Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 7 (1933)
- Issue
- Heft 289 (24.3.1933)
- Date
- 1933-03-24
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 DIE NEUE WELT Nr. 289 AUS PALÄSTINA Die Legende von den landlosen Arabern m Palästina Memorandum der Jevvish Agency an den High Commissioner — Antwort auf den French-Bericht Aus Jerusalem wird gemeldet: Die Jewish Agency for Palestine hat der Regierung Palästinas auf deren Ersuchen hin eine Erklärung übergeben, in der der Bericht des früheren Palästina-Entwicklung-Direktors Lewis F r e n c h über die Grundlagen und Bedingungen der Landwirtschaft in Palästina in allen seinen Teilen einer eingehenden Analyse und Kritik unterzogen und seine Konklusionen widerlegt werden. Das Dokument besteht aus einem Mantelschreiben Im Umfang von 30 Selten und einem Memorandum im Umfang von 66 Seiten. Darin werden die offiziell mitgeteilten Resultate der Untersuchung, betreffend die angebliche Depossedlcrung von Arabern als Folge des jüdischen Landerwerbes zitiert und, gestützt auf diese Resultate, erklärt, daß die Legende vom „landlosen Araber" endgültig „zerplatzt" sei. Iii dem Memorandum wird eine Reihe von Tatsachen und Ziffern aufgeführt, die dartun, daß das jüdische Kolonisationswerk den Fellachen im allgemeinen großen Nutzen gebracht hat und daß gerade in der KUstenebene, in deren Bereich Lewis French eine gesetzliche Beschränkung des Bodenverkaufs an Juden empfahl, sich die Landwirtschaft der Fellachen Seite an Seite mit der jüdischen Landwirtschaft emporentwickelt hat. In dem Memorandum der Jewish Agency wird ein Vergleich der wirtschaftlichen Lage der arabischen Dörfer vor Beginn des Bodenervverbs durch Juden mit der Lage heute angestellt und nachgewiesen, daß die allgemeine Emporentwicklung der arabischen Landwirtschaft in einem ursächlichen Zusammenhang mit der Entwicklung der jüdischen Kolonisation steht. Am Schluß des Memorandums wird erklärt: Die Vorschläge des Herrn Lewis French, im Wege der Gesetzgebung den Kauf von Boden durch Juden einzuschränken, sind null und nichtig, da die Basis, auf der diese Vorschläge ruhen, nämlich die These vom „landlosen Araber", sich als nichtig erwiesen hat. Eine neue §iediung$bank In Palästina wurde von revisionistischer Seite die Gründung einer Siedlungsbank eingeleitet, die langfristige Kredite an kleine Landwirte geben soll. Das Anfangskapital soll 20.000 Pfund betragen, wovon 4000 Pfund bereits gezeichnet sind. Eine zweite revisionistische Zeitschrift in Palästina Soeben erschien das erste Heft einer neuen revisionistischen Wochenschrift mit dem - Titel „M atarah" (Das Ziel), die das Organ des von Meir Großman geführten gemäßigten Flügels der Zionisten-Revisionisten ist. Der hinter Jabotinsky stehende radikale Flügel der . palästinensischen Revisionisten gibt seit längerer Zeit die Wochenschrift „Hazit Haara" heraus. Für jüdische autonome Einheiten in den Verwaltungen national gemischter Städte Die Jewish Agency hat der Regierung Palästinas soeben ein 108 Seiten starkes Memorandum unterbreitet, in welchem ihre Ansichten zu der geplanten neuen Munizipal-Verordnung enthalten sind. Wie verlautet, soll diese Munizipal-Verordnung als Basis für den in Aussicht genommenen Palestine