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Die neue Welt · 1935-01-29 · Heft 434 (29.1.1935) · page 2

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Journal
Die neue Welt
Volume
9 (1935)
Issue
Heft 434 (29.1.1935)
Date
1935-01-29
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 2 DIB NEOS WELT Nr. 434 Vertretung mit Nachdruck bei den Äuständigen Stellen vorstellig werde. Vom objektiven (moralisch«» und rechtlichen) Standpunkt tot diese Stellungnahme eine selbstverständliche. Im heutigen Deutschland aber verspricht sie wenig Erfolg. Denn abgesehen davon, daß Streichers Sbusease pathologisch sind, könnte es passleren, daß m*n eine etwaige Beschwerde der Reichsvertretung als Verbreitung von Greuelmeldungen ansieht, weil sich diese Beschwerde auf Zitate aus dem „Stürmer** stützt. Es gibt sogar Naziblätter, die verlangen, daß man der jüdischen Presse in Hitler-Deutschland verbiete, den „Stürmer" m zitieren, da solche Zitate geeignet seien, ein falsches Bild vom deutschen Nationalsozialimus im Ausland zu geben. In dieser Hinsicht also wäre Jeder Versuch einer Rehabilitierung zwecklos Klagen, nicht helfen In Washington fand kürzlich die allamerikanisehe Palästina-Konferenz statt, an der 1587 Delegierte teilnahmen. Diese Konferenz der amerikanischen Palastina-Bewegung fand weitesten Widerhall. Botschaften von Präsident Roosevelt und von zahlreichen führenden Politikern liefen ein und die Londoner „Times" schrieb, es sei dies die repräsentativste Versammlung, die jemals in den Vereinigten Staaten zusammentrat. Eine gewiß ehrende Bezeichnung! Leider fand der äußere Glanz nicht seine innere Bestätigung. Der Präsident der amerikanischen Bne Brith beklagte sich darüber, daß der Volkerbund den Flüchtlingskommissär MacDonald bei seiner Arbeit nicht unterstützt habe. „Nach fünfzehn Monaten Arbelt", rief der Bne-Brith-Präsident aus, „ist nicht ein einziger Dollar von irgend einem der fünfzehn beteiligten Länder beigesteuert worden und keine« dieser Länder hat die Einwanderungsbestimmungen zugunsten der Flüchtlinge gemildert 1" Eine gewiß nicht ehrende Konstatierung 1 Dabei ist die Lage der Saar-Flüchtlinge noch gar nicht berücksichtigt. Und Herr MacDonald, der Vom Völkerbund eingesetzte Kommissär, gibt rasch seiner Genugtuung darüber Ausdruck, daß durch die Initiative Frankreichs die privaten Organisationen hier nicht in Anspruch genommen werden, sondern die vom Flüchtlingsproblem betroffenen Staaten. So schiebt eine Instanz der anderen die Verantwortung zu» Bisher haben nur die jüdischen Brieftaschen Und das jüdische Palästina etwas für die Flüchtlinge geleistet Die „repräsentativste jüdische Versammlung4' konnte nur Idagen. Helfen konnte sie nicht. //Slums" im jüdischen Tel-Awiw Das vielbestaunte Stadtwunder Tel-Awiw mit seinen reinen Straßen, Villen, Gärten, Industrien und Organisationen hat bereits ein Armen- und Lumpenviertel, ein Quartier der Verwahrlosten« „Blum a" nennt man solche Großstadtgegenden in Amerika. Ein Tel-Awiwer Korrespondent schildert die Slums von Tel-Awiw folgendermaßen: „Sie sehen anders aus als die Slums des Westens, es fehlen die riesigen Mietskasernen mit ihren lichtlosen Höfen. Statt dessen häufen sich hier die Baracken aus Holz und Blech, von denen man nicht recht weiß, wie sie überhaupt den Anprall von Wind, Sonne und Regen aushalten; in den Straßen dieser Gegenden wühlt der Staub Im Sommer, ein undurchdringlicher Schmutz und Nässe im Winter. Die Stadt entstand, wie es die Not erforderte. In einigen Gegenden drängten sich die Einwanderer aus Jemen zusammen, wie sie gerade konnten, daneben Juden aus anderen nichteuropäischen oder halbeuropäischen Gegenden, Hier im kaukasischen Viertel leben die Kaukasier. Es sind Schuhputzer, Lastträger, Handwerker, Gelegenheitsarbeiter. Riesige Familien, in kleinen Häusern, oft In einem Zimmer zusammengepfercht Wie jedes Kolonisationsland, wie Jedes Territorium, das im Beginn der kapitalistischen