Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 9 (1935)
- Issue
- Heft 457 (17.4.1935)
- Date
- 1935-04-17
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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ssite S DIE NEUE WELT Nr. 457 SiUett und Btmuke äet stkwwzeu Juden Von Rabb. Dr. A. Rosmarin, New York Vor einigen Jahrzehnten wurden die Fa- 1 a s c h a s, die in Abessinien lebenden schwarzhäutigen Juden entdeckt. Sie behaupten, vor mehr als dreitausend Jahren von Palästina weggezogen zu sein. Fest steht, daß sie eigene Königreiche in Afrika gebildet haben. Nachstehend eine Schilderung einiger ihrer Sitten und Bräuche. DieReinheitsgesetzedes Levitikus, Kap.XU und der folgenden Kapitel, werden streng gehalten. Da öftere rituelle Waschungen gefordert sind, legen sie ihre Dörfer immer neben einem Fluß oder am "Ufer eines fließenden Baches an. Ein Falascha, der durch Berührung mit einer Person eines anderen Glaubens oder eines verbotenen Gegenstandes unrein wird, darf keine Frucht kosten, noch sein Haus während des ganzen Tages betreten, bis er nach Sonnenuntergang gebadet hat. Sie glauben, daß dieses nicht nur ihren Körper reinigt, sondern auch die Seelen von Ungerechtigkeit säubert. Auch hüten sie das Gesetz hinsichtlich des Erstgeborenen, wie es in Exodus XIII vorgeschrieben ist. Wenn das erstgeborene Kind ein Sohn ist, wird er von seinen Eltern einem mönchischen Leben geweiht,und für diesen Zweck schon mit acht Jahren abgesondert. Die Falaschasbeschneiden alle ihre Kinder. Der „Mohel" ist eine Frau. Die Operation wird am achten Tage nach der Geburt des Kindes ausgeführt. Jedoch, wenn der achte Tag ein Sonnabend ist, verschieben sie es zum nächsten Tage, um nicht dadurch den heiligen Sabbath zu entweihen. Das widerspricht dem talmudischen Gesetz, nach dem die Beschneidung am achten Tage stattfinden muß, selbst wenn er auf einen Sonnabend fällt. Ehe das Kind geboren wird, verläßt die Mutter das Haus und begibt sich in eine speziell für diesen Zweck errichtete Hütte. Dort bleibt sie ganz allein und sieht niemanden, noch kommt sie mit irgend jemanden, außer ihrer Pflegerin, in Berührung. Vierzig Tage nach der Geburt eines Sohnes (acht Tage, im Falle es ein Mädchen ist) baden die Mutter und das Kind im Teiche. Dann hüllt sie sich in ein neues Gewand und vollzieht das Gesetz, ein Opfer zu bringen (Lev. XII, 6 bis 8), das aus einem Paar Tauben, die ihr Gatte gefangen hat, besteht. Opferfeierlichkeiten spielen eine wichtige Rolle im Gottesdienste der? Falaschas und machen einen Teil ihrer Religion aus. Da sie Blutvergießen als die beste Sühne betrachten, so bringen sie noch immer verschiedene Opfer, nach Vorschrift der mosaischen Gesetze. Die folgenden sind die gebräuchlichsten Opferzeremonien, die sie vollziehen: Das Brot- und Fleischopfer, das an jedem Sonnabend gebracht wird; das Neumondopfer, das aus einem Jungrind ohne Fehler besteht; ein Opfer an den Herbstfeiertagen und das Dankopfer. Außer diesen bringen sie auch Opfer, die nicht in der Bibel vorgeschrieben sind, nämlich: in einer Dürrezeit, für Kranke, in einem neuerbauten Hause und für die Toten. Das letztere wird durch den Bei chtvater, der