Legislative Council (Gesetzgebender Rat Palästinas) dienen. In ihrem Memorandum fordert die Jewish Agency die Bildung autonomer jüdischer Verwaltungseinheiten innerhalb der allgemeinen Stadtverwaltungen in Städten, die, wie Jerusalem und Haifa, eine gemischt-nationale Bevölkerung aufweisen. Ferner werden im Memorandum Wahlrecht für Frauen, Erweiterung der Befugnisse und des Arbeitsbereichs der Stadtverwaltungen und schließlich Durchdringung der Verwaltungen mit modernem Geiste gefordert. Wie erinnerlich, wurde bereits im Jahre 1928 vom Jerüsalemer Jüdischen Gemeinderat der' Vorschlag gemacht, daß in dem jüdischen Teil Jerusalems eine rein jüdische Stadtverwaltung eingerichtet werden soll. Der Vorschlag wurde später wiederholt, als die jüdischen Mitglieder des Jerusalemer Stadtrates, die dauernd von der arabischen Majorität Uberstimmt und deren Vorschläge systematisch ignoriert wurden, den Jerusalemer Stadtrat vergießen. Laut den Ziffern der Volkszählung im Jahre 193a wohnen in Jerusalem 51.300 Juden bei einer Gesamtbevölkerung von 80.526 Seelen. Die Juden bilden demnach die große Mehrheit der Bevölkerung, sind aber in der Stadtverwaltung eine Minderheit. Seder-Abende im Restaurant Tonello, Ii, Utienbrunjigasse 2 Telephon A47-4-50 =55 am 10« und 11* April 1933 Kompl. Nachtessen inkl. Wein,Mazzes u. Mokka S 8.— Schluß der Voranmeldung für den 1. Seder Sonntag, 9. April, für den 2. Seder Montag. 10. April Den Seder hält in uneigennütziger Weise Herr Chefredakteur Eugen Filier- He II er Purim In Tel-Awlw. Mehr als 100.000 Menschen aus ganz Palästina, unter ihnen Hunderte amerikanischer Touristen, nahmen an dem am 13. März in Tel-Awiw abgehaltenen Purim-Karneval teil. Ungeachtet der Aufforderung der arabischen Presse an ihre Leser, der jüdischen Festlichkeit fernzubleiben, haben schätzungsweise nicht weniger als 10.000 Araber dem Feste beigewohnt. Neue palästinensische Plantagengesellschaft in London. In London wurde eine neue palästinensische Plantagengesellschaft gebildet, die das Ziel verfolgt, in der von belgischen Zionisten zum Andenken an ihren verstorbenen Führer Jean Fischer begründeten. Kolonie Kf ar Jona, die an Tel Mond, Kadlma und Hedera angrenzt, Orangenhaine anzulegen. Kfar Jona liegt in der Nähe von Tel-Awiw. Die jetzt im Bau befindliche Straße Tel-Awiw—Haifa wird Kfar Jona berühren und die Reise von Tel-Awiw nach Kfar Jona auf eine halbstündige Dauer reduzieren. Die Gesellschaft, die den Namen Hascharon Ltd. trägt, bietet, außerhalb Palästinas lebenden Personen Gelegenheit, Plantagen gegen jährliche Ratenzahlungen zu erwerben. Sie übernimmt auch die Verwaltung der Ausländern gehörenden Orangenhaine sowie die Verwertung der Produkte. Palästinensische Komitees zur Förderung der Hebräischen Universität. Zum erstenmal seit Bestehen der Hebräischen Universität sind in Palästina Aktionen im Gange, um der Universität aus dem Lande, selbst Mittel zu verschaffen. Zwei Pro University Committees, das eine in Jerusalem, das andere in Tel-Awiw, wurden gebildet, denen jüdische politische Führer, Richter, Schriftsteller usw. angehören und deren Ziel es ist, einen engen Kontakt zwischen der Universität und dem Jischuw herzustellen. 