Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 7 (1933)
- Issue
- Heft 312 (1.9.1933)
- Date
- 1933-09-01
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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Jette 4 DIE NEUE WELT Nr. 312 bedeutender Teil der judischen Gemeinschaft In eine fast ausweglose Situation geraten sei. Es gehe hier nicht nm das deutsche Judentum allein. Wenn von Minderwertigkeit der jüdischen Rasse gesprochen werde, so seien nicht nur die deutschen Juden, sondern das g a n s e jüdische Volk betroffen. Nach der Feststellung, daß die Zlonisten es nicht als ihre Aufgabe ansehen, die Innere Entwicklung des deutschen Volkes zu beeinflussen oder zu kritisieren \ ersuchen, skizzierte Sokolow die Auswirkung der auf dem Bassengrundsatz aufgebauten neuen deutschen Gesetzgebung auf die jüdische Bevölkerung in Deut Schlund. Sokolow wandte sich entschieden gegen die Legende, die deutschen Juden seien Feinde des deutschen Staates. Alle berufenen Vertreter der jüdischen Bevölkerung Deutschlands hätten diese Behauptung mit Entrüstung zurückgewiesen. Die /Jonistische Bewegung als Avantgarde des 16 Millionen umfassenden jüdischen Volkes weise gegen das jüdische Volkstum und dessen Ehre gerichtete Angriffe ,mit Stolz zurück. Die Unterschiede zwischen Rassen oder Nationalitäten hin wegleugnen zu wollen, erklärte Sokolow, ist Sinnlos. Wir wollen nicht die Welt in einen kosmopolitischen Urbrei verwandeln und. in einem Orkus verschwinden sehen, in dem alles National-Individuelle vom Allgemeinen verschlungen wird. Dem schwergeprüften deutschen Volke Segnungen gedeihlichen friedlichen Fortschrittes zu gewähren, wer von uns würde sich nicht dafür begeistern? Was wir ablehnen, ist die neue. Form des Antisemitismus, die sich dort offenbart. Als eines der ältesten Kulturvölker, als das Volk .der Bibel und der zehn Gebote, als das Volk der Treue zum Geist und zur Sittlichkeit sind wir erhaben Uber die These von der angeblichen Minderwertigkeit unserer Rasse. Wir volksbewußten Juden,' die wir uns stets zu unserem Blutszusammenhang und zu unserer Geschichte bekannt haben, wissen, daß wir eine Menschengruppe eigener Art und Prägung sind; aber wie wir weit davon entfernt sind, andere Rassen herabzusetzen, so protestieren wir vor aller Welt dagegen, daß man unsere Rasse herabsetzt und schmäht. Im Namen der Menschenwürde«; die gerade deutsche Geister und Philosophen als höchstes natürliches Gut jedes Erdenwesens proklamiert' haben, verlangen auch wir, gleichgeachtet und gleichberechtigt zu sein. Wir lehnen gleichzeitig den . Gedahken der Assimilation; diese';. Gleichberechtigung durch Preisgabe unserer Sönderart "erkaufen 'zu wÖUep,'$b.j Wir verleugnen nicht die durch unsere Elgon^ Geschichte entstandenen Differenzierungen iühd glauberi/'gerade durch unsere Haltung' undAuffassung elri' ehrliches und aufrichtiges Verhältnis gegenseitiger Achtniin^ zwischen jüdischen und nichtjüdischen Weltbürgern schaffen zu können. "'Sokolow legte hierauf. Verwahrung ein, daß gegen die Juden mit Argumenten, die aus einem bisher mit Verachtung ignorierten Machwerk, dengefälschten söge-: nannten „Protokollen deri Wei.B^vi. ,von ZionV,, genommen werden, gekämpft. ^rd£;Es.Jist , ein Wahn,, sagte er, von Plänen einer jüdischen - Weltherrschaft zu sprechon. Das jüdische