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Die neue Welt · 1933-09-08 · Heft 313 (8.9.1933) · page 6

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Journal
Die neue Welt
Volume
7 (1933)
Issue
Heft 313 (8.9.1933)
Date
1933-09-08
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Seite 6 DIE NEUE WELT Nr. 313 Empfang beim Präsidenten des ts* liechoslottu Parlaments Freitag, den 1. September wurden die Delegierten des Kongresses, soweit sie Mitglieder ihrer Landesparlamente sind, vom Präsidenten des tschechoslowakischen Parlaments, Dr. Frantisek Stanek, empfangen. Abgeordneter Dr. Angelo Goldstein (Prag) stellte die zionistischen Abgeordneten vor. J. Grünbaum (War- EChau), Mr. Tann er (London) und Sejmdeputierter Dr. Rosenblatt hielten Ansprachen. Der Präsident des tschechoslowakischen Parlaments, Dr. Stanek, erwiderte auf die Ansprachen, indem er u. a. auführte: In unserem Volke besteht schon seit einem guten halben Jahrtausend Verständnis für jeden, der leidet und wegen seiner Religion oder wegen seiner Stammeszugehörigkeit verfolgt wird. Immer waren die Sympathien unseres Volkes auf Seiten derer, die aus diesen Gründen unterdrückt. und an den Pranger gestellt wurden, schon lange, bevor noch im Westen die Grundprinzipien der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit ausgerufen wurden. Unserem Volke ist dies geradezu . schon angeboren, weil es selbst seit mehr als fünf Jahrhunderten für seine religiösen Ideale gerungen hat, wofür es als vogelfrei erklärt und verkündet wurde: „Jeder Tscheche ist ein Ketzer." Und später haben diejenigen, unter deren Herrschaft wir kamen — erschöpft von den Kämpfen um die Glaubensfreiheit — uns als ein Volk bezeichnet, das dazu bestimmt ist, ihnen, dem Herrenvolk, dienstbar zu sein, als ein Volk, das nur dann der Menschheit zum Vorteile gereiche, wenn es im Meer ihrer Kultur untergeht, im Meer einer Nation, das zum Erzieher und Herrscher der slawischen Welt berufen sei. Wir wurden zurückgesetzt und in unserer Existenz vernichtet nur wegen Zugehörigkeit zu unserem Volk und der Treue zu diesem. Diese unsere Sympathien für die Verfolgten sind also keineswegs etwas Zeitweiliges oder Stimmungsmäßiges. Sie liegen uns im Blut und sind daher fest und aufrichtig. Sie wuchsen aus unseren eigenen Leiden und Kämpfen für die Gewissensfreiheit. Ich würdige die Bedeutung Ihres Kongresses, denn er hat das Ziel, für die nationale Konzentration und Verselbständigung und für die demokratischen Ziele zu arbeiten, er will einen neuen jüdischen Bauer und Arbeiter als Grundlage der Zukunft des Volkes schaffen. Die freiheitlichen und demokratischen Ziele sind auch unsere Ziele und ich hoffe daher, daß der in Prag abgehaltene Kongreß das gute Verhältnis zwischen uns und Ihnen stärken wird. Nach dem offiziellen Empfang besichtigten die Gäste in Begleitung tschechoslowakischer Abgeordneter das Parlamentsgebäude, wo sie längere Zeit in freundschaftlichem Gespräch mit den tschechoslowakischen Volksvertretern verweilten. Außenminister Dr. Benesch über den Zionismus Der Außenminister der tschechoslowakischen Republik Dr. Benesch empfing den Generaldirektor der Jüdischen Telegraphen-Agentur Herrn Jakob Landau- New York. Im Verlauf eines längeren Gespräches erklärte der Außenminister, er sei ein entschiedener Freund der Bewegung, die sich den Aufbau Palästinas als Nationalheim der Juden zum Ziele gesetzt hat. Stellungnahme Jabotinskys gegen den Beschluß des Kongresses Auf einem großen Presseempfang wandte sich Wladimir Jabotinsky mit außerordentlicher Schärfe gegen den Kongreßbeschluß, betreffend die Entsendung einer Kommission nach Palästina zur Untersuchung der Anschuldigungen gegen die Revisionisten. Er erklärte u. a. wörtlich, „das Tamtam des Kongresses um eine schwebende Justizsache sei ohne Beispiel in der Parlamentsgeschichte zivilisierter Völker. Die Linke arbeite in Palästina mit der Polizei gegen die verhafteten Revisionisten zusammen, und der Kongreß sei dem von der Linken gegebenen Beispiel der Beeinflussung eines schwebenden