500 neue Palästina-Wanderer aus Polen. Vom Warschauer Hauptbüro haben sich wieder 500 Juden aus Polen zu dauerndem Aufenthalt nach Palästina begeben. Einige tausend Personen gaben ihnen das Geleit. Als sich der Zug in Bewegung setzte, erklang der Hymnus „Hatikwah". Unter den Palästina-Wanderern befanden sich über 200 Chaluzim. Im Jänner 1933 3249 Juden seßhaft. Im Jänner 1933 haben laut den soeben veröffentlichten offiziellen Ziffern 2249 Juden die Erlaubnis zu dauerndem Aufenthalt in Palästina bekomm. Unter ihnen sind neben den auf Grund der Arbeiterschedule eingewanderten 747 jüdische Personen, die als Touristen in das Land gekommen waren und im Jänner die Erlaubnis erhielten, sich in Palästina ansässig zu machen. Im Jänner 1932 konnten nur 136 Juden in Palästina seßhaft, gemacht werden. High Commissioner im Menorah-Klub zu Jerusalem. Der High Commissioner General Sir Artur Wauchope hielt bei der Eröffnung des Menorah-Klubs in Jerusalem, der von früheren jüdischen Soldaten der englischen .Armee zum Andenken an die gefallenen Mitglieder der Jüdischen Legion gegründet wurde, eine Ansprache, in der er unter anderem ausführte: „Ich hege tiefes Interesse für das Schicksal der früheren Soldaten der jüdischen Bataillone, die sich glücklich und mit der Aussicht auf Erfolg auf dem Boden Palästinas angesiedelt haböh. Ich wünsche dem Menorah-Klub Biühen und Gedeihen zum Besten des Landes!"; Unabhängige Arabische Partei Transjordaniens für Ausschluß aller Nichtaraber vom, Bodenbesitz. Die Unabhängige Arabische Partei Transjördaniens (Istiklal) hat der transjordanischen Gesetzgebenden Versammlung einen Gesetzentwurf zugehen1 lassen, der darauf hinausgeht, jeden Nichtaraber vom Bodenbesitz in Transjordanien auszuschließen. Gemäß dem Entwürfe sollen Bodenkauf oder Bodenpacht nur solchen Personen erlaubt sein, die von einem arabischen Vater gezeugt oder in einem arabischen Lande „arabisiert" wurden. Es besteht wenig Aussicht für die Annahme dieses Antrages. Neue Kuverterzeugung. Die Kuvertfabrik der Firma Schiner in Tel-Awiw hat ihre Tätigkeit erweitert. Durch die neuen Maschinen ist es ihr gelungen, monatlich sieben Millionen Kuverte zu erzeugen, die alle in Palästina und in den benachbarten Ländern abgesetzt werden. Amt ro* Palä§tinen§i§elier Wirf§dtaff§dien§f Alle Informationen über Palästina, Anbahnung wirtschaftlicher Beziehungen, Vermittlung von branchekundigen und eingeführten Vertretern für Palästina sowie alle sonstigen wirtschaftlichen Aufklärungen erledigt kostenlos der „Äustro-Palästinensische Wirtschaftsdienst", Wien, TX.., Berggasse 16 (Handelsministerium), Tel. A-17-5-40. Sprechstunden des Sekretariats: Montag und Donnerstag von »/a5 Wa 6 Uhr nachmittags. Zweite Gesellschafts- und Studienreise des Austro- Palästinensischen Wirtschaftsdienstes Die überaus rege Beteiligung an der ersten Gesellschafts- und Studienreise veranlaßt die Leitung des Austro- Palästinensischen Wirtschaftsdienstes, eine zweite Gesellschafts- und Studienreise zu arrangieren, deren Teilnehmer am 3. April Wien verlassen. Eine besondere Bereicherung erfährt das Programm dieser Reise durch die Gelegenheit, nicht nur Palästina, sondern auch Italien, Griechenland und Aegypten zu besichtigen. Ganz besonders machen wir darauf aufmerksam, daß die Teilnehmer