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Die neue Welt · 1934-08-03 · Heft 387 (3.8.1934) · page 5

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Journal
Die neue Welt
Volume
8 (1934)
Issue
Heft 387 (3.8.1934)
Date
1934-08-03
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
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Nr. 387 DIE NEUE WELT Seite 5 Genus f Schluß damit! Von Melr Oroßmann (Tel-Awiw) Vorstand der Judenstaatspartei Die drei am Arlosoroff-Mord Beschuldigten sind freigesprochen. Die lendenlahme Anklage ist völlig zusammengebrochen. Zuerst ging Achimeir frei, dann Rosenblatt und jetzt Stawsky. Wir stehen jetzt vor einer neuen Tatsache. Der Urteilsspruch der Richter und ihrer Amtsgenossen erweckt zahlreiche Vermutungen und es werden sich Menschen finden — und es finden sich tatsächlich welche — die zu verschiedenen Schlüssen kommen. Wir sehen, daß es möglich ist, die Blutbeschuldigungen fortzusetzen und anhand der Andeutungen, die in der Urteilsbegründung liegen, die Anklage aufrechtzuerhalten. Diese Menschen sehen hierin eine „patriotische Aufgabe", eine „heilige Arbeit im Dienste der Wahrheit". Wir, die anderen, die Mehrheit, halten uns fern von diesem blutigen Spiel. Wir fühlen die Verantwortung für den Jischuw und den Zionismus, wir, die kein Parteiinteresse zur Verteidigung der Angeklagten geführt hat — wir haben nur eine Meinung und nur einen Willen: So schnell wie möglich die traurige Affäre liquidieren, die sich vom 16. Juni 1933 bis heute zieht. Genug! Schluß damit! Im selben Augenblick, da Stawsky, der letzte der Drei, freigesprochen wurde, atmeten wir befreit auf. Wir zitterten vor dem Gedanken, daß vielleicht das Blut eines Unschuldigen vergossen werden könnte, vor dem Gedanken, daß es als Folge einer „zionistischen Arbeit" in unserer Mitte vergossen werden könnte. Die Hartnäckigkeit einer großen Partei und von zehntausenden ihrer Mitglieder, von denen ein Teil an die Schuld der Drei glaubte, wollten die Wahrheit, wie sie sie verstanden, aufdecken. Vielleicht wird diese Hartnäckigkeit vergessen werden. Schmerzlich ist das Gefühl des schweren Fehlers, den sie begangen haben. Er kann Anlaß zu neuen Verwicklungen geben. Wir haben trotzdem den festen Glauben, daß der gesunde Teil im Lager derer, die an die Schuld der Drei glaubten, sich vielleicht im Innern freuen wird über die Liquidierung der Angelegenheit. Wir wollen nicht von „Sieg" und von „Niederlage" sprechen und keine Folgerungen für das politische Leben ziehen. Stawsky ist frei! Genug! Schluß damit! Und. jene, die den Beschuldigten näherstanden, und die alles Mögliche taten, um sie zu befreien, mögen nicht vergessen, daß sie unterstützt wurden und daß ihnen Sympathien entgegengebracht wurden; nicht ihren politischen Ideen und Taten, sondern ausschließlich der Rettung der drei jungen Menschen. Und mehr noch: der Rettung des zionistischen Jischuw vor einem Bürgerkrieg. Man sprach nicht von Achimeir, Rosenblatt und Stawsky, sondern von Revisionisten und Birjonim. Man möge sich des Urteils und seiner Folgen nicht dazu bedienen, um die kriegerische Stimmung zu verschärfen und unter