Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 8 (1934)
- Issue
- Heft 364 (11.5.1934)
- Date
- 1934-05-11
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2711613-2711952-2711987--4347-2717816- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Haifa 1× ep/1047930
OCR text
Seit« 4 DIE NEUE W&UI Nr. 364 Der Arlo§oroff*S*ro2eß frau Arlosoroff bei Zw Rosenblatt — Stavsky wurde geprügelt Aus Jerusalem: Zu Beginn der Verhandlung am 4. Mal verlangte der Verteidiger die Vorlage aller Photographien, die vor der Identitizierung der verdfic.1.-- tigen Im Besitz der Polizei gewesen seien. Der Staat? - amvalt erklärte, diese Photographien s e i? n nicht aufzufinden. Ein hierauf vom Verteidiger gestellter Antrag, die Aussagen aller jetzt nicht geladenen Zeugen vorzulegen, wurde vom Gericht abgelehnt. Dagegen gab das Gericht dem Antrag des Verteidigers Folge, das bei Achi Meir konfiszierte Manuskript, .n dem Achi-Meir Mord im nationalen Interesse tür zulässig erklärt, nicht verlesen zu lassen. Horace Samuel hatte seinen Antrag damit begründet, daß Achi-Meir seine Anschauungen seit der Niederschrift geändert hpben könne. Vom Verteidiger einem Kreuzverhör unterzogen, gab Polizrilnspektor Samuel Tfiipnbaum hierauf zu, Stavsky einen „M ördc r" genannt zu haben und am Tage nach seiner Verhaftung gegen Ihn tätlich geworden zu sein. Dies sei auf seine Nervosität zurückzuführen gewesen. Hauptmann Rice habe ihm gesagt, Frau Arlosoroff habe Stavsky als den Mörder erkannt. Die Frage des Verteidigers, ob die gesamte Polizei denselben Eindruck gehabt habe wie der Zeuge, wurde vom Gericht nicht zugelassen. Inspektor Tenenbaum legte dem Gericht eine von ihm am Tage nach dem Mord am Strand angefertigte Skizze vor, auf der die mutmaßliche Stellung von Dr. Arlosoroff, seiner Gattin und den beiden Mördern im Augenblick des Attentats eingezeichnet war. Aur Grund dieser Skizze, erklärte Inspektor Tenenbaum, habe er zunächst angenommen, daß der Schuß von einem Linkshänder abgegeben wurde. Deshalb sei Schneidermann, ein Linkshänder, verhaftet worden. Er habe diese Meinung auch Hauptmann Rice, dem Leiter des Ausforsehungsdienßtes, und dem im Untersuchungsverfahren die öffentliche Anklage verf rct?"den Inspektor S h i t r e e t mitgeteilt und ine auch mit Frau Arlosoroff erörtert, die ihm gesagt babe^aie erinnere sich nicht, ob der Mörder Linkshänder gewesen sei oder nicht. Als Frau Arlosoroff, sagte Tenenbaum, später Bosenblatt im Büro des Hauptmanns Rice 3ah, habe sie in englischer Sprache ausgerufen: „Dieser Mann hat meinen Gatten erschossen!" Diese Worte habe er, der Z?uge, Rosenblatt ins Deutsche übersetzt. Dann habe ihm Hauptmann Rice befohlen, das Zimmer zu verlassen. Er sei dann von Hauptmann Rice zurückgerufen worden und habe gehört, wie Frau Arlosoroff in deutscher Sprache zu Rosenblatt sagte: „Ich bin sicher, daß Sie meinen Mann getötet haben. Ich weiß, daß Sie es nicht aus freiem Willen getan haben, sondern daß es Ihnen befohlen worden Ist. Warum wollen Sie mir nicht sagen, wer Sie beauftragt hat? Sie sind jung, sie täten besser daran, jetzt zu sagen, wer Sie geschickt hat. Wenn Sie es mir sagen werden, werde ich mein Möglichstes