Mannheim
Compact Memory

Die neue Welt · 1935-05-24 · Heft 466 (24.5.1935) · page 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die neue Welt
Volume
9 (1935)
Issue
Heft 466 (24.5.1935)
Date
1935-05-24
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2711613-2712049-2712090--5090-2718660
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

Seife 4 DIE NEUE WELT Mr. 466 JUDEMSTAATSPARTEI OESTERREICHS Robert Stricker, Fritz Richter, Dr.SalomonWolf, Rabbiner Dr. I. Z. Kanner, Theodor Grubner, Josef Fränkel sprechen über Aktuelle ProblemedetZionit mu? in folgenden Mitgliedsversarrmlungen: Sonntag, den 26. Mal, im Sektionsheim, IL, Kleine Zufahrtsstraße 166. Montag, den 27. Mai, im Heime II., Taborstraße 21a. Montag, den 27. Mai, im Heime XX., Heinxelmanngasse 20. Dienstag, den 28. Mai, Sektion VI'VII, Mariahilferstraße 89a (Cafe Mariahilf). Dienstag, den 28. Mia, Sektion XIII bis XV, im Heime. XIII., Schanzstraße 32. Dienstag, den 28. Mai, Frauen- und Studentenversammlung im Zentralheinie, I., Werdertorgasse 14. Montag, den 3. Juni, im Heime des B. J. F., Gasthaus Zaruba, X., Gudrunstraße 125. Montag, den 3. Juni, Gruppe XVI/XVII, Cafe Baidiahof, XVI., Ottakringerstraße 102. Beginn sämtlicher Voi träge halb 9 Uhr abends. Eintritt frei Judenstaafsparlei Oesterreichs Lag-Beomer-Fcier. Die Bezirksgruppe Brigitlcnau veranstaltet am Samstag, den 25. Mai. in der Toynbee-Ha'.Te, XX.. Deniffrasse 33. eine Lag-Beomer-F>ier. Festrede: Rabbiner M. Z i o k e r. Reichhaltiges künstlerisches Programm. Beginn halb 9 Uhr abends. Geringer Regiebeitrag. Generalversammlung der JudcnStaata- Jugend. Am 14. ds. fand in Anwesenheit von zirka 300 MitgMedfrn die Generalversammlung der Judenstaatsjugend .-tatt. Aus (Ion Berichten ging der große Aufschwung der Bewegung hervor. Die Judenstaatsjugend hat derzeit fünf starke BezirkBgruppen. weitere sind im Entstehen begriffen. Der Chaluz-Organisation der Judenstaatapartei. dem Chaltiz Haleuml. gelang es, zahlreichen Mitgliedern der Judenstaatsjugend landwirtschaftliche und gewerbliche H a c h s c h a r a h zu ermöglichen. Die auf allen Gebieten so erfolgreiche Leitung wurde fast zur Ganze wiedergewählt: Obmann: Ch. Mendel Hager: Vizeobmann: Frit.; Kolb und Edmund Stekcl: Chatuzreferent: Fritz Kolb: Kassler: Abraham Kupferberg: Schriftführer: Lotto Roth: K, K. L.: .Tuda Hager und Kolben: Keren Lanoar: David Wolf: Gruppenführer: <V<0 Földvnry (Prater). David Wolf (Leopoldstadt), Ch. Zun« (XIIT— XV). Karl Fränkel (XVIjXVII), M. Abend (BriglttenauK Wcitws: S. Gairunkel, M. Kerzner, E. Lederer, 0. Lewin und M. Neger. Aus der Provinz Das Provinz Sekretariat (Adresse: Dr. Felix Klug, Graz. Murgasse 11) teilt mit: Der Ausbau der Grazer Ortsgruppe macht, große Fortschritte. Die Judenstaatspartei. die die weitaus aktivste zionistische Gruppe darstellt und der sich die Sympathien der Grazer Juden.schaft in immer größerem Maße zuwenden, veranstaltete am 14. ds. im überfüllten Sitzungssaale der Isr. Kultusgemeinde einen großen Vortragsabend, bei welchem die Herren Ob er baurat Robert Stricker und Theodor Grubner sprachen. Oberbaurat Stricker legte in eier längeren, packeudon