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Die neue Welt · 1934-08-24 · Heft 393 (24.8.1934) · page 4

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Journal
Die neue Welt
Volume
8 (1934)
Issue
Heft 393 (24.8.1934)
Date
1934-08-24
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite i DIE NEUE WELT Nr. 393 gilen Neudegger-Aulö-jMoföfrad^Schulen billigen ^.yiU.-'-NeüdnggergiMe V^Tetaphon -B.46-5r.72 und .\nzdis- ■ dorf ' h*i Wiehj-N{id«rö<foftefch EKtkf'risehnr lölifcfu-mi't. Bericht der fWaitdaf$kommi§§ IOII an den Offizielles Protokoll der Palästina-Debatte In dem gleichzeitig mit dem Bericht der Mandatskommission?n den Völkerbundrat den Mitgliedsstaaten zugestellten offiziellen Protokoll der letzten Tagung dieser Kommission wird über die damals stattgefundene Palästina-Debatte u. a. folgendes mitgeteilt: Im Verlauf der Aussprache über die Frage der Einwanderung und der Arbeitsverteilung zwischen Arabern und Juden nahm Prof. Rappard Bezug auf die Absicht der Palastina-Regierung, Malinahmen zur Herstellung einer engeren Relation zwischen Einwanderung und Aufnahmefähigkeit des Landes zu treffen. Er wünschte der Palästina-Verwaltung hiezu vollen Erfolg. Trotz der bestehenden Prosperität verstehe er ihr Zögern, anzunehmen, daß die Aufwärtsentwicklung unbegrenzt anhalten werde. Es beruhige ihn, zu erfahren, daß die Berichte über eine starke Einwanderung aus Trans Jordanien für übertrieben gehalten werden. Er nehme an, daß die Behörden ihre Berechnungen nicht auf einem System der Beseitigung von Ansprüchen aufbauen, die von beiden Seiten erhoben werden. Er wäre dankbar für eine Mitteilung des Vertreters der Mandatarmacht über die von den Behörden angewandten Methoden in dem Fall der Herabsetzung der von der Jewish Agency angeforderten Zertifikatezahl von 12.000, bzw. 24.500 auf schließlich 5000. Auch das Kommissionsrnitglied van Rees fragte, wie es zu der Diskrepanz zwischen der Zahl der von der Jewish Agency für 1933 beantragten 37.240 Arbeiter- Zertifikate und der nur 11.000 betragenden Zahl der bewilligten Zertifikate gekommen sei. Die Einwanderung solle wohl die wirtschaftlche Aufnahmefähigkeit des Landes nicht übersteigen; sei aber die Berufung auf dieses ganz besonders dehnbare Prinzip ausreichend, um eine Entscheidung zu rechtfertigen, die in einem Fall getroffen wurde, in dem gezeigt worden war, daß die von der Agency verlangten Arbeiter tatsächlich gebraucht werden? Was der britische Vertreter erzählt Der Vertreter der Mandatarmacht, Chefsekretär der Palästina-Regierung John Hathorn Hall, erklärte, die Behörden in Palästina wendeten keineswegs irgend ein willkürliches System, wie Nichtberücksichtigung rivalisierender Forderungen an. Die Kommission werde einsehen, daß der High Commissioner, der für die gegenwärtige und künftige Wohlfahrt des gesamten Landes verantwortlich ist, von einem weiterreichenden Gesichtspunkt und vorsichtiger urteilen müsse als die Jewish Agency. Es gebe einen gewissen lokalen und jahreszeitmäßigen Arbeitermangel, z. B. während der Oraagenernte. Bei solchen Gelegenheiten könne man aushilfsweise städtische Arbeiter zur Hilfsarbeit heranziehen, und das geschehe auch. Arbeitermangel, fuhr Chefsekretär Hall fort, gebe es auch im Baugewerbe, infolge der in diesem jetzt herrschenden Hausse. Doch sei die Regierung der Ansicht, daß es unklug wäre, diesen Zustand für