für Sie tun." Roscnh?affs Alihiversudt und die Holle AdmMeirs Auf Samuels Ersuchen verlas Inspektor Tenenbaum den Polizeibericht, der vor Rosenblatts Identifizierung zusammengestellt wurde. Der Bericht verzeichnet vier Verdächtige: Zwi Rosenblatt, Zwi Feinberg, Baruch Mulavsky und Zwi Schneidermann. Tenenbaum schilderte, wie er am Abend des 24. Juli in Kfar Saba Rosenblatt verhaftet habe. Er verlas Rosenblatts vor der Polizei gemachte erste Aussage, daß er am Abend des 16. Juni, an dem der Mord geschah, einer Zusammenkunft von Revisionisten in Kfar Saba beigewohnt habe, in der eine „Lebende Zeitung" vorgelesen wurde. Nach Schiuli der Zusammenkunft, 11 Uhr abonds, sei er zu Bett gegangen. Der Jaffaer Distriktspolizeisuperintendent Selim Effendi Hanna sagte aus, Abdul Medschid (der junge Araber, der gestand, den Mord an Arlosoroff begangen zu haben, aber sein Geständnis später zurückzog) habe in Anwesenheit von Captain Rice im Jaffaer Gefängnis gesagt, wenn man ihm Gelegenheit gäbe, mit seinem Mordgenossen Issa El Darwish allein zu sein, werde er sicherlich Issa zu dem Geständnis bewegen, daß er Arlosoroff erschossen habe. Es folgte die Aussage des Studenten an der Hebräischen Universität Jerusalem Meir Schlang, der bekundete, er habe Ende Juni einem Studentenabend in Haifa beigewohnt, auf dem Achi-Meir in einer Ansprache erklärte: „Ihr Studenten habt, obwohl ihr wie die deutschen Studenten Uniformen tragt, keinen nationalen Geist, wie ihn die deutschen Studenten haben. Es gibt nicht einen unter euch, der fähig wäre, zu töten, wirdeutsche nationale Studenten Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht getötet haben. Ihr seid Nichtsnutz?, keine Studenten." Von Horace Samuel ins Kreuzverhör gezogen, erklärte Schlang, die Versammlung habe drei Stunden gedauert, Achi-Meir habe nur zehn Minuten gesprochen. Der Vorsitzende, Richter Corrie, fragte Schlang, ob er Stavsky und Rosenblatt auf der Versammlung gesehen ba.'.i2. Sehlang erwiderte, er habe diese beiden z u m erstenmal erst im Polizeigericht gesehen. Mit dieser Aussage endete die zweite Prozeßwocne. berichtet, wobei er, Rosenblatt, hinzufügt*, daß, wenn Frau Arlosoroff die Ueberzeugung gehabt hätte, daß er wirklich der Mörder Dr. Arlosoroffs ist, sie ihm nicht in die Augen hätte sehen können. Cohen sagte weiter aus, er habe mit Rosenblatt nur eine Unterhaltung geführt, am nächsten Tage sei er, Cohen, in eine nndere Zelle gebracht worden. Vom Verteidiger Horace Samuel gefragt, warum er verhaftet wurde, erwiderte Cohen, man habe ihn beschuldigt, eine Uhr aus seiner eigenen Wohnung entwendet zu haben. ..Ich selbst", fügte Cohen hinzu, „hatte Interesse daran, überführt zu werden; ich wollte ins G e f ä n g n i s." Samuel fragte: Wollten Sie ins Gefängnis, um Rosenblatt zu einem Geständnis zu bewegen? Cohen erwiderte: Ich bin nicht verpflichtet, auf diese Frage zu antworten. Hier griff der Vorsitzende. Richter Corrie, ein und sagte zu Cohen: Sie müssen antworten! Darauf Cohen: Ich erinnere mich nicht genau, warum ich ins Gefängnis gehen wollte. Cohen sagte weiter aus, er sei wegen des Uhrendiebstahls zu 15 Tagen Gefängnis verurteilt worden, habe aber nur zwei