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Die neue Welt · 1933-09-20 · Heft 315 (20.9.1933) · page 2

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Journal
Die neue Welt
Volume
7 (1933)
Issue
Heft 315 (20.9.1933)
Date
1933-09-20
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seilet OOS NUtJSJ WELT Nr. 315 ' Ca&Pension jalieiw^j^ | ~r dle HChmÄWJche Haltung der dortstiectfen KOftfreßmehr» heit auf eine Rüge Deutschlands vereichten zu können. Arme judische Delegation In Bern! Atme jüdische Minoritäten! Sie haben steh scheinbar auf Aas Ansehen der erweiterten Jewish-Agenoy-Männer verlassen, am schließlich eine bittere Enttäuschung zu erleben. Es wird nicht die lotste sein, solange die zionistische Organisation ihre Machtbefugnisse den national desjmteresslerften Männern der II. internationale und Nlchtrionisten Ausliefert Deulidae lüden auf der Flucht Bericht der Länder an die Jüdische Weltkonlerenz in Genf Der Jüdischen Weltkonferenz in Genf lagen Berichte aus den meisten Ländern Uber Zahl und Lage der dorthin geflüchteten deutschen Juden vor. Die Gesamtzahl beträgt ungefähr 50.000. Frankreich, das den jüdischen Flüchtlingen in großherzigster Welse entgegengekommen ißt, hat allein mehr als die Hälfte aufgenommen: England und die Vereinigten Staaten haben, in einem gewissen Gegensatze zu den von dort ausgegangenen politischen Demonstrationen gegen Hitler - Deutschland, ihre Grenzen fast hermetisch geschlossen. Die vorliegenden Berichte lauten: Belgien. Das Brüsseler Hilfskomitee hat bisher etwa 1100 Flüchtlinge registriert, das Antwerpener Komitee zirka 900. Man rechnet, daß etwa 2500 deutsch-jüdische Flüchtlinge nach Belgien gekommen sind. Die Regierung verhält sich bezüglich der Aufenthaltserlaubnis sehr entgegenkommend, allerdings ist die Erteilung des definitiven Aüf'enthältsrechtes voh bestimmten Voraussetzungen abhängig, insbesondere von der Möglichkeit einer produktiven Betätigung, die auch im Interesse der belgischen Wirtschaft liegt. D ä n e m a r k. Die Zahl beträgt zirka 800, von denen 280 unterstützt werden. Die Möglichkeit, eine Existenz in Dänemark zu finden, besteht kaum« Die Behörden gewähren sehr entgegenkommend allen Flüchtlingen das Asylrecht. Eine Arbeitsbewilligung wird jedoch nur in den all erseltensten Fällen erteilt. Das Hilfskomitee erhält etwa 120 Chaluzün aus Deutschland, die in verschiedenen Bauernhöfen Landwirtschaft erlernen und nach einem Jahre nach P a 1 ä s t i n a gehen werden. England. 2500 deutsch-jüdische Flüchtlinge, von denen etwa 1400 bei der Flüchtlingsfürsorge gemeldet sind.. Es ist Ausländern in England nicht erlaubt, Stellungen anzunehmen. Bis jetzt ist es noch nicht gelungen, selbst innerhalb des Rahmens der Einwanderungsquoten die Einwanderung deutsch-jüdischer Flüchtlinge nach den e n g 1 i s c h e n D o m i n i o n s durchzusetzen; Der Central British Fund for German Jews hat, bisher, etwa 170.000 PfundSterling gesammelt. Frankreich nahm die größte Zahl deutschjüdischer Flüchtlinge auf. Man rechnet mit etwa 25.000, von denen etwa 5000 in Paris und 600 bis 700 in den anderen französischer. Städten, wie Straßburg, Metz usw., unterstützt werden. Das Pariser Hilfskomitee Mt bis Anfang Juli zirka vierMillionenFrancsfür tägliche Untersttitzungen