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Die neue Welt · 1935-06-28 · Heft 475 (28.6.1935) · page 7

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Journal
Die neue Welt
Volume
9 (1935)
Issue
Heft 475 (28.6.1935)
Date
1935-06-28
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Nr. 476 DIE NEUE WELl Seitot ' •oll der Preis von Qu*litätamÖbeln niedrig gehalten werden, um den Import von Möbeln in kurzer Zeit überflüssig machen. Die Möbeleinfuhr, die nur mit einem Zoll von 15 Prozent ad valorem belastet wird, hat sich im letzten Jahr außerordentlich gesteigert; 1932 1933 1934 22.780 Pfd. 29.806 Pfd. 66.393 Pfd. : •' Nachdem die palästinensische Möbclfabrikation eine hohe Qualität erreicht hat, wäre seitens der Regie, rung eine Zollerhöhung in Betracht zu ziehen. Die „Tirsah Ltd." wird zunächst 100 Arbeiter beschäftigen, auf Zertifikate sind 50 ausländische Fachleute herangezogen worden. Im Lande werden eigene Verkaufsstellen errichtet. Die Aufnahme der Edelholzbearbeitung (Furniere) ist in Betracht gezogen. Das Kapital wird auf 25.000 Pfd. erhöht werden. Aktionäre des Unternehmens sind die Herren A. K a nn c r, der die Leitung innehat, D. Blumner, G. Winzelberg und M. Margolit. Auskünfte Met Reisen muU Voten. etteiü Dt. 5. Zodtet nur mehr Wian IX, Liechtertsteinstr. 8, Tel. A-14-504 Palästinensischer Eisen« und MetalMmport Der Eisen- und Stahlwarenimport Palästinas hat sich im Jahre 1934 auf Uber pal. Pf. 1,3 Millionen erhöht, und damit dem Vorjahr gegenüber um 80 Prozent zugenommen, gegenüber dem Jahre 1932 liegt eine Steigerung der Einfuhr auf etwa 350 Prozent vor. Diese starke Zunahme ist vor allem auf die Baumaterialieneinfuhr zurückzuführen, die einen sehr starken Mehrbedarf an Eisenstangen usw., Eisenträgern, Nägeln und Baubeschlägen zur Folge hatte. Die wichtigsten Positionen stellen sich (in pal. Pf.) wie folgt : Eisen- und Stahl waren 1932 1934 Roheisen......... . 1.60; S.661 Stangen, Winkel, Stäbe..... 66.55£- :T1.152 Träger........... 30.125 *9.452 Bleche........... 23.99'' 75.384 Emailwaren.........7.85< 13.616 Nägel, Bolzen, Schrauben .... 22.485 32.903 Ofen........... 15.696 44.510 Rohre........... 118.977 357.032 Draht und Geflechte...... 25.944 68.045 Andere Eisen- und Stahlwaren . . 65.625 198.451 Insgesamt ......... 378.867 1,319.206 Neben der Baumaterialieneinfuhr ist auch der Import von Eisenröhren erheblich ausgedehnt worden, was vor allem mit dem gesteigerten Bedarf für Bewässcrungszwecke im Zusammenhang steht. Aber auch der Import von Roheisen und Blechen, die in Palästina weiter verarbeitet werden, hat sich beträchtlich erhöht. Der Import von Fertigfabrikaten, wie Nägeln, Drähten usw., hat sich gegenüber dem Vorjahr um etwa ein Drittel erhöht, auf diesen Gebieten deckt die palästinensische Produktion bereits einen Teil des Bedarfes. Der Fertigfabrikatimport, der von der palästinensischen Industrie z. T. bereits erzeugt wird, z. T. erzeugt werden könnte, hat aber noch ein sehr großes Ausmaß, das in der Zukunft stark herabgedrückt werden muß. Metallwareneinfuhr. Die wichtigsten Importartikel sind die folgenden (in pal. Pf.): Metall waren 1932 103-1 Aluminium- und Zinnplatten . . . 1.540 10.549 Aluminiumerzeugnissc..... 7.226 12.850 Messingu. Kupferplatten, Stangen, Barren.......... 6.889 17.836 Messing- und Kupfererzeugnisse . . 16.212 30.391 Bleiwaren.......... 