Volk, Uberall in der Minderheit, in seinen großen Massen verelendet, schwer um seine Existenz ringend, sucht sich aus der anormalen Lage der, Galuth zu befreien, indem es sein Nationalheim in der alten Heimat wieder aufbaut. Wir Zlonisten streben danach, die Kräfte aller Juden auf dieses Ziel zu konzentrieren, in der Ueberzeugung, daß dadurch auch die Lage der Juden in den anderen Ländern erleichtert wird. In. die Angelegenheiten anderer' Völker Wollen und werden* wir uns nicht einmischen, am allerwenigsten wollen wir andere beherrschen. Der Zionismus bedarf zu seiner Verwirklichung der Unterstützung und des Wohlwollens der Welt. Wir appellieren au die Welt, daß sie uns diese Unterstützung angesichts der heute manifest gewordenen Judenfrage leiht. Wir glauben, daß es sich hier um ein alle Völker angehendes Weltproblem handelt. Zum Schluß seines Referats gab Sokolow der Hoffnung Ausdruck, daß die gesteigerte Not ein Ansporn zur Sammlung und Vereinigung aller jüdischen Kräfte sein werde, Man müsse auch die Gleichgültigen und Mattherzigen begeistern und unter Zions Banner vereinigen. Dann dürfe man getrost in die Zukunft blicken und die Stunde der Not als Stunde der Wiedergeburt preisen. Vollmachten für die Exekutive Berl Locker, Leiter der Organisationsabteilung der Londoner Exekutive der Jewish Agency, forderte in seinem in der Nachtsitzung vom 28. August gehaltenen Referat über „Zionismus und seine Probleme" weitgehende Vollmachten für die Exekutive zur Verhütung von Disziplinbruch seitens der Mitglieder und Gruppen der Organisation. Er erklärte u. a., es sei ein unmöglicher Zustand, gleichzeitig der Organisation anzugehören und draußen gegen die Exekutive zu arbeiten. Die Exekutive müsse das Recht haben, schärfste Maßnahmen gegen jene Teile der Bewegung zu ergreifen, die die Einheitlichkeit der politischen Aktion zu stören und die zionl* •tische Disziplin zu brechen suchen. Auch auf die Arbelt der Fonds wirke sich diese Disziplinlosigkeit aus. Gewisse zionistische Gruppen legten wohl ein Lippenbekenntnis fUr Keren Kajemeth und Keren Hajessod ah, aber häufig versuchen sie, auf derselben Seite derselben Zeitung oder Broschüre die Fonds, ihre Führer, ihre Beamten, die Art ihrer Verwaltung zu diskreditieren. Erst wenn man die Innere Atmosphäre reinigen werde, werde man die große Menge derjenigen, die heute zum Zionismus ftreben, organisatorisch erfassen und sie in die zionistische Arbeit eingliedern können. ie Generaldebatte Am Freitag, den 25. August, Wurde die Generaldebatte durch den palästinensischen Arbeiterführer Ben* Gurion eröffnet. In anderthalbstündiger Rede befaßte sich Ben Gurion mit der Rolle der C h a 1 U z i m als Träger des Aufbauwerkes und der Einwanderung, von Arbeiterpionierelementen, femer mit den Beziehungen 'zwischen Juden und Arabern, dem Verhältnis zwischen Arbeiter und Kapital und dem Standpunkt der Histadruth zu religiösen Problemen. Gegenüber den von gewissen zionistischen Gruppen immer wieder gegen die organisierte palästinensische Arbeiterschaft erhobenen Vorwürfen, daß sie eine Art von KJ a s s e n h e r r s c h a f t und Klassenkampf 'unter Hintansetzung der höheren nationalen Interessen anstrebe, erklärte Ben Gurion mit Nachdruck, die in der Histadruth Hacwdlm repräsentierte palästinensische Arbeiterschaft stehe auf