Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 9 (1935)
- Issue
- Heft 490 (20.8.1935)
- Date
- 1935-08-20
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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DIE NEUE WELT Seite 3 Rurigs um dien Kongreß Von der JudenstaafsparCei Am 13. August traf das Mitglied der Weltexekutive, Herr M. Groß mann (Tel-Aviv), in Begleitungder Herren B. Weinstein und Dr. N. Samonsky ein. Die Mitglieder der Exekutive Ing. Robert Stricker und Dr. Jon ah Machvc r treffen am 18. ds. hier ein. Weiters trafen in Luzern bereits ein: Ludwig Bato (Mitglied der rumänischen Landcsleitung der J. St. P.), Theodor Grubner (Wien), Dr. M. Kiwc (Bukowina), M. de ShaJi t (Tel-Aviv). ff Nach Polen billig und bequem! Nächste Reise am 25. August. / Rückfahrten am 1. und 15. September. D-Zü?e, Pullman-Wagen und reservierte Plätze. / Reisebüro „I N DIE WEl T". (Dr. S. Tocker) IX, LlechtenstelnstraUe 2, Telephon A-14-504 Wcltkonfcrenz des K. K. L. Am 13. August begann im Hotel Luzerner Hof die Weltkonferenz des K. K. L. Als Vertreter der J. St. P. rahm an der Konferenz Dr. Nahum Samonsky (Tel- Aviv) teil, der in seiner Rede die Tätigkeit des K.-K- L.-Dircktoriums einer eingehenden und scharfen Kritik unterzog. Dr. Samonsky schilderte den Landhunger der Einwanderer und stellte fest, daß der K. K. L. seine wichtigsten Aufgaben — Erlösung des Bodens und Regulierung der Bodenpreisc — weit nicht erfüllt habe, er besitze Boden im Werte von 5,000.00 Pfund — und könne seine Schulden in der Höhe von 600.000 Pfund nicht bezahlen. In Tel-Aviv allein besitze der K. K. L. Boden im Werte von mehreren hunderttausend Pfund. Der K. K. L. müsse Mittel und Wege suchen, den städtischen Bodenbesitz finanziell besser auszunützen. Außerdem müsse das Direktorium trachten, eine Anleihe aufzunehmen, um in der nächsten Zeit größere Landkäufe zu machen, da der Landkauf von Jahr zu Jahr schwieriger werde. In der Nachmittagssitzung vom 14. August ergriff M. M. Ussischkin das Wort und beschäftigte sich hauptsächlich mit den Ausführungen von Dr. Samonsky. Das Direktorium sei der Ansicht, das der städtische Badenbesitz viel mehr dem K. K. L. tragen müsse als jetzt. Das Direktorium suche Mittel und Wege, die Pachtverträge zu ändern. Es sei auch bereit, eine Anleihe aufzunehmen, aber nur unter der Bedingung, daß die Tätigkeit des K. K. L. auch weiterhin eine freie bleiben werde. Das Direktorium sei bei der Verteilung des Bodens .sehr objektiv und handle nur nach sachlichen Gesichtspunkten. Was die Wahl eines Vertreters der J. St. P. in das Direktorium anbelangt, so sei der Redner dagegen. Die Partei sei n o c h v ile 1 zu jung (!), um diese Forderung zu erheben. Weitkonferenz der Palästina-Aemter . Am 14. August wurde im Kongreßgebäude die Konferenz der Palästina-Aemter eröffnet. Die Interessen des Hcchaluz Hamdinati vertritt G. B. Weinstein (Tel-Aviv). Außerdem nimmt an der Konferenz Theodor Grubner als Vertreter des Wiener Palästina- Amtes teil. Nach den Referaten der Herren Grünbaum und -Barlas fand die Generaldebatte über die Fragen, die im Zusammenhang mit der Politik und der praktischen Tätigkeit des Alijah-Departcments stehen, statt. Als erster Redner sprach B. Weinstein. Er wies zunächst darauf hin, daß beide Referenten diese Fragen sehr oberflächlich behandelt haben. Es sei nicht möglich, eine Parteikorruption zu vermeiden, wenn die Palästina-Aemter auf Grund eines Prinzips von Parteimehrheit und-minderheit zusammengesetzt sind. Die Herrschaft einer großen Partei in den P. A., die dementsprechende Zusammensetzung der Beamtenschaft, eröffnen alle Möglichkeiten für jede Art von Mißbrauch, Parteiambitionen, Schikanen gegenüber dem politischen Gegner usw. Die Referenten haben darauf hingewiesen daß das System der Revisionen der Hachscharah-Gedudim und der Mif kad ihrer Mitglieder sehr nützlich und zweckmäßig sei. Bei den gegenwärtgen Bedingungen aber nimmt diese zweifellos nützliche administrative Tätigkeit oft den Charakter einer Razzia (mit Spionage, Denunziationen, Verhören usw.) an. Die Referenten haben verlangt, daß die chaluzianischen Organisationen sich auf einem gewissen moralischen Niveau befinden und demnach handeln sollen. Wir verlangen aber, daß auch die Revisoren, Inspektoren und die sonstigen Palästina-Amtsbeamten die Grenzen elementarster Sitte nicht überschreiten dürfen. Fortsetzend erklärte B. Weinstein: Herr Grünbaum sagte in seinem Referat, daß die Immigrationspolitik des Alijah-Departements nicht engzionistisch, sondern a 11. gemeinjüdiach sein müsse. Wird das der Fall sein, so ergibt sich die logische Schlußfolgerung, daß die Zusammensetzung der Palästina-Aemter völlig umgeändert wird, und zwar auf paritätischer Grundlage. Wir verlangen — außer der Aenderung der Zusammensetzung der Aemter — daß auch die Auswahl der Beamtenschaft nicht nach parteiischen Gesichtspunkten erfolge. Man sprach hier viel über die Hachscharah und die Lage in den Gdudim. Herr Grünbaum hat zugegeben, daß eine landwirtschaftliche Hachscharah in der Galuth überhaupt nicht existiert. Wir erklären, daß auch eine. Hachscharah anderer Art nicht existiert. Es gibt keinen Zusammenhang zwischen den praktischen Anforderungen des Jischuws und der Hachscharah-Tätigkeit in der Galuth. Wir brauchen keine Angst vor Selbstkritik 7,u. haben. Wir wünschen eine völlige Aenderung des heutigen Ha chscharah-Systcms. Alle von dem Alijah - Departement projektierten Neuerungen werden wertlos sein, wenn das Grundübel, die Parteikorruption, durch die alleinige Herrschaft einer Partei bedingt, nicht beseitigt wird. Weinsteins Rede erregte starken Widerspruch seitens der Linken, die in der weitgehenden Debatte die Judcnstaatler heftig angriffen. Wcltkonfcrenz des Keren Hajcssod Am 15. August wurde die Weltkonferenz des Keren Hajessod eröffnet. Seitens der Judenstaatspartei beteiligt sich an der Konferenz Herr M. de Shalit (Tel-Aviv). — Wir werden den Bericht nachtragen. Paüäsf jmuPässe für jftdisdie Staatenlose Aus Saloniki: Auf der Durchreise nach Luzern JiaJ, sich der Delegierte der Juden Griechenlands im Council der Jewish Agcncy, M. Widder, in Saloniki auf^ Aus Ge n f wird gemeldet: Der in Genf zusammentretende V ö 1 k c r h u n d s r a t wird sich u. a. auch mit dem Bericht der Ständigen Mandatskommission an den Rat über ihre 27. Tagung, die vom 3. bis 18. Juni 1935 gedauert hat, zu beschäftigen haben. Die Kommission befaßte sich in ihrer Juni-Session mit dem Bericht England? als des Mandatars Palästinas über die Fortschritte des Jüdischen Nation a. lfond.s im Jahre 1934, mit dem Bericht der Jcwish Agcncy über die gleiche Periode, ferner mit einer Reihe Petitionen von Teilen der Palästina-Bevölkerung. In der allgemeinen Bemerkung stellt die Kommission mit Genugtuung fest, daß Palästina sich weiterhin einer günstigen wirtschaftlichen und finanziellen Lage erfreuen konnte. Bezüglich der politischen Lage sei den Aufklärungen des Vertreters der Mandatarmacht zu entnehmen, daß in den neugewählten Stadverwaltungcn die Angehörigen der verschiedenen Gemeinschaften einträchtig zum gemeinsamen Nutzen zusammenarbeiten. Andererseits aber habe die Mandatskommission dem Jahresbericht der Mandatarmacht entnommen, daß die in den früheren Berichten der Mandatarmacht erwähnten Gründe für die Spannungen im Lande auch im Jahre 1934 nicht fehlten. In den besonderen Bemerkungen heißt es: 1. Die Kommission ersucht die Mandatarmacht um vollständigere Information über die Verwaltung Transjordaniens, insbesondere über die politische Lage in diesem Lande, und nimmt die Berichte Englands über verschiedene soziale, wirtschaftliche und politische Ergebnisse der Verwaltung zur Kenntnis. Herr Orts (Belgier) wies darauf hin, daß der Jahresbericht der Mandatarmacht sowie die einleitenden Bemerkungen Mr. Moodys, der England vertritt, die wichtige Frage der politischen und moralischen Lage in Palästina kaum berührt haben. Die finanzielle Lage des Landes ist gesund, die wirtschaftliche Lage im Vergleich zu der Lage in den meisten anderen Ländern sehr zufriedenstellend, aber das, was der Bericht über die jüdisch-arabischen Beziehungen enthält, ist nicht sehr ermutigend. Mr. M o o d y antwortete, daß die britische Regierung und der Oberkommissär ständig daran arbeiten, gute Beziehungen zwischen den verschiedenen Teilen der Bevölkerung herbeizuführen. Wie bereits der Jahresbericht angekündigt hat, beabsichtigt der Oberkommissär, nach Prüfung des Funktionierens der Gemeindeverwaltungen mit den Führern der verschiedenen Parteien bezüglich der Vorschläge der Regierung, die die Schaffung eines Gesetzgebenden Rates vorsehen, in Verhandlungen zu treten. Herr Orts fragte, welche Hoffnungen die Regierung hinsichtlich einer Besserung der moralischen und politischen Lage in Palästina in der Zukunft hegt. M o o d y erwiderte, die Regierung hoffe auf eine engere Zusammenarbeit aller Elemente des Landes. Auf weitere Anfragen Lord Lugards (Großbritannien) über die angeblich bevorstehende Schaffung eines Gesetzgebenden Rates antwortete Mr. Moody mit dem Hinweis auf die im Jahresbericht enthaltene Erklärung des OberkommissärSr-dic^ wie er sagte, vollkom- Piider in S&ckch&yi spawcmpmktischpreistD&vl Generalvertrieb: C. H. Sigle, Wien VIII, JosefstädterstraRe 29 gehalten. In einem Gespräch mit dem J.-T.-A.-Vertreter teilte er mit, daß er der Agcncy-Tagung vier Anträge zu verschiedenen Problemen des Palästina-Aufbaues vorlegen werde. In einem dieser Anträge werden Schritte gefordert, um die Zuteilung von Palästina-Pässen an alle jüdischen Staatenlosen durchzusetzen. Ein weiterer Antrag betrifft die Ueberführung aller jüdischen Waisenhäuser nach Palästina. In einem dritten Antrag wird vorgeschlagen, die Zahl der illegalen Einwanderer dadurch herabzudrücken, daß jedem qualifizierten Arbeiter zunächst eine einjährige Aufenthaltserlaubnis gegeben wird. Hat sich der betreffende Arbeiter in dieser Probezeit bewährt, so soll er das Recht zu dauernder Niederlassung erhalten. Der vierte Antrag schließlich soll eine Steigerung der Einnahmen des Jüdischen Nationalfonds dadurch bewirken, daß bei Bodentransaktionen in Palästina zwischen in Palästina ansässigen Juden eine lOprozentigc Umsatzsteuer für den K. K. L. erhoben wird. Weiter schlägt der Delegierte Widder eine Sprozentige Lohnsteuer in Palästina zugunsten des K. K. L., ein Sprozentige Umsatzsteuer für landwirtschaftliche Produkte und eine lprozentige für kommerzielle und industrielle Transaktionen vor. Wird die deutsche Delegation kommen? Aus Luzern: Ein Vertreter der Zionistischen Vereinigung für D e u t s c h 1 a n d weilt bereits seit einigen Tagen in Luzern und sucht die maßgebenden