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Die neue Welt · 1933-11-17 · Heft 323 (17.11.1933) · page 6

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Journal
Die neue Welt
Volume
7 (1933)
Issue
Heft 323 (17.11.1933)
Date
1933-11-17
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 DIE NEUE WELT Nr. 323 An Bord der „Thraki", 2. November 1933. An die PAG, Ges. m. b. H., Wien. Die Teilnehmer der 12. Reise nach Palästina haben hiemit das Vergnügen, Ihnen nachfolgende Mitteilungen zukommen zu lassen. Wir gestatten uns, Ihnen vor allem zu sagen, daß wir infolge Ihrer umsichtigen Vorbereitungen mit der Abwicklung der Reise sehr 2ufrieden waren. Insbesondere müssen wir unserem Reiseleiter, dem Herrn Ing. Rudolf Seiden, unseren Dank und unsere vollste Anerkennung für seine mühevolle, aufopfernde und erfolgreiche'Tätigkeit und Sorge um uns aussprechen. Ihren Bemühungen haben wir es zu verdanken, daß wir in einem ganz modernen bequemen Waggon, durchgehend bis Saloniki, Wien verlassen konnten. Die Verköstigung im Speisewagen entsprach unserem Appetit. An den diversen Grenzen passierten wir ohne jegliche Schwierigkeiten. In Saloniki erwartete uns ein gut vorbereitetes, sauberes Quartier, so daß wir am folgenden Tag ausgeruht und munter die Stadt besichtigen konnten, nicht ohne mit gutem Frühstück und Mittagessen gestärkt worden zu sein. Der Gepäcksorgen durch Ihre Vorbereitungen enthoben, konnten wir ordnungsgemäß um 6 Uhr abends an Bord der „Thraki" gehen. Die Unterbringung daselbst in überraschend reinen, ganz neu adaptierten 4-Bett-Außenbordkabinen II. Klasse war allen eine Freude. Die Verpflegung hat während der ganzen Reise das in Ihrem Prospekt Versprochene gehalten, so daß, begünstigt durch das herrlichste Wetter, alle Teilnehmer froh und frisch dem Bordleben und Faulenzen frönen konnten. Die in allen Häfen, die wir anliefen, möglich gewesene Besichtigung durch längeren Aufenthalt brachte gute Abwechslung und unvergeßliche Eindrücke in unser Dolce far niente. Wir wünschen Ihnen, daß Sie auch in Hinkunft noch viele ebenso gelungene Reisen durchzuführen in der Lage sein sollen. (Unterschrieben von sämtlichen Teilnehmern der 12. PAG-P a 1 ä s t i n a-R eise.) Die nächste (13.) PAG-Palästinareise geht Dienstag, den 28. November» von Wien ab. Auskünfte u. Prospekte bei der „Pag". Wien Vi, Capistrang. 2 heit gewählt. Die Kandidatur Deutsch' wurde von der vereinigten republikanisch-demokratischen Partei aufgestellt, die von dem neugewälhten Bürgermeister La Guardia geführt wird. Bernard S. Deutsch wurde in Baltimore geboren und ist heute 49 Jahre alt. Vor einem Jahr etwa kandidierte er auf den Posten eines Mitgliedes des Obersten Gerichtes der Vereinigten Staaten; es fehlten ■ihm damals nur wenige Stimmen zu einer Mehrheit. Er ist der nächste Mitarbeiter des Zionistenführers und Gründers, des American Jewish Congress, Dr. Stephen IWise. ■ Die Mandatskommission hat die Palästina-Fragen nicht behandelt Aus Genf: Die Herbsttagung der Ständigen Mandatskommission des Völkerbundes wurde soeben beendet. Die Kommission beschäftigte sich während dieser Tagung mit keiner das Palästina-Mandat betreffenden Frage. Die seit der vorigen Tagung vorliegende Petition der A g u d a s I s ra e 1, betreffend das Gemeindegesetz in Palästina, sowie