Mannheim
Compact Memory

Die neue Welt · 1933-11-10 · Heft 322 (10.11.1933) · page 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die neue Welt
Volume
7 (1933)
Issue
Heft 322 (10.11.1933)
Date
1933-11-10
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
96% known words query
IRI
…/2711613-2711899-2711944--4012-2717440
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Selle: 2 DIE NEUE WELT Nr. 322 Läutens" in Jerusalem im letzten Augenblick Abstand genommen, da sich die Lage beruhigte. Normale Arbeit in den jüdischen Kolonien Im Gegensatz zu der in den Städten hoch herrschen-» den Spannung geht das Leben in den jüdischen Kolonien seinen normalen Gang. Die Arbeit wurde nirgends unterbrochen. Die Araber in der Nachbarschaft der jüdischen Kolonien lassen sich mit den aus den Städten eintreffenden Agitatoren nicht ein. Die . in den jüdischen Kolonien arbeitenden Araber haben die Streikparole vollkommen unbeachtet gelassen, diese Parole wurde übrigens auch in den rein arabischen Dörfern ignoriert. In den Städten wird zum Teil noch weitergestreikt. Manche arabische Geschäfte haben schwarze Fahnen aufgezogen. Die Telephon- und Telegraphenverbindung mit Bethlehem ist. unterbrochen, da die Drahtleitungen zerstört worden sind. Die moslemitische Prozession in Ramien verlief ruhig, die Demonstranten unterbreiteten dem Distriktsoffizier eine Petition. Moslemitische Frauen in Jerusalem unterbreiteten dem High Commissioner eine Petition, in der um Freilassung der verhafteten Notabein gebeten wird. Das Gericht verhängte über die Mitglieder der Exekutive Auni Bey Abdul Hadi, Izzat Darwaza und andere Führer eine Woche Untersuchungshaft Die Bestattung der Toten von Jerusalem verlief Vollkommen ruhig. Nach der offiziellen Eröffnung des Maifaer Hafens lief in denselben der Dampfer „Martha Washington" mit mehreren hundert jüdischen Einwandefern an Bord ein. Die 900 jüdischen Einwanderer, die sich an Bord des Dampfers. „Polonia" befanden, der infolge der Unruhen nach Port Said gesandt worden war, haben sich mit der Eisenbahn nach Palästina begeben. Die arabische Tageszeitung „Falastin" meldet, daß am 31. Oktober, dem Tage der Verkündung des Generalstreiks gegen jüdische Einwanderung und jüdischen Bodenkauf, mehrere Führer arabischer Stämme aus dem Beisangebiet nach Tiberias kamen, um dort den Vertrag über den Verkauf eines Teiles ihrer Ländereien zwischen Beisan und Naharajim an die PJCA. (Palästinensisch-Jüdische Kolonisätionsgesellschaft) zu unterzeichnen. „Falastin" wirft den Scheichs Mangel an Patriotismus vor. Direkte jüdisch-arabische Verständigung Das Berliner „8-Uhr-Abendblatt" veröffentlicht in ■einer Ausgabe vom 2. November ein Telephongespräch, das die Redaktion mit dem Polizeichef von Jerusalem, Oberst Luke, geführt hat. Der Polizeichef' stellte fest, daß Beruhigung im Lande eingetreten ist. Die jüdischen Siedlungen und Kolonien sind von den Unruhen vollkommen unberührt geblieben. Es. ist zwischen Juden und Arabern zu keinerlei Zusammenstößen gekommen. Wir glauben, fuhr Polizeichef Luke fort, daß diesmal die Ber ruhigung zwischen beiden Völkern schneller eintreten wird, als bei dem. letzten großen Aufstand, wo es ja zu einem blutigen Krieg zwischen Juden , und Arabern gekommen ist. Der High Commissioner wird'jetzt versuchen, die jüdischen und arabischen Führer zu direkten. Verband 1 ungen einzuladen, und zwischen ihnen vermitteln... - V. iV:^' ■-•^■■y -V Stimmen im Völkerbund Die Mandatskommission des -Völkerbundes, die gegenwärtig in Genf tagt, wird zu den allerletzten Ereignissen diesmal noch keine Stellung nehmen, weil sie den Bericht der Mandatarmacht über dieselben abwarten muß. Die nächste ordentliche Tagung findet im Jüli 1934 statt. Privatim haben sich prominente Mitglieder der Mandatskommission dahin geäußert, es sei zu bedauern, daß die Palästina-Behörden, denen die Rädelsführer der Unruhen schon von früher bekannt wären, nicht kurz entschlossen diese verhafteten; sie hätten so die Kundgebungen und das Blutvergießen verhindern können. Die Bolle der deutschen Hakenkreuzler