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Die neue Welt · 1933-09-01 · Heft 312 (1.9.1933) · page 2

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Journal
Die neue Welt
Volume
7 (1933)
Issue
Heft 312 (1.9.1933)
Date
1933-09-01
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 DIE NEUE WELT Nr, 312 milation und vor den dem jüdischen Geist fremden Kampfmethoden zu bewahren. In politischer Hinsicht erstrebt die Partei« eine mandatstreue, auf Repatriierung der Juden gerichtete Politik der Mandatarmacht und der Palästina-Regierung zu erwirken, eine Politik, deren Grundsatz die aktive-Förderung des jüdischen Aufbauwerkes in Palästina ist. Die Partei fordert die Sicherung der jüdischen Siedlung in Palästina durch Aufstellung jüdischer Einheiten in Polizei, Gendarmerie und Armee. In wirtschaftlicher Hinsicht wird die Partei bestrebt sein, die Errichtung solcher Institutionen in (Angriff zu nehmen oder zu fördern^ welche der IJeberführung jüdischen Kapitals, jüdischer Arbeitskraft und jüdischen Unternehmungsgeistes dienen. Die Partei bekennt sich zum Grundsatz jüdischer Arbeit in Palästina auf der Grundlage sozialer Gerechtigkeit. Im Auftrag der Konferenz: Meir Großmann, Dr. J. Machower, Dr. S. E. Soflkin, Ing. Robert Stricker. . Prag, 29. April 1933 . 7. Elul 5693. Fort§etzung der Verhandlungen Der Montagabend des 21. August gehörte dem Eröffnungsakt. Die programmatische Rede des Präsidenten S o k o 1 o w im Rahmen einer Festversammlung, zu der die Führer der Poale Zion proletarierecht, Zum Teil mit. ausgeschlagenen Touristenhemden und der roten Nelke im Knopfloch erschienen waren, hatten den sonoren Klang und die Würde, die der Repräsentanz des jüdischen Volkes zukommt, und leitete stimmungsvoll zur Trauerrede für Dr. Chaim Arlosoroff über. . Dienstag, den 22. August, eröffnete Sokolow um 11 Uhr vormittags die Sitzung und teilte mit* daß die Wahlen des Kongreßpräsidiums auf die nächste (dritte) Sitzung verschoben wurden. Nach Verlesung mehrerer Begrüßungsschreiben (Senator Justin Godart, Präsident der Vereinigung France-Palestine, Jan Masaryk, tschechoslowakischer Botschafter in London, Rabbi A. J, Kook, Oberrabbiner von Palästina) hielt Prof. S. Brodetzky in hebräischer Sprache das Referat „Die politisch e L a ge i m Z io n i s m u s1', dessen Inhalt wir in unserer vorigen Nummer kurz wiedergegeben haben. (Ausführlich heute an anderer Stelle. — Arim. d. Red.) Die dritte Sitzung fand Dienstag, den 22. August, nachmittags, statt. Senator Dr. Ringel erstattete als Vizevorsitzender des Kongreßgerichtes den Bericht des Kongreßgerichtes" über-die Wahlen. Beim 18. Kongreß wurden über 820.000 Schekalim verkauft, es ergaben sich 816 Mandate. Insgesamt wurden in 46 Ländern Wahlen durchgeführt. Von Sowjetrußland, Persien und Deutschland sind keine Delegierten erschienen.' Auf Grund von Einheitslisten wurden die Delegierten Von Aegypten, Finnland, Marokko Und Dänemark gewählt J Was die Zusammensetzung des Kongresses betrifft, wurden gewählt: 69 allgemeine plus 2 von der Weltliste, 29 plus 8 Mis r ac h i s t e n, 131 plus 2 Poale Zion- Hitachduth, 3 Radikale, 3 plus 4 Großmann- Revisionisten, 43 J a b o t i h s k y-Liste (Weitliste Jabotinsky wurde bekanntlich nicht anerkannt; außerdem 