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Die neue Welt · 1935-03-22 · Heft 449 (22.3.1935) · page 7

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Journal
Die neue Welt
Volume
9 (1935)
Issue
Heft 449 (22.3.1935)
Date
1935-03-22
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Nr. 449 DIE NEUE WELT Sette f Filme der Woche (Nach den Herstellungsländern zusammengestellt) Oesterreich: Letzte Liebe. — Alles ffir die Firma. — Bretter, die die Welt bedeuten. Oesterreich (Arierparagraph): Hohe Schule. •— Der Herr ohne Wohnung. — Der Himmel auf Erden. — Vor3tadtvaricte\ England; Ich war Spion. —~ Die scharlachrote Blume. Rußland: Tschcljuskin. Amerika: Die Löwen von Hollywood. Viva Villa. — Der Schreckensexpreß. — Alkohol. — Whoope. — Der Tyrann. — Eine Welt in Flammen. Deutschland (Arierparagraph): Artisten. — Barcarolc. — Herz ist Trumpf. — Winternachtstraum. — Der Vielgeliebte. — Der alte und der junge König. — Jonny räurn^ auf. — Therese Krones. — Charlcys Tante. — Der Sc>/iafwagcnkontrollor. — Was bin ich ohne dich. Die Herxl* Ausgabe abgeschlossen Der Jüdische Verlag (Berlin) hat nunmehr mit der Herausgabe des Sandes V, Theodor Her/,ls ficsammrlto, Zionistische Werke, abgeschlossen. Den Beginn machen dio Zionistischen Schriften im engeren Sinn (Jadenstaat, Briefe, Aufzeichnungen, Entwürfe, Kedrn), vermehrt um 16 früher nicht aufgenommene fitüc.ke. Die Bände II, HF und IV enthalten eine revidierte Ausgabe der „T a g e b ii che r", der V. (letzte) Band umfaßt das Schausniel „Das neue Ghetto", den Roman „ A 11 n (j u 1 a n d", den Schwank „Im Speisewage n" und Ipder Abteilung „Au1? dem Nachlaß" zahlreiche bisher noch nicht veröffentlichte Notizen, Briefe, Entwürfe, Denkschriften und Gedichte. In der nächsten Zeit wird der bisher ermäßigte Subskriptionspreis (Jüdischer Verlag, Berlin W 50) erhöht. Die r-esamtausgabe kostet dann komplett kart. M. 22.50, in Leinen HL 32.--. Die, Bände werden auch einzeln zum Preis von M. 1.85 (kart.) und M. 6.50 (Leinen) abgegeben. Jüdische Kulturstelle, IL, Aspcrnbrückengassc 2, Telephon R-4S-2-91. Zweigstellen: VI., Loquaip'latz 11, Telephon B-20-0-81, IX., Wahringerstraße 48, Telephon A-14-400. Den Mitgliedern stehen ermäßigte Karten in alle Wiener Theater zur Verfügung. Deutsches Volkstheater: „Büxl", Operette von Ralph Benatzky; Scala; Eine Frau lügt?! Gastspiel des Theaters in der Josefstadt. — Konzert: Lotte Lehmann, Bruno Walter, G. M. S. — Führung: Sonntag, 24. März: Führung durch die Schauräume des Schlosses Schönbrunn. Treffpunkt: ,'SU Uhr im Vestibül, Durchgang vom Schloß zum Park. Die Führung findet bei jeder Witterung statt. KoiuerUiingcrin . Maria Winkler-I'ialko veranstaltet, von Fror. .Otto, Schulliof begleitet, am ü. April 11)35 im' Kleinen Konzerlhaussaal einen Arien- und Liederabend. „Ohne Zertifikat nach Palästina4' In den .1 (1 d i s c. Ii e n Künsl'lcrspiclcn (IT., ■P raterfit ruße 3 t). -wurde infolge, -des großen Erfolges die Aufführung „Ohne "Zertifikat nach'Palästina", von' A. Meise) s, Musik von .Henoch K o n, mit Frau Sevilla Pastor in der Hauptrolle, weiter prolongiert. Freitag, den 22. d., „Ohne Zertifikat nach Palästina", fc'anu-dag, den 23. d., ..Ohne Zertifikat nach Palästina", Sonntag, den 2-1. d.. nachmittags (hei ermäßigten Preisen), halb \ Uhr. „Ohne Zertifikat nach