Mannheim
Compact Memory

Die neue Welt · 1934-02-16 · Heft 341 (16.2.1934) · page 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die neue Welt
Volume
8 (1934)
Issue
Heft 341 (16.2.1934)
Date
1934-02-16
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
96% known words query
IRI
…/2711613-2711952-2711964--4182-2717628
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Seite 2 ME NEUE tVELT Nr. 341 Uefteriiarte Menschen fürchten keinen Regen, keinen Sturm, keine An- strengunc, denn sie „ verwenden ständig zur Pflege und zur Stählung ihres Körpers den vielfach bewährten DIANA- FRANZBRANNTWEIN mit Menthol Kräftigt durch tägliche Einreibungen (Massagen) Muskeln und Sehnen, erhöht Elastizität und Ausdauer, erfüllt mit verjüngender Frische. Ebenso wertvoll zur Mund* und Haarpflege In jedem besseren Geschäfte erhältlich Verlangen Sl« ausdrücklich ,,D I A N A" und nennten Sie nur ,.DIANA"! Minderwertige Nachahmungen sind energisch zurückzuweisen! erschütterlich zu ihrem vollen Recht als allen anderen gleichwertige Bürger des Staates zu stehen. Keine Drohung und keine Lockung darf sie dahin bringen, von ihren Menschen- und Bürgerrechten etwas preiszugeben. Das Recht, das die Verfassung der jüdischen Minorität zusichert, muß erhalten bleiben. Anderseits müssen die österreichischen Juden aus einer Vergangenheit, die leider nicht frei von vielfach argen politischen Fehlern war, lernen, und alles vermeiden, was als eine ungebührliche Einmischung in den Streit fremder Gruppen und Parteien und ihrer Weltanschauungen, als Aufreizung judenfeindlicher Instinkte gewertet werden kann. Rückhaltloses Beharren auf dem Rechte, rückhaltloses Bekenntnis zu Oesterreich. Und rückhaltloses Bekenntnis zum jüdischen Volkstum. Denn dieses letzte Bekenntnis bedeutet gleichzeitig: Würdevolle Zurückhaltung vor der Einmischung in die inneren, weltanschaulichen und kulturellen Angelegenheiten der Nicht Juden.. War es doch gerade diese Einmischung, welche in Oesterreich und überall die jüdische Lage ungünstig beeinflußt und den Hetzereien Nahrung geboten hat. Es gibt eine jüdische Gruppe in Oesterreich, die sich nicht umzustellen braucht, die Jahrzehnte diesen Grundsätzen gehuldigt hat und ihnen treu geblieben ist. Das sind die ihres jüdischen Volkstums bewußten Juden, die heute um die Jüdische Volkspartei Oesterreichs gesammelt sind. Die-österreichischen "luden werden ihrer Sache und der Sache aller Juden am besten dienen, wenn sie den Weg zu den Grundsätzen finden werden, auf welchen die Jüdische Volkspartei aufgebaut ist. Johann Kremenezky und Zu Kremenezky» 85. Geburtstag Der Mann, dessen 85. Geburtstag wir dieser Tage feiern, ragt wie ein lebendiges Sinnbild aus Theodor Herzls Zeit in unsere Tage. Er ist heute das einzige überlebende Mitglied des ersten Aktionskomitees, das in Wien um den großen Meister war. Menschlich stand dem großen Führer niemand so nahe wie Kremenezky. Mit ihm besprach er nicht nur die delikatesten Fragen seiner inneren und äußeren Politik, sondern auch die seiner intimsten Angelegenheiten. Heute ist es kein Geheimnis mehr, daß Herzls große Ideen auch in seiner eigenen Familie auf nicht unerhebliche Schwierigkeiten gestoßen sind, die er nach außenhin zu verbergen andauernd bestrebt war. In solch schweren Stunden war Ihm Kremenezky Freund und Berater. So verband die beiden Männer nicht