dieser Reise alle Bequemlichkeiten genießen werden, da die Ueberfahrt auf dem 36.000 Tonnen großen Luxusdampfer „V u 1 k a n i a" vor sich geht, der mit einer großen Gruppe amerikanischer Aerzte und anderer Reiseteilnehmer in Neapel die Wiener Reiseteilnehmer aufnimmt, und die Tatsache, daß der Austro- Palästinensische Wirtschaftsdienst diese Reisen zusammen mit dem bestbekannten Reisebüro „Compass Tours" unternimmt. Nicht minder wurden alle Vorkehrungen für einen komfortablen und bequemen Aufenthalt im Lande getroffen. Für jene Teilnehmer, die die Rückreise über Aegypten bewerkstelligen, bietet sich der besondere Vorteil, daß sie ohne jeden Preisaufschlag in der zweiten Klasse auf der „Ausonia" rückbefördert werden. Der Preis der Ueberfahrt mit Aufenthalt und Besichtigung in Palästina beträgt S 640 und 15 englische Pfund für die Touristenkarte, für den Aufenthalt in Aegypten 9 englische Pfund Aufschlag und S 340 plus 15 englische Pfund für die dritte Klasse. Da nur mehr ganz wenige Plätze verfügbar sind, wird empfohlen, so rasch wie möglich die Anmeldungen vorzunehmen. Anmeldungen und Auskünfte werden täglich von 5 bis 7 Uhr nachmittags im Austro-Palästinensischen Wirtschaftsdienst, IX., Berggasse 16, Tel. A-17-5-40, sowie ganztägig im Reisebüro „Compass Tou?s", IX., Spitalgasse 3, Tel. B-52-5-38, erteilt. Br'th Trumpeldoi» (Vom Büro des Shilton in Paris) Palästina. Die Leitung der Pelugot-Avoda (Arbeitsabteilungen) des Betar berichtet über die Lage des Arbeitsmarktes in Palästina. Der Arbeitermangel in* den jüdischen Kolonien erreichte eine derartige Höhe, daß sogar ein spürbarer Mangel an arabischen Arbeitern besteht. Der Lohn der arabischen Arbeiter ist in Petah- Tikva auf 150 Mil gestiegen, ohne daß die betreffenden Arbeiter darum kämpfen mußten. — Am Tel-Hai-Tage (11. Adar) fand in Rosh-Pinna eine Konferenz der Vertreter der Pelugot-Avoda statt. — In den Monaten Jänner und Februar sind nach Palästina über 200 Betarim aus Polen, Lettland, Oesterreich, Rumänien, Litauen, Deutschland und Griechenland eingewandert. Die meisten von Ihnen wurden in den Pelugot-Avoda untergebracht. — Die Peluga in Rosh-Pinna tritt an die Besetzung der galiläischen Kolonie En-Zetim (bei Safed) heran, die während der Unruhen im August 1929 verbrannt und geplündert wurde. Mit Hilfe des Herrn Meir Großmann wurde das hiezu notwendige Kapital beschafft. Rumänien. Das allrumänische zentrale Alija- Büro des Betar in Czernowitz nahm aktiv an der Organisierung der von der Revisionistischen Union und der Zionistischen Organisation Altrumäniens veranstalteten Exkursion nach Palästina.teil; durch das betarische Alija- Büro haben sich Über 60 Teilnehmer angemeldet. — Die Kreisleitung des Betar in Bessarabien gab zum Tel-Hai- Tage eine einmalige Ausgabe in jiddischer Sprache von „Der Kämpfer" heraus. — In Bessarabien meldeten sich bis jetzt 42 Betarim zur landwirtschaftlichen Hachshara. — In Balti wurde ein bessarabisches Pro-Betar-Komitee gebildet. Belgien und Holland. An der ersten Landeskonferenz des Betar in Belgien und Holland, die am 11. und 12. März in Antwerpen stattfand, nahmen Delegierte aus Antwerpen, Brüssel, Liege, Amsterdam und der betarischen Hachshara-Gruppe in Holland teil. — Der Betar in