Tage der Haft verbüßt. Er war zuerst in eine Zelle mit zehn Arabern gebracht worden, hatte aber um die lieberführung in eine andere Zelle gebeten. Er war nicht überrascht gewesen, als er in R o s e n b 1 a 11 s Zelle, kam, denn er hatte darauf gehofft. Als er mit Rosenblatt allein war, habe er diesem zu verstehen gegeben, daß er als Revisionist, der im Besitze illegaler Dokumente angetroffen wurde, verhaftet worden war. Dies habe er gesagt, um Rosenblatts Vertrauen zu gewinnen. Auf die Frage, ob der Gefängnisbeamte ihm aufgetragen habe, zu versuchen, ein Geständnis von Rosenblatt zu erhalten, erwiderte Cöhen, er erinnere sich nicht daran, aber er sei nicht bereit, zu beschwören, daß dem nicht so war. Gegenüber Samuels Andeutung, daß sein Bericht Uber seine Unterhaltung mit Rosenblatt von Anfang bis zu Ende erlogen sei, versicherte Cohen, er habe den Verlauf seiner Unterhaltung mit Rosenblatt vollkommen wahrheitsgetreu wiedergegeben. Gefragt, warum er, der doch zu 15 Tagen Gefängnis verurteilt worden war, schon am dritten Tage freigelassen wurde, erwiderte Cohen, er wisse dies nicht zu erklären. SIEGM. KORNMEHL GRO£SFL£ISCHHAUERE! Zentrale: LX., Berggassc 19. Tel. A-17-5-99 u. A-16-9-54 Lieferant für Heilanstalten Abteilungen Mir n^s-Heisch unter Aufsicht des Ehrwürdigen RabbinatP der Isr Kultusgemeinde Wien Autosuatellung kostenlos IX. Btrggasse 15 . XVI!!., WÄhringer tr. S7 Polizeispitzel Cohen Aus Jerusalem: Die dritte Woche im Arlosoroff-Mcrdprozeß brachte als Zeugen Moische Cohen, der am 7. August 1083 verhaftet und in die gleiche Zelle wie Zwi Rosenblatt gebracht worden war. Cohen meldete dann der Polizei, sein Zellengenossen Rosenblatt habe im Gespräch mit ihm zugegeben, daß er den tödlichen Schuß auf Arlosoroff abgegeben hat. Vor Gericht erklärte Cohen, er habe in der Zelle das Vertrauen Rosenblatts gewonnen, der ihm einen angeblich von Vladimir Jabotinsky geschriebenen Brief vorgehen habe, in dem die verhafteten Revisionisten zum J.nr-i'-'.hr'it.en ermutigt werden. AI« Rosenblatt — erzählte Cohen welter — den Brief von Jabotinsky in .seinen Händen hielt, äußerte ich mein Erstaunen darüber, daß Hände, die so zart wie die eines Mädchens sind, einen Revolver halten konnten. Darauf sagte mir Rosenblatt: Es ist Tatsache,, diese Hände hielten die Waffe. Vom General-Staatsanwalt Trusted ins Kreuzverhör gezogen, sagte Cohen, Rosenblatt sei völlig offen zu ihm gewesen und habe ihm sogar über seine Unterhaltung mit Frau Arlosoroff im Büro des Gaptain Rice Können Sie beschwören, fragte Samuel, daß die Polizei Ihre Inhaftierung nicht nur aus dem Grunde arrangierte, um durch Sie ein Geständnis von Rosenblatt zu erlangen? Darauf Cohen: Nein, ich kann es nicht beschwören. Cohen erzählte weiter, er sei nach seiner Freilassung von der Polizei beschäftigt worden. Acht Meir über politischen Terror In der Nachmittagssitzung des Montag verlas Polizeiinspektor Goffer einen Brief Achi Meir« an den Jerusalemer Anwalt Avnieli, in dem der folgende Verweis an die Adresse des revisionistischen Zentralkomitees enthalten ist: „Eure Haltung nach Stavskya Verhaftung ist unter jeder Kritik." Ferner Stellen aus Achi Meirs Tagebuch mit Datum 