Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 7 (1933)
- Issue
- Heft 305 (14.7.1933)
- Date
- 1933-07-14
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2711613-2711899-2711927--3824-2717235- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
N:v 305- DIE NEUE WELT Seite 11 Bostoner Musikbrief f Von unserem amerikanischen Mitarbeiter Professor S. Braslavsky Boston Ist als musikalische Stadt bekannt. Haben Wir doch hier das berühmte Boston Symphony Orchestra, .welches von berühmten Dirigenten geleitet wurde und auch jetzt geleitet wird. Dazü kommen noch — wie in jeder Großstadt — viele kleinere Orchester und viele Gesangvereine. Seit mehr als fünf Jahren bin ich bemüht, das Interesse für e r n s t e j ü d i s c h e Musik beim hiesigen Publikum zu' entwickeln und wachzuhalten durch verschiedene Aufführungen von Werken, welche jüdische Musik, Musik von Juden, historische Bedeutung oder vernachlässigte und so weiter repräsentieren. Diese Aufgabe wird mir durch die vielen „Jüdischen Stunden" im Radio mit äußerst billigem Programm nicht gerade erleichtert. Nun stehen folgende von mir gegründete und geleitete Musikkörperschaften für die Durchführung meines Programms zur Verfügung. , 1. Das Jüdische Symphonieorches-ter (Boston Jewish Symphony Orchestra), vorläufig das einzige ' in ganz Amerika. "2. Der Jüdische Gesangverein (Boston Jewish Choral Society) analog dem Wiener Jüdischen Gesangverein und in bezug auf Programm einer der wenigen in Amerika. 3. Der Frauenchor der Hadassah (Hadassah Glee Club). 4. Der Kantorenverband (Jewish Ministers Cantors Association of New England. 5. Die vereinigten Tempelchöre (die Leitung geteilt mit Mr. Gideon). Die beiden letztgenannten Vereinigungen sind ausschließlich für Synagogenkonzerte. Folgende Konzerte wurden trotz der großen Depression hier abgehalten: Gemeinsame Konzerte: „Lobgesang" von Mendelssohn, meine „Hebräischen Psalmen" und viele kleinere Chorwerke mit Orchester. — Einzelne Konzerte der einzelnen Organisationen: Je eines mit Vortrag über Jüdische Musik im Vortragssaal der Staatsbibliothek. Dieser Saal, sonst für Professoren der Haryard und Bostoner Universität zwecks Völksbildung reserviert, hat einen Fas'sungsräum und das Prestige vom Mittleren Konzerthaussaal in Wien. Die dort stattfindenden sogenannten Lecture Recitals, in welchen ich die einzelnen Kompositionen genau bespreche, erfreuen sich einer besonderen Popularität und Beliebtheit. Sie finden alljährlich in regulären Intervallen statt, sind durch jemenitische, babylonische, palästinensische, englische, hebräische und jiddische Volkslieder illustriert und dem Publikum frei zugänglich. Diese beliebten Vortragskonzerte sind derart überfüllt, daß Hunderte keinen Einlaß finden können und weisen bis zu 80 Prozent Christen auf. Ein interessantes Konzert — das einzige seiner- Art — fand am 26. Februar in der Bostoner großen Oper '(4000 Sitze) statt; es war das erste große Konzert der Religionen unter der Devise: „Sängers Tag". Es wirkten 1000 Katholiken, 600 Protestanten und 200 Juden mit, wobei die Juden (ausschließlich hebräische und jiddische Musik) den Sieg davontrugen. Erst seit kurzer Zeit ist ein starkes Ansteigen der Jüdischen Zuhörer und ihrer Teilnahme an öffentlichen Konzerten und Vorträgen bemerkbar. Noch ein paar interessante jüdische Programme und die ganze jüdische Front wird auf unserer Seite zu finden sein. Außer dem oben erwähnten „Lobgesang" von Mendelssohn, der