seinem Schatten neutrale Menschen für Parteiinteressen mißbrauchen. Was ist denn schließlich geschehen: Ein Gericht hat drei Juden, Mitglieder einer bestimmten Partei, freigesprochen vom Mord am Führer einer anderen Partei. Es liegt kein Grund vor, dieses Urteil für das Programm und für den Tageskampf dieser Partei auszunützen. Noch mehr: Man muß sich davor hüten und die Gründe untersuchen, die zu dieser Anklage führten. Schluß damit! RESTAURANT BILLET ")W3 BKSTREHOMMIERTE KÜCHE REICHHALTIGE MENÜS h S 1.90 UND 3.60 SCHWECMATER BRÄU H,HammcrPurg$tall-Gaisc 3 (nächst SaljfotbrGcke)« Tel. A-41-0-25 Müssen wir alle, der zionistische Jischuw, den egoistischen Zwecken dieser oder jener Partei zum Opfer fallen, allen, die den Kampf weiterführen wollen und hoffen, an ihm groß zu werden? Sind wir verpflichtet, uns an dem Spiel jener zu beteiligen, die es fortsetzen wollen? Nein! Wir verharren in Ruhe, in Ordnung, in ernster politischer Arbeit bei der Organisierung des Jischuw zu seiner Verteidigung, bei der durchgreifenden Aenderung in der Führung der Angelegenheiten des zionistischen Jischuw. Wir müssen einen anderen Weg gehen. Das primäre Interesse des jüdischen Volkes ist: Das Kapitel „Mordprozeß Arlosoroff" zu beenden und es zu vergessen. Das sagt nicht, daß es nicht die Pflicht der Polizei und der Behörden sei, weiter zu forschen und die wirklichen Mörder ausfindig zu machen. Sondern, daß das jüdische Volk die Finger von dieser Angelegenheit lasse und sich wichtigeren Aufgaben zuwende. Und wenn sogar die eine oder andere Partei durch ihre Zeitungen und Redner den Kampf fortsetzen sollte, um den Eindruck zu erwecken, daß Palästina streng in zwei Lager getrennt sei und daß es nur ein Entweder-Oder gebe — so ist es unsere Pflicht, uns nicht provozieren zu lassen und unseren Weg zu gehen. Genug! Schluß damit! Auf der Tagesordnung stehen wichtigere Fragen. Auf diese müssen wir unsere ganze Kraft konzentrieren. Genug! Schluß damit! Tel'AwiW/ da§ aufblühende ltodu§tmezentoum Die gegen Ende des Jahres 1933 abgeschlossene Zählung der Industrie- und Handwerksbetriebe in den Städten und 21 größten Kolonien ergab einen Bestand von 388« Industriebetrieben und Werkstätten. Auf die handwerklichen Betriebe, die für einen begrenzten lokalen Bedarf oder einzelne Konsumenten arbeiten und nicht mehr als höchstens 4 Arbeiter beschäftigen, entfallen etwa 2500, das sind zirka *k der Oesamtzahl der Betriebe. Die Zahl der In Industrie und Handwerk beschäftigten Arbeiter beträgt 19.510, von denen 5180 auf die handwerklichen Betriebe entfallen. Das investierte Kapital beträgt 5V4 Million LP, von dem rund 5 Prozent beziehungsweise 250.000 LP im Handwerk investiert sind. Der Wert der Jahresproduktion stellt sich auf Die persönliche Sicherheit Stawskys und Rosenblatts Wie der J. T. A. mitgeteilt wird, hat Wladimir Jabotinsky als Präsident der Weltunion der Zionisten- Revisionisten an den High Commissioner Sir Arthur Wauchoppe ein Telegramm folgenden Inhalts gesandt: „Von zuverlässiger Seite erfahre ich, daß die Polizeiinspektoren Barker und, Goffer Stawsky und Rosenblatt gewarnt haben, ihr Leben sei in Gefahr, aber die