ausgegeben, befindet sich jedoch jetzt finanziell in einer schwierigen Lage. Vorderhand besteht in Frankreich die Möglichkeit für die deutsch-jüdischen Flüchtlinge, zu verbleiben, da die Behörden sich außerordentlich liberal und entgegenkommend verhalten; doch haben in letzter Zeit die französischen Konsulate fast ganz aufgehört, jüdischen Flüchtlingen 'ans Deutschland, die polnische oder: -rümähasche Staatsbürger sind, Visen zu geben. Das generelle Recht auf, Arbeit ist bisher in -Frankreich nicht ^durchgesetzt worden und wird wahrscheinlich auch nicht erlangt werden können. In der Mehrzahl sind Angehörige der freien Beruf e( nach' Frankreich gekommen' -(Aerzte, Rechtsanwälte, Journalisten und Kaufleute), femer Angestellte, und nur wenig Handwerker und technische Arbeiter. Auch aus diesem Grunde sind die Möglichkeiten der beruflichen Einordnung sehr begrenzt. Der' größte Teil der Kaufleute ist ohne Mittel. Holland. Hier befinden sich zirka 5000 Flüchtlinge. Die höchste Zahl der Ünterirtützuhgsbedürftigen betrug 1500. Augenblicklich werden zirka 700 Menschen unterstützt. Von diesen sind zirka 60 Prozent Deutsche, 20 Prozent Polen, 20 Prozent Staatenlose. Die Behörden haben sich bis jetzt entgegenkommend verbauten sund Aufenthaltserlaubnis von drei Monaten bewilligi'in der letzten Zeit wird jedoch den Staatenlosen und insbesondere den Polen, wenn sie nicht Uber genügende Mittel verfügen, diese Aufenthaltsbewüligung verweigert. Italien. Italien ist hauptsächlich Durchgangsstation nach Palästina. Es sind zirka 100 Flüchtlinge registriert. Luxemburg. Hier sind ungefähr 300 Flüchtlinge registriert. Ein Verbleiben einer größeren Zahl von Flüchtlingen in Luxemburg ist unmöglich, weil Arbeitserlaubnis nicht erteilt wird. Auch, Kaufleuten wird nicht die Konzession zur Gründung eines" Geschäftes gegeben. Oesterreich;, An das ■ österreichische Hilfskomitee haben sich etwa 750 Flüchtlinge um Hilfe gewandt. Die Aussichten für einen dauernden Aufenthalt der Flüchtlinge sind schlecht, sofern es sich um Arbeitsmöglichkeit handelt. Hingegen ist die Haltung der Behörden gegenüber Flüchtlingen, gegen die nichts vorliegt und die gültige Pässe besitzen, durchaus wohlwollend. Polen. Etwa 4000 Flüchtlinge, davon 10 Prozent Reichsdeutsche, 5 Prozent Staatenlose, aus Westpolen, die zum Teil schon seit Jahrzehnten in Deutschland lebten. Viele. der Flüchtlinge sind in Deutschland geboren. Die materielle Lage der Flüchtlinge ist größtenteils sehr schlecht. Zirka 60 bis 70 Prozent sind auf Unterstützung angewiesen. Die Haltung der Behörden den Flüchtlingen gegenüber, die reichsdeutsche Bürger sind, ist e n tg e g e nkommend. Hingegen ist die Lage der Staatenlosen sehr verzweifelt, da die Behörden sie in Polen nicht tolerieren wollen. Tschechoslowakei. Hier sind M7 Flüchtlinge registriert. Bis Ende August dürfte sieb diese Zahl um etwa 200 erhöht haben. Der monatliche Zuwachs beträgt ungefähr 200. zirka 40 Proz«ttt der Flüchtlinge' sind deutsche Bürger, 14 Prozent Staatenlose, 8s genießen deutsche Bürger und Staatenlose das Asylrccht der Republik. Die Angehörigen anderer Staaten erhalten keine Auf enthaltsbewilligung für längere Zeit. Palästina. Das wichtigfite und entscheidendste Einwanderungsland ist und bleibt Palästina. Ethe genaue Statistik der