1 Jemenite, 1 jem. Arbeiter, 3 Hapoel Hamisrachi, 1 Delegierter der Einheitsliste Aegypten, 1 Delegierter des Blocks des Landesverbandes und Pöäle Zion-HUachduth Brasilien, 1 Delegierter der kurländischen und lettländischen ^Revisionisten, 1 Delegierter der Liste 'Allgemeine Zionisten Misrachi-SchWeiz, 11 Delegierte'der zion. Org.. Polens,, 1 Allgem. Zionist dez* Gruppe. Ed Liwupth Polen, 2 Delegierte der Hitüchdutn Polens. Am selben Tage hielt Exekutivmitglied H. F a r b- ■ t e i n sein Referat über die „P r o b 1 e m e d e r s t ä d t ischen Kolonisation in Palästina mit besonderer Berücksichtigung des. Jüdischen Mittelstandes. Hferauf referierte Agronom J- Wiika'nsky, der Leiter der landwirtschaftlichen Versuchsetation der Jewish Agency, über „Probleme der landwirtschaftlichen Kolonisation Palästinas". . Die vierte Sitzung fand Mittwoch, den 23. August, vormittags, statt. Das erste Referat,, und zwar Uber die „Aufgaben des 'nationalen Kapitals in Paläst i n a" hielt. Adolf Böhm (Wien).. Anschließend an dieses Referat schloß sich die Frage betreffs der Wahl des.Kongreßpräsidiums. Ab. Gbld>erg (Allg.) schlägt ein Präsidium aus allen Parteien vor. Remez (Arb. Pal.) erklärt sich mit einem Präsidium aus 8 Mitgliedern einverstanden und schlägt personelle Wahl vor. Rabbi Brodt (Misrachi) bezeichnet den Ausschluß einer Gruppe als Unrecht und schlägt ein Präsidium vor, in dem alle am Kongreß befindlichen Fraktionen ohne Ausnahme vertreten sind. Meir Großmann (Dem. Rev.) sieht in dem Vorschlag, die Mitglieder des Präsidiums persönlich zu wählen, einen Bruch der Tradition und erklärt, daß. sich seine Fraktion an der Wahl nicht beteiligen wird. Schlechtmann (Jabot.-Rev.) protestiert dagegen, daß ein Präsidium unter dem Diktat einer Gruppe, nämlich der Poale Zion, geschaffen werden solle. Remez versucht die Jabotinsky- Gruppe mit der „Organisierung des Mordes" an Arlosoroff In Verbindung zu bringen und damit die Ablehnung, mit ihr im Präsidium zu Bitzen, zu begründen, und verlangt die Einleitung einer persönlichen Wahl. Es folgt die namentliche Abstimmung (gegen den Protest der Revisionisten) Über den Atftrag Rewez auf Uebergang zur Tagesordnung, worauf am Nachmittag zur Wahl des Präsidiums geschritten wird. Zum Präsidenten wird Leo Motzkin, zu Vizepräsidenten M. M. Ussischkin, Dr. Ruf eisen, Ing., .Kaplan s ky, Sprinzak, E. Kaplan und'J. Griln'baum vorgeschlagen und gewählt; Gegen die Wahl stimmten die Jabotinsky-Gnippe und ein Teil des Misrachi. Die Großmann-Gruppe und der Rest des Misrachi enthielten sich der Wahl. Sowohl die Großmannals auch die Jabötinsky- Gruppe gab die Erklärung ab, daß sie zum Präsidium kein Vertrauen habe. ..... Hierauf ergriff Exekutivmitglied E. N e w m a n das Wort zu seinem Referat „Wirtschaftliche Lage In Palästina, Probleme und Aussichten". Die Abendsitzung des 28, August . .brachte die F^t^Q * Direktor des K. H. Leib Jaffe: „Der Weg des fCeren Hajessod". Exekutivmitglied Berl Locke ^„DieLageder Zionistischen Organisation : und ihre Probleme". M. M. Ussischkin: „Die Aufgaben des Keren Kajemeth". Ussischkins 70. Geburtstag wurde feierlich begangen. Nach begeistert akklamierten Ansprachen wurde eine Resolution angenommen, wonach der Kongreß beschließt, •ine Siedlung