eine definitive Antwort nicht erteilt. Der Stand der Exekutivebildung war am Montag abend folgender: drei Vertreter der Linken, und zwar Mosche S h e r t o k, Josef S p r i n z a k und Elieser Kaplan; zwei Vertreter der Weltvereinigung der Aligemeinen Zionisten, nämlich Prof. S. Brodetsky und Jizchak Grünbaum; der MisrachifUhrer Rabbi Meir Berlin und der Repräsentant des Weltverbandes der Allgemeinen Zionisten, Dr. Benzion Mossinsohn, haben ihre Bereitschaft zum Eintritt in die Exekutive erklärt. Weitere definitive Zusagen lagen noch nicht vor, In Betracht kommt u. a. als Mitglied der Exekutive von der Weltvereinigung noch Dr. Nahum G o 1 d m a n n, der die Zionistische Organisation bei den Völkerbundbehörden in Genf vertreten soll. UehsioH tckslem - Semnem^ Wa§ der Kongreß besdiios§en hat Resolutionen der einseinen Kommissionen In den letzten Tagen des Luzerner Kongresses arbeiteten die einzelnen Kommissionen ihre Berichte aus, über die der Kongreß Sonntag, den 1. Septmber, abzustimmen hatte. Resolutionen der Gesundheitskommission Den Bericht der Gesundheitskommission erstattete Dr. Katznelson, der ausführte, daß die Sterblichkeitsstatistik in Palästina nicht, wie in anderen Ländern, die Gesundheitsverhältnisse widerspiegelt; die Krankheitsstatistiken geben ein ganz anderes Bild. Wohl ist in den letzten Jahren eine große Verbesserung festzustellen, doch muß der Meinung entgegengetreten werden, daß in Erez die tropischen und subtropischen Krankheiten praktisch ausgerottet seien. Malariaepidemien gibt es nicht mehr, aber einzeln auttretende Fälle sind zahlreich genug. Im Vorjahr zum Beispiel waren im Emek Chef er 50 Prozent der Siedler malariakrank. In den Sommermonaten sind die Spitäler mit Typhuskranken überfüllt. In manchen K w u z o t h haben im Vorjahr 30 bis 50 Prozent der Chawerim an Dysenterie gelitten. Aus diesem Grunde hat die Gesundheitskommission eine Reihe Resolutionen über die Verbesserung der Gesundheitsverhältnisse beschlossen, so unter anderem, daß die Regierung einen großen Anteil an dem jüdischen Gesundheitswerk durch Einstellung eines entsprechenden Postens im Budget nimmt. Wenn man bedenkt, daß in Erez jährlich 300.000 Pfund für das zionistische Gesundheitswerk ausgegeben werden, so muß man einsenen, daß eine Aktion von dieser Größe auf die Dauer nicht ohne kräftige finanzielle Hilfe der Regierung vor sich gehen kann. Heute unterstützt die Regierung nur geringfügig das jüdische Gesundheitswerk, sie muß dazu gebracht werden, die Betriebe regelmäßig zu subventionieren und zum Neubau von Spitälern beizutragen, ferner eine zu schaffende obligatorische Krankenkasse zu unterstützen. Schließlich fordert die Gesundheitskommission die körperliche Ertüchtigung der jüdischen Jugend in der Galuth und im Jischuw. Miß Henrietta S z o 1 d sprach über die sozialen Probleme der Kommission und berichtete über die vor vier Jahren begonnene Zentralisation und Koordination des jüdischen Fürsorgewesens. Die jüdische Welt muß das soziale Fürsorgewerk im Erez unterstützen, die Olim müssen durch ein für sie angepaßtes Fürsorgewerk erfaßt werden. Für die sich umschichtenden älteren Einwanderer und ihre Familien muß gesorgt werden. Der Kongreß nahm alle Resolutionen der Gesundheitskommission an. Suchowitzky erstattete den Bericht der Kolonisationskommission und unterbreitete Beschlüsse über die Bekämpfung der anwachsenden Spekulation. Die Mittelstandseinwanderer sollen durch ein besonderes Werk unterstützt werden. Jahrhundertelang war der Mittelstand nur der Geber, heute muß man ihm auch etwas zuückerstatten. Die Kommission schlägt auch die Bildung eines Landwirtschaftsrates bei der Exekutive vor. Der Kongreß nahm alle vorgeschlagenen Resolutionen an, ferner einen Vorschlag Weinsteins (Judenstaatspartei), daß sich die nächste A.