Zahl der bisher eingewanderten deutschjüdischen Flüchtlinge ist nicht vorhanden, doch kann man damit rechnen, daß etwa 6000 deutsch-jüdischer Emigranten bereits nach Palästina gekommen sind, davon ax und Frieda S^mmknn % Taborsträße 44 wünschen allen Verwandten, Freunden und Bekannten anläßlich des Jahreswechsels miö fltrnro nrrd allerdings die Hälfte mit Touristen-Visen, von denen noch niefit feststeht, wie viele bleiben werden. Aegypten. Hier sind etwa. 50 deutsch-jüdische Flüchtlinge eingetroffen, von denen die Hälfte unterstützungsbedürftig ist. Hier sind selbst die Aüfenthaitsmögllchkeiten außerordentlich beschränkt, denn die Behörden geben sie nur Industriellen mit Kapital. Nordamerika. Hier besteht faktisch noch die absolute Einwanderungssperre. Gegenwärtig bemüht sich der Joint Council (bestehend aus Vertretern des AMerican 'Jewish CongreeS, dem American Jewish Commtttee und der Bnal Brlth), bei der Washingtoner Regierung durchzusetzen, daß auf Grund der noch nicht ausgenützten Einwanderungsquote aus Deutschland zirka. 25,000. jüdischen Flüchtlingen, insbesondere solchen der intellektuellen Berufe, die Euiwanderungserlaübnis erteilt' wird. Argentinien. Ungefähr 100, die meisten von ihnen sind Verwandte von in Argentinien ansässigen Familien. Die Einwanderung nach Argentinien ist praktisch gesperrt. Nur im Lande ansässige Familien können für Familienmitglieder Einwanderungserlaubnis erhalten, wenn sie die Bürgschaft für deren Unterhalt für zwei Jahre übernehmen. Der Versuch, deutschjüdische Flüchtlinge in der Landwirtschaft unterzubringen, ist bisher am Widerstand seitens der Behörden gescheitert. Die übrigen südamerikanischen Sta,at e n. Es besteht die Möglichkeit für Einwanderung, einer, begrenzten Zahl von Flüchtlingen in Brasilien, Uruguay und Chile. iiiss Die füdisdie Volks-Siedlüngsbank Ueber Initiative Meir Großmanns, Führer der Judenstafttspartei und Vizepräsident ,des,. Zionistischen A, . C.» Jstt, vor . kurzem in Palästina eine Bank gegründet worden,, welche'' dem wichtigsten Teile des KoToni-' sationswerkes, der Kolontsierung vonMfttel- Ständlern und.Arbeitemi/ dient; Was die bestehenden Banken, und, Kreditinstitute und die .nationalen Fonds nicht, geleistet hapen, das' soll' die neue Bank leisten: Mitteiständlerh und Arbeitern mit kleinem Kapital die Errichtung selbständiger Wirtschaften in Palästina ermöglichen. . , , . Noch eine Bank? -> - Besitzt Palästina nicht genüg Banken? Es gibt in PalM«Üna geiviß vtele BAnken, offlzieU-iionlstiflche, "de-' nossenschäftsbahkeh Und privatei Bankett; welöhe Geschäfte aller Art durchführen. Einige von ihnen geben >— abe> nur in gewissen Ausnahmefällen — äuchKolonisten öfter den Besitzern von Pflanzüngswirtschaften Darlehen. Es gibt auch große Genossenschaftsbanken, welche den, Siedlungen auf kommunistischer Basis (Kwuzoth) und den genosWnschaf Wichen Kolonien (Moschawoth) zur Verfügung stehen.' " '' " _ \'{ . . _'.v,;'" Aber es gibt keine.Bank iln^'^a,n/ä^:'''weicne_' den Bedürfnissen des wichtigsten Teiles' der Bevölkerung B&hnüng trägt. Es gibt keine Bank für den kieinb ä u e r n, für' den M i 11 e 1 s t a n d i e r "oder Ä r he i t e r, Welcher sich selbständig machen will. -Wehn jetzt ein7 Kleinbauer oder Mittelständler in1 Palästina nach; schwersten Mühen ein Darlehen' erhält,'' so' Ist es z u1 teuer und zu kurzfristig. Er lebt unter dem schweren Druck der Zählungen und Verpflichtungen. So unglaublich es klingt: In Palästina fehlt gerade die Bank, welche den ersten Platz unter den Kreditinstituten einnehmen sollte. Das Verlangen nach einer derartigen' Bank ist jetzt; id Palästina fte~: sonders groß, in einer Zeit, da viele Mittelständler bemüht sind; sich In* Lande anzusiedeln* '' - ' '*" -•' i/: ' * ' ' Es ist ein alter, allgemein anerkannter Grundsatz, daß sich gesundes ökonomisches Leben nur dort entwickeln kann, wo eine starke Bevölkerungsschichte im Böden verwurzelt ist. Dort, wo sich die Landwirtschaft aus tausenden kleinen, selbständigen Wirtschaften zusammensetzt, dort Ist die Wirtschaft des Landes stabil. Dort können Krisen leichter überwunden werden. So ist auch die Zukunft des jüdischen. Palästina In großem Maße von der Existenz einer hochentwickelten, individuellen Landwirtschaft' abhängig, d. h. davon, daß kleinere Bodenflächen von Siedlergruppen Intensiv bearbeitet werden. Palästina Ist klimatisch ganz besonders für die Entwicklung einer intensiven, modernen Agrikultur geeignet. Auch der Mangel an freiem Boden erfordert Ausnutzung kleinster Flächen. SO ist 68, sowohl vom politischen als auch vom Ökonomischen und kolonisatorischen" Standpunkt aus gesehen, besonders wichtig, so rasch als möglich selbständige Wirtschaften auf kleinen Bodenflächen zu errichten. Dabei sollen die Siedler selbst einen Teil des notwendigen Kapitals' und gewisse Erfahrung In der Agrikultur beistellen. Heute herrschen in Palästina zwei landwirtschaftliche Siedlungstypen vor: Die große Orangenpflanzung' (Pardess) mit Lohnarbeltern, welche Unter Aufsieht des Besitzers oder eines Beamten arbeiten. Dann die Kolonien auf kommunistischer Basis (Kwuzoth) und wandernde landwirtschaftliche Arbeitergruppen (Plugoth). Die' enteren tragen schon den Charakter kapitalistischer, oft großkapitalistischer Unternehmungen.« Die anderen umfassen landloses Proletariat, welches von einem zum anderen, Arbeltsplatz wandert, ohne die Möglichkeit, jemals ansässig zu werden. Beide Typen, sind nicht geeignet, die gesunde Grundlage für eine große palästinensische Landwirtschaft und Massenkolonisation zu schaffen. Was dem Lande fehlt, Ist die kleine, selbständige, Individuen betriebene Pflaazuaftwlrtachaft, welche von eigenen Einkünften oder von eigenen Einkünften und von Lobnarbelt (Saisonarbeit) In benachbarten großen Pflanzungen lebt. Eine solche kleine Wirtschaft! In welcher die gaäze Familie arbeitet, ist unabhängig und stellt In Jeder Hinsicht das nützlichste, produktivste, gesündeste Wirtschaftselement für Palästina dar, Palästina braucht daher ,ein Finanzinstitut, weiches für Kolonisierung u-id Seßhaftmachung dieser Elemente sorgt. Bis jetzt war leider kein Institut vorhanden, welches dieser wichtigen Aufgabe hätte dienen können. ■ .