gewöhnlich ein Mönch ist, geschlachtet. Der Leichnam wird unmittelbar nach dem Tode gewaschen, in Baumwollzeug gehüllt und auf den Friedhof getragen. Im Grabe bilden sie eine Art Gewölbe aus unbehauenen Steinen, um zu verhindern, daß die Erde den Körper berühre. Auf dem Grabe pflanzen sie gewöhnlich einen Baum. Aberglaube durchdringt den Glauben der Falaschas. Sie fürchten sich vor dem „Schatten", der mit dem „bösen Blick" der Araber identisch ist. Aus Angst vor dem „Schatten" tragen sie leeine Speisen unbedeckt. Während der Mahlzeiten, die sie in der strengsten Zurückgezogenheit verzehren, sind ihre Türen verhängt, und der Besuch eines ungebetenen Gastes während der Tischzeiten wird als ein Verletzen der Höflichkeitsformen betrachtet. Sehr streng hüten die Falaschas das Mischeheverbot. Es ist streng untersagt, ein Mitglied eines anderen Stammes oder Glaubens zu heiraten. Gewöhnlich geben die Eltern ihre Töchter einem Manne zur Frau, der sich der Verantwortlichkeit und der Verpflichtung, die er übernimmt, bewußt ist und der einwilligt, die Frau, die er heiratet, zu schützen und zu stützen. Die Verlobung besteht nur in einem mündlichen Abkommen in Gegenwart von Zeugen. Der Vater der Braut mit seinen männlichen Verwandten trifft sich an einem bestimmten Orte, meistens unter einem Baume, mit dem Vater des Bräutigams und seinem Gefolge. Sie begrüßen sich durch ihre Vorsteher. Dann hält der Vater der Braut eine Beratung mit seinen Begleitern ab, und nachdem die Beratung zu Ende ist, schickt er eine Gesandtschaft zu dem Vater des Bräutigams mit der Frage: „Weshalb sind Sie hierhergekommen?" Auf diese Frage erwidert der Vater de3 Bräutigams: „Wir haben einen jungen Mann, für den wir eine Frau suchen; würdest du uns nicht deine Tochter geben?" Sie erörtern dann die Mitgiftfrage und nachdem dies erledigt ist, wird der Hochzeitstag festgesetzt. Die Trauungszeremonie wird in Gegenwart von Zeugen gefeiert; das Benützen einer „Ketuba" ist ihnen völlig unbekannt. Obschon die Verlobung bloß eine mündliche Verpflichtung ist, so kann dennoch den gegebenen Treuschwur keine prleaterltche Macht annullieren. Eheecheidungen kommen sehr selten vor. Wird die S c h e 1fl u n g gefordert, so wird sie in einer öffentlichen Verlammlung ohne schriftliches Dokument bewilligt. Die falascfcas kennen weder Polygamie noch Konkubinat, obgleich dieses biblisch nicht verboten ist. Auch sperren sie ihre Frauen und Töchter nicht in dicht umzäunte Hütten ein, wie es die abessinischen Magnaten tun. Im Gegenteil, die Frauen der Falaschas genießen vollkommene Freiheit und sind von allen knechtischen Unterdrückungen frei. Die Falaschas beginnen ihr Jahr mit dem Monat Nisan. Ostern feiern sie auf folgende Weise: Am elften, zwölften, dreizehnten, bis Sonnenuntergang des vierzehnten Tages essen sie nichts, außer einer Art Brot, „Schi mb e r a" genannt. Gegen Sonnenuntergang des vierzehnten Tages schlachten sie das Osterlamm in der „Mesgeed" Synagoge. Sie reinigen ihre Häuser und das ganze Hausgeschirr. Sch'wuoth feiern sie am zwölften Siwan, fünfzig Tage nach Pessach, da sie am letzten Tage des Pessachfestes zu zählen beginnen. Neujahr nennen sie „Schofor"- Feiertag. Den Versöhnungstag verbringen sie mit Fasten und Beten. Das Laubhüttenfest feiern sie sieben Tage hintereinander, während dessen sie (nach Ilad) nur Mazzah essen. Sie stellen jedoch keine Hütten auf. P u r i m und Chanukah kennen sie nicht. Sehr sorgfältig hüten die Falaschas den Sabbat, den sie „Sanbat Kadma" nennen. Sie folgen der Tradition, das der Sabbat vor dem Himmel und der Erde erschaffen worden ist. Am Sabbat bringen sie keine Opfer, da sie dies als Arbeit betrachten; auch zünden sie kein Feuer an, noch überschreiten sie einen Fluß. Sie glauben, daß der Sabbat ein Engel ist, der über die Sonne und den Regen gesetzt ist, der bei ihrer Rückkehr nach Jerusalem ihnen vorausgehen wird. Die Kohanim --- Priester verbringen die Feiertagabende in der Synagoge und beginnen den Gottesdienst um die Morgendämmerung. Nach dem Gottesdienst bringen die Falaschas ihre Speisen in die Synagoge und alle essen zusammen. Ihre Synagoge besteht aus einem „Allerheiligstc n", das nur die Geistlichen betreten dürfen, und aus einem „heiligen Ort", wo die Männer an der nördlichen, die Frauen an der südlichen Seite sitzen. Eine Pergamentkopie vom O r i t — ihrer Bibel — liegt auf dem Tische, der sich in dem „Allerheiligsten" befindet. Die Falaschas haben viele Fasttage, die sie als von wesentlicher religiöser Wichtigkeit ansehen. An solchen Tagen kosten sie nichts bis Sonnenuntergang. Sie fasten jeden Montag und Donnerstag. Den Neumond weihen sie durch Fasten am Abend. Diese Fasttage werden von allen Falaschas beobachtet. Kinder von sieben Jahren an sind ebenfalls zum Fasten verpflichtet. Sie ,feiern das Andenken der Zerstörung des ersten, aber nicht des zweiten Tempels. Infolge eines chronologischen Irrtums feiern sie den siebzehnten Ab und den neunten Tamus statt des neunten Ab und des siebzehnten Tamus. Die Zahl der Falaschas ist ungewiß. Nach Josef Halevi und anderen Reisenden der Mitte des vorigen Jahrhunderts ist ihre Zahl auf 200.000 zu schätzen. Dr. J. Faitlowitsch fand auf seiner letzten Forschungsreise ihre Zahl überaus vermindert, so daß kaum die Hälfte anzusetzen ist. Die Falaschas besitzen eine beschränkte Zahl von Büchern. Außer der Bibel, die die Apokryphen einschließt, besitzen die Falaschas folgende Bücher: ein Buch, das Auszüge aus dem Pentatuch enthält, es ist mit Notizen und Bemerkungen versehen, die, ihrer Behauptung nach, Gott Moses auf dem Berge Sinai gab; ein Buch, das die Sabbatgesetze enthält; ein kleines Büchlein, das verschiedene Geheimnisse enthält, die ihrem Glauben nach Gott den zwölf Anhängern offenbarte; es wird als Zaubermittel gegen die bösen Geister benützt. Die Geschichte von Adam, Abraham und Moses, deren zweite jene Erzählung darstellt, wie Abraham als Knabe die Götzenbilder seines Vaters vernichtete. Sie besitzen auch eine Geschichte der Juden, die eine Uebersetzung des Josephus ist; auch Auszüge aus den Psalmen und den Propheten. Alle diese Bücher sind auf Pergament in der äthiopischen Sprache geschrieben. Deutsches VolUsthcater. „Morgen ist Feiertag". Ein Spiel von Hans Adler und Leo Perutz. In einer Filiale wird überraschend „Kassarevision" angesagt. Und gerade „morgen ist