nebstbei den Berufskritikern nicht sonderlich gefiel, waren noch einige Juden in dem großen Symphoniekonzert unter Dr. Koussevitzkys Leitung zu verzeichnen. Viele waren es ja nicht. Bei allen 60 Programmen mit weit mehr als 200, Kompositionen kamen bloß 3 bis 4 Juden zu Wort. Gruenberg, der Komponist der Regeroper „King Johnson", welche am Metropolitan Opera House in New York erfolgreich aufgeführt wurde und großes Aufsehen erregte, kam mit seiner ersten Symphonie an die Reihe. Ein recht mageres Werk. Trotz vieler Arbeit konnte der beliebte Dirigent Koussevitzky sein sonst recht brav erzogenes Publikum nicht wach halten. Mendelssohn, seit vielen Jahren beiseite gelegt, wurde' durch die Aufführung seiner 3. (Schottischen) Symphonie wieder auf das Programm gesetzt. Ein französischer Jude, Markevitch, war mit einem Ballett „Rebus" vertreten und eroberte sofort die Herzen der Amerikaner. Das Werk ist recht interessant und wunderbar instrumentiert. Es dürfte wohl bald die Runde durch alle Konzertprogramme machen. Die Polka und Fuge aus der Oper „Schwanda, der Dudelsackpfeifer" vom Prager Jaromir Weinberger gefiel Überaua. In der Gruppe Jüdische Musiker (mit Orchester Koussevitzky) wäre das unvergeßliche Spiel des Cellisten Gregor Piatigorsky zu.nennen. Er spielte zuerst das Mozart-Konzert und dann den Solopart in „Don Quichote" von Richard Strauß. — Der Klaviertitane Ossip Gabrilovitch bezauberte die Bostoner mit der interessanten Wiedergabe der beiden Klavierkonzerte von Brahma (in zwei Konzerten) im Rahmen der großen Brahms-Feler. Die londoner jüdische Pianistin Herriet Cohen wirkte bei d«w „Winterlegende" von Bax mit und verhalf der Unzulänglichkeit dieses Werkes zu einem Erfolg. — Die russische Sopranistin Beata M a 1 k i n besitzt eine prachtvolle und umfangreiche Stimme. Sie machte der Komposition „Prophecy", in welcher sie mitwirkte, wie auch dem lokalen Komponisten dieses Werkes, Converse, recht große Ehre. Nun wären noch die gewaltigen Leistungen des Dirigenten Dr. Serge Koussevitzky zu nennen. Schade, daß gute zwei Drittel aller seiner Programme für finden in TEL-AWIW,~ Achad HaamStr.93 im neueröffneten das europäisch gefühlte Haus, mit allen Bequemlichkeiten. In ruhiger Lage im Zentrum der Stadt gelegen. Gut und modern eingerichtete Zimmer mit fließendem Wasser. Großer schattiger Garten mit Liegestühlen. Wiener Küche. Aufmerksame Bedienung. Leitung i Philipp Grünbaum (früher Berlin) & David Kirschbaum (Venedig, Villa „Margherita";. Breslau, „Lessing-Loge"). _ Novitäten und Modernisten reserviert bleiben. So hat er es kaum zuwege gebracht,- nach vielen Jahren die Neunte Symphonie von Beethoven in diesem Jahre aufzuführen. Die vielmals versprochene Sechste Mahler-Symphonie mußte er infolge von Schikanen seitens der Verleger schuldig bleiben. Ein für Boston ganz neuer Stern ist auf dem Violinenhimmel erschienen. Grischa Goluboff nennt er sich und ist zehn Jahre, alt. Ein echtes- Wunderkind, welches auch schon mit yielen philharmonischen Orchestern hier und in Europa musizierte. — Jehuda M e n u h i n füllte wie immer den riesigen Konzertsaal bis auf das letzte Plätzchen. Dagegen mußte sich der einst so beliebte und erfolgreiche Geiger Ephrem Z i m b a 1 i s t mit einem nicht gefüllten kleineren Saal begnügen. Der große Pianist Vladimir H o r o v i t z konnte einen erfolgreichen Klavierabend im großen Saal absolvieren. Daneben gab es viele nichtoffizielle Konzerte jüdi-' scher