Tel-Awiwer Polizei könne sich für ihre Sicherheit nicht verbürgen. Dieser unerhörte Fall, in dem die Polizei sich ihrer selbstverständlichen Pflicht entzieht, Leute, von denen sie zugegebenermaßen weiß, daß sie bedroht sind, zu schützen, zwingt mich festzustellen, daß ich hiermit Eure Exzellenz respektvoll darauf hinweise, daß die volle Verantwortung für die Sicherheit dieser beiden Männer unzweifelhaft vollständig auf der von Eurer Exzellenz geleiteten Mandatsverwaltung ruht." Zum Stawsky«Proieß Aus Jerusalem wird uns berichtet: Bezüglich der seinerzeitigen Konfrontation der Frau Arlosoroff mit Abraham Stawsky wird jetzt eine Erklärung bekannt, die Rechtsanwalt Horace Samuel während des Appellationsverfahrens dem Gericht bekanntgegeben hat und dievon einem palästinensischen Bürger namens Jizchak Rosenbaum stammt. Jizchak Rosenbaum, ein Kolonist in Rechoboth, hat dem Richter Dr. KorngH'n folgendes unter Eid mitgeteilt: An jenem Dienstag, den 20. Juni, einen Tag nach der Konfrontation der Frau Arlosoroff mit Stawsky, bin ich nach Tel-Awiw gekommen, um Frau Arlosoroff zu kondolieren. In unserem Gespräch wurde auch die Frage nach den Mördern des Dr. Arlosoroff berührt und Frau Sima Arlosoroff drückte sich hiebei folgendermaßen aus: „Ich bin sicher, daß man die wahren Mörder meines Mannes niemals finden wird." Horace Samuel ersuchte das Gericht, den genannten Rosenbaum als Zeugen vorzuladen. Dieses schlug das Ansuchen ab, indem es erklärte, daß Rosenbaum doch schon längst Gelegenheit gehabt hätte, dieses Faktum ungefähr 5 bis 5,3 Millionen LP, auf das Handwerk entfallen davon etwa 3U Million LP. Die Lebensmittelindustrie steht mit 290 Unternehmungen und 2620 beschäftigten Personen an erster Stelle. Ihr Produktionswerk beträgt etwas mehr als 1 Million LP. An zweiter Stelle folgt die Baumaterialieiündustrie. Die industrielle Bedeutung T e 1 - A w i w s ergibt sich aus folgenden Ziffern: Auf Tel-Awiw entfallen 1511 Betriebe, also fast die Hälfte der Gesamtzahl, mit 10.000 Beschäftigten, 2,6 Millionen LP Produktionswert und einem investierten Kapital von 1,8 Millionen LP. Die Zahl der beschäftigten Arbeiter wie der Produktionswert machen die reichliche Hälfte der Gesamtziffern aus. mitzuteilen. Rechtsanwalt Samuel gab hiezu folgende Aufklärung: „Ich selbst fragte Rosenbaum, warum er die ganze Zeit geschwiegen habe. Er erwiderte mir, daß er, solange er glaubte, Stawsky werde vom Erstgericht freigesprochen werden, seine gute Bekannte Frau Arlosoroff nicht in Verlegenheit bringen wollte. Nach dem Todesurteil aber konnte sich sein Gewissen nicht mehr beruhigen und er sei deshalb zum Richter Korngrün nach Tel-Awiw gegangen, um die obenerwähnte Erklärung unter Eid abzugeben." Das ist eine der zahlreichen „Ungenauigkeiten" und nicht berücksichtigten Aussagen, die bezeugen, daß Frau Arlosoroffs Zeugenschaft nicht ernst genommen werden durfte. Aktion zur Unterbringung jüdischer Lehrlinge in handwerklichen Betrioben. Schulentlassene jüdische Knaben und Mädchen melden sich seit Wochen in großer Zahl im Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis und bitteh um Lehrlingsstellen in handwerklichen