Mannheim
Compact Memory

Die neue Welt · 1933-11-03 · Heft 321 (3.11.1933) · page 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die neue Welt
Volume
7 (1933)
Issue
Heft 321 (3.11.1933)
Date
1933-11-03
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/2711613-2711899-2711943--4001-2717428
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

6 entity mentions

Seite 2 DIB NEUE WELT Nr. 321 Judenstaatspartei Oesterreichs Mittwoch, am 8. November, um V89 Uhr abends im Heime, II, Untere AugartenstraOe 38 V o r t r a g Gegenstand: ßerlcnt über eine Palöstlna-ReUß- Politik und (Dlrtschaft Redner:" K. Lotzkl Frei Äügfirtglfch & •Regiebeitrag 20 g muß tfommen. Man kann ihn verzögern, aber nicht aufhalten, so wie weder die Maßnahmen einer übelwollenden' Palästina-Administration noch die Revolten arabischer Extremisten die Errichtung des Judenstaats verhindernkönnen. Es handelt sich hier um einen historischen Prozeß. Er wird ausreifen — gegen die Mißgunst der gegenwärtigen Machtfaktoren, gegen die Schwäche der gegenwärtigen zionistischen Leitung. Das jüdische Volk wird sich nicht unterkriegen lassen. Es wird auch die Jüngsten Gewaltakte wie alle vorhergehenden Im Bewußtsein seines Rechts überstehen. o. r. Jüdischer Appell an die Araber J e r u s a 1 e m, 24. Oktober. (J. T. A.).. Der W,a a.d Leumi, der als Repräsentanz der palästinensischen Judenheit öffentlich-rechtlich anerkannte Jüdische Nationalrat, hat einen Aufruf an die arabische Bevölkerung erlassen, in dem die günstige Auswirkung der jüdischen Einwanderung als eines, aufbauenden Falltors auf die Wirtschaft Palästinas hervorgehoben wird. Es wird auf den Gegensatz der Wirtschaftslage Palästinas zu der der Nachbarländer hingewiesen, aus. denen ein ständiger Zuzug von Arabern festzustellen „ist, . Zahlreiche Araber seien in jüdischen landwirtschaftlichen Betrieben beschäftigt. Der allgemeine Fortschritt des' Landes sei der arabischen Bevölkerung zugute .gekommen, die sich von 1922 bis 19S1 um 225.000 Seelen vermehrt habe. Jüdischer Unternehmertätigkeit Sei es zu danken, daß die Regierung einen so hohen Verwaltungsüberschuß erzielen, konnte, was ebenfalls' der Gesamtbevölkerung -zum Vorteile gereiche^ Daher , richte der Waad Leuml an die,arabische Bevölkerung den,Appell zu Frieden und Verständigung;:das einträchtig durchgeführte Aufbauwerk, werde zur Wohlfahrt aller führen. Die Judenheit der Diaspora; wird aufgefordert, ihre Arbeit im Dienste der Palästina-Einwanderung und des Palästina-Aufbaus zu beschleunigen und zu verstärken. Die arabische Revolte in Jaffa niedergeschlagen Jaffa, 29. Oktober. (J. T. A.) Der M. Oktober ist in Jaffa denn-doch weit blutiger verlaufen, als man es sich anfangs vorgestellt hatte. Obwohl die Regierung die für diesen Tag in Jaffa angesagte Demonstration g"egen jüdische Einwanderung und Bodenverkauf a n Juden verboten hätte und die strikte Warnung erließ, daß jeder Versuch,- die Kundgebung abzuhalten oder sonst Ruhe und Ordnung zu stören, von der durch Zuzug von außen verstärkten Polizei sofort unterdrückt werden wird; haben sich dennoch an vielen Stellen des Stadtzentrums, namentlich vor dem Regierungsgebäude, tausende Araber angesammelt, die den Befehlen der Polizei, ruhig