Palästina", Sonntag, den 24. d., abends. „Ohne Zertifikat nach Palästina", Montag, den 25. d.. „Die Negerin", Dienstag, den 26. d„ „Ohne Zertifikat nach Palästina", Mittwoch, den 27. d., „Die Negerin", Doonerstag, den 28. d„ „Die Schtckcrtc". Jüdische Bühne, II., Praterstraße 60, Tel. R-43-4-59 Ab Freitag, den 22. März 1935, halb 9 Uhr abends, „Der f r <5 h 1 I <•■ h e Dalles'. Komödie mit Gesang und Tanz, in drei Akten und Prolog von J. G. Sonntag, den 24. März 1935. halb •t Uhr nachmittags, „Der fröhliche Dalles" mit dem berühmten Gast S. Na tan (Wilnacr Truppe). Vorlesung Dr. Kurt Sonnenfcld. Auf Einladung des .lüdi- 5chen Hochschülerausschusses hält, der bekannte Schriftsteller Dr. Kurt Sonnenfcld. Dienstag, den 26. März 1935, um 20 Uhr im Heim der Judäa, TX., Alserstraße 26, eine Vorlesung aus seinen Romanen „Hände", „Der rote Schleier-', „Eros und der Wahnsinnige", „Fräulein Narziß', „Sanatorium der verwandelten Gesichter" und „Die Ehen des Doktor Wank". Eintritt frei; Gäste willkommen! rurlm-FestgotlcKdienst. Sonntag, den 24. März, halb S Uhr abends, findet In der Synagoge, II., Leopoldsgassc 29, ein Purim-Festgottesdienst statt, bei dem der berühmte jüdische Männerchor ,,H a n i g u n" synagogale und jüdische Lieder darbiott-n wird. Ferner wirken die Oberkantoreh Frankel und Funke sowie Dirigent Josef Mlllett mit. Den Hanlgun-Chor leitet Hermann S c h o r r. _ Hihtadruth Iwrith. Wegen der Smolenskyn-Fcicr im Festsaale des Hotel Continental ontfällt der dieswöchige Vortrag. Dagegen finden die Seminare wie immer statt. — Achtung, Sela- Blocks- und Kulturfondsbügen-Besitzer! Der letzte Verrechnungstag ist für den 1. April festgelegt. Bis dahin nicht retoursrestellte Blocks werden als vorkauft betrachtet. — Kinus hamorlm haivrim, Samstag, den 24. ri., 7 Uhr abends, im Heim, IL, Kl. Mohrengasse 3. Vortragsthema: Munachim chadaschim bosafa. — Große P. - S m o 1 e n s k y n - F e i e r, anläßlich der Wiederkehr seines 50. Todestages, Samstag, den 23. d., 8 Uhr abends, im Pestsäule des Holel Continental, II.. Taborstraße 4. Es sprechen: Dr. O. Grünbaum, Dr. D. Rothblum (hebräisch) und Dr. Z. F. Finkelstein. Ferner wirken mit: Violinvirtuose Kurt Fuchsgclb und Klaviervirtuosc Waller Robert Spitz. Jüdiiiche Toynbee-IIalle. Dienstag, den 26. März 1935, IS Uhr 15 Min. abend», im Vereinlokale, IX., Universitütsstraße 4, »rdentliche Generalversammlung. In Anbetracht ■ler Wichtigkeit des Gegenstandes sind dio Brüder und anderen Mitglieder dringendst gebeten, zuverlässig und pünktlich zu erscheinen. Habraonea-Makkabi. Samstag, den 23. d„ im Klubheim, '?af6 Lido, III., Dampfschiffstraße 20, großer Geselli c h a f t s a b e n d. Erstklassige Kunstkräfte. Beginn 21 Uhr. Jüdischer Angestelltenverbund „Kmunah", 1.. Biberstraße Vr. 17. Samstag, den 23. d., 8 Uhr abends, spricht in unserem Seim, Oberbaurat Ing. Ludwig Fischer Uber das hochaktuelle Thema „Umschichtung durch jüdische Lehrwerkstätten". Um zahlreichen Besuch wird gebeten. Sonnag. den 21. d., 7 Uhr, Heimabend mit Tanz und Jazzmusik, {äste herzlichst willkommen. Ohne Zertifikat nach Palästina fahren Sie mit uns in der rorstellung. die der Hanchomer Hadati am Dienstag, den 26. d„ "iertel 9 Uhr abends, in den Jüdischen Künstlersplelen. II., Praterstraße 34, veranstaltet. Reingewinn für kulturelle lnstituionen des Bundos. Verein für jüdische. <iexchichte und Literatur in Wien. IT.. Cerdinandsstraße 23/8. Montag, den 25. März 1935, im Klubsaal Ver ,,H»koah", I.. Wiesingerstraße 11 (Cafe Atlashof, eigener Einfang, Souterrain). M a i m o n i d e s - F e 1 c r. Redner: Rabbiner ">r. M. Rosenmann: „Moses Maimonidos als Philosoph und Talnudlst". Univ.