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Die neue Welt · 1934-04-10 · Heft 355 (10.4.1934) · page 2

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Journal
Die neue Welt
Volume
8 (1934)
Issue
Heft 355 (10.4.1934)
Date
1934-04-10
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Beile 2 DIE NEUE WELT Nr. 355 I£$de seßhaft gemacht haben, sind als legale Einwanderer zu erklären. % Die den einwandernden Handwerkern bisher als Kaptt*lfttx*itz vorgeschriebene Summe von 250 Pfund ist wesentüeh herabzusetzen. #. Die dem jüdischen Touristenverkehr bisher entgegengesetzten Schwierigkeiten sind zu beseitigen. 4. Die Regierung hat die Zahl der der Eekutlve zur Verfügung zu stellenden Einwanderung9zertlflkttte zu erhöhen und Uberhaupt die Frage der Einwanderung nach der wirtschaftlichen Kapazität des Jlschuw und nicht nach politischen Erwägungen zu regeln. 5. Jnden, die, nachdem sie als Touristen ins I^uid gekommen sind, sich entschließen, dauernd im Lande zu verbleiben, soll die Seßhaftmachung in Uebereinstirnrnung mit den bestehenden Gesetzen grundsätzlich erlaubt werden. 6. Die Altärsgrenze für Empfänger von Zertifikaten soll von 35 Jahren auf 45 Jahre heraufgesetzt werden. 7. Den jüdischen Flüchtlingen aus Sowjet- Rußland, die jetzt in Mittelasien leben und denen die Gefahr droht, daß sie den Sowjetbehörden wieder ausgeliefert werden, soll die Einwanderung nach Palästina erlaubt werden. Stürmische Revisionisten-Debatte Nachdem das A.-C. einstimmig Resolutionen angenommen hat, in denen das Schekelsystera gutgeheißen und der Parteienstreit innerhalb der Zionistischen Organisation verurteilt wird, kam es zu einer sehr stürmischen Auseinandersetzung, als das A.-C. mit 27 Stimmen gegen 11 Stimmen eine Resolution annahm, in der die Auflösung des revisionistischen Sonderverband es--bewilligt wird. Revisionisten und Misrachisten brachten einen Minoritätenantrag ein, darauf hinausgehend, daß der Beschluß, den revisionistischen Sonderverband als nicht existent zu betrachten, annulliert werde. Die Fraktion der Arbeiterpartei bekämpfte entschieden diesen Antrag und opponierte auch heftig allen Vermittlungsvo rschlägen. Keine Einigung erziel! Nach einer sehr stürmischen Nachtsitzung ist die Session des A.-C. nach zwölf Tagen zu Ende gekommen. Die Bemühungen zur Erzielung einer Einigung zwischen der Mehrheit und der Opposition, die sich in dem Eintritt eines Misrachisten und eines Allgemeinen Zionisten in die Exekutive dokumentieren sollte, bllebenfruchtlos; die vom Kongreß in Prag gewählte Exekutive blieb unverändert. Auch wurde ein Präsident des A.-C nicht gewählt. Ein Antrag des Misrachi, daß das A.-C. die gegenwärtige Exekutive für abgesetzt erklärt und eine neue Exekutive an deren Stelle wählt, wurde am Morgen des 5. April mit 30 gegen 12 Stimmen abgelehnt. Noch in letzter Minute wurden Verhandlungen mit dem Misrachi wieder aufgenommen, um diesen zu bewegen, einen Kompromißvorschlag zu akzeptieren! der es möglich gemacht hätte, daß der Misrachi und somit auch die weniger intransigenten Allgemeinen Zionisten Vertreter in die Exekutive entsenden. Doch erwies es sich letzten Endes für die Linke als unmöglich, die vom Misrachi gestellten Bedingungen* .daß die Exekutive Bindungen