Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 9 (1935)
- Issue
- Heft 488 (13.8.1935)
- Date
- 1935-08-13
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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?ei£e f DIE NEUE WELT Nr. 488 Billige Reisen nach Palästina Kostenlose Beratung In allen RcUeangelegenhelten, welche Palästina betreffen, mfindlich and telephonlseh Im Reisebüro im Die WUT", IX, Llechtenstelnstr«8e 2, Telephon A-H-MU h a f n g e n von Juden gemeldet, die in den einzelnen Fälle« von Terroraktionen begleitet waren. Hierbei kommt rs auch zur nvaiisswcisen Schließung: von jüdischen riiternehmcn. In zahlreichen Orten wurden in später Nachtstunde von Juden bewohnte Häuser mit Steinen bombardiert, so daß keine Scheibe, ganz blieb und auch die Türen stark beschädigt wurden. Meist waren die Täter uniformierte SA.-Leute, die aus anderen Orten gekommen waren. Die jüdische Bevölkerung in allen diesen Orten lebt in schwerer Panik, rs'ur die wenigsten wagen es. in Nachbarorte zu flüchten, weil es wiederholt vorgekommen ist, daß Juden einer Stadt, die jüdischen Flüchtlingen aus Piner Nachbarstadt Obdach gewährt hatten, verhaftet wurden. öegen Greise und Kinder Tn Finsterwalde, in der Nähe von Frankfurt aa der Oder, trafen um Mitternacht Formationen von vom uniformierten SA-Leuten aus den benachbarten Städten ein. Vor jedes von Juden bewohnte Haus wurden Posten, gestellt, die das Haus mit Steinen bombardierten und im Chor die Bewohner aufforderten, unverzüglich die Stadt zu verlassen. Bürger der Stadt intervenierten bei der Polizei, diese setzte es bei den auswärtigen SA.-Leuten durch, daß sie die Stadt verließen. Vorher drohten diese, wiederzukommen, falls die Juden weiter in der Stadt verbleiben sollten. Im Ostseebad Arendsec, Mecklenburg, wurde ein jüdisches Heim, in welchem 80 Kinder und 88 Greise zur Erholung untergebracht waren, um Mitternacht mit Steinen bombardiert. Durch den mitternächtlichen Angriff sollte die Schließung auch dieses Heims erzwungen werden. Es wurden sämtliche Fensterscheiben eingeworfen. Elektrizitäts-, Gas- und Telephonleitungen wurden abgeschnitten. Der in ihrer Nachtruhe plötzlich aufgeschreckten Greise und Kinder bemächtigte sich eine ungeheure Panik. Bevor es aber noch den Angreifern gelang, die Tür einzubrechen und in das Innere des Heims einzudringen, kam Polizei herbei und hielt die Anstürmenden zurück. Die 80 Kinder und 88 Greise flüchteten noch am gleichen Morgen nach Berlin, das Heim wurde behördlich geschlossen. Nach weiteren Meldungen nehmen die scharfen Judenverfolgungen — gemäß der Geheiminstruktion der Leitung der NSDAP, an sämtliche Parteiinstanzen — ihren Fori gang. Vor dem Hauptgebäude der Berliner Jüdischen Gr m oindc in der Oranienburgerstraße, im Zentrum Berlin?, wurde ein Kiesentransparent aufgehängt, die darauf angebrachte Zeichnung zeigt einen Juden, dem niati die Kleider vom Leibe g e r i s s en hat, darunter ist in Riesenschrift zu lesen: „Auf solche Welse «verden wir die Juden zwingen, Deutschland zu verlassen." In Frankfurt a. M., Essen, Chemnitz, Bad Nauheim, Limburg, Bad Homburg und in vielen anderen Orten Mittel- und Westdeutschlands fanden in den letzten Tagen groß aufgezogene antisemitische Kundgebungen uniformierter SA.-Leute und Abzeichen tragender Parteimitglieder der NSDAP, statt. Sehr beunruhigt ist man über das Schicksal des Präsidenten der Jüdischen Gemeinde in Sischach in Bayern, Dr. Hugo D e 11 e r. Dr. Deller wurde von einem SA.-Mann beschuldigt, ein antisemitisches Plakat von der Wand heruntergerissen zu haben. Daraufhin drang der Mob in die Wohnung Dr. Dellers ein, stieß ihn auf die Straße und eskortierte ihn zum Marktplatz. Dort wurde er gezwungen, ein die Juden beschimpfendes Plakat lange Zeit hoch zu halten. Dabei hielten SA.