Feiertag" und dem Filialleiter, dem eine größere Summe in der Kasse fehlt, ist es nicht möglich, das fehlende Geld aufzutreiben. Der Zug, der den Revisor bringt, verunglückt, doch auch das Kind des die Kontrolle Fürchtenden ist in dem Zug, beide kommen aber mit dem bloßen Schreck davon. Es ist ein Hangen und Bangen, doch rettet ihn im letzten Moment ein Freund, der im Poker eine größere Summe gewinnt. Es wird ausgezeichnet gespielt, vor allen ist Hans Thimig, Hans Olden und ein neues Gesicht, Barbare Uth, zu nennen. Sc-ala. „Servus, servus", heißt die neue Operette von Robert Stolz, die der „Scala" einen ungewöhnlich starken Erfolg brachte. Die Handlung ist lustig und aktuell und dem bewährten Komponisten ist eine Serie von Schlagern gelungen, die, blendend instrumentiert, stürmisch zur Wiederholung verlangt wurden. Eine ganze Reihe von reizenden Mädels wurde für die Darstellung nöD ivs Kir die Oslerieiertage erhalten Sie die besten Wurst- und Selchwaren aus der renomm. Fabrik EISEN & NttNIGSBER ständig frisch in reicher Auswahl Wien II, Haidgafte 5 iÄ Prima Weine Poslversand Achten sie genau auf die Adresse I Auch Sonntags von 8 Uhr irüh bis 10 Uhr abends geöffnet. aufgeboten: Lizzy Holzschuh, Lilli Sweet, Hulda Gerin und Hedy Pfundmayr. Sehr gut der junge Tenor Jan Heesters, ausgezeichnet wie immer Ludwig Stößel. e. k. Jüdische Künstlersps'ele Sevilla Pastor — Erna Sieglcr Die „Jüdischen KUnstlerspielc" haben ein überaus interessantes Pessach-Programm vorbereitet. Samstag, den 20. d. M., wird zum erstenmal in Wisn. „Der Pinczewer Jojresch", eine dreiaktige Operette von Lilien, mit Frau Sevilla Pastor in der Titelrolle, aufgeführt. Sonntag, den 21., Montag, den 22. sowie Dienstag, den 23. d. M., wie auch an den beiden Nachmittagsvorstellungen bleibt die Novität auf dem Spielplan. Mittwoch, den 24. und Donnerstag, den 25. d. M., unwiderruflich letzte Abschiedsabende der Revue von A. Meiseis und H. Kon: „Ohne Zertifikat nach Palästin a", in der Originalbesetzung. Die Generalversammlung des Jüdischen Vereines „Nord-Ost" findet am 22. April 1935, 6 Uhr abends, im Vereinslokal, Wien, II., Taborstraße 21a, statt. Jüdische Unternehmer, denket an die jüdischen Arbeitslosen und fordert anläßlich der Frühjahrssaison den Bedarf an Angestellten und Arbeitern aller Kategorien beim jüdischen Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis, Wien, I., Kohlmesscr« gasse 4, Tel. TJ-27-0-65, an. Der Verein sucht dringend Stellen für: a) Kontoristen, Buchhalter, langjährigen Geschäftsführer aus der Schuhbranche, Handelshilfsarbeiter, Geschäftsdiener, Packer, Inkassanten, Verkäufer, Auslagenarrangeure, Kellner, Innenarchitektin, Krankenpflegerinnen und Heilmasseurinnen, Nachhilfelehrer und -lehrerinnen für Mittelschufächer. b) Arbeit für gewerbliche Hilfskräfte aller Art (darunter auch Chemiker, Installateure, Bauingenieure, Herrenschneider, Chauffeure, Seifensieder sowie ungelernte Arbeiter), c) Handwerkliche und kaufmännische Lehrstellen für Knaben und Mädchen. Offene Stellen für: Geschultes Hauspersonal jeden Art, Kinderfräulein mit Sprachkenntnissen, Maschinnäherinnen, für Herrenhemden eingearbeitet (Spezial- Kragennäherinnen), selbständige