Künstler sowie auch allgemeine (nichtjüdischs) Konzerte. Trotz der fürchterlichen Depression war die Konzertsaison in Boston recht, rege und lehrreich. Außenminister Benesch über die Judenfrage Aus Prag: Der Außenminister der Tschechoslowakischen Republik, Dr. Eduard B e n e s c h, empfing den Brünner Industriellen und Publizisten Fritz Jellinek und gab ihm Aufschlüsse Über aktuelle Zeitfragen. Zur Judenfrage äußerte sich Dr. Benesch folgendermaßen: „Bei uns in der Tschechoslowakei gibt es keine Judenfrage. Einer Regierurig, die eine solche Frage kennt oder' stellt, würde ich gewiß nicht angehören wollen. Um Ihnen den Standpunkt, der, wie ich glaube, von der überwältigenden Majorität aller Tschechen und Slowaken zur Judenfrage eingenommen wird, darzustellen, will ich zu einer historischen Reminiszenz greifen: Auf der Friedenskonferenz war die Rede davon, daß der Tschechoslowakei ein Minderheitenschutz für die jüdische Bevölkerung aufgetragen werden sollte. Ich erklärte damals, daß ich einen solchen Standpunkt niemals akzeptieren öder unterschreiben würde, denn erstens sei es eine Beleidigung des tschechoslowakischen Volkes, wenn ihm zugemutet würde, daß eine solche Klausel im Minderheitenvertrag nötig wäre, und zweitens dachte ich bei meiner Weigerung auch an die eigenartige politische Schichtung der Juden in der Tschechoslowakei. Getreu unserem Grundsatz, daß in der Tschechoslowakei niemand, der sich loyal zum Staate bekennt, wegen seiner Nation a 1 i t ä t verfolgt oder wegen seiner Konfession verfolgt oder beeinträchtigt . werden dürfe, wollten wir allen Juden unseres Landes die Wahl ihres politischen /Bekenntnisses vollkommen freistellen. Ich wollte,- daß die zionistisch-national jüdisch Orientierten ebenso wie die der tschechischen oder der deutschen Sein- und Meinungswelt verbundenen Juden in unbedingter Freiheit der von ihnen erwählten politischen Richtung sollten leben und wirken dürfen, Es ist meine Ueberzeugung, daß in der Tschechoslowakei alle Nationalitäten geachtet und geschützt werden müssen. Niemand, selbstverständlich, auch kein Jude, der sich zum Deutschtum bekennt -rich betone das nochmals —, könnte bei uns wegen seines Bekenntnisses verfolgt werden, wenn die Verbundenheit an unseren Staatsgedanken gewahrt wird." Der derzeitigen tschechischen Regierung und somit auch Herrn Minister Benesch kann bestätigt werden, daß sie sich in der Judenfrage lobenswerter Objektivität befleißigen. Aber die Behauptung, daß es in der Tschechoslowakei keine Judenfrage gebe, ist bei näherer Prüfung nicht aufrecht zu erhalten. -Es gibt, in der Tschechoslowakei nicht nur einen starken deutschen und slowakischen Antisemitismus, es gibt auch tschechische Kreise, die antisemitisch orientiert sind. Es wäre sträflicher Leichtsinn, wenn sich auch die Juden der Tschechoslowakei einreden würden, daß es in ihrem Lande keine Judenfrage gibt. Eine Judenfrage gibt es überall, wo Juden in beträchtlicher Zahl wohnen, also auch in der Tschechoslowakei. Zeitschrift „Palästina", Redaktion (i. E.): Adolf Böhm, Wien. — Nr. 5/6 enthält einen groß angelegten Artikel von Ing. Joseph Loewy, Haifa, über „Die Zukunft des jüdischen Halfa", in welchem die künftige Entwicklung vom Standpunkt der jüdischen Siedlung und ihrer richtigen und planmäßigen Ausgestaltung erörtert wird. —Dr. Arthur Ruppin schreibt angesichts der Vorgänge in Deutschland über die „An- Siedlungsmöglichkeiten in der Landwirtschaft". Er bespricht