nur die zionistische Gesinnung, der Gedanke einer gründlichen Befreiung von der Judennot, sondern auch tiefe Mannesfreundschaft, die bis zum letzten Atemzuge Herzls währte und darüber hinaus auf dessen Nachkommen überging. Theodor Herzl hat bekanntlich großes Gewicht darauf gelegt, Angehörige der praktischen Berufe für den Zionismus zu gewinnen. Diese waren ihm für das erstgedachte Konzept der großen Massenauswanderung nach Palästina, wie es aus den Tagebüchern Herzls ersichtlich ist, von besonderer Wichtigkeit. Wohl waren alle Berufe für den Aufbau des Landes unerläßlich, aber für die Inbewegungsetzung der Massen, für Organisation und Anordnung des Auszuges aus Mizrajim-Galuth kamen in allererster Reihe die Praktiker in Betracht. Diese Vorliebe Herzls für die Lebenserfahrenen, Reellen, Sachlichen scheint bei dem großen Führer auch späterhin bestanden zu haben, als es schon klar geworden war, daß der erstgedachte Plan an dem Verhalten der ganzen Welt, der jüdischen und nichtjüdischen, scheitern müsse. Dieses Motiv lag seiner großen Anhänglichkeit zu Johann Kremenezky und dann auch zu David W o 1 f s o h n zugrunde. Johann Kremenezky war also sozusagen der Geheimsekretär Herzls. In seinem Besitze dürften sich Briefschaften und Dokumente befinden, deren Kenntnis für die Lebensgeschichte des Begründers des politischen Zionismus unerläßlich sind. Vieles ist nur ihm allein bekannt, manches wird wohl für immer das heilige Geheimnis des alten Herrn bleiben, weil es nur für ihn und ausschließlich für ihn bestimmt gewesen ist. Dr. Hugo Bergmann teilt mir mit, daß an der Hebräischen Universität in Jerusalem das vorhandene Herzl-Material von einigen Herren fieberhaft bearbeitet wird, um eine Biographie des Meisters zu seinem 30. Todestag fertigzustellen. Diese Biographie wird ohne Mitarbeit Kremenezkys nie etwas Vollkommenes werden können. Johann Kremenezky ist der Verwahrer des ganzen schriftlichen Nachlasses Theodor Herzls. Hiezu gehören die politischen und privaten Korrespondenzen Herzls, die Manuskripte, Dokumente, Entwürfe und vieles, vieles andere. Das überaus umfangreiche Material wurde teilweise vom Archivar Bein in Berlin, derzeit in Jerusalem, bearbeitet. Die Frage der Ueberführung dieses Archivs nach Palästina wurde im Schöße des zuständigen Komitees wiederholt erörtert. Ich erhielt den Auftrag, über den Bestimmungsort in Palästina die maßgebenden Persönlichkeiten, zu befragen. Alle, selbst Ussischkin, der auf den Glorienschein seines Nationalfondshauses so bedacht ist, waren für die Nationalbibliothck auf dem Skopos, Die Ueberführung hat aber trotz häufiger Urgenzen der Universität in Jerusalem noch nicht stattgefunden. Johann Kremenezky begeht das seltene Fest seines 85. Geburtstages in. vollster geistiger Frische. Seine körperliche Verfassung ist in den letzten Monaten etwas geschwächt. Er hat ein Wiener Sanatorium aufgesucht, wo er sich allmählich erholt und der vollen Genesung entgegengeht. Dort wird er im Kreise seiner um ihn versammelten Familie fern vom Trubel der Stadt und von Freunden und Bekannten das seltene Fest feiern. Wir rufen ihm herzlichst zu: Koh lechaj! Dr. David Rothblum. Resultate der ^Erweiterung" der Jewlsh Agency durch Nichtzionisten An anderer Stelle des Blattes wird berichtet, daß der in der jüdischen Oeffentlichkeit oft genannte Großbankier Felix Warburg, welcher als einer der Vertreter der amerikanischen Judenschaft Mitglied des vom FAMILIEN-PENSION Restauration, Kaitee Haus > Täglich S-Uhr*Tee SEMMESING SSffKüffSSSSS*'*' Mäßige Preise,' vorzüglictie Küche, Zimmer mit Pension S |2. - ' j)üfw'ärt&. 