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Die neue Welt · 1934-12-14 · Heft 422 (14.12.1934) · page 5

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Journal
Die neue Welt
Volume
8 (1934)
Issue
Heft 422 (14.12.1934)
Date
1934-12-14
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Nr. 422 pm Wiera WRVt Seite 5 mifmmmmmi AUS PALÄSTINA 400 Millionen Depositen in Palästina Aus Jerusalem: Nach Schätzung gut informierter Wirtschaftskreise ist der Betrag der Depositen in den palästinensischen Banken in den letzten Monaten beträchtlich gestiegen und hat im Monat September die Summe von zirka 14 Millionen Pfund (zirka 4 00 Millionen Schilling) erreicht. Allein in den genossenschaftlichen Banken ist der Gesamtbetrag der Spargelder und Depots in den letzten eineinhalb Jahren um mehr als 1,500.000 Pfund gestiegen und betrug im Juni 2!^ Milliionen Pfund, 13.000 Dunam den Juden freigegeben Ein alter Bodenstreit in Palästina beendet Aus Jerusalem (J. T. A.): Durch eine Entscheidung des Distriktskommissärs Perowne sind auf dem Berg Kanaan bei Safe.d 13.000 Dunam als unzweifelhaft jüdisches Eigentum anerkannt und für jüdische Siedlung freigegeben worden. Damit wurde zum größten Teile ein Bodenstreit entschieden, der in den letzten Jahren die Behördein wiederholt beschäftigt hatte und vor einigen Wochen durch eine Aktion arabischer Nationalisten neuerlich vom Zaun gebrochen worden war. Ueber die Eigentumsverhältnisse bei den noch strittigen 7000 Dunam des insgesamt 20.000 Dunam umfassenden Gebietes auf dem Kanaan-Berg wird das Gericht für Bodentransaktionen zu entscheiden haben. Die infolge des arabischen Einspruchs in Frage gestellte Durchführung der großzügigen Erweiterungspläne für die Stadt Safed scheint nunmehr gesichert zu sein. Gleichzeitig mit der Entscheidung wurde ein im Zusammenhang mit diesem Bodenstreit gegen den Oberbuchalter der Safeder Niederlassung der Anglo-Palestinc Bank, Alter Stern, erlassenen Befehl, durch den diesem der Aufenthalt in Safed verboten wurde, zurückgezogen. Ende Oktober hatte sich Stern mit einer Gruppe jüdischer Landarbeiter auf ein von ihm gekauftes Grundstück auf dem Berg Kanaan begeben, um mit dem Umpflügen des Bodens zu beginnen. Er und die Arbeiter wurden daraufhin von Arabern angegriffen, die behaupteten, das Grundstück sei i h r Eigentum. Die Behörden griffen in diesem Fall außerordentlich schnell ein. Nach kurzem Verfahren wurde Stern, der ein' gebürtiger Safeder ist und dessen Eltern, die ebenfalls in Safed geboren sind, als der für die Pflugarbeiter Verantwortliche kurzerhand aus seiner Geburtsatadt ausgewiesen. Der Distriktskommissär Perowne verfügte die sofortige Einstellung aller Arbeiten in dem strittigen Gebiet und eröffnete eine Untersuchung zur Ueberprüfung der geltend gemachten. Ansprüche. Seitens der Regierung wurde er bevollmächtigt, im Falle einer der beiden Streitteile keinerlei Nachweise eines Rechtsanspruchs zu erbringen vermöchte, die entsprechende Entscheidung zu treffen. Die in Frage stehenden Terrains wurden vor 41 Jahren erworben und gingen dann in den Besitz der von Baron Edmond de R o t s c h i 1 d gegründeten Palestine Jewish Colonisation Association (Pica) über. Als der Kauf getätigt wurde, unterzeichneten sämtliche Grundeigentümer der Nachbarschaft, unter ihnen auch das Oberhaupt des W a k f (mohammedanischer Regierungsfonds), dem eines der NachbargrundstUcke gehörte, eine Erklärung, in der die Richtigkeit der Giundstücksgrenzen bestätigt wird. Zwanzig Jahre später wurde das Eigentumsrecht der Pica von privater Seite bestritten und nach gerichtlicher Behandlung des Falles neuerlich anerkannt. 