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Die neue Welt · 1934-11-06 · Heft 411 (6.11.1934) · page 3

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Journal
Die neue Welt
Volume
8 (1934)
Issue
Heft 411 (6.11.1934)
Date
1934-11-06
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
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Nr. 411 DIE NEUE WELT ni?<r,K'.*?Wa—u.'-u>Jg'! mnaj-iiw. ,t,.u .j.".'.1. v i uj._,ij>u^,jiJux».-»MiitiMg«»»i»- »i» i— Seite- 3 EMe /Profokolle/von der jüdischen Well Verschwörung In unserer letzten Ausgabe berichteten wir, daß der Berner Prozeß in Sachen des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebunde« und der Israelitischen Kultus- Gemeinde. Bern gegen die Gauleitung des Bundes der nationalsozialistischen Eidgenossen abgebrochen und vertagt wurde. Am Tage des Abbruches, Mittwoch, den ."•1. Oktober, erstattete der gerichtlich bestellte Sachverständige, der Schweizer christliche Gelehrte C. A. Loosl i, sein Gutachten. Die zu beantwortenden Hauptfragen lauten: 1. Sind die eingeklagten sogenannten „Protokoll e der Weisen von Zion" echt, unecht oder gefälscht? 2. Bilden Sie ein Plagiat, einen geistigen Diebstahl im schrifttumliehen Sinne dieses Begriffes? 3. Fallen sie. unter den Begriff der S c h u n dlitcratur, d. h. sind sie geeignet, zur Begehung von Verbrechen anzureizen, verrohende Wirkung auszuüben etc.? Der Sachverständige verneint kategorisch, daß die zionistischen Führer jemals das Bestreben hatten, irgend eine revolutionäre oder sonstige politische Tätigkeit in den Ländern der jüdischen Diaspora zu entwickein. t)ic ganze zionistische Bewegung geht ausschließlich darauf aus, zugunsten einer rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina zu werben. Das offizielle Programm und die Verhandlungen des Zionistcnkongresses von 1897, an welchem Kongreß die ..Protokolle der Weisen von Zion" angeblich entstanden sein sollen, ging einzig darauf aus, den Juden eine rechtlich gesicherte Heimstätte in Palästina zu schaffen. Der Urtext der Protokolle Nach dem Herausgeber der französischen Ausgabe „Protocoles des Sages de Sion", Roger Lambelin, sei der Urtext der „Protokolle" entweder aus einem Kassenschrank, den die Zionisten im Elsaß besessen hätten, entwendet worden, oder aber von der Frau oder der Geliebten eines der Eingeweihten, die sie verfaßt hatten, abgeschrieben und weitergegeben worden. Die Entstehungsgeschichte der „Protokolle" bildet überhaupt bei den Gewährsmännern ihrer Echtheit und ihrer "Verbreiter ihre schwächste Stelle. Der deutsehe Herausgeber, zur Beck, berichtet von der Bestechung eines Juden, der das Vertrauen der obersten Leitung genoß, zum Verrat, während der andere deutsche Herausgeber, Theodor F r i t s c h, behauptet, die „Protokolle" seien von der russischen politischen Polizei anläßlich einer Haussuchung in einer jüdischen Wohnung in Rußland beschlagnahmt worden. Es handle sich um eine hebräische Urschrift. Bekanntlich sprechen die Herausgeber Lambelin und zur Beck von einer französischen Urschrift. Das 1864 erschienene Buch des Nichtjuden Maurice J o 1 y „Dialogues aux Enfers entre Machiavel et Montesquieu" bildet das wichtigste Beweisstück zur Beurteilung der Hauptfrage nach der Fälschung der „Protokolle". Alle wesentlichen Gedanken der „Protokolle" sind, und zwar in genau derselben Reihenfolge, dem Buche Jolys' entnommen. Nicht weniger als rund 170 Stellen sind, daraus wörtlich abgeschrieben. Die Fälschung verrät die Hand eines gewissenlosen, oberflächlichen Plagiators und Fälschers, der sich nicht einmal die bescheidenste Mühe gab, die Spuren seines schrifttümlichen Diebstahls zu verwischen. 