eine Dauererscheinung im Wirtschaftsleben des Landes zu halten. Er könne der Kommission versichern, daß sich die Regierung durch keinerlei Druck oder politische Erwägungen von ihrer festgelegten Politik abbringen lassen werde. Jüdische Arbeit in jüdischen Betrieben Van Rees erklärte, man müßte sich sehr wundern, wenn die außerordentliche Vorsicht, die die Regierung gezeigt habe, indem sie für das Jahr 1933 weniger als ein Drittel der in dem jüdischen Vorschlag genannten Zahl von Arbeitern zuließ, wirklich der wesentlichen Steigerung der Nachfrage nach jüdischer Arbeit entsprechen würde, die eine unmittelbare Folge der Prosperität des Landes und der gesteigerten Aktivität des jüdischen Bevölkerungselements sei. Es scheine durchaus klar, daß in einem Lande wie Palästina die Gefahr besteht, daß der Mangel an jüdischen Arbeitskräften der normalen wirtschaftlichen Entwicklung des ganzen Landes schädlich sein könnte. Nehme nicht der Bericht der Mandatarmacht selbst an mehreren Stellen Bezug auf die jetzt in Palästina herrschende noch nie dagewesene Prosperität? Spreche nicht derselbe Bericht auf Seite 97 und 226 von den bedauerlichen Folgen des Mangels an jüdischen Arbeitskräften? Van Rees wies auf den Brief des Ministerpräsidenten an Dr. Weizmann vom 13. Februar 1931 hin, in dem es heißt, „daß in jedem einzelnen Fall -Arbeiter-Anforderungen berücksichtigt werden für solche Arbeiten, die von jüdischem, oder hauptsächlich jüdischem Kapital abhängig sind." Van Rees fragte, ob ernsthaft behauptet werden könne, daß diese vollkommen klare Bestimmung entsprechend angewandt wurde. Chefsekretär Hall erwiderte, ein allgemeiner Mangel an ungelernten Arbeitern bestehe im Lande nicht, wenn man die zur Verfügung stehenden arabischen und jüdischen Arbeiter in gleicher Weise berücksichtigte. Wohl gebe es einen gewissen Mangel an gelernten Arbeitern; aber C3 sei ihm bekannt, daß es der Jewish Agency sehr schwer falle, geschulte Arbeiter als Auswanderungskandidaten zu finden. (!) Er fügte hinzu, daß in dem Briefe des Ministerpräsidenten an Doktor Weizmann gesagt wird, „wenn als Folge des Prinzips, daß durch jüdische Organisationen nur jüdische Arbeiter beschäftigt werden dürfen, arabische Arbeiter verdrängt Werden sollten, oder bestehende Arbeitslosigkeit verschärft werden würde, dies ein Faktor in der Situation wäre, auf den die Mandatarmacht ihr Augenmerk richten müßte." Van Rees erklärte, dieser Passus sei seiner Aufmerksamkeit nicht entgangen, er frage aber, ob es fair sei, ihn zu interpretieren, ohne auf das Bezug zu nehmen, sonniges Zimmer separierter Eingang, billigst zu vermieten / Wien IX, Grttnentorgasse 19, Tür 19 was vorher steht, nämlich: „Das Prinzip vorzugsweiser oder sogar ausschließlicher Beschäftigung jüdischer Arbeiter durch jüdische Organisationen ist ein solches, daß die Jewish Agency berechtigt ist, es aufrechtzuerhalten." Die illegale Einwanderung Lord L u g a r d schnitt das Problem der illegalen Einwanderung an. Chefsekretär Hall antwortete, die unerlaubte Niederlassung sei in ihrem vollen Umfange anläßlich der Volkszählung vom November 1931 festgestellt worden. Die Personen, die sich ohne Erlaubnis niedergelassen haben, sind zum größten Teil auf Grund eines drei Monate gültigen Touristen Visums eingewandert. Der Verhaftung seien sie zweifellos durch Mithilfe der schon im Lande ansh'ssigen Juden