3.283 8.728 Nickelwaren ........ 4.866 27.286 Zinnplatten u. a........ 32.664 64.303 Andere Zinnerzeugnisse..... 4.838 11.932 Zinkplatten, Zinkerzeugnisse . . . 3.434 9.908 Druckschriften........ 3.526 .13.357 Andere Metallwaren ....... 2.946 16.769 Insgesamt ......... 87.424 223.909 Wahrend sich die Einfuhr von Messing- und Kupferplatten, -stangen usw., die im Lande weiterverarbeitet werden, wesentlich erhöhte, ist der Import von Messing- und Kupfererzeugnissen wie auch Aluminiumerzeugnissen gar nicht oder nur unerheblich gestiegen. Der Bedarf an Zinnplatten hat sich beträchtlich gesteigert, ebenfalls liegt bei den übrigen Metallwaren (die, wie Nickelwaren und Druckschriften, zum großen Teil für unmittelbare Verbrauchszwecke importiert werden) ein stark erhöhter Importbedarf vor, wenn es sich hierbei auch nicht um wertmäßig sehr erhebliche Positionen handelt. (Palnews) Frühehen werden in Palästina verboten Aus Jerusalem (J. T. A.): Die Palästina-Refierung bereitet ein Gesetz vor, das Angehörigen aller das Land bewohnenden religiösen Gemeinschaften die Schließung einer Ehe, bei der der eine oder der andere Teil das 15. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, verbietet. Das Gesetzprojekt wurde den Oberhäuptern der einzelnen Konfessionen zwecks Meinungsäußerung zugeleitet. Wt Srauen Heben elegante unb mooerne fileibung! Scbc Dome Toll jc^t olles anfdjaffen, toae ifjr an ©arberobe für Siabt unb Canb, \üt Sab unb 5tranb fefilt. Die oerblü'ffenb billigen Scfyiffmann^reife für Qualitäts^ieibung machen es leicfjt. 3um SBeifpiet", SamcttsÄleibung: ©emufterte 3Bnfdj*931iifeit S 1.98, 3ephir;Dirnbl mit etreifborbüre S 2.90, gefilumte SBajdjfleiber S 2.90, (£f)armeufe5$Blufen, Miiidfenfaffon, S 3.90, 3nbantr)ren;ß. 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(Elftes auch für jtaxf e Damen lagernb!) güts Sab: £amens@ummUSabej(f)uije, alte färben unb ©röDen, mit StötEel S 1.50, 0jjnc s —.89, Damen,9ltpp*3:rifots S 1.50, Damen=Sd)afn)ouV43abetrifot5, rücfenfrei, S 4.50 unb S 3.90, Xrägcr* etranbfio|en S 2.90, Stranb^njamas (lupfbtufe unb fur0c ßlodenhofe) S 5.90, mit grenthfiofe S 4.90, $ar* platteiuSBabefoffer mit 2 giidelfölöffern S 3.90, 9tei|efojfer, 70 cm, 2 Dtidelidjlöfier, S 6.90, 3eitftoff4Ru<fjä<fc, ßeberriemen, aroei Xafcfjen, S 5.90, grottiersSBabesSRäniel, für Sperren S 9.80, für Damen S 7.90, £cinenober StrohsStranbhüte S 1.50. gür bas Äinb: Ätnber^Sonnhojerl mit Xrägern S -.98, 9Käbchen=DirnbI ab S 1.98, Änaben^aferlhofen S 1.98, ftnaben^oppen, bunt geftreift, ect)tfarbig S 2.90, £iuber:2acfipangen*Schuhc, 31—35 S 6.90, 26—30 S 5.90. gut §cttcn: Sßoröfe 5ßolo*$emben, meiß unb farbig S 2.90 unb S 1.98, Herren* Öaferirjofe S 2.90, ^erren^ögerlcinen^anfer S 4.90, Scf)IafröoU--3anfer m. grün, fragen auch f. ftarfc Herren) S 9.80, 3roeiteiliger^Sport=5Inäug, ganä gefüttert S 24.— Äafha=§oie S 15.—, ÄaföcisSaffo S 29.— 9Kobc« Sport;5In3ug, aus guten SefjaftDoflftoffen, mit Änicferbocfer unb langer §ofe S 49.—, SBeftentofer Äammgarn* Slnaug, in SOtobeftreifen, grau, braun ober blau S 39.— Äniderbocfer aus ftrapaafäfiigcn Sportftoffen S 7.90, 9legen=9)iantel aus gummiertem SBatift, «Rctßfanfanon, tu OTobefarben S 17.90, 2renrf)coat, mit ftarofuitcr S 29.—, echafmouVrrencfjcoat mit breierlei guttcr S 68—, etetrcr--3fn3ug, mit grünem Su<fj*2Iufpufc unb iMrfrfjbornfnöpfen, fjofe paffcpoilicrt (and) für ftarfc Herren) S 45.