auseinanderzugehen, nicht gehorchten. Gegen 12.30 Uhr mittags waren vor 'dem Regierungsgebäude etwa 10.000 arabische Demonstranten versammelt Die Lage wurde bedrohlich, doch machte die Polizei zunächst von der Waffe nicht Gebrauch. Plötzlich begannen^Teile der Demonstranten gegen das Regierungsgebäude vorzudringen, nachdem sie die vor dem Gebäude aufgestellten Stacheldrahtverhaue durchschnitten hatten. Aus der Mitte der Demonstranten fielen Schüsse; durch die ein arabischer Polizist getötet und einige andere Polizisten verletzt wurden. In diesem Augenblick wurde vom Kommando der Polizei Befehl zum Feuern gegeben. Die Menge stob auseinander, e|ne Anzahl Tote und zahlreiche Verletzte blieben auf dem Platze. Bald aber versuchten Demonstranten, sich wieder. 3u sammeln und gegen die Polizei vorzustürmen. Bei diesen Zusammenstößen gab es wiederum einige Tote und mehrere Verletzte; . Gegen 2 Uhr nachmittags war die Polizei voll«* kommen Herr der Lage, die Straßen: und Plätze waren von Demonstranten gesäubert. Die Polizei nahm mehrere. Verhaftungen vor.' Der erste halbamtliche Berichtet lautet dahin, daß während der Zusammenstöße drei Demonstranten und vier Polizisten, zwei englische und zwei arabische, getötet und etwa 100 Araber sowie zehn arabische. und zehn englische Polizisten mehr oder weniger schwer verletzt wurden. In den späteren Nachmittagsstunden waren Gerüchte verbreitet, daß mehr als 2 0 Tote au* beiden ilten gezählt werden. ** In Tel-Awiw he.rschteP wahrend de^ ganzen Tages vollkommene ~ Ruhe, die Bevölkerung ging , ihrer normalen Beschäftigung nach. Deshalb überraschte es, als in den Nachmittagsstunden verkündet wurde, daß ebenso wie über Jaffa auch über Tel-Awiw der Belagerungszustand verhängt wurde. Doch heißt es In einer offiziösen Mitteilung, daß Tel*Awiw in keiner Welse gefährdet ist. Das^Regierungagebäude wird von mehr als 100 Polizeibeamten, die mit Stahlhelmen und Karabinern auaj;erüstet jsind, bewacht. Im Straßenverkehr wird die Kontrolle der Passanten scharf gehandhabt. Die Vorgänge am Freitag in Jaffa haben auf die gesamte Einwohnerschaft von Palästina konsternierend gewirkt. Seitens der Regierungskreise insbesondere werden die Arrangeure der Demonstration scharf getadelt, weil sie ungeachtet der entschiedenen Warnungen der Behörden dennoch die von ihnen fänatisierten Massen in solche Gefahr brachten und verbrecherischen Elementen Gelegenheit gaben, durch schwere Provokationen ein Blutvergießen herbeizuführen. In jüdischen Kreisen führt man das Vorgehen der Arrangeure darauf zurück, daß diese an die Zeit des Herbstes 1929 dachten, da man die Anführer der damaligen Revolte unter der Regierung des High Commissioner Chancellor bei allen papiernen Warnungen dennoch eine Zeitlang gewähren ließ. Kein Belagerungszustand Jerusalem, 29. Oktober. (J. T. A.) Der1 Jüdischen TelegraphenrAgentur wird seitens der Regierung offiziell mitgeteilt, daß die Meldung über Verhftngung des Belagerungszustandes über. Jaffa uhd .Tel-Awiw ..unrichtig ist; wahr ist nur, daß in diesen beiden Städten, sowie in Haifa das sogenannte .