entgangen. Die Polizei sei bei ihrem Vorgehen gegen die illegalen Einwanderer dadurch schwer behindert, daß ein rvroßer Teil der jüdischen Bevölkerung mit diesen Einwanderern sympathisiert und der Polizei Information und Beihilfe verweigert. Prof. Rappard fragte, ob nicht darin, daß die Behörden bei der Festsetzung der Arbeiter-Schedule eine bestimmte Zahl von Zertifikaten für illegale Einwanderer in Abzug bringen, eine Art stillschweigender Gutheiß u n g dieser Einwanderung liege. Chefsekretär Hall verneinte dies. Die Regierung habe sich für berechtigt gehalten, von der Labour-Schedule eine Zahl von Zertifikaten abzuziehen, die ihrer Meinung nach der illegalen Einwanderung in dem betreffenden Zeitabschnitt entspricht Das Mitglied der Kommission, Orts, sprach über die angeblich unbedeutende arabische Einwanderung aus Transjordanien. Er fragte, welche Maßnahmen getroffen werden, um zu vor billigst durch Möbeltransporteur A L T B A C VI, Kasernengasse 15 e Tel. B-24-1-35 hindern, daß die ohne Paß aus Transjordanien kommenden Einwanderer sich dauernd in Palästina niederlassen. Chefsekretär Hall sagte, die Berichte seien über trieben, die Zahl der Transjordanier in Palästina sei auf nicht höher als 1000 (!) zu schätzen. Die von der Re gierung über die Bewegung an den Grenzen ausgeübte Aufsicht sei wirksam genug. Die Aussprache in der Mandatskommission Das soeben veröffentlichte Protokoll der letzten Session der Mandatskommission des Völkerbundes enthält neben den bereits mitgeteilten „Bemerkungen" zum Palästina-Bericht der Mandatarmacht und der bewegt verlauf enen Aussprache über das Palästina- Einwanderungsproblem noch eine Wiedergabe der Aussprache über folgende Themen: Unruhen des Jahres 193 3. Die Mitglieder der Kommission wollten wissen, ob die Regierung alle nötigen Maßnahmen getroffen hat, um dem Ausbruch dieses Araberaufruhrs vorzubeugen und ob die Agitatoren und Meuterer entsprechend bestraft wurden. Der Generalsekretär der Palästinaregierung, Hall, anwortete, daß der Oberkommisaar an die in Jaffa erreichbaren Mitglieder der Arabischen Exekutive einen Tadel (!) gerichtet hat. Das belgische Mitglied der Kommission, Orts, bezweifelte vielfach die beruhigenden Erklärungen des Vertreters der Mandatarmacht sowohl in Bezug auf die wirtschaftliche Lage als auch in Bezug auf die angebliche Beruhigung der Araber. Jüdisch-arabische Beziehungen. Einige Mitglieder der Kommission, insbesondere der Spanier P a 1 a c i o s und der Portugiese Graf Penha G a r c i a — ersterer war Berichterstatter der arabischen Petitionen -- äußerten sich recht kritisch über die Passivität der Politik der Mandatarmacht auf diesem Gebiete. Nicht nur die Araber, auch die Juden beklagen sich über die Politik der Mandatarmacht, die ihnen zu schwach und zu unstetig gegenüber den großen Aufgaben der Begründung eines jüdischen Nationalheimes erscheint. Hall antwortete unter anderem, daß man von einer Verschlimmerung der arabisch-jüdischen Beziehungen auf keinen Fall sprechen kann. Politisch Haben sich diese Beziehungen vielleicht nicht fühlbar gebessert, aber auf dem Gebiete der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Juden und Arabern ist eine gewisse Besserung zu verzeichnen und man kann mit Zuversicht in die Zukunft blicken. Graf Penha Garcia gab unter anderem der Uebcrzeugung Ausdruck, daß eine Vergrößerung der Zahl der jüdischen