Schneiderinnen für Mäntel und Kostüme, gut eingearbeitete Konfektionsnäherinnen (auch Heimarbeit), Zuschneiderin für Trikotkleider, Kanditensieder, selbständige Damenschneider, Lagerist aus der Galanterie warenbranche (Spielzeug, Parfümeric Papier, Kurzwaren), junger Absolvent der* Baugewcrbeschule. _ Amtliche Verlautbarungen der IfraeL Kuhusgemeinde Wien« Predigten in den Gemeinde- und Bezärkssynagogeit Am diesjährigen Passahfeste werden in nachbenannten Gemeinde- und Bezirksnynagogen Predigten abgehalten, und zwar: Am ersten Tage des Festes werden im Rahmen der Vormittagsgottesdienstc in allen Gemeinde- und Bezirkssynagogen Gedenkreden aus Anlaß der 800. Wiederkehr des Geburtstages Rabbi Moses ben Maimon (Rambam)] gehalten werden. Donnerstag, den 18. April 1935 (erster Festtag, Beginn %9 Uhr vormittags): I., Seitenstettengassc 4S Oberrabbiner Dr. D. Feuchtwang; II., Tempelgasse 5: Oberrabbiner Dr. I. Taglicht; II., Pazmanitengasse 6: Rabbiner Dr. Z. Taubes; III., Untere Viaduktgasse 13: Rabbiner Dr. K. Kupfer; V., Siebenbrunnengasse la: Rabbiner Dr. M. G. Mehrer; VI., Schmalzhofgasse 3: Rabbiner Dr. .7. Drobinsky; VIII., Neudeggergasse 12: Rabbiner Dr. M. Bauer; X.. Humboldtgasse 27: Rabbiner Dr. A« Weiner; XIII., Eitelbergergasse 22: Rabbiner Dr. M« Lewin; XV., Turnergasse 22: Doz. Dr. H. J. Zimmels;. XVI., Hubergasse 8: Rabbiner Dr. J. M. Bach; XVIII., Schopenhauerstraße 39: Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz;! XX. , Kluckygasse 11: Rabbiner Dr. B. Murmelstein; XXL* Holzmeistergasse 12: Rabbiner Dr. M. Rosenmann. Freitag, den 19. April 1935 (zweiter Festtags Beginn %9 Uhr vormittags): IX., Müllnergasse 21: Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz. Dienstag, den 23. April 1935 (Vorabend ded siebenten Festtages, Beginn 7 Uhr abends): IX., Müllnergasse 21: Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz. Mittwoch, den 24. April 1935 (siebenter Festtag, Beginn >/.9 Uhr vormittags): XVI., Hubergasse 8: Rabbiner Dr. J. M. Bach; XVHI., Schopenhauerstraße 39a Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz; XX., Kluckygasse IIS Rabbiner Dr. B. Murmelstein. Donnerstag, den 25. April 1935 (achter Fcsttag, Beginn y,9 Uhr vormittags): I., Seitenstettengassc 4: Oberrabbiner Dr. D. Feuchtwang; II., Tempelgasse 5: Oberrabbiner Dr. I. Taglicht; II., Pazmanitengasse 6: Rabbiner Dr. Z. Taubes; III., Untere Viaduktgassc 13: Rabbiner Dr. K. Kupfer; V., Siebenbrunnengasse la: Rabbiner Dr. M. G. Mehrer; VI., Schmalzhofgasse 3: Rabbiner Dr. J. Drobinsky; VIII., Neudeggergasse 12: Rabbiner Dr. M. Bauer; X., Humboldtgasse 27: Rabbiner Dr. A. Weiner; XIII., Eitelbergcrgassc 22: Rabbiner Dr. M< Lewin; XV., Turnergassc 22: Doz. Dr. H. J. Zimmels; XIX., Dollinergasse 3: Rabbiner Dr. A. Frankfurter;: XXI. , Holzmeistergasse 12: Rabbiner Dr. M. Rosenmann« Wenn von eleganten Schuhen die Rede ist, dann sind eben Willy-Schuhe gemeint. Was jetzt das Schuhhaus Willy an neuen Schöpfungen zeigt, ist beispiellos und] wird jede Dame, die auf fashionable Schuhe Wert legt, begeistern. Kommen Sie noch heute zu Willy, V., Pilgramgasse 6. 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