Belgien zählt über 200 Mitglieder; In Holland besteht außer einem Ken in Amsterdam, mit dessen Leitung Herr da Silva betraut wurde, eine neun Mann ' starke Gruppe ausgewählter Betarim aus verschiedenen Ländern Europas, die neben Eenschede bei holländischen Bauern als Arbeiter untergebracht sind. Infolge der Tätigkeit des K. Sh. J. Halpern und des Instruktors B. Blankenfeld (Jerusalem) ist der Betar in Belgien in einem Aufschwung begriffen, der in der Zahl der Konferenzteilnehmer und in der Stimmung der Konferenz seinen Ausdruck fand. Die Konferenz schlug dem Shilton eine neue Netzivut im Bestände von Kpt. J. Jaffe (Natziv), Buchenholz, Monderer, Gärtner, Kof stein, Dafner, Schapiro (Brüssel) und Wardi (Liege) vor und faßte eine Reihe wichtiger Beschlüsse. — Am 12. März fand nach Abschluß der Konferenz ein gemütliches Beisammensein statt, an dem die Jnstruktorenschule wehrsportliche Uebungen vorführte und Dr. Lubotzky (Paris) über die aktuellen Probleme des Revisionismus sprach. Südafrika. In Woodstock (bei Kapstadt) ist ein Ken im Bestände von 40 Mitgliedern gegründet worden. Die Leitung des Ken in Kapstadt ist vom Shilton zu einer Mifkadat-Galil (Kreisleitung) erhoben worden. In Kapstadt wurde eine betarische Boxgruppe unter Leitung des Betari aus Litauen J. Milner gebildet. China. In Charbin wurden vom Betar Kurse für Elektrotechnik organisiert, die von Ing. L. Ravikovitsch geleitet werden. — In Charbin fand ein zweiter „Yom ha-Nesharim" (Tag der Jüngsten) statt, dessen reichhaltiges Programm unter anderem Vorführungen über „Erste Hilfe" enthielt. Brith Trnmpeldor Oesterreich Wien. Am 23. März findet hier im Herzl-Saal des Zentralheimes die diesjährige Trumpeldor-Feier statt. Die Gedenkrede hält Oberbaurat Stricker. Samuel Schwager liest „Kiddusch ha Schern". Gäste sind herzlich willkommen. — Wr.-Neustadt. Am 18. d. ernannte der Mefakked ha Ken David Kohn die Betariot Elfi Wilder und Lilli Koppel zu Führerinnen der Mädchengruppen der Darga Alef. — Der Ken zählt bereits 42 Mitglieder! Brith Trupeldor (Baden). Am Sonntag, den 19. März, fand im Zion. Helm in Baden, Renngasse 6, eine Trumpeldor-Feler statt. Nachdem ein Aufruf der Netziwuth Betar verlesen -wurde, hielt Betari Franz F r e 11 e r in warmempfundenen Worten den Nachruf. Er erinnerte in Anwesenheit aller'Betarim an das Leben und Wirken Josef Trumpeldors, an seine Leistungen für Palästina. Zweite Sammlung Frau Friederike Rifczes im Altersheim des Gremiums der Wiener Kaufmannschaft zugunsten des Chalucz-Fonds der zionist-revis. Jugend S 22.—. Allen Spendern herzlichen Dank. Der Ausschuß des Jüdisch-Akademischen Juristenvereines freut sich, seinem verdienstvollen Mitgliede und ehemaligen Obmanne Herrn Dr. Adolf Leser anläßlich seiner Promotion zum Doktor beider Rechte seine herzlichsten Glückwünsche entbieten zu dürfen, Jüdischer Schauspieler verein, Wien II, Pmterstraße 34 Telephon R-40.0-B4 f EINLADUNGzum grandtosen P U Rl M FEST Samsfag, den 25. März 1933, in den Festsälen des Hotel Continental, H, Taborstraße 4 GROSSE KÜNSTLERAKADEMIE Gesang / Rezitation mit anschließendem Tanz / Musik / Jazzkapelle Karten ä 2 Schilling nilllllllllllllllllHIHHIII iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiHiiiiiiiiiiiii