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Die neue Welt · 1935-09-03 · Heft 494 (3.9.1935) · page 4

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Journal
Die neue Welt
Volume
9 (1935)
Issue
Heft 494 (3.9.1935)
Date
1935-09-03
Page
– (sequence 4)
Language
German
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DIE NEUE WEIA Nr. 494 Ada Fishman für die WIZO NaoMem^Resalski (Argentinien) dorn Kongreß die Grüße \V , au3fJH-.:n kleinsten aus Argentinien, Brasilion und Chile \vsv7"CJi ^:',td .,dt'n Sr-oßen Erfolg der Bewegung für das Aiöeitende Palästina in Südamerika geschildert hatte, ergriff im Aamon der Weitorganisation der jüdischen Frauen (WIZO) Ada t is hm an (Palästina) das Wort, um die Forcierungen der •nonisusoheiii Frauen an den Kongreß darzulegen. Die WIZO, sagte sie, zahlt 70.000 Mitglieder, hauptsächlichSchekela h l e r 1 n n e n. Sie fordert eine Vertreterschaft im A k t i o n sk o m Itee der Z. O. und im Administrative Committee der rfi^TT?, sf?,c y- Eine solche engere Zusammenarbeit mit der WIZO wird für die Z. O. von großem Vorteil sein. Der Gruß des Völkerbundes Der Direktor der Mandatskommission des Völkerbundes Dr. Catastini hielt folgende Ansprache an den Kongreß: „Der Völkerbund verfolgt mit größtem Interesse alle auf internationale Einigung abzielenden Werke, besonders den V erlauf des Kongresses der zionistischen Bewegung, der eine so große Rolle in der positiven und glücklichen Entwicklung Palästinas spielt. Ich persönlich besitze viele Freunde auf diesem Kongreß und stehe in persönlichem Kontakt mit den Führern der zionistischen Bewegung. Ich wünsche Ihrer Arbeit vollen Erfolg." Ussa«diki'n über den „Keren KagemetM Der Präsident des Jüdischen Naüonalfonds M. M. Ussischkin führte in seinem Referat u. a. aus: Ich glaube immer mehr daran, daß in Erez Israel die Frage des Bodens das Wesentliche ist. In den letzten Jahren haben sich die Einnahmen des KKL. um nahezu 50 Prozent erhöht und der Bodenbesitz des KKL. hat sich seit 15 Jahren fast verzwanzigfacht. Aber im Gegensatz zu Dr. R u p p i n kann ich nicht so optimistisch sein wie er. Dieses Zahlenverhältnis 24 Prozent jüdische Bevölkerung — 6.5 Prozent jüdischer Bodenbesitz soll für uns eine Mahnung sein. Es ist kein Zweifel, daß die Landerwerbung in Erez Israel immer schwieriger wird. Die großen Perspektiven, die hier gezeigt wurden, Hule, der Negew, Transjordanien, tragen aber auch große Gefahren in sich. Man sagt, daß nach der Oeffnung Transjordaniens die Bodenpreise im Westjordanland sinken werden. Ich glaube nicht daran. Unser heutiger jüdischer Besitz weist geographisch eine gewisse Geschlossenheit auf; erwerben wir Boden in Transjordanien, dann besteht die Gefahr, daß wir damit gegen unseren Willen die Bildung einer Art von polnischem Korridor in Palästina begünstigen; auch mit der größten Begeisterung kann Transjordanien nicht jüdisch gemacht und die Entstehung eines solchen Korridors nicht vermieden werden, wenn vorher nicht der Boden diesseits des Jordans jüdich ist. Die Behauptung, daß mehr als 6.5 Prozent des palästinensischen Bodens in jüdischem Besitz sind, da nur anbaufähiger Boden in. Betracht gezogen werden dürfe, ist unrichtig. Es gibt überhaupt nicht Boden in Erez Israel, der nicht urbar gemacht