Eine Havas-Meldung aus Jerusalem verzeichnet die Annahme, daß die Unruhen auf nationalsozialistische Elemente zurückzuführen seien, die in letzter Zeit in Palästina eingetroffen sind. Die Behörden hätten untrügliche Beweise dafür, daß zwischen den arabischen Führern und den Nationalsozialisten, deren Anwesenheit auf. einigen Großgrundbesitzen in der Nähe der syrischen Grenze festgestellt wurde, Beziehungen bestehen. Widerstand gegen die Hetzer „Times" melden in ihrer Ausgabe vom 30. Oktober, daß unter der arabischen Bevölkerung sich ein wachsender Widerstand gegen die verhängnisvolle hetzerische Taktik der nationalistischen Führer bemerkbar macht. Nachdem die arabischen Omnibus- und Autochauffeure In den Streik gezwängt wurden, benützten die Araber vielfach jüdischeAutos. In den großen jüdischen Cafes außerhalb der Altstadt waren, was allgemein auffiel, gerade während der Unruhetage viele arabische Feze zu sehen. Beim Begräbnis der Opfer vön Jaffa riefen Frauen: „N J e d e r mit den Efendis, die unsere Männer in den Tod hetzen!" Die arabischen Führer haben darum die Demonstrationen zustande bringen können, weil sie den Demonstranten versicherten, die Polizei werde unter keinen Umständen schießen. Die arabische Presse ist im allgemeinen zurückhaltend. Die Schuld der arabischen Exekutive Die „Times" schreiben in einem Leitartikel vom 31. Oktober: pie ganze Schuld an den Vorgängen trägt die arabische Exekutive, die es in Kauf nimmt, daß viele ihrer fanatisierbaren Anhänger getötet werden, weil sie aus dem Tod dieser Menschen Kapital schlägt und aus ihnen Märtyrer machen will. Die arabische Exekutive hat dleaeneueKampagnegegendiejjüdische Einwanderung begonnen, weil sie sehen mußte, daß sie in Palästina an Boden verliert, und daß sich gegen ihre Weisung, beim ökonomischen Aufbau des gemeinsamen Landes mit den Zionlsten nicht zusammenzuarbeiten, Kritik erhoben hat, die nicht nur auf Nichtaraber beschränkt geblieben ist. Schon zu Beginn des Monats hat sie angefangen, Kundgebungen zu veranstalten, obwohl viele gemäßigte Araber sich geweigert haben, diese Aktion der Exekutive zu unterstützen. Das Vorgehen der arabischen Exekutive, das so bedauerliche Folgen gezeltigt hat, kann nur durch ihren Wunsch, das verlorene Prestige wiederzugewinnen, erklärt werden^ Zur öiterrddu'sdien Judenfrage Auch der oberflächliche Betrachter der österreichischen Verhältnisse wird erkannt haben, daß der Apparat der regierenden Mächte den Staat neu formen, neue Tendenzen zur Geltung bringen, den sogenannten österreichischen Gedanken zum dominierenden machen will. Im Verlauf dieser Bestrebungen konnte immer wieder der .seelische Abfall so vieler junger Leute von ihrer österreichischen Heimat festgestellt werden, bemerkt das Hauptorgan der Österreichischen christlichsozialen Partei, die „R ei c h s p o s t", in einem Leitaufsatz vom 1. November, den sie „Zurückerobern!" betitelt; Zurückerobern will die christilchsoziale Partei, die für sich die Führung der im Kristallisationsprozeß befindlichen vaterländischen Fronten beansprucht, die Österreichische Jugend, die in die Fangarme teils der Sozialdemokraten und teils der Nationalsozialisten geraten sei. Den Versuch dieser für Oesterreichs Schicksal zweifellos wichtigen Zurcükeroberung wird kein objektiver Beobachter beargwöhnen. Plötzlich jedoch, ohne logischen oder psychologischen Zwang, beginnt die „Reichspost" den Nationalismus mit dem Antisemitismus in Berührung zu bringen. Sie gönnt scheinbar — auf dem Horizont erscheint, die'Judenfrage! — dem Hakenkreuz nicht die Priorität des Antisemitismus, sonst könnte sie nicht aus heiterem Himmel drpinfahren: „Schon ' Jahrzehnte vor dem Aufkommen des Nationalsozialismus hat es einen »Verein zur Abwehr des .Antisemitismus' gegeben, und es ist daher Verfälschung eines notorischen Sachverhaltes, wenn der Antisemitismus als eine Erfindung des Nationalsozialismus hingestellt und jeder, der auch nur irgendwie in den Verdacht antisemitischer Neigungen gebracht, wurde, als Nationalsozialist von fragwürdiger österreichischer Gesinnung angeprangert wird." Die Judenfrage erscheint, wie gesagt, auf dem Horizont. Die „Reichspost" will nämlich sagen, daß man ein ganz fescher Antisemit sein könne, ohne gerade Ocu larium . Ecke Kärntnerstr. Wien 1 Annädaf se 1 Untersuchung der Augen u.Verdrdnühg passender Augengläser kosiertlos unter Leitung des Augenarztes Herrn Dr. Poborskl (Tel. R-27-0-43 Ununterbrochen von 8 Uhr mor ena bis 8 Uhr a ends qettff et ' Brillen von Sehilling 4.