17. Jänner 1932: „Politisches Verbrechen ist etwas, das objektiv und subjektiv beurteilt wird. Auch fremde Regierungen halten politische Verbrechen in einem anderen Lande für keine Verbrechen"; weiters: ,,Ich besuchte Sonnabend Tel« Awiw im Zusammenhang mit dem Brith Habirj o n i m." Schließlich im Zusammenhang mit den unbekannten Mördern eines tot aufgefundenen Arabers: „Was Terror anbetrifft, bin ich Marxist, nicht Terrorist. Bs ist nicht erlaubt, gegen Einzelpersonen Terror zu üben." Abdul Medüdiid im Kreuzverhör Es folgte die Einvernahme des aus dem Gefängnis vorgeführten jugendlichen Arabers Abdul Medschid, der seinerzet gestand, an dem Morde an Arlosoroff beteiligt gewesen zu sein, dann aber sein Geständnis zurückzog. Abdul Medschid sagte aus, er sei zusammen mit Issa Darwish wegen Ermordung des arabischen Barbiers Lufti verhaftet worden. Im Gefängnis traf er mit Stavsky, Rosenblatt und Achi Meir zusammen, er habe aber nur mit Stavsky und Rosenblatt Gespräche geführt. Stavsky sei an ihn herangetreten und habe ihn nach dem Grunde seiner Verhaftung gefragt. Er habe erwidert, er und Issa Darwish seien wegen der Tötung von Lufti verhaftet worden. Bei der zweiten Unterhaltung habe er Stavsky gefragt, warum er in Haft sei. Stavsky erwiderte, er, Roacnblatt und Achi Meir seien in Verbindung mit dem Mord an Dr. Arlosoroff verhaftet worden. Stavsky erklärte ihm später, er werde 1000 Pfund und ausländische Verteidiger erhalten, wenn er und Issa Darwish den Mord an Arlosoreff auf sich nähmen; es treffe sich gut, daß er, Abdul Medschid, Stavsky und Issa Darwish Rosenblatt ähnlich sehen. Dann habe ihm Stavsky geschildert, wie er und Rosenblatt Arlosoroff töteten. Während Stavsky ihm diese Begebenheiten schilderte, habe er ihm auch eine Planskizze gezeigt und geschildert, wie der Mord vor sich ging. Es begann das Kreuzverör mit /Ybdul MedKch'-t J>"r Vorsitzende Richter Corrie fragte Medschid, wie es kam, daß die anderen Gefangenen, die in der gleichen Zelle mit Medschid untergebracht waren, diese Unterhaltungen nicht mit anhörten. Medschid erwiderte, er habe sich mit Stavsky und Rosenblatt durch das Fenster oder durch die Tür unterhalten, ohne daß die anderen Gefangenen etwas davon vernehmen konnten. Der Regierungsanwalt Musa Alami fragte: „In welcher Sprache wurden die Unterhaltungefl ge- ECKSTEINS FAMILIEN-PENSION Restauration, Kalleehau« / Täglich S«Uhr*T«« SEMME8ING ft'tfSWfittffir*'4* Mäßige Preise, vorzügliche Küche, Zimmer mit Pension S 12.- aufwärts. Zentralheizung, fließendes Warm und Kaltwasser in jedem Zimmer. / Auskunft unter . Telephon U-27-6-21 führt?" Medschid erwiderte: „Hebräisch." Alami fragte: „Können Sie Hebräisch?" Medschid anwörtetftt „Ein wenig." Alami fragte wieder: „Kann Stavsky Hebräisch?" Medschid antwortete: „Ja." Alami fragte: „Und Rosenblatt?" Medschid antwortete: Wie, können. Juden nicht ihre eigene Sprache?" Medschid erzählte dann weiter: Als ich ins Jerusalemer Gefängnis überführt wurde,, traf ich dort Sufchi, der mir sagte, ich solle mich nicht fürchten: 500 Pfund seien wirklich hinterlegt worden. Sufchi hat begonnen, mir die Einzelheiten des Mordes an Arlosoroff zu erklären, er schilderte die