Rede die ideologischen Grundlagen der Bewegung dar. während Theodor Grubner den mächtigen organisatorischen Aufschwung der Bewegung schilderte. Beide Referate wurden mit großer Begeisterung und Zustimmung aufgenommen, die darin zum Ausdruck kam, daß zahlreiche Zuhörer der .Tud^nstaatopartei beitraten und sich in den Dienst der Judenstaat.ildec stellten. Vortrag Dr. Salomon Wolf In Graz. Samstag, den 25. Mai, spricht im Sitzngssoale der Israelitischen Kultusgememde Graz Dr. Salomon Wolf. Vizepräsident der Judenstaatspartei Oesterreichs über ..Schicksalsfragen des Judentums*-. Beginn halb 9 Uhr, Gäste herzlich willkommen: Konstituierung der Ortsgruppe Leoben. Nach Genehmigung der Statuten durch den Sicherheitsdirektor von Steiermark konstiuierte sich die Ortsgruppe Leoben wie folgt: Hugo Fried ler (Obmann): Otto Popper (Obmannstellvertreter) : Oskar Max (Schriftführer): Adolf P i s t i n e r (Kassler): Julie Heitmann, Max Brenner, Ernst Seifert und Marcell R e i t m a n n. Ortsgruppe Salzburg. Herr Walter Schwarz spricht am Mittwoch, den 29. Mai. 20 Uhr, im Hotel Habsburg, über „Aktuelles innerhalb und außerhalb Paläst in a s". Probleme der Jüdischen Gegenwart in Ihren Zusammenhängen mit dem wirtschaftlichen Aufstieg des jüdischen Landes. Aus der €• S. R. Im Zusammenhang mit der Landeskonferenz der Judenstaalspartei der C. S. R., die am 29. und 30. Mai in Brünn staatfindet, hält das Wahlkomitee der gemeinsamen Liste Judenst&atspartei und Politische Zionisten eine Beratung ab, an welcher auch der Listenführer Dr. Emil M a r g u 1 i e s teilnehmen wird. Jüdisches im Radio Dienstag, den 28. Mal: 20.00 Brüssel (franz.) (483,9 m): Vokal-Trio; Der Rcbbe hat geheißen (Jüd. Volkslied). Mittwoch, den 30. Mai: 18.30 hia 18J50 Poste Parisiennc (312 m): Religiöse Aussendung von der Voix d'Tsrael. Samstag, den 1. Juni: I2.0ü bis 12.50 Wilna (565 m): Jüdische Musik auf Schallplatten. The P.O.B. 119, Telephone963—964. Cable ... -.fr.., address: „ASHKAIBANK" TEL-AV1V TEL-AVlV Ausführung sämtlicher Bankgeschäfte SPEZIALABTEILUNG für palästinensische und ausländische Werlpapiere Erteilung von Informationen für Neueinwanderer Tht Hadar Hacarmel P. O. B. 950, Telephone 344. Cable address! „ASHRAIBANK" HAIFA HAIFA Aus aller Weif Wiederverheiratung verlassener jüdischer Frauen Aus New York (J. T. A.): Auf der in Rockaway Park, Long Island, abgehaltenen 35. Jahresversammlung der American Rabblnical Assembly, an der 150 Rabbiner (Reformrabbincr) aus allen Teilen der Vereinigten Staaten und Kanadas teilnahmen, wurde ein Beschluß gefaßt, durch den die überkommenen jüdischen Scheidungsgesetze in einer Welse ergänzt werden, die eine Lösung des Problems der „A g u n a h", der verlassenen Gattin, die sich infolge der Unmöglichkeit, einen Scheidebrief zu erlangen, nicht wiederverheiraten kann, ermöglicht. Die von der Rabblnical Assembly beschlossene Neuerung besteht darin, daß der Bräutigam vor Schließung der Ehe eine Erklärung zu unterzeichnen hat, derzufolge seine künftige Gattin aus der 3he entlassen ist, wenn er drei Jahre lang nicht für ihren Unterhalt sorgt oder drei Jahre lang verschollen bleibt. Nach den bestehenden jüdischen Gesetzen Ist die Rechtsstellung der Agunah, solange sie nicht den Tod Ihres Gatten nachweisen kann, unabänderlich. Denn das jüdische Gesetz kennt nicht die Todesvermutung bei langdauernder Abwesenheit oder die Scheidung in Abwesenheit des Gatten. Der Rabblnical Assembly gehören diejenigen amerikanischen Rabbiner an, die aus dem von Dr. Cyrus Adler geleiteten Jewish Theological Seminary in Philadelphia hervorgegangen sind. KREUZ-KINO Wollzeile 17 - Tel. R-24-2-16 „Der Kampf um U.S.A." mit Gary Cooper und Marlon Oavlät Vorstellungen 4. V18. V*10 Jüdische Trauerkundgebungen für Wlsudski Aus Warschau: Die Jüdischen Gemeinden Polens beabsichtigen, in Palästina einen Wald zu pflanzen, der den Namen des verstorbenen Marschalls Joseph Pilsud.?ki tragen soll. Das Warschauer Rabbinat proklamierte eine vierwöchige Trauer, in deren Verlauf in der jüdischen Sphäre keine festlichen Veranstaltungen stattfinden dürfen und an jedem Samstag, Montag und Donnerstag Gebete zum Andenken an Marschall Pilsudski gesprochen werden sollen. Der Verband der Rabbiner Polens erließ eine Proklamation an die gesamte jüdische Bevölkerung des Landes, eich an den Trauerkundgebungen für Marschall PiLsrudski zu beteiligen. Ueber Aufforderung' des R«ibblnerverbandes waren am Freitag, den 17. Mal, wahrend des Leichenbegängnisses die jüdischen Geschäfte und Werkstätten in ganz Polen zum Zeichen der Trauer geschlossen. In allen Synagogen wurden Trauergebete gesprochen, die Rabbiner würdigten in den Predigten die Bedeutung Pilsudskis. Ein deutscher Diplomat wird verprügelt Aus Bukarest: Am Samstag, 18. Mai, haben in Bukarest wiederum Ausschreitungen der antisemitischen Studentenschaft stattgefunden, wobei Jüdische Studenten und Passanten mehrfach angegriffen wurden. Als ein Kurioium verzeichnen die Blätter folgenden Fall: Der Sekretär der deutschen Gesandtschaft in Bukarest, der von den antisemitischen Demonstranten für einen Juden gehalten wurde, wurde verprügelt und im Park Cismlgiu in einen Teich geworfen, wo er ein unfreiwilliges Bad nehmen mußte. Die Zeitungen vermerken nicht, ob der deutsche Diplomat wegen seines besonderen semitischen Aussehens für einen Juden gehalten wurde oder ob er gar ein Opfer seiner germanischen Blondhcit geworden ist. In Bukarest passierte es nämlich schon vor einigen Jahren, daß ein aus Berlin zugereister blonder Hakenkreuzler für einen Juden gehalten und von antisemitischen Demonstranten verprügelt wurde. Unter den rumänischen Juden gibt es nämlich viel mehr Blonde als unter den Rumänen selbst, die fast durchwegs schwarzhaarig, so daß in Rumänien oft Blondheit für ein Zeichen semitischer Abstammung gehalten wird. Japan will iüdiscfie Gelehrte Aias Berlin: Wie die J. T. A. erfährt, haben sich japanische Regierungastellen bereit erklärt, einer Anzahl der vom Berufsbeamtengesetz betroffenen jüdischen Universitätsprofessoren aus Deutschland Lehrstühle an japanischen Universitäten zu übertragen. Bisher sind aber noch keine Jüdischen Lehrkräfte an japanische Hochschulen berufen worden, mit Ausnahme von Klaus Pringsheim, der gegenwärtig an einer Tokioer Musikakademie als Lehrer der Dirigentenklasse wirkt. Beachtenswert sind die folgenden Ausführungen der Japanischen Zeitung „H o k k a i Times" vom 19. April, in denen die Frage der Berufung jüdischer Lehrkräfte behandelt wird: „. . , . Japan braucht die Dienste befähigter ausländischer Gelehrter. Unter den jüdischen Emigranten aus Deutschland werden sich viele Persönlichkeiten befinden, deren Dienste zum Fortschritt der Japanischen Wissenschaft wesentlich beitragen könnten. Unter normalen Umständen mußten erhebliche Geldmittel aufgewandt werden, um sich ihre Dienste zu sichern, aber unter den gegenwärtigen Verhältnissen wären wahrscheinlich jüdische Gelehrte bereit, zu kommen, wenn man ihnen die Reisekosten ersetzt und ihnen das gleiche Oehalt gibt wie Japanischen Professoren. Die Japanische Regierung entsendet alljährlich 50 junge Gelehrte auf Studienreisen in fremde Länder. Sofern sie nicht peinlich überwacht werden, können sie leicht in den Wirkungskreis schädlicher Gedanken geraten. Anstatt sie in« Ausland zu schicken, würde die Regierung gut tun, hervorragende Jüdische Gelehrte anzustellen, die Ihnen In der Heimat Ihre Ausbildung geben." 222 Hotel Bellevue 222 Pöttedtadi am Worlher§ee Vornehmes Haus unter »Irans ritualler Leitung. Herrl. Lage, direkt am See. Schöne, sonnige Zimmer mit Fließwasser. Vorzügliche internationale Küche. Voll« Pension: Vor- und Nachsaison ....$*.— Hauptsaison ........ S lt.— Seebad und Garage frei. Geöffnet von Mai bis Oktober — Verlangen Sie Prospekte! Saarbrttckener Oberrabbiner Dr. Rothschild in Haft Aus Genf (J. T. A.): Aus Saarbrücken hier eingetroffene Nachrichten besagen, daß der Oberrabbiner den Saarländer?, Dr. R o t h s c h i 1 d, von der Geheimen Staatspol i z e i verhaftet worden ist. — Oberrabbiner Dr. Rothschild ist ein aus Deutschland stammender junger jüdischer Gelehrter, der bis vor kurzem das Rabbineramt in einer jüdischen Gemeinde in der Schweiz bekleidete und, als der saarländische Oberrabbiner Dr. R U 1 f kurz nach der Abstimmung das Saarland verlassen muß tc, sich bereit gefunden hat, seinen bequemeren Posten in der Schweiz mit dem schwierigen Amt eines Rabbiners in dem nun zu einem Teil des Dritten Reiches gewordenen Saarland zu vertauschen. Wie sein Vorgänger Dr. Rülf, hat sich auch Dr. Rothschild nicht in politische Angelegenheiten gemischt, sondern war darauf bedacht, in sehr maßvoller Weise das angegriffene Judentum in den Spalten des Gcmcindeblattes der saarländischen Juden zu verteidigen. Eine Million unversorgte Emigranten Aus London: Chief Rabbi Dr. J. H. Hertz beteiligte sich namens der Juden an einer von Lord C c c i 1 geführten Delegation, die dem britischen Außenminister Sir John Simon Anträge zur Lösung des F1 ti c h tlingsproblems, unterbreitete. Aus dem vorgelegten Material geht hervor, daß es etwa eine M i 11 i o n russischer, deutscher, armenischer und assyrischer Flüchtlinge gibt, für die unbedingt internationale Hilfe beschafft werden muß. Die Delegation gab der Befürchtung hinsichtlich der Folgen der für das Jahr 1936 vorgesehenen Liquidierung des Nansen- Amtes und Einstellung der Subsidien für die Flüchtlinge seitens des Völkerbundes