Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 8 (1934)
- Issue
- Heft 393 (24.8.1934)
- Date
- 1934-08-24
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 2 DtE NEUE WELT HOTEL PRINCIPE EREDITARIO (e h e m a 1 s K r o n p r i n 2) M ER ANO üuto ärgerliches Haus - Fließendes warmes und kaltes Wasser Mäßige Preise Besitzer Fechlaner-Kuba 193j. Daraufhin wurde beschlossen, daß der Jüdische Weltkongreß nicht spater als im Herbst 1935 zusammentreten soll. Ein Modus der Durchführung der Wahlen zum Kongreß in den verschiedinen Ländern ■wurde ausgearbeitet und an die Weltkontercnz geleitet. Die Weltkonferenz wird den endgültigen Beschluß über die Einberufung des Weltkongresses für den Herbst 1935 zu fassen haben. * In der großen Aussprache am 20. August, an der jüdische Führer aus mehreren Ländern teilnahmen, ergriff das Wort Schalom A s c h, der einen bewegten Appell an das jüdische Volk richtete, sich in dieser Zeit der Not und der Gefahr zu einem einheitlichen Körper zusammenzuschließen, der seinen Ausdruck in dem Jüdischen Weltkongreß finden solle. Tagesordnung und Wahl der Kommissionen Die Weltkonferenz setzte sich die folgende Tagesordnung: 1. Lage der Juden in den verschiedenen Ländern; Lage der Juden in Deutschland; 3. Maßnahmen zur organisierten Abwehr: a) vom politischen, religiösen und moralischen Gesichtspunkt, b) vom wirtschaftlichen Gesichtspunkt; 4. Schutz der Rechte der jüdischen Minderheiten; 5. Abwehr der antisemitischen Propaganda. Die Konferenz setzte einige Kommissionen sin, die unter Ausschluß der Oeffentlichkelt tagen und das Ergebnis ihrer Beratungen in Form von Resolutionen dem Plenum der Konferenz in der öffentlichen Schlußsitzung übermitteln werden. Es wurden u. a. gebildet: 1. eine Kommission zur Klärung der Frage der Einberufung des Weltkongresses; 2. eine politische Kommission; 3. eine Kommission zur Feststellung der bisherigen Ergebnisse der Boy kottaktion gegen Nazi-Deutschland und zur Ausarbeitung von Vorschlägen betreffend eine eventuelle Verstärkung dieser Aktion; 4. eine Kommission für Organisation suud Finanzfragen. * Den Delegierten zur Jüdischen Weltkonferenz wurde vom Comite des D6h5gations Juives zur vertraulichen Information ein 40 Druckseiten umfassender Bericht über die Lage der Juden in verschiedenen Ländern zugestellt. Ueber die Ereignisse in A 1g e r i e n und dem Pogrom in Constantlne liegt der Konferenz ein ausführlicher Bericht eines nach Constantine nach den Ereignissen entsandten Vertrauensmannes vor. ©ca» zweite $B^ung§ffag Die Vormittagssitzung vom Dienstag, den 21. August, eröffnete Dr. J. L e s t s c h i n s k y mit einem Referat über die ökonomische Lage des jüdischen Volkes. Lcstschinsky führte die Pauperisierung des jüdischen Mittelstandes auf die Tendenz der ökonomischen Expansion der nationalen Mehrheit auf Kosten einer nationalen Minderheit zurück. Insbesondere der Staatskapitalismus und die Zwangswirtschaft sind die Mittel zur Ausschließung der Juden aus allen Berufen, in denen sie sich seit Jahrhunderten betätigen. Die ausgesprochenste Form weist Deutschland auf. Lestschinsky zeigt, daß auch die Oststaaten Europas trotz der besseren politischen Lage die ökonomische Lage des Judentums ständig verschlechtern. In diesen Staaten hat die Pauperisierung der jüdischen Massen bereits einen katastrophalen Umfang angenommen. Die Möglichkeit einer Rettung durch Emigration — außer Palästina — 3ei nicht vorhanden. Dr. J. Zollschan (Karlsbad) vom Comite' des Delegations Juives als Experte für Rassenfragen eingeladen, führte folgendes aus: Rassentheorie sei nicht identisch mit Rassenforschung. Die deutsche, vollkommen unwissenschaftliche Behauptung -der Selbstvergottung der nordischen Rasse werde als Staatsphilosophie proklamiert — ein bisher unerhörter Vorgang. Die Wissenschaft müsse die Rasse nverleumder des jüdischen Volkes vor ein Forum steilen, das nach strengstem Anspruch auf wissenschaftliche Zuständigkeit und Objektivität zusammengesetzt sein soll. Die führenden Universitäten und