Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 8 (1934)
- Issue
- Heft 338 (6.2.1934)
- Date
- 1934-02-06
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/2711613-2711952-2711961--4164-2717607- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Haifa 1× ep/1047930
- Minsk 1× ep/1000754
- Riga 1× ep/1000826
OCR text
Nr. 338 DIE NEUE WELT Seite 3 Palästina — Wohlstand/ Transjordam'en — Hunger Das Beiruter arabische Organ „AI Shakap al Tayia' veröffentlicht unter dem Titel „Die Juden haben Palästina zum Blühen gebracht" einen Artikel, der r.ich mit dem Fortschritt beschäftigt, der durch die jüdische Arbeit erzielt wurde. „Die Lage in Palästina", heißt es, „ist so glänzend, daß Arbeiter von allen Nachbarländern hinströmen. Haifa, Jaffa, Jerusalem, Tel-Awiw sind Städte, wie man sie im ganzen Orient nicht wieder findet. Der Fortschritt ist aber nicht allein auf die Städte beschränkt, sondern zeigt «ich in allen Winkeln des Landes. Wer Palästina besucht lind die Kolonien mit ihrer ausgezeichneten Landwirtschaft sieht, die in blühende Gärten verwandelten Wüsteneien, wird ohne Zweifel im Herzen die Hände segnen, die dieses Wunder vollbracht haben. Es ist klar, daß Palästina diese Stufe nicht besonderen Umständen zu verdanken hat. Das Nachbarland Transjordanien besitzt fruchtbaren Boden und genügend Wasser, Dinge, die Palästina fehlen. Und doch herrscht in Palästina Wohlstand, in Transjordanian Hunger. Das Geheimnis dieses Fortschrittes Palästinas besteht in der großen Zahl judischer Einwanderer, welche sich hier niedergelassen haben, mit ihrer Energie, ihrem Wissen, ihrem Kapital. Wir wundern [ uns daher, daß manche Araber gegen die jüdische Einwanderungsbewegung protestieren. Palästina cri leidet nicht Schaden durch die jüdische Einwanderung, die ein Segen für das Land ist, sondern durch eine Kategorie von Arabern, die von den Intrigen gegen die Juden und der von ihnen erzeugten jüdisch-arabischen Spannung leben. Diese Menschen kennen nicht Nationalität und Vaterland, sondern nur ihre eigenen egoistischen Interesnen." Hoffentlich lesen diese Betrachtung auch der brave Oberkommissär Wauchope, seine Beamten und die von ihnen favorisierten arabischen Hetzer. Terror ohne Ende Aus Jerusalem: In Petach Tikwah ist 7.wischen der sozialdemokratischen Histadruth und den dortigen revisionistischen Arbeitern in einer Fabrik ein Konflikt um Arbeitsplätze ausgebrochen. In dieser Fabrik, deren Eigentümer Revisionisten sind, waren revisionistische Arbeiter in der Nachtschicht beschäftigt. In der Tagschicht arbeiteten Histadrath-Mitglteder, Zwischen diesen beiden Gruppen kam es zu Zusammenstößen, wobei beide Teile Verwundete hatten. Die Polizei intervenierte einige Male und nahm auch Verhaftungen vor. Die Tageszeitung „Haaretz" bringt eine Nachricht bezüglich zwölf Verhaftungen und einer Anzahl kleinerer Zwischenfälle, welche durch das Erscheinen von Histadruth-Mitgliedern in der Nacht vor dem Fabriksgebäude* hervorgerufen wurden. Die Histadruth-Mitglieder forderten nämlich, daß die revisionistischen Arbeiter die Arbelt einstellen, was diese ablehnten. Die Arbeit konnte nur unter Polzelschutz fortgeführt werden. Reise billig nath APOLEN Ä'- Krakauu.retour S 57.- A , .. , C FFRRTFI Lembergn.retourS90.- Auskünfte: C. rCROILL (Dr. S. Toder). I, Kärntnerring 12. Tel. U-40-301 Eine verzweifelte Bilanz Das deutsch-jüdische Hilfswerk hat versagt Am 30. und 31 * Jänner hat in London die Leitung des vor sechs Monaten vom Völkerbund eingesetzten Amtes für deutsche Flüchtlinge zum erstenmal getagt und die Bilanz ihrer Tätigkeit seit September 1933 gezogen. Sie war einfach niederschmetternd. Nicht nur, daß kein Geld auf gebracht, kein Land für die Aufnahme der Flüchtlinge eröffnet, keiner noch so geringen Zahl von Flüchtlingen faktisch geholfen wurde. Nicht einmal ein Plan für Hilfe kam zustande! Der Satz, den der Vorsitzende der Konferenz, Viscount Robert C e c i 1, an das Ende seiner Rede setzte, charakterisiert die Situation. Er sagte: Wir brauchen einen Plan, der