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Die neue Welt · 1934-11-09 · Heft 412 (9.11.1934) · page 2

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Journal
Die neue Welt
Volume
8 (1934)
Issue
Heft 412 (9.11.1934)
Date
1934-11-09
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 2 DIE NEUE WELT Nr. 412 annüHP;!!!;' ■üü-'riii/üiliiiüllllül^iülülliilÜH;!,'! C U N A 5 n WHITE STAK nach Amerika und Canada KOSCHERE KÜCHE unter Aufsicht des Beth Din (London) REPRÄSENTANZ: WIEN I, KKRNTNERRING 4 Auge haben für die beiderseitigen Fehler und Mängel. Im Gegenteil, erst dann wird sich ein Mitmensch, ein Mitvolk verstanden fühlen, wenn ich sein gutes Wollen und seine tatsächlichen Leistungen aufrichtig anerkenne und gelten lasse. . , .; . Selten liest man in jüdischen Schriften etwäs von Anerkennung, geschweige denn von Dank für die hervorragenden Leistungen der Christlichen Völker, denen sie 4och in hohem Maße ihren wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Aufstieg verdanken. Selten bringen Christen die Objektivität und Selbstlosigkeit auf, ehrlich anzuerkennen, daß auch Juden auf den verschiedensten Gebieten wirklich Großes geleistet haben. Selten finden jüdische Stimmen Töne der Anerkennung dafür, daß wir Christen die Schöpfer und geschichtlichen Ahnen ihrer Nation als heroische Gestalten und Heilige verehren. Selten sind Christen bemüht, die hervorragenden Züge im jüdischen Charakter gelten zu lassen oder wenn sie es schon tun, anders als in einem Vordersatz, dem dann ein Nachsatz mit Aber folgt, der alles Zugestandene doppelt und dreifach widerruft. Selten bekunden die Juden Einsicht und Weitherzigkeit genug, daß sie mit Achtung und Hochschätzung von der christlichen Religion sprechen und schreiben würden. Selten zitieren Christen aus dem Talmud etwas anderes als lächerliche und b elastende Stellen, als ob sich in ihm nicht auch viel religiöses und ethisches Gut fände. Selten bringt ein Jude den Mut und die Objektivität auf, die herrliche Gestalt Jesu Christi wenigstens ihrer menschlichen Seite nach ehrlich zu würdigen und hochzuschätzen. Selten wagt es ein Christ, dem jüdischen Volk deswegen Achtung und Anerkennungsbereitschaft entgegenzubringen, weil es einst von Gott so hoch auserwählt war und der Welt den einzigen wirklichen Heiland geschenkt hat. Gar manches noch ließe sich anführen, aber das Gesagte genügt schon, um zu zeigen, daß hier Versäumtes nachzuholen, daß im gegenseitigen geistigen Verkehr zwischen Christen und Juden eine heilsame Aenderung möglich und notwendig ist." In unserem Blatte habt*» wir immer und immer .wieder hervorgehoben, daß nur die offene von gegenseitiger Achtung getragene Aussprache zwischen Nichtjuden und Juden aus Mißverständnis und Haß hinaus zu einer Verständigung führen kann. Das entspricht der jüdisch nationalen Auffassung und ist der einzige Weg zu ersprießlicher Auseinandersetzung. Wenn es trotz ernst zu nehmender Versuche bis heute zu dieser Aussprache nicht gekommen ist, so sind die Schwächlichen und l'cbervorsichtigen in beiden Lagern schuld daran. Da gibt es Nichtjuden, die hinter jedem Versuch der Aussprache mit Juden die Preisgabe der deutsch-christlichen Idee wittern. Und da gibt es Juden, die glauben, daß jede Verhandlung In der Judenfrage von Volk zu Volk nur mit Preisgabe der jüdischen Gleichberechtigung enden kann. Diese Zaghaften auf beiden Seiten sind die unbewußten Förderer jenes wilden Hasses zwischen den Völkern, der auf dem gegenseitigen Nichtverstehen am üppigsten gedeiht. Der Artikel Pater Bichlmalrs beweist, daß das Bedürfnis nach Verständigung mit den Juden, auf Basis gegenseitiger Achtung und ohne jede Nötigung in nationalem und religiösem Sinne, auf deutsch-christlicher Seite erwacht ist. Diese Einstellung macht den Weg zur Aussprache frei. _________ s*»* Eine hebräische Woche in England Aus London: Vom 25. November bis 8. Dezem- Her 1934 findet in ganz