Akademien sollen in einer wissenschaftlichen Enquete die Klarsteilung i n Angriffnehmen.. Zollschan berichtete, daß dieser Vorschlag in verschiedenen "wissenschaftlichen Zentren bereits ' eine sehr günstige Aufnahme gefunden hätte. .Der Redqer forderte die Konferenz auf, sich die Resolution des Vorsitzenden des Internationalen anthropologischen Kongresses, Sir G. E 11 i o t - S m i t h, zu eigen zu machen, wonach unter Führung des „Institutes für intellektuelle Zusammenarbeit" eingehende Untersuchungen über die Grundbegriffe der Rassenlehre angestellt werden sollen. Dr. Emil Marguli es, der Führer der Jüdischen Partei in der Tschechoslowakei und Verfasser der Bernheim-Petition, führt aus: Es i3t hotwendig, das jüdische Problem unter dem Gesichtspunkt der heutigen europäischen Rechtsauffassung neu zu formulieren. Diese moderne Rechtsauffassung kennt den Begriff der M i nderheit nicht als einen zu vernichtenden, sondern als Quelle von Rechten in Ergänzung des Begriffes der Mehrheit als Grundlage der Gesellschaftsverfassung. Die neue Ordnung Europas in den Friedensverträgen hat dem jüdischen Volk die Möglichkeit eröffnet, in einem eigenen Lande ein mehrhei'tsbildendes Staatsvolk zu werden, und damit die Möglichkeit, diejenigen Merkmale seines gegenwärtigen Daseins, die es grundlegend von allen Völker diskriminierend unterscheiden, durch positiven Aufbau eines neuen Volkslebens zu beseitigen. Sie haben anderseits die Möglichkeit gegeben, als gleichberechtigte Subjekte in Gestalt .'der nationalen Minderheiten in den anderen Ländern zu leben. Das Schicksal des jüdischen Volkes hängt ab von der G ewinnung der Gleichberechtigung mit den anderen Völkern, die nicht zu verwechseln ist mit jener Gleichberechtigung des einzelnen Juden bei gleichzeitiger Diffamierung der jüdischen Gemeinschaft durch die eigene Anstrengung des jüdischen Volkes. Schaffung eines Motzkin-Lehrstuhls Die Konferenz faßte einen Beschluß, einen den Namen Leo M o t z k i n s tragenden Lehrstuhl an der Hebräischen Universität zu Jerusalem zum Studium der Probleme der jüdischen Diaspora und der jüdischen Minderheitsrechte in den verschiedenen Ländern zu schaffen. Rabbiner S. Poliakoff begrüßte die Konferenz im Namen der Genfer jüdischen Gemeinde und des Schweizer Israelitischen Gemeindebundes. Adolph Adler sprach irn Namen der Schweizer Zionistischen Föderation und der Genfer Z i o n i s t e n. „Keine Worte mehr, sondern Taten!" Der französisch-jüdische Dichter Andr6 Spire führte aus: Ich rufe euch zu: Jetzt keine Worte mehr, sondern Taten, Taten! Schwören wir, daß die jetzige Weltkonferenz nicht auseinandergehen wird, bevor sie nicht den Jüdischen Weltkongreß vorbereitet hat, und daß die provisorische Exekutive des Jüdischen Weltkongresses von diesem Augenblick an ihre Funktionen zur Vertretung und Verteidigung der Interessen der Judenhcit in dor Diaspora beginnen wird. Intensivierung des antideutschen Boykotts Der Nachmittag de« Dienstag, 21. August, war der Arbeit der Kommissionen gewidemt. Die Kommission für den Bo%kglfc de* natio« na 1 sozialisti sehen Deutschland nahm die Berichte der Boykott-Komitees der verschiedenen Länder über die Ergebnisse der bis jetzt durchgeführten Aktionen entgegen. C. Q. H e n r i q u e s, Sekretär des „ Jewish Representative Council for the Boycott of German Goods and Services", erstattete ein Expose" über die in Großbritannien erzielten Ergebnisse. Die Labour Party und die Trade Unions arbeiten mit der jüdischen Bevölkerung in der Boykottbewegung eng zusammen. Redner schlug die Bildung eines internationalen Zentralkomitees vor, das die gesamte Boykottaktion zu leiten hätte. Ferner empfahl er die Bildung eines Zentralpropagandabüros, das die Boykottierung deutscher Waren außer durch propagandistische auch durch praktische Maßnahmen zu fördern hätte. Der Chefredakteur des New Yorker „Tog" (The Day), Margoshes, schilderte die Situation in den Verladet Sie höflichst ein! B einigten Staaten und erklärte, daß neben den vier Millionen amerikanischer Juden