Gerichtsverfahrens gefolgt. Er sei davon überzeugt, daß. die palästinensische Justiz trotz der vom Kongreß begangenen Dummheit und trotz des unerhörten Vorgehens der Palästina-Polizei, die linksstehenden Personen und Organisationen Geheimdokumente zugänglich . gemacht habe, die unschuldigen Revisionisten freisprechen werde. Die Revisionisten wären bereit gewesen, einem ernsthaften Versuch, die Wahrheit zu erforschen, zuzustimmen, sie lehnen aber das gefährliche Spiel mit demonstrativen Resolutionen ab, weil das gesamte Indizienmaterial auf die Richter psychologisch nicht so tief wirken könne wie dieser Akt des Kongresses. Mit der Linken wolle er nicht rechten, für sie habe er nur absolute Verachtung, aber mit den übrigen Kongreßelementen, die noch tief bedauern würden, was sie angerichtet haben, werde man abrechnen". Zur revisionistischen //Terror« Organisation" in Palästina Keinerlei Beweise Prag. (J. T. A.) Die vom Aktionskomitee zur Untersuchung der von der Arbeiterpartei gegen die Revisionisten erhobenen Beschuldigungen eingesetzte Kommission stellt in ihrem dem Aktionskomitee unterbreiteten Bericht, in dem der Vorschlag auf Entsendung einer Untersuchungskommision nach Palästina gemacht wird, fest, daß ein Beweis dafür, daß zwischen gewissen revisionistischen Gruppen in Palästina und der revisionistischen Weltexekutive ein Zusammenhang besteht, nicht erbracht worden ist. Das Aktionskomitee befaßt irtch gegenwärtig mit der Frage, ob die vorgeschlagene Untersuchungskommission, die nach Palästina entsandt werden soll, vom Aktionskomitee oder vom Kongreß selbst zu wählen sei. Erklärung der revisionistischen Organisation Palästinas Jerusalem. (J. T. A.) Der Merkas (Zentralkomitee) der revisionistischen Organisation Palästinas veröffentlicht im Zusammenhang mit den Aussagen im Zeugenverhör bei der Untersuchung des Mordfalles iA-ilOßoroff eine Erklärung, in der es heißt: 1. In Petach Tikwah wurde niemals eine Sitzung des revisionistischen Rates abgehalten. — 2. In keiner Sitzung des revisionistischen Rates und auf keinem revisionistischen Meeting wurden jemals Terrorakte erörtert. — 3. Achi Meirs Notizen, die sich auf die Ermordung Dr. Arlosoroffs beziehen und die für die Polizei die Hauptunterlage für die Erhebung der Anklage gegen ihn bildeten, stellen nichts anderes dar als die Aufzeichnung zahlreicher Gerüchte, die damals in Palästina im Umlauf waren, und die er in einem Artikel in der revisionistischen „Chasith Haam" verwerten wollte. Der Sekretär der revisionistischen Arbeiterorganisation Palästinas, Gurion, und das Mitglied des Zentralkomitees der palästinensischen Revisionisten Großmannscher Richtung, das schon lange vorher die der Organisation Achi Meirs angehörenden Radikalen ausgeschlossen hatte, Herr Guzman, wurden von der Polizei je acht Stunden lang unter Eid vernommen. Beide haben ausgesagt, daß sie 14 Tage nach der Ermordung Arlosoroffs mit Achi Meir zusammen waren, als dieser verschiedene im Volke verbreitete Gerüchte, die sich auf den Mord bezogen, aufzeichnete. Eine dieser Aufzeichnungen betraf den angeblichen Beschluß des revisionistischen Rates in Petach Tikwah. Achi Meir haue diese Nachricht als Beispiel für eines der phantastischesten Gerüchte über diese Sache aufgezeichnet. Ein Telegramm der Verteidiger Achi Meirs. Prag. (J. T. A.) Die revisionistische Fraktion hat dem zionistischen Aktionskomitee ein Telegramm der Verteidiger Achi Meirs vorgelegt, in dem diese erklären, sie seien zu der Mitteilung ermächtigt, daß die vor Gericht verlesenen angeblichen Stellen aus dem Tagebuche Achi Meirs nicht aus diesem Tagebuch stammen, sondern lediglich Gerüchte darstellen, die nach der Ermordung Dr. Arlosoroffs in Palästina in Umlauf waren und von Achi Meir aufgezeichnet worden sind. Es verlautete in Kongreßkreisen eine Zeitlang, die Revisionisten hätten beschlossen, entgegen ihrer ursprünglichen Absicht, vor der Untersuchungskommission zu erscheinen, im letzten Augenblick aber entschieden sich die Revesionisten für die Beibehaltung ihres