—, Kb^rmeufe^errcn^emben, mit langen Vermein S 7.90, mit Halbärmeln S 6.90, Ä.=Seiben^crren=§cmben, in SKobcsDcifins S 7.90, Änie4Intcr* bofen, aus Gbarmeufe, mit ©liinmtauß S 2.90, aus gutem ©rabel S 1.30, Sojcalfs§criens£at6|d)uljc, braun, mit Groupoufohje S 12.90, Sämif$*3)3eelenbsSdjuIje, für Herren, braun ober grau S 14.90 ufro. Sommer* Stoffe: 9Jiobc;23oüe, für Äletber unb Dimbl, 5BIumcnbeffins S 0.85, Dirnbl=ochottcu, neuefte Dcffins S 1.18, Ä.^Seibeu^mpr., für ftleiber unb 23Iufen S 1.25, gresco-Soudc, inbantljrened)t, für Äleiber unb SBlujcn S 1.35, 53oucIesSrf)ottcn, 9?oppcngeroebe für Äleiber S 1.75, Öeinen-Shantung^mprimc, ^errlidie ^turnenmuftcr S 1.98, üßembergfeibc Smpr., rDunberfcf)öne Sßlumciu unb Xupfmufter S 2.90, aKattfeiben^-lamifoIi 3mpr., Streifmuftcr S 2.90, 6. Wongol^mprimc, licfjtc, fornmerfierje Deffins, 90 cm, S 3.75 ufto. @d)iffmantt, Sabotftra^e 48 Warnung vor dem Medizmsfiid'unt Die Verclnißung jüdischerAcrztcin Wien, welche seit Jahren einen schweren Kampf gegen die Entrechtung und für die wirtschaftliche Stützung der jüdischen Aerzte führt, sieht sich im Bewußtsein ihrer Verantwortung genötigt, die jüdischen Abiturienten und ihre Eltern vor der Wahl des Medizinstudiums in der jetzigen Zeit auf das nachdrücklichste zu warnen. Das jetzt schon sehr schwierige, mit großen persönlichen und Geldopfern verbundene Studium der Medizin soll sicherem Vernehmen nach um ein Jahr verlängert werden. Auch ist die Einschaltung einer Praxiszeit zwischen Studium und Ausübung des ärztlichen Berufes beabsichtigt. Während in früheren Jahren jeder österreichische Staatsbürger nach seiner Promotion zum Doktor der gesamten Heilkunde sich einfach in einem beliebigen öffentlichen Spital zur Praxis, bzw. als Hilfsarzt anmelden konnte, worauf seine Ernennung zum Aspiranten, bzw. Sekundararzt genau tur n u s m ä. ß i g erfolgte, ist seit dem 1. April 1933 dies nicht mehr der Fall. Weder muß die Anmeldung eines aspirierenden Hospitanten entgegengenommen werden, noch auch gibt es trotz der in Oesterreich verfassungsmäßig fest gel egten Gleio h berechtig ung eine Möglichkeit, die Ernennung oder Beförderung durchzusetzen, da seit dem erwähnten Zeitpunkt jede Personaländerung dem Ministerium für soziale Verwaltung vorbehalten ist. Die Folge dieser Neueinführung ist, daß seit 1. April 1933 bis auf ganz vereinzelte Ausnahmen keine Ernennungen von jüdischen Aspiranten und Sekundarärzten in den Fondsspitälern erfolgten; ähnliches gilt auch für die städtischen Krankenanstalten. Eine Ausbildung ist unter diesen Umständen nur jenen möglich, welche über genügende Geldmittel verfügen, um an Kliniken oder Privatkrankenanstalten — ohne jede Aussicht auf Bezahlung — ihren Studien obliegen zu können. Für die fernere Praxis ergeben sich aber auch hier Schwierigkeiten. Da angesichts der wirtschaftlichen Lage der ganzen Bevölkerung die sogenannte Privatpraxis auf ein Minimum herabgesunken ist und fixbezahlte Kassenstellen in absehbarer Zeit für Juden nicht erreichbar sein werden, bleibt nur die Betätigung in den Kassen mit sogenannter freier Aerztewahl. Diese Kassen aber verlangen den Nachweis der Absolvierung einer mindestens dreijährigen Praxis in einem öffentlichen Krankenhaus. Man sieht also, daß die Aussichten für Juden unter diesen