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Die neue Welt · 1935-03-15 · Heft 447 (15.3.1935) · page 6

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Journal
Die neue Welt
Volume
9 (1935)
Issue
Heft 447 (15.3.1935)
Date
1935-03-15
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 DIE NEUE WELL Nr. 447 GRABSTEINE FRIEDL ANDER & DEU1SCH viert, i. Bez., SeiiensteUengasse 2, II Samstao ZentKiltripdhof, neb, d. 1. Tor. | j geschlossen Was Hitlers Freund Streicher erzähl? Aus Nürnbergwird gemeldet: Auf einer Gaukundg^bung der NS.-Frauenschaft sprach Gauleiter Julius Streiche r in Nürnbergüber die Judenfrage. Laut „Fränkischer Tageszeitung" sagte er: ,,Heute schon vermögen Schauende zu sagen, daß, wenn wir den Weltkrieg nicht verloren hätten, die Juden den Sieg davongetragen hätten. Dann würde das deutsche Volk noch ein paar Jahrzehnte gelebt haben, um schließlich unterzugehen: denn ein Deutschland, in dem Juden geadelt wurden, in dem Fremdrassige, Angehörige eines Volkes, von dem Christus sagte, daß der Teufel ihr Vater sei, geadelt wurden, für ein solches Deutschland würde der Sieg des Weltkrieges den Untergang bedeutet haben." Streicher ermahnte wiederholt, darüber zu wachen, daß deutsche Frauen und Mädchen nicht mehr dem schädlichen Einfluß jüdischen Blutes ausgesetzt sind, und sagte: „Wir kennen manchen, der sogar ein Braunhemd trägt und ein Schrittmacher für den Ewigen Juden ist und es gar nicht weiß. Wer dem Teufel einmal sich beugt, der ist verloren . . . Der Jude hat Blut aus allen Völkern, Negerblut, Mongolenblut, gelbes Blut(!>. Für den Juden als Angehörigen dieses Blutgemischs mag dies gut sein, wenn er aber dieses Blut auf unser Volk, auf unser Blut übertragen will, dann ist dies unser Untergang. Und wenn Christus sagt, der Vater der Juden ist der Teufel, dann hat er damit für alle Zeiten klargemacht, die Nachkommen derer, die Christus auf Golgatha ermordeten, sind des Teufels. Sie werden es sein, weil sie schlechtes Blut haben, denn der Mensch ist, wie sein Blut ist! Der Jude ist es auch, der die Völker auseinanderhält und keinen Frieden will, denn er weiß, daß sonst das Weltgericht über ihn kommt. Aber wir werden diesen großen Tag der Weltgeschichte erleben und werden sehen, wie sich Dinge vollziehen, an die die wenigsten denken . . ." Der Bund jüdischer Frontkämpfer, Bezirksgruppc Innere Stadt, geht daran, das Andenken der Kriegsopfer des ersten Bezirkes durch Anbringung einer Gedenktafel im Gotteshause in den Seitenstettengaase zu ehren. Es wird daher ersucht, zwecks Festsetzung der an dieser Gedenktafel anzubringenden Xr>. menjüdischerKriegskameraden des I. Bezirkes die zu diesem Zweck notwendigen Daten: Vor- und Zuname, Beruf, letzte inländische Wohn- und Berufsadresse des verewigten Kamerarien, dessen Charge, Truppenkörper, Ort und Zeit des Todes sowie Todesursache mit möglichster Genauigkeit bekanntzugeben, schließlich auch Namen, Beruf und Adresse der anmeldenden Personen beizufügen. Anmeldungen sind bis längstens Ende März 1935 an das Denkmalkomitee, Wien, I., Wipplingerstraße 24/26, schriftlich einzusenden. Jüdische Kunststelle IL, Aspernbrückengasse 2 (R-48-2-91) Zweigstellen: VI., Loquaiplatz 11 (B-20-0-R1); IX., Währingerstraße 48 (A-14-400) Den Mitgliedern stehen ermäßigte Karten in alle Wiener Theater zur Verfügung. Führungen: Sonntag, 17. März, Führung durch das römische Museum. Treffpunkt ^11 Uhr, IV., Rainergasse 13. Leitung Doktor Polatschek. „Ohne Zertifikat nach Palästina'- betitelt sich die große Chaluz-Revue, welche Freitag, den 15. März, in den Jüdischen Künstlerspiclen, II., Praterstraße 3 t. zur, Erstaufführung gelangt. Der Textautor A. Meis e 1 s zeigt in einer Reihe teils heiterer, teils ernster Bilder den Drang des jungen jüdischen Chaluz in sein Heimatland Palästina. Der bekannte Warschauer Komponist Henoch Kon hat die Revue mit zahlreichen Musiknummern echt jüdischen Charakters ausgestattet. Die Hauptrolle, den Chaluz Chajim, verkörpert die beste Soubrette der jüdischen Bühne, Frau Sevilla Pastor. Frau Klara Meiseis tritt zum ersten Male nach drei Jahren wieder vor das jüdische Publikum. Neben Erna ßiogler treten in den 18 Bildern der Revue die Damen Siegler, Silber, Kosovsky und die Herren M. Pastor, Kosovsky, Nachbar, Sigall, Weihberg, Schon-, Krüger, Leutner auf. Gänzlich neue Bühnenbilder und ein dem Charakter der Revue entsprechendes Musikerensernblß werden sicherlich zum Erfolg der Revue beitragen. Sämtliche Abendvorstellungen (Sonntag nachmittags 7Uhr> beginnen präzise Ü9 Uhr. Jüdische Uühne, Wien, II., Praterstraße 60. Fortsetzung des Gastspiels mit Simon Natan, Neomi Lewenthai, Ida >T e t a n in dem großen Lachschlager, welcher zum ersten Male in Wien zur Aufführung gelangt, ab Freitag, den 15. März, und täglich: ,,A Mann — a Sc h limasei." Komödie in drei Akten von Kalmanovitz. Musik v. Rumczynsky. Sonntag, d':n 17. März, 'jl .Uhr nachmittags, zu tief reduzierten Preisen: •,,A Mann — a Schlimase I." Karten an der Theaterkasse sowie in sämtlichen Kartenbüros erhältlich.' Gedenkfeier für Isaak Deulsdi s* A* Sonntag, den 24. März, findet im Konzortsaal des Hotel Continental eine Gedenkfeier für den verstorbenen Schauspieler und Sänger Isaak Deutsch, den Mitbegründer der Freien Jüdischen Volksbühne statt. — Eine Reihe vorzüglicher Kräfte wird den künstlerischen Teil des Abends bestreiten. Das liturgische Konzert des VVienor Jüdischen Gesangvereines winde aus technischen Gründen für Dienstag, den 2d. April, 'j8 Uhr abends, verschoben. Gelüste Karten behalten ihre Gültigkeit. WohltätigkeitKvorslellung zugunsten der .Mensa acadeinica .iuduira. Samstag, den 23. März, im Theater in der Josefstadt. Zur Aufführung gelangt: „Sein neues Testament." Beginn 'l-ll Uhr abends. Karten sind erhältlich an der Kasse des Josefstädter Theaters und irn Sekretariat der Mensa academica judaica, IX., Zlrnmermannplatz 8, Telephon B-47-4-66. THEODOR-HERZL-SAAL Schönet Saal W/EN l WERDERTORGA SSE Jür Veranstaltungen, Vorträge, Festlichkeiten, Hochzeiten etc. zu vermieten, \uskfinf1e nurielephonisdi v.9 bis 3Uhr. M.I-M-M9 u.B-20-2-78 Jüdischer Angestelltenverband „Emunah", I., Biberstraße 17. Samstag, <lon 16. März. 8 Uhr abends, Vortrag: Professor Dr. J;>kob Brunn e r: ,,W a s ist u n s M n i ni o n i d e s V" S o n n t;i ar, 7 Uhr abends, Heimabend mit Tanz und Jazzmusik. Gäste herzlichst willkommen: Die Stellenvermittlung hält .stets eine große Anzahl geschultes Personal für Büro, Lager, Verkauf und Haushalt in Vormerkung. Die Verlait'Juncr erfolgt kostenlos, Amtsstunden an Wochentagen von 3 bis S Uhr. Sprachkurse: Hebräisch, Englisch, Französisch für wenig Vorgeschrittene. Histadnith Iwrith. IT.. Kleine Mohrengasse 3. Samstag, den 16. Mär/, x Uhr abends, im Heim. II.. Kleine Mohrengasse 3, Vortrag des lltirrn Ploni Almoni über: ..Taujot muskamut" (fl. Teil). — Bialik-Seminar. Samstag, den 16. März, '-6 Uhr abends. Währingerstraße 6/8. Leiter: Dr. Ch. Tartakower. Paralles Bialik-Seminar, 6 Uhr abends, If., Kleine Mohrengasse 3. Leiter: S. Auerbach. Bibel-Seminar. 