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Die neue Welt · 1934-12-21 · Heft 424 (21.12.1934) · page 6

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Journal
Die neue Welt
Volume
8 (1934)
Issue
Heft 424 (21.12.1934)
Date
1934-12-21
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seite 6/ DIE NEUE WELT Nr. 424 Ap§ Deutschland Boykott! Boykott! Prag, 17. Dezember. (J. T. A.) Die vorweihnachtliche antijüdischc Boykottaktion in Deutschland nimmt immer schärfere Formen an und dehnt sich über ganz Deutschland aus. Immer mehr Zeitungen stellen sich der Boykottaktion r.ur Verfügung1, in Tausenden von Flugr.ctteln. FJakaton und Transparenten werden die „Volksgenos^n" <i.^ or gewarnt, jüdische Geschäfte zu betreten, da dio^ gleichbedeutend mit Verrat an Deutschland sei. In mehreren Städten ist es bereits vorgekommen, da Ii die Menge gegen jüdische Geschäfte vorging, die Ecsitzer attackierte und vielfach auch materiellen Schaden anrichtete. In mehreren anderen Städten stehen Xationalsozialisten. unterstützt von Hitler-Jugend, Posten vor jüdischen Geschäften, behängt mit judenhetzerischen P!-.katen. in denen vor dem Betreten des Geschäftes gewarnt wird. Die Hitler-Jugend hat im besonderen die Aufgabe, immer wieder im S p r e c h c h o r a n t i j ü d i s c h e Losungen auszurufen. In Wor m s wurden die Geschäfte von Juden mit gelben Zetteln beklebt, auf denen Karikaturen von Juden und mittelalterliche Abzeichen zu sehen sind. Im Text dieser Zettel ist ~u lesen, daß jeder ,,Volksgenosse", der beim Juden kauft, ein Verräter am Deutschtum ist. In Herford i Westfalen) wurden Feuerwerkskörper von den Boykottposten in die jüdischen Geschäfte geworfen, so daß die Geschäftsinhaber sich während der Geschäftsstunclen zur Schließung der Läden gezwungen sahen. In Bielefeld hat die Handwerkskammer alle ihre Mitglieder aufgefordert, die Angestellten, die bei Juden kaufen, fristlos zu entlassen. In anderen Städten wurden jüdische Geschäftsinhaber und deren Familienangehörige angeblich zu deren eigenem Schutze gegen die erregte Menge in Haft genommen. So z. B. veröffentlicht die „Lampertheimer Zeitung" die folgende Mitteilung über die Inschutzhaftnahme eines jüdischen Geschäftsmannes: ,Jn der Nacht zum Mittwoch wurden an verschiedenen hiesigen jüdischen Geschäftshäusern Beschriftungen angebracht mit dem Wortlaut: „Kauft nicht beim Juden!" Während der eine Geschäftsinhaber die Schrift entfernen liaß, änderte der andere den Schriftsatz, indem er das Wort „n i c h t" in „d o c h" abänderte. Infolge dieses Vorganges erfolgte gegen 5 Uhr abends eine Ansammlung vor dem Schuhhaus Mann, die jedoch bald zerstreut wurde, nachdem man den Demonstranten mitgeteilt hatte, daß die hiesige Polizei den Sohn des Inhabers Franz Mann bereits am Nachmittag in Schutzhaft genommen hatte." Diese Judenboykottwelle kann sich um so ungehemmter entwickeln, als unbeschadet der Verordnungen der zuständigen Reichsrcgierungsstellen gegen die Geltendmachung" der Arierbestimmungen in der Wirtschaft von keiner Behörde im Reiche gegen die Hetzer etwas unternommen wird. Im Gegenteil, es scheint sich um eine wohldurchdachte und organisierte Aktion zu handeln, die nicht allein von Leuten wie Julius Streicher, Mitglied der bayrischen Regierung, sondern auch von Mitgliedern der Reichsregierung, wie z. B. Reichspropagandaminister Dr. Goebbels, ermuntert wird. Nachträglich wird bekannt, daß Minister Goebbels während seiner letzten großen Rede vor 15.000 Parteifunktionären