Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 9 (1935)
- Issue
- Heft 439 (15.2.1935)
- Date
- 1935-02-15
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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- Haifa 1× ep/1047930
- Lod 1× ep/1045074
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Nr. 439 DIE NEUE WELT Seite 5 (jOtvz, Wien spcicld davon . . . und iekd Uaüfen alle scUoh . , . Schmidl Qualitäts Mazzoth die Pessach-DeSikatesse des Feinschmeckers! „Schmidl-Mazzoth" sind deshalb seit mehr aJs 40 Jahren beliebt und werden von Kennern bevorzugt, weil sie auf höchster Qualitätsstufe stehen. „Schmidl-Mazzoth" erzeugt der bekannte erste Fachmann Herr Nathan Brodetz ky mit den modernsten Maschinen, in peinlichst sauberen Räumen, mit geschultem Personal, aus dem feinsten Weizenmehl . .. und unter streng orthodoxer Aufsicht Sr. Ehrwürden Herrn Oberrnbbiner Babad. Sie sind daher in Geschmack, Bekömmlichkeit und Kaschruth unübertrefflich! \JedoH<MH Sie die neue, u&MHdw $ckn%ackUafte ^♦•♦♦♦"♦♦••♦♦♦•'♦♦•♦♦"♦^♦♦♦♦•M"*~** Spevialtnadce ,h. B/in allentesseemt}escUäfim! j zentrales I „Schmidl - Mazzoth ' - G ri e ß und F a r v e I besonders auf die Marke „SCHMIDT II, Leopoidssasse 43, Tel. A-40-0-90, A-60-2-63, A-48-4-48 t++t+++*< Auf das Beste darf matt huIU veegessett . . . fet>zi scUöh sott man ,,$dMyddl-1faawzakU essen l Vom paBä§fisi€it§i§€iifit Ow®nqemmawht Preisbildung — Exportstockung durch Unwetter Ende Jänner stellten sich die Ergebnisse für Orangen mittlerer Größe auf etwa 8 bis 9 sh. (englisch) durchschnittlich. Kleinere Früchte erzielen bis zu 12 sh., jedoch wird der höchste Preis nur für einen sehr kleinen Teil der Ernte erzielt. Große Früchte bringen sogar nur 7 bis 8 sh. Aus Spanien treffen unterdessen Nachrichten über Frostschäden in den letzten Jännertagen ein. Sie sollen aber, wie in späteren Telegrammen bestätigt wird, sohl* ernst sein. Es dürfte damit zu rechnen sein, daß durch den spanischen Frost der Markt eine Entlastung erfährt und sich demgemäß dio Absatzmöglichkeiten und Preise für p al ä s t i n e nsiac.he Orangen bessern Jedenfalls sollte man — selbst wenn auf .den spanischen Frost hin eine wesentliche Preisiirljoiung eintreten sollte -- in Palästina die Signair. des Marktes nicht überhören und die Ausdehnung der Pf lanzung'st.ä tigknit einstellen. Die Zitrusexporteure haben von einer Verschifl'ungspause abgesehen. Der Exportdruck würde nach Ablauf dieser Pause, pur. um-so ^schärfer-einsetzen. Im übrigen hab&a die Regengüsse vom 3. und 4. Februar bereits eine Verschiff ungspause zur Folge, da die. Verkehrswege zwischen der Urangenzonc und dem Haifaer Hafen in katastrophaler Weise zerstört s i n d. Dio Bahnlinie ist an vier Stellen unlersp ü 1 t, zwischen Petach-Tikwa und Ras es Ain steht die Strecke 2 Kilometer lang unter teilweise 2 Meter tiefere Wasser. Besonders sind auch bei Tulkarem schwere Flutseiläden eingetreten. Da zwischen Tel-Awiw und Haifa keine Straßenverbindung besieht, ist es kaum möglich, an die Orte der Zerstörung überh a u p t lieranzukom m e n, nach einem zwischen Haifa und Lydda entgleisten Zug muß per Flugzeug gefahndet werden. Der Jafi'acr Hafen ist unterdessen durch .stürmisches Wetter lahmgelegt. Die Stürme haben auch in den Orangengärten Schäden angerichtet und F r u c h t a b f a 1 1 zur Folge grhabl. Mino uniwätoenrir Neuerung; Stuft Kiste» Örangenfäwser Jims Pappe Die seil. August 1034 bestehende ,,Papyrus Orient Paper Printing Sr. Packing Industry —- Tel Awiw" der Herren Theodor I-Ierzl (Wien), Kruger und Blum (Jerusalem) hat. jetzt versuchsweise mit der Herstellung von Papierfässern für den Orangenexport nach eigenen Patenten begonnen. Die ersten Versuchssendungen nach England stellten einen vollen E r f o 1 g dar. Die Orangenpapie.rfässer, die aus einer importierten Holzstoffmasse als Rohmaterial und einigen im Lande erzeugten Chemikalien hergestellt werden, sind von größerer Härte als Holz. Die Fässer fassen je 4 