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Die neue Welt · 1932-12-23 · Heft 276 (23.12.1932) · page 6

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Journal
Die neue Welt
Volume
6 (1932)
Issue
Heft 276 (23.12.1932)
Date
1932-12-23
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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f Seite 6 DIE NEUE WELT Nr. 276 gmMum^ m s r= | Streng iso j 1 über Chanulca i'm Kurhotel Bristol | s Bad Gasfemf g Fließendes Wasser, Zentralheizung, Thermalbäder, i! | Wintersport. SEHR MÄSSIüE PREISE | Iiiihiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiim der die Juden noch die Deutschen für die Schäden durch den einzelnen verantwortlich mache, Uebertreibungen auf beiden Seiten verlange un»* schließlich die Eingliederung der Juden in die deutsche Schicksalsgemeinschaft ermögliche. Darum sympathisiert er mit den Bestrebungen der im C. V. (Centraiverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens) verankerten Assimilation und mit der jüngsten nationaldeutschen Richtung gewisser jüdischer Kr e i s e, hauptsächlich mit Rücksicht auf die bereits vollbrachten und noch zu vollbringenden Leistungen der Juden auf dem Gebiet der deutschen Kultur. Gleichzeitig fordert er: Front gegen das Ostjudentum (die Zugereisten), gegen die linken jüdischen Intellektuellen und gegen die — Zionisten als diejenigen, die eine Scheidung von Juden und Deutschen als naturbedingt ansehen. Gerechtigkeit! „Unter der Bürde gleichen Hasses sollten Deutsche und Juden sich die Hand zum Bunde reichen!" Der wohlmeinende Rat eines Deutschnationalen, der zwar den Nationalsozialismus in der Judenfrage als ungerecht ansieht, aber mit seinen Schlagwortes soweit die jüdische Abwehr sich gegen ihn betätigt, kräftig operiert. Oppeln-Bronikowskxs Gerechtigkeitsforderung wird jedenfalls bei vielen Millionen Deutschen keine Resonanz finden. 0. r. Berliner Nachrichten Delegiertentag. Der Delegiertentag der deutschen Revisionisten mußte auf den 8. Jänner 1933 verschoben werden, -weil ein Teil der Ortsgruppen nicht in der Lage war, den Delegiertentag, .so wie er ursprünglich angesagt war (18. Dezember), zu beschicken. In den nächsten Tagen ergehen an alle Ortsgruppen die genauen Instruktionen über die Wahlen und die Tagesordnung. Vortrag Dr. Babinowicz im Zciro Mlsrachi. Donnerstag, den 15. Dezember, sprach Dr. Rablnowicz im Zeire Mlsrachi Uber das Thema „Aktive zionistische Politik". In seinen Ausführungen wies der Redner auf die Fehler, die der Mlsrachi seit seinem Bestehen beging, hin und zeigte an Hand praktischer Beispiele und konkreter Vorschläge, wie die ursprüngliche Linie und Tendenz dieser Organisation wieder betreten und eingehalten werden können. Dieser Weg erscheine aber nur möglich, wenn die M i srachi-Jugend den Weg der politischen Aktivität betrete, dessen Ziel der Judenstaat zu beiden Seiten des Jordan darstelle. An die mit lebhaftem Beifall aufgenommenen einstUndigen Ausführungen von Dr. Rablnowicz schloß sich eine anregende Diskussion, in welcher insbesondere prinzipielle Fragen, aber auch Gegenwartsprobleme, insbesondere aus dem "Revisionismus, angeschnitten wurden. Auch hier gab Dr; Rablnowicz in seinem Schlußwort eindeutige Aufklärung über alle herrschenden Unklarhelten. Mit einem Dank des Vorsitzenden Herrn R e h s e wurde der Vortragsabend beendet. Vortrag Dr. Bloch. Mittwoch,' den 21. Dezember, sprach der -Vorsitzende des revisionistischen Landesverbandes, Dr. H. Bloch, in einer Mitgliederversammlung im Restaurant Kaufmann (Kleiststraße) über das Thema „Neuer Aufschwung — Neue Gefahren in Palästina!" Wir werden über