-C.-Sitzung mit der 48 STUNDEN ARBEIT in welchem Beruf immer, das ist eine ganze Woche einseitiger Betätigung. Diese einseitige Betätigung führt zu erhöhter Ermüdung der bei der Arbeit besonders beanspruchten Körperpartien, aber auch zur Erschlaffung der minder beanspruchten. Sport und Natur sind der gebotene Ausgleich, aber auch der Gebrauch von DIANA-Franzbranntwein mit Menthol, Tägliche Massage mit Diana erfrischt, regt den Blutkreislauf an, erhöht die Spannkraft. Ebenso wertvoll zur Mund- und Haarpflege Verlangen Sie auadrlkklkh „DIANA". Weisen Sic jnincierwertige Nachahmungen zurück. Frage der Bekämpfung der Spekulation befassen soll. Für die agrikulturelle Entwicklung Der Kongreß nahm eine von der Politischen Kommission unterbreitete Resolution an, die u. a. besagt: Die Wurzeln der jüdischen Tragödie liegen darin, daß das jüdische Volk kein Land besitzt. Die Rückkehr der Juden nach Erez Israel bedeutet ihre Rückkehr zum Land. Darum fordert der Kongreß, daß die der Regierung gehörenden, noch nicht bebauten Böden in Palästina intensiver jüdischer Kolonisation zugeführt werden. Im Hinblick darauf, daß die Regierung zu Ende des Budgetjahres über einen Ueberschuß vonVrriehr als 6 Millionen Pfund verfügen wird, was ipsbesondere auf die Einführung jüdischen Kapitals und hohe Besteuerung jüdischer Unternehmungen zurückzuführen ist, hält sich der Kongreß für berechtigt, zu fordern, daß ein größerer Teil der Regierungsfo nd s für jüdische agrikulturelle Entwicklung; verwendet wird. Ferner fordert der Kongreß Erhöhung des Anteils der Bei Ischias erfolgt auf ein Glas natürliches „Franz-Josef'-Bitterwasser, früh nüchtern genommen, beschwerdelos ausgiebige Darmentleerung, an die sich ein behagliches Gefühl der Erleichterung anzuschließen pflegt. Aerztlich empfohlen. Juden an den öffentlichen Arbeiten der Regierung. Die Regierung wird aufgefordert, ihre Beihilfen für jüdisches Schul- und Gesundheitswesen zu erhöhen, ebenso die Subvention für das R a b b i n a t und den B e t h D i n zu vergrößern. Kolonisafion/ Nationalfonds, Boden« Spekulation Der Kongreß faßte eine Resolution über c n dgültige Konsolidierung der bestehenden Siedlungen und beschloß hinsichtlich neuer Kolonisation : Der Kongreß bestätigt in allgemeinen Zügen den Plan, der ihm von der Abteilung für landwirtschaftliche Kolonisation, betreffend Ausrüstung von ungefähr 2500 Familien aus allen Schichten der Siedler, die schon heute auf dem Boden sitzen, in den Grenzen von 500.000 bis 600.000 Pfund vorgelegt wurde, und fordert die Exekutive auf, diesen Plan in den nächsten zwei Jahren zu verwirklichen. Der Kongreß begrüßt dio Gründung der Kolonisationsgesellschaft gemäß den Weisungen des 18. Zionistenkongresses. Die Gesellschaft wird ihre Kolonisationstätigkeit mit den Mitteln des Keren Hajessod hei Heranziehung von zusätzlichem Investitionskapital und Kooperation mit anderen Kolonisatlonsgesellschaften und Institutionen entwickeln. Der Kongreß stellt mit Genugtuung fest, daß die Exekutive begonnen hat, Kandidaten des Mittelstandes für landwirtschaftliehe Ansiedlung Im Ausland zu organisieren und sie nach Erez Israel zu bringen. In den Mittelstandssledlungen wird das Kolonisationsdepartement eine Anzahl Sachverständiger ansiedeln. Der Boden ist diesen Siedlern zum