auf den Namen Menacbem Mendel Ussischkin zu gründen. \ Die sechste Sitzung begann am Vormittag des 24 August. Das Aktionskomitee hat für die deutsche Judenfrage eine Kommission eingesetzt, die das Recht einer Resolutionskommission hat und aus den Herren Sokolow, Motzkin, Stephen Wise, Nurok, S. Kaplansky, Rubaschow, Stricker, Dr. Höffmahn (Riga) und Dr. Nahum Goldmann besteht. Präsident Motzkin schlägt hierauf die Wahl folgender Kommissionen vor: Politische Kommis* sion (einschließlich Lage der Juden in der Welt und Frage des Weltkongresses); Kommission für.Organisation und Propaganda; Finanz- und Budgetkommission; Kommission für Palästina- Arbeit.. Die politische und die . Finanzkommissiön werden eingesetzt. Nahum Sokolow referiert über „Diegegenwärtige Lage der Juden in der.Welt" in. jüdischer Sprache, nach ihm Dr. Artur Ruppin über „Seßhaftmachung deutscher Juden in Pa-- lästina". Zu Ussischkins Geburtstag sprachen Leo Motzkin, Nahum Sokolow, Stephen Wise, U r i (Arb. Pol.), Dr. B. Mos sin söhn und Rabbi Meir Berlin. Zum Schluß ergriff der Jubilar Ussischkin, stürmisch gefeiert, das Wort. Die Sitzung schloß mit Ovationen für Ussischkin und Absjngung der^. TikWah. . Die siebente Sitzung fand am Vormittag " des 25. August statt. Sie galt der Generaldebatte. Es wird der Modus angenommen, daß der Redner der größten Gruppe eineinhalb Stunden,' die nächsten drei Fraktionen bloß eine Stunde, die übrigen eine halbe Stunde reden dürfen. r , Für die Linken spricht Ben, G u r 1 o n, für die Allgemeinen Zionisten Dr. Sc h w a r z b a r t h, für den Misrachi Rabbi Berlin, für die Radikalen Jizcnak Grünbaum, für die demokratischen Revisionisten Meir G r o ßm ann. Die nächste-Sitzung .fand Samstag, den 26, August, halb 0 Uhr abends statt. Die Nachtsitzung von Samstag auf Sonntag brachte zunächst die Fortsetzung der Generaldebatte, an der sich.die Herren Dr. Schmorak (Allg. Zion.), Rur b a s c h o w (Arb." Pal.?, Dr. S c hV e c'h tim anrn (Jabot.- ReV.); Rabbi' B r o'd t (Misrachi:)*, und Bto N«^G o.ld m.a n »,;(Re4v) fbeteiUgtenviJnzwiach^j Isafen .aus,s.pal(äsjtin^itTele-, gramme. ein,, die.sich ,mit,',de^ Untersuchung; des Mordes*" an Dr. Arlosoroff beschäftigten, beziehungsweise mit dem -Tagebuch Achi-Meirs, aus dem die Anklagebehörde in Palästina und die Arbeiterdelegierten auf dem Kongreß Kapital schlagen .wollten. Obwohl das Manöver, höchst AB HEUTE:^ gartenbau-, Kärntner.; busch-,ufaton- HAVDN-, STAFA-v KOLOSSEUM- VOTIVPARK-KINO JEDEN JUDEN INTERESSIERT PALÄSTINA, Wae es wirklich ist ' OanilelAeh S 9.45, karton. S 8,80. In '4 Wochen 9000 Exemplare verkauf Neuauflage In allen Buchhandlungen oder durch den FIBA-VERLAG. VI., Gumpendorferstraße 10, Telephon B-24-9-78 \- •' f ... -.. .: ,.c _. •.•:'» ■.. m -,: '• durchsichtig .