*. Zwei Schichten sind es, aus denen der kleine selbständige Farmer hervorgehen kann: Aus der Landwirtschaft Palästinas und aus dem Mittelstande Palästinas und der Galuth. Es gibt im Lande tausende jüdischer Landarbeiter mit großer Erfahrung, welche die Errichtung einer eigenen Wirtschaf t anstreben. Viele darunter i besitzen Familie und ein erspartes kleines Kapital. Sie denken an die Zukunft und wolle1! nicht ewig landwirtschaftliche Saisonarbeiter bleiben. Sie warten mit Ungeduld auf den Augenblick, da es ihnen möglich wird, eigenen Boden zu bearbeiten. Sie sind ein ausgezeichnetes Element, für welches das Leben in der Kwuzah und in der wandernden Arbeitergruppe schon -lange ke1 Iii Ideal mehr darstellt. Sie sind gewohnt, schwer zu arbeiten Und wollen ■ schwer arbeiten. Sie sind sparsam« '• Mit einem: langfristigem kleineren- Kredit gibt -man' diesen Menschen die Möglichkeit, in kurzer Zelt mit dem Boden; engverbuhdene Farmer zu werden. In der Galuth und in Palästina gibt es tausende Juden des Mittelstandes, welche ein - kleines-Vermögen besitzen und gerne als Landwirte mit ihrer Familie den Boden bearbeiten würden. Viele unter ihnen, besonders jene in Palästina, verfügen auch über eine gewisse landwirtschaftliche Erfahrung. Viele unter ihnen haben sogar schon Boden erworben, aber es fehlt ihnen am notwendigen kleinen Kapital, um mit den Pflanzungen beginnen zu können. Andere sitzen , schon auf eigenem Boden, aber es fehlt ihnen das Haus oder das. Wirtschaftsgebäude. Manchmal fehlt nur das Wasser. Mit einer Anleihe, im richtigen Zeltpunkte gegeben, versetzt man diese nützlichen Elemente In die Lage, Wirtschaften zu errichten oder halbfertige Wirtschaften zu vollenden. Für beide Kategorien kommen die bestehenden Banken und auch die nationalen Fonds nicht In Betracht. Die Menschen dieser Kategorien wollen keine Spenden. Der größte Teil von ihnen verdient und arbeitet, hat ein kleines Kapital erspart, hat die ersten Schritte zur Kolonisation getan. Sie sind kreditfähig. Sie brauchen nur die Hilfe einer Anstalt; die ihre Läge prüft und Ihnen kleine, aber langfristige Kredite zu mäßigen Zinsen gewährt. Zur Befriedigung dieses notwendigsten Bedürfnisses Ist kein Institut , da. Die Volks-Sledlungsbank Die Zahl der großen' Orangenpflanzungen steigt, und mit ihr die Zahl der landwirtschaftlichen Arbeiter, deren Existenz von der Arbeit auf f r e m dem Boden abhängt. Es besteht die Gefahr, daß sich in Palästina ein großes landloses Proletariat ansammeln wird, welches keine Aussicht auf Siedlung hat. Einem Teil dieser Arbeiterschaft muß unbedingt die Möglichkeit gegeben werden, eine eigene Wirtschaft zu gründen. Man muß diesen Menschen die Aussicht verschaffen, sich allmählich In ihrer, freien Zelt eine eigene Wirtschaft zu errichten nhd später ganz selbständig zu werden. Um das große Bedürfnis nach langfristigen landwirtschaftlichen Krediten zu befriedigen, um den kleinen Landwirt zu stützen, um dem Jüdischen Mittelständler und dem jüdischen landwirtschaftlichen Arbeiter zu helfen, Ist Jetzt in Palästina die jüdische Volks-Sledlungsbank gegründet worden. Die Motive, welche zur Schaffung dieser Bank geführt haben, sind Jüdisch-nationaler und kolonisatorischer Natur. Die Struktur der Bank gibt Gewähr' einer Kontrolle durch die jüdische Öffentlichkeit. Richtigstellung. In der letzten Nummer unseres Blattes war irrtumlich ein Vortragsabend der Judenstaata* partei für den 20. d. M. (Vorabend Roscb-Haschanab) angekündigt. Der Vortrag war für diesen Termin weder angesetzt noch wurde er abgehalten. Es handelt sich ua» einen Druckfehler.

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