den Verlauf dieser Versammlung in der nächsten Nummer der „Neuen Welt" ausführlich berichten. Vortrag Dr. Frledländer. Donnerstag, den 22. Dezember, sprach Dr. Kurt F. Friedländ er in einer revisionistischen Versammlung bei Dobrin, Hackescher Markt, über das Thema „Judentum in Gefahr!". Wir werden über diese Versammlung in der nächsten Nummer der „Neuen Welt" berichten. Fest der Menorah. Die Jüdische Spieltruppe „Menorah" tritt am 7. und 8. Jänner 1933 zum ersten Male vor die Oeffentlichkeit. Am 7. Jänner findet das Fest im Logenhaus, Kleiststraße 10, am 8. Jähner in den Haverlands-Festsälen, Neue Friedrichstraße 85, statt. Beide Abende beginnen um %9 Uhr. Aus dem Programm: 1. Leo Kopf dirigiert das jüdische Kammerorchester. 2.. Erstes Auftreten der jüdischen Spieltruppe „Menorah" mit dem Makkabäer-Lehrspiel „Durch Kampf zum Sieg" von Robert Schift an. 3. Betar-Revue. 4. H. Rosenblüth singt hebräische Lieder. 5. Festrede hält Herr Dir. Kareski. 6. Es singen und spielen der Chor und das Marschorchester des Eerliner Brith Trumpeldor. Karten von M. —.60 bis 1, Jugendliche M. —.30. Im Vorverkauf beim Brith Trumpeldor, Berlin, NW. 40, Thomasiusstraße 14, und im revisionistischen Büro, Berlin-Charlottenburg, Joachimsthalerstraße 3/II, Tel. J, 1. Bismarck 55-90.. Die Feuilletons von V. Jabotinsky in deutscher Sprache sind zu dem sehr reduzierten Preise von M. 2.10 im revisionistischen Büro, Joachlmsthalerstraße 3, Berlin-Charlottenburg, zu beziehen. Als Chanukageschenk sehr geeignet I Königsberg i. Pr. Mit dem Beginn des Wintersemesters begann die revisionistische Ortsgruppe wieder mit der aktiven Arbelt. Die Revisionisten Königsbergs treffen sich am 1. und 3. Montag eines jeden Monats im Republikanischen Klub. Die Räume für die Zusammenkunft sind sehr schön. — Bereits in den ersten Tagen der neueröffneten Tätigkeit hat die revisionistische Ortsgruppe Neuanmeldungen zu verzeichnen und es besteht die Hoffnung, daß noch weitere Anmeldungen, meistens von Studierenden, folgen werden. Frankfurt am Main Vortrag Dr. Raffallowltsoh. Am 26. November veranstaltete die „Herzliah" im Rahmen des Revisionistischen Jugendringes („Herzliah" und „Brith Trumpeldor") einen Vortrags- ' abend, an dem Dr. Raffallowitsch über „Sozialismus, die Kinderkrankheit der jüdischen Revolution", und Herr Te i 11 e r über die „Arbeiterunruhen in Palästina" sprachen. Wachonbuchen (bei Frankfurt am Main) Werbekundgebung. Am 19. November veranstaltete die „Herzliah", Frankfurt am Main, eine Werbekundgobung mit Herrn Ref. Hans Kaufmann über das Thema „Die Lage der Juden in Deutschland", zu der 50 Jugendliche aus der näheren Umgebung erschienen waren. Insgesamt war die Veranstaltung von 70 Teilnehmern besucht. Die „Herzliah" geht jetzt daran, diese Jugendlichen zu organisieren. Wiesbaden Vortrag Dr. Arnsberg. Am 11. Dezember veranstaltete die „Herzliah", Frankfurtam Main, gemeinsam mit einigen Wiesbadener Revisionisten in Wiesbaden eine Kundgebung, in der Dr. P. Arnsberg Über das Thema „Das zionistische Gebot der Stunde: Revisionismus" Sprech. Die Veranstaltung war sehr gut besucht. Dr. H a r r y aus Wieabaden hat eine revisionistische Arbeitsgemeinschaft gegründet. Weitere Veranstaltungen der „Herzliah", Frankfurt, sind in Mainz. Hanau und Offenbach am Main geplant. Ein Jahr Betarschale l Die hebräische Nachmlttagsachule des Brith Trümpeldor Berlin stellt im zionistischen Leben dar. Sie liefert den schlagenden Beweis dafür, daß der Betar auch auf dem Gebiete der geistigen Hachschara Berlins ein völlig neues und vielversprechendes Element eine besonders schlagkräftige Arbelt zu leisten Imstande ist/ Als das schönste Ergebnis der Lehrarbeit nach einjähriger Tätigkeit ist zu betrachten, daß die Eltern der Betar-Schüler, die in der ersten Zelt mit starken Vorbehalten unserem Plan zustimmten, durchwegs ihrer Befriedigung Über den gesunden und Schaffens* freudigen Geist der Schule Ausdruck gegeben haben. Wir haben dies alles durchgeführt, ohne einen Pfennig Subvention von irgend einer Stelle erhalten zu haben. Ein besonderes Verdienst gebührt Herrn Gymnasiallehrer Marko Witz, der die erzieherische Arbeit mustergültig leitet sowie seinem Sohne, der den organisatorischen Aufbau versieht. Anläßlich des einjährigen Bestehens zeigt die Bethar-Schule am Dienstag, den 27. Dezember 1932, abends 8 Uhr, einen Ausschnitt aus ihrer Arbeit auf einer Chanukka-Feier in den Musiker-Festsälen, Kaiser-Wllhelm-Straße 31. Jeder, der sich für eine hebräische und zionistische Jugend interessiert, muß auf dieser Feier erscheinen! H. E. Die Felsenburg Mafiada In einem vom Erlanger Universitätsbund veranstalteten Vortragsabend im Künsterhaus in Nürnberg sprach der Archäologe Geheimrat Professor Schulten, der Entdecker von Tartessos und Erforscher von Numantia (Spanien) über seine diesjährige Expedition zum Toten Meer, die der Untersuchung der Felsenburg Maßada (Palästina) galt. Geheimrat Schulten führte die Zuhörer in die eigenartig schöne Landschaft des Toten Meeres und der Steinwüste Juda, in der sich die letzte Szene des jüdischen Kampfes gegen die Römer abspielte. 960 Juden hatten sich unter ihrem Führer E 1 e a z a r nach der Zerstörung Jerusalems in die Felsenburg Maßada zurückgezogen. Der römische Feldherr Silva, der die Burg mit 8000 Mann belagerte und große Lager aus Stein sowie eine mächtige Mauer um die Burg anlegen ließ, ging, als sich . eine Blockierung als zwecklos erwies, dazu über, einen Damm zur Burg hinauf zu errichten. Als der Führer der Juden erkennen mußte, daß alles verloren sei, gab er seinen Leuten die Weisung, ihre Frauen und Kinder und sich dann selbst zu töten, um nicht in die Hände der Feinde zu fallen. Die Römer, die am anderen Morgen die Burg erstürmten, standen überrascht diesem Drama gegenüber. Schulten hat mit seinem Mitarbeiter General Lammerer während seines Aufenthaltes in Maßada genaue Karten und Rekonstruktionen der V e r t e i d igungs- und Belagerun g.s werke hergestellt. Die Bauten sind in dieser abgelegenen Gegend noch alle wunderbar erhalten und geben ein anschauliches Bild der römischen Belagerung, wie es sich sonst nirgends mehr findet. Aus der ziomstis&.vevhiomstis sdien Bewegung Das Londoner. Bür^> de? ^revisionistischen Exekutivkomitees ersucht um folgende Veröffentlichung: Eterr V. Jabotinsky, Präsident der Union der Zionlsten-Revisionisten,' wird am 11. Februar eine große Propagandatournee durch West- und Mitteleuropa antreten. * Herr M. Groß man, Vizepräsident der Union, reisto am 6. Dezember nach Palästina und hatte unterwegs Unterredungen mit dem Präsidenten der Union, Herrn V. Jabotinsky, In Paris und mit den Mitgliedern des Exekutivkomitees Herrn B. Stricker in Wien und Herrn J. Machover in Alexandrien. Am 16. d. M. traf Herr Großman in Palästina ein, wo er cirit-ro Wochen im Auftrag des Exekutivkomitees weilen wird. Auf seiner Bückreise wird. Herr Großman Syrien, Aegypten und Italien besuchen. *-v. . Dr. S. E. Soskin, Vizepräsident der Union, beendete seine sechswöchige ] Propagandatournee durch P o le n, wo er die wichtigsten Städte Kongreßpolens, Ost- und Westgaliziens besuchte und überall mit den revisionistischen Instanzen und auch mit den nichtrevisionistischen jüdischen Herren In engeren Kontakt trat. Herrn Dr.' Sosklns