1925 fand eine amtliche Vermessung des Gebietes statt, wobei der Eigentumstitel der Pica abermals bestätigt wurde. Später parzellierte die Pica den Boden und verkaufte ihn an verschiedene Gesellschaften, wie „Zoflah", „Gil", „Erweiterung des Jischuw" usw. Auch eine amerikanische Gesellschaft befand sich unter den Käufern. Allen wurde von der Pica ein formgerechtes, unanfechtbares Eigentumsdokument ausgefolgt. Es wurden nunmehr Pläne zur Errichtung eines neuen Stadtviertels, das gleichzeitig als klimatischer Kurort gedacht war, ausgearbeitet, und man erwartete hiervon eine Belebung des schwer um seine Existenz ringenden Handwerks in Safed und ein Aufblühen der Stadt im allgemeinen. Ein anderer Teil des Gebietes sollte landwirtschaftlicher Nutzung zugeführt werden. Zehn Häuser waren bereits gebaut und die ganze Stadt lebte von der Hoffnung auf den neuen Aufschwung. Da erschien plötzlich der aus Safed stammende S u b h i Khadra auf dem Plan, der in dem Bericht der Shaw-Kommission über die Metzeleien des Jahres 1929 als eine „dunkle Erscheinung" bezeichnet wird, die sich durch ihre Machinationen vor den Unruhen verdächtig gemacht habe. Er und der bekannte extrem nationalsozialistische arabische Führer Auni Bey Abdul Hadi bewegten die dort ansäßigen Araber, zu erklären, daß der ganze Berg Kanaan als Wakf- Eigentum unverkäuflich sei. Sie legten ein angeblich vor 5 0 0 Jahren abgefaßtos Dokument, einen •sogenannten Hidschi, vor und behaupteten, dieser mache den Kauf durch die Pica null und nichtig. Demnach sei auch das Eigentumsrecht derjenigen, die den Boden von der Pica gekauft haben, ungeachtet der Tatsache, daß das Eigentumsrecht dieser Gesellschaft 41 Jahre lang sowohl von den türkischen wie von den englischen Behörden anerkannt worden war, hinfällig. Man brachte Zeugen bei, die aussagten, sie hätten für das Recht der Steinbruchbenutzung und für Weiderecht auf dem Gebiet Pachtgeld e r an den Wakf gezahlt. Ihre Aussagen wurden Palästina-Reise Reisedauer nur 2Tage mit dem schnellsten Dampfer d. Welt Gesellschaftsreise durch Nordisches Reisebureau RelseltiitUHiä: N. M. Racker, Wien I, üraben 10, l'elutoi) R-24-2-31 Abfahrt; 8. März 1935 ab Neapel. Qampfer „Bax" (51.000 Tonnen) PiBla: Tour-retour .Neapel - Haifa — Neapel S 418.— aufwärts frühere l-'ahrttrnjlne: 7: Februar 1935 .Roma" 22. Februar lf>35 „Conti* dl Savoya" spätere Fatirlennine: 23. Mär?. 1935 „Conte di Savoya« 8. April 1935 .Saiurnia" Sichern Siesich bei uns gute Kabinen! jedoch in einem auf Grund von Umfragen bei den Bauern erstatteten amtlichen Bericht nicht bestätigt. Die Vertreter des Wakf bezeichneten die Aufforderung, das Gebiet, auf das sie Anspruch erheben, auf der Karte zu zeigen, Grundstücke im Ausmaße von 7000 Dunam als Wakf-Eigentum. Daraufhin verfügte der stellvertretende Distriktskommissär Perowne, die Ausscheidung der restlichen 13.000 Dunam aus dem Verfahren und ihre Freigabe für