England eine „Hebräische Woche" statt, welche die Bedeutung der hebräischen Sprache dartun soll. Sie steht unter dem Protektorat von Oberrabiner Dr. I. Hertz, Sir Montague Burton, Lady Erleigh und Professor Wright. Das altbewährte, beliebte Österreichische Mineralwasser „Pj-eWauer Saucrbrunn" ist in allen Apotheken, Drogerien und Lebensmittelgeschäften erhältlich. sind langu nicht mehr der Typ der Stubenmenschen, wie man »ich sie früher vorutellte. Lehrer, Rechtsanwalt, Techniker — jeder weiß, daß Energie und Spannkraft?u Erfolgen erforderlich alnd. Sport und Natur alncl der gebotene Auagleich zur geistigen Tätigkeit, aber auch der Gebrauch von I) I A N A-Fr»tubmnutwel« mit Menthol. Tägliche Maaaage mit Diana erfrischt, regt den Blutkreislauf an, erhöht die Spannkraft. Ebenso wertvoll zur Mund« und Haarpflege. Wm lüii^c-ri Sic: aurfdrüftkllch „UlAXA". Weisen Si«; minderwirtigü Nacluhuiuuifeü aurück. Edntond de Rothschild Sein Nachfolger Der am 2. November verschiedene Seniorchef des Pariser Hauses Rothschild wurde 1S45 als Sohn von James Mayer Rothschild in Boulogne-sur-Seine geboren. Er war der letzte Enkel von Mayer Amsehol Rothschild, dem Begründer der Finanzdynastie Rothschild in Frankfurt a. M. Stammvater der Rothschilds ist Isaak Rothschild, jüngster Sohn des seit 1530 in Frankfurt ansässigen Elchanan zum Hahn und seiner Frau Fogelc Worms, Tochter des reichen Rabbi Worms zu Rotenrosen, der seit 1567 mit seinem Weibe Esther in dem neugebauten Haus „Zum roten Schild" in der Judengasse in Frankfurt a. M. wohnte. Das Rothschild-Haus wird im alten Zustand erhalten und gehört zu den Sehenswürdigkeiten Frankfurts. Mayer Amschel Rothschild, 1743. in Frankfurt geboren, 1812 gestorben, war Sohn des Moses Kaiman Rothschild. 1760 gründete er sein Bankgeschäft in Frankfurt a. M. und wurde Geldgeber deutscher und ausländischer Fürsten. Er hinterließ ein Vermögen von 200.000 Gulden. Den großen Aufschwung nahm das Haus Rothschild erst unter seinen fünf Söhnen: Amschel Mayer, Salomon Mayer, Nathan Mayer, Karl Maynr und James Mayer. Jamo3 Mayer, der Vater des jetzt verstorbenen Baron Edmond, wurde 1792 in, Frankfurt a. M. geboren und starb 1S68 in Paris. Er war der Begründer der französischen Linie der Rothschilds. Er war der finanzielle Vertrauensmann und Ratgeber des Königs Louis Philippe und wurden später geadelt. Baron Edmond wurde nach dem Tode seines Vaters James Mayer Chef des Pariser Hauses Rothschild. Als die ersten, von den „B i 1 u i m" (russischjüdische Intellektuellen-Gruppe, die nach Palästina zog, um den Boden der Väter zu bearbeiten) begründeten palästinensischen Kolonien in materielle Schwierigkeiten gerieten, wandte man sich an Edmond de Rothschild um Hilfe, der zunächst an die Siedler in Rischon le Zion, Sichron Takob und Rosen Pinah beträchtliche Geldunterstützungen leistete und diese Kolonien und später noch andere unter sein Protektorat nahm. Er wandte viele Millionen für ihre Reorganisation auf. In den judäischen Kolonien wurde statt Getreide Wein angepflanzt, in Galiläa wurden Gartenkulturen und Seidenzucht eingeführt. Versumpfte Gebiete ließ „der Baron" — dies sein populärer Name unter der palästinensischen Judenschaft —- durch Anpflanzung von Eukalypten assanieren. Anfang 1900 übergab Baron Edmond die Verwaltung der von ihm subventionierten Kolonien der Jewish Colonization Association (ICA); die erforderlichen Mittel gab er selbst. 1925 übernahm Baron Edmond wieder die palästinensische Administration und übertrug sie einer neuen, eigens dazu ins Leben gerufenen Organisation, der Palestine Jewish Colonization Association (PICA), deren Bei $o$ffd)mmeii, tijeumattfdjen unb a,id)ttfd)cu 33e)rf)inctbcu wirft Üortal iafcf) unb yid)cr. 2aut notarieller üöcjtäliguug auerfenueu üuet 60.00 Werlte, öarunter aiclc nebeutenbc ^rofeiforen, bte Ijernorragcnbc SBirfung bes Xogal. 