HandundFuß hat!" . . . Und das nach sechs Monaten! Alles war da, was Rang und Namen hat. Der vom Völkerbund ernannte Hochkommissär MacDonald, die Vertreter der Regierungen von Amerika, Frankreich, England, Holland usw., die Repräsentanten der größten jüdischen Organisationen der ganzen Welt. Und alle die Träger glänzender Namen kamen zu dem Schluß, daß sie alle zusammen nichts zu leisten vermochten und nichts leisten. werden. Viscount Cecil of Cholwood sagte als erster Redner: Es ist endlich an der Zeit, das Problem der deutschen #Flüchtlinge als Ganzes anzupacken. Etwa 60.000 Menschen, Deutschland-Flüchtlinge, haben ihre Heimat faktisch verlassen; wieviele es in der Zukunft noch tun werden, ist ungewiß. Etwa 7000 Flüchtlinge gingen nach Palästina, etwa 6000 nach Polen. Es bleibt noch für 47.000 Flüchtlinge zu sorgen. Bis jetzt begnügte man sich mit Beschaffung von Unterkunft und Nahrung, wie dies besonders von den Wohlfahrtsvereinen in Frankreich in einem hohen Maße geübt wird. Das kann Aber nicht endlos so weiter gehen, denn wenn die Fonds erschöpft sein werden, wird das Problem ebenso groß sein wie zuvor. Es ist heutzutage äußerst schwierig, in besiedelten Ländern feste Positionen für. neu Hinzugewanderte zu finden. Es 'bleibt als Ausweg: Kolonisationsländer. Palästina hat den gewaltigen Vorteil, einen Kolonisationsplan zu haben, der wirklich durchgeführt wird. Es scheint dies ein ausgezeichneter Plan zu sein; dennoch gibt es Schwierigkeiten in der Frage der Zulassung derEinwanderer. Der Hochkommissar muß andere Länder ausfindig machen. Jedenfalls, schloß Lord Cecil, ist die Methode bloßer Hilfeleistung die falscheste Art, an das Problem heranzugehen. Wir würden dankbar sein, wenn die hier Anwesenden uns irgendeinen (!) Vorschlag machen werden; wir wollen einen Plan, der Hand und Fuß hat. Professor Weizmann führte aus: Wir alle hier aind der Meinung, daß bloße Hilfeleistung, so notwendig sie ist, bald auf hören und daß man unverzüglich an konstruktive Hilfe herangehen muß. Die bisherige Art der Hilfe kann nicht lange andauern. Ich will versuchen, das Problem in seinem ganzen Umfang darzulegen. Nehmen wir an, es geschieht nichts Schlimmes mehr — ich muß gleich einen großen Vorbehalt machen: Dollfuß könnte morgen gehen, und wir stünden dann einer Situation gegenüber, die einen neuen Wandererstrom zur Folge hätte —, so haben wir mit einer fluktuierenden Bevölkerung von etwa 60.0 00 0 Mensch en zu tun. Unsere deutschen Freunde informieren uns, daß die Situation in Deutschland halb stabilisiert ist und.daß man mit einer jährlichen Auswanderung von 15.000 bis 20!0Ö0 Menschen rechnen kann, von denen die überwältigende Mehrheit aus Juden bestehen wird. Bleibt die Einwanderung nach P alästina die gleiche wie 1933: 38.000 bis 40.000 — Sachverständige glauben nicht, daß sich diese Ziffer verringern wird —•, so werden wir in der Lage sein, zwei Drittel der jährlichen deutschen Auswanderung, nämlich 10.000 Menschen, nach Palästina kommen zu lassen. Von diesen 10.000 müßten 5000 junge Leute sein, die in der Landwirtschaft tätig sein wollen. Würde die Mandatarmacht die notwendigen Zertifikate zur Verfügung stellen, so würden wir diese 10.000 Menschen aus Deutschland jährlich absorbieren können. Ich bin gegen das Projekt, Flüchtlinge nach irgendeinem unzivilisierten jungfräulichen Land, sei es in Afrika oder in Amerika, zu bringen. Deutsche Juden würden dort erst leben können, wenn der Boden durch fünf bis sechs Jahre vorbereitet würde. DerBischofvon Chichester teilte mit, daß der vom Erzbischof von Canterbury vor Weihnachten 1933 erlassene und von den Oberhäuptern der drei Kirchen von England unterzeichnete Appell an die Christenheit um Hilfe für die deutschjüdischen Flüchtlinge keinen Widerhall gefunden hat. Vielleicht sollten der Papst und die Kardinalerzbischöfe in ihren Ländern einen Appell erlassen. Nachdem noch Professor Rappard (Schweiz) und Felix W a r b u r g (Joint) herzliche, aber sachlich belanglose Reden gehalten hatten, hielt der