„Sechsuhraben d-Läuten" verkündet wurde, d. h., daß ab 6 Uhr abends keine Person, die nicht im Besitze eines besonderen Passierscheines ist, die Straße betreten darf. Die am 28. Oktober in Jaffa Stattgefundehe Beerdigung der während des versuchten Sturmes auf das Regierungsgebäude getöteten Moslems verlief ohne Störung. Ein beunruhigendes Moment bleibt aber; daß unter den Arabern übertriebene Gerüchte über die Zahl der Getöteten und die Umstände der Zusammenstöße, mit der Polizei verbreitet werden. Infolgedessen kam es auch am 28. Oktober. morgens zu einem Zusammenstoß zwischen Polizei und Sträßenmob. Von zuständiger Seite wird' darauf hingewiesen, daß in einem Teil der Auslandspresse übertriebene Nachrichten über die Vorgänge in Jaffa verbreitet werden. Es bestätigt sich, daß etwa 100 Demonstranten, sowie 10 englische und 20 arabische Polizisten verlfetzt worden sind. Den' verwundeten britischen Polizeioffizieren Faraday und Sigrist wurde durch eine aus Tel-Awiw herbeigeholte Ambulanz des ,Rote,n Magen David,erste Hilfe geleistet, .mehrere, andere Verwundete fanden inr Hadassa-Hospital in Tel-Awfw Aufnahme. Unter den' verwundeten Arabern befindet sich auch der atabische Nationalistenführer DschemaV Hussein i. Mehrere Mitglieder: der arabischen Exekutive, unter ihnen der General-., sekretär Auni Bey Abdul Hadi, wurden verhaftet. Die Unruhen in Jerusalem, Haifa und Nablus Jerusalem, 29. Oktober. (J. T. A.) Am Samstag, den 28. Oktober, morgens fanden in Haifa und Jerusalem Zusammenstöße zwischen arabischen Demonstranten und Polizei statt. In verhältnismäßig kurzer Zeit konnte die Ruhe, wieder/ berges(tellt werden. - Der in Jerusalem' am Freitag proklamierte Generalstreik, der Ara,ber wurde am Samstag fortgesetzt. Afäbertrupps sammelten sich um das Haus des Präsidenten der arabischen Exekutive, Musa Kazim, Pascha; sie wurden von der Polizei zerstreut. Ein Arabertrupp griff , eine Folizeistatkm an, bei -der Abwehr wurde ein Angreifer erschossen. £>!e arabischen Geschäfte sindgeschlossen!!: Autobusse''' 'Verketten*'nicht. Zu Angriffen auf Juden ö'def:, jüdischesi ^Eigentum' ist es nirgends ge-. "kommen.,.-;;.',......■■<.*,... -..-,■>' ■,-■.■■•-<,■ In Tel-Awiw herrscht vollkommene Rühe, nur* ist die Verbindung mit: Jäffä und dämit mit Jerusalem — die Straße Tel-Awiw-^Jerusalem führt über Jaffa ~ unterbrochen. :; Am Sonntag, den 29, Qkjtober, erneuerten sich die Unruhen, in Jerusalem. Nach dem Mittagsgebet in. den Moscheen sammelte sich eine arabische Menge vör dem Jaffa^Tor und versuchte, den dort gezogenen Polizeikordon zu durchbrechen. -Die Polizei bieb zunächst mit Gummiknüppeln auf die Menge ein, und als ein Teil derselben sich wieder sammelte, machte sie von der Schußr waffe Gebrauch. Vorher schon hatte der Pöbel einen jüdischen Laden >mit Steinen beworfen und andere jüdische. Geschäftsinhaber gezwungen, ihre Geschäfte zu .schließen.. Am Sonntag, nachmittag waren alle Geschäfte in Jeru-. salem geschlossen. Englische ' Beamte und in Palästina ansässig« englische Staatsbürger haben sich in Jerusalem) Haifa und in anderen Orten der Polizei zur. Verfügung gestellt, sie wurden als 'Polizisten eingekleidet und versehen nun; den Ordnungsdienst. In Haifa begannen die Unruhen damit, daß die Moslems in der größten Moschee der Stadt eine Versammlung abhielten, woraufhin ein großes Polizeiaufgebot