werden könnte: die einstigen Sümpfe von En Charod sind heute blühendes Land. An unserer Situation in Palästina, fuhr Ussischkin fort, tragen vier Faktoren die Schuld: die englischen Regierungen, die zionistischen Exekutiven, die zionistischen Massen und das jüdische Volk. Keine Schuld daran hat das arabische Volk. Als vor achtzehn Jahren die Balfour-Deklaration erlassen wurde, haben wir nicht erwartet und auch gar nicht gewünscht, daß England unser Nationalheim für uns baue. Aber ihre Bemühungen zur Förderung der jüdischen Interessen hat die englische Regierung damit begonnen, daß kein jüdischer Legionär Boden zur Ansiedlung bekam; und jetzt fordert dieselbe Palästina-Regierung, deren Finanzüberschuß zu zwei Dritteln aus jüdischem Geld gebildet wurde, anläßlich des Erwerbs der Hule-Konzession von uns schweres Geld für diese Sümpfe. Die zionistischen Exekutiven trifft die Schuld, daß sie über der Menge der Augenblicksforderungen die ewige und aktuellste Forderung nach Boden vernachlässigt haben.. Die zionistische Welt hat immer mehr Augen und Ohren vor dem Bodenproblem, vor der KKL.-Arbeit, verschlossen und diese Arbeit nur der Jugend überlassen. Es muß dringend gefordert werden, daß Leute, die für die Lösung der wesentlichsten Frage, des Bodenproblems, keinen Finger gerührt haben, auch in allen anderen Fragen des Zionismus nichts dreinzureden haben. Das jüdische Volk hat die Schuld, daß unter den hunderttausend Menschen, die es ins Land geschickt hat, eine kleine Zahl von Leuten sich befindet, an denen das Bodenproblem in seiner ganzen Größe und Gefahr offenbar wurde. Die kommende Entwicklung wird uns wieder eine Reihe neuer jüdischer Siedlungspunkte bringen. Nach der Besiedlung des Emek Jesreel, des Emek Sebulun und des Emek Chefer gehen wir jetzt an die Erschließung des Beisan-Gebietes. Zu all dem ist es notwendig, daß der Kongreß die von der KKL.-Konferenz beschlossenen Forderungen annimmt und tatsächlich erfüllt. Es ist unbedingt erforderlich, daß in den nächsten zwei Jahren eine Million Pfund aufgebracht wird. Was der KKL. verlangt Den Kongreßdelegierten wurde anläßlich des Referates M. M. Ussischkins der Wortlaut der von der Keren Kajemeth-Weltkonf erenz gefaßten Resolutionen überreicht. In ihnen wird der Bestürzung über die Bodensituation in Erez Israel Ausdruck gegeben und gefordert, daß dem Keren Kajemeth die Möglichkeit zur Erwerbung ausreichender Bodenflächen geboten werde. Für die Erhöhung der Spenden wird eine Reihe von Methoden angegeben und die Aufbringung von einer Million Pfund in den nächsten zwei Jahren gefordert. Die Zionistische Exekutive wird ersucht, bei ihren Verhandlungen mit der Regierung alles aufzuwenden, um die Beseitigung der eine entsprechende Bodenerwerbstätigkeit des KKL. hindernden administrativen Maßnahmen zu erwirken. Die Schaffung von Bodenreserven, in erster Reihe für landwirtschaftliche, in zweiter Reihe für städtische Siedlung, wird als Hauptaufgabe der Bodenpolitik des KKL. erklärt. Es folgen einige Resolutionen, die sich auf die Sicherung des Prinzips jüdischer Arbeit, den Kampf gegen die Spekulation und die Verwirklichung des Aktionskomitee-Beschlusses betreffend die Schaffung einer Zentralstelle für Ueberwachung der Bodentransaktionen beziehen. Schließlich wird der Kongreß ersucht, eine allgemeine Verpflichtung zu einem Beitrag für die Geulath Haarez in der Form von Verwendung von KKL.