3u allen 3tpotIj. erfjättf. S 2.40. Vorsitz sein Sohn James übernahm. Im ganzen hat er etwa 100 Millionen Goldfrancs in Palästina investiert. Palästina nennt ihn schlicht ,,der Baron" oder „Hanadiw" (der Wohltäter). Mit dem Ableben Baron Edmond de Rothschilds wird sein großes Aufbauwerk in Palästina nicht unterbrochen. Sein ältester Sohn, Baron James-Edmond de Rothschild, hat schon bei Lebzeiten seines Vaters das jüdische Kolonisationswerk in Palästina gefördert und ist nun Präsident der PICA. Baron James wurde 1878 in Paris geboren und in England erzogen, wo er als englischer Bürger ansässig ist. Im Weltkrieg diente Baron James in Frankreich und in Palästina und war Major in der Jüdischen Legion. Seit 1929 ist er Vertreter der Isle of Ely im englischen Parlament. Er ist Präsident der PICA, Direktor der Palestine Electric Corporation (Ruthenberg-Werk), Governor der Hebräischen Universität in Jerusalem, Vizepräsident des Economic Board for Palestine. Er gehört dem englischen Unterhaus an. Vetkete» suchen wir' für unsere ^tatädiHÜcUeH DetUaizetneHte in allen Ländern. Gefällige Angeböte an The Newland Dental Fitlings Mfg. Haifa P. O. B. 687 Letzter Besuch in Palästina Als Baron Edmond als 80jähriger Mann im Frühjahr 1925 zum fünftenmal Palästina besuchte, wurde ihm von der jüdischen Bevölkerung ein triumphaler Empfang bereitet. Er war am 10. Mai mit seiner Jacht in dem kleinen palästinensischen Hafen Tanturah gelandet. Jüdische und arabische Reiterscharen begleiteten ihn auf dem ganzen Weg. In Sichron Jaakob, wo sich zu seinem Empfang alle Kolonisten und die Vertreter der jüdischen Zentralorganisationen Palästinas in der Synagoge versammelt hatten, richtete Rothschild an die Jugend den Appell, in den Spuren der Väter zu wandeln, im Lande zu bleiben und die Landwirtschaft in allen ihren Zweigen zu entwickeln. Jüdische Religion und Tradition müßten im neuen Nationalheim den ersten Platz einnehmen. Das Eintreffen Baron Rothschilds in Tel-Awiw gestaltete sich zu einem Volksfest, wie es die Stadt seit dem Besuch Lord Balfours nicht mehr erlebt hatte. Die. Häuser waren ein Meer britischer und jüdischer Flaggen. Zur offiziellen Begrüßung in der Großen Synagoge wurde der Baron von einer Abordnung eingeholt, die ihm mit den Thorarollen entgegengeschritten war. Auf die Ansprache des Bürgermeisters Dizengoff hielt Baron Rothschild tiefbewegt eine Rede, in der er den ersten Pionieren dankte, dieinfünfzigJahren harter Arbeit eine Entwicklung vorbereitet hätten, wie er sie bei all seinem Optimismus nicht erwartet hatte. Mit den Worten: ,,Gott schütze die nationale Heimat!" schloß der Baron seine Ansprache. Auf dem nach ihm benannten Rothschild-Boulevard wurde er von 5000 Kind <; r n begrüßt. Sir Mosley gegen die Juden Deutsches Echo —- Antwort de» Lord MelCflftt Aus London: Auf einer Massenversammlung der englischen Faschisten in der Albert-Hall fUhrta deren Führer Sir Oswald Mosley aus: Die britische Faschistenbewegung sei bei ihrem Aufstieg mit einer Macht zusammengestoßen, deren Vorhandensein sie nicht vorhergesehen hatte, nämlich mit. der „organisiert e n J u d e n h e i t". die gegen den Faschismus mobili* siert werde. Die Judenhelt habe den Faschismus herausgefordert und dieser nehme die Herausforderung an. Die britischen Faschisten hätten rassische und religiöse Verfolgung entschieden abgelehnt; auch heute sei ihre an ti jüdische Haltung nicht auf solche Ursachen zurückzuführen, sie. sei nur eine Antwort auf die jüdische Herausforderung. Die Juden benützten ihren wirtschaftlichen Einfluß zum Kampfe gegen den Faschismus und übten auch auf dem Weg über das Inseratenwesen einen Druck auf die Presse aus. Die Juden in England seien seit 18 Monaten bestrebt, feindliche Gefühle und Leidenschaften gegen eine Nation hervorzurufen, mit der England seit 1918 in Frieden lebt. Wir Engländer haben um englischer Interessen willen 1914 gegen Deutschland gekämpft; wir werden aber nicht wegen jüdischer Interessen nochmals gegen Deutschland