Vorgänge genau so, wie Stavsky und Rosenblatt es getan haben, wobei er mir sagte: Halte das Datum de« Mordes in Erinnerung!" Das Verhör mit Abdul Medschid wird noch fortgesetzt. Der Gerichtshof im Arlosoroff »Prozeß Im gegenwärtigen Mordprozeß besteht das Gerichtskollegium aus vier Personen. Im Fall dife Meinung der Richter geteilt ist und sich also eine Abstimmung von zwei zu zwei ergibt, werden die Angeklagten freigesprochen. Auf dem Verbrechen, dessen Stawsky, Rosenblatt und Achi Meir beschuldigt werden, Steht Todesstrafe. Das Gericht kann aber auch auf Gefängnis erkennen, besonders für jene Personen, die den Mord nicht ausgeführt, sondern bloß Beihilfe geleistet haben. Im Fall des Schuldspruches kommt eine Appellation in Betracht; wenn das Appellationsgericht den Schuldspruch bestätigt, bloß eine Begnadigung durch den Oberkommissär. Eine Kassation seitens des kgl. Gerichts in London bleibt außer Frage, da diese« sich in Palästina-Urteilen als unzuständig erklärt hat. Die Begnadigung durch den palästinensischen öberkommJssär wird dann ausgeübt, wenn ein Zweifel oder die Möglichkeit eines Irrtums ins Kalkül gezogen wird. Wer betrügt? Die Wiener Tageszeitung „Telegraf" meldet: Hier hat sich ein Konsortium gebildet, das gegen ein Entgelt von 120 Schilling die Unterlagen für die Gewährung der Einreise nach Palästina fälscht. Der Schwindel kam aber auf und es wurden zwei Privatbeamte, der 26jährige Johann Wollnek und der 28jährige Wilhelm Rittner, verhaftet. Der „Telegraf" fügt hinzu: Bekanntlich hat die großbritannische Regierung im allgemeinen die Einwanderung nach Palästina gesperrt und erlaubt Touristen nur die Einreise unter gewissen Bedingungen. Wer nach Palästina reisen will, muß auch ein Retourbillett besitzen, muß die Bestätigung beibringen, daß er ein vermögender Mensch ist, der nur zum, Vergnügen den Orient besucht, und muß schließlich bei einem Wiener Bankinstitut eine Kaution von 2 0 0 0 S hinterlegen, die verfällt, wenn die Rückreise nicht ausgewiesen ist. Wer allerdings die furchtbare Not der jüdischen Emigranten kennt, für die Palästina tatsächlich die letzte Zufluchtsstätte bildet, in der sie Erwerb finden können, der wird begreifen, daß diese verzweifelten Menschen auch manchmal diesen Weg wählen, um das Land ihrer Hoffnung zu erreichen. * Wir fügen hüisu. vV e r betrügt? Die Juden, unbescholtene, arbeitswillige Menschen, welche in ihrer Verzweiflung krumme- Wege suchen, um zu ih^eni Rocht, in ihr Land zu kommer.' J>aer die eng* lischon Beamten, welche Märchen von „verdrängten Arabern" und „wirtschaftlichen Schwierigkeiten" in Palästina erfinden, alle möglichen Lügen erdichten, um die von England feierlich übernommene Pflicht der Förderung der jüdischen Kolonisation umgehen, die Juden von Palästina fernhalten zu können ...? Wer betrügt " euerö ff, nunq Strandhotel Tel-Awiw % ALLENBY ROAD Dr. H, Besitzer; Beftchak und ans ßoehm Das Haus mit modernstem Komfort. Badestrand unmittelbar am Hotel. Kaltes und warmes Wasser in jedem Zimmer. B&cler, Metji'Cer rossen, sdiftsisfer USicfe auf JAHFA, Meer und Strand, Feinste koschere Küohe, sorgfältigste Bedienung, mäßige Prei$e. — Hotelauto am Hafen und Bahnhof.