dem Standpunkt, daß Angehörige aller Klässen in Palästina willkommen sein müssen. Allerdings müßten die C h a 1 u z i m bei der Einwanderung in erster Reihe berücksichtigt werden, denn sie stellten das für die Aufbauarbeit geeignetste Menschenmaterial. Zur Besprechung der Ara.berfra.ge Übergehend, erklärte Ben Gurion, es wäre falsch, bei der Behandlung;dicser Frage ausschließlich die in Palästina ansässigen Araber in Betracht zu ziehen. Man müsse auch, mit den 15 bis 16 Millionen Arabern rechnen, die in den Ländern des Mittelmeerbeckens wohnen. Eine Lösung des ganzen Fragenkomplexes werde durch verstärkte jüdische Einwanderung nach Palästina und Stärkung des Jischuw herbeigeführt werden. Daneben müsse man unausgesetzt, versuchen, unter Anwendung aufrichtiger Methoden einen direkten Kontakt mit'den Arabern herzustellen. Man müsse sich von der Vorstellung freimächen, als 'ob die Berührung mit den Arabern eine bloß vorübergehende Erscheinung sei. Es handle sich hier um ständige Nachbarn, mit denen man Verständigung suchen und Kooperation anstreben müsse. Was die Stellungnahme der Histadruth zu religiösen Fragen anbelange, so vertrete sie den Grundsatz der Achtung vor ,, jeder persönlichen religiösen Üeberzeugungi V!; J1 Nach Ben Gurion sprach der Vertreter, der Allgemeinen Zlonisten, Dr. S ch warzbar t. Dr. Schwarzbart ..stellte fest, daß die Allgemeinen Zionisten heute im Vergleich zu anderen Fraktionen sehr geschlossen auftreten. Sie anerkenne n' die' Tätigkeit; der abtretenden-Exekutive, die'den besten-Willen gezeigt; und große Anstrengungen gemacht habe, um ■ ihre Auf-: gaben zu erfüllen. Als- Voraussetzung für ersprießlicheweitere Tätigkeit fordern .die Allgemeinen Zionismen Einig-' k'eit innerhalb der Zionistischen Organisation., Se. begrüßen ' daher den-'Mut,'mit dem sich die Exekutive entschlossen habe, gegen Störer dieser Einheit aufzutreten. Wenn man an der Exekutive Kritik übe, sov müsse,man auch erwägen,; ob andere Exekutiven über die'Schwierigkeiten, die sich, der .abtretenden Exekutive :ehtgegenstelltenk /hätten siegen.' können, Per Redner, glaubt»daß.,die$'kaum., der Fall sei.! Keinesf alls abler s£i es'angängig1; tiaß außerhalb der Orga-i nisation Stehende die Leistungen; der 'Exekutive kritisieren. Was die Frage der Jewish Agency anbelange, so bestehe kein Grund, das Abkommen mit den Nichtzio-1 nisten, das auf dem Fifty-Fifty-Prinzip aufgebaut ist, formell zu kündigen, Man müsse den Nichtzlonisten klari machen,: daß: die* 25ioniste'n, dig-^für^den Aufbau weit mehr an Arbeit, Geldmitteln und Menschen beistellen", Anspruch auf» einen größeren Anteil m. der Leitung-^hätten. . Schließlich erklärte Dr. §chWarzbart, der Aufschwung der ] ällgemeinzionistischen Jugend:.zeige; däß die" Behauptung, der Arbeiter in Palästina müsse Sozialist oder; Kl assenkampf er sein, unrichtig ist. Die Notwendigkeit, eine starke Mitte in der Organisation zu bilden, habe sich bereits bei; der. Konstituierung des Kongreßpräsidiums i gezeigt., Die Stärkung, der . Mittelgruppev. sei?' die Voraussetzung für die Entgiftung der politischen Atmosphäre . innerhalb .der Organisation.