-Funktionäre Ansprachen an die Bevölkerung, in denen diese aufgefordert wurde, „mit den Juden reinen Tisch zu machen". Was weiter mit Dr. Deller geschehen ist, war nicht mehr in Erfahrung zu bringen. BoykoSS und Aushungerung Wie aus München mitgeteilt wird, geht von Bayern eine Bewegung aus, die das Ziel verfolgt, die Juden in den Provinzstädten auszuhungern, indem der- Verkauf von Nahrungsmitteln an sie unterbunden wird. Die Bewegung hat bereits auf Westfalen. Pommern und Ostpreußen übergegriffen, wo alle Nahrungsmittelgeschäfte und bäuerlichen Markthändler von den Parteiinstanzen den Befehl erhielten, Nahrungsmittel an Juden nicht zu verkaufen. Die jüdischen Aerzte Auf einer Tagung des NS.-Aerztebundes sprach, wie der ..Völkische Beobachter" berichtet, der Stellvertreter des Reichsärzteführers Dr. Bartels. Er wandte sich dagegen, daß jüdische Aerzte zur Geburtshilfe bei deutschen Frauen zugezogen werden. Im Anschluß daran fordert der „Völkische Beobachter", daß von jüdischen Aerzten nur jüdische Patienten behandelt werden sollen. Nach Meldung des „Angriffs" hat der Betriebszellcnobmann eines größeren Berliner Filialgeschäftes an die Betriebsangehörigen ein Rundschreiben gerichtet, in dem angeordnet wird, daß Mitglieder der deutschen Arbeitsfront sich nicht bei jüdischen Aerzten in Behandlung zu begeben haben. Die Geschäftsführer worden in dem Rundschreiben gebeten, Atteste von nichtarischen Aerzten nicht mehr anzuerkennen. Dr. Sdiadit machtlos Wie man hört, hat Dr. Schacht in seinen Unterredungen mit Hitler auf den Ernst der Lage verwiesen. Der Reichskanzler, der selbst unter dem Einfluß der judenfeindlicheu Ideen steht, seheint aber die Dringlichkeit dieses Argumentes des Keichswirtschaftsministers nicht anerkannt zu haben. Jedenfalls ist mit einem E i ngreife u Hitlers n i o. h t z u rechnen. S t r e ic h r r s Feldzug wird daher im ganzen Reich fortgeführt. Wie „T e m p s" aus Berlin meldet, hat die Berliner Poli/.ej'eitung im Zuge der angekündigten scharfen Maßnahmen gegen den Zuzug „u n e r w ü n s o h t e. r Elemente", d. h. Juden, Agenten in alte Stadtviertel Berlins entsandt, um nach zugezogenen Juden zu fahnden. Polizeiagenten ziehen von Haus zu Haus, um sich bei den Portiers nach der Rassezugehörigkeit der Hausbewohner zu erkundigen. Auch Wohnungen werden besucht. Auf diese Weise werden schwarze Listen der Juden aufgestellt, die auch zu anderen, gefährlicheren Zwecken dienen könnten. Andere Pariser Zeitungen melden, daß infolge dieser Polizeiaktion in der jüdischen Bevölkerung der Reich«- hnupfstadt größte Erregung herrscht und e r n s t «■ s t e B e f ü r e h t u n g e n gehegt werden. Die Ankunft. Streichers in Berlin durfte eine neue Welle von Judenverfolgungen bringen, da die radaulustigen r'ileinentf; ihrem Führer einen entsprechenden Empfang bereifen wollen. Stettiner Juden flüchten Eine Nummer der ,Hommerschen Zeitung" vom?,. August nennt die bekannte, später unter der Wirkung des Terror;; zurückgezogene Beschwerde Stettins jüdischer KauhVute an das Roiehswirtsehaftsministerium eine ,,u n g ih <,ii <■ i•! i o h e jüdische. P r o v o k a 11 o n" und erklärt, en sei selbstverständlich, daß die NSDAP, in Stettin diese ,,unverschämte jüdische Herausforderung nicht untätig hinnehmen kann". Das Blatt gibt einen Teil der Ansprache des Kreis- Ir if.^r.s Pg. C z i r n i o k wieder, der erzählte, daß eine A nzahl Juden aus Stcttin^cflüchtetaci. ♦ ♦ ♦ Straßenverkauf jüdischer Zeitungen verboten Soeben wurde eine Verordnung erlassen, wonach die in Deutschland erscheinenden jüdischen Zeitungen in den Zeitungskiosken und an den Straßon-Zeitungsständen nicht verkauft werden dürfen. Die Zeitungen werden also nur im Abonnement zu haben sein. Der Bezug und der Verkauf aller im Ausland erscheinenden jüdischen Zeitungen sind verboten. Mit ein Grund für diese Maßnahme dürfte es sein, daß auch Nichtjunden in dem gleichgeschalteten Deutschland in großer Zahl gerne nach einer jüdischen Zeitung zu greifen pflegen. * Wie