Betrioben. Jüdische hoffnungsvolle Kinder meiden die sogenannten unproduktiven Berufe und wollen bei Schlossern, Bäckern, Elektrotechnikern, Installateuren. Schneidern, Tischlern, Friseuren, Tapezierern usw. Lohrlingsstellen erlangen. Es ergeht daher an Sie folgende dringende Bitte: Jeder stelle sich in den Dienst der Aktion zur Beschaffung von Lehrling ssteilon für schulentlassene jüdische Kinder, bemühe sich, für einen Lehrling eine Stelle In einem ihm zugänglichen handwerklichen Betriebe ausfindig zu machen und dies dem gefertigten Verein umgehend mitzuteilen. Das jüdische Herz darf trotz der Ungunst der Zelt nicht abgestumpft sein. Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis, Wien, I., Kohlmessergasse 4, Tel U-97-0-65. < ♦♦•^ SIEGN. KORNMEHL GROSSFLEISOrlHAUEREI Zentrale: IX., Berggasse 19. Tel. A-17-5-99 u. A-16-9-54 Lieferant für Heilanstalten Abteilungen für -^»Fleisch mmammmmmmnmmmmmmamKamuammammmm unter Aufsicht des Ehrwürdigen Rabbinats der Isr. Kultusgoiueinde Wien Autozustallung kostenlos IX. Berggasse 15 ✓ XVIII., Währlng«rslr. 97 . »♦»♦»♦♦♦♦♦♦»♦♦♦♦♦♦»♦♦♦♦•»«♦♦♦♦»♦♦»♦♦♦mm Palestine Kupat - Am Bank (Genossenschaftsbank) Gegründet 1918 Eingezahltes Kapital LP 50.000 Hauptbüro: Tel-Awiw, 11, Rothschild- Boulevard, P. O. B. 352, Tel. 456 Filialen: Jerusalem, Jaffa Road, P. O. B. 3S8, Tel. 316 Haifa, Commercial Centre, P. O. B. 116, Tel. 771 Telegramm-Adresse: KUPAM Code used: BENTLEYS Sämtliche Bankgeschäfte werden zu den günstigsten Bedingungen durchgeführt. Korrespondenten in allen Handelszentren der Welt. Die Bank zahlte während der letzten Jahre eine jährliche Dividende von 6% an ihre Aktionäre Aufträge betreffs Käufe von Aktien sind direkt an das Hauptbüro oder die Filialen zu richten AUS PAUKSTINA Verstärkter Absatz in den jüdischen Kolonien Obwohl sich die Lieferungen der jüdischen Kolonien nach Tel-Awiw im Vergleich zu den letzten Jahren sehr verstärken und ständig weiter erhöhen, bleiben diese doch noch weit hinter dem wachsenden Lebsnsmittelbedarf der Stadt zurück. Durch die Tnuvafllialen werden täglich mehr als 12.000 Liter M i 1 c h in Tel-Awiw abgesetzt. Der Absatz von Trauben aus dem Emek beläuft sich im Juli dieses Jahres auf das Vielfache des Vorjahresumsatzes. Die Emektrauben, deren Qualität sehr gut ist, werden täglich zweimal vom Emek nach Tel-Awiw expediert. Aus Kefar Heß, Giveat-Chajim und Kefar Ajur wurden größere Kartoffelmengen auf den Tel-Awiwer Markt gebracht. Auch die Geflügel-, Gemüse- und Eierlieferungen aus den jüdischen Kolonien nach Tel-Awiw verstärken sich. Die Obstlieferungen sind im Verhältnis zum Bedarf gering, so daß große Mengen aus den Nachbarländern, der Türkei, Rumänien, Bulgarien, und an Hartobst aus entfernteren Ländern importiert werden müssen. (Palnews) TelxAwBW als VoSBtskurorf Der bekannte, früher in Deutsehland tätige Professor Citron, der sieh im vergangenen Jahre als Arzt in Tel-Awiw niedergelassen hat, plant den Bau eines großen Sanatoriums in Tel-Awiw. Nach seiner und der Meinung anderer medizinischer Kapazitäten sind alle Möglichkeiten vorhanden, um Tel-Awiw zu einem Volkskurort auszugestalten. Ansiedlung deutscher