Umständen katastrophal schlecht sind, abgesehen davon, daß auch die allgemeine Lage der Aerzteschaft durch die aus Monarchlczeiten stammende Ueberzah) usw. überaus traurig ist. Es mache sich also jeder Jude, der Medizin zu studieren beabsichtigt, damit vertraut, daß ihm Elend, Auswanderung oder Umschichtung droht! Was die Auswanderung anbelangt, so sind, namentlich seit der Auswanderung reichsdeutscher jüdischer Aerzte, so ziemlich alle Länder verschlossen und das einzige noch in Betracht kommende Land. Palästina, istmitAerzten überfüllt und soll in Bälde eine Sperre für ärztliche Zuwanderung erlassen. Man schichte sich also vor und nicht erstnach dem schwierigen, fast aussichtslosen Medizinatudium um: Kinder-Sommerparadies in Sauerbrunn, große, moderne Villa inmitten eines auf einer Anhöhe gelegenen ausgedehnten (12.000 Quadratmeter), parkähnlichen Gar- : tens, vorzügliche Verpflegung und liebevollste Behandlung, ärztliche Aufsicht, Spiel und Sport, Badegelegenheit, eventuell Nachhilfe- : Unterricht. Anfragen A-30-5-42 und A-37-1-63, ganztägig. I Das Konzert des jüdischen Gesangvereines brachte unter der Leitung des ausgezeichneten Dirigenten Israel Brandmann Jüdische Volkslieder, ferner Kompositionen von Brandmann u. a. Als Solisten wirkten Grete Körner, Ing. Fritz Kohn und J. Glück erfolgreich mit. Dr. Erich Simon bewährte sich als bravouröser Klarinettspieler. Unter Leitung von Rudolf Beck leistete das heitere Quartett Felix R e v e s z, Sigm. Mark, Ingenieur F. Kohn und O. Schärf Ausgezeichnetes. Die Begleitung mehrerer Nummern besorgte der bekannte Klaviervirtuose R. W. Spitz. Ein schöner Abend des bereits populären Wiener Vereines. Jüdische KuUuratellc, II.. Aspernbrückcngabse 2 (Tel. R-48-2-91). Die Bürozeit der Jüdischen Kulturstelle ist für die Sommermonate in der Zelt von 9 bis 13 Uhr. Karten für alle in Betrieb befindlichen Theater stehen zur Verfügung. — Unsere Mitglieder können an den vom „Jüdischen Reisedienst" veranstalteten Urlaubs- und Studienreisen teilnehmen: Velden, 2 Wochen S 122.—; Makarska, 2 Wochen S 130.—, Balatonlelle. 2 Woohen, ab S 107.—, Verlängerungen möglich, Abreise jederzeit. Im Juli und August finden keine Kunstführungen statt. Jüdische Künstlerspiele, II., Praterstraße 34, Telephon R-45-4-94. Ab Samstag, den 29. Juni, gelangt täglich die nationale Ch&luz-Revue „Ohne Zertifikat nach Palästina" in völlig neuer, interessanter Besetzung zur Wiederaufführung. Sonntag, den 30. d., 3.80 Uhr nachm., bei ermäßigten Preisen „Ohne Zertifikat nach Palästina". Freitag, den 28., Sondervorstellung für Dr. Oükar Rosenfcld, Ein Sdnviinnifest im Stadion Im Stadionbad, das sich wie kein zweites zur Abwicklung sportlicher Schwimm feste eignet, findet Samstag, den 29. d. M. (Peter und Paul), um 5 Uhr nachmittags ein vom Schwimniklub Hakoah veranstaltetes großes Meeting statt, das hauptsächlich den jungen Schwimmern Gelegenheit gibt, ihre Leistungsverbesserungen zu zeigen. Dadurch, daß eine Woche später in Mondsee die Jugendmeisterschaften von Oesterreich stattfinden, kann mna dieses Schwimmfest als eine Art von Generalprobe ansehen und es haben auch tatsächlich alle Wiener Vereine ihre besten Jugendschwimmer genannt, so daß man ganz besonders spannende Kämpfe und bei dem hohen Stand der Leistungen des. österreichiseilen Nachwuchses auch sehr gute Resultate sehen dürfte. Dies um so mehr, als ja ein Teil der österreichischen Jugendschwimmer zugleich zu den Besten ihres Faches gehören. Selbstverständlich wird man aber auch in einigen Bewerben die Meister und Meisterinnen der älteren Schwimmgarde bewundern können. Wegen des großen Propagandawertes dieses Schwimmfestes hat der veranstaltende Verein einheitlich den Preis der Sitzplätze mit 5 1.