ursprünglichen Standpunktes, da sie befürchteten, man könnte andernfalls ihren Schritt dahin deuten, daß sie die Untersuchungskommission anerkennen. Die Revisionisten wollen unbedingt vermeiden, daß ein solcher Eindruck entstehe, da sie die Untersuchungskommission, die sich mit den revisionistischen Gegenbeschuldigungen gegen die Arbeiterpartei nicht befaßt, als einseitig orientiert erachten. Sie wollten zunächst, um diese Schwierigkeit zu überwinden, die Fragen mit Mitgliedern der Untersuchungskommission als Privatpersonen erörtern und das Informationsmaterial auf diese Weise der Untersuchungskommission zur Verfügung stellen, kamen später aber auch von diesem Plan ab. Die Untersuchungskommission hätte den Wunsch geäußert, eine Reihe von Mitgliedern der revisionistischen Organisation Palästinas, die sich gegenwärtig in Prag aufhalten, einzuvernehmen. Der Vater Stravskys besucht seinen Sohn im Gefängnis Abraham Stavsky, gegen den die Untersuchung wegen Beteiligung an der Ermordung Arlosoroffs geführt wird, wurde am 28. August von seinem Vater und seinem Bruder im Gefängnis von Jaffa besucht. Das Wiedersehen Stavskys mit seinem Vater und seinem Bruder, das in Gegenwart von Polizisten und einem Polizeioffizier stattfand, verlief äußerst dramatisch. Stavsky versicherte seinem weinenden Vater, er sei vollkommen unschuldig. Ussisehkins Nationalfonds? Bericht Der Präsident des K. K. L., Ussuschkin, erstattete einen Bericht über die Nationalfondsarbeit und die zionistische Bodenpolitik, wobei er, der alte Kämpfer, für die Erlösung des Bodens, die Haltung der Palästina- Administration gegenüber den jüdischen Siedlungsbestrebungen scharf kritisierte. Von besonderer Bedeutung hält Ussischkin den Kampf der zionistischen Organisation gegen die Bodenpolitik der englischen Regierung in Palästina. In den letzten 20 Monaten, erklärte Ussischkin, seien aus privaten und nationalen Mitteln in Palästina 44.000 Dunam neuen Bodens angekauft worden und in jüdischen Besitz übergegangen. Wer die politische Lage kenne, werde dieses Ergebnis richtig einzuschätzen wissen. Die Regierung habe, obwohl sie auf Grund der Mandatsbestimmungen hierzu verpflichtet wäre, in den letzten 15 Jahren keinen einzigen Dunam staatlicher Ländereien für jüdische Kolonisation zur Verfügung gestellt, sie habe sogar dem privaten Bodenerwerb durch Juden Hindernisse in den Weg gelegt. Sehr pessimistisch äußerte sich Ussischkin über den French-Bericht und erklärte bezüglich der geplanten 21/2-Millionen-Pfund-Anleihe, diese Anleihe werde fast ausschließlich von Juden gezahlt werden, während die Araber den Nutzen aus ihr ziehen würden. Während die Anleihe die Wiederansiedlung von Arabern vorsehe, sei die durch das Mandat vorgeschriebene Förderung geschlossener Siedlung von Juden auf dem Lande in Palästina bei der Aufstellung des VerwendungBplanes so gut wie gar nicht berücksichtigt worden. Deshalb schlage er vor, daß man einen Kampf mit der Regierung um den Boden Palästinas eröffne. Bezüglich des finanziellen Ergebnisses der Nationalfonds-Sammlungen in der Berichtsperiode erklärte Ussischkin, die Erhöhung der Bodenpreise in Palästina müsse durch die Steigerung der Nationalfondseingänge übertroffen werden. Ussischkin stellte drei Anträge betreffend die Zustellung von Mitteln aus anderen Fonds an den Keren Kajemetb und die Uebernahme von Depots durch, diesen, die vom Kongreß angenommen wurden. Es wurde beschlossen : 1. Daß dem Nationalfonds ein Drittel der zur Ansiedlung deutscher Juden in Palästina gesammelten Hilfsgelder zwecks Ankaufs von Boden für Siedlungen deutscher Juden übergeben werde; 2. daß alle jüdischen Gemeinden und sonstigen jüdischen Körperschaften aufzufordern sind, ihre Fonds und Stiftungsgeldcr dem Keren Kajcmeth als Depot zu übertragen. Der Keren Kajcmeth habe nicht nur für das Kapital, sondern auch für den Zinsendienst der Stiftungen mit seinem gesamten Besitz zu haften; 3. daß eine nationale Lotterie veranstaltet werde, deren Ergebnis dem Aufbau Palästinas dienen soll. Ein Drittel des Erträgnisses erhält