Juden im Emek Mit den Vorarbeiten zur Ansiedlung deutscher Juden im Emek Sebulun neben Kijet Chajim soll noch im Laufe dieses Monats begonnen werden. Es werden 100 Häuser errichtet, deren Bau im Laufe eines Jahres beendet sein soll. Außerdem werden 15 Wirtschaften zu je 20 Dunam angelegt. Die Gebäude werden mit Hilfe von Hypotheken der General Mortgage Bank und Darlehen der Jewish Agency errichtet. Die Siedler in der städtischen Siedlung investieren in bar 40 Prozent des Bauwertes. Bis jetzt haben sich 156 Bewerber gemeldet, von denen 100 je 1 Dunam und 56 je a/3 Dunam erhalten. Unter den landwirtschaftlichen Siedlern befinden sich Spezialisten für Geflügelzucht, Gemüsebau und Milchwirtschaft, die die übrigen Ansiedler instruieren. Weitere 400 Dunam sind für später zwecks Erweiterung der Siedlung vorgesehen. Kredite für Tüherias Die durch die Katastrophe von T i b e r i a s durch Vernichtung ihres Warenlagers geschädigten Kaufleute, die sich mangels einer Unterstützung durch die Regierung an die Anglo-Palestine Bank wendeten, werden von dieser langfristige Kredite zu 4 Prozent im Ausmaß von pal. Pf. 7000 erhalten, von denen die Anglo- Palestine Bank selbst pal. Pf. 4000 zur Verfügung stellt. Auch den geschädigten Handwerkern gab die Bank unmittelbar nach der Katastrophe Kredite. Die General Mortgage Bank interessiert sich für Hypothekengewährung im neuen Stadtteil und wird auch beim Wiederaufbau der zerstörten Stadtteile mit Hypotheken einspringen. Die Verpachtung des Haifaer Hafengeländes Vor etwa anderthalb Jahren ließ die Regierung durch die Handelskammern mitteilen, daß Pachtbewerbungen im Haifaer Hafengebiet an die Regierungskommission eingereicht werden sollen. Die Pachtsätze sollten sich in normalen Grenzen bewegen und 5 Prozent des auf pal. Pf. 3 bis 10 pro Quadratmeter veranschlagten Bodenwertes betragen. Es liefen eine Reihe von Pachtgesuchen für Lagerhäuser, Büros usw. ein, Verträge wurden ausgearbeitet und Pachtsätze festgesetzt. Im April dieses Jahres wurde den Interessenten mitgeteilt, daß die Verträge nicht zum Abschluß gebracht werden können, da die Regierung beabsichtige, die Plätze durch öffentliche Auktion an die Meistbietenden zu verpachten. Die jüdische und arabische Handelskammer sprachen sich gegen diese Preistreibereimethode aus und es wurde bekannt, daß es daraufhin zwischen den Regierungsbeamten zu Meinungsverschiedenheiten in der Frage kam, die aber mit dem Sieg der Auktionsanhänger endeten. Die Bewerber erhielten die neuen Verpachtungsbestimmungen zugestellt und sollten innerhalb einer bestimmten Frist Pachtpreisangebote machen. Der Zuschlag soll im August erfolgen. Unter den Haifaer Kaufleuten herrscht wegen dieses Vorgehens große Verärgerung und man neigt dazu, auf die Bewerbung überhaupt zu verzichten und andere Terrains zu wählen. Die Regierung, die auf der einen Seite M i e tbeschränkungsgesetze erläßt, nimmt anscheinend keinen Anstoß daran, ihre monopolistische Verfügungsgewalt über das Haifaer Hafengebiet durch, äußerst fragwürdige Verpachtungsmethoden in prei»» treiberischer Weise auszuautMm

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