im Eerliner Sportpalast wiederholt scharf die Juden attackiert und dabei erklärt hat, die Weltjudenheit sei es, die Deutschland von der Welt trennt und es zu einer wirtschaftlichen Autarkie zwingt. JuiiesaisQyifofäsfag ä la 1» April 1933 Das Tschechoslowakische Preßbüro meldet aus Berlin: Der Ausfall des „Angriff" gegen die „Frankfurter Steibung" gründet sich aller Wahrscheinlichkeit nach auf die Tatsache, daß die jüdischen Geschäftshäuser in Frankfurt schon seit einigen Wochen boykottiert werden. Während die nationalsozialistischen Geschäfte die Aufschrift „deutsches Geschäft" tragen, hat man an den Türen und Schaufenstern der jüdischen Läden entsprechende Aufschriften angebracht. SA.-Männer patrouillieren vor den jüdischen Geschäften und raten den Leuten, ihre Weihnachtseinkäufe in christlichen und deutschen Geschäften zu besorgen. Das ganze Vorgehen erinnert stark an den großen Boykott der jüdischen Geschäfte am 1. April 1933 im ganzen Reiche. Das hat wohl die „Frankfurter Zeitung" veranlaßt, schüchterne Vorstellungen zu erheben, wonach dieser Boykott in Widerpruch steht mit der Politik der Reichsregierung und namentlich mit der Politik des Reichsv.irtschaftsministers Dr. Schacht. Bei diesem wurde von Interessenten auch vorgesprochen, zumal die Frankfurter Polizei das Reichsinnenministerium verständigt haben soll, sie sei nicht imstande, die Entrüstung der Bevölkerung gegen den jüdischen Handel zu beschwichtigen. Die antisemitische Bewegung greift übrigens in den Ortschaften längs des Mains weiter und dringt auch nach Hessen hinüber. Todesstrafe für Verkehr mit Juden Aus Nürnberg: Wie die „Fränkische Tageszeitung" meldet, sprach Gauleiter Julius Streicher vor Richtern, Staatsanwälten und Rechtsanwälten im Bund Deutscher Juristen über Rechtsprechung im neuen Staat. Er sprach über „das ungeheuer verderbliche Wirken der Juden auf das deutsche Volk" und führte aus; j ,,Es ist ungeheuer und kaum glaublich, wie rasch die Entrassung eines Volkes durch den geschlechtlichen Verkehr eines Juden mit einer Nichtjüdin vor sich gehen kann. Die Nichtjüdin ist für ihr Volk für immer verloren und auch die einer solchen Ehe entstammenden Kinder (Bastarde) tragen weiterhin zur Entartung unseres Volkes bei. Wenn wir daher nicht in absehbarer Zeit Gesetze schaffen, die es woiterhin unmöglich machen, die deutsche Rasse zu verseuchen, dann gibt es keine Rettung mehr. Der geschlechtliche Verkehr eines Juden mit einer Nichtjüdin muß mit dem Tode bestraft werden . . . Wer die Rassenfrage kennt, für den ist es auch kein Zufall, daß mancher Verbrecher, mancher Verräter oder mancher unsittliche Men:^h bestimmte Merkmale in seiner äußeren Erscheinung hat, die eben auf eine frühere Verbindung mit der jüdischen Rasse zurückzuführen sind. Wenn bei uns der Kommunismus entstehen konnte, so ist dazu ebenfalls die Verderbung der deutschen Rasse durch den Juden die Ursache." Lieb^rsBiann — arbeitslos Die Säuberung von Kunst, Literatur und Architektur von sogenannten „liberalistischen Elementen" in Deutschland geht, weiter vor sich. Vor einigen Tagen richtete die Nationalsozialistische Kulturgemeinschaft (früher Goebbels) an 20 bildende Künstler ein Rundschreiben, worin diesen Künstlern, fast durchwegs jüdischen, die Ausübung ihres Berufes verboten wird. Sie werden also keine Aufträge mehr übernehmen, keine Ausstellung mehr beschicken dürfen — also Pinsel und Meißel und Zirkel hinlegen und der Welt Ade sagen. Unter diesen Verfemten befindet sich auch der Freund