-. Die Jabotinsky-Gruppe. stellte zunächst keinen Redner, sondernlegte ihren Standpunkt in einer Pressekonferenz (siehe andere Stelle) fest. * Als letzter Redner in der Vormittagssitzung sprach Rabbi Meir Berlin namens des Misrächi. Er erklärte, die zionistische Politik sei in der letzten KOngreßp'eridde allzu schwächlich geführt worden. Auf die politischen Schläge der letzten Zeit habe die zionistisphe Frönt nicht mit der entsprechenden Schärfe reagiert. Vor einigen Jahren wäre es unmöglich gewesen, daß solche politische Schläge ohne Widerstand, ohne Volksproteste hingenommen werden. Daß dies diesmal der Fall war, sei auf die Zerklüftung im Zionismus,, auf den Kampf der Gruppert gegeneinander zurückzuführen. Diese Verhältnisse seien in London und Jerusalem wohlbekannt und deshalb nehme man auf Proteststimmen Im Zionismus keine Rücksicht, beachte zionistische Forderungen nicht und noch weniger fürchte man sie. Rabbi Berlin verlangte, daß ganze zionistische Staatspolitik gemacht werde. Er protestierte weitera gegen die Nichterfüllung der Forderungen des Misracht auf religiösem Gebiet und beklagte es besonders* daß die Exekutive einmal den Abschluß eines Vertrages zugelassen habe, obwohl die Erfüllung des Vertrages Sabbatentwüihung durch die beschäftigten Arbeiter erforderte. Man hätte einen solchen Vertrag nicht abschließen dürfen, selbst wenn dann der Auftrag, wie befürchtet worden war, für die jüdische Arbeit verlorengegangen wäre. An die Arbeiterschaft richtete .er den Appell, die Gefühle der religiösen Kreise Palästinas zu achten. Er führte welter Klage gegen die Zurücksetzung der Misrachisten bei der Alijah. Selbst der Hapoel Hamisrachi poche in den Alijah-Büros an verschlossene Türen. An die nunmehr mächtig gewordene Arbeiterpartei richtete Rabbi Berlin die Bitte, Selbstbeschränkung W/r höben noch eine Anzahl unsere? ausgezeichneten Original- E'-ÖFEN vorrätig, deren Preise wir wegen > :• kleiner Schönheitsfehler Ii TIEF HERABGESETZT haben IG, REICH / ÖFEN FABRIK WlENjV, PRESSGASSE 28 TELEPHON B.20-2-28 ■'„,{.. ,,...., J - - •■ -.- . .... - ■-—-:—r^—.-r—- zu, üben, u^d/,warnte, sie vor, h e,n> m u n g s los e r A u,s- ^^z.u»g ihrer. Itepht;,,;siQ.,vmÖge:£lbe4enken, daia,. ejn lffipgp&$itiffi$g' .noen' j^jpjit .alles he&eu£e. Wehe uns ' allen,rief.; Rabbi .Berlin,; wenn wir, den Kongreß nicht eihig verlassen, sondern in einem .Augenblick, da es gilt, Gegensätze zu überwinden ' und sich über einen engherzigen Parteistandpunkt zu erheben, nicht an das jüdische Volkaußerhalb des Kongreßraumes denken, .sondern uns weiterhin als Mehrheit und Minderheit gegenüberstehen. Für alle müsse der zionistische Primat gelten: jüdische Religion, jüdisches Volkstum, zionistischer Staatsgedanke, das ganze Volk — nicht aber eine einzelne Partei. Die Nachmittagssitzung war mit Rücksicht auf den bevorstehenden, ßabbatanfang von kurzer Dauer. Es sprachen J. G r tt n b a u m namens der Radikalen und Meir Groß m ann namens der demokratischen Revisionisten. Präsident Motzkin verkündete, daß an der Sitzung auch der Direktorder Mandatsabteilung des Völkerbundes teilnehme. ..J...