bis 5 Kisten. Es können natürlich auch kleinere Fässer hergestellt werden, die Ersparnis gegen- Herrnon Street 4 HAUS ERSTEN RANGES MODERNE ZIMMER MIT FLIESSENDEM WASSER GEPFLEGTE KOSCHERE KÜCHE MÄSSIGE PREISE TELEPHON 1067 über der H o 1 z k i s t e ist bei größeren Fässern aber eine höhere und geht bis zu 60 Prozent. Die große Verpackungsersparnis wird es auch ermöglichen, Orangen dritter Wahl, bei denen ein Export wegen der hohen Spesen nicht möglich war, zu exportieren. Die außerordentliche Bedeutung, die der Einführung der Orangenfässer bei weiterer Bewährung auch in gesamtwirtschaftlicher Beziehung zukommen würde, ergibt sich daraus, daß Palästina in diesem Jahre für über pal. Pf- 20 0.0 0 0 Orangenkistenholz importieren dürfte, die zu einem mehr oder weniger großen Teil erspart werden könnten. Bei den Orangenfässern macht der Rohmaterialanteil nur 25 bis 30 Prozent der Kosten aus. Interessanterweise wurde in Amerika gleichzeitig mit dem Patent des inzwischen verstorbenen Herrn Kruger ebenfalls ein Verfahren für Orangenfässer aus Papier patentiert. Die Einführung des Orangenfasses würde eine Verbilligung auf dem Weltmarkt und zugleich eine nicht unwesentliche Importersparnis zugunsten von Tozereth Haarez bedeuten. (Palnews.) fellllllllllllllllllllllllllllllllllllilllliinTO J&mmt U&id Stimme llT.TZli «.tu» Ausgiebige B raten»Hentts S 1.60 ~\L/~i „ Genüge!- „ s 2.20 | Vorzügliche Zubereitung - chwechater Blere— luUMMUUUUU "It^D Naturweinv Insgesamt: 9.938 13.834 3.274 2.837 Der palästinensische Import hat in den ersten elf Monaten also die Höhe von LP 14 Millionen erreicht und wird sich bis Jahresende auf über LP 15 Millionen erhöht haben. Dem Vorjahr gegenüber liegt eine 40prozentigc Importsteigerung vor. Der Export ist um etwa 20 Prozent von LP 2.27 auf 2.83 Millionen gestiegen. Der Transitverkehr stieg von LP 171.000 in den ersten elf Monaten 1933 auf LP 210.000 im Jä.nner bis November 1934. Jugoslawischer Export nach Palästina verfünffacht Aus Belgrad: Das jugoslawisch-palästinensische Wirtschaftskomitee hat nach einjährigem Bestand bedeutende Erfolge aufzuweisen. Hatte die Ausfuhr Jugoslawiens nach Palästina 1933 rund 4,38 Millionen Dinar betragen, erreichte ihr Wert in den ersten drei Quartalen des Jahres 1934 bereits 13,8 Millionen. Die Abwicklung von Abschlüssen im Werte von rund 10 Millionen ist noch in Schwebe, so daß für 1934 mit einem Auftragswert von mehr als 20 Millionen Dinar gerechnet wird. Ausban der Thermen von Tiberias Aus Jerusalem (J. T. A.): Unter der Leitung des Schweizer Ingenieurs Arnold Scherrer, eines hervorragenden Fachmanns für den Ausbau von Mineralquellen, wurde in Tiberias mit der Neufassung der dortigen Thermalquellen nach modernen Methoden begonnen. Durch diese Arbeiten soll die Höchstausnutzmig der Quellen und die Konstanz des Zuflusses erzielt werden. Die Arbeiten, bei denen über 100 Arbeiter Beschäftigung finden, dürften sechs Monate in Anspruch nehmen. Die Bäder werden während der Zelt des Umbaus ununterbrochen weiter benützt werden können. Import und Export Palästinas» 1934 Haifa: Das Department of Customs, Excise and Trade veröffentlicht soeben eine vorläufige Zusammenstellung über Import, Export und Reexport der ersten elf Monate 1934, die im Vergleich zu den ersten elf Monaten 1933 folgende Ziffern aufweisen (in LP 1000): Import Export I.—XI. I.—XI. I......XI. I.