Bevölkerung in P a 1 ii s t i n a der arabisch-jüdischen Annäherung dienen könnte, da auf diese Weise ein solideres Gleichgewicht; zwischen den beiden Bevölkerungstellen zustamto käme. Landwirtschaftspolitik. Eine Reihe von Fragen der Kommissionsmitglieder betraf das „Land Developement Scheme" und die Ansiedlung der „landlos gewordenen" Araber. Herr van Rees verwies auf einige Angaben des Berichtes der Mandatarmacht, aus denen hervorgeht, daß die Juden im Jahre 1033 36.991 Dunam Boden bei den Nichtjuden erworbern hätten und hlefür insgesamt 854.796 Pfund bezahlt haben, wogegen die entsprechenden Ziffern im Jahre 1932 jüdische Bodenkäufe von 18.893 Dunam zum Preise von nur 148.881 Pfund aufgewiesen haben. Herr van Rees bemerkte, daß die n i c h.t j U d i s c h e n Verkäufer des Bodens im letzten Jahr wohl sehr gute Geschäfte gemacht haben und fragte, was das eigentlich für Leute sind. Hall erklärte, daß es fast ausschließlich Araber, und zwar nicht unbedingt Großgrundbesitzer sind, die den Boden verkaufen. Herr van Rees erwiderte darauf, daß man die Protestaktionen der Araber und ihre Forderung, den Verkauf des Landes an Juden zu verbieten, nicht ernst iiclimcn kann, da es doch klar ist, daß die Araber gleichzeitig ihre Bodenverkaufsgesehäftc mit den Juden fortsetzen. Ein gehässiger Artikel der //Times" Unter dem Titel „Die Araber von Judäa, ein kämpfendes Volk" veröffentlichten die Londoner „Times" einen Aufsatz, der sich mit dem Problem der im judäischen Gebirge wohnenden Fellachen beschäftigt. Das Blatt zeigt in dem Aufsatz die Tendenz, das Elend der Fellachen als ein Argument gegen die jüdische Siedlungsarbeit zu verwenden, ein Manöver, dessen Material aus dem berüchtigten Simpson-Bericht und dem Passfield-Weißbuch zu stammen scheint. Das Los der Gebirgsfellachen ist gewiß schwer. Aber wenn die englische Palästina-Regierung dort ab und zu etwas für sie tut, dann geschieht es infolge des glücklichen Umstandes, daß die jüdische Einwanderung der Regierung die finanziellen Mittel hiezu bietet. Der Korrespondent des „Times", der Autor des genannten Aufsatzes, stellt fest, daß die Juden etwa ein Zehntel des anbaufähigen Bodens erworben, aber Palästina nicht durchdrungen haben. Die Juden haben sich, führt der Autor aus, lediglich in dem fruchtbaren Teil des Landes, der Küstenebene, niedergelassen, das unfruchtbare Hochland aber den Eingeborenen überlassen wie bei der ersten Einwanderung vor 3500 Jahren. Abgesehen von der historischen Unkenntnis — vor 3500 Jahren saßen die Israeliten bekanntlich im Bcrgland, während die von ihnen bekriegten Philister in der Küstenebene wohnten —, ist auch die Analyse der jüdischen- Motive unrichtig. In allen Teilen seines Aufsatzes bemüht sich der Verfasser, England ins Gewissen zu reden, es möge verhindern, daß die Araber von den Juden so zurückgedrängt werden wie die — Indianer in Nordamerika. Gerade der Araber im Gebirgsland, schließt der Verfasser, wird der entscheidende Verteidiger seines Volkstums sein, da die arabischen Händler und Agenten vom jüdischen Kapital und jüdischer Organisation' verdrängt würden. Wie man sieht, ist der „Times"-Aufsatz in durchaus antizionistischem Geist gehalten. Er berücksichtigt nicht den Umstand, daß die Juden kein Interesse an einem notleidenden, unzufriedenen Element im Land haben, und auch nicht die Tatsache, daß es ja die