-Dozent Dr. Isidor Fischer: „Maimonides als v r z t". Beginn halb 8 Uhr abends. Eintritt frei. Gäste wül- »mmmen. WohltiiliKkeittivorKteliunK zugunNtcii der Mensa academica jidaica. Im Theater in der Josefstadt findet statt der zugunsten <er Mensa academica j u d a i c a in Aussicht genommenen laehtvorstellung „Sein neues Testament". Samstag, den 23. d., rm halb 5 Uhr nachmittags, ,.L e b e n s 1 ü g e" in der Premieivnvesetzung statt. Restliche Karten an der Kasse des Josefstädter 'heatera und im Sekretariat der Mensa academica judaica, IX., ümmermannsplutz s, Tel. B-47-1-66. Neuwahlen im Geftaintverband jüd. llochuchüler Oester- •eieh» „Judäa". Der XVII. Delegiertenlag wählte folgende neue Leitung: Präses Dipl.-Kaufmann Isaak E u g e 1 b e r g, abs. jur. Jakob Landau, Dr. Arnold SonntBlthlll, Cftttd. jur. CJarcell Pachtmann, cand. incfl, Paul fJimUfltKQWlcl» rand. ing. Max H a b er und iur. Kurt Grtlnberger. Vorsitzender des Ehrengerichtes Dr. Eduard Pachtmann. Stellvertreter Dr. Adolf Le 9 o r, Verbandsnnwalt Dr. Hans Bronner. Kassarevisoren Dipl.-Kaufmann Norbert Wand, Kaiman Singer und Paul Räber. Der Verein für unentgeltlichen Arbeltnnarhweis, I.. Kohl« messergasae 4, Tel. U-27-0-65, sucht dringend Stellen für: a) Kontoristen, Buchhalter, langjährige Geschäftsführer aus der Schuhbranche, Handelshilfsarbeiter. Geschäftsdiener, Packer, Inkassanten, Verkäufer. Auslagonarrangctne. Kellner, Innenarrhltektin, Krankenpflegerinnen und Heilrhasseurinnen, Nachhilfelehrer und -lehrerinnen für Mlttelechulfncher: b) Arbelt für gewerbliche Hilfskräfte aller Art (darunter auch Chemiker. Installateure, Bauingenieure. Seifensieder) sowie ungelernte Arbeiter; c) handwerkliche und kaufmannische Lehrstellen für Knaben und Mädchen. — Tn demselben Verein sind derzeit offene Stellen für: Geschultes Hauspersonal jeder Art., Kinderfräulein mit Sprachkenntnisson: Maschinnäherinnen, für Herrenhemden eingearbeitet (Soezial-KregennMherinnen): selbständige Schneiderinnen für Mäntel und Kostüme: Kanditensieder: Tape2ierergehilfe (auf Kinderwagen eingearbeitet): Metallarbeiter für Palästina (Profilieren, Stanzen, Löten, Schweißen, elektrisch und autogen). Neuer Wiener Film: „Alles für die Firma." Der soeben in Wien fertiggestellte Film „Alles für die Firm a" gelangt Ende März. Anfang Apri! in Wien zur Welturaufführung. Regisseur Meiner t hnt den Film lwh dem Lustspiel ,,S <- h n t t e n r i n g" (Frierlmann und Nerz) mit Fried! Czepa. die hier ihre erste Filmrolle spielt). Oskar Karlw*i.