¬ Mark e n auszusprechen. Diese soll obligatorisch sein auf dem S c h e k e 1, auf Immigrationsdokumenten und auf allen Briefen der zionistischen Institutionen, Aus aller Welt Nach einer feierlichen Zeremonie und Hissung der zionistischen und der italienischen Fahne ist das erste Schulschiff ..Sarah" der jüdischen Abteilung der Marineschule in Citta Vecchia als Handelsschiff in See gestochen. Es wird vom Kommandanten der Marineschule, Kapitän Niecola Fusco, der auch die jüdische Sektion der Schule leitet, geführt. Der Rabbiner von Rom Prof. Sonnino segnete das Schiff ein. Es wird im Verlauf von sechs Monaten die wichtigsten Häfen Europas und des Mittelmeeres anlaufen. (J. T. A.) * Alle jüdischen Organisationen in Kuba haben sich zu einer einheitlichen Vertretung ihrer Interessen zusammengeschlossen. Die neue Repräsentanz des kubanischen Judentums trägt den Namen „Intersoziales Komit e e". In dem Komitee sind sechs Angehörige osteuro päischcr Einwanderer, sechs amerikanische Juden und sechs sephardische Juden vertreten. In Kuba wohnen 12.000 Juden.. (J. T. A.) * Die kanadische Regierung hat die für den 7. Oktober festgesetzten Wahlen mit Rücksicht darauf, KINO*PROGRAlVflVfE KREUZ-KINO I, Wollzeile 17 Telephon K-24-2-16 Vorstellungen: k. %6, Va8, y*10 Vom 30. August bis 5. September Das graue Haus mit dem berühmten Wallace Beery SCHWEDEN II, Taborstraße 1 V***, %6, WB, %10 S H 1R LEY TE MPLE UCHEHDE AUGEN SCH1KFFE R Vom3<bi*5 September VI, Mariahilferstraße 37 DER WER WOLF Telephon B-20.203 VON LONDON Heginn: Vntt, Va6. VhB, 'A10 STAFA, VII Mariahilferstraße 120 Telephon B-83-0-68 Wochentags: 5, 7, 9 Uhr Vom 30. August bis 5. September Sdmarzrofe Kirschen mit Kay Francis und Nils Asther Sonn- und Feiertage: %*, %6, 'A8, 9 Uhr VOT1VPARK IX, Währingerslraße 12 Telephon A-18-3-96 Beginn: *, %6, V»B, 'A10 Ab 30. August täglich Schwarzrote Kirschen mit Kay Francis und Nils Asther HEI HAT Ur" und A,,e,nau,lührun9 teÜÄi9 'm Pas ist das £(uut (50 Jahre Palästina) Teleph Wochentags : 5, 7, 9, Sonn- und Feiertag ab 3 Uhr daß der Versöhnungstag auf den 7. Oktober fällt und die jüdischen Wähler an der Ausübung ihres Wahlrechtes verhindert wären, auf den 14. Oktober verschoben. Nach der Wahlordnung muß die Wahl immer an einem Montag stattfinden. Die jetzt mit Rücksicht auf den jüdischen Feiertag vorgenommene Hinausschiebung der Wahl hat auch einen besonderen Ministerratsbeschluß erforderlich gemacht, durch den der Nationalfeiertag, der auf den 14. Oktober fällt, ausnahmsweise auf den 24. Oktober verlegt wird. (J. T. A.) * Dreißig Kilometer von Bagdad entfernt wird von England ein großer Flughafen gebaut. Die Arbeiten werden sehr intensiv durchgeführt. Der Flughafen soll noch größer als der von Aman (Trans Jordanien) werden und der größte im Vorderen Orient sein. (.T. T. A.), * Die polnisch-palästinensische Handelskammer teilt mit, daß der Import von Palästina- Waren in Polen im Juli d. J. 53.000 Zloty (gegen 28.000 Zloty im Juli 1934) betragen hat. Der Export aus Polen nach Palästina betrug im Juli d. J. 1,790.000 Zloty gegen 730.000 Zloty im Juli 1934). In der Periode Jänner- Juli 1935 betrug