- -XI. 1933 1934 1933 1934 Nahrungsmittel, Getränke 2.167 2.587 1.961 2.513 Tabak j Rohmaterialien u. unl bearbeit. Produkte 761 971 29 51 j Fertigwaren 5.164 S.395 277 270 1 Verschiedenes 1.846 1.881 7 3 Der Handekverkehr SdiweizffPaläsfnta Dem aufstrebenden palästinensischen Wirtschaftsgebiete wird, wir in allen übrigen Industriestaaten, auch in der Schwei z größte Beachtung geschenkt. Die Schweiz hat bisher nicht im selben Maßstäbe wie ander*; Länder an dem steigenden Import industrieller Güter nach Palästina partizipieren können, da ihre Industrieerzeugnisso besonderer Qualität meistens teurer zu stehen kommen. Betrug der Gesamtexport der Schweiz nach Palästina im Jahre 1933 von LP. 73.94? bereits das Doppelte des Exports des Jahres 1932, so stellt sich der Gesamtexport für das Jahr 1 93 4 auf annähernd LP. 150.000. also wiederum auf das Doppelte des Jahres 1933. Tn den ersten sechs Monaten des Jahres 1934 erreichte der schweizerische Export nach Palästina bereits einen höheren Betrag als der gesamte Export des Jahres 1933. Aus diesen Zahlen ist eine, wenn auch nicht sehr schnelle, Wendung der Einkaufspolitik der palästinensischen Käufer zu hochqualifizierten Produkten ersichtlich. Diese Stimmung für gute Waren wird in. erster Linie der palästinensischen Wirtschaft zugute kommen, denn es hat sich immer erwiesen, daß gute, in der Anschaffung etwas teurere Ware auf die Dauer wesentlich vorteilhafter ist als Ware geringerer Güte. Die Schweiz exportiert nach Palästina, hauptsächlich Uhren, Maschinen, elektrische Apparate, Aluminium, Chemikalien, Textilien, Käse, Schokolade. Um die Interessenten mit den Produkten der schweizerischen Maschinen- und Elektroindustrie beisser bekanntzumachen, hat sich im Sommer 1934 eine größere Anzahl bedeutender Industrieunternehmen der Schweiz zu einer Exportorganisation für den palästinensischen Markt zusammengeschlossen, die in der Schweiz unter dem Namen „Swiss Machine Manufacturers Export Organisation for Palest ine" mit dem Sitz in Zürich eingetragen ist. Diese Industriellengruppe hat die Mittel für die Bearbeitung des Marktes und zur Unterhaltung eines ständigen Aus Stellung s- und Lagerraumes, der sich in Tel-Awiw befindet, zur Verfügung gestellt, Diese ernsten Bestrebungen der schweizerischen Industrie, auf dem palästinensischen Markt Fuß zu fassen, sind selbstverständlich von dem Willen begleitet, durch äußerste Preise und Anpassung an die landesüblichen Kredit- und Zahlungsbedingungen die Anschaffung der schweizerischen Qualitätsprodukte zu ermöglichen. Wie bei den meisten nach Palästina exportierenden Ländern, so erreicht der Import palästinensischer Produkte in die Schweiz auch nur einen geringen Teil des Wertes des Exports schweizerischer Waren nach Palästina. Er betrug im ganzen Jahre 1933 LP. 3991, im Jahre 1934 zirka LP. 8000. Der Export Palästinas nach der Schweiz setzt sich aus kleinen Positionen diverser Agrarprodukte, Wein, Brom, künstlichen Zähnen und Citrusfrüchten (Orangen, Grapefruit) zusammen. Der Citrusfruch taü s fuhr seitens Palästinas nach der Schweiz stehen keine Schwierigkeiten im Wege. Ist doch die Einfuhr nicht kontingentiert und unterliegen die palästinensischen Citrusfdichte dem gleichen Einfuhrzoll wie diejenigen italienischer oder spanischer Provenienz. Der Schweiz wurde als Abnehmer der Jaffaorange seitens der zuständigen palästinensischen Kreise bisher zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. In, Erkenntnis der Bedeutung eines gegenseitigen Güteraustausches hat die Swiss Machine Manufacturers Export Organisation for Palestine im Einvernehmen mit den zuständigen Instanzen die. Verhandlungen mit den palästinensischen Organen zwecks eines vermehrten Imports der Jaffaorange in die Schweiz aufgenommen. Es darf erwartet werden, daß diese Verh an dlungen in nächster Zeit zu einem ersten günstigen Resultat führen. (Palnews.) Seit 15 Jahren bin ich auf Gasthausküche angewiesen. Da ich gleich vielen anderen Feinschmeckern die Erfahrung gemacht hatte, daß die Küche des Restaurateurs W. Spritzer bei zeitgemäßen Preisen besonders schmackhaft und verläßlich ist, bin ich Herrn W. Spritzer als Gast im „National" und dann bei seiner Uebersiedlung ins „Stefanie" treu geblieben. Jetzt bin ich Herrn Spritzer in die Hammer-Purgstall-Gasse 7 gefolgt, v/o er das ehemalige Restaurant Zollner führt, und bin nach wie vor mit der guten und abwechslungsreichen Küche außerordentlich zufrieden. Grape fruit ^% Saftig — Ohne p Kerne —Ideales! Aroma — Bei r Handel und Pu* \ blikumgleicherv weise beliebt B.CP. London