Hochkommissär Mac Donald die Schlußrede. Er stellte fest, daß mit der Errichtung des Flüchtlingsamtes und seiner Ernennung zum Hochkommissär die Sammeltätigkeit der privaten Hilfsorganisationen fast ganz aufgehört hat. Seinem Amte stehen nicht einmal die Mittel für die administrative Tätigkeit zur Verfügung, geschweige denn für wirkliche Hilfe. Er beantragte die Annahme einer Resolution, welche jedes der vertretenen Ländern zur Versorgung einer bestimmten Anzahl von Flüchtlingen verpflichtet. Die Resolution wurde angenommen und in gedrückter Stimmung wurde die Konferenz geschlossen. # Ist dieser einfach niederschmetternde Mißerfolg auf die Unfähigkeit oder den schlechten Willen des Hochkommissärs und der Vertreter der Länder und Organisationen zurückzuführen? Nein! Die Arbeit der Körperschaft mußte scheitern, weil man nicht die nötigen Vorbedingungen geschaffen, ohne welche alle Anstrengungen nutzlos bleiben müssen. Wir haben in unserem Blatte vor der definitiven Bildung des Flüchtlingsamtes auf folgende Bedingungen als für eine ersprießliche Arbeit unerläßlich hingewiesen : 1. Das gewaltige Werk der Umsiedlung und Umschichtung der deutsch-jüdischen Flüchtlinge kann mit Mitteln privater Sammlungen nicht durchgeführt werden. Der Völkerbund muß — ähnlich wie im Falle der Repatriierung der Griechen und Türken — eine Anleihe auflegen und ihre Mittel dem Flüchtlingsamte zur Verfügung stellen. 2. Die Forderung Englands, man möge die Wanderung nach Palästina dem Wirkungsbereiche des Flüchtlingsamtes entziehen, ist abzuweisen, weil der wichtigste Teil der Arbeit nur in Palästina geleistet werden kann und man daher nicht zugeben darf, daß die Palästina-Regierung weiter auf der Behinderungder palästinensischen Einwanderung beharre. 3. Das Flüchtlingsamt muß die Befugnis erhalten, auf Hitler-Deutschland einen Druck in der Richtung auszuüben, daß den verjagten und mißhandelten Juden die Freimachung und Mitnahme ihres Vermögens ermöglicht werde. Wir haben die jüdischen Organisationen, besonders aber die Zionistische Organisation davor gewarnt, ohne Erfüllung dieser Bedingungen in das Amt Vertreter zu entsenden, weil sich dann das Amt nicht als Hilfe, sondern als Hindernis erweisen wird. Man hat unsere Warnung in den Wind geschlagen und ist so mitverantwortlich für den verhängnisvollen Fehlschlag geworden. Eine billige Polen-Sonderfahrt veranstaltet „Francopol" am 21. Februar. Rückkehr 7. März. Paß und Visagebühren gratis. Eheste Anmeldung: „Francopol". III., Rennwes lf Tel, U-16-4-90. E Die schönste Palästina-Reise führt über Rom und Neapel mit dem „Contc di Savoia" zu Purim nach Tel- Awiw. Billige Pauschalpreise von S 580.— aufwärts. Verlangen Sie Prospekte vom Reisebüro „Marienbrücke" (Palästinadienst, Leitung Berta Taubes), Wien, I., Rotenturmstraße 26, Tel. R-24-2-86 und R-24-2-87. Jüdisdies Leben m Frankreich Obwohl es in Frankreich weder vor noch nach dem Dreyfus-Prozeß jemals eine Judenfrage gegeben hat, in dem Sinn, wie das Wort in Mittel- oder Osteuropa verstanden wird, haben nichtsdestoweniger die Juden im französischen Wirtschaftsleben keine bedeutende Rolle gespielt. Das hängt zweifellos damit zusammen, daß sie sich an die französische Rasse und Mentalität assimiliert haben und ihnen keine Karriere verschlossen blieb: Sie mußten sich nicht auf das Gebiet des Handels und der Finanz konzentrieren, wie dies in anderen Ländern der Fall war. Es gibt hier große jüdische Bankiers, große jüdische Industrielle, aber ihre Bedeutung ist geringer, all ihrem Reichtum entsprechen würde. Zu den reichsten Männern zählen Rothschild und D r e y f u s. Rothschilds Vermögen wird auf 10 Milliarden, Dreyfus' Vermögen auf ungefähr 2 Milliarden Francs geschätzt. Rothschilds Rolle in Frankreich sowohl im wirtschaftlichen wie im politischen Leben ist bei Beginn des 20. Jahrhunderts bedeutend gesunken. Die Rothschild-Bank in Paris bedeutet nicht mehr als die Funktionärin einer Vermögensverwaltung, die gewisse Eisenbahnlinien und angesehene Gesellschaften kontrolliert, aber