— aufwär's Nationalsozialist sein zu müssen, daß man die Ausschaltung der Juden -aus dem Wirtschaftsleben befürworten könne, ohne deswegen den Vorwurf hakenkreuzlerischen Barbarismus zu verdienen, und erklärt laut und vernehmlich, pochend auf den . von ihr propagierten österreichischen Gedanken: „Es ist mit wärmstem österreichischen Patriotismus sehr wohl vereinbar, in der Hypertrophie des Judentums in einzelnen Berufen keinen Idealzustand zu erblicken..." So zeichnet die „Reichspost" den politischen Horizont der nächsten Monate, der für die Juden zwar : kein heiterer, aber immerhin auch kein allzu tragischer iein. werde, denn —r tröstet uns die „Reichspost" —'• „sein;;humänes) Gefühl schützt den Oesterreicher vor der- Versuchung, Kulturwidrigkeiten nachzuahmen, wie sie ihm das Ausland vormacht". Unter „Ausland" ist in diesem Zusammenhang wohl nur Hi tler-Deutsc hl and gemeint, aber selbst Hitler-Deutschland, soweit es sich an den Juden - vergangen hat, findet seitens des Hauptorgahs der christlichsozialen Partei eine gewisse Absolution, sonst' könnte es im Leitartikel der „Reichspost" vom 1. November nichtheißen: „Wenn eine Presse . . . unaufhörlich die. paar antisemitischen Exzesse im Dritten Reiche als das schmachvollste Ereignis und fürchtbarste Verbrechen der Weltgeschichte ausruft..." Solch eine Darstellung der Tatsachen wird sogar diejenigen' überraschen, welche auf vieles gefaßt sind» „Die paar" antisemitischen Exzesse im Dritten Reiche/.." Die systematische Ausrottung aller jüdischen Existenzen, die Ausschaltung der Juden aus allen Berufen, die Aufhebung ihrer staatsbürgerlichen Rechte, die Verurteilung Hunderttausender zum Hungertod, der Versuch, das Judentum als solches zu verfemen und verächtlich zu machen, das Geständnis der nationalsozialistischen Führer, daß sie das Judentum in Deutschland ausrotten wollen, die zynischen Erklärungen; der Herren Goebbels, Frank, Friok u. a. gelegentlich der zahllosen jüdischen Selbstmorde — diese von den deutschen Machthabern selbst zugegebenen Greuel nennt die „Reichspost" „die paar antisemitischen Exzesse". Es sieht so aus, als wollten dje Herren von der „Reichspost" sich rechtzeitig ein Alibi schaffen für den F«dL daß man sie später einmal „der paar antisemitischen Exzesse" bezichtigen sollte. Denn wenn die „Rirfchspoflt" auch eingangs ihres Leitaufsatzes von Gütern und Werten spricht, die durch die sogenannte „nationale Revolution" zerstört worden seien,, «o macht sie diese rasch hingeworfene Erkenntnis durcK eine andere gut, die für die österreichischen Staatsbürger viel belangvoller ist, eine Erkenntnis, die gleichzeitig Geständnis ist und also lautet: „Was zur Verteidigung gegen den Nationalsozialismus zwingt, ist, daß er aus imperialistisch-annexionistischer Neigung oder aus. einer falschen nationalistischen Doktrin Oesterreichs Unabhängigkeit nicht achtet, daß er unsere Selbstbestimmung negiert, daß er uns unser staatliches Eigenheim nicht gönnt und es unterminiert, um es zu zerstören." Wahrlich ein für die jüdischen Staatsbürger höchst bedeutsames Bekenntnis! Wurde der reichsdeutsche Bruder, meint die „Reichspost", die Selbständigkeit Oesterreichs, nicht bedrohen, dann könnte man ihn freudig ans Her* drücken und sogar Schulter an Schulter mit ihm all jene Dinge ausführen, die sie, die „Reichspost", „die paar antisemitischen Exzesse" nennt. Und mit solch einem Programm könnte man auch die in die sozialistischen und : nationalsozialistischen Lager versprengten jungen Leute : „zurückerobern". Auch Menschen, die dem politischen Tagesgetriebe . fernstehen, werden unschwer erkennen, daß hier Tendenzen inauguriert werden, die sich sogar auf eng österreichischer Ebene nicht sehr harmlos ausnehmen. Spricht die „Reichspost" ins Leere? An wen wendet sie sich, eigentlich? An die österreichische deutsch-christlich«. Jugend oder auch an die Viertelmillion Juden, die auf; die Rechte und Pflichten der. österreichischen Staats-. bürgerschaft angewiesen sind? * Nach dieser mehr platonischen Frage wenden wir;, unsere Aufmerksamkeit den Bemühungen des österreichischen Bundeskanzlers Dr. D o 11 f u ß zu, die „bodenständigen" Elemente Oesterreichs „nach christlichen Grundsätzen in Wirtschaft und Gesellschaft" zu rallüeren« Der österreichische Bundeskanzler kündigt in seinen. Reden und Interviews, in Wien und in den Bundesländern, einen neuen Kurs an, er propagiert ihn, er wirbt für ihn, Er wendet sich hiebei naturgemäß auch an die Arbeiterschaft, an die „brave bodenständige Arbeiterschaft", der er erklärt, er glaube nicht daran, daß sie „auf die Dauer"ihre Hoffnung auf den volksfremden Führerklüngel in Wien setze". So berichten die österreichischen Blätter von einer Rede, die der Buhdes-_ kanzler auf einer vaterländischen Kundgebung m Kärnten^ gehalten hat.,. , ,-..v;^ ', st,., '_„',, Man muß . kein ausgepichter Kenner der' pohMasc&en' Terminologie sein, um zu wissen, wer mit dem volksfremd e n F ü h r e r k 1 ü n g e 1 gemeint ist: Selbstverständlich niemand anderer als die „nichtarischen'*." Führer der Wiener Sozialdemokratie, die teils ausgetretenen, teils getauften, teils an sich e n t j u d e t e n, jüdischen Wortführer der österreichischen Arbeiterschaft in allen öffentlichen Institutionen. Bundeskanzler. Dpllfuß. ist ihnen nicht; gut gesinnt. Auch wir sind nicht entzückt, von den Herren, den exponierten. Vertretern des öster- . reichischen Marxismus, von den Verleugnern des nationalen Judentums, von jenen, die länger als ein Jahrzehnt die kleinere und mittlere jüdische Bourgeoisie des Handels, Gewerbes und Intellekts in ihre Organisation gepeitscht haben und denen eben diese jüdische. Bourgeoisie, von der: Machtfülle des sozialdemokratischen Rat-; hauses geblendet, Gefolgschaft geleistet hat. Nicht ohne Besorgnis haben wir diese Erscheinungen verfolgt. Es ging uns hiebei weniger um jene Herren, die. der heutige österreichische Regierungschef „Volksfreraden; Führerklüngel in Wien" genannt hat. Es ging uns um die tausende Juden, die ihre Rechte durch die Macht der sozialdemokratischen Partei geschützt glaubten. Wir nationale Juden haben genug oft und genug intensiv gewarnt. Denn wir wüßten aus der Geschichte, daß keine Partei, keine Machtgruppe, keine Gesellschaft imstande sei, die wahren Interessen des Judentums undseine Würde und Ehre zu schützen, es sei denn einejüdische, eine national jüdische! Mit unerbittlicher Strenge nimmt die Entwicklung ihren Lauf. Die Juden, wenn sie nicht jeden Blick für die Realität der Dinge verloren haben, werden wohl nach ■' den Enunziationen der christlichsozialen „Reichspost" und des Bundeskanzlers Dollfuß die Illusion aufgeben müssen, daß ihr liberales Lebens-, Wirtschafts- und Gesellschaftsgefühl unangetastet bleiben werde. Es ist die höchste Zeit, daß sich diese Juden von ihrer Verirrung befreien und dort konzentrieren, wo allein die Gewähr für eine zweckmäßige und würdige Vertretung ihrer legitimen Interessen besteht: im Lager der nationalen Judenheit. Jede andere Orientierung muß zwangsläufig Schiffbruch! erleiden. Andererseits wiederum sollten sich die kompetenten politischen Faktoren des österreichischen Staates vori einer einseitigen Beurteilung des österreichischjüdischen Verhältnisses emanzipieren und dort eine Aussprache suchen, wo keinerlei Hindernisse sozialer oder parteipolitischer Bindungen einer Verständigung von Volk zu Volk im Weg stehen. Diese Aussprache muß kommen. Die Österreich^ sehen Juden mögen darauf vorbereitet sein. Inzwischen sollen alle traditionellen Sentimente beseitigt werden, diej eine Klarstellung der Sachlage erschweren könntest ■j* *•■ ii * A v ■ — --^fct»^Eft *«•

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.