jüdische Siedlungszwecke. Aegypten als Konkurrent Palästinas Aegypten forciert seine Orangenproduktion — Die Palästina-Regierung unternimmt nichts Jaffa (Palnews). Das ägyptische Handels- und Industriedepartement hat an das Finanzministerium die Forderung gerichtet, die Ausfuhrprämie für Orangen, welche bisher Pfund 22.000 betrug, auf Pf und 5 6.0 0 0 zu erhöhen. Die für die Exportprämien vorgesehene Summe von Pfund 22.000 sei angesichts der Steigerung des Exports dank der Regierungsprämien völlig unzureichend. Nach der Eingabe des Handels- und Industriedepartements ist in diesem Jahre mit einem Export von 800.000 Kisten zu rechnen, so daß die Erhöhung der Exportprämien unerläßlich ist. D i e ägyptischen Zitrusfrüchte können nach der Denkschrift mit ausländischen ohne Staatszuschüsse nicht konkurrieren. Nach anderen Berichten wird sich der diesjährige ägyptische Orangenexport auf etwa 600.000 Kisten belaufen. Sollte . er sich tatsächlich zwischen 600.000 und 800.000 Kisten bewegen, so würde bei einem Exportprämienfonds von Pfünd 56.000 auf die Kiste eine Prämie von ungefähr 8 Piaster (2.4 Schilling) entfallen. Diese Prämie macht ungefähr ein D r i 11 el der in Palästina für Früchte am Baum in Vorverkäufen erzielten Preise aus. Auf die. handelspolitische Bedenklichkeit dieser ägyptischen Orangenexportmethoden, die in diesem Jahr in stark erweitertem Ausmaß durchgeführt werden sollen, braucht kaum besonders hingewiesen zu werden. Sie bilden einen Bestandteil der rigorosen, egoistischen ägyptischen ' Handelspolitik den benachbarten Ländern des Nahen Ostens gegenüber. Aegypten exportiert in großem Maßstab nach den benachbarten Ländern, hindert UaetesuHQ hast detdstk Sonntag, den 16. Dezember 1934, II30 Uhr Mittlerer Konzerthaussaal Siehe Nachrichten der Jüdischen KultürateHe. zugleich aber den Import aus diesen Ländern durch prohibitive Zölle (wofür die Behandlung der palästinensischen Seifenausfuhr ein besonders eindrucksvolles Beispiel ist) und macht darüber hinaus dem Export der Nachbarländer auf den anderen Märkten durch Exportprämien Konkurrenz. Auf diese Weise exportierte Aegypten (nach der ägyptischen Statistik) in den ersten sieben Monaten 1934 nach Palästina für Pfund 242.000, nahm aber nur für Pfund 70.000 palästinensische Waren auf. Es muß darauf hingewiesen werden, daß Palästina handelspolitisch Aegypten gegenüber in. keiner Weise durch die Mandats best i'm m u n g e n gebunden ist. Palästina hätte es — wie das Syrien im Verläufe dieses Jahres getan hat — durchaus in der Hand, Aegypten notfalls durch Kampfmaßnahmon zu einer, günstigeren Behandlung palästinensischer Waren zu zwingen. Wenn das seitens der Palästina-Regierung unterlassen wird, so sprechen dabei jedenfalls andere Rücksichten als solche auf die Mandatsbestimmungen mit. Palästinensischer Postskandal Tel-Awiw (Palnews). Die Klagen über die völlig unhaltbaren Zustände in der palästinensischen Briefbeförderung häufen sich immer mehr. Diese Zustände haben sich zu einem hemmenden Faktor für das Wirtschaftsleben des Landes entwickelt. Die Klagen, die durch zahllose Beispiele .belegt werden können, erstrecken sich vor allem auf die Briefbeförderung zwischen Haifa und Tel-Awiw, die bis v i e r T ä g e in Anspruch nimmt, ein großer Prozentsatz von Briefen