7 Uhr abends. Leiter: Professur Gelernter. Rambam-Seniinar. Mittwoch, den 20. März. 8 Uhr abends. Leiter: Rabbiner Zucker. — Große. S m o 1 e n s k y n- F e i e r findet am Samstag, den 23. März. 8 Uhr abends, im Hotel Continental, IL. Taborsti:i(> ■!, statt. Die Festreden halten: Dr. Rothblum (hebräisch), Dr. M. T. Selmierer. Dr. O. Grünbaum und Dr. Finkolstein (deutsch). Mitwirkende: Kurt Fuchsgelb (Violine). Walter Robert Spitz (Klavier). — Achtung! Sela- Rloek- und Bialik-Fonds-Bogen-Besitzer: Der letzte Verrechnungstag ist für den 1. April festgesetzt. Hacnnali. Der jüdische Wehrsport- und Sehlltzenverein llagunah hält Montag und Donnerstag in der Zeit von 8 bis 10 Uhr abends seine Uebungsabende im Heim. LK., Nußdorferstraße 16, ab. An diesen Abenden finden auch die Sprachkurse (Hebräisch und Englisch) statt. Samariterinnen der Haganah jeden Dienstag von S bis 10 Uhr ihends im Vereinsheim. „Mathilde", Verein zur Bekleidung armer jüdischer Schulkinder, veranstaltet Sonntag, den 17. März 1935, um Vj9 Uhr abends im Militärkasino, L. Schwarzenbergplatz, sein diesjähriges Ballfest mit Künstlervorträgen. Das Reinerträgnis dient zur Bekleidung armer jüdischer Kinder. Restliehe Karten ä S 2.50 sind ini Vereinslokal. IL, Große Sperlgasse 41, Telephon A-43-5-19, erhältlich. Mit Rücksicht auf den wohltätigen Zweck wird um zahlreichen Besuch gebeten. Der Jüdisch-Akademische l'hilosophenverein veranstaltet am Samstag, d<>n 16. März, im Goldsaal des Cafe Silier, I., Schweclenplutz. einen Akademiker-Rummel mit Tanz und Mitternachtsakademic. Beginn Uhr. Normale Kaffeehauspreise. Eintritt S t.50. Der Verein für iinentireHlichen Arbeitsnachweis, T., Kohlmessergasse I, Telephon 11-27-0-65, sucht dringend Stellen für: a) Kontoristen. Buchhalter, langjährige Geschäftsführer aus der Schuhbr.-mfhe. Hand'elshilfsnrbeiter. Geschäftsdiener. Packer, Inkassanten, Verkäufer. Auslagenarranceure, Kellner. Innenarchitekten, Krankenpflegerinnen und Heilmasseurinnen, Nachhilfele'irer- und -lebrerinnen für Mittelschulfächer: b) Arbeit für gewerbliche Hilfskräfte aller Art (darunter auch Chemiker, Installateure, Bauingenieure, Schneider sowie ungelernte Arbeiter: e) handwerkliehe und kaufmännische Lehrstellen für Knaben und Mädchen. — In demselben Verein sind derzeit offene Stellen für: Geschultes Hauspersonul jeder Art, Kinderfräulein mit Sprachkenntnissen, M a s c h i n n ä h e r i n n c n, auf Herrenhemden eingearbeitet (Spezial-Kragennäherinnen), perfekte Zusehneider für Herrenwäsche, Kanditensieder. Tapezierergehilfe (auf Kinderwagen eingearbeitet), Metallarbeiter für P a 1 ä stin a (Profilieren, Stanzen, Löten, Schweißen, elektrisch und autogen). Wizo — Zionistische Bezirkssektion XVIII. Königin Esther lädt ein zu einer Kinder-Purimfeier Sonntag, den 17. Mc.rz, 4 Uhr nachmittags, im Jugendheime, XVIII., Weimarerstraße 7. ^tm^S * TWHßitoffl * ™/v •MW«WrixS^jT ^ff^frW jjfrHfoffg* 8rteÖCO (SBolIc mit Seibe) für gtiu> 0*50 ^| •?