kämpfen. Di£ Juden hätten einen großen Fehler begangen, indem sie sich der neuen Macht der modernen Welt entgegengestellt hatten. Nun werden sie unsere Antwort erhalten. Die Hitler-Zeitungen in Deutschland haben die. Rede Sir Oswald Mosleys mit großer Aufmachung wiedergegeben, wobei eine Anzahl dieser Zeitungen Mosleys Anbiederung an Hitler ablehnt. Dio „Jenaische Zeltung" z. B. zitierte einen im „Hammer" abgedruckten Aufsatz eines englischen Faschisten M. Leese, in dem es heißt: „Sir Oswald Mosley heiratete eine Frau jüdischen Blutes, sowohl väterlicherals auch« mütterlicherseits; damit haben auch seine Kinder jüdisches Blut." Die bezahlten Agenten der,British Union ofi Fascists scheuen keine Mühe, diese wichtige Tatsache zu verbergen oder wenigstens zu verdrehen. Es ist nur zu offensichtlich, daß es sich bei allen Drohungen, die Sir Oswald gegen die Juden hervorbringt, um einen ausgemachten Schwindel handelt!" (Lady Cynthia Mosley, die vor etwa einem Jahre verstorbene Gattin Sir Oswald Mosleys, war mütterlicherseits jüdischer Abstammung: ihre Mutter war die Tochter des aus Deutschland stammenden amerikanischen Juden Levi Leiter. Ihr Vater war Lord Curzon of Kedlcstone, einer der bedeutendsten englischen Staatsmänner aus altem englischem Adel.) * Auf einer Versammlung der englisch-jüdischen Frontsoldaten nahm Lord Melchett Gelegenheit, Sir Mosley zu entgegnen. Er sagte: „Einem offenen Antisemiten kann ich noch eine gewisse Achtung entgegenbringen. Aber Sir Mosley ist ein versteckter Ableget} Hitlers. Er glaubt, durch das jetzt populär gewordene Geschrei gegen die Juden und durch Verhetzung des englischen Volkes in die Höhe kommen zu können. Er hat sein Glück bei jeder Partei (Anm. der Red.: Mosley kommt von der Arbeiter-Partei) versucht und ist von allen abgelehnt worden. Nachdem er selbst jeden politischen Kredit verloren hat, sucht er unter fremder Firma, hinaufzukommen. Mosley sagt, daß die Juden den Faschismus scharf bekämpfen. Ich tadle die Juden deswegen nicht, ich achte eher ihren Kampfgeist. Aber ich glaube, daß es für die Juden nicht gut ist, diesen Kampf zu führen. Wir Juden sollen die Schwarzhemden sich selbst überlassen. Wenn sie sich wie Rowdies benehmen, dann wird die Polizei mit ihnen fertig werden. Als Antwort weisen wir darauf hin, daß 50,000 englische. Juden für England gekämpft haben und'5000 gefallen sind." Antisemitische Anfragte im englischen Parlament Die J. T. A. meldet aus Prag: Am 11. Mai 1934, erklärte Im englischen Unterhaus der Barl of Winter« ton, im Zusammenhange mit einer Kritik an der nach dem Kriege in der Tschechoslowakei durchgeführten Bodenreform, daß fast der ganze Boden in der Tschechoslowakei jüdischen Finanzleuton gehöre. Ueber Anregung der Zionistischen Exekutive in London, wurde daraufhin Un Prag er Abgeordnet o n h a u s e an die tschechoslowakische Regierung die Anfrage gerichtet, wieviel Boden anläßlich der Bodenreform den Juden zugewiesen worden sei. lu dieaer Woche wurde mm die Antwort der Regierung auf diese Interpellation im Abgeordnetenhaus erteilt. Die. tschechoslowakische Regierung stellte duriu fest, daß im Zuge der Bodenreform 7 18 Juden insgesamt 5 9 0 6 ha Boden erworben haben. Dieses Ausmaß repräsentiert nur 0,47 Prozent der gesamten Zuteilung im Zusammenhang mit der Bodenreform. Laut der Volksbildung von 1930 leben in der Tschechoslowakei 356.880 Juden, die 3,43 Prozent der gesamten Bevölkerung bilden. Daraus ist ersichtlich, daß der Anteil der Juden an der Bodenreform weitaus geringer w a r, als es ihrer Bevölkerungaquote entsprechen würde. Danksagung. Das Palästina-Amt Wien dankt auf diesem Wege allen Gesinnungsgenossen, zionistischen Verbunden und Korporationen bestens für die dem Palästina-Amte anläßlich des Ablebens seines unvergeßlichen ehrenamtlichen Leiters, Herrn Dr. Simon H orowitz s. A., übermittelten Beileidskundgebungea

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