zwischen Tel-Awiw und Haifa erreicht den Empfänger ü b c rhaupt niemals. Weiterhin wird Expreßpost aus dem Ausland häufig mit tagelanger Verspätung ausgetragen. Die Regierung, die kürzlich durch Unterbindung der privaten Postbeförderung durch „Egged" ihr Postregal in schroffer Form durchgesetzt hat, sollte sich andererseits auch bewußt sein, daß dieses Monopol ihr die Verpflichtung auferlegt, für eine ordnungsgemäße, den Zeitverhältnissen entsprechend schnelle Postbeförderung zu sorgen. Falls sie sich auf Personalmangel beruft, so ist festzustellen, daß die Bezahlung der unteren Beamtenschaft eine derartig schlechte ist, daß sich nur wohlhabende Leute den Luxus leisten können, die unteren Beamtenstellen zu besetzen — nicht aber Menschen, die von ihrem Berufe leben und eine F amilie ernähren müssen. Die Finanzverhältnisse der Regierung sind bekanntlich derartige, daß sie der Zahlung von Beamtengehältern nicht im Wege stehen, die wenigstens das Existenzminimum decken. RING WALD5 PAKETEXPRESS nach PALÄSTINA, Neuer Haus-Haus-Tarif bis frei Haus Tel-Awiw, Jerusalem, Haifa, Jatfa Laufzeit 9 Tage. Schneller und billiger als Postversand. Kolligewicht und Maße unbeschränkt! Verlangen Sie Tarife und unverb. Vertreterbesuch RING WALD & Co. INTERN. SPEDITIONS-GES. Wien I, Parisergasse 4, Telephon: U-22-4-99, U-24-3-72 Hebräisch geschriebene Telegramme in Palästina Aus Jerusalem (J. T. A.): Ab 1. Jänner 193t> werden zwanzig Postämter in Palästina Telegramme in hebräischen Lettern entgegennehmen und absenden. Jerusalem, Jaffa, Tiberias und Safed sind hierin noch nicht einbegriffen, sollen aber später gleich anderen Orten, in denen Juden in größerer Zahl leben, folgen. Gründung einer neuen Seifenfabrik Rischon-le-Zion (Palnews). In Kürze erfolgt hier die Eröffnung einer neuen Seifenfabrik, die von Herrn Scharf mit einem Kapital von Pfund 20.000 als Familienaktiengesellschaft gegründet wurde. Das Unternehmen hat ein Gelände von 10 Dunam (1 Dunam 1000 Quadratmeter) erworben, auf dem das Fabrikgebäude mit einer Grundfläche von 550 Quadratmeter errichtet wird. Die Fabrik wird mit modernsten Maschinen ausgestattet und von einem ausländischen Spezialisten geleitet. Sie wird Waschseifen, Toiletteseife, medizinische Seifen, Seifenpulver, Rasierseife und alle anderen mit der Seifenproduktion in Zusammenhang stehenden Artikel herstellen. Verschiffungen von Orangen und Grapefruits bis 25. November Jaffa (Palnews). Vom Beginn der Saison bis zu der am 25. November endigenden Woche wurden über Jaffa, Haifa und Port Said insgesamt 3 2 2.6 8 1 Kisten Citrusfrüchte " versandt, davon über Jaffa 212.403 Kisten, über Haifa 36.150 Kisten, über Port-Said 74.128 Kisten. Persischer Transithandel über Palästina? Beirut (Palnews). Hier ist bekanntgeworden,, daß sich die persische Regierung entschlossen habe, in der Frage der Leitung des persischen Transithandels über Beirut (Syrien) oder Haifa (Palästina) während einer dreijährigen Versuchsperiode beide Häfen in Anspruch zu nehmen. Diese Versuchsneriode soll zeigen, welcher Hafen, resp. Weg der. vorteilhaftere für Persien ist. in Vom antideut§dien Frankreich Will man über die Frage wegen der Möglichkeit, und Resultate des Wirtschaftsboykotts gegen Deutschland ein Urteil gewinnen, so muß man zunächst