mehr als 2 0 Millionen Amerikaner (Familienmitglieder inbegriffen), die im Allgemeinen Gewerkschaftsbund organisiert sind, ferner Millionen weiterer Amerikaner katholischer und protestantischer Konfession an der antideutschen Boykottaktion teilnehmen. Im Verlaufe der letzten zwölf Monate sei der Wert der deutschen Einfuhr in die Vereinigten Staaten um 42 Prozent zurückgegangen, während der Wert der in der gleichen Zeitperiode nach Deutschland ausgeführten amerikanischen Waren um 20 Millionen Dollar zugenommen habe. Im Namen des französischen Komitees für die verfolgten Juden legte Max Klang dar, daß die B o y k o 11bewegung in Frankreich von einem beträchtlichen Teile der Bevölkerung auf breiter Grundlage unterstützt werde. Mehrere Delegierte anderer Länder berichteten über die Boykottaktion in ihren Staaten und erklärten, daß diese Aktionen so lange fortgesetzt werden müßten, bis die deutschen Juden in alle ihre Rechte wieder eingesetzt worden seien. Beratung im Plenum Am Abend des Dienstag, 21. August, wurde wiederum eine öffentliche Vollsitzung abgehalten, in der über Organisation, Verfassung und den Zeitpunkt des Jüdischen Weltkongresses beraten wurde. Der Ehrenpräsident des American Jewish Congress, Rabbi Stephen S. W i s e, hielt das Hauptreferat und setzte sich für die möglichst baldige Einberufung desErsten Jüdischen Weltkongresses ein. Im Verlaufe seiner weiteren Ausführungen erhob Stephen Wise vor der Weltöffentlichkeit nochmals schärfsten Protest gegen die „Unterdrückung der Juden, Sozialisten, Katholiken, Protestanten und anderen Gruppen" im heutigen Deutschland. Stephen Wise schloß mit dem Gelöbnis, daß kein Kompromiß und keinerlei Verständigung mit Deutschland erfolgen könne, „bevor die Verfolgungen nicht völlig aufgehört habe n". Der Eröffnungssitzung der Weltkonferenz am Montag Abend und teilweise auch den Sitzungen am Dienstag wohnten offizielle Repräsentanten des Internationalen Arbeitsamtes beim Völkerbund und diplomatische Vertreter verschiedener Länder bei. (J. T. A.) (Den »Schlußbericht über die Genfer Jüdische Weltkonferenz veröffentlichen wir in unserer nächsten Ausgabe vom Dienstag, den 28. August. Die Red.) Was machen Sie Jeden Abend? „Ich lasse mich mit Diana-Franzbranntwein massieren!" — „Warum gerade mit Diana- Franzbranntwein? — „Weil ich mich überzeugt habe, daß nur Massage mit DIANA- Franzbranntwein mit Menthol solche Schmerzen lindert, welche von Ueberanstrengung und schwerer Arbeit herrühren. Eben darum kaufe ich nur Diana-Franzbranntwein und nichts anderes." Nehmen Sie nur Diana! Wertlose Nachahmungen weisen Sie zurück! __Ueberau erhältlich_ Wichtig für Polenrelsende. Auch diesmal findet unter bewährter Leitung eine besonders billige Reise nach Polen statt. Krakau, Rzeszow, Lemberg, usw. Reservierte Plätze, mäßige Preise. Nähere Auskünfte erteilt bereitwilligst: Büro E. Ferste 1, I., Kärntnerring 12. Telephon LMQ-3Q1. RESTAURANT BILLET BESTR EHOMMIIRTE KÜCHE ftBICH H AL7IG E MENÜS ä S 1.90 UND 2.60 SCHWECHATER BRÄU II,Hqmmer-PurgitqH-Cast« 3 Cnidisf Salitorbrudce) <e> Tel. Ä-4t-0«25 Aus aller Welt Die antijiidische Boykottbewegung geht weiter Die In Qlogau (Deutach-Schlesien) erscheinende „Nordachlesieche Tageszeitung" veröffentlicht Listen „altbewährter arischer Firmen" und fordert ihre Leser auf, diese Listen auszuschneiden und aufzubewahren und nur diese Firmen als Kaufquelle zu benützen. Die Zeitung erklärt, daß die Listen mit Billigung der Behörden in Glogau, des Reichsverbandes deutscher Zeitungsverleger und der Werbezentrale für deutschen Handel veröffentlicht werden. Die Methode der „Nordschlesischen Tageszeitung" wird nun auch von anderen schlesischen Zeitungen geübt. Statt der Veröffentlichung von Listen jüdischer Firmen, die von den Käufern zu meiden seien, veröffentlichen die Zeitungen Listen zu bevorzugender a r i s c h c r Firmen. Der Grund für diese Aenderung der antijüdischen Boykott-Taktik ist, daß die Veröffentlichung der Namen jüdischer Geschäfte die Käufer, statt sie von diesen