hinsichtlich der religiösen Haltung des Jischuw eingehe, zu akzeptieren. * Der Verlauf und die Entschließungen dieser hochbedeutsamen Tagung werden unserseits einer eingehenden Darlegung unterzogen werden. Aus HilIerffDeutf§diIand Im Konzentrationslager erhängt Aus Karlsruhe: Nach Meldung des Geheimen Staätspolizeiamtes in Karlsruhe hat sich der Ex-Staatsrat Ludwig Mar um, der sich seit März 1933 in Schutzhaft befand, in seiner Zelle in Kislau erhängt. Die Staatspolizei nimmt an, daß Marum in einem Anfall von Schwermut den Tod gesucht hat, da ihm, als Juden, seine Beurlaubung oder Haftentlassung vorerst nicht in Aussicht gestellt werden konnte. Marum stammte aus unbemitteltem jüdischen Hause. Er war ein hervorragender Rechtsanwalt. Die neue badische Verfassung ist zum allergrößten Teil sein persönliches Werk. Seit 1914 dem badischen Landtag angehörend, wurde er nach dem Kriege ins badische Kabinett berufen, er übte sein Amt ehrenamtlich, ohne Besoldung aus. Nach dem Regierungsantritt Hitlers wurde Marum als einer der ersten verhaftet. Seine Ueberführung in das Konzentrationslager Kislau war ein Spießrutenlaufen, man lieferte ihn dem Haß und der antisemitischen Schimpfwut des verhetzten nationalsozialistischen Bevölkerungsteils aus. Fpäter stellte man ihm seine Freilassung mehrmals in Aussicht, aber unter der Bedingung, daß er sofort nach Palästina auswandere. Marum aber lehnte es ab, Deutschland zu verlassen. Er sagte, er sei in Deutschland geboren und wolle hier sterben. In sozialdemokratischen Kreisen zweifelt man, ob Marum, dessen Idealismus und Leidensfähigkeit ohne Grenzen war, Selbstmord begangen hat. Man glaubt vielmehr, er sei ein Opfer barbarischer Rachemethoden geworden. Vom besten Freunde Hitlers ist lächerlich naiv. Es gibt Juden, die schlachten heute noch ihre Opfer genau so ab, wie dies ihre Vor« fahren in der Purimnacht taten. Mancher geheimnisvolle Mord, der nicht aufgedeckt werden konnte, ist nichts anderes als ein Opfermord für das Purimfest. Im März des Jahres 1929 (zur Zelt des Purimfestes) wurde in Gladbeck der Primaner Helmut Daube, ein prächtiger blonder Junge, durch Schächtschnitt getötet. Seine Leiche fand man vor dem Hause seiner Eltern. Und im März des Jahres 1932 (ebenfalls zur Zeit des Purimfeates) wurde die Dienstmagd Kaspar in Paderborn durch die Juden Meyer (Vater und Sohn) ebenfalls geschächtet und in kleine pfundgroße FleischstUcke zerschnitten. Beide Morde waren Purimfest-Opfermorde. Und Tausende und aber Tausende von Morden könnte man diesen anfügen. Und wir wissen, der eine große Purimmord, nach dem das ganze Weltjudentum lechzt, ist der Mord an dem Führer Hitler und an seinen Kampfgenossen." Verfolgung bis ins letzte... Aus Berlin: Die „Deutsche Justiz", das amtliche Organ des Reichsjustizministers, schreibt Uber die Frage, ob auf Grund des Gesetzes Über die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft ausgeschiedene Rechtsanwälte sich „Rechtsanwalt a. D." oder „früherer Rechtsanwalt" nennen dürfen: Die Unzulässigkeit dieser Titelführung bei Rechtsanwälten, die aus politischen Gründen ausgeschieden wurden, steht von vornherein fest. Aber auch den auf Grund ihrer jüdischen Abstammung ausgeschiedenen Rechtsanwälten kommt die