'ZentralheJzungj fließendes Warm und kalvwdssef in jedem "Zlmrn'ef-: ■ Auskunft unter Telephon U-27-6-2-I w Völkerbunde eingesetzten Flüchtlingsamtes ist, sich für die Aufbringung eines 2 5- Millionen- Dollar-Fonds für die jüdisch-deutschen Flüchtlinge eingesetzt hat. Allerdings mit der Bedingung, daß Palästina und die Wanderung dorthin von der Beteilung aus diesem Fonds ausgeschlossen werden müssen. Dabei ist Herr Felix Warburg Vorsitzender des Rates der Jewish Agency für Pa 1 ä s t i n a. Gleichzeitig wird aus der Schweiz Uber eine ähnliche Begebenheit berichtet: Wie aus Basel gemeldet wird, ist in der dortigen Israelitischen Gemeinde anläßlich eines Antrages der zionistischen Vorstandsmtglieder auf Subventionierung des Palästina-Aufbaufonds (Keren Hajessod) ein ernster Konflikt ausgebrochen. Der Antrag wurde in der letzten Vorstandssitzung mit vier gegen vier Stimmen abgelehnt, wobei die Stimme des Gemeindepräsidenten Jules Dreyfus-Brodsky den Ausschlag gab. Die zionistischen Vorstandsmitglieder haben für die am 4. März stattfindende allgemeine Gemeindeversammlung ein Minoritätsvotum angekündigt. Die Ablehnung der Keren-Hajessod-Subvention durch die Baseler Gemeinde hat unter den schweizerischen Zionisten außerordentliches Aufsehen erregt, zumal der Präsident der Basler Gemeinde Repräsentant der Schweizer Judenheit in der Jewish Agency für Palästina ist. i< Durch die Kämpfe um die „Erweiterung" der zionistischen Leitung in Palästina durch Nichtzionisten, welche vom damaligen Präsidenten der Zionistischen Weltorganisation, Professor W e i z m a n n, gefordert wurde, ist die Zfonistsche Organisation schwer erschüttert worden. Fünf Jahre lang kämpfte die Opposition gegen den Weizmannschen Plan für die Erhaltung des reinen, nationalen Charakters der Weltorganisation. Mit dem Siege Weizmanns, der den Zionisten ein von den Nichtzionisten aufzubringendes Millionen-Budget für Palästina in Aussicht stellte, war das Rückgrat der Organisation gebrochen. Geld haben die nichtzionistischen Herren nicht gebracht. Die Eingänge des Keren Hajessod sanken tief unter den Stand vor der famosen „Erweiterung". Politische Hilfe haben sie nicht geleistet. Dafür sitzen von diesen Herren ernannte „Nichtzionisten" in der zionistischen Exekutive und schalten und walten mit dem Schickaal des jüdischen Volkes, dessen Existenz sie als „Nichtnationale und Nichtzionisten" verleugnen. Aber nicht genug damit, daß sie kein Geld von ihren Anhängern bringen, verhindern sie, daß der Palästina- Aufbau von dritter Seite gefördert wird, wie der Fall der Herren Warburg und Dreyfuß-Brodsky beweist. Wann wird man sich endlich zur Liquidierung der für beide Seiten erniedrigenden Komödie der „erweiterten" Jewish Agency entschließen? Nebel um die Flüditling§akfion Die Tagung des Verwaltungsrates für die deutschen Flüchtlinge und des Rates der Privaten Flüchtlings- Hilfsorganisation in London, in Anwesenheit des Hochkommissars James MacDonald, verlief äußerst lustlos. Der eine schaute den anderen an, der eine suchte Geld in der Tasche des anderen. Herr Felix War bürg (Jewish Agency) erzählte, daß