Selbstkostenpreis gegen langfristige Zahlung zu übergeben. Der Kongreß unterstreicht mit Nachdruck die Tatsache, daß mehr als 25 Prozent aller Einwanderer aus Deutschland ins Dorf gegangen »lud, und stellt fest, daß die Abteilung zur Ansiedlung deutscher Juden durch ihre finanzielle Hilfe als wichtiger Zweig zur Ueberführung Tausender deutscher Juden zu produktiver Arbeit in der Landwirtschaft und zur Schaffung neuer Sledlungspunktc im Lande gedient hat. Der Kongreß beglückwünscht die erste Kwuzah des Makkabi II a z a i r im Emek Sebulun und wünscht deren Förderung. Der Kongreß hört mit großer Sorge von der rechtlichen Beschränkung und Störung des Koren Ka jemeth auf seinem Weg zur Erlösung des Bodens und beauftragt die Exekutive, bei der Regierung alle Anstrengungen zu machen, um die rechtlichen und administrativen Hindernisse, die der Erwerbung von Böden entgegenstehen, aus «lern Wege zu räumen. Der Kongreß ruft das jüdische Volk auf, seine Beiträge für die Erlösung d e s Bodens dem Erfordernis der Stunde gemäß zu vergrößern, und wendet sich an die besten Kräfte uri Volke, sich für die Arbeit des Keren Kajemeth zur Verfügung zu stellen. Der Kongreß wünscht Maßnahmen, die den nationalen Charakter des Hule- JVjxU'-'a sichern. r ' ■•■■« rt'vu:■-",.';}.'•)••■ ■■ ■ * Reisepropagandadienst der „Czernowitzer Allgemeine Zeitung" Billige und bequeme Sonderfahrt nach POLEN U. CZERNOWITZ |m Sonder-D-Zug, Platzkarten mit Sammelpaß. Abfahrt Wien: 25. September 1935, Rückfahrt: 9. Oktober. Fahrpreis Wien-Czernowitz-Wien S 104.— Technische Durchführung, Anmeldung und Auskünfte: Oesterr. Verkehrsbüro, Wien I, Friedrichstraße 7, Telephon B-27-500 und I, Graben 20, Tel. U-29.0-35. Polnisches Reisebüro „Orbis", Wien I, Kärntnerstraße 41, Tel. R-21-5-78 und Reisebüro „Marienbrucke". Wien I, Rotei Telephon R-24-2-86 und R-24-2-87 Rotenturmstraße 2b, Zwecks Bekämpfung der Seuche der Bodenspekulation verpflichtet der Kongreß die Exekutive: 1. Das vom 18. Kongreß beschlossene zentrale Bodenkauf Institut zu errichten; 2. eine Kommission zur Kontrolle über die ländliche und städtische Kolonisationstätigkeit einzusetzen, die den jüdischen Jischuw im Lande und in der Gonh davor bewahren, soll, durch unsolide Tätigkeit auf diesem Gebiete Schaden zu erleiden. Der Kongreß fordert dio Banken und Kreditinstitute auf, jedes Darlehen zu versagen, wo es sich tun Bodenspekulation handelt. Der Kongreß beauftragt die Exekutive und den Keren Hajessod, die Anträge des Dr. Kufeisen bezüglioh der Versicherung der Siedler auf Grund ihrer mit dem Keren Hajessod abgeschlossenen Verträge auf ihre Ausführbarkeit zu prüfen. Die Frage der Disziplin Der Kongreß nahm die Entschließung der Organisations-Kommission an. welche den Beschluß des A. C. auf seiner letzten Session in Jerusalem in der Frage der Disziplin bekräftigt. Es ist Pflicht aller Mitglieder der Z. O., Disziplin zu halten. Die Disziplinpflicht wird durch einen Schwur bekräftigt. Ueberlulirung Herzls Die Frage der TJcberf ührung der Gebeine Herzls nach Paliistina (Jerusalem oder Haifa) wird das neugewählto A. C sofort nach .Kongreßschluß laut B eschluß des Kongresses definitiv zu erledigen haben. Die Frage der Einwanderung Am Montag, den 2. September, erstattete D o b k i n den Bericht der Alija-Kommission. Die Einwanderung wuchs von 30.000 im Jahre 1933 auf 42.000 im Jahre 1934 und wird 1935 rund 60.000 legale Einwanderer betragen. Die jüdische Bevölkerung betrug noch vor vier Jahren 7 Prozent, heute schon 27 Prozent der Gesamtbevölkerung. Erez Israel ist