die Aussichten für Leute mit kleirieh oder größeren Mitteln sowohl für Pflanzungen, als für gemischte Wirtschaft, und rechnet die entsprechenden Wirtschaftstypen durch. — David Horawitz, Tel- Awiw, schreibt über „Die Aussichten der Textilindustrie". In einer prinzipiellen Untersuchung zeigt der Autor, daß Palästina große Möglichkeiten für die Entwicklung dieser Industrie aufweist, und daß die bereits bestehenden Betriebe gut prosperieren. — L. Bawly,. Jerusalem, Leiter der Kolonisationsabteilung der J. A"„ schreibt über j,Das 1 a n d w i r t s c h'a. f 11 i c h e Siedlungswerk". Er prüft die Kritik, die an der Kolonisationstätigkeit der Fonds geübt wird, gibt die genlachten Fehler zu, weist aber die großen Leistungen der Kölonisationsajbeit, die dennoch zustande gebracht worden sind, nach. Ergänzend schreibt Adolf Böhm über ,',£>! e nationale Kolonisation". — Die „Nachrichten und Daten", diesmal 33 Seiten stark, geben besonders reichhaltige Nachweise, insbesondere in den Rubriken Außenhandel (Jahr v 1932), Landwirtschaft u. a. m. Bücherbesprechungen schließen das Heft. Administration: Rudolf- Langer, XIX., Weimarerstraße 90, Jahresbezugspreis: Oesterreich S 14.—, Ausland: Europa acfrw, Fj$& l(Wt ajjßsr. EuEppa e & 15/^ Ge§ellsdiafts* und Studienreise nach Palästina Am 6. September 1933 findet im Anschluß an den. XVIII» Zionistenkongreß von Wien aus eine interessante Gesellschaftsreise nach Palästina statt. Mit dem bekann- ten Lloyddampfer „V i e n n a" wird zunächst eine Mittel- : meerrundf ahrt veranstaltet, welche die Reisegesellschaft. von Triest Über Venedig," Konstantinopel, Athen, .Rhodos,' Zypern etc. nach Palästina bringt. Nach einem 1.5 t ä g i- '. gen Aufenthait in Palästina wird sich die Reisegesellschaft über Kairo* wo mehr als zwei Tage verbracht werden, nach Alexandrien begeben, um die Rückreise -n>* dem Lloyddampfer „Helouan" anzutreten. Ein längerer Aufenthalt in Syrakus, Neapel und Genua bildet eine'angenehme Unterbrechung der Seereise. Am 11. August findet außerdem eine . Sonderfahrt nach Palästina statt. Die Seereise' wird mit dem Lloyddampfer „A d r i &'*' in der III. Klasse spezial (vereinfachte II. Klasse) zurückgelegt und führt über Alexandrien nach Palästina. Ein' eintägiger Aufenthalt in Venedig, mehrere Stünden inj Athen etc. bereichern das Programm. '; . Das Gesamtarrangement dieser beiden Reisen liegt in den Händen von Frau Berta. T a u b e s, während die technische Durchführung vom Reisebüro „Marienbrücke" (Palästinadienst), I., Rotenturmstraße 26, besorgt wird. Tel. R-24-2-86 und R-24-2-87. Verlangen Sie Prödpeftt. ügfiifche Sporf* und T u r n-bew equnq Das große jüdisdunatBonale sportliche Ereignis 1933 t Makkabi-Kampfspiele in Czernovvitz 3. bis 6. August 1933 , ,;; In einigen Wochen werden in Cernauti die Mak« kabi-Kampf spiele stattfinden, die nach dem grandiosen Ausklang der Makkabiade in Tel-Awiw die große sportliche Veranstaltung in der Galuth sein sollen. Schon' seit Wochen bemühen sich die einzelnen europäischen Makkabi-Organisationen um diese grandiose Veranstaltung ihrer Freunde und Mitstreiter in Cernauti. Ueberau, wo es eine Makkabi-Organisation gibt, üben schon .seit langem blau-weiße Sportler, um die Farben ihrer Länder in Cer*-K nauti ehrenvoll zu vertreten, gilt es .doch; nicht ^allein vor der j ü d i s c h e n, sondern auch vor der . fl i e h t j ü d ischen Welt durch Höchstleistungen sportlicher-Natur kraftvoll für den Makkabi-Gedanken