die zuständigen Stellen in U. S. A. sehr viel — Wohlwollen gezeigt hätten und daß es dort Elnwanderungsmöglichkciteu gebe. Prof. Rappard (Schweiz) zeigt viel Sympathie für die aus Deutschland vertriebenen Intellektuellen und der Bischof von Chichester mußte eingestehen, daß der von den drei Kirchen von England erlassene Appell „nicht den erwünschten Widerhall" gefunden habe. Blieben also Dr. Welzmann und der Hochkommissar James MacDonald. Dl*. Welzmann, vom Prager Zionistenkongreß mit dem Mandat betraut, die deutschen Flüchtlinge in den jüdischen Aufbauprozeß in Palästina einzubeziehen, sprach von konstruktiver Hilfe. Er möchte gerne in der Typi's<$ie§ und Uneinreihbares im }üdi§cfaen Sdridcsal Von Rabbiner Dr. A. Kaminka, Wien Martin B u b e r hielt am 14. Jänner d. J. bei Eröffnung des Frankfurter .Jüdischen Lehrhauses eine Rede, in der er die jüdische Gemeinschaft als „schlechthin uneinreihbar" bezeichnete; sie widerstrebe allen geschichtlichen Kategorien und Allgemeinbegriffen. Diese Uneinreihbarkeit sei für die Völker etwas Gespenstisches. Es sei für Israel die oinzige Sicherheit, „daß es seine dureb menschliche Kategorien nicht zu fassende, weil faktisch eine übermenschliche Kategorie darstellende Einzigkeit" auf sich, nehme. Wenn Worte vernünftiger Belehrung Beruhigung bringen sollen, so darf keinesfalls das Uneinreihbare, dae Mystische und seinem Begriff nach Unfaßbare als Argument herangezogen werden. Denn verstehen können wir nur, was typisch ist, was ähnlich wiederkehrt und mit Wiederkehrendem verglichen werden kann. Nur darauf können wir bauen, wenn wir das eigene Leben, das der Familie und der Gesamtheit im Sonnenlichte fortsetzen sollen. Wenn man nach einem Toten Kaddisch sagt und darin resigniert von Gottes unerforschlichem Ratschluß spricht, dann wird gerade darin mit Bezug auf das Dahingegangene das Typische ausgesprochen und der Trauernde kann sich erleichtert seinem weiteren Dasein zuwenden. Er könnte dies aber nicht, wenn er bei dnem Zusammenbruche seines Lebens sich am Unmeßbaren und Unverständlichen aufrichten müßte, um In einer Welt weiterzuschaffen, in der jeder Schritt nur durch klares Wägen und Beurteilen der Möglichkeiten einen Sinn hat. Selbst wenn man nachweisen könnte, daß unser Volk — eine Anomalie in der Weltgeechlchte — Sinzig durch ein übernatürliches Wunder geleitet wird (dann würden übrigens die anderen es ebenfalls bemerken; darum lehnt Rabbi Levi b. Gerson auch das Wunder des Sonnenstillstandes zur Zeit Josuas ab, denn hätte es stattgefunden, so wäre jede philosophische Begründung des Judentums überflüssig geworden), so könnte sich doch das nicht auf den einzelnen Juden und eine bestimmte Generation beziehen, die ihr praktisches Verhalten nach außen zu regeln hat. Es ist auch nicht richtig, daß der Jude seit dem Zusammenbruch Bar Kochbas der u n ge s i c h e r ts te Mensch in der Welt geworden ist. Von außen gesehen, war der einzelne Jude durch viele Jahrhunderte In Babylonien, in Spanien, in Polen, bis vor kurzer Zelt auch in Deutschland und ist noch jetzt in Westeuropa und Amerika ein durch seine Volksgruppe und seine individuellen Verhältnisse vollkommen verstandener und sicherer Mensch. Von uns aus aber betrachtet, war der echte Jude gerade angesichts der Labilität aller menschlichen Dinge der allerstcherste Erdenbürger, da er durch