Ausdruck. Die Delegation empfahl die Beibehaltung einer Zentralorganisation, und /.war entweder unter Führung des Völkerbundes oder als dessen integrierender Teil, welche für alle FI ü.c h 11 i n g c. also auch für die deutschen, Sorge tragen solle. Bisher ,nei dem. Oberkommissariat für die deutschen Flüchtlinge keinerlei finanzielle Unterstützung seitens des Völkerbundes oder der Regierungen zuteil geworden; der Völkerbund werde sich r.ber der Pflicht, auch für die deutschen Flüchtlinge zu sorgen, für die Dauer nicht entziehen können. Der Minister des Aeußcrn, oir Joiin Simon, erkiurte, es sei wahrscheinlich, daß sich die Angelegenheit bereits auf der Tagesordnung der künftigen Völkerbundversammlung befinden könnte, wenn eine hinreichende Unterschrlftcnanzahl für die Anerkennung der Dringlichkeit dieses tragischen Problems aufgebracht werden wird. Die gutbegründeten Anträge werden, so erklärte schließlich Minister Simon, sicherlich die Unterstützung seitens der britischen Regierung finden. Fünfjahrplan für Bh-o-Bidsch.au Aus Moskau (J. T. A.): Am ersten Jahrestag der Proklamierung des Landes Biro-Bidschan zu einem Jüdischen Autonomen Rayon durch die Regierung der Sowjetunion fand in der Stadt Biro-Bidschan eine Festsitzung statt, in der der Vizepräsident der Kommission für Aufbau Biro-Bidschans, Kantorowitsch, erklärte, innerhalb der nächsten fünf Jahre werde das Land Biro-Bidschan laut dem Aufbauplan 1 5 0.0 0 0 neue Einwanderer aufnehmen, so daß das Land zusammen mit seiner jetzigen Bevölkerung im Jahre 1940 220.000 Seelen zählen wird. Um die neue Bevölkerung aufnehmen zu können, muß schon jetzt das landwirtschaftliche Anbauterrain erweitert werden. Das Land wird sich selbst ernähren können, wenn die Weizenanbauflächc im Jahre 1940 mindestens 40.000 Hektar betragen wird. Die sich immer vergrößernde metallurgische Basis wird im Jahre 1940 10.000 Arbeiter beschäftigen. Das Eisenbahnnetz wird ausgestaltet, die transsibirische Luftlinie (Moskau- Ferner Osten) wird im jüdischen Land Biro-Bidschan eine Landungsstation haben. Jüdische Radio-Gesellschaft in London gegründet Aus London (J. T. A.): In London wurde die Jewish Radio Limited eingetragen; als geschäftsführender Direktor fungiert Professor S. G o 1 d b e r g, einst Stifter und Präsident des Berliner Friedenstempels, an dem Dr. Joachim Prinz als Rabbiner amtierte. Wie der J. T. A. mitgeteilt wird, verfolgt die jüdische Radio- Gesellschaft keine politischen Tendenzen, sondern will universales Verständnis für das jüdische Problem durch Demonstrierung der Leistungen von Juden auf künstlerischem, wissenschaftlichem und sonstigem geistigkulturellem Gebiet wecken und so der ungerechten Behauptung jüdischer Inferiorität entgegenwirken. Die Gesellschaft will die Ideale von Freiheit und Frieden fördern. BeKonder* billige Ferienfahrteu nach Polen und Czernowitff. Abfahrten 4, und 16. Juni, 7., 14., 38. Juli. Aufenthalt in Polen nach Wunsch. Für klaglose Durchführungder Ferlenfahrten wird garantiert. „Francopoi". Wien, in., Rennweg 1 (im Gebäude dM polnisch^» Konsulats), Ttl. 16-4-Ä M

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.