zwei palästinensisch-arabische Petitionen von geringerer Bedeutung werden anläßlich der nächsten im Juni 193 4 stattfindenden Tagung der Mandatskommission in Behandlung, gezogen werden. Brief aus Jugoslawien Eine Sitzung der Zionistischen Landesorganisation Unser Zagreber Korrespondent schreibt: Hier tagte die zionistische Verbandsleitung. Da die Sitzung hinter verschlossenen Türen stattfand — charakteristischerweise war die „Judenstaatspartei" nicht zugezogen oder geladen, hingegen Einzelpersonen anderer Gruppen ja — ist man fast zur Gänze auf die Berichterstattung des offiziellen Organes „Zidov" angewiesen. Diese besagt allerdings manches. Ing. Freundlich (Allg. Zion., Osijek) erklärte: „Am Kongresse bewiesen unsere Freunde von der Linken (Poale Zion), daß ihnen das Interesse ihrer Partei mehr gilt als das Interesse des Zionismus" und daß er es nicht begreifen könne, daß diese Partei die Mord-Tragödie Arlosoroff zu politischen Zwecken ausbeutet. Er könne auch nicht umhin, zu konstatieren, daß die Zusammensetzung der Leitung nicht der Stimmung der Provinz entspricht. Er kritisierte scharf die Haltung des „Zidov", dessen klassenkämpferisch eingestellte Redakteure den „Zidov" als ihr Organ und des linksradikalen „Haschomer" betrachten. Noch schärfer brachte Herr Dr. Steindler (Beograd) die Mißstimmung und Unzufriedenheit über die Leitung zum Auadrucke. Er sagte, daß er schweren Herzens zu dieser .Tagung gekommen sei, mit einem Referat über alles, was ihn drückt und schmerzt. Nachdem er aber die Resolutionen des Führers der jugoslawischen Zionisten, Doktor Licht, gelesen habe, habe er sein-Referat zerrissen. Dr. Tolnauer (Osijek) richtete heftige Angriffe gegen die vom Jüdischen Nationalfonds herausgegebene Jugendzeitschrift „Haaviv". Dieser Teil seiner Rede wurde vom „Zidov" charakteristischerweise ganz verschwiegen. In der Oktobernummer dieses Blattes für die Jugend erschien nämlich auf der ersten Seite ein Artikel über den Kongreß. Darin stand, daß: „Arloaoroff von jüdischen Mörderhänden gefallen ist" und „daß es daher kein Wunder ist, daß es auf diesem Zionißtenkongreß keine Einigkeit, sondern nur Streit und Zank gab", aber „glücklicherweise waren die f or tschrit 11 ichen Elemente in der Majorität.. (Auf diese Art, wie in einer von allgemeinen zionistischen Mitteln erhaltenen und vom Nationalfonds herausgegebenen Zeitung die Jugend erzogen wird, soll noch jR^rückgekomman werden.) Der Führer, Herr Dr. Licht, sorgte aber dafür, daß alles beim alten bleibt, und brachte diesbezügliche Resolutionen ein. Die heftigen Anklagen gegen den „Zidov" beantwortete er damit, daß man verlangen dürfe, die Redaktion möge so viel „Objektivität" aufbringen, die fingereichten Artikel keiner „Fraktionszensur" zu untersurfen. Seine Resolutionen bezüglich der Leitung besagten tfchts anderes, als daß die Leitung* „die Garantie bietet für Aktivität und harmonische Zusammenarbeit jener Teile der Organisation, welche demokratisch und progressiv sind". Ferner gab es eine „Disziplin-Resolution", eine solche gegen die „Agudah", welche sich jetzt in Jugoslawien zu organiseren beginnt, und eine Resolution, welche die zionistischen Gruppen, welche ein eigenes Programm besitzen, z. B. die Judenstaatspartei, von der Arbeit des Zionistischen Landesverbandes faktisch