den Plitz vor der Moschee besetzte und keine geschlossene. Demonstration zuließ. Von auswärts eingetroffene Agitatoren wiegelten die Menge gegen die Polizei auf. Als' sich die Demonstranten nach einer in die Luft abgegebenen blinden Salve nicht zerstreuten, war die Polizei genötigt, scharf zu schießen, hiebet wurden einige Demonstranten verletzt, Später griffen etwa 2000 Araber ein'Polizeiquartier am Bahnübergang in Haifa an, sie PAUSSTINA REIS E Mit dem Lloyd - Dampfet „Tevere" (l4,000 Tonnen) Uber Rom und Neapel/ Abfahrt von Wien 7* Dezember 1933 Preis von S 395 aufwärts Arrangement undRelseleltung Frau Berta Tow- Auskünfte: Reisebüro MarienhrOeke (PfJättlnadlenei, Wien I, Boteoturmstraße 26, Tel. R-24-2<88, tljlloh von IOL dIs I Uhr konnten schnell auseinandergetrieben werden. In arabischen Vierteln wohnende jüdische Familien "begaben sich in die rein jüdischen Wohnviertel im debiet der Haifa-Bucht In der Stadt selbst kam es zu vereinzelten Zusammenstößen, doch wurde bald die Ruhe wiederhergesestellt. Der einzige Zwischenfall, bei dem Juden in Mitleidenschaft gezogen wurden, ereignete sich in Haifa am Samstag morgens. Der Autobus einer jüdischen Oesellschaft geriet in die demonstrierende Menge. Ein arabischer Trtfpp, der Gefangene aus den Händen der Polizei zu befreien versuchte, griff hiebe! auch die Insassen des Autobusses an, wobei einige derselben Verletzungen erlitten, und ins Hospital gebracht werden müßten. In Hebron und in Saf ed ist die Lage gespannt.« Zu Unruhen ist es aber nicht gekommen. In Safed ist dii Verwaltung in militärische Hände übergegangen. In Nablus wurde die Polizei am Samstag von. der demonstrierenden Menge angegriffen und machte von' der Schußwaffe Gebrauch. Mehrere Verwundete — nach1 eifaör noch unbestätigten Meldung auch einige Tote — ■ blieben auf dem Platze. - Wie es heißt, soll der High Commissioner, die An-.> Ordnung getroffen haben, daß zwei Dampfer mit jüdischen Einwanderern, die jetzt in Jaffa und in Haifa eintreffen sollen, einige Tage in äußerpalästinensischen Häfen vor Anker gehen, bis sich die Lage in Palästina geklärt hat. , , - Eine Kundgebung der Jewish Agency Jerusalem, 20. Oktober. (J. T. A.) Die Jewish Agency erließ eine Kundgebung,: in der mitgeteilt wird, daß in ganz Palästina Juden von den Unruhen nicht betroffen sind. Die Jewish Agency stehe in dauerndem Kontakt mit allen in Betracht kommenden Zentralstellen. Die Lage sei immer noch eine gespannte, aber die jüdische Bevölkerung bewahrt ihre Ruhe und geht ihrer normalen Beschäftigung nach. Stimmen der englischen Presse . London, 29. Oktober. (J. T. A.) Die Londoner Presse bringt die Meldungen über die Ereignisse in P älä^ stina in großer Aufmachung, enthält sich aber jeden Kommentars. Nur die antisemische „Daily Mai 1" bemerkt, daß die Araber wirklichen . Grund haben, zu klagen, und daß die erhöhte jüdische Einwanderung Komplikationen hervorrufen muß. Sollten, mahnt die Leitung, die arabischen Beschwerden nicht Gehör finden, so könnte es geschehen, daß sich wie 1921 und 1928 die Stimmung der moslemitischen Bevölkerung, auch Indiens,, gegen England wendet. Die englischen Zeitungen meiden, daß in Transjordanien die Lage gespannt sei und daß auch die ■ Moslems