fernzuhalen, verlockte, gerade diese Geschäfte aufzusuchen, weil sie damit rechneten, in Geschäften, die auf der Schwarzen Liste stehen, billiger einkaufen zu können. (J. T. A.) Betrifft die Hitler-Amnestie auch Juden? Die von Hitler anläßlich der Uebernahme der Reichsleitung proklamierte Amnestie betrifft auch" Personen, die in Schutzhaft in Konzentrationslagern untergebracht sind und deren Fälle revidiert werden sollen. Unter diese Kategorie fallen zahlreiche Juden. Es steht jedoch noch nicht fest, ob Revisionen ihrer Fälle vorgenommen und eventuelle Freilassungen erfolgen werden. (J. T. A.) Antisemitische Ausschreitungen in Marokko In der marokkanischen Stadt Oudschdä ist es zu einer Reihe von kleineren Zusammenstößen zwischen Juden und Arabern gekommen. Die Polizei stellte die Ruhe wieder her. Es sind keine.Tode so p f e r zu beklagen. 15 jiddische Theater in Polen Laut amtlicher Statistik gab es auf dem Gebiete der Republik Polen in der vergangenen Saison 88 Theater (57 ständige Bühnen und 31 Wandertheater). In 55 Theatern fanden die Vorstellungen in polnischer Sprache, in 3 in deutscher Sprache, In 15 in jiddischer Sprache und in -3 in ukrainischer Sprache statt. Tel-Awiw für die Opfer des Constantine-Pogroms Der Tel-Awiwer Stadtrat nahm auf seiner am Abend des 12. August abgehaltenen. Sitzung; eine Resolution an, in der er .sein; Mitgefühl mit den Juden-von Algerien zum Ausdruck bringt. Die Mitglieder erhoben sich von den Sitzen und verharrten eine Minute in schweigendem Gedenken der bei dem Pogrom Getöteten. Der; Stadtrat richtete an die französischen Behörden einen Appell, dringende Maßnahmen zur Verhütung weiteren Blutvergießens zu ergreifen und bewilligte eine Summe von 100 Pfund für Hilfeleistungen an die Opfer« (J. T. A.). Die Ueberfälle auf Chaluzim in Litauen Die Ueberfälle auf Chaluzim in Sc ha u 1 e n vom vergangenen Donnerstag haben sich am Samstag abends wiederholt.' Diesmal wurde auf das hok&l des allgemeinen Hechaluz eine Attacke unternommen, die aber von herbeigeeilter Polizei verhindert wurde. Der Kreischef von Schaulen versicherte einer bei ihm erschienenen jüdischen Abordnung, daß er alle Maßnahmen xur Aufrechterhält ung der Ordnung ergriffen hat. Diese Mitteilung wirkte beruhigend. Die: vorletzten . Chaluzim haben Anzeige erstattet und fordern Untersuchung. Ein radikaler Antisemit Saar-Kommissar Der Reichskanzler ernannte als Nachfolger Papens den bekannten radikalen Antisemiten Josef Bürckel zum Leiter der reichsdeutschen Propaganda für die im kommenden Jahre stattfindende Abstimmung im Saargebiet. ■ " Zwangssonntagsruhe in Lettland Die lokalen Behörden haben in allen Städten und. Stadtschaften Lettlands die Z wan gs s o n n t ag sr u h e verfügt. Dies bedeutet in wirtschaftlicher Beziehung einen schweren Schlag für jüdische Ladeninhaber, die nun an zwei Tagen in der Woche, Samstag und Sonntag, ihre Geschäfte schließen müssen. 1 „Der Antisemitismus in Deutschland im Schwinden" „Pariser Tageblatt" weist in einem Bericht aus Los Angeles auf die Haltung der „California Staats- Zeitung" hin, die sich zum Sprachrohr der Goebbelschen Propaganda gemacht hat und sich Unter anderem aus Berlin folgendes melden läßt: „Kundgebungen des Antisemitismus sind ziemlich in den Hintergrund gedrängt. Judenfeindliche Artikel in den Zeitungen sind fast ganz verschwunden. Dafür sind Ankündigungen zu lesen, die den Juden sogar günstig lauten ..." Der Korrespondent des „P. T." bemerkt dazu: (,Gerade diese verkrampfte Art der Propaganda macht die Leute erst recht stutzig und auch hier in Kalifornien ist der Tag nicht mehr fern, an dem Goebbels auf Granit stoßen wird." „Der Bundespräsident spricht . . Das vom Wiener Reinhold-Verlag angekündigte Werk „Der Bundespräsident spricht . . erscheint soeben und stellt eine vom Herrn Bundespräsidenten autorisierte, von Chefredakteur Nikolaus Hovorka besorgte Ausgabe der bedeutungsvollsten Reden des Staatsoberhauptes dar, die in ihrer sinnvollen Zusammenfassung eine Summa des österreichischen Gedankens bilden.