ausschließt. Das war alles! Auf die Auswirkung dieser Beschlüsse, welche die Zustände im jugoslawischen Zionismus um gar nichts gebessert haben und mit dem Statut der Zionistischen Weltorganisation nicht in Einklang zu bringen sind, wird noch zurückgekommen werden. Her. Die Juden in Jugoslawien Aus Belgrad: Nach der neuen offiziellen Statistik leben heute in Jugoslawien rund 70.000 Juden, d. s. 0,5 Prozent der Bevölkerung. In den Städten bilden die Juden 2.88 Prozent der Bevölkerung. Ihre relative Zahl ist am höchsten in Bitolj (Monastir), wo die sephardischen Juden 12 Prozent der Bevölkerung ausmachen. In Sarajewo leben 7619 Juden und bilden 11 Prozent der Bevölkerung, in der Hauptstadt Belgrad 7906 Juden (3 Prozent), in der zweiten Landeshauptstadt Zagreb leben 8702 Juden (5 Prozent), in Osijek (Esseg) 2445 (6 Prozent), in Subotioa 3758 Juden (3,7 Prozent), in Novisad (Neusatz) 3135 Juden, in Ljubljana (Laibach) 93 Juden. Die größte jüdische Gemeinde ist in Zagreb (Agram). Unbeschreibliche jüdische Not in Polen Aus Warschau : Das jüdische Wirtschaftskomitee übergab der Direktion des staatlichen Arbeitsfonds, dem Minister für sozialen Schutz und dem Ministerratspräsidium ein Memorandum, in dem die unbeschreibliche Not unter der jüdischen Bevölkerung geschildert und um staatliche Hilfe ersucht wird. Unter den jüdischen Arbeitern vieler Industriezweige erreicht die Arbeitslosigkeit 80 Prozent, unter den jüdischen Handwerkern 60 bis 80 Prozent. Nicht viel besser ist die Lage im Handel. Etwa 200.000 jüdische Familien Polens leben in äußerster Not, mehr als 100.000 jüdische Familien verfügen nicht über das kleinste Existenzminimum, immer größere Schichten der jüdischen Intelligenzberufe werden erwerbslos. Die vom staatlichen Arbeitsfonds durchgeführten öffentlichen Arbeiten und die vom Arbeitsfonds subventionierten Betriebe beschäftigen nicht jüdische Arbeiter. Angesichts der wirtschaftlichen Struktur der jüdischen Bevölkerung muß der Arbeitsfonds spezifische Mittel zur Linderung der Not anwenden und 1. alle durch den Arbeitsfonds subventionierten Betriebe auffordern, bei der Aufnahme von Arbeitern keine religiösen oder nationalen Unterschiede zu machen; 2. die Investitionsarbeiten der jüdischen Gemeinden subventionieren; 3, den, jüdischem Produktionsgenossenschaften, Industriellen und Landwirten Kredite 2u gewähren; 4. die Wojwodschaften aufor^ern, die staatliche Schnellhilfe, wie Ausspeisung usw., auch den notleidenden Juden zuteil werden zu lassen; 5. neue Erwerbsmöglichkeiten für die deklassierten jüdischen Elemente durch Zuführung zu Land- und Gartenwirtschaft schaffen. . Für, die Unterrichtung dieser Elemente stellt sich die jüdische "Landwirte- Organisation zur Verfügung. Für diese letztere Aktion wären fünf Millionen Zloty erforderlich. Die Christlichsoziale Partei Polens gegen die Rassentheorie Aus Warschau : Der Hauptrat der Christlichsozialen (antisemitischen) Partei Polens hat eine Resolution zur Judenfrage gefaßt, in der es einerseits als 3?rogrämm der Christlichsozialen Partei bezeichnet wird, übermäßigen jüdischen Einfluß zu bekämpfen, andererseits aber eine Diffamierung "der jüdischen Rasse und die Verdrängung der Juden aus dem wirtschaftlichen und kulturellen Leben entschieden a bgelehnt werden. In der Resolution heißt es u. a.: { „Die Judenfrage ist für uns nicht eine Frage des Blutes. Dere Standpunkt, daß die Juden zufolge ihrer biologischen Eigenart eine niedrigere Rasse darstellen, daß sie deshalb schädlich seien und keine kulturellen Werte zu schaffen vermögen, steht nicht im Einklang mit christlichen Grundsätzen und christlicher Ethik. Die Juden müssen ebenso wie die Christen als Bürger des Staates behandelt werden. Ihr Anteil an den staatlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Einrichtungen soll ihrem Anteil an den Leistungen für * den Staat und ihrer Opferwilligkeit für Staat und Gesellschaft entsprechen." Ein polnisches Gericht gegen einen antisemitischen Zeugen Das Warschauer Appellationsgerieht hat den in erster Instanz wegen angeblicher Körperverletzung eines nationaldemokratischen Studenten zu zwei Monaten Kerkers verurteilten jüdischen Studenten Moses Grünkraut mit der Begründung freigesprochen, daß das Zeugnis eines antisemitischen Studenten gegen einen Juden nicht als glaubwürdig angesehen werden kann. Aus der TsAediosIovakei Minister Benesch zur Fluchtlingsfrage Im Außenausschuß des tschechoslowakischen Parlaments antwortete Außenminister Dr. Benesch dem. Abgeordneten Z11 ka (tschechischer Agrarier), der in der Debatte gegen politische und wirtschaftliche Betätigung der Emigranten forderte, daß die Regierung jede weitere Niederlassung von Fremden in der Republik verbiete und jede Erwerbatatigkeit von Ausländern unterbindet, wie folgt: Es wird in der Zukunft unser St o 1 z sein, wie es seit Jahrzehnten und Jahrhunderten der Stolz der höchstkultivierten europäischen und Weltstaaten war, Englands, Amerikas, Frankreichs und der Schweiz, daß wir politischen Flüchtlingen ein Asyl gewahren, Es ist diea nicht Ohne Geldopfer zu bringen, schonen Sie die Gesundheit Ihrer Familie und bauen gleichzeitig das JDdlsoll» PalBstlna durch Benfitzung seiner Produkte SHEMEN SHEMEN Olivenöl zum Kochen, Braten ti. Backen, das billigste u.beste Toiletteselfen und Haushat» rungsseifen, die besten and ausgiebigsten, daher die billigsten Verlangen Sie In allen Parfümerlen und Delikatessen* Geschäften Shemen*Oel und «Seifen Gen.-Repr. f. Oesterreich: S. Rabinowltsch Wien II, Zirkusgasse 10 Tel. R-48-7-38 nur eine Selbstverständlichkeit für einen Staat wie die Tschechoslowakei, an dessen Entstehung unsere E m Ig r a t i o n einen großen Anteil hat. Es geht dies auch her« vor aus der ganzen politischen und rechtlichen Struktur unseres Staates. Wir müssen allerdings im Hinblick auf andere Staaten, was die Emigration und das politische Asyl betrifft, absolut kompromißlos darauf bestehen, daß wir die Prinzipien des internationalen Asylrechtes voll respektieren. Wenn es sich heute um die deutsche Emigration handelt, so will unser Staat nichts anderes tun, als was er auch für andere Emigranten getan hat. Wir werden nicht mehr und nicht weniger für die deutschen Emigranten tun, als alle übrigen Staaten getan haben. Auch Deutschland hat seit altersher politische Emigranten beherbergt. Und wie Deutschland im Rahmen des internationalen Rechtes Flüchtlingen ein Asyl gewährt hat, so will auch die Tschechoslowakei deutschen Flüchtlingen ein Asyl bieten. Beschlagnahme einer antisemitischen Broschüre Auf Grund einer Interpellation des Abgeordneten der Jüdischen Partei