aus Nürnberg gemeldet wird, hat Julius Streicher kurz nach seiner Abreise nach Bad Tölz Gruppen junger Auslandsdeutscher, die. vorübergehend in Deutschland weilen, empfangen und ihnen gegenüber erklärt: Deutschland wird nicht rasten, bis nicht die Juden ausgerottet sind. Aus mehreren Städten wird gemeldet, daß die Schulkinder mobilisiert wurden, um vor jüdischen Geschäften Posten zu stehen und Nichtjuden am Betreten der Geschäfte zu verhindern. KREUZ-KINO l. Wollzeile 17 - Tel. R-24-2-16 Vorstellungen: «», %6, Va8, %10 Achtung, Dynamit George bhhm SSSESa-YS D« Werwrtl wo ümiüiii B-33-0-68 Der Film gewaltigster Spannung In Dortmund haben die Nazi-Funktionäre vor jedes jüdische Geschäft Boykottposten mit Kameras gestellt, jeder ein solches Geschäft besuchende Kunde wird photographiert. In Potsdam und in Trier wurden angesehene jüdische Bürger, die seit vielen Jahren mit Arierinnen verheiratet sind, verhaftet. Die arischen Frauen teilen das Schicksal ihrer Männer. * Unter der Ueberschrift „Stresemanns in Bansin" berichtet der „Fridericus", daß die Witwe Stresemanns, Frau Käthe Stresemann, geborene Kleefeld (die Kleefelds sind böhmisch-jüdischer Abstammung), sich durchaus nicht um die Schilder kümmere, die die Gemeindeverwaltung in Bad Bansin angebracht hat und auf denen zu lesen steht: „Juden unerwünsch t!" Der „Fridericus" meint dann, die nichtjüdischen Badegäste wunderten sich darüber, als eines Tages auch ein Sohn der Frau Stresemann in Bansin eintraf und hier an einem Tennisturnier teilnahm. Der „Fridericus" muß aber auch zugeben, daß andere Gäste meinten, man solle sich nicht aufregen, sondern Sich auf die Seite der armen verfolgten Juden stellen. Dabei sei der Ausspruch „schon aus Opposition" gefallen. RUNDSCHAU Der brave Hankel Herr H i n k e 1, Hitlers Sonderbeauftragter für die. Ucbcrwachung aller nichtari.sehen Künstler in Deutschland, hat bezüglich der außerhalb Deutschlands zur Aufführung zuzulassenden Filme eine Erklärung abgegeben, die von ähnlichen Erklärungen weit entfernt ist. Sie lautet: „Die Frage, wie wir uns dem Aus! a n d sfilm gegenüber verhalten, In dem jüdische. Künstler beschäftigt sind, Ist eindeutig zu beantworten. Wenn In einem dieser Filme, ein Jude mitwirkt, als Darsteller, Regisseur, Autor, so soll man das ehrlich sagen, ob es sich nun um einen Film aus Oesterreich, Polen, Ungarn, Frankreich, Kngland, Amerika oder sonst einem Land handelt. Es ist nicht unsere Aufgabe und wir können und wollen auch gar nicht jedem ausländischen Filmschaffenden den Ariernachweis abfordern." Mit diesem „Entgegenkommen" muß es zweifellos seine Bewandtnis haben. Denn Deutschland hat bisher - wir haben oft genug auf diese Erpressung hingewiesen, der sich vornehmlich Wien gebeugt hat - bei den in Oesterreich und Ungarn gedrehten deutschsprachigen Filmen den Arierparagraphen vorgeschrieben und eine strenge Kontrolle ßeübt, ob alle Mitwirkenden einschließlich der Komparserie, und des technischen Personals Arier sind. (Sogar anderssprachige Filme mit jüdischen Mitwirkenden wurden nach Deutschland nicht herein-' gelassen.) Woher also dies plötzliche Wohlwollen?, Oesterreich hat, wie w i r hören und gerne hören, gedroht, die Einfuhr für reichsdeutsche Filme zu sperren, falls Deutschland auf dem Arierparagraphen beharrt. Oesterreichs Vorgehen hatte Erfolg. Herr Hinkel machte plötzlich gute Miene zum bösen Spiel der österreichischen Filmpolitik. Prag folgt nach. Man emanzipiert sich vom deutschen Filmmarkt. Ein gutes Zeichen. Jetzt heißt es: durchhalten! Dreyfus und die Schlange So pikant auch der Titel klingt, so muß man doch gleich sagen, daß er die Realität für sich hat: Er betrifft den jüdschen Hauptmann Dreyfus und er betrifft eine echte Schlange, eine Boa constrictor. * Im „Paris Soir" erzählt ein Mr. Colombicr, Angehöriger der französischen Kolonialarmec und Wachtposten vor dem Zelte des verbannten Dreyfus auf