* ia^rätlciber, 100 cm...... . S <* *e iVL? Soppen* (Sljeörou q-bo fiu floflümt, in OTobfflrflS, 135 cm 6?eit. S "** ©OUCle«tRot)<tl moberne ©inbuna, «ine /f'50 2BoHe, für JHcibe», 100 cm..........S * ^CjJtirt «i,IC ai?one, ba§ fltuefle für 5tü$i(tl)t«' K*50 ffetber, 100 cm.................S ** ©OUClC^rtCtyC inobcnicö 5jlcdjtfl«toe6c, «ine SBottt. K-00 für (iapcS unb ^oletolä, Bcifle unb ßtau, HO cm.....S ** ^j?etI<mbs£)Mgoital Ä.80 für St'ofiüinc unb lleCerflflngSmöjitel, 140 cm........, . . S " SöittiitmiDlfftoffe: inmananMHRUMnHaratäM Qdjottcn — btc rjrofjc SÄobc (<vepc Manama _ wa . für $crabcu unb S9lit!«n, 80 cm.............., . . S $bitnbU3cpl)itc —fta firinxijfiifjtBeiS öetue&c...........'..........S JHcibcr=^oil<? it. 'Stvetonnc -oft ioaidjcd;t, frfjön: SKobcbeiiiiiü..................S ™ %nbanti)ven:fftvcnä)e -* .u «obtftreifen, für .^cmbcu unb «ßijjomns............. t&vepe Wlavlcnc -g.as poröfeS öewebe, für JQlufen unb Sdcibcr, in^aiitfjrcn ....... S &.:&.s3nbantl)ten-3cpt)ivc + .38 bc: i'oeale Siritblitojf in Ijerrlidjrn Xcffiitö............S* s$lobe--&ä)otten * .ö0 fcEäfonrtiß ßeiuebt, für fileibtr uub ötuftu ......... ,.S-*- S&OllclQz&fyciten iubantfjrcii, 70 cm, über &\eibn~'s$cpita 100 cm...............s l'98 Manienn. föcnxiuBonftttioni 5?C|djC G&pOVUWüintel „»t teeiieu uxmieneu e.fjultcm, «/§•- >h ft.«Scibe Gefüttert. > ßlotlfarDitj................S &niV$itt(l-'$iO)tiintC timfctUiau ober ifjcllanbiitnit, 3ncf.; OQ-— flana Gefüttert.........................S. 1$U&antcd %&Qtlftufc<&omplet (jutib unb ^) \tt aiobcfnrbeu ..........................$ &*? 'SvotteilVsfälcibet ÜU S^oUftoifcu ober M..S..?JtoitQol, mit -g O-ao iaitfleu Slcrmcüt.......................S -*-** &etven*%vülnaf)v$=Wl<tntel m mmnit«, «eueüe a»- oaffon, Vi ft.=3eibc ßefüttett..................s ÄnmntflrtvitsSistjtiß i,t «ßobcbcntiu. nmc vdisfiün-iug . s 48 ~ »vüi' Ulieffeöcfudjct bsiüiibcie OKalioucii! ^voDiusuevinnb Der i)lacftnal)me. 9i____ imw&u% n.TABÖRSTfc 48 Voraus muß man denken, sich sichern — versichern Phönix Allgemeine Versicherungs« Oes,, Wien IX, Alserplatz 3 Amtliche Verlautbarungen der Krael, Kuliusgememde Wiem Kundmachung Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeind^ Wien hat den Rechnungsabschluß pro 1934 und den Voranschlag pro 1935 über die Einnahmen uml Ausgaben der Kultusgemeinde und sämtlicher in der Verwaltung derselben stehenden Fonds und Anstalten fertiggestellt. Gemäß der §§ 91 und 92 des Kultusgemeindeatatuts liegt der Rechnungsabschluß und der VoranschTa^- durch vierzehn Tage, vom Tage der Kundmachung an ncrechnet, zur Einsichtnahme durch die Gemeindemitgliedcr in der Amtsdirektion der Kultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, III. Stock, auf. Die Gemeindemitglieder sind berechtigt, innerhalb dieser Frist Erinnerungen bezüglich des Rechnungsabschlusses und Voranschlages beim Vorstande der israelitischen Kultusgemeinde Wien schriftlich zu überreichen, welcher dieselben in Erwägung zu ziehen hat. Diese Kundmachung wird unter einem im amtlichen Teile der „Wiener Zeitung" verlautbart. Predigten In den Gemeinde- und Bezirkssyuago^en, Freitag, den 15. März 1935, werden bei den um 5 Uhr 55 Minuten beginnenden Abendgottesdiensten in nachbenannten Gemeinde- und Bezirkssynagogen Predigte;;. i - gehalten, und zwar: II., Tempelgassc 5, Oberrabbi'. Dr. I. Taglicht; III., Untere Viaduktgasse 13, Rabbis-r Dr. K. Kupfer; V., Siebenbrunnengasse 1 a, Rabbiner Dr. M. G. Mehrer; VI., Schmalzhofgassc 3, Rabbii .T