Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 8 (1934)
- Issue
- Heft 425 (28.12.1934)
- Date
- 1934-12-28
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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•feite 2 die neot Welt Nr. 425 Jti £Är dess und oder am Gou sein Jahi erhä Wit Sän. Mfeg den und rieh nati Sch: bau: Im eine von b. i Ode Tod Nac haf find Ko: Y.?.l (Jänner rfgf* ecc Si:r stre A s Krs Sm- Ha; das die R e kör s e: wir We win bri; Mf! BtT( stcj 13 GI9 UT?C W15 S?!i he* M. litz M. sch erv Dr. Na tra Sui avf Irma P19 au.; Rn: P!s wii tig Jut ein de; iE?6. d«?r ECl' st Ii p £ Grsie Ms Isr lar e r/ Sti kä b=- Kc Fr er f/\ Ja Ja W( er ,.E ps Li in der Komödie yHlllllllUlilJIIJIIIIIIIIIIIiyilllHIllljllllli ihr« Lieblinge Sztike Szakail, Rosy Barsony, Ernst Vereües Tlbor v. Halmay, Gaorg Dm«, HuswPulfy MbiiMw »Miivuit Nach dem Lustspiel von Siegfried Geyer Regte: Frlfi Schuls Musik: Nikolaus Brodaaky Hiezu: Hans Moser in „Fuchs auf der Hetijagd" Ab hente: KAMMERLICNTSPIEL1 SCMWARZINBIRQ. PLATZ, LÖWCN-KINO, Hl; KINO WIEN- ZeiLl, VI; MARlA-THERISIf N-KINO, VII; FLIEGER.KINO, IX; THEATER-KINO, XVII. Monopol: Huiohak k Co. Gts.ro, H. getane, sohin authentische Interpretation der verfassungs rechtlich, festgelegten Grundsätze der Jugenderziehung, gibt dem Jüdischen Volksbund die Veranlassung, der Bundesregierung seinen am 5. Oktober 1934 übermittelten Antrag auf Errichtung eines öffentlichen jüdischen Schulwerkes, welches der jüdischen Bevölkerung Oesterreichs die Möglichkeit der national-religiösen Erziehung ihrer Jugend durch jüdische Lehrkräfte bietet, m Erinnerung zu bringen. Feierlich verkündet« der Herr Bundeskanzler in der Eröffnungssitzung des Bundestages am 30. Oktober d. J. den Willen der Regierung, den nationalen und religiösen Minoritäten unseres Stautes einen für alle Welt vorbildlichen Rechts- und K u 11 u r b c h u t z angedelhen zu lassen. Gestützt auf dieses Kanzlerwort, richtet der Jüdische Volksbund für Oesterreich an die Bundesregierung das neuerliche Ersuchen, ein öffentliches jüdisches Schulwerk zu errichten, um so „jenen jüdischen Bürgern, die wünschen, daß ihre Kinder von jüdischen Lehrern in national-religiösem Geiste zu -volks- und glaubenstreuen Juden und treuen Oesterreichern erzogen werden", die Möglichkeit hiezu zu bieten. de ■c nJ RUNDSCHAU Das brüderliche Herz In Deutschland laufen jetzt zwei große Aktionen parallel: Die Boykotthetze gegen d e n j ü d Ischen Kaufmann bis zur Vernichtung und das Sammeln für da W i n t e r h il f s w e r k. Für dieses. wird auchim Ausland, unter den Ausländsdeutschen, gearbeitet' Mit überschwenglicher Freude stellt, das die sehr verbreitete Nazizeitung „Grüne Post" in Deutschland fest. Sie schreibt unter anderem: „Muß es nicht jedes Herz noch inniger erfreuen, zu lesen, daß der berühmte Geiger und Komponist Fritz Kr e i s 1 e r in Amerika für das deutsche Winterhilfswerk sammeln konnte? Keine abgelegten Sachen, sondern beste Ware mit dem Fabrikstempel der besten. Firma. Wer es nicht glauben will, gehe in die Kleiderkammern des NS.