in Damaskus Sympathiekundgebungen für die palästinensischen Araber veranstalten. Es soll sogar dort der Generalstreik ausgerufen worden sein. Der französische .Gouverneur in Damaskus, habe die gesäinte arabische' Presse Syriens verboten, weil die Zeitungen ungeheuer übertriebene Nachrichten über die Ereignisse in Palästina verbreitet hatten und sich weigerten, eine Richtigstellung zu bringen. Die englischen Zeitungen äußern Besorgnis im Zusammenhang mit der am Dienstag, den 31. Oktober, stattfindenden offiziellen Erö'ffnun.g des Hafens in H 44 f *u.-Es ist Richer,, .daß., die Araber ..die Feier boykottieren .werden, möglich ist aber auch, daß eine Wiederholung'der Unruhen versucht werden wird.; Das Ifakenkreuz im Vorderen Orient .... . Berlin, 29. Oktober. (J. T. A.) In einer Versammlung in. Köpenick bei Berlin erklärte der nationalsozialistische Führer Schopmann, die Ereignisse in P a 1 ä s t i n ä seien ein Ergebnis der Nazi-Propaganda in diesem Lande. Das Werk Hitlers umfasse nicht nur Deutschland, sondern Hitler habe auch das nationale Selbstbewußtsein in. anderen Ländern geweckt, was eben die Ereignisse in Palästina am besten bezeugen. Der Oberkommissär „beruhigt*' die Araber — Aus Iransjordanien Jerusalem, 31. Oktober. Der britische Oberkommissär erklärt die Befürchtungen, die Juden würden in Palästina die Oberhaid bekommen, unbegründet. Die Herrschaft liege in seiner Hand. Bezüglich'der Selbstverwaltung halte er an der Einsetzung eines gesetzgebenden Rates (Parlaments) nach Durchführung der Itommunalwahlen fest. In Aman (Transjordanien) fand eine Protestdemonstration wegen der . blutigen Demonstrationen in Jaffa, statt, bei der der E m i r A b d a 11 a h eine Ansprache hielt. Er ermahnte die Demonstranten zur Ruhe und Verr nunft. Weiter stellte er fest, daß die Engländer den Juden Versprechungen machten, jedoch unter der Voraussetzung, daß die arabische Bevölkerung Palästinas nicht geschädigt werde. Fortdauer des arabischen Streiks Jerusalem, 1. November, In. der Nähe des Regierungsgebäudes wurden .gestern einige Schüsse abgegeben, die von der Wache .erwidert wurden. Es wurde aber niemand verletzt. Die Araber halten, ihre .1*4den immer noch geschlossen.' Auch der Streik .der Taflich.auf feure dauert an. Wegen der Eröffnung eines neuen Teiles des Hafens von Haifa kam es dort zu einem Proteststreik der Araber, die den Hafen ate. eln .imperialistische^ Unternehmen ansehen. — Aus Anlaß der Hafeneröffnung, richtete der Regierungssekretär eine W a r n u h g an das Volk von Palästina. In ihr wird gesagt, daß die aus dem Mandat entspringende Verpflichtung u n p a r t e i i s c h ' gegen Araber wie Juden eingehalten und insbesondere die Pflicht, die Ordnung aufrechtzuerhalten, getreu erfüllt werden wird. Als Protest gegen die Juden hat die arabische Presse Palästinas den Streik verkündet. ' Unsere geschätzten Leser werden auf die jüdische » Buchhandlung Hermann Tuchner besonders aufmerksam gemacht, wo für alle Lehranstalten sämtliche Schulbücher (auch antiquarisch) zu ermäßigten Preisen erhältlich amd. Leihbibliothek eröffnet. 10 Groschen täglich. Keine Nebengebühren. Für Anfragen Telephon R*41-4-20,

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.