Palästina-Regierungist, in deren Händen die gesamte Verwaltung, vor allem die Verpflichtung zur jüdischen Einwanderung und Siedlung, liegt. Auf diesen gehässigen und unfundierten Artikel antwortet in den „Times" der gewesene Oberstaatsanwalt und gegenwärtige Professor der Jerusalemer Universität, Norman B entwich, indem er schreibt: „Die Sympathie Ihres Jerusalemer Korrespondenten mit den kämpfenden Arabern von Judäa haben ihn veranlaßt, Dinge zu sagen, die ungerecht sind gegenüber der zweiten kämpfenden Rasse, die sich in Judäa ansiedeln will. Er sagt, die Juden hätten den besten Boden besetzt, die unfruchtbaren Berge den Eingeborenen Uberlassen und hiebei das Beispiel ihrer Ahnen vor 3500 Jahren befolgt ... Das ist nicht richtig. Die Kinder Israels saßen auf den Bergen und in der Küstenebene wohnten die Philister. Sie haben die hügeligen Gegenden, die jetzt unfruchtbar sind, einst fruchtbar gemacht. Ihr Korrespondent will den Eindruck erwecken, daß die Juden alle fruchtbaren Landdistrikte einnehmen. Das ist natürlich weit von der Wahrheit entfernt. Im Tal des Küstenstriches und im Emek besitzen die Juden bloß ein Fünftel des Bodens. Der Rest gehört den Arabern. Die fruchtbarsten jüdischen Anlagen waren vor fünfzig Jahren Sandwüsten und Sümpfe, wo wenige Araber in ärgeren Verhältnissen gelebt haben, als jetzt in den Gebirgsgegenden Fellachen wohnen, mit denen Ihr Korrespondenten so viel Mitleid hat. Wenn die jüdische Einwanderung die Lebensbedingungen und die landwirtschaftlichen Arbeitsmethoden der Araber verbessert hat, so kann man erwarten, daß der jüdische Unternehmungsgeist, wenn er in die Gebirgsgegenden eindringt, zu den gleichen Resultaten für die dortigen Fellachen führen wird. Die Juden haben sich in den Tälern niedergelassen, nicht weil es ihnen so gefiel, sondern weil die feindlichen Araber sie nicht ins Gebirge ließen. Nichtsdestoweniger sind jüdische Kolonien im jüdischen Gebirge und in den Bergen von Galiläa vorhanden und zweifellos haben sich die Lebensbedingungen der nachbarlichen Araber verbessert. Wer Palästina nicht kennt, kann nach dem Artikel Ihres Korrespondenten der Meinung sein, daß die Absicht besteht, den Boden der Dorfbewohner in jüdische Hände zu bekommen. Inzwischen ist der Ausbeuter des Fellachen, der ihm die Haut herunterschindet, der städtische arabische „Eff endi". Der Erfolg der jüdischen Kooperativen hat den Arabern den Weg gezeigt, wie er die Zinsenwucherer durch Selbsthilfe loswerden kann. Wer Palästina nicht kennt, könnte nach den Ausführungen Ihres Korrespondenten glauben die Palästina- Regierung hätte früher erlaubt, daß die' jüdischen Einwanderer die Araber hinausdrängen. Das ist nicht richtig. Die Regierung hat Gesetze geschaffen, die dafür sorgen, daß der Fellah bei seinem Boden bleibt und daß der nomadisierende Beduine für seinen Boden genügend Geld bekommt. Die Araber im Gebirge können ihre Lage durch intensivere Bearbeitung des Bodens verbessern, und das in Rede stehende Problem kann durch jüdisch-arabische Zusammenarbeit gelöst werden." Da» Polnische Verkehrsbüro „Franeopol" veranstaltet vom 27. August bis 6. September oder 27. September eine neue Sonderfahrt nach Polen. Preis Wien—. Krakau—Wien S 50.—, Wien- Lemberg-- Wien S 78.—. Rascheste Anmeldungen ratsam! „Fancopol", III., Renn* weg 1, Telephon U-16-1-90. jj

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