Beibehaltung des früheren Titels nicht zu. Nichtarische Rechtsanwälte, welche weiter den Titel „Rechtsanwalt", sei es auch mit den erwähnten Zusätzen, führen, machen sich gemäß § 360, Ziff. 8, StGB., strafbar. Man könne weiter bei einer Titelführung in dem erwähnten Sinne an einen Verstoß gegen die Vorschriften des unlauteren Wettbewerbsgesetzes denken. Judenboykott in vollem Gange Aus Köln: Im ganzen Rheinlande und in anderen deutschen Provinzen ist der antijüdische Boykott in vollem Gange. Der Distriktsführer der NS.-Hago, Alfred Witte, erklärte auf einer Tagung der Gewerbetreibenden in Mehring an der Mosel in der Nähe von Trier: „Unser Schlachtruf ist und bleibt: Kauft nicht bei Juden! Ich habe in Trier mehrere Juden zur Strecke gebracht, andere Juden werden ihnen folgen. Wir werden nicht ruhen, bis der letzte Jude aus Trier hinausgeworfen ist." Ungeachtet der Erklärungen des Reichswirtschaftsministers Schmitt und des Befehls des Reichskanzlers Hitler, daß störende Eingriffe in die Wirtschaft zu unterbleiben haben, wird seitens der Staatsmacht nichts gegen den öffentlich betriebenen Judenboykott unternommen. Dafür zarte Rücksichtnahme auf die Hühner Aus Karlsruhe: Das Staatsministerium in Baden teilt mit: „Es sind Wahrnehmungen gemacht worden, daß auf Betreiben von jüdischen Kreisen die rituelle Schlachtung von Geflügel in der Weise erfolgt, daß der Hals des Tieres mit einem Messer durchschnitten wird: Diese von jüdischen Schächtern geübte Tötungsart ist nicht geeignet, Tierquälereien mit Sicherheit auszuschließen. Um diese Tierquälereien zu verhüten, werden die Polizeibehörden angewiesen, darüber zu wachen, daß die von jüdischen Kreisen beim Geflügel geübte Tötungsart in Zukunft unterbleibt. Gegen Zuwiderhandelnde muß mit aller Strenge vorgegangen werden." Friedhofsschändung Aus Düsseldorf: In Kettwig v. d. Brücke im Rheinland wurden auf dem an einer Anhöhe liegenden jüdischen Friedhof in einer Nacht 3 0 Grabsteine umgestürzt und zertrümmert. Trotz der vom Vorstand der jüdischen Gemeinde ausgesetzten Belohnung konnte man der Täter nicht habhaft werden. Keine jüdischen Zahntechniker mehr Aus Weimar: Die Verordnung des thüringischen Innenministeriums zur Prüfungsordnung für Zahntechniker lautet: „Zur Prüfung werden nur Personen zugelassen, die arischer Abstammung sind. Die nichtarische Abstammung ist kein Hindernis für die Zulassung, wenn der Antragsteller am Weltkriege an der Front teilgenommen hat oder wenn der Antragsteller der Vater, bzw. die Mutter oder der Sohn, bzw. die Tochter oder die Ehefrau eines im Weltkriege Gefallenen ist." Natürlich kann diese Ausnahmebestimmung nur sehr selten auf einen Prüfungskandidaten zutreffen, so daß die Juden de facto aus dem Zahntechnikerberuf ausgeschlossen sind. Judensleivasion in Schweden Wie Antisemitismus gemacht wird In Schweden gibt es nur wenige tausend Juden, trotzdem aber eine ganz ausgewachsene antisemitische Bewegung. Wie die Fluchtbewegung unter den deutschen Juden von den schwedischen Antisemiten ausgenützt wurde, beschreibt der skandinavische Berichterstatter des Hamburger „Isr. Familienblattes". Eines Tages prangte auf dem Hause eines großen Stockholmer Tagblattes ein Riesenplakat folgenden Inhaltes: Judeninvasion in Schweden! 