60 Juden aus Palästina au§gewfle§en Schwere ücfängnisstrafen wegen ,rillegaler" Einwanderung Das Gericht in Haifa hat 60 Juden, die Mitte Oktober illegal einwanderten und sofort verhaftet wurden, zur Ausweisung verurteilt; unter den Y emrtßiUen befindet sich ein Rabbiner aus Rußland und fünf ältere Frauen. Zwölf von den verurteilten Männern, unter ihnen einige britische Staatsangehörige, werden vor der Ausweisung noch je ein Jahr Gefängnis absitzen müssen, weil sie bereit« zum zweiten Male illegal lus Land gekommen sind. Für die übrigen Verurteilten besteht die Möglichkeit, nachträglich Aufenthaltsbowilllgung zu erhalten, falls sie Verwandte im Lande besitzen, die die Garantie übernehmen, daß sie der Oeffentlichkeit nicht zur Last fallen. Polizeirichter Curry kündigte ff fr die Zukunft noch härtere Strafen für illegale Einwanderung an. Interpellation im englischen Parlament Das Transfer-Abkommen Aus London meldet die J. T. A.: Der Abgeordnete Colone! >V e d g e w o o d interpellierte im englischen Unterhaus den Kolonialminlster Cunlltf-Llster bezüglich des Irans]'e r - A bk o m me n s zwischen Deutschland und Palästina. Der Interpellant wandte sich gegen den Import deutscher Ware» uls Aequlvalent für Kapltallsteneinwanderiing nach Palästina und forderte den Kolonialminister auf, die Expansion des britischen Handels zu fördern und im Einklang mit den britischen Traditionen die Tore Palästinas in gleicher Welse für reiche und arme Juden zu öffnen. Der Kolonlulralnlster antwortete auf diese Intetpellation, daß der Umfang der Einwanderung durch den Obwrkommissär von Palästina entsprechend der wlrteehattllchen Aufnulunsfähigkeit des Landes bestimmt werde. Die jüdische Presse im Irak In der letzten Sitzung des englischen Unterhauses hat der Abgeordnete Baruett Jänner den Außenminister bezüglich des Einfuhrverbotes für jüdische Zeltungen im Irak Interpelliert. Außenminister Sir John Simon antwortete, das Außenamt habe den englischen Geschäftsträger In Bagdad beauftragt, zu untersuchen, ob und aus welchen Gründen das erwähnte Verbot seitens der Regierung des Irak erkiesen worden sei. Die. Hauptfäl3cbung besteht darin, daß Uberall da, wo Joly in seinen „Totpngesprächen" Napoleon meint, in den sogenannten ..Protokollen" die Judenschaft der ganzen Welt an Stelle der von Joly gemeinten Personen und Verhältnisse unterschoben wird. Der politische Zweck der Fälschung Seit dem Zusammenbruch des zaristischen Rußland besteht der Zweck der „Protokolle" darin, die Oeffentlichkeit aller Länder zu überzeugen, die gesamte Judenschaft unterstelle einer geheimen, nichts weniger als die Weltherrschaft mit allen, auch den verwerflichsten Mitteln anstrebenden Oberleitung. Diese Anklagen find so ungeheuerlich, daß man voraussetzen dürfte, diejenigen, die sie erheben, seien davon restlos Uberzeugt und auch namentlich in der Lage, die Beweise der Echtheit der „Protokolle" zu erbringen. Dieser Mühe unterziehen sich die Herausgeber nicht:" aus Gründen, die nach dem Obengesagten ohnevveiters klar sind. Als erwiesen ist zu betrachten, daß die „Protokolle" in ihrer annähernd endgültigen, französischen Fassung unter der Anleitung Ratschkowskys (Leiter der russischen politischen Geheimpolizei im Ausland) im Jahre 1905 in Paris angefertigt und später noch ergänzt wurden. Die Fälschung diente internen russischen Motiven. Es sollte dem Zaren weisgemacht werden, daß die russische Bevölkerung mit seinen Regierungsmethoden angeblich zufrieden sei. Der. Text der „Protokolle" wurde dann später noch von S. A. N i I u s erweiternd gefälscht. Die Frage, ob Beweise vorliegen, daß die „Protokolle" aus politischen Motiven gefälscht worden sind, muß bedingungslos bejaht werden. Der Sachverständige stellt in Uebereinstimmung mit einer im Jahre 1921 von der großen englischen Zeitung „T i m e s" durchgeführten Untersuchung fest, daß die „Protokolle" juden feindlichen und anderen politischen Zwecken dienten. Ohne die „Protokolle" wäre dies nicht oder dann nur in viel geringerem Maße möglich gewesen. Sie boten den Anlaß zu Judenpogromen und schürten im Volke, namentlich im nationalsozialistischen Deutschland, den Haß gegen das Judentum. Die Verbreitung dieser Schrift hat also überall, wo . sie sich auswirkte, furchtbare Folgen gehabt. Nicht eine Behauptung der Befürworter der Echtheit der „Protokolle" hält einer unbefangenen, ernsthaften Prüfung stand. Ueberau, wo der Wahrheitsbeweis versucht