^war, vertagte Präs^. Motzkin das Plenum auf. Sonntag abend. Da, die Beratungen des Kongreß- \ Präsidiums und des Aktiöns&omiteeV den Zusammentritt; des Plenums zur Angesetzten Stunde nicht ermöglichten, wurde die neunte Sitzung auf Montag, den 28. August, vormittags, vertagt,. . Am Samstag beschäftigte man sich inlt der* Em* .setzurig von'Kbmmisisorien: I. Organisation und -Propst; ganda;lIt Palästina-Arbeit. Ferner wurden einige Anträge; betreffs« Zentralisierung . des JBqdenkaufes, $es Kongreßpräsidiums und einer .ResolutiQnskQrami3sion gestellt. , < .M. Gro ßmaon spricht bezüglich einer Anfrage, ■ den „Vertrag" zwischen Zionisten und Hitler-Deutschland '• betreffend, zur Geschäftsordnung und verlangt eine Antwort auf Seihe Anfrage, der < die Dringlichkeit abge-; sprochen wird. ■ , , Dr. S c h m o r a k nimmt, Stellung zum politischen Referat Brodetzkys. Er verlangt Aufhebung der Immtgrationsbeschränküngen, Abschaffung des Äertifikatensystems, einen entschiedenen politischen Ton .'in' den Forderungen an die Mandatarmacbt. Ferner wendet; er sich gegen die bisher geführte einseitige Wirtschaftspolitik der Linken, verlangte eine Politik des klassenlosen Volksinteresses. Rubaschow spricht über den Wert der chaluzischen Arbeit. . , . Am Mpntag,, d«nr August, vormittags,., .wurde wieder eine Plenarsitzung des Kongresses abgehalten. Prä-: sident Sokolow .bielt in hebräischer Sprache die Gedenkrede für die seit' dein1 letzten' Kongreß-^ahtageschiedenon der Bewegung. Im Anschluß daran wurde die Generaldebatte fortgesetzt, wobei insbesondere die Rede des Präsidenten der Zionistischen Organisation Amerikas, Morris Ro thenberg, hervorzuheben ist, der Vorschlage für die Finanzierung der. Ansiedelung deutscher Juden in Palästina machte. Im Laufe 'der Vormittagssltzuhg ergriff - auch der beim Kongreß anwesende Direktor der Mandatskommission des Völkerbundes, Catastinl, das Wort, um im Namen des.Völkerbundsekre.tariats dem Kongreß die Sympathie für die zionistische Bewegung auszusprechen., In Fortsetzung der Generaldebatte von Samatäg, den 26. August, abend (8. Sitzung), sprachen" die Herron Dr. Sehe cht mann (Jab-Rev.), Rabbi Brodt (Misrachi) und Dr. Nahum Goldmann (Rad.). Dr. Schechtmann befaßte sich mit der. deutschen Jud,enfrage,, dem French-Bericht, der Landentwlcklungsänlelbe, dem Parlament, der Bodengesetzgebung, der Zertifikaten- Scbaade, Transjordanien , upd jWie» auf die durchwegs schwächliche Haltung der Exekutive hfn," Rabbi Brodt betonte den Indeenkampf de« Misrachi und verlangte vom Kongreß die Vereinigung aller jüdischen' produktiven Kräfte. Zum Schluß sprach Dr. Goldmann über die politische Situation, über die Reform der Zionistischen Organisation, über die Haltung der Exekutive zu den wichtigsten politischen Fragen, ohne dem Kongreß Klarheit über den politischen Kurs der Radikalen und die Haltung zu einer eventuellen Weiz- . mann-Exekutive zu geben. Goldmann tritt für die Abhaltung des jüdischen Weltkongresses ein. Montag, den 28. August, fand die 9. Sitzung statt. An' dieser Sitzung nahm auch der Ehrenpräsident des Makkabi-Weltverbandes Lord M e l c h e 11 und seine Schwester Lady Erl ei gh teil. Lord Molchett begrüßte den Kongreß und erklärte, daß es notwendig sei, eine engere Zusammenarbeit zwischen der zionistischen' Weltorganisation und dem Makkabi herbeizuführen,' der die besten und wertvollsten Elemente der jüdischen Jugend darstelle. Makkabi bedeute Zionismus. Melchetts Schwester, Lady Erleigh, erklärte, zum Kongreß gekommen zu sein, weil ihr ganzes Herz bei ihrer Arbeit in Palästina sei. Sie lege das Gelöbnis ab, 'das palästinensische Werk ihres Vaters weiterzuführen. Hierauf ergriff Präsident Sokolow das Wort zur Gedenkrede für die Toten der abgelaufenen Periode; Nach Wiederaufnahme der Generaldebatte sprachen; M. R ö t h e n b e r g (Allg.), > Dr. W^einaclfal (Jab.