24.000 deutsche Untertanen seit Mai 1933 zugereist! Die Behörden haben von der Paßpolizei eine Statistik eingefordert! nur 19.000 bisher wieder das Land verlassen, so daß sich also noch 5 0 0 0 hier aufhalten müßten. „Und von diesen", hieß es dann weiter, „dürfte ein gut Teil mosaischen Bekenntnisses sein." Die geradezu teuflisch geschickte Fassung des Laufzettels jedoch mußte den Sin« druck erwecken, als ob die Vierundzwanzlgtauaend — Juden wären. Und nun schlug man sich förmlich um das an diesem Tage besonders magere Blatt, Wenige Tage danach wurden dann die amtlichen Zahlen veröffentlicht. Bs ergab sich, daß in den Monaten September 1932 bis Oktober 1933 sage und schreibe einhundertundein Juden nach Schweden gekommen sind! Dann erschien eine umfassende Statistik, welche die Zeit bis 15. Dezember 19S3 umfaßt. Da« nach haben im Jahre 1933 alles in allem 70 deutscht Juden Aufenthaltserlaubnis und nur 41 Auf» enthalts- und Arbeitserlaubnis erhalten. Die Statistik weist auch aus, wo sie wohnen. 70 von ihnen sind in Stockholm gemeldet, 12 in Göteborg, 6 in Malmö, 11 in anderen Städten und 18 auf dem Lande, Unter den 41, die Arbeitsgenehmigung bekommen (dar« unter 13 weibliche Personen), sind 7 Landwirtschaftseleven, 3 Volontäre, 3 Industriearbeiter, 6 Reisende, 10 Selbständige oder leitende Angestellte in Handel und Industrie, 7 weibliche Büroangestellte, 2 Lehrer, 1 Journalist, 1 Kinderfräulein und 1 Köchln. Aber trotz dieser mikroskopisch kleinen Zahl von zugewanderten Juden geistern die mittlerweile auf 25.000 abgerundeten und zu Kommunisten ernannten deutsch-jüdischen Einwanderer in den schwedischen Zeitungen weiter. Ja! Unsere Antisemiten können von den schwedischen noch etwas lernen. Treiben der Hakenkreuzler in Amerika — Antideutscher Boykott Aus New York: Das jüdische Mitglied des Kongresses der Vereinigten Staaten, Samuel Dickstein, auf dessen Antrag die Parlamentskommission zur Untersuchung der nationalsozalistiscben Umtriebe gebildet wurde, teilt der Presse mit, er habe von Nazis so viele Drohbriefe erhalten, daß er sich zu seinem Schutz eine ihn ständig begleitende Leibwache halten muß. Die amerikanische Presse befaßt sich eingehend mit den Enthüllungen der Zeitung „To-Day" über die Organisation der Nazipropaganda in den Vereinigten Staaten. Man habe, berichtet die Zeitung, SA.-Offiziere nach Amerika entsandt, um die nationalsozialistischen Militärorganisationen in den Vereinigten Staaten zu organisieren. Die Hitler-Verbände sind in drei Gruppen eingeteilt, eine für den Westen, eine zweite für die Mittelstaaten, die dritte für das östliche Gebiet. Sie alle unterstehen dem Hauptquartier in Chikago, das von Fritz Grissibl geleitet wird. Die militärische Naziorganisation umfaß zur Zeit 6000 Mann, überdies bestehen 24 Nazizellen allein in New York unter dem Namen „Freunde des neuen Deutschland", deren Mitglieder . bedingungslosen Gehorsam schwören müssen. Hauptorgan ist „Die amerikanische Garde", die von dem amerikanischen Korrespondenten des „Völkischen Beobachters", Karl LUdecke, redigiert wird. * Das berühmte Warenhaus Wannamaker, eines der größten in Amerika, gibt bekannt, daß es keine Einkäufe mehr in Deutschland tätigt, weil das amerikanische Kaufpublikum sich