dcrTeufclsinscl, eine Geschichte, die bisher — trotz der reichen Drcyfus-Literatur — imbekannt war: Knapp nach der Einlieferung des jüdischen „Vaterlandsverräters" hörte der genannte Colombier Schreie aus dem Zelte Dreyfus'. Es waren erschütternde Schreie, die dem Soldaten durch alle Knochen gingen. Der Soldat rief seinen Kameraden herbei, damit sie gemeinsam der Ursache dieser Schreie nachgingen, und als sie Dreyfus' Zelt betraten, bot sich ihnen ein schauerliches Schauspiel: Eine mächtige Boa constrictor hielt Dreyfus umschlungen. Sie töteten das Riesentier und befreiten Dreyfus aus der Todesgefahr. Eine Untersuchung ergab, daß die Pariser Feinde des Unschuldigen, diesen beseitigen wollten. Ihr böses Gewissen gab ihnen den Plan mit der Schlange ein. Jetzt, da viele Unschuldige in Hitlers Konzentrationslagern schmachten, der Brutalität der Nazi-Wächter ausgesetzt, bekommt die Geschichte von Dreyfus und der Schlange symbolhafte Bedeutung. Die Herren im heutigen Deutschland allerdings haben eine leichtere Methode, die Opfer ihres Hasses umzubringen. Sie lassen sie durch ihre SA. oder SS. niederknallen und melden der Welt: „Auf der Flucht erschossen ., Vogelfrei » ♦ ♦ In einzelnen Gegenden Deutschlands verlangen die maßgebenden Kreise, daß den Juden keine Nahrungsmittel verkauft werden. Nach dem Boykott soll die Aushungerung kommen. Und da die Gefängnisse immer voll sein sollen, gibt das Organ der SS. „Das schwarze Korps" Anweisungen an die Parteimitglieder für die Verhaftung1 von Juden. Die für die Verfolgung von Schwerverbrechern erlassenen Gesetze sollen in den Dienst von antisemitischen Aktionen gestellt werden. Das Blatt schreibt nämlich: „Ein Jude, der sich unter Mißbrauch seines Gastrechtes mit einer deutschen Frau in der Oeffentlichkeit sehen läßt, ein Jude, der in einem öffentlichen Tanzlokal anmaßende Gliederverrenkungen vornimmt, ein Jude, der sich in einem deutschen Bade lärmend und auffällig benimmt, erregt öffentliches Aergernis und gefährdet dadurch den äußeren Bestand der öffentlichen Ordnung. Seine Bestrafung erfolgt nach dem Paragraphen 360, Ziffer 11, des Strafgesetzbuches wegen groben Unfuges. Eine Erklärung, was unter grobem Unfug zu verstehen ist, gibt das Gesetz nicht. Nach dem Wiedererwachen der deutschen Volksseele ist die Bestrafung des groben Unfugs auf solche Fälle auszudehnen, in denen die inneren Gefühle des deutschen Menschen gröblich verletzt werden und diese innere Beunruhigung die Gefährdung der öffentlichen Ruhe zur Folge hat. Jeder Volksgenosse, der einen Juden bei der Begehung einer nach Paragraph 360, Ziffer 11, strafbaren Handlung auf frischer Tat ertappt oder in unmittelbarem Anschluß an die Tat verfolgt, ist berechtigt, ihn festzunehmen und, wenn er sich zur Wehr setzt, Gewalt anzuwenden. Widersetzt sich der Betroffene der Festnahme, so hat er rechtswidrig -gehandelt. Begeht er bei der Widerstandsleistung eine Körperverletzung, so macht er sich strafbar." Diese Forderung der SS. war gar nicht notwendig, um die Nazis zu Gewalttaten gegen Juden am helllichten Tag zu veranlassen. Auch die Erbringung eines Rechtstitels kann sich bei den in Deutschland herrschenden Zuständen erübrigen. Der Jude ist vogelfrei, ob man diesen Zustand gesetzlich festlegt oder die Anhänger Hitlers nach Belieben gewähren läßt . . , Jerome Kerns Schlager für „Robert»". Jeromo Kern, der amerikanische Jazzkomponist und Schöpfer von „Show Boat" und „Ole man river", hat fUr den musikalischen Lustspielfilm „Roberta", dessen Wiener Uraufführung am 13. d. im Schweden-Kino stattfindet, eine Reihe von Schlagerliedern beigesteuert. Irene Dünne singt „Yesterday", „Smoke get in your Eyes", „Touch of zour Hand" und ein russisches Lied. Jeden Sotthiog. na.i. Polen uCzernowitz Abfahrten: 18. und 25. AugtiKt, t. und 8. September; Rückfahrten: 1. und 15. September, 21. Oktober »FRANC0P0L". III, Rannwcg 1. T.laphon IM«.«.»0 /