Dr. Angelo Goldstein im Parlament hat das tschechoslowakische Justizministerium die Beschlagnahme der ganzen Auflage des antisemitischen Pamphlets „Zrcadlo zydu" (Judenspiegel) verfügt. Das Pamphlet wurde in der letzten Zeit von antisemitischen Kreisen stark kolportiert. Hebräisch an der Prager deutschen Universität Der Unterrichtsminister bestätigte den Beschluß des Professorenkollegiums der theologischen Fakultät der Deutschen Universität in Prag, mit welcher Theol. und Phil. Dr. Johann Lach mann, Professor am Deutschen Staatsrealgymnasium in Aussig a. d. Elbe, die Venia docendi für Hebräisch und biblische Dia 1 ekte erteilt wurde. Er wollte drei Juden nach Deutschland entführen Vor einem Prager Gerichtssenat begann der Prozeß gegen den Chauffeur Joseph Käß und vier Helfer wegen ' des Versuches von Vorbereitungen zu Anschlägen gegen die Republik. Der Hauptbeschuldigte Käß, der in Deutschland Sturmscharführer der SA. war, wurde auf tschechoslowakischem Boden dabei erwischt, wie, er Personen jenseits der Grenze Signale gab. Man fand bei ihm ein Telegramm, in welchem die Rede von der Verhaftung eines Photographen und von zwei Juden war. Es handelte sich um den Komotauer jüdischen Photcgraphen Schmoll, der samt zwei jüdischen Kaufleuten über die Grenze gelockt werden sollte. Käß ist geständig, behauptet aber, die Namen der zu entführenden Juden nicht zu wissen. Er sollte auch Gasmasken aus der , Tschechoslowakei nach Deutschland bringen. Er erklärte, daß ihm sein Auftraggeber mit Konzentrationslager gedroht habe, falls er die ihm erteilten Aufträge nicht ausführe. Die Juden in Karpathorußland Nach Mitteilungen des Statistischen Staatsamtes haben sich in Karpathorußland unter 725.357 Einwohnern 91.255 Seelen zur jüdischen Nationalität bekannt. In der Periode 1921/1930 hat sich die Zahl der zur jüdischen Nationalität sich Bekennenden um 11.540 vermehrt. Die nationalen Juden machen in Karpathorußland 12,8 Prozent der Bevölkerung aus. Zum Lessing-Mord Aus Prag: Das Prager Kreisgeric*ht verurteilte den Viehhüter Adolf Weichert aus der Reichenberger Gegend zu fünf Wochen Arrest unbedingt wegen Gutheißung des Mordes an Prof. Theodor Lessing, Weichart stand vor dem Gebäude der Heilsarmee In Prag, als ein Mann vorbeiging, den er den Umstehenden als einen Prof. Lessing ähnlichen Menschen bezeichnete und hinzufügte: „Nun, das Judenvieh ist, Gott sei Dank, bereits abgeknackt worden!" Ein Arbeiter, der das hörte, verabreichte Weichert zwei schallende Ohrfeigen und übergab ihn dann der Polizei. Ein Marienbader Arzt wegen antisemitischen Terrors in Untersuchung Aus Prag: Im Marienbader Krankenheim war bis vor kurzem als Assistent Dr. Karl Kopetz beschäftigt, der auch die Führung der Lokalorganisation der jetzt aufgelösten NSDAP, in Marienbad inne hatte. Er hat in seiner Eigenschaft als Obmann eine Versammlung in Hohendorf bei Marienbad abgehalten, in der gegen jüdische Geschäftsleute in Marienbad gehetzt wurde. Es wurde gegen Dr. Kopetz eine Strafuntersuchung wegen Terror und Vergehen nach dem Schutzgesetz eingeleitet. Eine Zeitlang war Kopetz nicht auffindbar. Jetzt hat er sich selbst der Staatsanwiüt«ch«ft in Eger gestellt, , J,„k-ii ° ° :.: s ...ie*dL..Ji2L:::. 2*\-..;stt;l!,i.iftÄ Trt1"'1 lifl-mUll

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