der Import aus Palästina 3,085.000 Zloty (gegen 808.000 Zloty in der gleichen Periode 1934); der Export aus Polen nach Palästina betrug im ersten Halbjahr 1935 7,385.000 Zloty (gegen 5,448.000 Zloty im Jahre 1934). * Der jetzt in Sofia weilende bulgarische Generalkonsul in Palästina, Mussa Chelouche, hat die bulgarische Regierung dazu bewogen, den Vermögenstransfer jüdischer Auswanderer nach Palästina in der Weise zu regeln, daß die Auswanderer ihre Kapitalien in Form von Warenexport, in erster Reihe von Zucker, mit sich nehmen. Ein entsprechender Ministerialerlaß wird in diesen Tagen erfolgen. Es werden jetzt Verhandlungen wegen Herabsetzung des Einfuhrzolls für Palästina-Orangen in Bulgarien und Erhöhung des Einfuhrkontingents geführt. * Die tschechischen Zeitungen veröffentlichen die neuesten Statistiken betreffend die Tschechoslowakei. Unter den 14,729.536 Einwohnern dieses Staates haben 204.779 die Rubrik „Nationalität" bei der Volkszählung mit „j ü d i s c h" ausgefüllt. Der Religion nach leben in der Tschechoslowakei weit über 350.000 Juden. * Die Jerusalemer Hebräische Universität hatte dem Präsidenten der Tschechoslowakischen Republik, Thomas G. M a s a r y k, anläßlich seines 85. Geburtstages die im Universitätsverlag unter der Redaktion von Professor Roth erschienenen philosophischen Ausgaben übersandt. Nunmehr hat Präsident Masaryk der Universität durch das tschechoslowakische Generalkonsulat in Jerusalem seinen Dank für dieses Geschenk übermittelt. Die philosophischen Standardwerke der Welt in der heiligen Sprache hätten ihm, so schreibt er, besondere Freude bereitet und er habe sie in seine Handbibliothek eingereiht. Auswanderungskoimnissar für die deutschen Juden Forderung des „Staatszionist" In der soeben erschienenen Nr. 19 des „Staatsz i o n i s t", Organs der von Georg Kareski geführten deutschen Revisionisten, veröffentlicht dessen Redakteur Max Schulmann an leitender Stelle einen Aufsatz „Selbsterhaltung — Auswanderungskommissar", der u. a. folgende Ausführungen und Vorschläge enthält: „Die Repräsentanz der Jüdischen Gemeinde Berlin hat allen Berliner Juden streng anempfohlen, äußerste Zurückhaltung an den Tag zu legen, den Besuch von Lokalen zu meiden, Promenaden zu unterlassen und nur in ihren vier Wänden zu bleiben. Ein gut gemeinter Rat, aber aus der Verlegenheit geboren. Es gibt einen besseren, einen würdigeren, wie er den echten Nachkommen des unbeugsamen Volkes mehr geziemt: Zusammenstehen und tatkräftig handeln. Wir können und wollen nicht warten, bis alle Stützen zusammenbrechen, bis den Juden eine Position nach der anderen verlorengeht, bis alle auf die Wohlfahrt angewiesen sind. Die Straße des Auswegs ist uns doch wahrlich deutlich genug vorgezeichnet, sie führt in gerader Linie der allmählichen, aber beschleunigten Auswanderung nach dem einzigen Lande, das uns offen steht. Wir haben nicht nur ein Recht, sondern eine Pflicht, die Verwirklichung der Repatriierung in die Hand zu nehmen. Die gegenwärtige Gemeindevertretung und ihr Vorstand verfügen nicht über die Männer, die ein solches gigantisches Unternehmen ins Werk zu setzen vermögen. Darum brauchen wir den Auswanderungskommissar, einen Juden, der von der Regierung die Vollmacht erhält, alle Maßnahmen zu treffen, die erforderlich sind, die Umsiedlung einer halben Million Menschen mit Umsicht und Ordnung einzuleiten und energisch durchzusetzen. Maßgebliche Gesichtspunkte sind: 1. Für die jüdischen Interessen: a) geordnete Auswanderung, b) Schulung der Auswanderer, c) Schonung der Vermögenssub-« stanz, d) Hilfe für Minderbemittelte. 