-Rev.), Moscheh Schapira (Hap. Harn), S u p r a s k y. (Allg. PaL) und E. Kaplan (Arb. Pal,); Die Generaldebatte wurde durch Präsidenten Motzkin unterbrochen,:der Herrn Vitta Catastini, den- Direktor' der Mandatssektion des Völkerbundes be» grüßte. Herr Catastini begrüßte den Kongreß im Namen des Vöikerbundsekretariats. . 0':'yDlef',:»ä$ttste: -Sitzung-.- fand Dienstag, den 29'.' August,^^vormittag; -statt.' .Wir berichten darüber unter „Letzte Nacliriehtejo'Vv Die in unserem zusammenfassenden Bericht erwähnten Referate der Herren Farbstein, Wilkansky, Nawman, Jaffee, Ussischkin und, Ruppin werden wir nachtragen. Brodefzkys Referat ' (Nachtrag aus der vorigen Nummer) Prof. Selig Brodetzky gab in seinem Referat einen XJeberblick über die Entwicklung der englischen Palästina-Politik seit dem letzten Kongreß, stellte fest, daß in der Haltung der Mandatarmacbt zum jüdischenPalästina? Aufbau seither eine entscheidende Wendung .zum Besseren eingetreten ist, gab aber gleichzeitig seiner tiefen Besorgnis im Hinblick auf gewisse teils bereits getroffene, teils geplante Maßnahmen, durch die Bode n- •k auf-.und Einwand.erung erschwert werden, Ausdruck. Er besprach die verfrühte Veröffentlichung des French-Berichtes, die in ihm enthaltenen Vorschläge, betreffend die Wiederansiedlung dislozierter Araber und einen erweiterten Pächterschutz, und unterzog die. Behauptung, daß die jüdische Kolonisation eine. Verdrängung von . Arabern mit sich bringe, eingehender Kritik. Er erhob ferner Einspruch gegen die stiefmütterliche Behandlung der jüdischen kulturellen. Institutionen : durch die Palästina-Regierung, wenn auch festzustellen ssei, daß die Regierung iljre Beiträge für jüdisches Er- :ziehungs- und, „Gesundheitswesen erhöht hat. Er betonte, daß der Palästina-Aufbau nur sinnvoll sein könne als Versuch zur Lösung der Judenfrage durch Massenkolonisation und daß alle Opfer, vergeblich. gebracht wären, wenn das jüdische Nationalheim nicht ebenso eine Zufluchtsstätte werden könne .für . diejenigen, die einer, solchen bedürfen, wie eiüe Arbeitsstätte für die, die aus freiem Entschluß an seinem Aufbau mitarbeiten wollen. Palästina biete innerhalb der nächsten Dekade für Hunderttausende, in den nächsten Generationen für., Mijliqnen von Juden Raum. Professor Brodetzky streifte sodann die Frage des Legislative Council und des Status der Juden in Palästina sowie das, Verhältnis zu den Arabern. Zum Schluß führte er u. a. aus: Wir stehen am En4e :einep neuen Periode des Entwicklungsprozesses, der mit den Unruhen des Jahres 1929 begann. Auf dem letzten Kongreß hatten wir unsere Haltung gegenüber einer Politik der Mandatarmacbt festzulegen, deren wesentliche Punkte in dem einen Kommentar des Shaw» und des Hope-Simpson-Berichtes darstellenden und im MacDonald-Brief als einen Kommentar oder einer Richtigstellung des . Weißbuches enthalten MARIE HOTEL MtRAMQNTE Telephon 2185 Inhaber; M. ieyy Idyillaohe Lage. Direkt am Wolde. Zeitgemäße Preise. Auf Wunsch P^nslons- , Ueberelnjtommen und Pauschal«Aufenthalt, ßeße^er, Frühstücks« und Jaascnp/atft.

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