Verknüpfung seines Lebenszieles mit ewigen Werten immer eine geistige Heimat hatte. Er wurde jeweilig nach einigen Jahrhunderten in einem Lande physisch entwurzelt, aber ungefähr in ähnlichem Rhythmus wurden die anderen Völker durch die historischen Ereignisse physisch ganz vernichtet, eine Beobachtung, die schon Jeremias (46, 28) gemacht hat. . Solange, freilich der Mystizismus im jüdischen Volksempfinden alleinherrschend war und wo er es noch heute ist — genügte er vollkommen als Stab und Stütze (wenn er auch nicht aus dem Ghetto, ohne Umweg über die Weltkultur, auf den Weg der Renaissance zu führen vermochte). Aber die philosophisch ringenden Führer unserer Zeit, die im besten Falle die von ihnen hochgehaltene jüdische Tradition nicht als einziges geistiges Erlebnis besitzen, sondern daneben vieles und Mitentscheidendes aus der nichtjüdischen Umgebung geschöpft haben, können unseren in gleicher Lage sich befindenden, ratlos nach Wegen im Judentum, d. h. in ihrem eigenen weiteren Leben, fragenden Zeitgenossen nicht gut mit jenem Zauberstabe des Uneinreihbar e n kommen, der alles erklären soll, indem er es eben im Dunklen läßt. Mir scheint, daß wir, um die erschlaffenden Hände zu stärken, um die Niederbrechenden aufzurichten, durch genauere Betrachtung der Entwicklung unseres Schicksals das Typische, das Normale, heraussuchen sollten, das wir allein vergleichen und an Aehnlichem messen können und bei dem wir uns auf festem Boden befinden. Dieses Typische ist glücklicherweise beim hellen Lichte der historischen Kritik in allen Epochen unserer Geschichte eher zu finden als das Unfaßbare, das von Uebelwollenden als Gespensterhaftes gedeutet worden könnte. Ki lo nachasch be-Jakob. Man kann in der Geschichte mitunter den Umfang, die großen Dimensionen gewisser Vorgänge als unvergleichbar betrachten, aber diese selbst können dabei durch Analogien vollkommen verständlich sein. Daß Israel im Altertum ein mächtiges Selbstbewußtsein und eine Vorstellung der Auserwähltheit hatte, war nichts Absonderliches, sondern typisch, Glambattista Vico, dessen Iden zur Geschichte von Benedetto Croce in seinen philosophischen Schriften wiedergegeben werden, wies bereits auf das Selbstbewußtsein vieler Völker des Altertums hin — Griechen, Chaldäcr, Skythen, Aegypter, Chinesen — von denen sich jedes rühmte, früher als die anderen die Gesittung begründet zu haben, und zeigte, wie naiv die Illusion ist, das Wunderbare in das ferne und unbekannte Altertum zu verlegen, wie schon Tacltus bemerkt: „Omne ignotum pro magnifico est." Daß Israel als junges Eroberervolk in Kanaan einzog, mit dem ursprünglich weitgesteckten Ziele, bis zum Euphrat vorzudringen (Deuteron. 1, 7; Josuu 1, 4), den Siegeszug aber bald, auf die Wirklichkeit stoßend, unterbrechen mußte, hat gewiß zahlreiche Analogien. Der Umstand, daß das Hetiter-Reich in Syrien um 1200 v. Chr. zusammenbrach und das mit ihm durch Jahrhunderte kämpfende Aegyptcr-Reich zu schwach war, um seine Grenzen wie früher bis Phönizien vorzuschieben, ermöglichte die Entstehung des unabhängigen hebräischen Königreiches unter Saul und David. Eine ganz ähnliche politische Lage war tausend Jahre später, als die Degeneration der Ptolemäer zu deren Zurückziehung aus Palft«- stlna geführt hatte und anderseits das nach den nuruschtSl

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.