2. Für die deutschen' Interessen: a) Abwicklung innerhalb von etwa 10 Jahren, b) keine Belastung der deutschen Finanzen, c) keine Störung der deutschen Wirtschaft. Ich übergebe diese Forderung der öffentlichen Debatte, denn es liegt auf der Hand, daß die deutsche Regierung keine Veranlassung hat, von sich aus die Ausführung vorzuschreiben, vielmehr ist es unsere Sache, die Durchführungsbestimmungen in beiderseitigem Einvernehmen festzulegen. Wir Staatszionisten geben nicht nur die Ratschläge, wir sind auch bereit und imstande, Worte in Wirklichkeit umzusetzen." Der IVfakköibssWeFtkongreß in BSriunn Aus Brünn: Der Makkabi-Weltkongreß findet, wie schon mitgeteilt, vom 11. bis 15. September in Brünn (Tschechoslowakei) statt. Der 11. und 12. Septemlber sind für Sitzungen des Aktionskomitees und des Präsidiums des Makkabi-Weltverbandes reserviert. Die Konferenz selbst wird am Donnerstag, den 12. September, abends im Stadion — dem größten Saal Mährens, mit einer Fassungskraft für Tausende Personen — feierlich eröffnet. Folgende Fragen werden im Mittelpunkt der Tagung stehen: Die Lage der jüdischen Turn- und Sportbewegung; die in. Makkabiah; das Projekt der Schaffung einer Hochschule für Leibesübungen und eines Nationalstadions in Palästina; die Einordnung in den Rahmen der Zionistischen Weltorganisation; das Verhältnis zu den anderen jüdischen sporttreibenden Körperschaften; Kfar Mamakkabi; Makkabi-Hachscharah und Alijah; die Frage der Teilnahme der jüdischen Sportler an der Berliner Olympiade. Die Weibkonferenz findet in d'er tschechoslowakischen Presse einen lebhaf ten Wider, hall. Das tschechoslowakische Radiojournal ist an das vorbereitende Büro mit dem Ersuchen herangetreten, ihm die Möglichkeit zu geben, die tschechoslowakisch« Oeffentlichkeit durch das Radio zu informüeran. Es wird mit der Teilnahme von etwa 200 Delegierten gerechnet« Das Weltverbandspräßidijum hat für die Tagung ein Büro in Brünn, Koliste 57, errichtet. (J. T. A.), Das polnische Judentum bei den Sejm« Wahlen Aus Warschau meldet die J. T. A.: In Warschau hat die Kampagne zu den bevorstehenden Sejm-Wah« 1 e n auch innerhalb der jüdischen Bevölkerung begonnen« Verschiedene jüdische Kandidaten, unter anderem der zur Wahl aufgestellte Vorsitzende des jüdischen Frontkämpferbundes in Polen, Bregman, haben Versammlungen abgehalten. Ob sich die A g u d a in Warschau und im übrigen Polen an den Wahlen beteiligen wird, steht immer noch nicht fest. Es heißt, daß die Aguda versuchen will, den Vorsitzenden der Warschauer Jüdischen Gemeinde, Masur, beim Staatspräidenten für die Ernennung als Mitglied des Senats in Vorschlag zu bringen. Auch die Zionisten in Ostgalizien bemühen sich, den ehemaligen Sejm-Depm tierten Rosmarin in der gleichen Weise in den Senat zu bringen. Palästinareisen billigst uud kulantest (Reiseleitung N. M. Racker) Nordisches Reisebüro, graben1«» Telephon R-24-2-31

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