der Keren Kajcmeth. . * In der Festsitzung des Kongresses zur Feier; des 70. Geburtstages Ussisehkins kündigte Nahum Sokolow auf Grund eines Beschlusses der Exekutive die Gründung einer neuen Palästina-Kolonie auf den Namen Ussischkin an. In seiner Ansprache, nach deren Schluß der Kongreß Ussischkin stürmische Ovationen darbrachte, erklärte Sokolow, Palästina wäre unvollständig ohne eine solche Kolonie. Der Präsident des Kongresses, Leo Motzkin, sagte u. a., Ussisehkins Biographie sei eine Geschichte des Aufschwungs der zionistischen Bewegung. In einer ungemein eindrucksvollen Ansprache bezeichnete Dr. Stephen W i s e Ussischkin als den größten Sohn des jüdischen Ostens unserer Zeit. Weitere Ansprachen hielten Uri Zaslavski namens der Arbeiterpartei, Dr. Benzion Mossinson namens der Allgemeinen Zionisten, Rabbi Meir, Berlin, namens des Misrachi und Deputierter J. Grünbaum namens der Radikalen. Die Revisionisten waren der Feier mit Rücksicht darauf, daß Ussischkin dem von ihnen abgelehnten Kongreßpräsidium angehört, ferngeblieben. In ergreifenden Worten wies Ussischkin in seiner Antwort darauf hin, daß der 1. Elul nicht nur sein Geburtstag, sondern auch der Tag sei, an dem der Schofar geblasen werde, dessen Klang ein Ruf an das jüdische, Volk sein soll, das jüdische Land zu erlösen. Er schloß seine Ansprache mit dem Wunsch, daß die nächste Generation den uneingeschränkten Besitz Palästinas erleben möge. Ussisehkins Ausführungen wurden mit erneuten Ovationen und Heddad-Rufen aufgenommen. Der, Kongreß stimmte die „Hatikwah" an. Di e Ermor dungTheodor Lessings Professor Theodor Leasing wurde in seinem Zimmer in einer Marienbader Villa am 30. August zu später Abendstunde von unbekannten Tätern durch das Fenster erschossen. Professor Lessing, der bis zum Vortag an den Arbeiten des Zionistenkongresses lebhaften Anteil genommen hatte, sollte in den nächsten Tagen vom Präsidenten der Tschechoslowakischen Republik, Professor Masaryk, zwecks Besprechung aktueller Fragen empfangen werden. Professor Lessing, der im 62. Lebensjahr stand, hat eine Reihe philosophischer und kulturkritischer Werke verfaßt. Er war seinerzeit zur evangelischen Kirche übergetreten, schloß sich aber nach dem Erwachen der nationaljüdischen Bewegung dieser an und kehrte zum Judentum zurück. Auch seine aus altem preußischen Adel stammende Gattin nahm an den zionistischen Bestrebungen lebhaften Anteil. Auf zahlreichen Vortragstourneen entwickelte Professor Lessing nationaljüdische Gedankengänge in eigenartiger Weise; sein jüdischen Problemen gewidmetes Buch „Jüdischer Selbsthaß" hatte bei seinem Erscheinen starkes Aufsehen erregt. * Die Mörder Professor Lessings sind noch nicht verhaftet. Als Hauptverdächtigter kommt der 31jähr. Arbeiter Max Eckert aus Schanz bei Marienbad in Betracht. Eckert ist 1902 in Dresden geboren, aber nach Schanz bei Marienbad zuständig und dort wohnhaft. Er ist ein berüchtigter Wilddieb. Die Spur nach Schanz nahm ein Polizeihund auf. Man nimmt an, daß Eckert Helfershelfer hatte. Man schließt das daraus, daß die Leiter unmöglich von einem Mann allein getragen werden konnte. In Prag hat die Nachricht das größte Aufsehen erregt. Alle Grenzstellen wurden noch in der Nacht alarmiert, gegen Eckert ein Steckbrief erlassen. Das tschechoslowakische Innenministerium ist entschlossen, zur besseren Ueberwachung der'Grenze mobile Grenzschutzabteilungen in einigen sudetendeutschen Städten . zu errichten. * Professor Theodor Lessing hatte in seinem letzten Willen den Wunsch zum Ausdruck gebracht, in Palästina bestattet zu werden. Die Partei Poale Zion, der Professor Lessing angehörte, hat sieb an die Witwe des Ermordeten mit dem Anerbieten gewandt, diesen letzten Wunsch Lessings zu erfüllen. Die provisorische Beisetzung Professor Lessings hat in Marienbad am 3. September in aller Stille stattgefunden. * Wie man jetzt erfährt, haben reichsdeutsche nationalsozialistische Kreise eine Prämie von 80.000 Mark auf den Kopf Lessings ausgesetzt.

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