keine Finanztransaktionen betreibt. Die Effektenbörse, über welche die Familie Rothschild fast ein Jahrhundert lang herrschte, sieht in ihren Räumen bloß einen von ihren Agenten, die den Börsenmarkt beobachten. Die Rolle der Familie Dreyfus scheint bedeutender zu sein. Dreyfus' internationale Getreideorganisation hat über die ganze Welt ein reichverzweigtes Netz gebreitet. In allen Häfen, mit Ausnahme der russischen, sitzen ihre Generalvertreter. Der jetzige Chef der Firma, der französische Abgeordnete Louis- Louis Dreyfus, besitzt außer seinem gigantischen Getreidegeschäft eine Bank, welche an und für sich klein, aber sehr angesehen ist und ähnlich wie die Rothschild- Bank als Vermögensverwalterin fungiert. Dreyfus ist auch Inhaber der großen Zeitung „L'Intransigeant", übrigens der einzige jüdische Financier in Frankreich, der über ein Preßorgan von Bedeutung verfügt. Zu den führenden Persönlichkeiten gehört auch Andr<* Citroe'n, einer der populärsten Juden Frankreichs. Er ist der Inhaber der großen Automobilfabrik Citroen, welche ihn an die Spitze der europäischen Automobilindustrie stellt, ein hochangesehener Mann, der für seine Verdienste um die französische Industrie Großoffizier der Ehrenlegion geworden ist. Neben Citroen gibt es noch als zweiten jüdischen Automobilfabrikanten Lucien Rosengart, der Automobiltypen am laufenden Band erzeugt. Von den zehn großen französischen Ware nh ä u s e r n befindet sich nur ein einziges, die „Galerie Lafayette", in jüdischen Händen. Der Besitzer namens Bader beschäftigt sich außerdem noch mit Kleiderkonfektion und Schuhindustrie. Unter den französischen Schuhindustriellen gibt es nur einen einzigen Juden von Bedeutung, den Fabrikanten- Jeröme Levy. Hingegen .gibt es unter den führenden französischen Modehäusern im Gegensatz zu Mitteleuropa keine einzige jüdische Firma. Sogar in der Finanzwelt spielen die Juden trotz Rothschild und Dreyfus keine erstrangige Rolle. Die Börse wird von ihnen nur unwesentlich beeinflußt. In den großen Banken, wie Credit Lyonnais, La Generale, Le Credit Industriel, gibt es keinen einzigen jüdischen Direktor. Nur der. spaniolische Jude F i n a 1 i hat als Berater wichtiger Bankenkonzerne nicht zu unterschätzenden Einfluß. Ganz geringen Einfluß haben die französischen Juden in der Schwerindustrie wie im Schiffahrtswesen und in der Weinproduktion. In der französischen Journalistik fehlt das jüdische. Element bei den führenden Tageszeitungen. In der Rechtsanwaltschaft ist bloß der Strafverteidiger Henry Tor res, der berühmte Verteidiger vom Schalom Schwarzbart und Abgeordneter der Deputiertenkammer, populär. Hingegen besitzt die französische Armee eine Menge hoher jüdischer Offiziere, ja sogar jüdische Generale, von denen einige sich während des Weltkrieges einen großen Namen gemacht haben. Auch in der Marine sind hohe jüdische Offiziere keine Seltenheit. Zu hohen Kolonialbeamten werden mit Vorliebe Juden ernannt. Im großen und ganzen ist der Einfluß der Juden m Frankreich im Verhältnis zu ihren finanziellen und geistigen Kräften sehr gering. Ungünstige Folgen der Emanzipation sind bisher nicht zutage getreten. Ein „versdiidcter" Rabbiner m Riga ein« getroffen Aus Riga: In Riga ist der von den Sowjetbehörden seinerzeit zu drei Jahren Verbannung nach Sibirien verurteilte ehemalige Rabbiner von Minsk Abraham Goldberg eingetroffen. Die Verurteilung Rabbi Goldbergs erfolgte auf Grund einer Verleumdung. Es wurde behauptet, er hätte in einer Predigt die Sowjet regierung angegriffen. Der Syn-. agpgendiener war verleitet worden, in dem Prozeß gegen den Rabbiner, auszusagen. Rabbi Goldberg hat seine Strafe voll verbüßt. Drei Jungrevi§ionisten verurteilt Aus Warschau: Mitglieder des Brith Trumpeldor hatten sich'wegen des vor vierzehn Tagen auf das Hechaluz-Heim von Wilna verübten Ueberfalles vor Gericht zu verantworten. Einer der Teilnehmer an dem Ueberfall namens L e w i c z wurde zu zwei Monaten, zwei andere, Hirszowicz und Dreczyn, wurden zu je sieben Tagen Gefängnis verurteilt,