«. P'elix Bressn.rt. Otto Wallburg. Afred Neupebauer, Gretl Benidt. Annle Rosn.r. Hermine Sterler und Fritz Imhoff in den Hauptrollen inszeniert. Saul Chajes gestorben. Der bekannte jüdische Gelehrte und Bibliograph ist im 51. Lebensjahre verschieden. Er war ein Vetter des verstorbenen Oberrabbiners von Wien, Dr. Zwi Perez Chajes. und wie dieser ein Enkel des berühmten Zolkiewer Rabbiners Zwi Chajes. Die Wiener Kultusgemeinde-Bibliothek verliert an Said Chajes einen Fachmann von hervorragenden Qualitäten. Aus seinen Schriften sind zu erwähnen das Standardwerk Uber Pseudonyme „O z a r b d u j e Haschern" und das bibliographische Werk anläßlich des Jubiläums Doktor Wachsteins. In der „Stiftung des Hermann Todesco für arme Badebedürftlge" in Baden bei Wien werden in drei je vierwöchigen Kurperioden zwischen Mai-September je zwanzig hilfsbedürftige jüdische Personen aufgenommen, welche den Gebrauch der Badener Bäder hauptsächlich zur Wiedererlangung ihrer Erwerbsfähigkeit benötigen. Die Pfleglinge erhalten gegen einen kleinen Beitrag Kost, freie Unterkunft, ärztliche Behandlung und Bäder. Ansuchen um Aufnahme sind bis längstens 15. April bei der FUrsorgezentrale der israelitischen Kultusgemeindc, Wien, L, Seitenstettengassc 2, einzubringen. Israelitische Jugendgottesdienste. 1. Jugend* gottesdienst für Volks- und Mittelschüler i-s e h ü 1 o r i n n e n) Samstag, den 23. März d. J.. um 3 Uhr nachmittag?, in allen Gemeinde- und Bezirks- Synagogen. --- 2. Besondere Jugendgottesd ' e n s t c für Mittelschüler und -Schülerinnen für Unterklassen im II., IX. und XX. Bezirke. Samstag, den 23. März d. J.. um *,5 Uhr nachmittags, im Leopoldstädter-Tempel, II.. Tempclgasso 3, und in den Bezirks-Synap,ogcn IX.. Müllnergassc 21, und XX., Kluckygassc 11. Predigten in den Gemeinde- und Bezirk.ssynagog^n. Freitag, den 22. März 1935, werden bei den um 6 Uhr 10 Minuten beginnenden Abendgottesdiensten in nachbenannten Gemeinde- und Bezirkssynagogen Predigten abgehalten, und zwar: XVIII., Schopenhauerstraße 39, Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz, XIX., Dollinergasse 3, Rabbiner Dr. A. Frankfurter; Samstag, den 23. März 1935, Schrifterklärungen beim Vormittagsgottesdienstc: XX., Kluckygasse 11, Rabbiner Dr. B. Murmelstein, XXI., Holzmeistergassn 12, Rabbiner Dr. M. Rosenmann, beim Abendgottesdienste: XIII., Eitelbergergassc 22, Rabbiner Dr. M. Lewin. Warum nur vom //Strum"? Die vielen gläubigen Juden in Wien, vor allem difl aus dem Ostern stammenden, werden anläßlich der Pessach-Feiertage — wie immer — nur die so feinen, vorzüglich schmeckenden, Strum-Mazzoth kaufen. Vor allem auch deshalb, weil Herr Strum als frommer Jude allgemein bekannt ist und daher die volle Gewähr dafür bietet, daß in seinem Betriebe die streng orthodoxen Kaschruth- Vorschriften auf das genaueste und verläßlichste eingehalten werden. Ein weiterer wichtiger Grund, die Strum- Mazzoth zu bevorzugen, ist die Tatsache, dala die „Mazzoth-Bäckerei H. Strum" ausschließlich jüdische Arbeiter beschäftigt. Entscheidend für die besondere Beliebtheit der Strum-Mazzoth ist deren besondere Schmackhaftigkeit. Strum-Mazzoth, Farvel und Grieß werden aus nur. aJlerfeinsten Mchlsorten unter Aufsicht des Rabbinats der israelitischen Kultusgemeinde mit elektrischen Maschinen patentamtlich geschützter Sonderkonstruktion (eine Art „laufendes Band") erzeugt. AJ3 besondere „Delikatesse' werden von vielen Tausenden die berühmten runden Strum-Mazzoth gelobt, die nicht nur in Wien, sondern auch in der österreichischen Provinz und im Auslande stark gefragt werden. Darum: Feiert das Pessach-Fest 1935 nur mit „Strum-Mazzoth" Erzeugung 1935!!! Cr. W. gQn* K-ffawü // c MkeibL;a ^ei!Zh»ar* Jau Mo»M'Jt! ""S*

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