Entwicklung steht, kennt Palästina keine zentralisierte, organisierte Fürsorge und Wohlfahrtspflege. Es gibt verschiedene Ansätze derartiger Tätigkeit unter den Juden, aber es sind nur Ansätze, und so blieben diese ungepflasterten Ecken Tel-Awiws fast unberührt von einer ordnenden, helfenden und schützenden Hand. Elend, Krankheit Verwilderung sind hier zu Hause." Diese anschauliche Schilderung stimmt nicht gerade fröhlich. Sie ist auch nicht dazu geeignet daß man uns um diese Großstadt-Erscheinung beneide. Gehört auch das zur Normalisierung des jüdischen Lebens? Keine ausländischen luden nach Bivobidschan Aus War Behau (J. T. A.)t Die Gesellschaft „Agro-Jld" veröffentlicht folgende Erklärung der Moskauer Jüdischen Kolonisationa-Ge«. Ozet: Im Zusammenhang mit den in der Presse erschienenen Mitteilungen über bestimmte Möglichkeiten der Einwanderung aus Polen und aus dem Ausland überhaupt nach Birobidschan »acht Ozet darauf aufmerksam, daß das von der Gesellschaft Agro-Jid dem Zentralexekutiv-Komitee übergebene Memorandum noch gar nicht geprüft wurde und daß keinerlei Bnticheidung über dieses Ansuchen und Über die Einwanderung ausländischer Juden Im allgemeinen getroffen wurde. Es kann auch nicht vorausgesetzt werden, daß dies geschehen wird. Jedenfalls besteht keinerlei Grund für die Festsetzung des Datums oder des Umfang« einer etwaigen Einwanderung aus Polen. Im Hinblick auf die In einigen Ländern getriebene Propaganda für die Ansiedlung nicht aus Sowjetrußland stammender Juden in Birobidschan kommt der UJrklärung von Oxet eine Ober Polen itoa^ehende Bedeutung w. Politisches Ghetto in Palästina Linke Zionisten und antizionistische Orthodoxie gegen Sephardim und allgemeine Zionisten Ein palästinensischer Leser schreibt uns aus Jerusalem: „Es ist kein Wunder, wenn die Beamten der englischen Palästina-Regierung immer hochmütiger auf die Juden herabsehen. Die Vorgänge um die Besetzung der BUrgermeisterstelle in Jerusalem haben diesen Verächtern der Juden neuen Stoff geliefert. Nach den Gemeinderatswahlen haben die Juden den Bürger« meisterposten für sieh gefordert, und mit Recht, denn in Jerusalem leben rund 60% Juden und diese zahlen mehr als 80% aller Steuern. Die Regierung aber hat einen Araber zum Bürgermeister bestimmt und nur eine der zwei Vizebürgermeisterstellen einem Juden namens Auster gegeben. Statt nun gemeinschaftlich gegen diese Verletzung' des jüdischen Rechtes zu kämpfen, haben die Juden begonnen, untereinander um die Vizebürgermeisterstelle zu raufen. Der unter zionistisch-sozialistischer Führung stehende Waad Leumi (Nationalrat) hat sich mit den antizionistischen Orthodoxen von der »Agudah* zusammengetan und sie fordern die Absetzung Austers und Ernennung ihres Kandidaten Solomon, die allgemeinen Zionisten unter Führung Ussischkins und die spagnolischen Juden verlangen, daß Auster bleibe.. Die Sache Ist 2um Skandal gediehen, denn der Streit und Haß Uhler den Juden geht so weit, daß ihre Vertreter Im Gemeinderate nicht zusammensitzen wollen und der neugewählte Gemeinderat, in welchem zur Hälfte Araber sitzen, seit Wochen nicht mit seiner Arbelt beginnen kann. Dabei waren es die Juden, welche schleunigste KREUZ"KINO «• Wollzeile 17 > Tel. R-24-2-16 VIVA VILLA Vorstellungen: 4, %«, Vt$, VilO In der Hauotrolle Wallace Berry Einberufung des Gemeinderates von der Regierung gefordert haben. Die Reglerungsbeamten haben ihre helle Freude daran. Sie werfen höhnisch die Frage auf, wie die Juden erst untereinander gestritten hätten, wenn es um den Bürgermeisterposten gegangen wäre. Unter dem Gelächtet der Feinde balgen sich »Repräsentanten' der palästinensischen Judenschaft um einen Posten, in Jerusalem, der heiligen Stadt." * Aus Jerusalem wird gemeldet: Die durch die Besetzung des Jerusalemer Vizebürgermeisterpostens mit Daniel Auster entstandene jüdische Kr i si s im Jerusalemer Stadtrat, derzufolge die Eröffnung des neuen Stadtrates verschoben werden mußte, dauert