-Amtes für Volkswohlfahrt und betrachte die Stapel von neuen bunten Pullovern, Mänteln und Kinderwäsche. Bei diesem Anblick wird auch der Verstockteste gewahr, daß in aller Welt das brüderliche Herz lebt." -Die Hitler-Deutschen haben an das brüderliche Herz in aller Welt appelliert und nicht fruchtlos. In der Brust Fritz Kreislers-haben sie auch solch ein brüderliches Herz gefunden. Sie wissen aber scheinbar nicht, daß eben dieser Fritz Kreisler der Sohn eines Wiener j ü d ischen- Arztes ist. Kuriosa rings um die Einwanderung Wenn Jaden ins jüdische Land wollen Die Einwanderungspolitik der Palästina-Regierung zeitigt die sonderbarsten Erscheinungen. Jüdische Menschen, die kein Zertifikat und kein Visum für Palästina bekommen können, müssen die subtilsten Methoden anwenden, um ins Land zu kommen, während die Mandatsverwaltung die Tore Palästinas dichtfest verschließt, Schiffe vor den Häfen patrouillieren läßt, mit Scheinwerfern auf Flugzeugen die Grenzen nachts beleuchtet, um nur ja jedes „illegalen" jüdischen Eindringlings habhaft zu werden. Auch der jüdische Tourist, der jüdische Passant, der jüdische Besucher des „Heiligen Landes" braucht ein Visum. Aber man hilft sich. Da die in Polen veranstalteten katholischen Pilgerzüge ihre Teilnehmer ohne Visa nach Palästina bringen können, beschloß ein Jude, ein nationaler Jude, zum Katholizismus Uberzutreten, um als „Christ" mit dem Pilgerausflug nach Palästina zu kommen. Man bedenke: Ein Warschauer Jude entschließt sich zur Taufe, nur damit er, der jahrelang auf ein Zertifikat gewartet hatte, ins Jüdische Nationalheim hineinkommen könne. Der Streich unterblieb. Warschauer Zionisten überzeugten den jüdischen Pilger, daß seihe Handlungsweise bei aller inneren Not verwerflich sei. Ein zweiter, nicht minder krasser Fall... Jüdische Mädchen in Polen, deren künftige, in Palästina „illegal" lebende Eidgenossen keine Zertifikate besitzen und auch keine Chance haben, in absehbarer Zeit «welche zu bekommen, rufen sieb — Araber aus Palästina herbei, echte palästinensische Araber, um sie zu heiraten und durch sie, d. hvdurch diese Ehe, nach Palästina kommen zu können. Dieser. Vorgang ist keine Fabel, kein Märchen In der letzten Zeit wurden in Warschau Araber aufge griffen, die, mit jüdischem Reisegeld versehen, in Polen eingetroffen waren, um sich der geschilderten Heirats- und Einwanderungsprozedur zu unterziehen. Die zionistische Exekutive läßt sich zu diesen Erfolgen ihrer Einwanderungspolitik beglückwünschen. Kann man sich über Erfolge freuen, wenn derlei Kuriosa möglich sind? Appell an das Weltgewissen In Prag veranstaltete die Tschechoslowakische Liga gegen den Antisemitismus, Zweigstelle der Weltliga in Paris, einen Vortrag von Rabbiner Max Abraham früher Rathenow und Berlin, dessen vor kurzem er schienenes Buch „J u d a verrecke. Ein Rabbiner im Konzentrationslager" großes Aufsehen regt hat. Der Vortragende versicherte, daß es ihm fernliege irgendwelche politische Ziele zu verfolgen oder gar als Vergeltung für erlittene schwerste Unbill „Greuelpropaganda" zu treiben, aber da noch immer unschuldige, geistig und seelisch hochstehende Menschen in Konzentrationslagern und in Gefängnissen in grauenvoller Weise gefoltert werden, nur weil sie eine andere politische Gesinnung als die gegenwärtigen Machthaberhaben oder gar nur, weil sie Juden sind, wäre es ein Verbrechen, zu schweigen. Rabbiner Max Abraham, der selbst, in den Kon zentratisnslagern als Rabbiner gemartert und zutiefst gedemütigt worden war, schilderte das'.Regime . in den Konzentrationslagern, das man als ein Regime von Menschenraub und Sklävenhälterei bezeich nen könne, und die Leiden der Insassen der Lager, die fast alle ein Opfer der „unsichtbaren Polize>i", der Denunzianten von Beruf und Interesse, sind: des faulen Schuldners, des säumigen Mieters, des neidischen Konkurrenten, des rachelüsternen Prozeßgegners usw., aller jener, die sich durch Angeberei eines unbequemen Mahners oder Konkurrenten entledigen wollten. -Besonders die jüdischen Insassen der Konzentrationslager sind die Opfer dieser ,.unsichtbaren Polizei". Der Vortragende schilderte das Martyrium . der „Judenkorapagnie von Oranienburg, zu der mehrere jüdische - J u.g endliche des Erziehungs heims in Beizig gehörten, und besonders des ■ „Prominenten" der Judenkompagnie, Ernst Heil mann, ehemals Vorsitzenden der sozialdemokratischen Fraktion im Preußischen Landtag, der auf die ' raffinierteste und schimpflichste Weise gequält und oft bis jzur'Bewußtlosigkeit geschlagen wurde, der — ein Schwerkri.egsverletzter die Latrinen mit den Fingern reinigen-, mußte, ja sogar gezwungen wurde, Unrat zu essen..Am 'erschütterndsten war die Schilderung des 'vergeblichen Selbstmordversuches Heilmanns im - Konzentrationslager Papenburg, wo er ebenfalls Prominenter der Judenkompagnie war." ~"~' ' Zum Schluß 'appellierte- R-äbbwier -Abrananv -ah das Weitgewissen, in dem Kampf für \ Abschaffungder Konzentrationslager nicht 'zu erlahmen. An das Judentum appellierte er, sich zu einer einheitliehen Organisation .zu?, sammerizuschließen, um besser für den Kampf um-Recht und gegen Unterdrückung gerüstet "zu sein. . EröffnunssnnzelSe. SSÄX^ Tel. B-28-1-89.. ehern; lanRiähr . Stückmeister b Chramosta. Der iilmkomiker Eddie Kantor Zahlreiche Filme haben den jüdischen Filmstar Eddie-Kantor auch in Europa populär gemacht. Ein Bild seiner Persönlichkeit entwirft 4m New-- Yorkerjiddischen. „Vorwärts" der.' Schriftsteller D. Druck, dessen Skizze wir auszugswsise wiedergeben. Unter den .zahlreichen Stars von. Hollywood gibt es keinen Künstler, der so verschiedene Talente in sich vereinigt wie Eddie Kantor; keinen, der die dynamische Kraft hätte, dem Zuschauer den Atem zu rauben, ihn zu überwältigen. Er vertreibt das Dunkel, verjagt die Schwermut, er .singt Freude; "Heiterkeit und Licht .. .; Eddie"'Kantor gehört in die kürze Reihe jener Künstler, die auch menschlich von seltener Wärme und Reinheit sind. Er besitzt ein fühlende**" Herz für die Armen und' Leidenden, die vom Schicksal kärglich Bedachten. Von ebensolcher Qualität ist; Eddie Kantor als Jude. Es' gibt zahlreiche Juden im Filmbereich, aber keiner von ihnen - bis auf einige Produzenten - - tritt so frank und frei als Jude heraus wie Eddie Kantor. Er gibt keine halbdiplomatischen Antworten, er ist nicht „busy" (beschäftigt), wenn man von ihm verlangt, zu einer jüdischen Angelegenheit Stellung zu nehmen. Er nimmt an allen jüdischen Veranstaltungen teil und tritt in ihnen öffentlich auf. Nicht nur als Sänger und Komiker kann man Eddie bewundern, auch als ernster Redner stellt er seinen Mann. Er kann nämlich ebenso ernst wie heiter, ebenso satirisch-bitter wie zärtlich und sentimental sein. Bei einer Versammlung, an der jüdische „N o t a b 1 e" teilnahmen, hatte er den Mut, zu sagen, daß derjenige, der ablehne, für Palästina etwas zu tun, kein Recht habe, sich Jude zu nennen und auch nicht zum Judentum gerechnet werden könne. Die Zuhörer, die gewöhnt waren, Eddie Kantor als Spaßmacher zu sehen, waren von diesem Auftreten überrascht. Eddie Kantor gehört nicht zu denen, die einen Schieier der Vergessenheit über ihre Vergangenheit breiten. Im Gegenteil. Er spricht gern Jiddisch, das Idiom, dessen er sich bis zu seinem 17. Lebensjahr bediente. Es schmerzt ihn sehr, daß er „Loschen Kojdesch" ver- I Jessen hat. Er spricht immer nur von „Loschen Köjdesch", 1 denn in seiner Jugend war das Wort „Hebräisch" nicht geläufig. Er gehört keiner Partei an. Er gehört, so sagt er, zum jüdischen Volk, das in Schmerzen und Nöten zur Einigung kommt. Ueberaus interessiert zeigt er sich für jüdische Erziehung, die er für den wichtigsten Faktor zur Erhaltung und Vertiefung der jüdischen Werte hält. Den Aufbau Palästinas, den administrativen und den kulturellen, fördert er unablässig. Für diesen Zweck hat er stets offene Hände. Für die Hebräische Universität hat er zwei Studenten-Freiplätze (auf den Namen seiner Frau) gestiftet. Sein Beispiel wirkt befruchtend auf die „gute Gesellschaft", in der er sich als Künstler bewegt ... Katastrophale Not der Juden in Polen In der Sitzung der Budgetkommission des polnischen Sejm legte der Delegierte des Jüdischen Klubs, Abg. Rothenstreich, die verzweifelte Lage der jüdischen Drei-Millionen-Bevölkerung Polens dar. Die Juden In Polen, sagte Rothenstreich, wurden am stärksten von der Wirtschaftskrise betroffen. Die neueste Statistik besagt, daß 60 Prozent der Judenschaft der Kleinstädte auf öffentliche Unterstützung angewiesen sind. Die große jüdische Gemeinde in Warschau konnte ihren hilfsbedürftigen Mitgliedern als Feiertagshilfe nicht mehr als 17 Groschen pro Tag gewähren. In Warschau wandten sich 25 Prozent der jüdischen Bevölkerung an die Gemeinde um Unterstützung, in anderen Städten ist der Prozentsatz der Hilfesuchenden bedeutend höher. Die jüdischen sozialen Institutionen, erhlaten von der Regierung keinen Groschen an Subvention. In den südlichen Wojwodschaften mußten über 31 Prozent, in den zentralen Wojwodschaften 25 Prozent, in Lemberg 55 Prozent, in Lodz 29 Prozent, in B i a 1 y s t o k über 32 Prozent, in, Wilna etwa 35 Prozent der jüdischen Bevölkerung während der letzten Pessach-Tage von den Gemeinden; unterstützt werden. Die jüdischen Arl)citp..\ unter denen es 45 Prozent Arbeitslose gibt, genießen nicht die Vorteile der Sozialversicherung, weil sie meist in sehr kleinen Werkstätten arbeiten. Die jüdische Gesellschaft ist lange nicht mehr in der Lage, aus eigenen Mitteln zu helfen. Dennoch wird von uns sehr viel auf dem Gebiete der Berufsumschichtung und der Modernisierung der Werkstätten getan. Es liegt im Interesse des Staates, auch seinerseits der Pauperisierung der Juden entgegenzuwirken. Leider wurde ein von uns dem staatlichen Arbeitsfonds unterbreiteter diesbezüglicher Plan nicht in Erwägung gezogen. Unsere Gemilas-Chasodim- Kassen, die 1 4 0.0 0 0 jüdischen Familien zinslose Darlehen gewähren, erhalten von der Regierung nur eine sehr . geringe- Subvention. Von den Krankenk a s s.e.n. werden die jüdischen Angestellten entfernt und Ni'6 h t j"ü d e n äh'ihre Stelle gesetzt. Die jüdische-Bevölkerung ' ist - Unter der Last der Krise zusammengebrochen und braucht schnelle Hilfe.. Seit.Jahren.;ort .:• suchen, wir die Regierung um eine solche Hilfe,. leidet1 ohne Resultat. Die Regierung stellt sich unseren gerechten '-Forderungen g-fegenUber taub. Als Vertreter " der jüdischen Bevölkerung wünsche ich nicht, daß sich bei den .Juden die Meinung festsetzt, daß das einzige Recht, das uns noch geblieben ist, das Recht, uns zu beklagen, sei. Der Referent Stronski gibt zu, daß nichts zur Regelung: der Rechtslage der jüdischen Religionsgemeinschaft getan werden sei, dagegen wurde die Rechtslage der Karaiten geregelt. Zum jüdischen Weltkongreß Aus Paris wird gemeldet: Das Komitee dea Jüdischen Weltkongresses teilt durch J, T\ A. mit: Die Wirtschaftstendenzen des modernen Staates, das Ueberhandnehmeri der vom Staate d i r i g i e -r t c n Wirtschaft und die Bildung von Ständen haben bewirkt, daß in Ost- und Zentraleuropa auch die sicher-» sten politischen Rechte der Juden oft zu einer i n h a 1tlosen Formel degradiert werden, wenn sie nicht eine Politik der sorgfältigen Wahrung der Wi rt-ac-h a-f t sinteressen begleitet. ' Die schwere frot der Juden in Mittel- und Osteuropa hat bei gleichzeitigem Mangel einer einheitlichen Wirtschaftsaktion in der letzten Zeit vielfach zur Entstehung von neuen Gesellschaften geführt, die, von den besten Wünschen beseelt, oft undurchführbare Rettungspläne in Umlauf setzen und den: Weg zur Bildung der von allen Einsichtigen erstrebten Einheitsorganisation versperren. Mit Rücksicht darauf und in Uebereinstimmung mit den in den jüngsten Beratungen in Osteuropa vielfach geäußerten Wünschen hat das „Comite dea Delegatiohs Jüives et Comite Exöcutiv pour le Congres JuiC Mondial" beschlossen, unverzüglich eine aus sachverständigen Wissenschaftlern und Praktikern bestehendd Oekono mische Z e n t r a 1 k o m m i s s i o n einzusetzen. Der Kommission werden folgende Aufgaben obliegen: 1. Die Entwicklung der ökonomischen Verhältnisse» der Juden im Zusammenhang mit den Wirtschaftstrukturwandlungen der betreffenden Länder zu Verfölgen, das gesammelte Material in objektiver F o r m der Weltöffentlichkeit zu unterbreiten und auf diese Weiso die; absichtlich verschleierte, Entziehung der Existenzmöglichkeit der jüdischen Bevölkerung sichtbar werden zu lassen; 2. den Entwurf eines W i r t s c h a f t s p r ogramins für den einzuberufenden Jüdischen Weltkongreß vorzubereiten. Die Zusammensetzung.. der Oekono mischen Zentralkommisaion in Paris, ebenso wie die. des in Aussicht genommenen Wirtschaftsrates ia Warschau wird demnächst bekanntgegeben werde».