Hindenburgs Max Liebermann, der 87jährige jüdische Maler, Gründer der Berliner Sezession, Präsident der Akademie der Künste und Hauptvertreter des deutschen Impressionismus. Liebermanns Bilder sind Zierden aller großen Galerien, er hat die deutsche Kunst jahrzehntelang ehrenvoll vertreten. Was werden jetzt die Maler, Bildhauer und Architekten tun, denen man den Lebensraum genommen hat? Werden sie auswandern? Werden sie zum Revolver greifen? Werden sie sich beruflich umschichten? Niemand kann diese Fragen mit hundertprozentiger Gewißheit beantworten. Nur das eine steht fest, daß die Hoffnung, das Hitler-Regime werde den Juden gegenüber eine mildere Tonart anschlagen, fehlgegangen ist. Es wird immer schlechter für die deutschen Juden . .. Hitler-Deutschland gegen die jüdischen Auslands- Advokaten Nachdem die jüdischen Rechtsanwälte im Deutschen Reiche zugrunde gerichtet wurden, sollen nunmehr die im Auslande getroffen werden. In der „Deutschen Justiz" vom 30. November 1934 findet sich eine Mitteilung über die „Zcntra 1stelle für Internationales Rech t", in der es heißt: „Sie soll im Zusammenwirken mit den reichsdeutschen Rechtsanwälten die Rechtsbeziehungen Deutschlands zu den anderen Völkern, vorerst insbesondere zu den ost- und südeuropäischen Ländern, durch Beratung bei Ausbau der alten und Anbahnung von neuen Geschäftsbeziehungen regeln. Der Substitutionsverkehr der reichsdeutschen Anwaltschaft mit der arischen Anwaltschaft der ost- und südosteuropäischen Länder wird von der Zentralstelle für internationales Recht einheitlich geleitet werden. Die Tätigkeit dieser Zentralstelle erstreckt sich zunächst auf die Beziehungen Deutschlands zu den ost- und südeuropäischen Staaten, namentlich zu Oesterreich, Ungarn, Tschechoslowakei, Jugoslawien, Polen, Rumänien, Bulgarien und Griechenland. Sie soll nach und nach auf alle Staaten ausgedehnt werden." Dazu bemerkt die „Jüdische Rundschau" (Berlin): „Es muß als sehr bedauerlich bezeichnet und wird nicht überall verstanden werden, daß die Zentralstelle anscheinend den Ausschluß der jüdischen Anwaltschaft in den ost- und südosteuropäischen Staaten anstrebt; denn in dieser Anwaltschaft befinden sich zahlreiche fähige und insbesondere auch der deutschen Sprache mächtige Advokaten." Wieder Massenausbürgerungen deutscher Juden Aus Berlin: Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht wiederum Namen von über hundert jüdischen Bürgern im Regierungsbezirk Düsseldorf, denen auf Grund des Gesetzes über den Widerruf der Einbürgerungen die deutsche Staatsangehörigkeit entzogen worden ist. Die Zukunft der Saarjuden Aus Saarbrücken: Das „Nachrichtenblatt der Synagogen-Gemeinden des Saargebiets" teilt mit: „Wie man sich in manchen Kreisen eine .Rückgliederung' vorstellt, geht aus folgendem .Gedicht* hervor, das einem unserer Gemeindemitglieder, selbstverständlich ohne daß der .Dichter' sich mit seinem Namen genannt hätte, zugegangen ist: Tag des Zornes, Tag der Tränen! Wird die Juden aus dem Saarland kehren! Handgranaten, statt „Manna", werden fallen! Und statt im Jordan muß Ihnen ein Bad in der Saar gefallen. Das Original befindet sich in unseren Händen. Wir haben weder die schlechten Verse noch das schlechte Deutsch zu verbessern versucht. Der Inhalt spricht die Wünsche und die Absichten des Autors deutlich aus. Diesen Wünschen und Absichten ist die berüchtigte Nr. 7 vom „Westland" bereits mit der Lieferung von Adressenmaterial zuvorgekommen." Das Organ der saarländischen Juden stellt in einer weiteren Betrachtung fest, daß alle Hoffnungen, das Leben der deutschen Juden werde sich noch normalisieren, sich bis jetzt leider nicht bewahrheitet haben. Ueber dem Leben der Juden in Deutschland lastet eine unerträgliche Spannu ng. Der Artikel schließt: „Trotz einer früheren Aeußerung des Propagandaaiinisters, man habe an der Judenfrage das gelöst, was WMMMMMM.....MM»M.....MMM»M......)MMH>, SIEGN. KORNMEHL I GROSSFLEISCHHAUEREI I;j Zentrale: IX.. Bcrggas.se 19. Tel. A-f 7-3-99 n. 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Wenn das Greuelpropaganda sein sollte, so wären nicht wir, sondern die jeweils zitierten reichsdeutschen Zeitungen, bzw. die jeweils zitierten a m 11 i c h en Redner der Greuelpropaganda schuldig." Gastspiel Sevilla Pastor — Krna Nieglcr. Freitag. 2t., Samstag, 22., und Sonntag, 23. Dezember, zum erstenmal in Wien: ,,D er Lediggehe r", Komödie in zwei Akten von Freimann, Musik von Wohl. Sonntag!-j4 Uhr nachmittags bei ermäßigten Preisen: „Der Letliggeher". — Montag, 24. Dezember, geschlossen. Dienstag, 25. Dezember: Erstaufführung des großen Schlagers ,.H u 1 j e K a p z e n", zwei Akte von Rosenberg, Musik nach Volksmotiven. -• Dienstag, 25. Dezember, VA Uhr nachmittags, bei ermiißigten Preisen: „Ester Fröhlich", Lustspiel in drei Akten von M. Richter. — Mittwoch, 2G. Dezember. '.>i Uhr nachmittags: „Hulje Kapzen". Bei sämtlichen Aufführungen Sevilla P a s t o r in den Hauptrollen. Jüdische Bühne, IT., Praterstraße 60, Tel. R-43-4-59. Auf vielseitiges Verlangen wird das große Sehlagerlustspicl P a rn o s e" mit dem Schauspieler und Sänger Rudolf Z a s I a ws k y sowie auch dem bekannten Komiker S a 1 o N a u m o w bis inklusive Sonntag. 23. Dezember, prolongiert. — Dienstag, ..5. Dezember, und Mittwoch. 26. Dezember. ' .9 Uhr abends. ..Chasidim". lustiger Traum in drei Akten liiit Epilog. Zum erstenmal im Wien. An beiden Tagen '-j4 Uhr Nachmittagsvorstellung. Fiistae «ier Woche (Nach den Herstellungsländern zusammengestellt.) Oesterreich: Salto in die Seligkeit. Ungarn: Peter (Franziska Gaäl). Amerika: Prinzessin für dreißig Tage -- Abenteuer in Honolulu — Silly-Micky-Lachparade —• Mord in Manhattan (Kreuz-Kino). England: Liebeslied (Richard Tauber). Internationale Pruduktion: Abschiedswalzer. Deutschland (Ariei paragruph): So endete eine Liebe (Ufa)) — Lockvogel (Ufa) — Peer Gynt — Hofball in St. Petersburg — Annette im Paradies —- Englische Hochzeit — Reginc — Reifende Jugend — Heute Nacht bei mir — Die Reiter von Dcutsch-Ostafrika — Stoßtrupp 1917. Schüsse in der Jioxarena. Am Freitag gelangt im Kreuz- Kino der neue Kriminalfilm der Metro „Mord in Manhattan11 zur Uraufführung. Dieser Film zeigt eine Reihe von großen Sensationen, darunter den berühmten Mordfall Rotlistein, der seinerzeit die ganze Welt in Atem gehalten hat. Rothstein wurde in. einer Boxarena während eines Kampfes von unbekannter Hand getötet, und dieser Fall ist bis heute noch nicht aufgeklärt worden. Die Hauptrollen von „Mord in Manhattan'1 spielen Clark Gable, Myrna Loy und William Powell. „Liebe nach Noten." Die Metro-Goldwyn-Mayer zeigt demnächst in Wien einen weiteren Film ihrer J ubiläumsproduktion. Es handelt sich um die große musikalische AiiHstattungskomödie „Liebe nach Noten". Die Hauptrolle spieit Jeannette MacDonald. der große amerikanische Weltstar, der uns aus vielen Lubitsch- Filmen bekannt ist. Joseph Schmidt singt! Tn seinem neuen, in Wien hergestellten Groß/Ilm „Ein Stern fällt vom Himmel" singt Joseph Schmidt die neuesten Schlagerlieder von Hans May. und zwar „Ein Stern fällt vom Himmel". „Ich singe dir ein Liebeslied" und „Das ist halt wienerisch", weiters' eine Arie aus „Liebestrank" von Donizetti und die italienischen Volkslieder „Mandulinata" (Neapel), „Tarantella sincera" und „Fincstra bassa" (Neapel). Die Wiener Premiere des Films, gleichzeitig: die Welturaufführung, findet am 26. Dezember im Elite-, Imperial-, Opern-, Schottenring-, Lustspieltheater- und Flotten- Kino statt. Sziiko Szakall lebt von seinen Papieren. Szöke Szakall lebt von seinen Papieren . . . Allerdings nicht als Rentier, sondern als Papierwarenhändler in einer kleinen Provinzstadt . . . und ist mit seinem bescheidenen Schicksal zufrieden . . . während seine, stolzen Söhne hoch hinaus wollen . . . Das ist der Ausgangspunkt des Lustspiels „Ende s c h 1 e c Ii t . . . a 1 1 e s gut!" Außer Szöke Szakall wirken noch Ernst Vercbcs, Tibor v. Halmay, Rosy Barsony, Georg Denes und Karl Iluszar-Puffy mit. Oaal — Jaruy — «ressart — Wnllburg. Vier bekannte Künstler spielen die Hauptrollen in dem neuen, heiteren Universal- Großlllm „Peter", der am 21. d. M. in Wien erscheint: Franziska G a a 1 in einer Rolle, die sie bald als Bub, bald als Mädel zeigt, Hans Jaray als eleganter junger Mann und die zwei beliebten Komiker Felix Bressart und Otto Wall bürg. Festpremiere am 20. d. M. im Busch-Kino. Jüdischer Angestellten verband Kmunah, L, Biberstraße 17. S a m atag, 22. Dezember, Vortr a g von Frau Ella Rudnc r- Pfeffer: „Ueber die Entstehung' d e r m e n s c hliehen Sprache. Beginn: 8 Uhr abends. Gäste willkommen. — Dienstag, 25. Dezember, 7 Uhr abends, II einübend mit anschließendem Tan z (Jazz). Oneg Schabath der „Akilia". Am Freitag, 21. Dezember, Vj8 Uhr abends, wird, ebenso wie an jedem Freitagabend, im Jugendheim der Jüdischen Jugendorganisation „Akiba", Wien, 1., Wiesingerstraße 3. ein Oneg Schabath abgehalten. Im Rahmen des reichhaltigen Programms spricht Herr Dr. Ch. Tartakower. Gäste sind herzlich willkommen! — II ebräischkurs e. Es werden noch Jugendliche in die für Mitglieder unentgeltlichen Hebriiisehkurse der „Akiba" für Anfänger, Vorgeschrittene und sehr Vorgeschrittene aufgenommen. Anmeldungen täglich von 8 bis 10 Uhr im Heim, I., Wiesingerstraße 3. Telephonische Auskünfte unter B-52-2-40. Der J. W. S. V. Hammah spricht seinem Bundesführerstellvertreter Herrn Samuel Waßner anläßlich des Ablebens seiner Mutter sein tiefstes Beileid aus, DIo I.ese- und Kedchallc jüdischer llochschüler vermittelt unentgeltlich bewährte Lehrkräfte in allen Mittelschulfächcrn und in Hebräisch zu mäßigern Honorar. Auskunft täglich von fi bis 7 Uhr nachmittags in der Lese- und Rcdehallo jüdischer Hochschüler, Wien, TX., TUrkenstraße 9. lliNtadruth Iwrith, II., Kleine Mohrengasse 3. Samstag, 22. Dezember. 8 Uhr abends, im Heim, Tl.. Kleine Mohrengasse 3, Vortrag des Herrn S. Auerbach über ..Schirath Bialik". — Samstag, 22. Dezember, G Uhr abends, Bialik-Snniinar. Leiter: Dr. Tartakower. 7 Uhr abends: Bibelseminar. Leiter: Professor Gelernter. Montag. 24. Dezember, 8 Uhr abends: Rambam-Seminar. Leiter: Rabbiner Dr. Zucker. Wieder Lebensfreude und Arbeitsfähigkeit bringt Togal. Seit 20 Jahren haben sich Togaltabletten glänzend bewährt bei rheumatischen, gichtischen Beschwerden, Kopfschmerzen und Erkältungskrankheiten. Togal wird auch Sie wieder gesund machen. Ein Versuch überzeugt! Jede Apotheke hat Togal vorrätig, £J

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