Berichten gemäß hat die revisionistische Bewegung in Polen tiefe Wurzeln geschlagen und repräsentiert heute weite und wichtige Schichten des polnischen Judentums. Von Polen hat sich Herr Dr. Soskin nach Lettland begeben, wo er voraussichtlich der revisionistischen Landeskonferenz beiwohnen wird. Von Lettland reist Dr. Soskin nach Estland und Litauen, um sodann nach Genf zurückzukehren. Wir können schon jetzt feststellen, daß Dr. Sosklns Beise für die Entwicklung der Organisation in Osteuropa von hervor^ ragender Bedeutung war. * Herr R. Stricker, Mitglied des Exelmtivkomitees, wird zwischen dem 28. Jänner und 3. Februar in Brüssel, Antwerpen und Amsterdam Öffentliche Vorträge halten. Außerdem wird Herr Stricker eine Propagandatournee durch Jugoslawien, Ost- und Westgallzion Unternehmen. Herr Dr. D. Bultspan, Vizepräsident des revisionistischen Landesverbandes Oesterreichs, unternahm eine sechswöchige Tournee durch Altrumänler, Bossarable i und Bukowina, wo er folgende Städte besuchte: Oernauti, Radauti, Bukarest, Galati, Ohlslnau, Tighina, Romanesti, Baltl, Llpcani und Seiita. Die Reise Dr. Bukspans In Rumänien trug zu der Konsolidierung und Stärkung der Union In diesem Lande bei. In einer Reihe der obenerwähnten Städte hielt Dr. Bukspan öffentliche Vorträge. In der zweiten Hälfte Jänner wird Herr Dr. Bukspan im Auftrag des Exekutivkomitees nach Jugoslawien reisen. * Herr J. Soheohtmann, Mitglied des Aktionskomitees, beginnt Mitte dieses Monats eine größere Tournee durch Polen, wo er Oberall Vorträge Uber den Revisionismus halten wird. - Herr Dr. O. Rablnowtoz, Mitglied des Aktionskomitees, sprach am 17. Dezember In Magdeburg, am 20. Dezember in Leipzig und wird weiter In Deutschland die Städte Breslau, Reuthen, HIndenburg, Glelwltz, Hamburg und Frankfurt a. M. besuchen. Am 20. Jänner verläßt er Deutsehland, und begibt sieb in die Tschechoslowakei, wo er eine zweimonatige Tournee unternehmen und in einer größeren Anzahl von Städten der ganzen Bepublik Vorträge halten wird. . Das Exekutivkomitee ist jetzt mit der Neukonstituierung des Parteirats beschäftigt. Die erste Sitzung des neugewählten Parteirats wird im Februar 1933 stattfinden. Tag und Ort der Sitzung werden demnächst bekanntgegeben werden. * Im Laufe der Monate Dezember und Jänner finden revisionistische Landeskonferenzen in Lettland, Deutschland, der Schweiz, Belgien und Bukowina statt. * Das Zentralkomitee der Union in Warschau gab eino Broschüre von Herrn J. Schechtmann, „Der Revlsionismus und die jüdische Arbeiterschaft in Palästina", in Jiddisch heraus. Die Broschüre ist sehr informativ; sie wird sicherlich zur Popularisierung des revisionistischen Standpunktes beitragen. Das Zentralkomitee kündet die demnächst erfolgende Herausgabe weiterer Broschüren von Dr. H. Rosenblum» B. Weinstein, J. Schechtmann, M. Großman und A. Jevseroff an. # Vom Zentralbüro des revisionistischen Sonderverbandes in der zionistischen Weltorganisation In den meisten Ländern sind bereits die revisionistischen Sonderverbände formiert worden. Den dem Zentralbüro zugegangenen Berichten gemäß haben sich die revisionistischen Zentralkomitees Kongreßpolens, Ostgaliziens, Estlands, Litauens, B c 1giens, Hollands, Bulgariens und der bchweiz, die durchweg aus Schekel Zahlern bestehen; als Landesbüros des revisionistischen Sonderverbandes konstituiert und die entsprechenden Aufgaben übernommen. Das palästinensische Zentralkomitee berichtet dem Zentralbüro, daß die Gründung des Sonderverbandes in Palästina bis zur Ankunft Herrn Großmans verschoben worden ist und im Laufe dieser Woche vorgenommen werden dürfte. In einigen Ländern