an. Eine Beratung der jüdischen politischen Führer wurde abgebrochen, ohne daß es zu einer Beschlußfassung gekommen ist. M. M. Ussischkin, Daniel Auster und die sephardischen Stadträt« verließen die Beratung. Die Sephardim instruierten Herrn Elmali äh, das sephardische Mitglied des Waad-Leumi- Präsidiums, dahin, daß er so lange sein Amt im Waad Leumi nicht auszuüben habe, bis Austers Ernennung zum Vizebürgermeister nicht von den anderen jüdischen Gruppen gutgeheißen wird. Der Waad Leumi, die Leitung der Agudas J i s r o e 1 erließen eine Kundgebung, in der das Bedauern darüber ausgesprochen wird, daß die Regierung einen jüdischen Vizebürgermeister ernannt hat, ohne sich vorher mit den jüdischen Institutionen, die Chajim Solomon als Kandidaten präsentiert hatten, ins Benehmen gesetzt zu haben. Hingegen haben die sephardischen Stadträte und Führer der Sephardim in einer Beratung eine Resolution angenommen, in der das Verbleiben Daniel Austers auf dem Posten des Vizebürgermeisters gefordert wird. Auch die Exekutive der Organisation der Allgemeinen Zionisten in Palästina ersuchte Auster, nicht zurückzutreten. Der Jerusalemer Stadrat endlich eröffnet. Aus Jerusalem wird am 27. Jänner gemeldet: Nach Ueberwindung einer um die Besetzung der Stelle des ersten jüdischen Vizebürgermeisters ausgebrochenen Krise hat endlich die konstituierende Sitzung des neuen Stadtrates stattgefunden. Zum ersten Male seit fünf Jahren nahmen wieder jüdische Stadträte an einer Sitzung des Jerusalemer Stadtrates teil. Der umstrittene jüdische Vizebürgermeister Daniel Auster, ein Mann von vierzig Jahren, Heß sich nach dem Krieg in Jerusalem nieder. Als österreichischer Offizier war er während des Krieges nach Palästina gekommen und übernahm nach der Demobilisierung die Verwaltung des jüdischen Friedensgerichtes. Einige Zeit später errichteten er und Dr. Dunkelblum eine der ersten Rechtsanwaltskanzleien in Jerusalem. In der ersten Zelt war Daniel Auster in der jüdischen Arbeiterbewegung organisiert, ging jedoch später zu den Allgemeinen Zionisten über. Palästina-Reise Reisedauer nur 2 Tage mit dem schnellsten Dampferd. Welt OtMMIschaftertlM durch Nordisches R«is«bur«au Relseleitung: N. M. Racker, Wien i, Graben 10, lelelon R-24-2-31 Alfihrtt 8. März 1935 ab Neapel. Dampfer „Rix* (51.000 Tonnen) frühere Fahrttrmine 7. Februar 1935 .Roma" 22. Februar 1935 „Conte dt Savoya' spätere Fahrtermine; 23. Mär* 1935 „Conte di Savoya* 8. April 1935 Saturnla" jede Woche Einzelreisen zu Originalkartcn Sichern Sie sich bei uns gute Kabineni Judenstaatspartei Oesterreichs Versammlangekalender Dienstag, den 29. d. M., Judenstaatsjugend, Sektion Prater, II., Kleine Zufahrtsstraße 166, Plenarversammlung. Referent Fritz Kolb. Dienstag, den 29. d. M., Judenstaatsjugend, Sektion Briglttenau, XX., Helnzelmanngassc 20, Plenarversammlunnp. Referent Karl Frankel. Dienstag, den 29. d. M., Sektion XIV/XV, Schanzstraße 32, um halb 9 Uhr abends Versammlung. „Die Organisation der Jtidenstaatlerlnnen ,Deborah'". Referentin Frau Fanny Ii atz. Dienstag, den 29. d. M., um halb 9 Uhr abends, Sektion Leopoldstadt, II., Taborstraße 21a, Versammlung „Die Lage im Zionismus". Referent Oberbaurat Robert Stricker. Mittwoch, den 30. d. M., um halb 9 Uhr abends, I., Werdertorgasse 14. Vortrag: „Geburt, Tod, Trauung und Namen w ose n bei den Jude n", Referent Amtsleiter Julius Rosenfeld. Donnerstag, den 31. d. M., um halb 9 Uhr abends, Sektion Prater, II., Kleine Zufahrtsstraße 166. Vorlesung Dr. Leopold Ehrlich (Hichler) aus eigenen Werken. Donnerstag, den 31. d. M., um halb 9 Uhr abends, Sektion XX., Vortrag: „Palästina und Ga- I u t h", Referent Rabb. Dr. I. Z.Kanne r. Donnerstag, den 31. d. M., um halb 9 Uhr abends, Sektion Leopoldstadt, II., Taborstraße 21 a. Vorlesung aus modemer zionistischer Literatur, Referent Dr. Ernst Max. Montag, den 4. Februar, im Klublokal Cafe Baldiohof, XVI., Ottakringerstraße 102, Versammlung: „Judenstaat — Judennot", Referenten: F. Richter, Th. Grubner. Das künftige polnische Parlament judenrei'n? Aus Warschau: Nach erfolgter Abschaffung der Proportionswahlen und Einführung des Systems e i nfacher Mehrheiten in Polen, ferner nach der Umbildung der Wahlbezirke, wodurch die von jüdischen Massen bewohnten Städte mit reinen Landbezirken verbunden wurden, wird es wahrscheinlich den etwa drei Millionen Juden in Polen nicht möglich sein, auch nur einen einzigen Sitz im polnischen Parlament und im Senat zu erringen. Die in polnischer Sprache erscheinende Warschauer jüdische Tageszeitung „N a s z Pszeglad" fordert darum die Einführung nationaler Wahlkurien; die Zeitung weist darauf hin, daß falls die jüdischen Wähler keine Möglichkeit haben werden, für jüdische Kandidaten zu stimmen, sie oft das Zünglein an der Waage zwischen den konkurrierenden polnischen Parteien bilden werden, was zu Reibungen und antijüdischen Ausschreitungen führen könnte. In politischen Kreisen glaubt man aber nicht, daß die maßgebenden polnischen Faktoren die Einführung; nationaler Kurien erwägen werden. Amerika für den Aufbau des Jüdischen Nationalheims Aus Washington: Auf dem in Washington abgehaltenen „Palästina-Tag" hielt der amerikanisch© Bundessekretär für Inneres, Ic k e s, eine Ansprache, in der er die Leistungen der Judenheit für Amerika und die Welt würdigte. Er gab die Erklärung ab, daß Amerika der, Bewegung zur Schaffung einer jüdischen Heimstätte in Palästina mit Wohlwollen gegenüberstehe. Zwi Rosenblatt darf wieder nach Palästina kommen: Aus Jerusalem (J. T. A.): Das gegen Zwi Rosenblatt, den freigesprochenen zweiten Angeklagten im Arlosoroft-Prozeß, ausgesprochene Einreiseverbot wurde zurückgenommen. Chordirigent, guter Stimmbilder, gewes. KompositionsschUler der Akademie für Musik in Wien (Freiplatz), poln. Staatsbürger, sucht Stellung in großem Tempel mit oder ohne Orgel. Josef M i 11 e t, Wien, II., Bayriooher Hof, Taborötraüe, Erweiterung der jüdischen Versorgungsansialt Einweihung des neuen Trakte» Am Sonntag, den 27. Jänner, fand die feierliche Eröffnung des neuen Traktes der Versorgungsanstalt der Wiener Judengemeinde in der Seegasse statt. Die Einweihungsrede hielt Oberrabbiner Dr. David Feuchtwang, der darauf hinwies, daß der Zubau so wie die» ganze Anstalt der reinen Menschenliebe, also einem alten jüdischen Fundamentalgesetz, diene. Die Hauptrede hielt Kultusrat Dr. J. H. Körner, Obmann der Verwaltungskommission der Versorgungsanstalt, wobei er die Geschichte und Entwicklung des Baues darlegte, insbesondere auch die Schwierigkeiten, vor die sich die Propagotoren dieser wichtigen Instition gestellt sahen. Nach Dr. Körner, dessen Initiative und Beharrlichkeit die Errichtung des Neubaues erst möglich machten, sprachen Ministerialrat Arch. Schläfrig, Vorstand der Baukommission und der technische Amtsleiter Arch. Leopold Pon tzen sowie Präsident Dr. Desider Friedmann, der die Mitarbeiter und Stifter mit Dank bedachte. Besonderes Verdienst erwarb sich Kultusrat Ing. Buchbinder, der als Obmann des Baukomitees die ganze Zeit über die Bauarbeit Überwachte. Zum Schluß ergriff der Bürgermeister der Stadt Wien, Dr. Richard Schmitz, das Wort. Er erklärte, daß die Erweiterung der Versorgungsanstalt aus privaten Spenden hohes soziales Verständnis beweise und Anerkennung verdiene, zumal die Stiftung aus einer religiösen Gemeinschaft und im Geist dieser Gemeinschaft hervorgegangen sei. Seine Begrüßungsrede schloß mit dem Wunsch, das neue Haus möge seiner humanen Aufgabe immer treu bleiben. Zur Einweihung des Zubaues waren alle Repräsentanten der Kultusgemeinde sowie zahlreiche Gäste, Spender und Stifter, erschienen. Rund jüdischer Frontsoldaten, B. O. G. I, Cafe „Altes Rathaus", I., Wipplingerstraße 24. Plenarversammlung am Dienstag, den 29. Jänner, 8.30 Uhr, mit anschließendem Vortrag. Referent: Ing. Oskap Bauer. Thema: Sendung da» Judentum«.

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