— festgesetzt, was sicherlich zur Förderung des allgemeinen Interesses am Schwimmsport beitragen 'wird. Jündischcr Wehrsport- und Schützenverein „Haganah". Montag, den 1. Juli, um 8 Uhr abends, haben sich alle aktiven Mitglieder und die Damen der Samariterinnengruppe im neuen Heini, Höiigasse 14, zur Besprechung des künftigen Arbeitsplanes einzufinden. Unbedingtes Erscheinen ist Pflicht. Mitglieder, die Bausteine zum Verkauf übernommen haben, wollen bei dieser Gelegenheit abrechnen. — Die Arbeiten im neuen Heim sind soweit gediehen, daß die Einweihung voraussichtlich Mitte Juli stattfinden wird. Promotion. Am 1. Juni d. J. wurde Herr Markus Samuel Leser, Sohn des Herrn Benjamin Wolf Leser und seiner Frau Rosalia, an der Pariser Universität (Sorbonne) zum Doktor der Rechte promoviert. Der JüdiNrhe Angestellten-Verband „Kmunah", I., Biberstraße 17, veranstaltet jeden Sonntag gemeinsame Tagesausflüge. Sonntag, 7. Juli: Autobuspartie nach Eisenstadt. B"ahr*.kosten 5 6i3 6 Schilling. Anmeldungen und Anfragen im Sekretariat, von 15 bis 20 Uhr, Tel. B-24-9-45. — Jeden Dienstag Schachabend ab M.20 Uhr. Der fiosaintverband jüdischer Hochschüler Oesterreich« „Judäa" veranstaltet auch heuer Sommerreisen nach Dalmatien (Omis) und Bulgarien (Varna). Auskünfte und Anmeldungen täglich zwischen 1 und 3 Uhr und Montag von 6 bis V28 Uhr. Haw Schtmil Zwi Wcisz, Delegierter der Misrachi-Kxekutive, wird Samstag, den 29. Juni, nachmittags 5 Uhr, in der Synagoge, XX.. Kaschlgasse 4 (Kaschl-Schul), sprechen über das Thema: „Misrachi am Scheidewege beim Kongreß in Lünern." ACHTUNG! Keine Sorgen wegen Versetzung.«?- oder Wiederholungsprüfungen. Bewährte Nachhilfe in allen Gegenständen (Mathem. Franz., Latein, usw.) vermittelt Ihnen kostenlos die „JudätV tGesamtverband jüdischer Hochschüler). Auskunft täglich von 2 bis 5 Uhr nachmittags im Sekretariat, IX., Alserstraße 26. Tel. A-25-2-28. Bar-Mizwah-Gratultttion. Die Leitung der Judenstaatspartei, Gruppe Brigittenau, gratuliert ihrem Mitgliede Herrn Heinrich Steiner und Frau zur Bar« Mizwah-Feier ihres Sohnes Hans. Kundmadiung Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien eröffnet mit Beginn des Schuljahres 1935/36 die I. Klasse einer jüdischen Volksschule für Knaben (in die auch eine Anzahl Mädchen aufgenommen werden) mit dem Standort II, Castellezgasse 35. Der Lehrplan und das Stundenausmaß für alle weltlichen Gegenstände sind gleich denen der allgemeinen Volksschulen, doch wird an dieser Anstalt ein größeres Maß jüdischen Wissens vermittelt werden. . Der Vormittagsuntterricht wird erst um 9 Uhr beginnen, Anmeldungen von schulpflichtigen Knaben für diese Schule sind unter Beibringung des Geburts-, Heimats- und Impfzeugnisses im Schulamt der Israelitischen Kultusgemeinde, Wien, I., Seitenstettengasse 2, I. Stock, bis längstens 15. Juli 1935 täglich von 9 bis 12 Uhr vormittags vorzuneiuaen, woselbst nähere Auskünfte erteilt werden.

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