wurden bereits die Zertifikate für Palästina-Wanderer zur Verteilung gebracht. In Litauen erhielten die Revisionisten von 195 Zertifikaten Sl, der Misrachl 21, in der Tschechoslowakei erhielten wir von 85 Zertifikaten 23 und der Misrachl 16« Das Warschauer Palästina-Amt wird die Verteilung im Laufe der nächsten Tage vornehmen. Das revisionistische Landesbüro in Warschau wurde mit zahlreichen Gesuchen um Gewährung von Zertifikaten überschüttet. In Polen wurde das zentrale Schekelkomltee reorganisiert. Von den 83 Mandaten erhielt der vereinigte Block der Revisionisten, Misrachl und Et Liwnoth 18 (Revisionisten 10, Mlsrachi 7, Et Liwnoth 1); ins Präsidium des Komitees wurden 2 Revisionisten, 2 Misrachisten, 1 Vertreter des Et Liwnoth,. 2 Linke und ein Vertreter des AI Hamisclimar gewählt* Ein Revisionist kandidiert als Präsident des zentralen Schekelkomitees. BrltsTruinpeldov (Vom' Büro des Shilton in Paris.) Fr an kr e ich. Ketzin hä' Shilton 'TL L e vy befaßt;' sich zurzeit mit der Reorganisation des französischen Betar. — Vor kurzem fand die erste Zusammenkunft der sogenannten . „jiddischsprechenden" Peluga statt. — Ketzin hä Shilton Levy hielt ein Referat über „die Lage im Zionismus und die Rolle des Betar", Es wurden hebräische Sprachkurse eingerichtet... B e 1 g i e n. Dem Ketzin ha Shilton J. H a 1 p. e r i n, der sich zurzeit in Antwerpen befindet, gelang es, ein Komitee einflußreicher Persönlichkeiten zu bilden, das sich hauptsächlich der Förderung der maritimen Ausbildung im Betar sowie der Erwerbung eines Motorschiffes zwecks Ausbildung von Instruktoren für maritime Hachschara widmen wird. An der Spitze des' Komitees steht Madame Hannan.ia. Schweiz: In Basel fand eine erfolgreiche, von Betar veranstaltete Versammlung statt, die den Arbeits-- konflikten in Palästina gewidmet war. Oesterreich: Die Netzivut gab Nr. 1 der „Betarischen Schriftenreihe" heraus, die hauptsächlich der Klärung ideologischer Probleme gewidmet ist. — Ein vom Natziv Dr. Koppel herausgegebenes Reglement, die „Bestimmungen über das betarische Verhalten", ist an alle Kehanim versandt worden. — Der Natziv und sein Stellvertreter I. Goldstein besuchten den Ken in Baden und sprachen in einer erfolgreichen öffentlichen Veranstaltung;, des dortigen Betar. 'Tschechoslowakei: Ende Dezember wird in Mukacevo ein Treffen aller Kenanim der östlichen. S 1 o w,a k ei und Karpathorußlands stattfinden,... Die Netzivut berichtet über einen bedeutenden Aufschwung der wehrsportlichen Ausbildung in den Kemanim, in denen sich die im Sommerlager ausgebildeten Instruktoren befinden. Deutschland: Der Betar Berlins erhielt die Möglichkeit, sich unter fachmännischer Anleitung ein eigenes Segelflugzeug zu bauen. Zunächst werden 12 bis 15 Betarim im Flugzeugbau ausgebildet werden. — In _ diesem Jahr veranstaltet der Ken Berlins drei W i n t e r f a h r t e n: in die Tatra, ins Riesengebirge und in die Mark Brandenburg. — Zu Chanukka wird eine Sondernummer der Zeitschrift „Hamischmar" erscheinen;- die der Darstellung der Bedeutung des Betar in der Welt gewidmet sein wird. Palästina-Amt Wien. Samstag, den 24. Dezember, 5 Uhr nachmittags findet im Heim des Misrachi, IL, H o 11 a n d s t r a.ß e 10, eine wichtige Tagung der Vertreter aller Organisationen in Angelegenheit der neuen Ali j ah statt. Spezielle Einladungen sind bereits ergangen. Neu in der pädaqoQisdten Literatur i z/Bar-Mizwa" Ein Unterrichtsbuch fOr («den jüdischen Knaben zur Erlernung des TefilUnlesens und als passendes Geschenk Uberall erhältlich! Und bei Isak Herzberg/ 7t, Hrnmeliterr* Jj9

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