Kongreßlireise davon zu überzeugen, daß der Kongreß in der Frage der deutschen Juden eine Haltung einnehmen müsse, die es der deutschen Delegation ermöglicht, auf dem Kongreß zu erseheinen. Würde sich nämlich der Kongreß in eine große Debatte über die deutschen Juden einlassen und eine s c h a r f e K r i t i k an dem d e u t s c h e u R e g i in e üben, so würde dadurch der Delegation jede Möglichkeit entzogen sein, dem Kongreß beizuwohnen, bzw. müßte sie, falls sie im Kongreßsaal anwesend sein sollte, geschlossen den Kongreß verlassen. Einzelne Delegierte erklärten, sie. würden sieh mit aller Energie dagegen wenden, daß mau eine Diskussion Uber das deutsche Regime unterbinde; sollte sich der Kongreß zu einer solchen Zensur entschließen, so würden sie zum Protest den Kongreß verlassen. (J. T. A.) 480 Delegierte Aus Luzern: Wie das Kongreßbüro des XIX. Zioniatenkongrosses bekannt gibt, werden an dem Kongreß 480 Delegierte teilnehmen. 57 Prozent der Delegierten gehören der Arbeiterfraktion an. Die Mitglieder der Exekutive und der größte Teil der Delegierten behnden sich bereits in Luzern. Neben der in deutscher Sprache erscheinenden täglichen Kongreßzeitung wird diesmal unter der Leitung des Redakteurs des. „Haolam", M. Klcinman, während der men klar sei und den wahren Sachverhalt in dieser Frage darstellte. (Diese. Erklärung des Oberkommissärs lautet: „Sie erinnern sich an die von der Regierung Sr. Majestät im Jahre 1930 hinsichtlich der Errichtung des Legislative Council in Palästina gemachte Mitteilung. Es ist meine Ueberzcugung. daß ein Legislative Council mit Bürgschaften dafür, daß die Durchführung des Mandates nicht, gehemmt werden kann, wohl errichtet werden kann." Die Frage der Einwanderung von Arabern aus Transjordanien und Syrien nach Palästina war Gegenstand vielfacher Auseinandersetzungen. Prof. Rappard erklärte, da ß die u :i e r 1 a u b tv Ei n \\ uniicru ng v on A r » b e r n aus den Nachbarländern bei den Juden begreifliche Verärgerung hervorrufen muß. Er wundere sich, daß der Oherkommissär über diese Frage nicht in seiner Ansprache an die Delegation der Arabischen Exekutive gesprochen habe. Herr Orts fragte, ob die freie Zulassung der Transjordanier nach Palästina nicht zu Mißbräuchen führe, denn es sei Tatsache, daß eine gewisse Zahl von ihnen in Palästina bleibt. Er möchte daher die Regierung fragen: Ist sie sicher, daß die über Transjordanien nach Palästina kommenden Araber nicht von dem den Transjordaniern eingeräumten Vorzug profitieren, sich in Palästina niederzulassen? Herr Moody antwortete, daß die Regierung die arabische Infiltration aus Transjordanien oder durch Transjordanien und die Ansiedlung dieser Araber in Palästina in einem größeren Ausmaße nicht als ein sehr ernstes Problem (!) bet2*achtet, das die Politik der Mandatarmacht irgendwie beeinträchtigen könne. Lord Lugard macht Herrn Moody auf den in syrischen Zeitungen veröffentlichten Bericht des Gouverneurs von Hauran aufmerksam, wonach binnen wenigen Monaten 30.000 bis 35.000 Hauranen nach Palästina gegangen sind und sich dort angesiedelt haben. Herr Orts fragt, ob die Mandatarmacht mit der These einverstanden ist, wonach gemäß Art. 6 des Palästina Mandats die Mandatarmacht verpflichtet sei, der jüdischen Einwanderung ..besondere" Erleichterungen zu machen. Moody antwortet bejahend. Die Einwanderungsverordnung stehe im Einklang mit der Verpflichtung des Mandats, die Entwicklung des Jüdischen Nationalheims unter Vorbehalt der Wahrung der Rechte und der Lage der nichtjüdischen Einwohner Palästinas zu