zu. demonstrieren. In Czernöwitz, im dortigen Makkabiheim, hat sich das Generalstabsquartier etabliert und von dort aus laufen die Fäden. Aus Bulgarien, Deutschland, Oesterreich, Frankreich, England, Tschechoslowakei und Polen,, ays Litauen, Lettland, Finnland, aus der Türkei,- aus - Höllarid und Dänemark liegen Anmeldungen vor. Sie kommen, die braven blau-weißen Jungens, die wahrhaften Pioniere der nationalen Wiedergeburt unseres Volkes.. DreL Tage lang wird die blau-weiße Wimpel stolz im Winde .flattern un'd für, die Makkabi-Idee werben. Unter den Ktö%eri?de^^Qn Frank Pollak (Prag) komponierten Festmarsches! wer^n auf dem für 15.0Q0 Personen umgebauten'! Stadion die. Jüngens und die Mädels':au^^g^$ren. ■ Die Teilnehmer, die aus nah und ,fern.;''^yäiö^a Erlebnis strömen werden, genießen auf den-';Bahneii!^s In- und Auslandes Ermäßigungen und für-ihre;-Einquartierung wurde rechtzeitig gesorgt. Czernowitz-bereitet ßipi vor, seine Gäste zu begrüßen. Die jüdische Bevölkerung unserer Stadt erwartet den Zustrom ihrer Brüder, aus dem In- und Auslände. Jeder Jude, der sich mit der Makkabi- Bewegung verbunden fühlt, komme am 3. August nach Cernauti. ..... '.; .; ';. . -!• ./. 'I Guter Nachwuchs bei der Hakoah ... •, [ Die Hak o ah -Schüler Sieg er i m Bt ä d i o ri-; Turnier ■ : Vor dem Mitropacupspiel Austria—Juventus,; dejm 50.000 Zuschauerbeiwohnten, wurde . eih ' Turnier der Schülermannschaften ausgetragen, an dem sich die Vereine Hakoah, Vienna, F. C. Wien und Gersthof-Währing beteiligten. Die Blau-Weißen blieben gegen Vienna 4 :1 erfolgreich überlegen und gingen aus dieser Konkurrenz, als Sieger hervor. Es war eine Freude, die zwölf- bis. fünfzehnjährigen Jurigen an der Arbeit zu sehen. Die Hakoahner lieferten ein glänzendes Spiel und ihre Leistungen wurden von der großen Masse mit starkem Beifall bedacht. Man wird in wenigen Jahren manchen dieser Spieler in der Kampfmannschaft finden. Die Tore erzielten Alster (2), Weiß und Mehlmann. — Hakoah spielte in folgender Aufstelhang: Deiches; Helfgott, Edelstein; Silberer, Sturm, Wilder; Weiß, Merker, Scherzi, Alster, Mehlmann. Hakoah auf Reisen! 6 : l-Sieg in Klausenburg Das Match der Hakoah auf der Tournee durch Rumänien und Polen endete vielversprechend.. Die Wiener besiegten den spielstarken S. C. Hagibor 6 :1. Die Tore erzielten Ehrlich I (2), Ehrlich II, Häusler, Reich und Strohs. Die Grazer Hakoah bleibt erstklassig. Erst im letzten Meisterschaftsspiel gegen den Grazer Sportklub konnte sich der jüdische Verein seine Erstklassigkeit sichern. Hakoah wartete mit einer Leistung auf, wie man sie in Graz schon lange nicht gesehen hat und blieb 4:1 erfolgreich. Wichtig für olle Paifistlno-interessenten! „Das Palästma-Informationsb ch" Im Urteile der sachkundigen Kritik: das beste Buch seiner Art! Präzise Beantwortung aller Fragen über Palästina, Verwaltung, Steuer-, Rechts-, Verkehrs- und Zollwesen; Touristen und Uebersiedlungsbestiminungen; Existenzmöglichkeiten; Zionismus; zugleich erprobter Führer durch Palästina und hebräisches Vokabularium (In Lateinschrift)! — 116 Oktav-Seiten Text: nur Tatsachen und Ziffern! Eine Landkarte. Preis S 4.— (exkl. Versandspesen); im Auslände inkl. Versandspesen, nur bei Vorauszahlung — event. in Internat. Portoscheinen) RM, 2.50. Kc 20.—, Dinar 45 — Schweizer Fr. 3.—, Zloty 5.—. — Zu beziehen durch PALÄSTINA¬ AMT, WIEN, I., KÄBNTNEBSTBASSE 88 und „PAG". WIEN. Iü., LANDSXSASSfiB GÜRTEL f. M ' Soeben erschienen! «