(Jrünbauta betont, daß die Tendenzen der englischen Politik gegenüber den zionistischen Aspirationen dieselben geblieben: seien wie unter dem Regime Passfields. Es seien Gesetze in Vorbereitung, die eine Gefahr fürdie weitere Entwicklung Palästinas bedeuten. Redner beschäftigte sich mit der Frage Transjordaniens,' der Ali jah und mit der Sicherung der Zukunft der jüdischen Jugend. Besonders bezeichnend ist seinevAnschauung Uber den Klassenkampf, den er als eine Konstruktion von rechts ansieht, wiederholt die bekannten Phrasen von der Arbeit, die allein zum Ziel führe; und versucht, sich zwischen Allgemeinem Zionismus und Poale-Zionismus durchzuschlängeln. Zum Schluß macht er der abtretenden Exekutive ein halbes Kompliment. MeiV Cfroßmann rechnet ab Als Redner der demokratischen' Revisionisten richtet Meir Großmann folgende Worte an den Kongreß: Geehrter Kongreß, ich halte es für meine Pflicht und betrachte es als Vergnügen, meine ersten .Worte in der'Generaldebatte dazu' zu ' benutzen; tun unsere aufrichtigen und besten Glückwünsche dem Altmeister des konstruktiven Zionismus, Menachlm t? » s I sc h-k t,n, zu Ubermitteln. Infolge eines bedauerlichen Irrtums waren wir während der Ussisohkln-Feler Im Saal nicht anwesend. Daher benutzen wir diese Gelegenheit, um ihm noch lange Jahre voll Arbeit zu wünschen, daß er weiter seinen gleichen Weg beschreite, ohne nach rechts und hauptsächlich nicht nach links zu blicken. (Beifall und Heiterkeit.)' •' 1 * ';;' ■• ■ ' Ich sage offen, daß ich auf dieser Kongreßtribüne enttäuscht und.deprimiert stehe..Die schwachen Hoffnungen, die wir alle während des WahlkaJmpfes hatten, es wurde uns vielleicht gelingen,, auf diesem. Kongreß eine Semeinsame Front zu schaffen, diese Hoffnungen sind urch die Taktik und die Handlungsweise, der-Partei t pnlchte geworden, de fast die Mehrheit der Stimmen bekommen hat. Wenn Ihre und unspre Wähler, üi diesen Saal hereingekommen wären und zugeschaut hätten, was hier In den vier, fünf Tagen vor sich gegangen ist, so hätten Sie uns alle aus diesem Saal hinausgejagt, wa der Sache ein Ende zu machen. (Vors. Mot(zklu: Diese Worte sind nicht angebracht!) In dem gegenwärtigen Moment, wo das gesamte jüdische Volk vou uns ein Wort Uber eiuen konstruktiven Weg,-einen Versuch, alle unsere Kräfte zu vereinigen, erwartete, Ist die herrschende Partei hie* hergekommen, um Parteiabrechnungen zu machen, um ihre Kraft zu beweisen,; und sie hat unsere teure Zeit und Energie auf Abrechnungen mit ihrem Gegner verwendet und die Atmosphäre so vergiftet, daß wir schon heute müde, gespalten und einander fremd dasitzen, so daß die Welt von diesem Kongreß nichts mehr, zu erwarten hat. Man hat erwartet, daß auf dem Kongreß eine, nationale Konzentration geschaffen werden wird. Diese Hoffnung ist gleich an den ersten Kongreßtagen zunichte geworden. Wir müssen daher versuchen, zu retten, was noch zu retten ist. Wir betrachten das, was hier vorkommt, als eine große Gefahr für die Zionistische Organisation. Wir sehen darin einen Versuch, die Grundlagen der Demokratie (nervöses Lachen bei der Linken), der gegenseitigen Verständigung in der-Organisation zu zerstören. Es ist interessant, daß die'Linken immer lachen, wenn das Wort „Demokratie" fällt. Du* habt von Demokratie gesprochen, als ihr In der Minderheit wäret. Demokratie ruft aber be| euch Gelächter hervor, wenn ihr in der Mehrheit seid» (Zwischenruf links: Wir lachen, wenn wir das Wort Demokratie aus Ihrem Munde hörenl) Wir demokratische Revisionisten werden gegen Jeden Versuch kämpfen, die demokratischen Grundlagen der Zionistischen Organisation zu erschüttern. Aas diesem Grande haben wir uns aoefc von unseren Freunden getrennt^ weil Versuche