wird, verwickeln sich die Beweisführer in Widersprüche. ■ Der Sachverständige kommt zu dem Schluß, daß die „Protokolle" in literarischer Hinsicht unter den Begriff Schundliteratur fallen, und zwar unter die schlimmste Sorte, der Schundliteratur, die darin besteht, in verleumderischen, unterschiebenden Druckerzeugnissen bewußt und gewollt darauf auszugehen, ihre Leser zu verrohen, die Sittlichkeit und Rechtssicherheit zu erschüttern. Nach Anhörung einiger Zeugen, welche über die Verwendung von russischen Staatsgeldern zur Herstellung antisemitischer Literatur aussagten, wurde, wie bereits gemeldet, die Verhandlung auf ungefähr zwei Monate vertagt. Appellafionsproxeft Achi Meirs Aus Jerusalem wird von der „Ita" u. d. 2. November gemeldet: Vor dem Appeliationsgericht in Jerusalem hat soeben der Wiederaufnahmsprozeß von Achi M e i r begonnen, der seinerzeit vom hiesigen Kreisgericht zu 21 Monaten Gefängnis und Zwangsarbeit verurteilt wurde, und von Chaim D a v i r i, welcher im gleichen Prozeß eine Gefängnisstrafe von 15 Monaten (Brith. Habirjonim- Prozeß) erhielt. Der Gerichtshof besteht aus den Richtern Cory, Frumkin und Chajet. Als Verteidiger Achi Meirs fungiert der Londoner Anwalt Oscher Lewitzky, der in längerer Rede die Anklage analysierte und' betonte, daß Achi Meirs Tendenzen im Rahmen der Brith. Habirjonim niemals genau konkretisiert wurden. Lewitzky wies auch darauf hin, daß die arabischen Führer, welche für die Organisierung der Oktobefunruhen v. J. verurteilt worden wären, gegen einen Reves für gute Aufführung freigelassen wurden, während Achi Meir im Gefängnis sitze. Das Urteil wird in den nächsten Tagen veröffentlicht werden. . Antijüdischc Exzesse in Saloniki Saloniki; 2. November. In der Saloniker Vorstadt N e a p o 1 i s und in anderen Vorstädten sind antisemitische Exzesse vorgekommen. Ein jüdischer Apotheker wurde schwer verwundet. In einer Reih& von Orten leisteten die Juden heftigen Widerstand und vertrieben die antisemitischen Horden. Die Polizei verhaftete einige Exzedenten. In der Schule für jüdische Kinder auf Aja Sofia haben die antisemitischen Horden alle Fensterscheiben eingeschlagen. Vor der Schule steht jetzt eine Polizeiwache; (J. T. A.) Die Juden von Rhodos wollen nach Palästina Aus Saloniki: (J. T. A.) Unter den Juden der Insel Rhodos hat eine starke Bewegung zur Auswanderung nach Palästina eingesetzt. Sowohl unter den aus der Türkei nach Rhodos geflüchteten Juden wie unter den von der Wirtschaftskrise schwer betroffenen bodenständigen Juden ist die Not sehr groß. Die zionistische Gruppe von Rhodos hat sich an die Zionisten Italiens um Palästina-Einwanderungszertifikate gewandt, von diesen aber die Antwort erhalten, daß dem Verband so wenig Zertifikate zur Verfügung stehen, daß er außerstande ist, etwas davon an Juden in Rhodos abzugeben. Nunmehr hat sich die Rhodeser zionistische Gruppe mit derselben Bitte an die Zionisten Griechenland s gewandt. Am Rumänien Der „Bauernstaat" Die nationale Banernpa r te i Rumäniens (NationalzaraniFten», die vor der Einsetzung des jetzigen liberalen Regimes die R.egierungsgewalt besaß, propagiert in letzter Zeit einen korporativen ,.Bauernstaat". Professor Nicola»' Costa ch esc u, ein maßgebender Führe; der Bauernpartei. Minister im letzten zaranistischon Kabinett, erklärte: „Zu den Befürchtungen, die die Losung vorn; Buucnifstaut wachgerufen hat, gehören auch solche der jüdischen B e v ö 1 k crun g, die sich fragt, ob der Bauernstaat nicht ein antisemitische r Staat sein wird. Ich kann nur versichern: Die Tntelllgcnzschiclit, die Trägerin der neuen Bewegung ist, ist nicht antisemitisch und kann es nicht sein. Sie wendet sich weder gegen die Juden noch gegen die Minderheiten, denn diese sind eine soziale und wirtschaftliche Gegebenheit im Leben dieses Landes, an dem sie in gleicher Weise teilnehmen müssen wie die Bevölkerungsmehrheit. Im Bauernstaat. der einen Klassen t'ödcralism us, einen Interessenausgleich der Gesellschaftsklassen verwirklichen soll, ist kein Raum für Antisemitismus, für Hetze gegen die ethnischen Minderheiten. Ich halle es für notwendig, diese beruhigende Versicherung zu geben. Die Bauernschaft hat einen gesunden Instinkt. Ich bin sicher, daß es zu keinem Kampf mit den Minderheiten kommen wird. Doch nicht nur genug an dem. Die jüdische Bevölkerung kann auch darum beruhigt sein, weil bei Männern, die den Glauben an die Demokratie haben, kein Raum für Antisemitismus ist." Gegen den Ausschluß jüdischer Kriegsteilnehmer Die Generalversammlung der Nationalen Vereinigung ehemaliger Kriegsteilnehmer lehnte einen Antrag, alle jüdischen Mitglieder auszuschliess e n, als unvereinbar mit den Grundsätzen echter Kriegskameradschaft ab. Der Präsident Dr. Virgil Serdaru erklärte, durch einen Ausschluß der jüdischen Kameraden würde auch die moralische Basis der Frontkämpfer-Vereinigungen der Welt untergraben. Palästina in Trauer Aus Jerusalem wird u. d. 3. November gemeldet: Die Nachricht vom Tode des großen Wohltäters und „Vaters der jüdischen Kolonisation" in Palästina, Baron Edmond Rothschild, hat in ganz Palästina einen erschütternden Eindruck gemacht. Es wurde nationale Trauer erklärt und in allen Synagogen und Betstuoed wurden nach dem Verscheiden des Barons Trauergottesdienste abgehalten. Besonders groß ist die Trauer in den' vom Baron gegründeten Kolonien. In Petach-Tlkwah, Rischon le Zion und Sichrori. Jakob versammeln sich, die Kolonisten, und insbesondere die älteren Siedler tauschen ihre Erinnerungen an den; Vater der Kolonisten aus, welcher sie im Verlauf der Jahre öfter besucht hat. Aus ganz Palästina werden un« zählige Kondolenzschreiben und Telegramme an die Familie der Rothschilds nach Paris und London geschickte Vom jüdischen FlüditHngstverk Aus London wird u. d. 3. November gemeldet: Der Oberkommissär für das deutsche Flüchtlingswerk, James Macdonald, gab auf einer Sitzung eine Reihe wichtiger Erklärungen ab, aus denen zu ersehen ist, daß die Lage der Flüchtlinge sich verschlechtert hat und schließlich zur Demission Macdonalds führen wird. Macdonald stellte folgende Forderungen: 1. Die deutsche Regierung hat den Flüchtlingen Pässe auszustellen und ihnen die Mitnahme ihrer Vermögen zu gestatten. 2. Die Länder, in denen sich die Flüchtüugo aufhalten, müssen mit ihm kooperieren und ihnen Arbeit zuteilen. 3. Die Juden müssen in ihrer Unterstützung der Flüchtlinge fortfahren und die christlichen Gemeinschaften haben die Pflicht, ihre Hillsarbeit zu erweitern. Macdonald erklärte, daß er nur unter Durchführung dieser Bedingungen seine Arbeit werde fortführen können. Er teilte weiters mit, daß er möglicherweise bei Beginn des kommenden Jahres auf einige Monate nach Südamerika reisen werde, um dort die Vorbedingungen zur Ansiedlung jener Juden zu schaffen, welche in der Zukunft Deutschland werden verlassen müssen. Die Zahl der Flüchtlinge, die man heute nach Südamerika hinüberbringen könnte, beträgt bereits 4500. Um diese Uebersiedlungsaktion durchzuführen, ist ein Hilfsfonds von mindestens 250.000 Pfund erforderlich. Auch Frauen und Kinder Aus Prag (J. T.-A.): In Hamburg hat der Hauptleiter der SA. Willi Hoff mann in einer massenhaft besuchten SA.-Versamlung zur Juden frage folgendes erklärt: „Die Juden- und Emigrantenhetzer im Auslande sollten nicht glauben, daß die Partei und das deutsche Volk für immer still zusehen werden, wenn die Hetze im Ausland gegen Deutschland andauere (schlägt mit der Faust auf den Tisch). Wenn aus" dem Saarkampf sich kämpferische Verwicklungen ergeben, dann werden wir nicht zurückschrecken, diese ganze Judengesellscliaft mit Stumpf und Stiel auszurotten. Nicht nur die männliche Bevölkerung muß daran glauben, und wird erledigt werden, sondern auch die Frauen und die Kinder, denn dann erst ist die ganze Judenfrage für uns in Deutschland erledigt." Bund jüdischer Frontsoldaten Oesterreichs. Donnerstag, am 8. November 1934, im Heime, IX., Roßauerlände 29, Vortrag des Herrn Amtssekretärs Jcsef Führer (Harrand-Bewegung) „Allgemein-Aktuelle***, Beginn 20 Uhr abenOi.

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