weigert, deutsche Waren in Kauf zu nehmen. Das Wannamaker-Warenhaus ist damit in die Reihe der Mammut-Warenhäuser Macy, Woolworth und Girabel getreten, die schon früher ihre Einkäufe in Deutschland eingestellt haben. Der Anti-Hitler-Feldzug in Polen Aus Warschau: Seit 1. April finden aus Anlaß des Jahrestages des deutschen Judenboykottsin ganz Polen jüdische Massenkundgebungen gegen Hitler- Deutschland statt. Es sollen bis Ende der Woche über 1000 Massenkundgebungen abgehalten werden. Sämtliche Kundgebungen werden stark besucht und es kommt in ihnen die Entschlossenheit des polnischen Judentums zum Ausdruck, die Judenverfolgungen in Hitler- Deutschland durch strengsten antideutsohan Boykott zu quittieren. In mehreren tausend Synagogen in ganz Polen wurde die Judenschaft in Reden der Rabbiner zur Fortsetzung des Kampfes gegen Hitler- Deutschland aufgerufen. Anläßlich der Thora- Auf rufe wurden größere Summen fUr diesen Kampf gespendet. Die offizielle Polnische Telegraphen-Agentur (PAT)l teilt mit, daß die Judenverfolgungen in Deutschland es bewirkt haben, daß die Stimmung in ganz Amerika heute eine offen antideutsche ist. Protest der jüdischen Gemeinde Krakau Aus Krakau: Die Jüdische Gemeinde Krakau hat an den Kultusminister einen Rekurs gegen die Verfügung der Aufsichtsbehörde gerichtet, daß Subventionen für den Jüdischen Nationalfonds, den Keren Hajessod und den agudistischen Keren Hajischuw aus den Budgets der jüdischen Gemeinden gestrichen werden müssen. Gegen die Verfügung der Behörde war im Rat der Jüdischen Gemeinde von Rednern aller Richtungen schärfster Protest erhoben worden. Besonders heftig wandten sich gegen die Streichung der Beiträge für den Palästina- Aufbau die Vertreter der trennungsorthodoxen Aguda, die darauf hinwiesen, daß es den Jüdischen Gemeinden als religiöses Gebot aufgegeben sei, für Palästina an trbeitab .. m^^w •■• ■ "• < Julius Streicher, Gauleiter Frankens und intimer Freund Hitlers, setzt den Lesern seines in Nürnberg herausgegebenen „Stürmer" eine Charakteristik des Purim-Festes vor, in der erzählt wird, wie die „geile Esther" den „großen Haman" beseitigte und ein© „Nacht der langen Messer" zur Nledermetzelung aller Judengegner veranstaltete. Es heißt dann: „Der nächste Tag war ein Freudentag. Die Juden fraßen, soffen und hurten und feierten den gelungenen Massenmord. Die Juden feiern das Purimfest in der ganzen Welt. Und sie werden auch in diesem, wie in jedem Jahre, wirkliche Menschenopfer suchen und finden. Denn das sei hier gesagt: Der Nichtjude, der da glaubt, die Jbden würden an diesem Tage, nur symboliÄCh handetn* f Man griff sich zunächst an den Kopf, denn jedes Kind weiß, daß es in Schweden nicht mehr als 6500 Juden gibt. Eine Einwanderung wie die behauptete hätte also ihre Zahl auf das Fünffache geeteigert. In solchem Falle wären wirklich die Folgen nicht auszudenken gewesen. Man griff daher als zweites in die Tasche und holte 15 Oere hervor; als drittes griff man zu dem Blatte selbst. Nun zeigten sich allerdings die Dinge in wesentlich anderem Lichte. Nicht 24.000 deutsche Juden, sondern 24.000 deutsche Untertanen waren im letzten Sommer nach Schweden eingereist, und von ihnen. bätUfl

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