heute für die Juden dasselbe wie Amerika vor dem Krieg: Das einzige Einwanderungsland. Eben darum aber können wir mit dein Erreichten nicht zufrieden sein. Von der Regierung ist zu fordern: Volle Freiheit fürdie Jewish Agency bei der Verteilung der Zertifikate, Legalisierung jener Touristen, die im Lande geblieben sind und sich wirtschaftlich eingegliedert haben. Dobkin unterstrich die Wichtigkeit der Zulassung der Juden Rußlands zur Alija. Der Kongreß nahm die Resolutionen der Alija- Kommission an, darunter eine, daß in Zukunft Kenntnis der hebräischen Sprache Vorbedingung für Erlangung eines Zertifikats ist. Ein Minderheitsvotum wegen pari- tätischer Zusammensetzung der Palästina-Aemter wurda abgelehnt. Der Kongreß fordert die Regierung auf, die Einwanderungsbeschränkungen, die die Entwicklung der Arbeit und so die Aufnahmefähigkeit des Landes vermindern, aufzuheben. Der Kongreß stellt fest, daß die Einwanderungssteuern der Regierung die Einwanderer stark belasten und fordert deren Aufhebung, Der Kongreß beauftragt die Exekutive, ihre Bemühungen fortzusetzen, um die Alija der verfolgten zionistischen Chaluzim aus Rußland nach Palästina zu ermöglichen. Die jüdi§dte Arbeit Die vom Kongreß angenommenen Arbeitsbeschlüsso lauten u. a.: Angesichts der Notwendigkeit, die jüdische Einwanderung in Erez Israel zu verstärken, um verfolgten jüdischen Massen in der Galuth ein Heim zu schaffen, ersucht der XIX. Zionistenkongreß die gesamte jüdische Oeffentlichkeit, insbesondere die jüdischen Arbeitgeber in Erez Israel, die jüdische Arbeit, die Seele des Zionismus, zu schützen und in den Wirtschaften die vielen Zehntausende zu beschäftigen, die aus der Galuth zurückkehren. Der Kongreß grüßt. dio Arbeiter und die Arbeitgeber, die in Stadt und Land, in den Häfen, auf dem Meere und in der staatlichen Wirtschaft die jüdische Arbeit erhalten haben. Der Kongreß sieht die volle jüdische Arbeit als die erste nationale Pflicht an, die zu erfüllen: allen Mitgliedern der Zionistischen Organisation obliegt. Nichtbeachtung dieser Pflicht zieht den Ausschluß aus der Zionistischen Organisation nach sich. Alle nationalen Kolonisations-, Darlehens- und Wirtschaftsinstitutionen sind verpflichtet, in allen von ihnen unterstützten Privatwirtschaften für die Sicherung der jüdischen Arbeit zu wirken. Der Kongreß beschließt, in das Budget einen Posten über Errichtung von Hilf s wirtschaften aufzunehmen. Kibbuzim, Irgunim und Einzelsiedler, die zwei Jahre in der Landwirtschaft der Kolonien tätig waren, sind bei der Beteilung mit Boden und Gewährung von Darlehen für Ansiedlung zu bevorzugen. Chaluzim, die zwei Jahre in Landarbeit oder in anderen Eroberungsarbeiten tätig gewesen sind, sind bei der Ansiedlung von Verwandten zu bevorzugen. Der Kongreß sieht mit großer Besorgnis die V c rr i n g e r u n g der jüdischen Arbelt bei Regierungsarbeiten (Bau, Post, Bahn usw.) und fordert von der Regierung, mit der Politik der Verkürzung der Rechte den Jischuw aufzuhören und Bedingungen zu schaffen, die es dem jüdischen Arbeiter ermöglichen, bei dieaen Arbeiten den ihm gebührenden Platz entsprechend unserem Beitrag zu den Staatseinkünften einzunehmen. Der Kongreß begrüßt die Tätigkeit der Politischen Abteilung bei der Exekutive, die die Beschäftigung einer Anzahl jüdischer Arbeiter bei öffentlichen Arbeiten durchgesetzt hat, und KAFFEE HOTEL PALACE Wien IV, MariahilferstraBe 99, Telephon A-37-S-56, A-37-5-61 Familien-Hotel ersten Ranges, Zimnierpreis von S H.— aufw. 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