Dr. J. Drobinsky; VIII., Neudeggergasse 12, RabI:<:ior Dr. M. Bauer; IX., Müllnergasse 21, Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz; X., Humboldtgasse 27, Rabbiner Dr. A. Weimer; XVI., Hubergasse 8, Rabbiner Dr. J. M. Bach; XLX., Dollinergasse 3, Rabbiner Dr. A. Frankfurter; XX., Kluckygasse 1, Rabbiner Dr. B. Murmelstein; XXI., Holzmeistcrgasse 12, Rabbiner Dr. M. Rosenmann. Samstag, c'^n 16. März 1935, Predigt beim Vormittagsgottesdienste: I. , Seitenstettengasse 4, Oberrabbiner Dr. D. Feuchtwanrr. Schrifterklärungen beim Vormittagsgottesdienste: XX., Kluckygasse 11, Rabbiner Dr. B. Murmelstein; beim Abendgottesdienste: XIII., Eitelbergergasse 22, Rabbiner Dr. M. Lewin. Jugendgottesdienste und Purimfeiern für die Schuljugend. 1. Am Samstag, den 16. März 1935 (Schabbas Sochaur), um 3 Uhr nachmittags findet im Rahmen des Jugendgottesdienstes 'der Volks-, Haupt- und Mittelschulen eine Purimfeier für die Schuljugend in allen Gemeinde- und Bezirkssynagogen statt. 2. Besondere Gottesdienste für Mittelschüler und -Schülerinnen der Unterklassen im II., LX. und XX. Bezirke. Am Samstag, den 16. März 1935, um y45 Uhr nachmittags in den Synagogen, II. , Tempelgasse 5, LX., Müllnergasse 21, und XX., Kluckygasse 11. Ganz vorzüglich speisen Sie ... ä la carte und auch Menü ... im Restaurant „Stefanie" . . . IL, Taborstraße 12. SIEGM. KORNMEHL GROSSFLEISCHHAUERE! Zentrale: IX.. Berggasse 19, Tel. A-17-5-99 a. A-16-9-34 Lieferant für Heilanstalten Abteilungen für ■^■fleisch unter Aufsicht des Ehrwürdigen Rabbinats der Isr Kultusgemeinde Wien Autozusteilung kostenlos IX., Berggasse 15 s XVIII., Währlngerslr. 97 Ein Vergnügen erwarten ♦ * » auch ein Vergnügen! Tausende Feinschmecker freuen sich jetzt schon auf das Pessach-Fest, weil sie dann acht Tage hindurch fleißig die so delikaten „Schmidl-Mazzoth" schmausen, werden. Andere, die noch klüger sein wollen, denken sich: Wozu warten... man bekommt doch jetzt schon überall frische „Schmidl-Mazzoth"... und naschen täglich von dieser so schmackhaften, bekömmlichen und doch so billigen Delikatesse! Mazzoth — dieses salzfreie Gebäck — ist bei jung und alt sehr beliebt. Kenner aus Erfahrung wissen ... „Schmidl-Mazzoth" sind besondere Leckerbissen! Darum herrscht schon jetzt eine rege Nachfrage nach „Schmidl-Mazzoth", die Kranken und Gesunden... so vorzüglich munden. Auch Sie sollen „Schmidl- Mazzoth" essen, die bei Zehntausenden als die besten gelten. Die besondere Beliebtheit der seit mehr als 40 Jahren bekannten „Schmidl-Mazzoth" ist nicht nur darauf zurückzuführen, daß sie so schmackhaft aind. Der Inhaber der „Schmidl-Mazzoth"-B'abrik, Herr Nathan Brodetaky, den Wiener jüdischen Hausfrauen als der liebenswürdige und tüchtige Chef der großen Lebensmittelhandlung Leopoldsgasse 43 wohlbekannt, ist stolz darauf, daß die „Schmidl-Mazzoth"-Fabrik auch ein Muster an Reinlichkeit darstellt. Immer neue Verbesserungen der Erzeugung, Verwendung nur erstklassiger Mehlsorten nach erprobten Rezepten und fachmännisch geschultes Personal sorgen dafür, daß „Schmidl-Mazzoth" in Qualität, Geschmack und Bekömmlichkeit unübertrefflich bleiben. Wer etwas Besonderes haben will... kauft daher nur „Schmidl-Mazzoth", Grieß und Farve 1, die in allen besseren Geschäften erhältlich sind. Achten Sie beim Einkauf besonders auf die Mark* „Scbmiüjri

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