die wirtschaftlichen Bedingungen jedes Landes genau erforschen. Erst auf Grund der so gesammelten Erfahrungen kann man sich eine Vorstellung über die Chancen dieses Boykotts machen. In dieser Beziehung spielt Frankreich eine besonders wichtige und bedeutende Rolle. Einer der Haupteinkäufer eines großen französischen Konzerns, dem zahlreiche Geschäfte für billige Waren in Paris und in der französischen Provinz, und vornehmlich in Elsaß- Lothringen, angehören, gab diesbezüglich interessante Informationen: Der durchschnittliche Jahresumsatz unseres Konzerns beträgt rund 200 Millionen Francs. Dieser Konzernbefindet sich in jüdischen Händen. Aber es handelt sich nicht um ausgesprochene Nationaljuden, deren Handlungen ausschließlich von national-jüdischen Motiven beeinflußt sind. Sie sind zunächst einmal gute französische Bürger und tüchtige Kaufleute, deren Geschäftspolitik als charakteristisch für die ganze französische Geschäftswelt betrachtet werden muß. Ihre Läden führen hauptsächlich Artikel für den Massengebrauch und sind deshalb von den Wünschen und vom Geschmack der Käufermassen abhängig. Zunächst einmal Tatsachen: Bisher pflegte dieser Konzern ungefähr 7% der Waren in Deutschland zu kaufen, d. h. es flössen aus diesem Geschäft ungefähr 8 bis 10 Millionen Francs jährlich in die Taschen der deutschen Industrie. Jetzt kauft er in Deutschland ausschließlich nur solche Waren, welche er in Frankreich absolut nicht bekommen kann, so daß jetzt der Jahresumsatz mit Deutschland nur einige zehntausend Francs beträgt'. Diese Erscheinung ist das Resultat zweier Umstände. Der eine besteht darin, daß die Inhaber als gute Juden und gute Franzosen .bewußt eine Emanzipierung von Deutschland anstreben; der zweite dann, daß sie den Stimmungen und Wünschen ihrer Käufer Rechnung tragen, welche ostentativ Waren deutscher Herkunft ablehnen. In Frankreich ist das Markenschutzgesetz bekanntlich sehr streng. Jede. Ware muß einen Vermerk über das Herstellungsland tragen, so daß jeder sogleich sieht, woher die Ware stammt. Auf diese Weise können die Besitzer des Konzerns ihre jüdischen und französischen Sympathien und Antipathien mit ihren eigenen geschäftlichen Interessen vereinigen und eine ausgezeichnete Basis für einen konsequenten Boykott deutscher Waren schaffen. Alle deutschen Vertreter, welche an die Türen der großen französischen Warenhäuser pochen, bekommen inimer die sich wiederholende Antwort: Danke schön, wir haben keine Verwendung für ihre Ware .. . Der Ersatz der deutschen Waren ist gar nicht schwer. Wir ersetzen die deutschen Waren durch französische, englische, amerikanische, tschechoslowakische und japanische. In erster Reihe kommen natürlich f r a nzösische Fabrikate in Betracht Wir legen den französischen Fabrikanten die deutschen Waren vor, damit sie sich mit deren Art bekannt machen und ein Produkt erzeugen, an das sich die. Käufer der billigen Massenware im Laufe der Jahre gewöhnt haben. Da aber die französische Industrie zum Teil sehr konservativ ist, verwenden wir immer noch verhältnismäßig viele fremde Waren, was allerdings nicht ungünstig ist, da die Valuten Englands, Amerikas und der Tschechoslowakei im letzten Jahr bedeutend gefallen sind. Im übrigen

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