fördern. Graf Penha-Garcia bemerkt: Praktisch hat man es mit zwei Mandaten zu tun, das eine für Palästina, das andere für Transjordanien, wobei das letztere im ersten inbegriffen ist. Aber während die Transjordanier frei nach Palästina kommen können, ist es den Juden nicht erlaubt, sich in Transjordanien anzusiedeln. Graf Penha-Garcia möchte die Aufmerksamkeit der Mandatarmacht auf diesen Punkt lenken und gerne erfahren, wieviel Araber aus Transjordanien nach Palästina gekommen sind und wieviel das Land nach Beendigung der Saisonarbeiten wieder verlassen haben. Mr. Moody nahm die Bitte des Grafen Penha-Garcia zur Kenntnis und versprach, die Regierung anzufragen, ob sie diesem Wunsche Rechnung tragen kann. Prof. Rappard bemerkte, er habe erfahren, daß gewisse jüdische Gruppen um die Erlaubnis für Ankauf von Ländereien in Transjordanien angesucht haben und daß die Regierung Transjordaniens diesem Ansuchen stattgegeben hätte, wenn sich die britische Regierung dieem Landkauf nicht aus Gründen öffentlichen Interesses widersetzt hätte. Diese Bemerkung Prof. Rappards blieb von Moody unbeantwortet. Dauer des Kongresses auch eine tägliche Zeitung in hebräischer Sprache erscheinen. Die Exekutive der Zionistischen Organisation übermittelte im Zirkularwege den Delegierten den Vorschlag, daß die Wahl der Zionistischen Exekutive nicht erst in der Schlußsitzung des Kongresses, sondern schon einige Tage vorher vorgenommen werde. (J. T. A.) Ausstellung Wie aus Luzern gemeldet wird, wurde im Kongreßgebäude eine Ausstellung eröffnet. Die Leiter der Ausstellung, die Direktoren der nationalen Fonds, haben eine Reihe von Bildern und Diagrammen zusammengestellt, die Palästinas Entwicklung illustrieren. Tonfilmaufnahmen Zum erstenmal in der Geschichte der Zionistcnkongresse wird der 19. Kongreß im Tonfilm verewigt werden. Die Aufnahmen wird die Schweizer Tonfilmgesellschaft „Präsenz-Film" herstellen. Die Kongreß-Zeitung, täglich erscheinend, ist in der Buchhandlung M. Rath, II., Taborstraße 20a, zu haben. Keine Verwandten-Zertifikate mehr für Palästina Au» J crusal e m: Das Ein wauderungsdepartemont der Jewish Agency teilt mit, daß die Zertifikate für Angehörige von in Palästina lebenden Personen erschöpft seien. Bis die Regierung die Schedule für das nächste Halbjahr (Oktober 1935 bis März 1936) bestätigen werde, werden Anträge auf Gewährung von Verwandten-Zertifikaten nicht mehr bearbeitet werden. (J. T. A.) ß LUZERN, August-September 1935 KONQRESSPUBL1KATIONEN: 1. Berichte an den XIX. Zionistenkongreß:a) Bericht der Zionistischen Exekutive (hebräisch, englisch on. deutsch, b) Berichtdes Keren Hayesod (hebräich, englisch od. deutsch), o Bericht des Keren Kayemeth Leisrael (hebräisch, englisch oder deutsch) Schw. Fr. 4.50 2. Offizielle Kongresszeitung: a) hebräische Ausgabe, b) deutsche Ausgabe, erscheint währertd'des Kongresses und der Tagung des Councils Her Jewish Agency for Palestine täglich. Abonnemenis i. d. Schweiz Schw. Fr. 3.50. Abonnements i. d. übrigen Ländern Schw. Fr. 4.— 3. Stenographisches Protokoll des XIX. Zionistenkongresses und der Tagung des Councils der Jewish Agency for Palestine: a) hebräische Ausgabe Schw. Fr. 9.—, b) deutsche Ausgabe Schw. Fr. 9.— Generalahonnement für die obigen Publikationen in einer der angeführten Sprachen Schw. Fr. 15.— Bestellungen sind zu richten an das Büro des XIX. Zionistenkongresses LUZERN, Postfach Bahnhof. Geldsendungen an die Luzerner Kantonalbank LUZERN oder aur das Postsparkassenkonto Viil 10.928 ittr Rechnung des Büros des XIX. Zionistenkongresses.